Wasser für die Elefanten - Kritik

US 2011 Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.04.2011

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Kritiken (23) — Film: Wasser für die Elefanten

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

[...]

Alles in allem ist „Wasser für die Elefanten“ sicher kein Film, der besonders großen Einfluss auf die Filmgeschichte haben wird. Er ist nicht einmal besonders originell. Der Film erzählt seine Geschichte, mit Ausnahme der sympathischen Rahmenhandlung, absolut linear, ohne Ausreißer nach links oder rechts. Er ist eigentlich fast schon vorhersehbar und manchmal ist er auch kurz davor, wegen zu viel Kitsch unterzugehen. Aber der Einblick in die Zirkuswelt der 30er Jahre, die guten Darsteller und vor allem die liebens- und hassenswürdigen Figuren machen den Film zu einem Erlebnis, das durchaus in Erinnerung bleiben kann. Einfach schön

Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Mr. Pink

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Ja, einfach schön! Der Film und dein Text dazu auch! :)


kobbi88

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muchas gracias


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Alles in allem ist “Wasser für die Elefanten” ein Film mit künstlerischen Ambitionen, der es schafft genau das zu sein was er will und dabei die Faszination einer abenteuerlichen Umgebung in einer anderen Zeit gekonnt einfängt.

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CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern verliert der junge Tierarzt Jacob (Robert Pattinson) Haus und Hof. Auf der Suche nach einem neuen Leben springt er auf einen fahrenden Zirkuszug auf. Direktor August (Christoph Waltz) und seine Frau Marlena (Reese Witherspoon) nehmen ihn in ihre Gruppe auf. Während der Zauber seinem Publikum eine Flucht aus dem trüben Alltag der grossen Depression der 1930er Jahre bietet, entdeckt Jacob bald, dass der schöne Schein trügt. - Sentimentale Dreiecksgeschichte von Francis Lawrence.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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7.5Sehenswert

Romantik und Dramatik mit der Brechstange. Wunderschöne Bilder die man aufsaugt, genießt und schließlich doch schnell wieder vergisst. Akteure, so übertrieben gut oder böse, als ob sie nie etwas mit dem wahren Leben zu tun gehabt hätten. Kitsch und Zuckerwatte wohin das Auge blickt, aber auch ein dunkler Hauch von Gefahr und Abenteuer. Alles irgendwie sehr bekannt und dennoch zum staunen geeignet, auch wenn's nur uralte Kamellen sind. Zirkus eben.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

stuforcedyou

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Ja, ein Film wie ein Besuch im Zirrkus und ich geh gern in den Zirkus.


SoulReaver

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Und dazu wieder ein toller Waltz.


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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4.0Uninteressant

Robert Pattinson hat, sorry, nur zwei Gesichtsausdrücke parat, Ms. Witherspoon schmachtet und Christop Waltz spielt alle an die Wand. Dieses Wasser ist eher von Aldi als von Evian.

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Bandrix: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Ich fühlte mich äußerst fehl am Platze.
Es war 20:30 Ortszeit im Kino, um mich herum ein proppevoller Saal.
Doch, anders als ich es gewohnt war, umgaben mich nur Frauen jeden Alters. Statt bunter Mischung konnte ich gerade einmal eine Handvoll männlicher Zuschauer ausmachen, natürlich nur als Begleitung für deren bessere (und weibliche) Hälfte. Überwiegen taten jedoch die Frauengrüppchen, irritierend jedoch war, dass eine dieser Gruppen kichernd auf ein Handy eines Gruppenmitglieds starrte. Zu sehen Bilder von Robert Pattinson im Twilight Look. Ich weiß, nichts Neues. Doch da jede dieser Frauen die 40 schon hinter sich gelassen zu haben schien doch sehr ungewöhnlich. Dieses Twilightfieber hört wohl mit keinem Alter auf...
Nun war auch ich in Begleitung meiner besseren Hälfte und hatte keine allzu großen Hoffnungen.
Aber halt. So ganz stimmt das nicht.
Ich habe "Wasser für die Elefanten" ausgesucht. Bevor ich hier von ihr Ärger bekomme, stelle ich das lieber klar.
Grund dafür war der überzeugende Trailer und Christoph Waltz, die allesamt den Eindruck eines nicht unbedingt kitschigen Liebesfilm machten.
Doch nach diesem Rundblick durch den Saal verlies mich die Hoffnung ziemlich schnell.
Zudem setzte sich neben uns noch ein (stinkendes) Hartz vier - Ehepaar, die sich wohl im Film geirrt hatten. Denn "New Kids Turbo" ähnelt "Wasser für die Elefanten" kein bisschen.
Egal, ich versuchte trotzdem meine aufkommende Verzweiflung niederzuringen.
Und siehe da: Der Film wurde richtig gut!
Ich bin Manns genug zuzugeben, wenn mir ein Liebesfilm gefallen hat...
Ich verstehe manche Kritiken nicht, die dem Film einen hohen Kitschfaktor ankreiden. Wo denn bitte?!?
Die Liebesgeschichte hat im Film Platz für vielleicht eine Viertelstunde, der Rest ist Kino vom Feinsten.
Emotionen, die langsam zum Vorschein kommen.
Aufgestauter Hass. Intrigen. Mord. Die totale Eskalation.
Der Film baut tatsächlich eine immense Spannung auf, die sich im Finale folgerichtig entlädt.
Dank der Schauspieler gelingt Francis Lawrence ein Stück Film, das für das Kino bestimmt ist. Die Bilder sind phänomenal, visuell hatte Lawrence schon immer das richtige Nässchen. Auch die Schauspielführung ist grandios, einzig und allein Robert Pattinson schafft es nicht wirklich zu überzeugen. Vor allem in Szenen mit Christoph Waltz merkt man ganz genau, wer hier Meister und wer Schüler ist.
Überhaupt: Christoph Waltz!
Er spielt so genial abgründig als würde sich "Inglorious Basterds" fortsetzen. Er verleiht seiner Figur August eine Tiefe und Dramatik, die die Leinwand beinahe zum Explodieren bringt. Schön ist es auch, dass er sehr oft zu sehen ist und immer omnipräsent wirkt. So soll es sein, weniger hat er nicht verdient. Sein Wechsel von sympathisch und freundlich hin zu ernst und psychotisch entwickelt sich binnen Sekunden und sorgt für dramatische Stimmung. Ich gebe zu, ohne ihn wäre der Film nur halb so gut.
Reese Witherspoon spielt so solide, wie man es von ihr gewohnt ist und verleiht auch ihrem Charakter die nötige Präsenz.
Mit so viel Qualität hatte ich nicht gerechnet. Das drumherum ist auch sehr interessant, zeigt es doch auch mal die Schattenseiten des Zirkus, Tierquälerei und Schufterei der "niederen" Angestellten inklusive.
Nur gegen Ende, sprich die letzten fünf Minuten, übertreibt es der Film dann doch ein wenig und drückt zu sehr hin zu Ende gut, alles gut. Da dann aber die Hauptstory schon abgeschlossen ist, ist das völlig zu verschmerzen.
Ansonsten Hut ab für diese hohe Qualität.
Ich glaube, ab jetzt suche ich immer die Liebesfilme aus, die ich mir mit ihr im Kino ansehen werde...

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

kawummbaby

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Ich wollte gerade den "kein Interesse" Knopf anklicken, da dachte ich mir, ich lese mir vorher noch zwei oder drei Kommentare durch um meinen Eindruck zu bestätigen. Du hast es geschafft, dass ich den Knopf erstmal nicht anklicke und ihn bei Gelegenheit (also wohl nächstes Jahr auf Pro7) mal schauen werde. Vielen Dank!


fabel

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Fand den zwar nur ganz gut, also nichts, was die Welt benötigt, allerdings ist diese Würdigung trotzdem super.:)
Hut ab!

PS:
Bei uns im Kino saßen nur 6 Leute mit mir und Begleitung...vielleicht lags ja daran.:D


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.0Sehenswert

Unterschwellig ein wirkungsvolles Plädoyer gegen Tiere im Zirkus!

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Pippi_Langstrumpf

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Definitiv! Genau diese Gedanken kamen mir auch in den Sinn.


gabee666

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find gut das der film sowas auch aufzeigt!


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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4.0Uninteressant

[...] Francis Lawrence (Regie) hat einen kruden Schmachtfetzen gedreht, ein Dreieck, an dem nichts Berauschendes ist. Pattinson setzt hier, wie schon bei „Twilight“ sein stets blasses Gesicht auf, das es an emotionaler Tiefenwirkung deutlich vermissen lässt. Eher bekommt man den Eindruck, dass er nicht ganz bei der Sache ist. Auch Witherspoon bleibt deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Allein Christoph Waltz Vorstellung entschädigt für einen schlechten Film.

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Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

...Wasser für die Elefanten verzichtet auch darauf, ein umfassendes Porträt der damaligen Gesellschaft zu zeichnen, dieses entwirft er im Kleinen. Getragen wird er somit neben seiner visuellen Schönheit von den Leistungen der Schauspieler. Robert Pattinson kann sich von dem Vampir befreien und liefert eine sehr erwachsene und wohl für viele aufgrund seiner Rollengeschichte überraschend überzeugende Darstellung ab. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihm und der um einige Jahre älteren Reese Witherspoon wirkt glaubhaft. Besonders beeindruckt dazu wieder einmal Christoph Waltz, dessen Figur beängstigend zwischen Zorn und Verunsicherung schwankt und somit keinen eindimensionalen Bösewicht abgibt. Die Nostalgie des Films erstreckt sich auch auf das Medium selbst, einerseits auf die Hochphase des alten Hollywoods, aber auch auf das Genre des Melodrams....

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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel

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6.0Ganz gut

Der Zirkus ist da. Eine Verheißung , eine Drohung, denn Zirkus bedeutet Magie und Maloche, Luftnummer und handfeste Gefahr. Zumal im Amerika der Großen Depression, in den dreißiger Jahren. Nach dem Unfalltod seiner Eltern verliert der Veterinärstudent Jacob Jankowski (Robert Pattinson) Habe und Heim, springt vor Kummer aber nicht etwa unter, sondern auf einen fahrenden Zug. Und weil es sich ausgerechnet um den Zirkus-Zug der legendären Benzini Brothers handelt, verdingt Jacob sich bald als Tierarzt und Elefantenwärter beim fahrenden Volk.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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5.5Geht so

Waltz gelingt es am besten, seine Figur und deren gefährliche Ambivalenz zu profilieren (dieser August ist Waltz' Paraderolle Hans Landa außerdem nicht ganz unähnlich).

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

In Wasser für die Elefanten spielt Waltz einen Zirkusbesitzer und Anführer während der Großen Depression, und wenn er zu sehen ist, sind alle Augen auf ihn gerichtet, egal wer spricht.[...] Wasser für die Elefanten ist eine Zirkusgeschichte voller Betrunkener, Zirkusweisheiten und leidender Tiere, einschließlich einem wunderschönen Elefanten. Die liebevolle, aber turbulente Dynamik zwischen Waltz,, Pattinson und Witherspoon ist bis zum Ende hin sehenswert, hauptsächlich dank Waltz.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

In einem Zeitalter der vorgefertigten Spezialeffekte und offenkundigen Fake-Spektakel ist es irgendwie altmodisch (und ein Vergnügen) einen Film mit glaubhaften Kulissen zu sehen, der von echten Personen produziert wurde. Wasser für Elefanten ist gute, solide Familienunterhaltung, ein gefahrloser Film für die Jugendfreigabe, der dennoch nicht dämlich ist, sondern ein erfrischendes Zwischenspiel, bevor wir im Sommer in die Blockbustersaison rasen.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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7.5Sehenswert

Wasser für die Elefanten ist eine nette Produktion, von Anfang bis Ende, von Rodrigo Prieto in stimmungsvollen Silhouetten und polierten Farben gefilmt. Jack Fisks Szenenbild in den engen Unterkünften ist großartig, besonders Augusts heruntergekommene Kabine hebt sich von den Quartieren der Schausteller in den Güterwaggons ab. Regisseur Lawrence genießt seine Chance, stilvoll sein Zirkuszelt aufzustellen...

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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5.0Geht so

Wasser für die Elefanten, mit Reese Witherspoon und Robert Pattinson in den Hauptrollen, wird Fans des Bestsellers von Sara Gruen gefallen, aber es fehlt dem Film an Lebensfunke, der das Drama auf der Leinwand wahrlich unwidersthlich gemacht hätte. […] Die kunsthandwerklichen Beiträge zum Film sind exzellent, insbesondere Rodrigo Prietos glänzende Cinematografie, Jack Fisks außerordentliches Szenenbild und Jacqueline Wests findige Kostüme.

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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe

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5.0Geht so

Regisseur Francis Lawrence hat außerdem I Am Legend gedreht und ist ein anerkannter Produzent von Musikvideos. Doch dieser Film hängt durch, wenn er melodisch sein will. Die Kamera, die Kostüme und die Ausstattung machen alles richtig. Folglich zu richtig. Der Film verliert dadurch beides: die große Verwirrtheit des Zirkus und die fatale Verwüstung der Depression. Der Film wahrt einen selbstgemachten Glanz, der mehr wie die 1920er als die 1930er erscheint.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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2.0Ärgerlich

Regisseur Lawrence ist so beschäftigt damit, die unbedeutenden Geschehnisse des Buchs in Wasser für die Elefanten zusammen zu werfen und farbenfrohe Nebencharaktere einzuführen (um sie dann wieder fallen zu lassen), die so kurz zu sehen sind, dass man sie kaum wahrnimmt, sodass der Film es nicht schafft, einen Sinn für das Wundervolle zu entwickeln. Denn was ist ein Zirkus im Grunde genommen, als surreales Schauspiel, dass die tierische Seite der menschlichen Natur zelebriert?

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.5Ausgezeichnet

Wasser für die Elefanten ist ein altmodischer Film im Sinne einer nostalgischen Hommage an eine längst vergangene Ära. Natürlich könnte man von einer sentimentalen Schmonzette reden, aber dafür geht diese bewegende Lovestory und Dreiecksbeziehung doch sehr zu Herzen. Und das nicht nur unverbesserlichen Romantikern, die noch an die große und ewige Liebe glauben. Daneben gibt's auch einen visuellen Schauwert - die bunte Welt und geheimnisvolle Magie des Zirkus, die knisternde Atmosphäre in der Manege.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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5.0Geht so

Die Chemie stimmt nicht in diesem Dreieck plus Elefant, was für ein Eifersuchtsdrama ein gewaltiges Manko darstellt. Selten wirkte auch Oscarpreisträgerin Reese Witherspoon so blass, was gewiss nicht nur am unnatürlich hellen Blondton ihrer Haare liegt. Letzterer mag dem Zeitkolorit geschuldet sein, die Klischeehaftigkeit, die nicht nur Witherspoons Figur bestimmt, lässt sich damit jedoch nicht erklären.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Die Trumpfkarten von "Wasser für die Elefanten" heißen [...] Ausstattung, Realismus und Waltz, die Abzüge gibt es für eine sich insgesamt doch sehr vorhersehbar entwickelnde und im letzten Drittel nicht allzu überzeugende und berührende Handlung. Damit entpuppt sich "Wasser für die Elefanten" dann zwar als nur bedingt tauglich für die Kategorie "Großer Schmachtfetzen", hat aber doch einiges an Attraktionen zu bieten.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Francis Lawrences Spielfilm ist nur bedingt ein „Zirkusfilm“. Zwar wird „Benzinis spektakulärste Show der Welt“ in zwei schnell geschnittenen Sequenzen in bunten Farben gezeigt. Zwar deutet „Wasser für die Elefanten“ das unstete Leben und die finanziellen Probleme, zumal in den schwierigen Zeiten der großen Depression und der damit einhergehenden Prohibition an. Eine Zirkus-Milieubeschreibung bietet Lawrences Film jedoch nicht. „Wasser für die Elefanten“ konzentriert sich vielmehr auf die Liebesgeschichte beziehungsweise die Dreiecksbeziehung. Dramaturgisch zeigt das Drehbuch von Richard LaGravenese indes bereits bei der Einführung einige Schwächen: Der zu lange geratene Prolog mit dem über 90 Jahre alten Jacob Jankowski (Hal Holbrook) dient lediglich dazu, in die Rückblende überzuleiten. Eine Verknüpfung der zwei Zeitebenen findet jedoch nicht statt. Obgleich sich Lawrences Film durch einen epischen Erzählton auszeichnet, entfaltet der Film den Spannungsbogen keineswegs gleichmäßig. Der Erzählrhythmus nimmt sich mitunter ungleichmäßig aus.

Dass „Wasser für die Elefanten“ trotzdem an die klassischen Hollywood-Melodramen erinnert, liegt größtenteils an den Schauspielern. Bestens unterstützt durch Nebendarsteller wie Jim Norton in der Rolle des väterlichen Freundes Camel, der Jacob unter seine Fittiche nimmt, und Mark Povinelli als Hundeartist „Kinko“, mit dem sich Jacob einen ärmlichen Pferdewaggon teilt, zeigt Robert Pattinson, dass er mehr Schauspielpotenzial besitzt, als es die Rolle des blutleeren Vampirs Edward Cullen in der „Twillight“-Saga erfordert. Reese Witherspoon gestaltet die Kunstreiterin Marlena als eine Diva mit weichem Kern, die ebenfalls an die großen Stars der fünfziger Jahre denken lässt. Christoph Waltz verkörpert den Fiesling mit Charisma im Grunde auf ähnliche Art wie den SS-Offizier Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. Dank Waltz' zurückhaltendem Spiel gerät sein Zirkusdirektor freilich nicht völlig ins Klischeehafte.

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Sascha Koebner: Filmdienst Sascha Koebner: Filmdienst

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7.0Sehenswert

Die Einfachheit der Geschichte, die gelegentlich in süßliches Kitschkino abzugleiten droht, ist dabei wohl weniger Drehbuchautor Richard LaGravenese zu schulden, als der Romanvorlage selbst. Dennoch hat Wasser für die Elefanten seine Meriten; denn auch wenn die Figurenzeichnung und deren Entwicklung wenig originell sind, vermittelt die Inszenierung eine sehr dichte Zirkus-Atmosphäre. Die genaue Bebilderung der Andersartigkeit dieser Lebenswelt ist bemerkenswert, wobei sich der Film große Mühe gibt, dem Zuschauer dieses reizvolle Ambiente zu eröffnen, ihn in die Terminologie, die Geheimnisse und das Geschäftsgebaren einzuführen. Tatsächlich wiegt dieser spannende, lebensvolle Hintergrund viele Schwächen der Hauptgeschichte auf.

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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

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4.0Uninteressant

Robert Pattinson [stellt] sich hier [...] als eine derart charismafreie Zone heraus, das er zum schwarzen Loch des Films wird, zu dem Vakuum, um das sich alles hilflos dreht. Die einzige Figur, deren Präsenz einen bleibenden Eindruck im Film hinterläßt, ist [...] denn auch die Elefantendame Rosie, gespielt von der bereits 42jährigen Hollywood-Veteranin Tai, die hier [...] reihum Szenen stibitzt und ihren menschlichen Co-Akteuren vorführt, wie Leinwand-Charisma wirklich auszusehen hat.

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Kommentare (105) — Film: Wasser für die Elefanten


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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

"Wasser für die Elefanten" ist ein bedeutendes Zeitbild der großen Depression in den USA der frühen 1930er Jahre. Er zeigt das der Zirkus ein Auffangbecken für Heimatlose und Suchende nach dem großen Glück ist. Er kann seinen Besucher auch Ablenkung vom alltäglichen Leid geben. Gerade das will Zirkusdirektor August Rosenbluth mit dem Zauber der Manege erreichen. Unterstützung bekommt er von dem Waisen Jacob der wohl eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Unternehmen hat. Er soll sich um eine alte Elefantendame kümmern und sie zur großen Attraktionen machen.
Bis dahin hat der Film mir bestens gefallen...wenn da nicht die fast schon überflüssige Romanze zwischen Reese Witherspoon und Robert Pattinson wäre. Auch wenn ich diese Liebelei gerade noch so ertragen habe. Ein Pluspunkt des Films ist natürlich Christoph Waltz der sich hier als Zirkusdirektor so wunderbar in den Vordergrund spielt. Insgesamt ist dieses Zeitdokument eine interessante Reise in eine andere Epoche und der Welt der großen Manege.

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MaceWindu1998

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Genau, Christoph Waltz war mal wieder Hammer :D


mg19

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Handlung mal wieder so ne völlig beschissene Schnulze während Christoph waltz mal wieder in Hochform ist

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jurijboyka

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich muss aufhören solche Filme anzuschauen, ich merke schon wie mir weibliche Genitalien bei so einer Schnulze wachsen.

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natedb

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Bewertung6.0Ganz gut

Och ja... Der Pattinson gehört optisch zwar mehr in das Gehege, als an die Seite einer grazilen Dame wie Reese Witherspoon, aber dieses Melodram ist letztendlich weniger schlimm, als anfangs befürchtet. Der von mir erwartete, immense Schmalzfaktor blieb größtenteils aus und ließ sich halbwegs ertragen. Ausstattung und Fotographie können sich blicken lassen und der Film hat zudem ein sehr angenehmes Tempo, sodass, anders als bei den meisten Genre-Konsorten, die meiste Zeit über keine Langeweile aufkeimt, obwohl der Plot natürlich wenige Überraschungen bietet. Christoph Waltz fesselt als cholerischer Zirkusdirektor und die Elefantendame Rosie muss man auch liebhaben. "Wasser für die Elefanten" ist insgesamt betrachtet zwar trotzdem eher weniger mein Fall, aber "Titanic" und "Jenseits von Afrika" habe ich schließlich auch überlebt, von daher wäre eine niedrigere Wertung irgendwie unfair...

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Hooded Justice

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Fand den irgendwie auch ganz fein den Film. :) sogar noch ein bisschen feiner.


natedb

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Joa, ich war jedenfalls angenehm überrascht :)


mikkean

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Bewertung5.5Geht so

Der alte Mann und der Zirkus. "Wasser Für Die Elefanten" hat mich immer wieder an "Titanic" denken lassen.

Da haben wir den Erzähler im Herbst seines Lebens, den Blick zurück auf eine bestimmte Epoche. Es gibt eine große Kulisse, vor der die Erfüllung der wahren Liebe, durch einen unerbittlichen Kontrahenten verhindert wird. Ein Schmachtfetzen halt, in dem ausgerechnet Robert Pattinson den jungen Helden mimt, der ausgerechnet Reese Witherspoon erobern soll. Klingt etwas mehr nach dem feuchten Traum der Studio-Bosse, bei denen sich solch Zutaten schnell zu einem Hit-Film zusammensetzen.

Doch egal, ob Pattinson und Witherspoon nun eine glaubwürdige Chemie haben. Oder ob Pattinson seinem weiblichen Co-Star oder einem Dickhäuter das Wasser reichen kann. Diese Bestseller-Adaption wird vornehmlich von zwei Größen dominiert: Christoph Waltz und die Elefanten-Dame Rosie. Waltz gibt einen einzigartigen Zirkus-Despoten, ist mal charmant, fast weltmännisch und dann wieder unbarmherzig brutal. Rosie, die Elefanten-Dame, wird zum heimlichen Star des Films. Das arme Tier wird geschunden, schreit nach Hilfe oder weiß sich zu befreien, um Limonade zu holen. Eine wunderschöne Leistung einer Darstellerin, die keinen Satz spricht, aber mit jedem Muskel Emotion verkörpert.

Der Rest ist na ja. Eine Mischung aus Tragik, Gewalt, Armut, Zirkus und Hoffnungs-Schimmern. Am Ende gewinnt das gute. "Wasser Für Die Elefanten" ist einer dieser Filme, die kannst du sehen oder auch nicht. Wenn ja, ziehen sich wenigstens angenehm an dir vorbei. Es gibt einige Momente und Details, aber vielleicht auch nicht das ganz große Kino in Sachen Romantik.

Nettes Detail am Rande: Ken "Dawn Of The Dead" Foree hat eine Nebenrolle. Der Rest geht, ist aber nicht wirklich zwingend.

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travis68

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Bewertung0.0Hassfilm

vor einigen tagen sah ich einen teil dieses films im ersten programm. genau zu jener szene, als walz den elephanten misshandelte und dieser völlig fertig am boden lag,schaltete ich zu diesem film. dieser junge typ wollte dazwischen gehen, wurde aber aufgehalten. mir zerriss es zutiefst das herz, was mit dem elephanten geschah, und seither hasse ich dieses arschloch walz. ja, es war nur ein film, und vielleicht spricht es für walz, dass er es so überzeugend gespielt hat, dass man ihn für diese verkörperung eines sadisten nur hassen kann. nichtsdestotrotz werde ich für alle zukunft filme, in denen walz mitwirkt, meiden. ich habe mir den film nur noch bis zum schluss angesehen, weil ich unbedingt sehen wollte, ob walz am ende die quittung für seine untaten bekommt. es war ein zutiefts depressiver film. das entsorgen der zirkus-akteure aus dem fahrenden zug, hat mich zu tränen gerührt. wohlmöglich ist es ungerecht ,aber ich hasse walz seit, ich diesen film sah. abgewinnen konnte ich seiner hackfresse sowieso nie etwas. scheiß film!

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Filmromantikerin

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Solch eine emotionale Reaktion ist subjektiv und lässt sich nicht rational erklären. Ich kann dich verstehen. Ich kenne das ansatzweise bei manch anderen Filmen. Z. B. hab' ich grundsätzlich was gegen filmischen Mord an Kindern. Nur generell hilft es eben, wenn man sich extra nochmal bewusst macht, dass es tatsächlich nur ein Film ist, indem man z. B. daran denkt, dass nur Ketchup, Make up etc. verwendet wurde. Wie die beiden Männer aus dem Zug geworfen werden, wird ja nicht einmal gezeigt und dann liegen beide Schauspieler einfach mit weißem Make up und geöffneten Augen still da. Es gibt auch weitaus sadistischere und bösartige Filmrollen als die des Zirkusdirektors. Und persönlich, find ich manche Filme, die du sogar auf deiner Lieblingsfilmliste hast, um Welten schlimmer und brutaler. Ich hab' mich persönlich nicht in den Film reingefühlt, warum er mich auch nicht so berührt hat. Zu diesem Thema graut es mir auch mehr vor der Realität als der filmischen Fiktion, in der Tiere tatsächlich gequält wurden und vermutlich noch werden, um in der Manege Tricks aufzuführen. Auch der dressierte auftretende Elefant. Die Verwundung im Film ist nicht echt, dafür hat er vor dem Film sicher einiges an Schmerzen einstecken müssen.


travis68

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herzlichen dank, für deine reaktion auf meine kommentare bezüglich des films mit walz. auch ich kann dich mitunter verstehen. allerdings ändert es nichts daran, dass ich eine unheimliche wut auf walz bekommen habe. klar, es ist nur ein film und alles gespielt. wohlmöglich hat walz die elephantendame nach den takes stundenlang gestreichelt und geküsst. ebenso die armen aus den zug geworfenen zirkus-leute. vielleicht legt sich irgendwann einmal meine wut gegen walz. viele grüße!


oversleeng

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Bewertung4.0Uninteressant

Vorhersehbar. 4 Punkte für Christoph Walz.

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Thomas Hetzel

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Gerade Christoph Waltz zieht den Film noch mal runter, finde ich. Ich hasse den Kerl.


travis68

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ich auch!!!


8martin

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Bewertung3.0Schwach

Ein treffenderer Titel wäre wohl gewesen ‘Prügel für Pattinson‘. Diese Zirkus-Schmonzette überzeugt in keinster Weise, obwohl es fast kein Klischee des Genres auslässt. Lediglich Zirkusdirektor Rosenbluth (Christoph Waltz) kann den Film vor dem totalen Absturz retten. Er ist zwar etwas geschwätzig, gibt aber den bestialischen Tierquäler sehr überzeugend, inklusive das von ihm inszenierte Liebesspiel der beiden Turteltauben Reese Witherspoon (Frau Direktor Rosenbluth) und Mädchenschwarm Robert Pattinson (Jacob), auch mal in Zeitlupe. Seine Figur scheint nur dazu angelegt zu sein, die Sympathiewerte für das Liebespaar in die Höhe zu katapultieren. Damit es auch ein Film für die ganze Familie ist, gibt es auch nur keusche Küsse und sanfte Aufeinanderroller. Andererseits gelingt es fast nie, eine Zirkusatmosphäre zu schaffen. Eher ein für die Depression typisches Boxcar-Bertha-Feeling mit dem Zirkus auf Schienen, der sich unentwegt selber feiert. Lediglich die Elefantenkuh Rosie arbeitet an der Zirkusfront. Nach kurzem Chaos erwartet man Rosenbluths Ende und das kommt pünktlich wie das Amen in der Kirche. Auch klar, dass es die gequälte Kreatur ist, die dann zurückschlägt. Das glückliche Happy End ist wunderschön und wird durch eine Retro gefühlsmäßig verfeinert. Dennoch bleibt der Film letztlich an der Oberfläche, trotz zweier kleiner Schocker bleibt er saft- und kraftlos. Und die Lautstärke der deutschen Synchro schwankt zwischen überlaut und mucksmäuschen, mal genuschelt, mal gebrüllt. Keine Werbung fürs Circensische.

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SchwarzeRose80

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Bewertung4.5Uninteressant

Hab mich anfangs von den netten Bildern des Films einlullen lassen, fand dann aber zunehmend, dass es eine sehr leicht durchschaubare Story war, die stets nur an der Oberfläche kratzt und von nicht sehr überzeugenden Schauspielern (besonders Reese Witherspoon) rübergebracht wurde. Wo war die Leidenschaft, die bei so einem Film vielleicht hätte überzeugen können? Für mich holt das auch kein Christoph Waltz wieder raus.
Was mich aber eigentlich besonders stört (evtl. spoiler ab hier):
Im Film geht es u.a. darum, dass ein Tiermedizinstudent, der im Zirkus arbeitet versucht, eine Elefantendame gegen die Gewaltausbrüche des Zirkusdirektors zu schützen. Das soll sicher sehr herzerwärmend sein, zumal er damit auch das Herz der jungen Frau des Direktors gewinnt. Aber man sollte sich vielleicht darüber klar werden, dass diese Tiere vermutlich ja auch während der Dreharbeiten nicht idealen, tiergerechten Bedingungen ausgesetzt sind bzw. vor und nach solchen Filmen. Dazu findet man einige Hinweise im Netz. Sowas ist für mich einfach ganz klar Doppelmoral und gibt nochmals deutlichen Punktabzug.

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Booooniggl

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich kam wegen Christoph Waltz und wurde positiv überrascht! :)
Unser Lieblings-Ösi trägt den Film vom ersten bis zu seinem letzten Auftritt. Leider zeigt mir Miss Witherspoon mal wieder dass sie in Liebesfilmen nur nur funktioniert bis es zur Liebe kommt. Ab dem Zeitpunkt kauft man ihr so gar nichts mehr ab. Da tat einem Mr. Pattinson schon fast leid. Er spielt durchaus solide, ist glaubwürdiger als RW und neben einem Christoph Waltz nicht komplett zu verblassen lässt doch zumindest ein gewisses schauspielerisches Können schließen. Ohne das Eigentor als Glitzervampir wäre aus dem Kerl bestimmt noch mehr geworden, schade schade.
Was mich am meisten überrascht hat ist dass der Film nie wirklich langweilig wurde, obwohl es nie so richtig spannend wurde. Einzelne spannende Szenen vielleicht, aber der große Handlungsstrang war halt von Anfang an klar.

Und BITTE bringt der Witherspoon mal Leidenschaft, Liebe, Begierde, Verlangen usw. bei, das hätte dem Film wie die meisten ihrer anderen Filme echt gut getan.

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fliegendreck84

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich war unglaublich überrascht. Es war ein sehr schön verträumter Film, der mit Dramatik, Romantik und Spannung gemixt war. Dazu haben die Charactere auch voll und ganz überzeugt.

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

war dann doch besser als erwartet...er war schön anzuschauen-waltz war doll drauf(schlägt ein elefanten halb tot) und die geschichte ist jetzt nicht wirklich langweilig kann man schauen

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Pinky86

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Bewertung5.0Geht so

Der Film ist schön anzusehen, aber 1. er ist zu lang und 2. Robert Pattinson wird von den anderen 3 Hauptcharakteren (Christoph Waltz, Reese Witherspoon und die Elefantendame Rosie) an die Wand gespielt. Die Chemie zwischen Robert Pattinson und Reese Witherspoon stimmte für mich überhaupt nicht. Ansonsten sieht man schöne Bilder und toll animierte Tiere....

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Johannes Jarchow

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Bewertung7.0Sehenswert

Irre romantischer TITANIC-Abklatsch. Bis auf das Ende komplett identisches Strickmuster. Ich bin genauso überrascht wie Sie!

Bunnyfaktor: 7 (Werauchimmer für die miese Sexszene verantwortlich ist, vermuttlich RW höchstselbst, die sich zu fein für dreckigen, animalischen Sex mit RP war - ich hasse ersiees)

P.S.: Die Tiere waren sehr chic animiert.

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Balzer

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Bewertung7.5Sehenswert

Meinetwegen kann Pattinson auch mit seinem Kollegen Lautner Hand in Hand Schmetterlinge im Wald jagen, solange Waltz am Start ist und eine prägnante Rolle spielt, ist der Film gut, basta!

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BattlemasterIZ

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorhang auf und Manege frei für die "Benzini Brothers", Oder besser gesagt Vorhang auf für die Zirkusdirektor-Leistung von Christoph Waltz. Der Deutsch-Österreicher spielt die sehr jähzornig, aufbrausende Person wunderbar. Auch wenn diese Rolle im Vergleich zu seinen Oscar-Leistungen leicht unterfordert wirkt, Der Mann hat´s drauf :) Wasser für die Elefanten ist ja eine Romanze und dafür scheint der Robert Pattinson denk ich mal ganz gut geeignet zu sein. Ich hab diesen Schauspieler, der hier für mich solide spielt, ja bisher immer gemieden :D (twilight). Die blonde "Schönheit" Reese Witherspoon kann Schauspielern das hat sie schon des öfteren bewiesen. Hier in ihrer Rolle wirkt sie aber ebenfalls wie "Waltz" ein bischen unterfordert. Die Geschichte ansich hätte mehr tiefe und ausgefeilter sein können, nichtsdestotrotz - sehenswert

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AlexLosAbeardos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In diesem Film wurde ich ganz arg überrascht von einem sehr talentierten Rob Pattinson. Hier wird für mich erst richtig klar, dass er wirklich was drauf hat und wir noch mehr von ihm sehen werden. Dass man ihm ständig seine Rolle in Twilight vorhält finde ich ziemlich doof, wo er doch selbst der wohl größte Twilight-Hasser ist. Ein bisschen Objektivität, bitte!
Reese Witherspoon spielt gut wie immer, aber mit der Besetzung an sich war ich unzufrieden. Zum einen stimmt die Chemie zwischen Rob und ihr überhaupt nicht. Zum anderen wirkt sie viel zu alt. Ich habe im Nachhinein das Buch gelesen (v. Sara Gruen) und somit wird das Gefühl verstärkt. Zudem ist Marlena eigentlich nicht blond, das stört mich beim jetzigen sehen immer /:
Chris Waltz muss man einfach lieben oder hassen, ich glaube da gibt es keine Grauzone, was natürlich an der meist stereotypen Schauspielweise liegt, die wir mittlerweile schon von den Terentino Filmen kennen. Ist okay, kann ich mit leben. Aber in diesem Falle war es einfach brilliant, erst Recht wenn man die Romanvorlage kennt und einem Bewusst wird, wie perfekt Waltz diese Person verkörpert. Genau wie im Buch: Exzentrisch, besessen und mit einem leisen Unterton von Schizophränie (die im Buch ein wenig mehr heraus gearbeitet wurde, wenn ich mich recht erinnere).

Die Kostüme sind großartig, die Kulisse atemberaubend. Viele Szenen sind schlichtweg wunderbar komisch, zB als Jakob in den Pferdewagen in sein neues "Zimmer" gebracht wird und er nur auf Feindseligkeit seitens Kinko stößt.

Ein schöner Film für lange Abende, besonders mit den Mädels.

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Neddie

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Er heißt Tarantino :D


Kill_Diether

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Bewertung7.5Sehenswert

Besser als erwartet, denn die Story ist interessant und gut umgesetzt. Vor allem glänzt auch hier Christoph Waltz mit seiner speziellen Art. Robert Pattinson tut nicht weh und macht seinen Part solide. Reese Witherspoon ist recht gut und spielt eine Frau, kein Püppchen.

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Riese96

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Bewertung5.5Geht so

Die Erzählweise des Films ist gut, aber leider nimmt man sich nicht richtig Zeit für einige Dinge, es wird alles irgendwie 'abgearbeitet'. Immerhin gute Story und super Schauspieler.

Nur 5,5 von 10 Punkten!

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vuvuzela

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Bewertung4.0Uninteressant

Christoph Waltz hat natürlich den perfekten Bösewicht abgeliefert, aber dann muss man schon überlegen was noch positives erwähnen kann. Die Story war einfach zu banal, man hat natürlich schnell gewusst, dass Waltz irgendwann von dem Elefant zertrampelt wird. Das alles so schnulzig abläuft hat man dagegen nicht ahnen können.

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