Watchmen - Die Wächter - Kritik

US 2009 Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Kinostart 05.03.2009

Setze Watchmen - Die Wächter auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Watchmen - Die Wächter auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (35) — Film: Watchmen - Die Wächter

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...] Watchmen basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons. Wie es sich für eine Comicverfilmung gehört, ist die Bildgewalt bombastisch. Dabei vermeidet es Snyder aber, und eine schnöde Superheldengeschichte zu erzählen, sondern zeichnet glaubhafte Charaktere in einer ebenso glaubhaften, fiktionalen Realität. Dabei bedient er sich mehrerer Tricks und Kniffe, um die Biographien der Hauptpersonen lebendig werden zu lassen. So berichtet Rorschach in Tagebuchform von seinen Erleb- und Erkenntnissen, Mr. Manhattan, der Zeit nicht mehr als stringent verlaufende Linie wahrnimmt, sondern als in einem Augenblick ablaufendes Gefüge, erinnert sich im Laufe des Films an seine eigene Vergangenheit, mittels Rückblenden und Träumen wird von der ersten Generation der Watchmen, den Minutemen, berichtet und gleich zu Beginn des Films werden im Zeitraffer dem Zuschauer die Abläufe der vergangenen vierzig Jahre präsentiert, auch wenn mehrmaliges Sehen hier helfen könnte, immer weitere kleine Details zu bemerken. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Nach mehreren Anläufen ist es soweit. Das wahrscheinlich beste jemals gezeichnete Literarische Werk erlebt seine filmische Umsetzung. Der eine oder andere Versuch den Film auf die Beine zu stellen war bereits gescheitert und so bekam schließlich Zach Snyder, der bereits mit der Verfilmung des Frank Miller Comics 300 von sich reden gemacht hatte schließlich die Chance das zu verfilmen, was bisher als unverfilmbar galt - zumindest wenn es nach dem geistigen Vater und Erschaffer der Watchmen Alan Moore geht. Was dabei herausgekommen ist muss zwar nicht jedem gefallen, ist aber ohne Frage ein bemerkenswerter Film der bewusst mit dem Hintergrund des Comics Wege kennt, die man so noch nicht kannte.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Egal, ob WATCHMEN jetzt vielleicht gar nicht erst hätte verfilmt werden sollen, so hätte das Ergebnis jedenfalls nicht aussehen dürfen. Der Film findet einfach keine Linie, keine Stringenz, er ist einfach ein Vorzeigebeispiel von very bad storytelling. Die Songauswahl ist so platt wie in einem Sat.1-Film am Montag abend, man bekommt die abgenudelsten "Evergreens" und Brechmittel der 60er, 70er und 80er zu hören, oben drauf einen kreuzüblen "Best of Klassik"-Mix. Dieses Monstrum am Film ist so prätentiös, daß man sich wie in Klebewatte gepackt fühlt, manchmal aber muß man wiehern vor lachen, so etwa bei der mit Chören unterlegten Backstory Manhattans, der Hustinetten-Grummelstimme Rorschachs und vor allem bei Quadratgesicht Akerman, die nicht nur wie üblich farblos rumeiert, sondern sich sichtlich unwohl in ihrem Superheldendress fühlt - verständlich, so ein lächerlichst auf kleine Nerdnillen abgezieltes Outfit hat man selten gesehen. Bei den Actionszenen beweist Snyder eine recht sichere Hand, mit Haley hat er trotz Grabesröcheln wenigstens einen charismatischen Schauspieler im Programm und am Ende kommt doch noch ein wenig echte Dramatik auf; nicht genug, um diesen albernen Megaklops ohne Blessuren durchzustehen.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

J4KOB

Antwort löschen

Simon and Garfunkel, Jimi Hendrix... Evergreens und Brechmittel?
Der Soundtrack ist genial. Wer das nicht erkennt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.


Stammfunktion

Antwort löschen

Der Soundtrack ist genial, nur wurde er nicht zuerst in Watchmen verwendet


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Um es gleich vorweg zu nehmen: Zach Snyder hat es geschafft, die Vorlage so würdig wie möglich umzusetzen. Man merkt jeder Szene die Detailverliebtheit an. Er schafft es, in den 160 Minuten fast alles unterzubringen, was die Watchmen ausmacht. Auch wer die Buchvorlage nicht kennt, kann der Geschichte doch gut folgen, wie ich mir bestätigen ließ. Der Zuschauer erlebt hier eine atmosphärische Erzählung um selbsternannte “Superhelden”, die weit mehr ist, als das übliche Klischee von gut gegen böse.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Thematisch und visuell ebenso stark überfrachtete wie zunehmend uninteressante Adaption der tiefsinnigen Superheldenreflexion Alan Moores, bei der Zack Snyder mitunter eindrucksvoll die Bilder der Vorlage verknüpft, ohne jedoch jemals eine gedankliche, erzählerische oder einheitliche Ordnung herzustellen. Sichtlich überfordert von der Komplexität des Comics weicht der Film den mitunter kritischen und offensiven Referenzen an die Comicgeschichte aus und verfällt in protzige Popkulturverweise, die stets falsche Verbindungen knüpfen: Die Haltung der Vorlage zum Superhelden als fragwürdiges Popphänomen gerinnt bei Snyder durch schmucke Ohrwürmer und infantile Filmzitate zum Gegenteil – seine Watchmen sollen als konventionelle Identifikationsfiguren taugen. Dem fügen sich ansehnliche, den Mainstream-Gewohnheiten zuspielende Action- und Härteeinlagen, die den philosophischen Fragen des Comics nur noch einen banalen Verhandlungsraum lassen, den Snyder in Dialogen zu finden glaubt, die so redundant wie ungelenk wirken. Ein an der filmischen und konventionellen Form gescheitertes Projekt, dem es gehörig an intellektuellem Willen fehlt.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Sehr komplexer und ambitionierter Kraftakt. Von der Ehrfurcht vor der monumentalen Comicvorlage geprägt, die man als Gebrauchsanleitung zur Hand haben sollte. Unbedingt den in USA auf Bluray erschienenen "directors cut" ansehen. Der ist 24 Minuten länger. Die Bluray ist codefree!

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Das eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Evie: www.inderzange.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

An sich nette Comic Umsetzung, der Anfang war zwar ein wenig wirr, aber umso länger der Film ging umso besser kam man rein. Jedoch hat mir irgendwie was gefehlt, es war ok aber s gab nichts was neu oder besonders hervor zu heben war, Rorschach war da noch das Beste.
Auch die Länge hat genervt, am Ende wusste man gar nicht mehr wie man sitzen sollte...^^
Naja 7 Punkte sind glaub ich ganz gerecht!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

unerklaerlich

Antwort löschen

da schließe ich mich an;)


Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
3.0Schwach

Machen wir nicht viel Worte um den Film. Er ist in seiner Gewaltdarstellung ekelerregend, das Timing, die Dramaturgie sind misslungen. Snyder beweist, dass man die Kunstform Comic nicht 1:1 in die Kunstform Film übertragen kann. Und es war albern, es überhaupt anzunehmen. Schade um einen tollen Stoff. (Mehr im Podcast)

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Lippo Lengua

Antwort löschen

ansprechende story, aber dramaturgisch ein wenig entgleist. und vieeeeeeeeel zu lang. das definitiv. die rückblenden schlüsseln zwar die hintergründe auf, sind aber in sich so verschroben, das die spannung auf ganzer linie flöten geht. tja und die wendung zum ende ist zwar mal etwas origineller als sonst, jedoch doch noch sehr klische-haft. arktik, guter wird der böse, alles explodiert.
man darf das alter des comics natürlich nicht vergessen. für den pauschal-kino-action-konsumenten ungeeignet, für comic-fans zu banal auf die länge des films betrachtet.
eigentlich schade.


Heng Snoup

Antwort löschen

wenn man die gewalt in watchmen "ekelerregend" findet, ist man entweder ein ganz hartes weichei oder man hat ganz einfach sehr viele filme der härteren art, insbesondere im horror-genre, noch nicht gesehen.
zum film selber kann ich nur sagen, dass er einer der besten filme ist, die ich bisher gesehen habe, alleine schon wegen dem visonären stil des films!
ich habe auch nichts gegen andere meinungen, aber wenn man seine meinung so schlecht darlegt und schwache argumente aufweist geht mir das schon auf die eier...


Khitos: Kälte Reich

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Snyder hat eine beachtliche Adaption hinbekommen, die mir im Großen und Ganzen doch sehr Spaß gemacht hat. Eine Adaption à la Snyder avec Slowmo et Blut en masse.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Björn Lahrmann: Das Manifest

Kommentar löschen
5.0Geht so

Trotz der auf Papier durchweg gelungenen Adaption ist WATCHMEN ein bloß vergnüglicher, kaum je überwältigender Superheldenschinken, der in erster Linie an seiner konfektionsmäßigen Umsetzung krankt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Mit Watchmen - Die Wächter hat Zack Snyder eine der wohl tiefgründigsten Comicadaptionen der letzten Jahre erschaffen, die so völlig anders ist als alles, was wir uns bisher an Comic-Verfilmungen präsentiert wurde. (Und mit 162 Minuten wohl auch eine der Längsten.) Der Film ist ein cineastisches Vergnügen, auch wenn dem Zuschauer einiges an Sitzfleisch abverlangt wird. Wer sich innerhalb der ersten paar Filmminuten bewusst wird, hier keinen Ironman oder Spider-Man zu erleben, wird damit aber kein Problem haben.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...]Ob Leonard Cohens „Hallelujah“ in einer Sexszene, Wagners „Ritt der Walküren“ in Vietnam, ob eine Anspielung auf Kubricks Meisterwerk Dr. Strangelove – Snyder hat so allerlei nette und kreative Ideen, die für den Film ein Segen sind. Ein Fluch hingegen sind die Logiklöcher, die aber in der Langversion behoben sein dürften und das Ende, das sich in seiner Auflösung nicht so recht in den Rest des Films fügen will.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Das es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Es ist zu lesen, dass ein Director's Cut folgen wird, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist „Watchmen“ eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Man darf das alles garnicht zu Ende denken. Dieser bösartige politische Kommentar der sich am Ende offenbart. Dieser Film braucht sich nicht hinter seinem fiktivem 1985 verstecken. Seine Botschaft hat heute mehr Brisanz als damals. Ich hoffe das Snyder das weiß und es auch so gemeint ist, ansonsten sollte man noch 4 Punkte von meiner Bewertung abziehen.
Auch der Rest ist eine Menge Stoff, der manchmal kaum Luft zum Atmen bekommt, trotz der 163 Minuten Laufzeit.
In langen Off-Kommentar-Sequenzen in denen die Vergangenheiten der "Helden" erklärt werden, merkt man, das noch mehr kommen könnte. Gerade da wirken die Bilder uneigenständig und nur durch den Kommentar getragen. Film sieht für mich allerdings anders aus. Natürlich nervt es, dass Snyder nicht eigenständig genug war und den Comic neu interpretiert. Stattdessen entnimmt er ganze Sequenzen aus dem Comic und "animiert" sie bloß. Das hat schon bei "Sin City" genervt. Auch die Songauswahl ist…

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Teilweise bewusst und teilweise unbewusst erzählt uns "Watchmen" von einer Welt ohne Hoffnung und lässt uns dann zu denken geben, ob wir schon in ihr leben.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

Kommentar löschen
0.0Hassfilm

Dieser abscheuliche Müll wird unter traurigen Soziopathen, geistesgestörten Pseudo-Intelektuellen und brutal behandelten, unreifen Männern aller Altersgruppen sein Publikum finden. Ich hoffe nur, dass es nicht genug von denen gibt, um diesen Film zum Erfolg zu machen. Wenn schon, dann Gott helfe dem Kino!

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Heng Snoup

Antwort löschen

lorch.


Couga[MH]

Antwort löschen

2 Jahre alt, mir egal dass das kein Schwein liest, aber das ist der traurigste & lächerlichste Kommentar zu einem Film den hier je gelesen habe von einem "Kritiker".


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Vielleicht hätte Watchmen als eine TV-Serie, in welcher seine komplexen Ideen mehr Raum zum Atmen gehabt hätten, besser funktioniert. Aber so wie es aussieht, ist der "nicht filmbare" zum "nicht liebenswerten" geworden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Es ist schwindelerregend, verrückt und durchaus sexy - wenn es nicht gerade ausschweifend oder sinnlos ist. Sollte der Film mal zusammenhanglos erscheinen oder nicht aufgehen, oder sich nicht treu an die Comic-Vorlage halten, sind das unbedeutende Ärgernisse. Was für ein Spektakel!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Es gibt so viele konkurrierende Ideen in Watchmen, sodass es geradezu geschaffen ist, um wiederholt gesehen und gewissenhaft debattiert zu werden. Unter den Comic-Verfilmungen können nur die neueren Batman-Filme in Sachen Komplexität mithalten. Es ist nicht klar, wer der Held ist. Wenn es ihn denn überhaupt gibt.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Kann die allgemeine Hysterie nicht ganz nachvollziehen, habe zwar auch einen mehr oder weniger guten Film gesehen, um jedoch mehr zu sein stockt es an vielen Ecken und Enden. Der Film ist wirklich ambitioniert einer großen Vorlage gerecht zu werden, kann aber (und das spürt man auch ohne deren Kenntnis) nie das ganze Spektrum abdecken. Hinzukommt eine tolle, jedoch völlig deplatzierte Musikauswahl und neben dem ein oder anderen Hänger eben auch diverse Fremdschäm-Klamotten. Des weiteren haben mich diese unsäglichen Lebensweisheiten genervt mit denen der Film auf eine pseudo-philisophische Art und Weise um sich schießt. Ja, das Leben ist schön. Ich habs verstanden. Und manchmal muss man Opfer bringen. In Ordnung. Und ja, insgesamt fand ich WATCHMEN auch definitiv in Ordnung. Hätte ich mir so gar nicht vorgestellt.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Maeni

Antwort löschen

Kann ich voll unterstreichen !


Perry Simm

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...] Dass es im Buch auch um die Hinterfragung von Gewalt, Selbstjustiz und Männlichkeitsphantasien geht, kommt jemandem wie Snyder natürlich nicht einmal in den Sinn (oder es ist ihm egal, weil er sein Zielpublikum kennt) - Oberflächenfetischismus statt Reflexion ist angesagt. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

simvlacrvm

Antwort löschen

Na da hat aber einer im Kino statt zu gucken lieber rumgefummelt.


Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]

Und so ist “Watchmen” eine optisch Vorlagen getreue Verfilmung, der jedoch durch die pedantische Übernahme fast jeder Szene etwas Seele fehlt. Man sieht, was man kennt, ihn bewegten Bildern - was aber natürlich auch positiv gemeint ist. Negativ fällt der Soundtrack auf, die übertriebene Gewalt und Eskalation so mancher Szene und wie diese in das Gesamtbild passen. “Watchmen” ist ein guter Film, keine Frage. Doch den Eindruck, den er hinterlässt, verdankt er der starken Vorlage, ohne die Snyder womöglich aufgeschmissen wäre, denn etwas wirklich neues kann er dem nicht hinzufügen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...]Zack Snyder gelingt mit "Watchmen" eine nahezu bis ins Allerletzte ausgereizte Umsetzung der Kultsaga. Er begegnet der Vorlage mit viel Respekt, setzt sie annähernd mit dem Maximum an (möglicher) Genauigkeit um und erliegt nicht der eingangs erwähnten Verführung, den Stoff kommerziell auszuschlachten. "Watchmen" wird auf die Art, wie Snyder ihn umgesetzt hat, vielen nicht gefallen. Bei allen Schauwerten ist er nicht das Superhelden-Action-Spektakel, das viele erwarten werden und das fälschlicherweise nicht zuletzt durch das Marketing auch vermittelt wird. Wer aber die Geduld mitbringt, sich einmal eine ganz andere (Anti-)Heldengeschichte erzählen zu lassen, der wird von einer Story mit immensem Unterbau dafür nur umso mehr belohnt.[...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Strikerth

Antwort löschen

Ich danke dir für diese wunderbare Kritk. Du hast all das auf den Punkt gebracht was ich machen wollte aber noch nicht dazu kam. Ich hoffe du hast meinen kleinen Beitrag dazu mit einfließen lassen und wenn nicht was solls. Wunderbar und applaus für einen der meinen neuen Lieblingsfilm perfekt in Szene gesetzt hat und dies zu verstehen vermag.


ChristiansFoyer

Antwort löschen

Da danke ich erstmal, hab aber auch 'ne Frage: wie hätte ich denn deinen Beitrag mit einfließen lassen sollen, hab den Text immerhin im März geschrieben;)?


E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

"Watchmen", der Comic, steckt voller versteckter Spuren, arbeitet mit fein konstruierten Strukturen und entfaltet seine Geschichte mittels apokrypher Schriften in Anhängen (Autobiografien, Zeitungsausschnitte, usw.) quasi krossmedial. Der Leser wird zum Detektiv, der zurückblättert, Spuren und Anspielungen aufdeckt, Vergleiche anstellt und selbst die Zeitspanne wählt, für die er sich einem Panel oder einer Seite widmet. Das Kino, zumal das auf Klarheit und instantane Reize bedachte Blockbusterkino, unterliegt freilich ganz anderen Bedingungen. Schon deshalb, aber auch auf Grund seines komplexen Plots, galt "Watchmen" jahrelang als unverfilmbar, selbst ein Meister des skurril-verqueren Kinos wie Terry Gilliam ließ von dem Stoff bald wieder ab.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
5.0Geht so

Der heiß erwartete Watchmen unter der Regie von Zack Snyder (300) scheint in die Selbstzerstörung zu kippen. Der Film beginnt kraftvoll mit einer brutalen aber erfinderisch andersartigen Actionsequenz, zu der Melodie von Nat King Cole's Unforgettable. Während die Story sich jedoch entwickelt, setzt der Trott ein, der verworren und vergessenswert ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Trotz seiner optischen Finessen, des sehr sehenswerten Setdesigns und der in vielen Szenen ganz gelungenen Tricks, umweht Watchmen deswegen leider auch der Hauch eines Films der von einem Fanboy für Fanboys gedreht wurde. Das ist nicht schlecht, denn als Fan hat Synder gut daran getan die Story nicht ihres kontroversen Potentials zu berauben, es fehlt aber dennoch die künstlerische Eigenständigkeit, die eine Adaption ausmachen kann und die im Bestfall über die Qualitäten der Vorlage hinaus etwas Neues erschafft, das aus sich heraus Bestand hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

sushi25: movie-fan.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

2 Stunden Vierzig Minuten Hintergrundinfo-bombardement, bei dem die Spannung etwas zu kurz kommt. Eher für "Sinn des Lebens- wer kontrolliert die Mächtigen"- Sucher, als für klassische Superheldenfans geeignet.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 2 Antworten

sushi25

Antwort löschen

Oh - für mich gibt es schon funktionierende Verfilmungen wie zB Ironman oder Dark Knight. Lies mal meine vollständige Kritik, vielleicht kannst Du meine Beurteiung dann einordnen.


Strikerth

Antwort löschen

Stimme ich dir voll zu Potzkoten. Dies ist eine andere Superheldfenverfilmung. Und so sehr ich TDK und IM mag um so mehr hat Watchmen ein neues Superhelden Genre gebilded was mich schon fast mehr begeistert


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Es war immer die Rede, dass es unverfilmbar sei. Mit filmischen Mitteln ist eine solche Epik und eine solche Narrative nicht umzusetzen, da war man sich bei J.R.R. Tolkiens Jahrhundertwerk sicher. Gleiches galt auch für einen anderen Roman, einen grafischen, ebenfalls aus der Feder eines der größten Autoren der Neuzeit. Allen Moores Watchmen war dazu berufen das Comicgenre - oder vielmehr das der grafischen Novelle - maßgebend zu beeinflussen. Fanboys und Kritiker versuchen sich bis Heute mit Lob zu übertrumpfen (die New York Times führt das Werk bis heute in ihrer Top 100 der besten Romane), und jeder der das Comic gelesen hat, kann sich seinem Bann auch nicht mehr entziehen. Kein Wunder also, dass es nicht lange dauern sollte, bis Hollywood diesen Stoff, der eigentlich anti-hollywood'scher kaum sein könnte, für sich entdeckte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

«Watchmen» ist formal nicht vollständig überzeugend, inhaltlich aber durchgehend beeindruckend.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

TheCorey: MovieMaze

Kommentar löschen
1.5Ärgerlich

Nicht mehr und nicht weniger als die schlechteste Comicverfilmung, die ich je gesehen habe. Snyder filmt zwar Panel um Panel ab, achtet dabei jedoch nicht darauf, um was es eigentlich in den einzelnen Panels geht. So verstrickt er sich in Logiklöcher en masse, während er in Fragen der Besetzung, Masken, Musik und Kostüme mehr als despektierlich mit Moores Werk umgeht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

PaJeRo

Antwort löschen

Lächerliche Kritik. Ich respektier jegliche eigene Meinung, aber die Feststellung "schlechteste Comicverfilmung" ist höchst lächerlich!


uncut123

Antwort löschen

frick76 bringt es aufn punkt


Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

Kommentar löschen
9.0Herausragend

23 Jahre nachdem ein besonderer Mann namens Alan Moore einen Traum hatte von einer Welt voller psychisch kaputter Superhelden mitten im Kalten Krieg, nach vielen Rückschlägen, Enttäuschungen und einem Gerichtsprozess, können Comicnerds auf aller Welt nun endlich stolz das Haupt erheben und sagen: Yes, we can… watch the Watchmen!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Moviesteve: Podcast

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Zack Snyder, der mit der Frank-Miller-Adaption 300 erste Erfahrungen bei der cineastischen Umsetzung eines Graphic Novels gesammelt hatte, versteht sich meisterlich auf den Wechsel der Medien. Snyder kürzt und strafft, wo es möglich ist, nimmt sich Zeit, wo es nötig ist, und bleibt der Vorlage bei aller visuellen Modernisierung dermaßen treu, dass die Übergänge vom Leser zum Zuschauer und zurück fließend sind. Das besondere Verdienst des Regisseurs ist es, an jenen Stellen, an denen das Druckwerk ganz deutliche Bezüge zur langen Tradition der Superhelden-Comics aufweist, nun die entsprechenden Verweise auf die filmische Superhelden-Geschichte herauszuarbeiten.
(...)
Als problematisch und für den Erfolg des Films verhängnisvoll könnte sich allerdings die Erwartungshaltung uninformierter Kartenkäufer erweisen. Den gekonnt inszenierten Trailern zufolge bietet Watchmen scheinbar vor allem unglaubliche Schauwerte und massive Actionszenen. Doch dem ist nicht so. Watchmen ist eher…

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Diese Verfilmung eines renommierten Kultcomics ist erst der dritte Film von Zack Snyder, doch schon mit seinem Regiedebüt - der eher undankbare Aufgabe, den Horror-Klassiker „Dawn of the Dead“ noch einmal neu zu verfilmen - konnte er eigene Akzente setzen. Dann kam mit „300“ der weltweite Erfolg und Hollywood lag dem 43-jährigen Ex-Werbefilmer zu Füßen. Der mag es in seinen Filmen gerne deftig, erweist sich zugleich aber als visionärer Ästhet des popig-postmodernen Kinos. So auch in seinem neuesten Werk, das durch eine komplexe, immer wieder neue Erzählebenen freilegende Dramaturgie besticht. Angesiedelt ist das Ganze 1985 in einem Amerika, das mit Hilfe des Superhelden Dr. Manhattan den Vietnamkrieg gewonnen hat und in dem Richard Nixon immer noch Präsident ist. Nachdem die maskierten Helden es beim Einsatz an der Heimatfront jedoch etwas übertrieben haben, werden sie von der Regierung in Frührente geschickt. Als einer von ihnen ermordet wird, beginnt Kollege Rorschach zu ermitteln…

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

Kommentar löschen
3.0Schwach

Etwas langatmig, zu wenig Spannung. Zack Snyder hat zwar die eine und andere brillante Bild-Idee (er kommt aus der Werbung), aber in seiner Gesamtheit wirkt der Film eher dröge. Vielleicht hätte er sich nicht so sklavisch an die Vorlage halten sollen. Dieses Mal nimmt er die Sache auch viel zu ernst.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (396) — Film: Watchmen - Die Wächter


Sortierung

Martin Jurgeluks

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Watchmen Motion Comic - Chapter 1
http://www.youtube.com/watch?v=mLdqKIj3-A0
Ein etwas anderer Blick auf diesen Megafilm. Awesome!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Boogers666

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Wer überwacht die Wächter?"

"Rorschach's Tagebuch, 12. Oktober 1985.
Heute Nacht starb der Comedian in New York."

Die Absolutheit, die ultimative Vollkommenheit des Heldentums.
Es gibt keine lustigen und ruhmreichen glitzernden Mainstream Helden die jeder mag, nur die Arbeit einer Vereinigung die für Frieden kämpft, frei von Idealen.

„Ereignisse von astronomisch geringer Wahrscheinlichkeit wie Sauerstoff der sich in Gold verwandelt. Ich hatte immer die Sehnsucht so etwas zu erleben und doch hab ich nie erkannt, das die menschliche Paarung zu einem Wettkampf von Millionen von Zellen um die Erschaffung von Leben führt. Von Generation zu Generation, so lange bis sich zuletzt deine Mutter mit einem Mann vereint, Edward Blake, dem Comedian, den sie liebt obwohl sie ihn hassen müsste und das aus diesem Widerspruch und entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit genau du, sonst niemand, nur du entstanden bist. Das sich eine so spezifische Form herausdestilliert hat aus all dem Chaos, das ist wie die Verwandlung von Luft in Gold, ein Wunder.“

"Watchmen" ist ein Film der für mich selbst von so philiosophischer Vollkommenheit und in einer so vollkommenen Form genau das wiederspiegelt was häufig in meinem jungen Hirn vorgeht.
Der Zweck der Menschheit, unserer Lebens und unserer Existenz.
Fragwürdige Ideale, und der Nutzen von Vegeltung und der Sinn und die Defninition von Gerechtigkeit.

"Rorchach´s Tagebuch. 12. Oktober 1985:
Heute morgen Hundekadaver in Gasse, Reifenprofil auf aufgeplatztem Bauch.
Die Stadt hat Angst vor mir, ich kenne ihr wahres Gesicht.
Die Straßen sind Rinnsteine. Und diese Rinnsteine sind voller Blut.
Und wenn die Gullies schließlich verstopfen, ersäuft all das Ungeziefer.
Der dreckige Morast aus Sex und Mord wird ihnen bis zur Hüfte gehen.
Und all die Huren und Politiker werden aufblicken und rufen - Rette uns!
Und ich werde flüstern - Nein."

Ich hasse Marvel, DC und Superhelden aller Art und "Watchmen" beäugte ich dementsprechend kritisch, aber nach gewisser Zeit merkte ich gar nicht mehr das es hier um Superhelden geht. Denn die Superhelden in diesem Film sind menschlicher als es je ein Film sein könnte, Moral, Angst, Liebe und alle normalen menschlichen Empfindungen werden hier glaubwürdiger als in (fast) jedem Hollywood-Mainstream Drama verpackt. Ich konte des nicht fassen aber der Film brachte mich zum lachen, zum weinen und hauptsächlich zum Nachdenken.
Darüber hinaus ist fast der komplette Film vollgepackt mit so denkwürdigen Zitaten das ich hier alles damit zukleistern könnte :)
Nur um der Community einen kurzen Einblick zu geben was der Film in mir auslöste:
https://www.youtube.com/watch?v=7MpxAoqymIg
Die Orginalszene, die auf Youtube leider nicht zu finden ist, zählt für mich zu den schönsten und romantischsten Filmszenen aller Zeiten.
Genau so muss eine Comicadaption aussehen....
"Watchemen" ist einer der besten Filme aller Zeiten. Punkt.

"Hab mal einen Witz gehört. Mann geht zum Arzt, sagt er ist deprimiert. Das Leben kommt ihm rauh vor und herzlos. Sagt, er fühlt sich allein in einer bedrohlichen Welt. Arzt sagt "Behandlung ist einfach! Der große Clown Paleacci ist in der Stadt. Gehen Sie hin, wird Sie aufheitern." Mann bricht in Tränen aus. "Aber Doktor", sagt er, "ich bin Paleacci!"
Guter Witz. Alles lacht. Tusch! Vorhang..."

"Die Watchmen sind am Ende. Was schlägst du vor?"
"Vergeltung."

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

Martin Oberndorf

Antwort löschen

Folgender Text spoilert und spiegelt nur meine Interpretation wieder:
Also... Sucker Punch zeigt zunächst eine Ausgangssitustion emwie in jedem... nennen wir es nal (auch wenn ich das Wort hasse) Männerfilm. Zum Einen habeb wir da das hilflose Mädchen mit dem lächerlichen Pornospitznamen, sowie das typische Girl with Guns. Die meisten Charaktere spiegeln stereotype der Medienwelt wieder. Doch im Laufe des Films gibt es häufig indirekte Angriffe auf den männlichen Zuschauer, der sich ein wie im Trailer suggeriertes Actionspektakel mit "heißen Bitches" erwartet hat.
Die Angriff werden immer direkter und lassen den Zuschauer, der sich all das obige erwartet hat mit einem Scheißgefühl zurück.
Der Zuschauer erlebt einen unerwarteten Schlag, einen Sucker Punch.
Der alte Mann hingegen symbolisiert wiederum, dass nicht alle Männer schlecht sind.
Zwischen den einzelnen Figuren und Plots gibt es auch einige Interpretationsmöglichkeiten, auf die ich hier augrund von irrelevanz nicht eingehen mòchte.

Es gibt auf MP auch ein klasse Video dazu:
http://www.moviepilot.de/news/wir-haben-sucker-punch-nur-falsch-verstanden-120191


Boogers666

Antwort löschen

Mhm vielleicht muss ich ihn nochmal gucken :)


yo.eykeam

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Obwohl ich mit Komiks und Ähnlichem nichts am Hut habe, war ich einfach nur geflasht. Der Film ist rein von den Bildern her schon ein Highlight, aber auch der Story mangelt es an nichts. Absolut genial empfand ich die Wahl des Soundtracks - nicht einmal deplaziert und jedes einzelne Lied sagte mir zu.

Ich weiß gar nicht was sich hier groß schreiben soll, war selten so begeistert von den Bildern und der Musik, große Schauspielkunst ist hier sicher nicht vorhanden aber da sowieso der großteil am Computer entstanden sein wird - halb so schlimm.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Leila57

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Antihelden... :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dj Rise

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hinter dieser Comic-Verfilmung verbirgt sich eines der größten philosophischen Gleichnisse über Raum, Zeit und Ideale dass je auf eine Kinoleinwand gebracht wurde !

Er ist wohl deswegen eines der besten werke der Comic Literatur. Der Film wurde nahezu 1:1 aus dem Comics übernommen, nur eine wichtige Szene wurde weggelassen aber das ist nicht ganz so tragisch. Absolut sehenswert wenn nicht sogar ein muss ! : )

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Luke_92

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Zack Snyder ist bekannt als Garant für grandiose Bilder und stellt auch bei Watchmen wieder sein Können unter Beweis. Das Aussehen dieses Films versprüht eine atmosphärischen, düsteren Flair, der dennoch eine gewisse Coolness in sich birgt. Der Schnitt, die Darstellung der Szenen, Stilmittel, Musik - alles höchst innovativ und deswegen ein wirklich kunstvolles Werk. Über die splatterhafte Gewaltverarbeitung lässt sich streiten und ich bin mir unsicher, ob es einfach Hascherei nach Splatterfans ist oder die Botschaft unterstreichen soll. Mit Letzterem wäre ich einverstanden.
Gerade Jackie Earle Haley legt eine insgesamt bemerkenswerte Performance hin, Patrick Wilson leider überhaupt nicht.
Die Idee des Films und natürlich die des tollen Graphic Novels von Alan Moore ist bedrückend anders, parodiert das Superhelden-Genre und ist dabei gleichzeitig toternst. Die Aussagen über die Menschheit und ihre Zukunft und Vergangenheit sind alles andere als oberflächlich.

Legendäres Zitat:
"Rorchach´s Tagebuch. 12. Oktober 1985:
Heute morgen Hundekadaver in Gasse, Reifenprofil auf aufgeplatztem Bauch.
Die Stadt hat Angst vor mir, ich kenne ihr wahres Gesicht.
Die Straßen sind Rinnsteine. Und diese Rinnsteine sind voller Blut.
Und wenn die Gullies schließlich verstopfen, ersäuft all das Ungeziefer.
Der dreckige Morast aus Sex und Mord wird ihnen bis zur Hüfte gehen.
Und all die Huren und Politiker werden aufblicken und rufen - Rette uns!
Und ich werde flüstern - Nein!"

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julian F.

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film ist, wie ein Journalist nach Erscheinen bemerkte, ein einziges spirituelles Erlebnis. Visuell überragend, technisch visionär und brilliant umgesetzt. Es geht nicht darum, ob man von den langen 160 Minuten nicht am Ende überrannt ist und nicht alles verstanden hat - es ist eine faszinierende Odyssee. Von den zahlreichen Referenzen und (zugegebenermaßen nicht immer passenden) "philosophischen" Gesprächen nimmt man gewiss etwas mit; die gut ausgearbeiteten und alle auf ihre Art "speziellen" Charaktere sind trotz ihrer "Beschränktheit" angesichts der breiteren Vorlage noch eine Besonderheit im Kino.
Ob der Film die Vorlage genau wiedergibt, kann ich nicht beurteilen, aber anscheinend hat Snyder diese gut auf das Medium Film transportiert. Eine Seltenheit im Kino ist solch eine Symbiose von visionärem Stil und einer gehaltvollen Botschaft.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Baumkopf Holzfaust

Antwort löschen

Allein dieser Vorspann....dieser Vorspann...dieser Vorspann....times..they are changin´....


HomerSimpson09

Antwort löschen

Der Vorspann!


FritzM

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Bemerkenswerte Comic-Umsetzung von der erfolgreichsten Graphic Novel aller Zeiten! Der Film hält sich sehr nah an die mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Comics von Alan Moore und Dave Gibbons. Geniale, tiefgründige Charaktere mit all ihren psychologischen Problemen und Hintergründen werden schonungslos mit einer grandiosen Optik in einer alternativen Weltgeschichte dargestellt. Neben dem coolen Soundtrack gibt der Film auch interessante Dialoge und Zitate her:

"Menschen werden verhaftet, Hunde werden eingeschläfert."

"Hab mal einen Witz gehört: Mann geht zum Arzt, sagt er ist deprimiert. Das Leben kommt ihm rauh vor und herzlos. Sagt, er fühlt sich allein in einer bedrohlichen Welt. Arzt sagt 'Behandlung ist einfach. Der große Clown Pagliacci ist in der Stadt. Gehen Sie hin! Wird Sie aufheitern!' Mann bricht in Tränen aus. 'Aber Doktor', sagt er, 'ich bin Pagliacci!'
Guter Witz. Alles lacht. Tusch! Vorhang..."

"Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!"

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Cayopei

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Comic nicht gelesen (Puristen hier bitte buhen oder mit dem Finger auf den Monitor zeigen), Film trotzdem für sehr sehenswerte Genrekost gehalten. Tolles Vorspann-Titel-Design.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brissenden

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Die Überlänge des Filmes kann ich nur schwer verzeihen, denn diese Länge hat er absolut nicht verdient. Die Story wird erst gegen Ende, ALSO NACH ÜBER 2 STUNDEN, interessant, wobei es von vornerein klar war, dass beide Handlungsstränge sich am Ende kreuzen werden.
Die Heldenfiguren kannte ich bisher nicht, aber viele erinnern mich doch an leichte Abwandlungen bekannterer Helden, wie Batman in der verweichlichten Version, die einem obendrein noch mit ihrer Art unendlich auf die Nerven geht, oder ein übermächtiger Silver Surfer.
Von der sexistischen Darstellung der weiblichen Figuren ganz zu schweigen. Die Mutter, die sich freiwilligen ihrem einstigen Vergewaltiger hingibt. Die Tochter, die einen Hang zur Polygamie hat und am Ende sogar einen auf verständnisvolle Tochter macht... blablabla.. ach, hör auf... keine Lust mehr...
Achja, das einzig Gute an dem Film ist der Soundtrack.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Andy the X

Antwort löschen

Es ist kein Zufall, dass die Charaktere bekannten Superhelden ähnlich sind.
Das ist sogar gewollt. Alan Morre wollte mit seinem Buch eine Parabel auf das Superhelden-Genere schaffen und das ist ihm auch perfekt gelungen, meiner Meinung nach.

Nur sind die Helden eben keine strehlenden Übermenschen, sondern ganz normale Menschen mit Schwächen und Problemen. Der Comedian ist ein brutaler Sadist. Rorschach in Psychopath. Nightowl II ein Schwächling. Silk Spectre II hat einen Mutter-Komplex. Und der einzige, der wirkliche Superkräfte hat verliert das Interesse an der Menschheit.

Watchmen ist also im Prinzip ein Negativbild des Superheldenfilms (bzw. Comics)


Schofferhofer

Antwort löschen

Schöne Erklärung.


Oezkan

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer aber soll die Wächter selbst bewachen?

Heute habe ich "Watchmen" zum zehnten Mal geguckt und mich wieder keine Minute gelangweilt. Als ich das erste Mal "Watchmen" gesehen habe, war ich so überwältigt und fasziniert, dass ich sofort die Graphic Novel gekauft habe. Erstaunlich wie originalgetreu Snyder diesen fantastischen Film inszeniert hat. Bis auf wenige Passagen und Dialoge hält sich der Film sehr dicht an die Vorlage. In den meisten Fällen sind Buch- und Comicverfilmungen nicht ansatzweise so gut wie die Vorlage selbst, aber bei "Watchmen" ist es anders. Durch die schauspielerische Leistung, der Musik und dem düsteren Stil, kann man sich sehr gut in die Handlung vertiefen. Dadurch ist die Verfilmung nicht weniger unterhaltsam als die Graphic Novel selbst. Trotz seiner wenigen Ideen, die Zack Snyder selbst beigefügt hat, verdient er einen Applaus. Mein großes Lob gilt jedoch Alan Moore, dem der diese wundervolle Geschichte hervorgebracht hat.

Die moralischen und philosophischen Aspekte dieser ziemlich düsteren und politischen Handlung der alternativ-fiktiven Version der USA, gefrieren das Blut in den Adern und sorgen dank der hervorragenden Dialoge, für makellosen Filmgenuss. Die Anfangsszene, in dem der Comedian getötet wird, ist eine gelungene Einführung in die düstere Handlung und entfacht schon die ersten Anzeichen von Interesse und Spannung. Vor diesem Mord, ist im Fernsehen eine Talkshow über den vermutlich anstehenden Atomkrieg zwischen Amerika und Russland zu sehen. Wer ist dieser Unbekannte und was ist sein Motiv? Kann der Atomkrieg verhindert werden? Der Anti-Held Rorschach geht dem mysteriösen Tod des Comedians nach und lässt uns beiläufig seine finsteren Zitate hören. Ich habe selten Filme gesehen, bei dem so zynische und doch faszinierend Zitate vorkommen wie bei diesem. "Watchmen" wird mit jeder Minute spannender und lässt das Herz höher schlagen.

Die Charakterzeichnung ist absolut brillant. Snyder räumt den gebrochenen Charakteren viel Zeit ein. Diese untypischen Superhelden sind nicht wie die Helden, die wir sonst so kennen. Nein, ganz und gar nicht sogar. Sie handeln brutal und unmoralisch. Sie sind nicht die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft, die Bösewichte besiegt und der Polizei überlässt, um nach deren Ausbruch erneut gegen sie zu kämpfen. Ein wichtiger Unterschied zu den meisten anderen Comics ist vor allem das gnadenlose Verhalten der Helden, sowie ihre problembelastete Vergangenheit. Jeder von ihnen hat ihre eigenen Probleme, Ziele und Komplexe. Die Protagonisten sind ausgezeichnet beschrieben und haben eine verschiedene Auffassung von Moral. Auch ihre Vorgehensweise ist sehr unterschiedlich, wodurch eine tolle Abwechslung entsteht. Die Brutalität in diesem Film wird von den meisten Kritikern negativ beurteilt, aber diese tragen der düsteren Geschichte bei und verleihen dem Film die Ernsthaftigkeit. Aus diesem Grund kann ich die Kritik nicht attestieren.

Trotz seiner langen Laufzeit ist "Watchmen" zu keiner Minute langweilig. In dieser langen Laufzeit lernen wir die Charaktere zu verstehen und erfahren wichtige Informationen über deren Vergangenheit. Durch immer mehr Indizien, die Rorschach sammelt, kommt der Schluss immer näher. Erst dann werden all die Fragen geklärt und die Vorgehensweise bestimmter Helden verstanden. Das Ende ist sehr überraschend und unvorhersehbar. Ein Geschenk, welches wir selten in einer Comicverfilmung bekommen.

Ich habe dem Film 10 Punkte gegeben und er gehört zu meinen absoluten Lieblings-Filmen. Aber ich kann durchaus verstehen, dass viele Zuschauer keinen Draht zu "Watchmen" aufbauen können. Geschmäcker sind unterschiedlich und dieser Film ist wohl eine sehr einzigartige Comicverfilmung, die man so nicht erwartet hätte. Aber genau das finde ich so exzellent, eine untypische Comic-Handlung mit ausgezeichneter Musik, die jedes Mal gut in die Szene passt und nebenbei ein wenig Kulturgeschichte mit einbezieht. Zuzüglich können wir Malin Akerman als die verführerische Silk Spectre bewundern. Das gehört einfach dazu und ist hinreißend. Dies alles verpackt in prachtvoll, düsterer Atmosphäre und einem fantastischen Noir-Stil, werden mich dieses Meisterwerk nie vergessen lassen.

Guter Film. Alles lacht. Tusch! Vorhang.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

OceansBourne

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

FSK 16? Jaa, wir schaffen das.
Der Film ist sehr gut, zu keiner Minute langweilig (trotz der nicht all zu kurzen Filmlänge), habe etwas anderes nach dem Trailer erwartet, da die Situation des Films ander dargestellt wird. (evtl. Spoiler) Ich glaube es ging im Trailer nicht einmal um Krieg. Der Soundtrack ist übrigens super .

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bagheera

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

" (...) die erste Silk Spectre wartet in einem Kalifornischen Seniorenheim auf den Tod.
Dollar Bill hat sich mit seinem Cape in einer Drehtür verfangen, und ist erschossen worden."

Oh man, jedes verdammte Mal, ich kann nicht mehr...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DonChris

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Watchman" ist in meinen Augen die am besten verfilme Comic-Adaption und >ja< rein von der Adaption her ist er für mich auch um einiges besser als die Batman-Reihe.
Unsere Helden sind eigentlich keine, die großen Zeiten sind längst vergangen und Tiefe Abgründe prägen mittlerweile die Charaktere unserer maskierten Freunde. Alle scheinen inzwischen gebrochen und innerlich gebrechlich, und so zeichnet Regisseur Zack Snyder hier eher das Bild einer Antihelden-Liga, als einer Helden-Liga. Unterstützt wird das ganze durch dreckige, düstere Bilder, die durch exzellent passende Musik unterstützt werden. Endlich schafft es Zack Snyder mal auch für mich eine Mischung aus einzigartiger Bildstimmung, einem coolen Soundtrack und einer guten Story zu kreieren. An letzterem lag es, dass ich bisher mit seinen allseits beliebten Werken, doch nur wenig anfangen konnte, aber über Geschmack lässt sich natürlich streiten. Natürlich ist der Film auch deshalb so gut, weil Snyder ein hervorragendes Händchen in Sachen des Cast hatte, gerade Jackie Earle Haley als Rorschach, aber auch Jeffrey Dean Morgan als Comedian hieven den Film auf eine andere Ebene.
Es gibt relativ am Anfang eine Szene, in der sich der sich der Comedien in seiner Wohnung einen astreinen Kampf, mit einem mysteriösen, schwarz gekleideten Unbekannten (Ich möchte hier nicht spoilern) liefert und in der Snyder während immer wieder das Tempo raus nimmt, was dann sehr an die feststehenden Bilder des Comics erinnert - cool gemacht.
Dazu ist der Film auch durch einen relativ brachialen Stil geprägt, Menschen verschwinden in einer Explosion nicht von jetzt auf gleich, sondern lösen sich sichtbar in ihre Einzelteile auf. Besonders die dezent eingesetzten Kampfhandlungen von Dr. Manhatten verursachen ein Blutbad. Anscheinend wurde Snyder in dieser Hinsicht ein wenig von diversen Splatterfilmen beeinflusst bzw inspiriert.
Wie schon erwähnt wird der Film untermalt durch eine gute und durchdachte Auswahl an Klassikern - mir ist da noch ein Track von Jimi Hendrix in Erinnerung. Das ganze fühlt sich für den Betrachter an wie ein Trip in die Vergangenheit, also eine Zeit, aus der schließlich auch die Comicvorlagen stammen.
Wunderbar ist auch das komplett unerwartete Ende, denn ich finde es immer höchst spannend, wenn ein Film nicht so vorhersehbar ist (gerade in diesem Genre).
Nun gibt es den Film in drei längen, der Kinofassung von 163 Minuten, dem Director`s Cut von 187 Minuten und in einer besonderen Fassung, mit zusätzlich noch eingebauten animierten Comic-Sequenzen, dem Ultimate Cut mit 215 Minuten. Um ehrlich zu sein kenne ich auch nur die letzten beiden Fassungen, da mich eine so arg beschnittene Fassung, wie die mit 163 Minuten immer noch recht lange Fassung, eben einfach nicht reizt. Ich gebe aber gern zu, dass einem solche Überlängen nicht stören sollten, da man sonst sicher ein wenig ungeduldig auf das Ende wartet.

Klasse Film, vielleicht der beste dieses Genres und deswegen für mich eine 10 von 10.

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

furkan.oezbek

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist einfach WOW wirklich sehr sehr toll erzählt und eine tolle Atmosphäre und vor allem die Geschichte vom Rorschach ist so GUT und Traurig!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

vivibifi

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

das erste mal das ich ein kino wieder verlassen habe!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Velly

Antwort löschen

Wenn ich einen Film zum "Hassflim" deklarieren würde, käme ich gar nicht auf die Idee, ihn mir nochmal antun zu wollen.
So schlimm kannst Du ihn ja also gar nicht gefunden haben ;-P


vivibifi

Antwort löschen

es hat mich einfach wirklich auch geärgert dafür geld ausgegeben zu haben und echt keinen draht zum film zu bekommen, ich saß da und über mir war n großes fragezeichen, und der gedanke dass bringt nix, ich hab mich da nicht "reinfitzen" können.
aber man wird ja auch älter, beurteilt und versteht sachen evtl auch anders als jahre zuvor, also würde ich es echt nochmal versuchen. ich meine HIER hat er ja hohe bewertungen bekommen...aber zum glück sind geschmäcker ja verschieden ;o)


thomas.posch.79

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der coolsten Filme die es gibt. Coole Optik, coole Story und richtig gut gespielte Figuren. Zack Snyder beweist einmal mehr das er in der Lage ist eine eigene Welt für seine Filme zu schafen. Helden werden von ihrer menschlicher Seite gezeigt, mit all ihren Problemen. Noch zu erwähnen ist der Vorspann, der einzelnen Zusammenhänge erklärt. Es ist für mich die besten Szenen im Film, wobei alles andere ebenfalls hervorragend ist.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Lolfett

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Also, ich muss dazu sagen, dass ich auch als erstes die Nachmittagswiederholung des Films auf ProSieben gesehen hab, und nicht wirklich davon überzeugt war (die Fassung war auch gnadenlos gekürzt, mit Werbepausen, kürzer als das gesamte Werk auf DVD, was es noch schwieriger gemacht hat der schon so recht anstrengenden Handlung zu folgen), jedoch nach einiger Zeit mit ein paar Kollegen mit den Streifen nochmal auf DVD gegeben und war danach schier beeindruckt! Der Film hat, wie schon oft gesagt, nicht das typische Gegenspiel zwischen gut und böse, sondern zeigt, was passiert, wenn die, in anderen Superheldenfilme so hoch angepriesene Verantwortung in den Hintergrund gerät. Die Helden sind teils ebenso korupt und skrupellos wie Musterschurken aus anderen Filmen, teils distantanziert und weltfremd geworden und teils ziemlich irre, es gibt, keinen von ihnen, den mit mit anderen Helden vergleichen könnte. Das Meisterwerk ist jedoch zugegebenermaßen keine leichte Kost, man sollte schon über eine gewisse Geschichtskenntnis verfügen, um das Alternativszenario des Kalten Krieges, das dieser Film liefert zu verstehen und man sollte hellwach sein, den man ist einmal kurz unaufmerksam und schon ist die verstrickte Handlung schon wieder schwer nachvollziehbar. Dennoch geht dieser Film unter die Haut, eine fesselnde Handlung, genial ausgefeilte Charaktere und vorallem mal ein Heldenfilm ohne diesen sturen und albernen Schwarz-Weiß/ Gut-Böse-Blick. Ein Meisterwerk, unbedingt empfelenswert!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Ornlu

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als der im Kino lief, war ich wohl schon der letzte Mensch auf diesem Planeten, der die zugehörige Graphic Novel nicht kannte. Und es hat mich einfach umgehauen, diese Stimmung des kalten Krieges, die so nicht erwartete Brutalität, menschliche Abgründe und die ganz großen philosophische Fragen zum Ende hin. Summa summarum wohl der geistreichste Superhelden-Film bis dato.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Reli

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

wenn man sich den Trailer anschaut, braucht man sich den Film auch nicht mehr antun - sehr enttäuschend

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

AddictedToIan

Antwort löschen

Bullshit.


Reli

Antwort löschen

Jipp, das trifft den Film ziemlich gut ... :P



Deine Meinung zum Film Watchmen - Die Wächter