Was gibt's Neues, Pussy?
What's New, Pussycat (1965), US/FR Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 08.10.1965
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
144 Bewertungen
7 Kommentare
Keine ?
von Clive Donner, mit Peter Sellers und Peter O'Toole
Peter Sellers, Peter O’Toole und Woody Allen tollen an der Spitze einer ganzen Riege von Stars durch diese irrwitzige Komödie aus den Swinging Sixties. Der Pariser Modejournalist Michael James sieht sich umzingelt von schönen Frauen mit einem fatalen Hang zur Promiskuität. Um sein kompliziertes Liebesleben auf die Reihe zu kriegen, konsultiert er Dr. Nikita Popowitsch. Unglücklicherweise ist der Doktor noch verrückter als seine Patienten, die er auf eine Achterbahnfahrt aus Wahnsinn und Romantik schickt. Woody Allens Debüt als Drehbuchautor ist ein Meisterwerk voll überschäumendem Witz, Satire und gutem, altem Sexappeal. Das ausgelassene Lust-Spiel gilt als eine der größten Komödien der Kino-Geschichte.
Cast & Crew
-
Clive Donner
-
Peter Sellers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Fritz Fassbender
-
Peter O'Toole
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael James
-
Woody Allen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Victor Shakapopulis
-
Romy Schneider
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carole Werner
-
Capucine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Renee Lefebvre
-
Paula Prentiss
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Liz Bien
Regie
Schauspieler
-
Ursula Andress
-
Eddra Gale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Fassbender
-
Katrin Schaake
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jacqueline
-
Eléonore Hirt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Sylvia Werner
-
Jean Parédès
-
Jacques Balutin
-
Jess Hahn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peter Werner
-
Howard Vernon
-
Michel Subor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philippe
-
Sabine Sun
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
-
Nicole Karen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tempest O'Brien
-
Jacqueline Fogt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlotte
-
Louise Lasser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Masseuse
-
Daniel Emilfork
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tankwart
-
Tanya Lopert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Lewis
-
Richard Burton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann im Strip Club
-
Woody Allen
- Genre
- Romantische Komödie
- Ort
- Paris, Schloss
- Handlung
- Bikini, Blumenstrauß, Champagner, Chaos, Cricket, Ehe, Ehebruch, Fahrstuhl, Fallschirm, Flagge, Flamenco, Flasche, Flirt, Flügel, Frauenheld, Gigolo, Go-Kart, Gruppentherapie, Hotel, Hund, Journalist, Klassiker, Kultfilm, Messer, Modezeitschrift, Oper, Peitsche, Pfeifen, Pferd, Polizei, Psychiatrie, Rasur, Reiten, Rüstung, Sauna, Schachpartie, Schlafzimmer, Schlamm, Schmerz, Schrei, Sex im Fahrstuhl, Sextherapie, Shakespeare Zitate, Streit, Tänzer, Verlobung, Zahnbürste
- Stimmung
- Eigenwillig, Gutgelaunt, Romantisch, Sexy, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Was gibt's Neues, Pussy?
Fans dieses Films gefiel auch
Trailer zum Film Was gibt's Neues, Pussy?
Kein Trailer gefunden.
Das könnte dir auch gefallen
Lieblingsfilm von:
Links zum Film Was gibt's Neues, Pussy?
- Was gibt's Neues, Pussy?: cineclic.de

Casino Royale
Woodstock
Woody, der Unglücksrabe
The Virgin Suicides - Verlorene Jugend
Viva Maria!







Kommentare (7) — Film: Was gibt's Neues, Pussy?
Kommentar schreibentilman62 2011/11/04 21:58:48
Kommentar löschenDieser Film hat definitiv viel Witz und Humor. Heute schaut man darauf zurück und denkt vielleicht: Ach ja, das ist aber überdreht.
Aber da diese Art von Film damals völlig in Mode war kann man ihm das ja schlecht anrechnen.
Ganz im Gegenteil, dieser Film ist sogar so überdreht , dass er mich gegen Ende mit Tränen in den Augen und einem unheimlichen Lchanfall zu Boden gerichtet hat. Ich konnte kaum noch atmen.
Selten so gelacht wegen einem Film.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
doctorgonzo 2010/08/30 12:12:14
Kommentar löschenDamals, als die Welt regelmäßig kurz vor dem nuklearen Winter stand, gab es scheinbar mehr Notwendigkeit, sich die mutmaßlich letzten Momente nochmal richtig schön zu machen. So geschah etwas, dass man heute wahrscheinlich wieder nur mit der Bedrohung durch Atomwaffen hinbekäme.... Eine romantische Komödie mit richtig Pfiff, gelungenen Dialogen und begeisternden Darstellern.
Peter O´Toole, manchem besser bekannt als Lawrence von Arabien, als Journalist mit großer Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht, ausgeprägter Libido und dem Wunsch, diese mit möglichst vielen Damen zu teilen. Wäre kein Problem, stünde er nicht quasi kurz vor der Hochzeit... Peter Sellers als Psychotherapeut mit 60er Jahre Boyband-Frisur, ebenso starker Libido, aber ungleich geringerer Attraktivtät, ist dabei keine große Hilfe.
Woody Allen, dessen erstes Drehbuch hier verfilmt wurde, spielt den nervösen kleinen Mann, der Probleme hat, bei Frauen richtig anzukommen so, als wäre ihm diese Rolle auf den Leib geschrieben:
"Haben Sie einen Job?"
-"Ja, ich arbeite im Striptease Club, ich helfe den Damen beim An- & Ausziehen"
"Nett!"
-"Ja, für 20 Francs die Woche"
"Das ist nicht viel"
-"Mehr kann ich mir nicht leisten"
Dazu eine gesunde Mischung aus Slapstick, Gefühl und den unentbehrlichen Verrückten.
Als Bonus geben sich diverse wunderschöne Frauen jener Zeit die Klinke in die Hand:
Capucine, Romy Schneider, Ursula Andress (als nymphomanische Fallschirmspringerin) und Paula Prentiss.
Unterhaltsame musikalische Untermalung und ein Finale im Hotel, das der Benny Hill Show würdig wäre.
Sehr, sehr sehenswerte, kunterbunte und leichte Komödie, bei der man sogar was lernen kann:
Wenn man allein sein will, ist ein [steckengebliebener] Fahrstuhl der sicherste Ort der Welt, vorausgesetzt, das Gesamtgewicht der beiden Personen überschreitet nicht 700kg.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Darbon 2010/08/30 02:34:28
Kommentar löschen"Ich bitte um Verzweiflung". Das sollte mal endlich die Floskel für das üblich hingerotzte "Verzeihung" ablösen. Ansonsten senkt die deutsche Synchro einen aus cineatischen Versatzstücken ansprechend zusammengeklaubten Slapstickfilm von seinem "Zazie"und "Help!"-Status auf das Niveau bundesdeutscher Komödien à la Wortmann und Schweiger. Allein die Synchro ist mies, auch wenn 80 Prozent der Dialoge fabelhaft übertragen sind. Zuletzt im August 2010 zu belegen mit dem Zweikanalton auf Arte.
"Ich kann Sigismund nicht schreiben", haucht ausgerechnet Sixties-Ikone Françoise Hardy im Finale Peter Sellers entgegen, der hier den Nazi Fritz Wolfgang Sigismund Fassbender spielt ("Nazi" ist im Ursprung eine abwertende Bezeichnung für einfältige Deutsch-Österreicher). Doch die Version der Bundesrepublik, 1965 noch längst und bis heute nicht ganz entnazifiziert, benennt den Part des Fritz Fassbender irrsinnig sarrazinesk slawisch Nikita Popovich. Allein das hat kulturellen (Un)wert. Selbst seine teutonischen Kinder nennen ihn und sein Gebaren "entartet".
Fassbender ist mit einer Wagner-Fanatikerin (Eddra Gale als morzfette Winnifred-Wagner-Hitler-Walküre) verheiratet und wär so gern ein Weiberheld wie Peter O'Toole. Der sieht "bei gewisser Beleuchtung eigentlich ganz gut aus", was bei dem tuntigen Weiberhelden O'Toole, der eigentlich auf Männer und ganz viel Alkohol steht, ein hübsches und oft gepriesenes Running-Gag-Kompliment bleibt.
Dame O'Toole spielt das selbstironisch und darf in einem Striplokal Cameo-Star Richard Burton nach dem Verbleib seiner "wer-auch-immer"-Gattin fragen. Kuscheln darf sein Epigone Fassbender-Popovich-Sellers aber nur mit Woody Allen. Denn dieser bringt ihn vom Selbstmord ab und feiert mit Sellers - gaaanz eng in eine Fahne gewickelt - völlig entzückt seinen Geburtstag. Auch wenn Woody Allen hier doch auf Romy Schneider steht. Verwirrt? Ich bitte um Verzweiflung. "What's New, Pussycat?"
Woody Allen, der das irre komische Gag-Episoden-Drehbuch schrieb, darf als zwergenhafter Charlie Chaplin mit einer überaus komischen Romy Schneider in einer Bibliothek ein Exemplar von Shelley-Gedichten vor einem anderen Kunden retten, Hitchcocks "Topas"-Star Michel Subor rennt nach seinem jahrelangen Index-Film (Godards "kleiner Soldat") noch immer mit einer knisternden Bombe herum, Ursula Undress fällt als Fallschirmnixe im Leoparden-Overall vom Himmel und wird als "Ex von James Bond" bezeichnet. Und Capucine gibt sich als Nymphomanin nach "Pink Panther" erneut ein formidables Stelldichein mit Peter Sellers.
Eine erstklassige Schauspielergarde - neben grandiosen Talenten wie Paula Prentiss als ewigliche Selbstmörderin gibt es auch Tittensuperstars wie Ursula Undress - in einem irren Puzzle aus Fellinis "Achteinhalb" und den Beatles-Filmen und dann zudem in psychedelischem Bunt. Bei Fellini kreischen sie "Giorgio", hier sybillen die Sirenen swingend und twistend "Michael", was da heißt "Bei gewisser Beleuchtung sehen Sie [Peter O'Toole] hinreißend aus". Das ist Kino.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HarleyQuinn 2009/06/02 21:50:10
Kommentar löschen"What´s new, Pussycat?"- Das war nicht nur Warren Beattys Begrüßung seiner Gespielinnen am Telefon, sondern ist auch ein Song von Tom Jones. Der ist auch das erste was mir einfällt, wenn ich diesen Titel höre. Was mich dann natürlich an den sehr amüsanten Film denken lässt. Tatsächlich war die Komödie ursprünglich als Halbautobiografie für Warren Beatty im Anschlag. Als jedoch Woody Allen mit dem Schreiben des Scripts beauftragt wurde, schrumpfte Beattys Rolle zu einem Nebencharakter und die eigentliche Handlung verlor man aus den Augen. Beatty schaffte es auch nicht seine damalige Freundin im Cast unterzubringen. Woraufhin er das Handtuch warf und aus dem Projekt ausstieg. Und da der Stab zu Recht Woody Allen vertraute, war der eitle Warren wohl auch nicht mehr von Nöten und man ersetzte ihn einfach mit Peter O´Toole. Kluge Wahl, war der blauäugige Charmbolzen doch seinerzeit bei den Frauen so beliebt wie heute Jude Law. Und sein Charisma ist nirgends so gut aufgehoben wie bei einem Frauenheld.
An seiner Seite, als seine Verlobte, die tolle Romy Schneider, die für mich immer die Verkörperung von Anstand und Liebenswürdigkeit war. Liegt zum großen Teil bestimmt an diesem Sissi-Ding.
Ein Duell der Komödianten liefern sich Peter Sellers & Woody Allen, das Allen für sich entscheidet, aus meiner Sicht. Aber als Fan bin ich da vorereingenommen. Sellers´ Popowitsch ist einfach ein herrlicher Freak. Wunderbar abgedreht. Und Woody Allen´s Viktor hat, wie alle seine Charaktere, ein nervöses Naturell. Einer der Gründe warum er so witzig ist. Aber wie gesagt, der Film wäre weit weniger unterhaltsam ohne ihn und Sellers. Ein Ensemble also mit dem Nichts schief gehen kann. Mit guten Schauspielern läuft selbst die routinierteste Geschichte zur Höchstform auf. Obgleich das ganze Liebeshin- und Her vorhersehbar ist, macht es Dank seines fantastischen Ensembles doch Spaß zuzugucken.
Regisseur Clive Donner hat seine Hauptrollen elegant in Szene gesetzt und die Nebenfiguren dafür mit Skurillität überschüttet ohne dabei zu übertreiben. Eine leicht verdauliche, beschwingte Nachmittagskomödie.
Woody Allen debütiert hier übrigens auch in einem Film dessen Drehbuch er selbst verfasste. Eine Szene dürfte da aber nicht drin gestanden haben. Nämlich Richard Burtons Cameo in einer Bar. In einer Anspielung auf „Becket“ aus dem Jahr davor, fragt er O´Toole: „Kennen wir uns irgendwo her?“ Allen kommentierte das mit: „It was so cute, you want to vomit.“ Ich finde solche Querverweise immer ganz cool.
Cool ist auch der bereits erwähnte Titelsong von Tom Jones. Ist so wunderbar am Swingen.
Natürlich steuert die Nummer unweigerlich auf ein Happy End zu, obwohl Romantiker da auch nicht komplett auf ihre Kosten kommen. Gott sei Dank, sonst wär´s ja Kitsch!
„What´s new, Pussycat?“ ist 104 minutenlange gute Unterhaltung verpackt als 65er Erotiksatire. Doch is witzig. Ich hab gelacht. Hat mich aber auch stark an „Alfie“ erinnert. Wo wir wieder bei Jude Law wären. Na ja ...
„Pussycat, Pussycat! I´ve got flowers and lots of hours to spend with you ...“
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
docmarcus 2008/10/31 16:07:12
Kommentar löschenBis heute völlig überbewertet...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
freedika 2008/02/18 19:12:59
Kommentar löschenÜberdrehte Sixties Komödie, die aber durchaus Charme hat und Peter O'Tooles blaue Augen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bob 2007/10/10 20:08:51
Kommentar löschenWitzig, genial sehenswert
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten