Was hat uns bloß so ruiniert - Kritik

Was hat uns bloß so ruiniert

AT · 2016 · Laufzeit 100 Minuten · FSK 0 · Komödie · Kinostart
Du
  • 4 .5

    (..) Szenisch gewährt uns Marie Kreutzer private Einblicke ins Elternsein, wie etwa der Sex während der Schwangerschaft, Geburten Zuhause oder bei ersten Elternabenden in der KiTa, in denen es auch um die richtige Zubereitung des Müslis geht. Die Klammer bildet dabei das neue Dokumentarfilmprojekt von (Marie Kreutzer Alter-Ego?) Stella, von einer dauergrinsenden Vicky Krieps halbwegs glaubhaft verkörpert, die sämtliche Freunde vor ihrer Kamera zu Wort kommen lässt. Das ist alles weder komisch noch unterhaltsam, eher bitter und tragisch. Vielleicht ein wenig tragik-komisch. Auf jeden Fall mehr "Feel bad" als "Feel good".

    • 6

      Mit der Realität, mit den Nöten und Sorgen der Welt da draußen, hat Was hat uns bloß so ruiniert nichts zu tun, und für eine Satire fehlt Kreutzer schlichtweg die Bissigkeit. [Andreas Fischer]

      • 6

        Ein österreichischer Film über die sogenannte Bobo-Szene, die sich als bohémien versteht, aber bourgeois benimmt. In dieser wunderbaren Widersprüchlichkeit erzählt Marie Kreutzer von drei Paaren, die zur selben Zeit Eltern werden und daran ihre Ideale zerschellen sehen. [Ulrich Sonnenschein]

        • 7

          Eine fröhliche, lebensnahe Großstadtkomödie mit schlagfertigen Dialogen und einem großartigen Ensemble. [Hendrike Bake]

          • 5

            Was hat uns bloß so ruiniert über kinderkriegende Bobos tappt nicht in die Klischeefalle. Aber fast. [Bettina Steiner ]

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