Wasser für die Elefanten - Kritik

US 2011 Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.04.2011

Kommentare zu Wasser für die Elefanten

  • 10
    ElkeK 16.11.2014, 14:55

    Ein Film der besonderen Art, ohne Zweifel, das Buch dazu würde mich schon sehr reizen, aber ob meine Fantasie die magischen Bilder beim Lesen hervorrufen kann, bezweifel ich ganz stark!

    Von Anfang an wurde die Atmosphäre der damaligen Zeit toll eingefangen, die Kostüme, Autos, die Musik, es passte einfach alles zusammen. Und inmitten dieser Atmosphäre sind die drei (bzw. vier) Hauptakteure des Films. Jacob, wie ich finde, überzeugend von Robert Pattinson gespielt, hat keine Heimat mehr, keine Familie, zu der er zurück gehen kann. Er muss seinem Leben einen neuen Sinn und findet ihn in Rosie und Marlena. Er bringt beiden weiblichen Wesen Mitgefühl und Respekt entgegen und zeigt dabei eine empfindsame Seite. Doch um beide kämpft er wie ein Löwe, scheut auch eine handfeste Prügelei nicht. Die schöne Marlena ist zwar mit August verheiratet, aber eine wirkliche Liebe ist es wohl eher nicht. Im Grunde hat August sie zu einer ehrwürdigen Frau gemacht, sie ist eine Waise und hatte wohl keine echte Chance außerhalb des Zirkus’. Zirkusdirektor August, grandios gespielt von Christoph Waltz, der sowohl sehr charmant und liebenswürdig sein kann. Aber ebenso hat er eine brutale und rücksichtslose Art an sich, die er kaum zurückhalten kann. Schon von der ersten Minute an ist Jacob sich bewußt, das dieser Mann nur mit Vorsicht zu genießen ist und das man ihm keineswegs vertrauen kann.

    Inmitten dieser drei Personen ist die Elefantendame Rosie, die die (Liebes-)Geschichte eigentlich ins Rollen bringt und allen eine Entscheidung aufzwingt. In ihrer Nähe fühlen sich Marlena und Jacob wohl, in ihrer Nähe können sie so sein, wie sie wollen.

    Mit tollen, auch intensiven Bildern, einer eindringlichen Musik und den grandiosen Darstellern ist der Film zu einem wahren Kino-Schmaus, den man sich einfach ansehen muss. Er hat einfach was magisches, was Liebenswertes an sich und es berührt einen in der Seele. Es passt einfach alles zusammen, das ganze Drumherum.

    Ich kann diesen Film nur empfehlen und vergebe 95%.

    • 4
      Ali34 15.11.2014, 21:58

      Der Film hat ziemlich coole Settings und sieht auch sonst großartig aus. Die Schauspieler haben alle irgendwann mal bewiesen das sie gut sind und das ist also auch kein Problem, also vielleicht außer Pattinson. Der Anfang hätte besser nicht seinen können, trotz Schönheitsfehler. Dann kam die Love-Story die so vorhersehbar ist, dass ich dazu nichts sagen muss. Bevor ich den Film sah kannte ich schon das Ende, was ziemlich schade ist.

      Man hätte mehr draus machen können, wollte man aber nicht. Das ist auch das Problem: Man tat nur soviel wie nötig ist, damit der Film auch so ist, wie es die Leute heutzutage haben wollen. Bloß nicht kreativ werden und bloß nicht zu anstrengen. Naja kann ja auch dran liegen dass das Buch schon nicht besonders war, keine ahnung habs nicht gelesen und werd ich auch nicht.

      • 7
        Dady 28.09.2014, 11:26

        "Wasser für die Elefanten" ist ein bedeutendes Zeitbild der großen Depression in den USA der frühen 1930er Jahre. Er zeigt das der Zirkus ein Auffangbecken für Heimatlose und Suchende nach dem großen Glück ist. Er kann seinen Besucher auch Ablenkung vom alltäglichen Leid geben. Gerade das will Zirkusdirektor August Rosenbluth mit dem Zauber der Manege erreichen. Unterstützung bekommt er von dem Waisen Jacob der wohl eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Unternehmen hat. Er soll sich um eine alte Elefantendame kümmern und sie zur großen Attraktionen machen.
        Bis dahin hat der Film mir bestens gefallen...wenn da nicht die fast schon überflüssige Romanze zwischen Reese Witherspoon und Robert Pattinson wäre. Auch wenn ich diese Liebelei gerade noch so ertragen habe. Ein Pluspunkt des Films ist natürlich Christoph Waltz der sich hier als Zirkusdirektor so wunderbar in den Vordergrund spielt. Insgesamt ist dieses Zeitdokument eine interessante Reise in eine andere Epoche und der Welt der großen Manege.

        10
        • 6
          mg19 25.08.2014, 11:54

          Die Handlung mal wieder so ne völlig beschissene Schnulze während Christoph waltz mal wieder in Hochform ist

          • 0
            jurijboyka 21.08.2014, 23:15

            Ich muss aufhören solche Filme anzuschauen, ich merke schon wie mir weibliche Genitalien bei so einer Schnulze wachsen.

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              natedb 19.08.2014, 22:25

              Och ja... Der Pattinson gehört optisch zwar mehr in das Gehege, als an die Seite einer grazilen Dame wie Reese Witherspoon, aber dieses Melodram ist letztendlich weniger schlimm, als anfangs befürchtet. Der von mir erwartete, immense Schmalzfaktor blieb größtenteils aus und ließ sich halbwegs ertragen. Ausstattung und Fotographie können sich blicken lassen und der Film hat zudem ein sehr angenehmes Tempo, sodass, anders als bei den meisten Genre-Konsorten, die meiste Zeit über keine Langeweile aufkeimt, obwohl der Plot natürlich wenige Überraschungen bietet. Christoph Waltz fesselt als cholerischer Zirkusdirektor und die Elefantendame Rosie muss man auch liebhaben. "Wasser für die Elefanten" ist insgesamt betrachtet zwar trotzdem eher weniger mein Fall, aber "Titanic" und "Jenseits von Afrika" habe ich schließlich auch überlebt, von daher wäre eine niedrigere Wertung irgendwie unfair...

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              • 5 .5
                mikkean 02.08.2014, 16:22

                Der alte Mann und der Zirkus. "Wasser Für Die Elefanten" hat mich immer wieder an "Titanic" denken lassen.

                Da haben wir den Erzähler im Herbst seines Lebens, den Blick zurück auf eine bestimmte Epoche. Es gibt eine große Kulisse, vor der die Erfüllung der wahren Liebe, durch einen unerbittlichen Kontrahenten verhindert wird. Ein Schmachtfetzen halt, in dem ausgerechnet Robert Pattinson den jungen Helden mimt, der ausgerechnet Reese Witherspoon erobern soll. Klingt etwas mehr nach dem feuchten Traum der Studio-Bosse, bei denen sich solch Zutaten schnell zu einem Hit-Film zusammensetzen.

                Doch egal, ob Pattinson und Witherspoon nun eine glaubwürdige Chemie haben. Oder ob Pattinson seinem weiblichen Co-Star oder einem Dickhäuter das Wasser reichen kann. Diese Bestseller-Adaption wird vornehmlich von zwei Größen dominiert: Christoph Waltz und die Elefanten-Dame Rosie. Waltz gibt einen einzigartigen Zirkus-Despoten, ist mal charmant, fast weltmännisch und dann wieder unbarmherzig brutal. Rosie, die Elefanten-Dame, wird zum heimlichen Star des Films. Das arme Tier wird geschunden, schreit nach Hilfe oder weiß sich zu befreien, um Limonade zu holen. Eine wunderschöne Leistung einer Darstellerin, die keinen Satz spricht, aber mit jedem Muskel Emotion verkörpert.

                Der Rest ist na ja. Eine Mischung aus Tragik, Gewalt, Armut, Zirkus und Hoffnungs-Schimmern. Am Ende gewinnt das gute. "Wasser Für Die Elefanten" ist einer dieser Filme, die kannst du sehen oder auch nicht. Wenn ja, ziehen sich wenigstens angenehm an dir vorbei. Es gibt einige Momente und Details, aber vielleicht auch nicht das ganz große Kino in Sachen Romantik.

                Nettes Detail am Rande: Ken "Dawn Of The Dead" Foree hat eine Nebenrolle. Der Rest geht, ist aber nicht wirklich zwingend.

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                  travis68 01.08.2014, 03:15

                  vor einigen tagen sah ich einen teil dieses films im ersten programm. genau zu jener szene, als walz den elephanten misshandelte und dieser völlig fertig am boden lag,schaltete ich zu diesem film. dieser junge typ wollte dazwischen gehen, wurde aber aufgehalten. mir zerriss es zutiefst das herz, was mit dem elephanten geschah, und seither hasse ich dieses arschloch walz. ja, es war nur ein film, und vielleicht spricht es für walz, dass er es so überzeugend gespielt hat, dass man ihn für diese verkörperung eines sadisten nur hassen kann. nichtsdestotrotz werde ich für alle zukunft filme, in denen walz mitwirkt, meiden. ich habe mir den film nur noch bis zum schluss angesehen, weil ich unbedingt sehen wollte, ob walz am ende die quittung für seine untaten bekommt. es war ein zutiefts depressiver film. das entsorgen der zirkus-akteure aus dem fahrenden zug, hat mich zu tränen gerührt. wohlmöglich ist es ungerecht ,aber ich hasse walz seit, ich diesen film sah. abgewinnen konnte ich seiner hackfresse sowieso nie etwas. scheiß film!

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                    oversleeng 30.07.2014, 09:39

                    Vorhersehbar. 4 Punkte für Christoph Walz.

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                      8martin 29.07.2014, 10:53

                      Ein treffenderer Titel wäre wohl gewesen ‘Prügel für Pattinson‘. Diese Zirkus-Schmonzette überzeugt in keinster Weise, obwohl es fast kein Klischee des Genres auslässt. Lediglich Zirkusdirektor Rosenbluth (Christoph Waltz) kann den Film vor dem totalen Absturz retten. Er ist zwar etwas geschwätzig, gibt aber den bestialischen Tierquäler sehr überzeugend, inklusive das von ihm inszenierte Liebesspiel der beiden Turteltauben Reese Witherspoon (Frau Direktor Rosenbluth) und Mädchenschwarm Robert Pattinson (Jacob), auch mal in Zeitlupe. Seine Figur scheint nur dazu angelegt zu sein, die Sympathiewerte für das Liebespaar in die Höhe zu katapultieren. Damit es auch ein Film für die ganze Familie ist, gibt es auch nur keusche Küsse und sanfte Aufeinanderroller. Andererseits gelingt es fast nie, eine Zirkusatmosphäre zu schaffen. Eher ein für die Depression typisches Boxcar-Bertha-Feeling mit dem Zirkus auf Schienen, der sich unentwegt selber feiert. Lediglich die Elefantenkuh Rosie arbeitet an der Zirkusfront. Nach kurzem Chaos erwartet man Rosenbluths Ende und das kommt pünktlich wie das Amen in der Kirche. Auch klar, dass es die gequälte Kreatur ist, die dann zurückschlägt. Das glückliche Happy End ist wunderschön und wird durch eine Retro gefühlsmäßig verfeinert. Dennoch bleibt der Film letztlich an der Oberfläche, trotz zweier kleiner Schocker bleibt er saft- und kraftlos. Und die Lautstärke der deutschen Synchro schwankt zwischen überlaut und mucksmäuschen, mal genuschelt, mal gebrüllt. Keine Werbung fürs Circensische.

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                        SchwarzeRose80 29.07.2014, 08:53

                        Hab mich anfangs von den netten Bildern des Films einlullen lassen, fand dann aber zunehmend, dass es eine sehr leicht durchschaubare Story war, die stets nur an der Oberfläche kratzt und von nicht sehr überzeugenden Schauspielern (besonders Reese Witherspoon) rübergebracht wurde. Wo war die Leidenschaft, die bei so einem Film vielleicht hätte überzeugen können? Für mich holt das auch kein Christoph Waltz wieder raus.
                        Was mich aber eigentlich besonders stört (evtl. spoiler ab hier):
                        Im Film geht es u.a. darum, dass ein Tiermedizinstudent, der im Zirkus arbeitet versucht, eine Elefantendame gegen die Gewaltausbrüche des Zirkusdirektors zu schützen. Das soll sicher sehr herzerwärmend sein, zumal er damit auch das Herz der jungen Frau des Direktors gewinnt. Aber man sollte sich vielleicht darüber klar werden, dass diese Tiere vermutlich ja auch während der Dreharbeiten nicht idealen, tiergerechten Bedingungen ausgesetzt sind bzw. vor und nach solchen Filmen. Dazu findet man einige Hinweise im Netz. Sowas ist für mich einfach ganz klar Doppelmoral und gibt nochmals deutlichen Punktabzug.

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                        • 7
                          Booooniggl 28.07.2014, 23:10

                          Ich kam wegen Christoph Waltz und wurde positiv überrascht! :)
                          Unser Lieblings-Ösi trägt den Film vom ersten bis zu seinem letzten Auftritt. Leider zeigt mir Miss Witherspoon mal wieder dass sie in Liebesfilmen nur nur funktioniert bis es zur Liebe kommt. Ab dem Zeitpunkt kauft man ihr so gar nichts mehr ab. Da tat einem Mr. Pattinson schon fast leid. Er spielt durchaus solide, ist glaubwürdiger als RW und neben einem Christoph Waltz nicht komplett zu verblassen lässt doch zumindest ein gewisses schauspielerisches Können schließen. Ohne das Eigentor als Glitzervampir wäre aus dem Kerl bestimmt noch mehr geworden, schade schade.
                          Was mich am meisten überrascht hat ist dass der Film nie wirklich langweilig wurde, obwohl es nie so richtig spannend wurde. Einzelne spannende Szenen vielleicht, aber der große Handlungsstrang war halt von Anfang an klar.

                          Und BITTE bringt der Witherspoon mal Leidenschaft, Liebe, Begierde, Verlangen usw. bei, das hätte dem Film wie die meisten ihrer anderen Filme echt gut getan.

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                          • 8 .5
                            fliegendreck84 28.07.2014, 22:19

                            Ich war unglaublich überrascht. Es war ein sehr schön verträumter Film, der mit Dramatik, Romantik und Spannung gemixt war. Dazu haben die Charactere auch voll und ganz überzeugt.

                            • 6 .5
                              uncut123 28.07.2014, 22:05

                              war dann doch besser als erwartet...er war schön anzuschauen-waltz war doll drauf(schlägt ein elefanten halb tot) und die geschichte ist jetzt nicht wirklich langweilig kann man schauen

                              • 5
                                Pinky86 26.03.2014, 16:14

                                Der Film ist schön anzusehen, aber 1. er ist zu lang und 2. Robert Pattinson wird von den anderen 3 Hauptcharakteren (Christoph Waltz, Reese Witherspoon und die Elefantendame Rosie) an die Wand gespielt. Die Chemie zwischen Robert Pattinson und Reese Witherspoon stimmte für mich überhaupt nicht. Ansonsten sieht man schöne Bilder und toll animierte Tiere....

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                                  Johannes Jarchow 24.11.2013, 03:47

                                  Irre romantischer TITANIC-Abklatsch. Bis auf das Ende komplett identisches Strickmuster. Ich bin genauso überrascht wie Sie!

                                  Bunnyfaktor: 7 (Werauchimmer für die miese Sexszene verantwortlich ist, vermuttlich RW höchstselbst, die sich zu fein für dreckigen, animalischen Sex mit RP war - ich hasse ersiees)

                                  P.S.: Die Tiere waren sehr chic animiert.

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                                  • 7 .5
                                    Balzer 04.10.2013, 20:56

                                    Meinetwegen kann Pattinson auch mit seinem Kollegen Lautner Hand in Hand Schmetterlinge im Wald jagen, solange Waltz am Start ist und eine prägnante Rolle spielt, ist der Film gut, basta!

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                                      BattlemasterIZ 09.09.2013, 17:50

                                      Vorhang auf und Manege frei für die "Benzini Brothers", Oder besser gesagt Vorhang auf für die Zirkusdirektor-Leistung von Christoph Waltz. Der Deutsch-Österreicher spielt die sehr jähzornig, aufbrausende Person wunderbar. Auch wenn diese Rolle im Vergleich zu seinen Oscar-Leistungen leicht unterfordert wirkt, Der Mann hat´s drauf :) Wasser für die Elefanten ist ja eine Romanze und dafür scheint der Robert Pattinson denk ich mal ganz gut geeignet zu sein. Ich hab diesen Schauspieler, der hier für mich solide spielt, ja bisher immer gemieden :D (twilight). Die blonde "Schönheit" Reese Witherspoon kann Schauspielern das hat sie schon des öfteren bewiesen. Hier in ihrer Rolle wirkt sie aber ebenfalls wie "Waltz" ein bischen unterfordert. Die Geschichte ansich hätte mehr tiefe und ausgefeilter sein können, nichtsdestotrotz - sehenswert

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                                        kobbi88: Die Drei Muscheln 29.08.2013, 01:31

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                                        Alles in allem ist „Wasser für die Elefanten“ sicher kein Film, der besonders großen Einfluss auf die Filmgeschichte haben wird. Er ist nicht einmal besonders originell. Der Film erzählt seine Geschichte, mit Ausnahme der sympathischen Rahmenhandlung, absolut linear, ohne Ausreißer nach links oder rechts. Er ist eigentlich fast schon vorhersehbar und manchmal ist er auch kurz davor, wegen zu viel Kitsch unterzugehen. Aber der Einblick in die Zirkuswelt der 30er Jahre, die guten Darsteller und vor allem die liebens- und hassenswürdigen Figuren machen den Film zu einem Erlebnis, das durchaus in Erinnerung bleiben kann. Einfach schön

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                                          AlexLosAbeardos 13.07.2013, 13:36

                                          In diesem Film wurde ich ganz arg überrascht von einem sehr talentierten Rob Pattinson. Hier wird für mich erst richtig klar, dass er wirklich was drauf hat und wir noch mehr von ihm sehen werden. Dass man ihm ständig seine Rolle in Twilight vorhält finde ich ziemlich doof, wo er doch selbst der wohl größte Twilight-Hasser ist. Ein bisschen Objektivität, bitte!
                                          Reese Witherspoon spielt gut wie immer, aber mit der Besetzung an sich war ich unzufrieden. Zum einen stimmt die Chemie zwischen Rob und ihr überhaupt nicht. Zum anderen wirkt sie viel zu alt. Ich habe im Nachhinein das Buch gelesen (v. Sara Gruen) und somit wird das Gefühl verstärkt. Zudem ist Marlena eigentlich nicht blond, das stört mich beim jetzigen sehen immer /:
                                          Chris Waltz muss man einfach lieben oder hassen, ich glaube da gibt es keine Grauzone, was natürlich an der meist stereotypen Schauspielweise liegt, die wir mittlerweile schon von den Terentino Filmen kennen. Ist okay, kann ich mit leben. Aber in diesem Falle war es einfach brilliant, erst Recht wenn man die Romanvorlage kennt und einem Bewusst wird, wie perfekt Waltz diese Person verkörpert. Genau wie im Buch: Exzentrisch, besessen und mit einem leisen Unterton von Schizophränie (die im Buch ein wenig mehr heraus gearbeitet wurde, wenn ich mich recht erinnere).

                                          Die Kostüme sind großartig, die Kulisse atemberaubend. Viele Szenen sind schlichtweg wunderbar komisch, zB als Jakob in den Pferdewagen in sein neues "Zimmer" gebracht wird und er nur auf Feindseligkeit seitens Kinko stößt.

                                          Ein schöner Film für lange Abende, besonders mit den Mädels.

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                                          • 7 .5
                                            Kill_Diether 07.07.2013, 22:02

                                            Besser als erwartet, denn die Story ist interessant und gut umgesetzt. Vor allem glänzt auch hier Christoph Waltz mit seiner speziellen Art. Robert Pattinson tut nicht weh und macht seinen Part solide. Reese Witherspoon ist recht gut und spielt eine Frau, kein Püppchen.

                                            • 5 .5
                                              Riese96 31.03.2013, 14:50

                                              Die Erzählweise des Films ist gut, aber leider nimmt man sich nicht richtig Zeit für einige Dinge, es wird alles irgendwie 'abgearbeitet'. Immerhin gute Story und super Schauspieler.

                                              Nur 5,5 von 10 Punkten!

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                                                vuvuzela 11.02.2013, 01:57

                                                Christoph Waltz hat natürlich den perfekten Bösewicht abgeliefert, aber dann muss man schon überlegen was noch positives erwähnen kann. Die Story war einfach zu banal, man hat natürlich schnell gewusst, dass Waltz irgendwann von dem Elefant zertrampelt wird. Das alles so schnulzig abläuft hat man dagegen nicht ahnen können.

                                                • 7
                                                  Amaroks 29.01.2013, 00:14

                                                  Solider Film.
                                                  Das ende hat mir gefallen. Der ältere hat das gut rüber gebracht. "Das war ein Leben meine Junge, das war ein Leben.."

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                                                    TinaCocaine 20.01.2013, 00:38

                                                    Ich find den Robert ganz arg doof! Aber der Christoph und die Reese holen´s ja wieder raus! Teilweise war ich echt ergriffen, es gibt sehr viel schönes, aber auch ernüchterndes zu sehen und die Darsteller vollbringen Meisterleistungen. Die Story ist sehr ansprechend und wird in wirklich sehr tollen Bildern erzählt. Zwischendurch ist es mir etwas zu zäh und schnulzig, größtenteils hat mich der Film aber bewegt und trotz der vielen Klischees kam keinerlei Langeweile in mir auf.