Watchmen - Die Wächter - Kritik

US 2009 Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 05.03.2009

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Kritiken (36) — Film: Watchmen - Die Wächter

kobbi88: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Zweimal probiert, zweimal abgebrochen, weil er so langweilig war. Kein gutes Zeichen für einen Film, aber da in meiner Freundesliste bestimmt die Hälfte der Wertungen aus 8ern, 9ern und 10ern (mit ♥) besteht, kann er doch nicht so beschissen sein. Also, heute ein dritter (und wenns wieder nicht funktionieren sollte letzter) Versuch. Vielleicht hätte ich die beiden Abbrüche als Warnung auffassen sollen, hab ich aber nicht. Und diesmal hab ich auch bis zum Ende durchgehalten.

Ja, coole Actionsequenzen mit übertriebener aber für das ganze Setting angemessener Gewalt und oft hat ja auch die Optik mit Zeitlupen etc. eine geniale Wirkung, auch wenn sie mir als kein großer Fan von Comics oft zu künstlich vorkam. Aber ja, es hat einen gewissen Style, das muss ich zugeben. Und dann noch das wichtigste, was den Film vor dem totalen Untergang gerettet hat: Jacky Earl Haley als Rorschach, der ist eine so verdammt coole Sau und ein so toller Filmcharakter, dass ich mir einen einzelnen Film mit ihm gerne ansehen würde.

Aber an was liegt es dann, dass ich den Film so nervtötend, einschläfernd und auch einfach dumm fand?

Das sind zum einen mal die Figuren. Schön und gut, dass wir es hier mit gebrochenen, ehemaligen (Möchtegern?-)Superhelden zu tun haben, die nun mit ihrem eigenen Scheitern und der harten Realität zu kämpfen haben. Und neben Rorschach war auch dieser nerdige Batmanverschnitt und der Comedian als eigentlich gleicher aber total entgegengesetzter Charakter zu Rorschach ganz in Ordnung. Aber dann gibt es mit Adrian Veidt den klügsten Mensch der Welt, der wohl auch der uninteressanteste und langweiligste Mensch der Welt ist. So ausdruckslos, so austauschbar, so egal. Dazu Laurie (M. Akerman), die einfach nur für die Optik dazugetan wurde, hin und wieder mal jemandem einen Schlag versetzen darf und ansonsten mit Nerdman und mit Dr. Manhattan rummachen und Haut zeigen durfte. Also, überflüssig. Achja, wenn ich schon bei diesem blau-leuchtendem Kerl bin: es mag ja sein, dass er eine gewisse Tiefe durch seine zunehmende Entmenschlichung erhält, aber diese übertrieben pseudophilosophischen, esoterischen und was weiß ich noch alles Dia- und Monologe sind so einschläfernd wie kaum etwas anderes (außer eben „Matthew gar nicht so Goode“ hier zuzusehen).

Dazu kommt, dass der Film mit dummen, nein, mit SAUdummen Dialogen gespickt ist, die für mich viel zu aufgesetzt und einfach nicht zur naja „Geschichte“ passen wollen (wieder die Ausnahme: Rorschach). Und auch die coolen Szenen fangen irgendwann an zu langweilen, weil diese ganzen Zeitlupen, das Blutspritzen und auch die stylischsten Kampfszenen verdammt nochmal viel zu oft eingesetzt werden. Wenn sie schon so auffällig sind und eine positive Wirkung haben, dann muss man SPARSAM damit umgehenund nicht so verschwenderisch wie Snyder.

Die Geschichte ist keine wirkliche Geschichte, es sind mehr Einzelszenen, die durch die Actionsequenzen künstlich verbunden werden. Dazu kommt eine zu große Verwirrung hinzu, zu viele Informationen werden erst viel zu spät mal nebenbei erwähnt. Es gab kein klares und nachvollziehbares Ziel der Story. Da kann die gute Idee einer pessimistischen Welt auch nichts dran ändern. Null Spannung! Und ich wäre so froh gewesen, wenn sich der Film wenigstens nur wie Kaugummi gezogen hätte. Aber es ist viel schlimmer.
Und wenn Simon und Garfunkel nicht schon verdammt noch mal schlimm genug wären – Nena? Nicht dein Ernst, Zack… Wie kann man einen Film mit Dylan und einem toll-bebilderten Intro genial einleiten und dann jede aufkeimende positive Stimmung innerhalb von nur Sekunden durch NENA wieder zerstören. Zack, NENA!!

Frei nach Iuvenal: "Sed quis custodiet ipsum Zack Snyder?" (Aber wer überwacht Zack Snyder?) - Anscheinend niemand. Leider.

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Andy Dufresne

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Das ist keine Fälschung, dass ist eine 1:1 Kopie.
Ich weigere mich aber auch :)


kobbi88

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Eben, die gaukeln einem vor, das Original zu sehen. (Für mich also klar ne Fälschung^^) Sogar von den Schnitten und Einstellungen her. Aber nicht mit mir (uns).


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Watchmen basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons. Wie es sich für eine Comicverfilmung gehört, ist die Bildgewalt bombastisch. Dabei vermeidet es Snyder aber, und eine schnöde Superheldengeschichte zu erzählen, sondern zeichnet glaubhafte Charaktere in einer ebenso glaubhaften, fiktionalen Realität. Dabei bedient er sich mehrerer Tricks und Kniffe, um die Biographien der Hauptpersonen lebendig werden zu lassen. So berichtet Rorschach in Tagebuchform von seinen Erleb- und Erkenntnissen, Mr. Manhattan, der Zeit nicht mehr als stringent verlaufende Linie wahrnimmt, sondern als in einem Augenblick ablaufendes Gefüge, erinnert sich im Laufe des Films an seine eigene Vergangenheit, mittels Rückblenden und Träumen wird von der ersten Generation der Watchmen, den Minutemen, berichtet und gleich zu Beginn des Films werden im Zeitraffer dem Zuschauer die Abläufe der vergangenen vierzig Jahre präsentiert, auch wenn mehrmaliges Sehen hier helfen könnte, immer weitere kleine Details zu bemerken. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Die Welt wird aufblicken und rufen: 'Rette uns' und ich werde flüstern: 'Nein...'
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Ich bin wirklich sprachlos gewesen.
Ich wusste wirklich nicht was ich denken soll.
Ich weiss aber was ich da gesehe habe. Und das war ganz großes Kino.
Kino voller Action. Kino voller Emotionen. Und vorallem Kino mit Tiefgang.
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Ich gebe zu, Helden sind nie wirklich mein Ding gewesen, Batman, Spiderman, Leckmichamarsch-Man, dieses ganze Gedöns konnte mich nie wirklich fesseln.
Doch das hier sind keine Helden. Keine gewöhnlichen zumindest. Ja, sie haben zu ihren Zeiten der Menschheit geholfen, doch irgendwann wurde ihnen die Macht zu viel, vorallem "the comedian" übertreibt, er tötet aus Spaß, vergewaltigt, ermordet schwangere Frauen.
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Jeder der "Watchmen" hat seine eigene, dunkle, grausame Geschichte, die Geschichte die ihn zu dem gemacht hat was er ist. Von jedem der "Watchmen" kennt man die Vergangenheit, weiss wie es ihm ergehen muss, versteht sie, liebt sie, hasst sie.
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Es ist also nicht nur sinnlose Gewalt hier, es gibt eine Geschichte mit Gefühl, mit Liebe und mit vielen dreckigen Szenen. Alleine die Reise auf die man mit Rorschach geht ist unglaublich, gefüllt mit Zynismus, mit harten Dialogen voll gepackt. Und das alles in einer alles anderen als hygienisch korrekten Umgebung. Aber Rorschach ist nicht der einzigste Charakter mit Tiefgang, es wird z.B. erzählt was Dr. Manhatten durchgemacht, erlebt hat um die wohl mächtigste Figur zu werden.
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Zack Snyder nimmt sich knapp 2 1/2 Stunden Zeit um dem Zuschauer die Charaktere näher zu bringen. Das gelingt ihm perfekt. Und nein, es wird nicht langweilig. Die Dialoge sind gut geschrieben und die Darsteller bieten eine fast perfekte Vorstellung.
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Aber mal abgesehen von dem Tiefgang kann "Watchmen" auch mit tollen Actionszenen glänzen, derbe Choreos liesen mich mitfiebern auch wenn man den Ausgang des Kampfes bereits kennt. Die Szenen wo Rorschach im Gefängnis ist sind schlichtweg heftig. Wenn mal Blut spritzt dann richtig, Kunstblut in Mengen, Kunstblut das mein Splatter-Herz aufgingen lies.
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Ich will jetzt nicht jeden Schauspieler nennen und sagen wie toll sie waren. Fakt ist das sie alle tolle Leistungen gezeigt haben, deswegen reicht es auch wenn ich sage das man keine schlechten Darsteller sehen wird.
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Die Kulissen sind der Wahnsinn, vielschichtige Bilder hier, wunderschöne da, unglaubliche Panoramen und interessante, bildgewaltige Szenen. Alleine das macht den Film sehenswert.
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"Watchmen" bietet eine Effekt-Ejakulation, die Optik ist das Ergebnis davon, Bilder die einen verzaubern, Erzählungen die einen in den Bann ziehen, Charaktere die man lieb gewinnt, Inszenierungen die der Wahnsinn sind, Schauspieler die immer überzeugen, eine Geschichte die Spaß macht, Superhelden der etwas anderen Art und wohl das wichtigste - Unterhaltung pur.
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"Die ganze Welt steht jetzt am Abgrund und starrt hinab in die gottverdammte Hölle.
All diese Liberalen und Intellektuellen und Phrasendrescher, und auf einmal weiß keiner mehr was er sagen soll. Und dann hier, in dieser grässlichen Stadt. Sie schreit wie ein Schlachthaus voller zurückgelassener Kinder. Und die Nacht stinkt nach Unzucht und schlechtem Gewissen."

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Mr.Film

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@freakualizer: Ich beneide dich! Jede abgefuckte halbe Stunde Werbung bei mir...
@Frolein Betty: Bitte und Danke:)


mikkean

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Bravo, dem kann ich eigentlich nichts hinzufügen.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Nach mehreren Anläufen ist es soweit. Das wahrscheinlich beste jemals gezeichnete Literarische Werk erlebt seine filmische Umsetzung. Der eine oder andere Versuch den Film auf die Beine zu stellen war bereits gescheitert und so bekam schließlich Zach Snyder, der bereits mit der Verfilmung des Frank Miller Comics 300 von sich reden gemacht hatte schließlich die Chance das zu verfilmen, was bisher als unverfilmbar galt - zumindest wenn es nach dem geistigen Vater und Erschaffer der Watchmen Alan Moore geht. Was dabei herausgekommen ist muss zwar nicht jedem gefallen, ist aber ohne Frage ein bemerkenswerter Film der bewusst mit dem Hintergrund des Comics Wege kennt, die man so noch nicht kannte.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Egal, ob WATCHMEN jetzt vielleicht gar nicht erst hätte verfilmt werden sollen, so hätte das Ergebnis jedenfalls nicht aussehen dürfen. Der Film findet einfach keine Linie, keine Stringenz, er ist einfach ein Vorzeigebeispiel von very bad storytelling. Die Songauswahl ist so platt wie in einem Sat.1-Film am Montag abend, man bekommt die abgenudelsten "Evergreens" und Brechmittel der 60er, 70er und 80er zu hören, oben drauf einen kreuzüblen "Best of Klassik"-Mix. Dieses Monstrum am Film ist so prätentiös, daß man sich wie in Klebewatte gepackt fühlt, manchmal aber muß man wiehern vor lachen, so etwa bei der mit Chören unterlegten Backstory Manhattans, der Hustinetten-Grummelstimme Rorschachs und vor allem bei Quadratgesicht Akerman, die nicht nur wie üblich farblos rumeiert, sondern sich sichtlich unwohl in ihrem Superheldendress fühlt - verständlich, so ein lächerlichst auf kleine Nerdnillen abgezieltes Outfit hat man selten gesehen. Bei den Actionszenen beweist Snyder eine recht sichere Hand, mit Haley hat er trotz Grabesröcheln wenigstens einen charismatischen Schauspieler im Programm und am Ende kommt doch noch ein wenig echte Dramatik auf; nicht genug, um diesen albernen Megaklops ohne Blessuren durchzustehen.

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J4KOB

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Simon and Garfunkel, Jimi Hendrix... Evergreens und Brechmittel?
Der Soundtrack ist genial. Wer das nicht erkennt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.


Stammfunktion

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Der Soundtrack ist genial, nur wurde er nicht zuerst in Watchmen verwendet


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Lieblingsfilm

Mal wieder hat Hollywood etwas verfilmt, was als unverfilmbar galt. Diesmal ist es die Comic- Novelle "Watchmen" von Dave Gibbons und Alan Moore die von der New York Times zu dem 100 besten Büchern aller Zeiten gekürt wurde. Bereits seit über 20 Jahren versucht die Traumfabrik das überaus komplexe Werk, dass von vielen Comicfans als brennender Dornbusch der Comickunst verehrt wird, auf Film zu bannen bis es "300"- Regisseur Zack Snyder endlich geschafft hat. Snyders Version der "Watchmen" ist ein seltsam- grandioser Film geworden. Ein Film der zum einen den üblichen Konventionen des modernen Actionfilms frönt, nur um wenig später dem von Hollywood Herangezüchteten Massengeschmack einen Tritt in den Hintern zu verpassen.

Anders wie bei „300“ stellt sich die Verfilmung nämlich nicht bloß in den Dienst des Euphuismus, sondern spielt ein markantes Spiel mit Handlungen, Charakteren und den verschiedenen Stylkompositionen der bekannten Mythen der Comicwelt. Dieses, mit anarchistischer Souveränität geführtes, Spiel wirkt in seinen Einzelheiten oft burlesk bis kurios, ja manchmal schon albern, im ganzen betrachtet bereichert es den Film und hebt ihn von all den anderen Superheldenverfilmung und sein sie noch so gut, ab.

Die Verfilmung der "Watchmen" kommt genau zur richtigen Zeit. Moderne Superheldenfilme wie "Spiderman" oder "X-Men" haben dem Genre einen enormen Sättigungsgrad beschert, der nun dank der erfrischenden destruktiven Kraft der "Watchmen" wieder in fruchtbaren Boden für neue Ideen und Mythen umgewandelt wird. Dass hat allerdings auch seinen Preis. So verfällt Regisseur Zack Snyder gerade in der ersten Hälfte der Langsamkeit und die Philosophien von Zeit und menschlicher Existenz die der gottgleiche Dr. Manhattan preisgibt, wirken des Öfteren sehr aufgesetzt und manchmal sogar etwas renitent. Aber diese Schwächen sind mehr als nur zu verschmerzen, denn „Watchmen“ zeigt mit all seiner Andersartigkeit so viel Mut, wie es schon lange kein 100 Millionen Dollar Film mehr getan hat. Wer dachte das die meisterhafte Tragödie eines „The Dark Knight“ bereits mutig war, der muss nach den „Watchmen“ umdenken, denn spätestens beim Finale, dass mit bitterer Ironie und Melancholie durchzogen ist, wird klar dass diese Helden in keine Schublade passen. Eine für Hollywood- Verhältnisse wirklich bemerkenswerte Superkraft.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Um es gleich vorweg zu nehmen: Zach Snyder hat es geschafft, die Vorlage so würdig wie möglich umzusetzen. Man merkt jeder Szene die Detailverliebtheit an. Er schafft es, in den 160 Minuten fast alles unterzubringen, was die Watchmen ausmacht. Auch wer die Buchvorlage nicht kennt, kann der Geschichte doch gut folgen, wie ich mir bestätigen ließ. Der Zuschauer erlebt hier eine atmosphärische Erzählung um selbsternannte “Superhelden”, die weit mehr ist, als das übliche Klischee von gut gegen böse.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Thematisch und visuell ebenso stark überfrachtete wie zunehmend uninteressante Adaption der tiefsinnigen Superheldenreflexion Alan Moores, bei der Zack Snyder mitunter eindrucksvoll die Bilder der Vorlage verknüpft, ohne jedoch jemals eine gedankliche, erzählerische oder einheitliche Ordnung herzustellen. Sichtlich überfordert von der Komplexität des Comics weicht der Film den mitunter kritischen und offensiven Referenzen an die Comicgeschichte aus und verfällt in protzige Popkulturverweise, die stets falsche Verbindungen knüpfen: Die Haltung der Vorlage zum Superhelden als fragwürdiges Popphänomen gerinnt bei Snyder durch schmucke Ohrwürmer und infantile Filmzitate zum Gegenteil – seine Watchmen sollen als konventionelle Identifikationsfiguren taugen. Dem fügen sich ansehnliche, den Mainstream-Gewohnheiten zuspielende Action- und Härteeinlagen, die den philosophischen Fragen des Comics nur noch einen banalen Verhandlungsraum lassen, den Snyder in Dialogen zu finden glaubt, die so redundant wie ungelenk wirken. Ein an der filmischen und konventionellen Form gescheitertes Projekt, dem es gehörig an intellektuellem Willen fehlt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Sehr komplexer und ambitionierter Kraftakt. Von der Ehrfurcht vor der monumentalen Comicvorlage geprägt, die man als Gebrauchsanleitung zur Hand haben sollte. Unbedingt den in USA auf Bluray erschienenen "directors cut" ansehen. Der ist 24 Minuten länger. Die Bluray ist codefree!

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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5.0Geht so

Das eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt.

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Evie: www.inderzange.de

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7.0Sehenswert

An sich nette Comic Umsetzung, der Anfang war zwar ein wenig wirr, aber umso länger der Film ging umso besser kam man rein. Jedoch hat mir irgendwie was gefehlt, es war ok aber s gab nichts was neu oder besonders hervor zu heben war, Rorschach war da noch das Beste.
Auch die Länge hat genervt, am Ende wusste man gar nicht mehr wie man sitzen sollte...^^
Naja 7 Punkte sind glaub ich ganz gerecht!

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unerklaerlich

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da schließe ich mich an;)


Corsovilla: SchönerDenken

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3.0Schwach

Machen wir nicht viel Worte um den Film. Er ist in seiner Gewaltdarstellung ekelerregend, das Timing, die Dramaturgie sind misslungen. Snyder beweist, dass man die Kunstform Comic nicht 1:1 in die Kunstform Film übertragen kann. Und es war albern, es überhaupt anzunehmen. Schade um einen tollen Stoff. (Mehr im Podcast)

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Lippo Lengua

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ansprechende story, aber dramaturgisch ein wenig entgleist. und vieeeeeeeeel zu lang. das definitiv. die rückblenden schlüsseln zwar die hintergründe auf, sind aber in sich so verschroben, das die spannung auf ganzer linie flöten geht. tja und die wendung zum ende ist zwar mal etwas origineller als sonst, jedoch doch noch sehr klische-haft. arktik, guter wird der böse, alles explodiert.
man darf das alter des comics natürlich nicht vergessen. für den pauschal-kino-action-konsumenten ungeeignet, für comic-fans zu banal auf die länge des films betrachtet.
eigentlich schade.


Heng Snoup

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wenn man die gewalt in watchmen "ekelerregend" findet, ist man entweder ein ganz hartes weichei oder man hat ganz einfach sehr viele filme der härteren art, insbesondere im horror-genre, noch nicht gesehen.
zum film selber kann ich nur sagen, dass er einer der besten filme ist, die ich bisher gesehen habe, alleine schon wegen dem visonären stil des films!
ich habe auch nichts gegen andere meinungen, aber wenn man seine meinung so schlecht darlegt und schwache argumente aufweist geht mir das schon auf die eier...


Khitos: Kälte Reich

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7.5Sehenswert

Snyder hat eine beachtliche Adaption hinbekommen, die mir im Großen und Ganzen doch sehr Spaß gemacht hat. Eine Adaption à la Snyder avec Slowmo et Blut en masse.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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5.0Geht so

Trotz der auf Papier durchweg gelungenen Adaption ist WATCHMEN ein bloß vergnüglicher, kaum je überwältigender Superheldenschinken, der in erster Linie an seiner konfektionsmäßigen Umsetzung krankt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

[...]Ob Leonard Cohens „Hallelujah“ in einer Sexszene, Wagners „Ritt der Walküren“ in Vietnam, ob eine Anspielung auf Kubricks Meisterwerk Dr. Strangelove – Snyder hat so allerlei nette und kreative Ideen, die für den Film ein Segen sind. Ein Fluch hingegen sind die Logiklöcher, die aber in der Langversion behoben sein dürften und das Ende, das sich in seiner Auflösung nicht so recht in den Rest des Films fügen will.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.5Sehenswert

Das es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Es ist zu lesen, dass ein Director's Cut folgen wird, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist „Watchmen“ eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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10.0Herausragend

Teilweise bewusst und teilweise unbewusst erzählt uns "Watchmen" von einer Welt ohne Hoffnung und lässt uns dann zu denken geben, ob wir schon in ihr leben.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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0.0Hassfilm

Dieser abscheuliche Müll wird unter traurigen Soziopathen, geistesgestörten Pseudo-Intelektuellen und brutal behandelten, unreifen Männern aller Altersgruppen sein Publikum finden. Ich hoffe nur, dass es nicht genug von denen gibt, um diesen Film zum Erfolg zu machen. Wenn schon, dann Gott helfe dem Kino!

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Couga[MH]

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2 Jahre alt, mir egal dass das kein Schwein liest, aber das ist der traurigste & lächerlichste Kommentar zu einem Film den hier je gelesen habe von einem "Kritiker".


sushi97

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Der minderwertigste und schlechteste Kommentar, den ich je gelesen habe!


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.0Ganz gut

Vielleicht hätte Watchmen als eine TV-Serie, in welcher seine komplexen Ideen mehr Raum zum Atmen gehabt hätten, besser funktioniert. Aber so wie es aussieht, ist der "nicht filmbare" zum "nicht liebenswerten" geworden.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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6.0Ganz gut

Es ist schwindelerregend, verrückt und durchaus sexy - wenn es nicht gerade ausschweifend oder sinnlos ist. Sollte der Film mal zusammenhanglos erscheinen oder nicht aufgehen, oder sich nicht treu an die Comic-Vorlage halten, sind das unbedeutende Ärgernisse. Was für ein Spektakel!

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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10.0Herausragend

Es gibt so viele konkurrierende Ideen in Watchmen, sodass es geradezu geschaffen ist, um wiederholt gesehen und gewissenhaft debattiert zu werden. Unter den Comic-Verfilmungen können nur die neueren Batman-Filme in Sachen Komplexität mithalten. Es ist nicht klar, wer der Held ist. Wenn es ihn denn überhaupt gibt.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

Kann die allgemeine Hysterie nicht ganz nachvollziehen, habe zwar auch einen mehr oder weniger guten Film gesehen, um jedoch mehr zu sein stockt es an vielen Ecken und Enden. Der Film ist wirklich ambitioniert einer großen Vorlage gerecht zu werden, kann aber (und das spürt man auch ohne deren Kenntnis) nie das ganze Spektrum abdecken. Hinzukommt eine tolle, jedoch völlig deplatzierte Musikauswahl und neben dem ein oder anderen Hänger eben auch diverse Fremdschäm-Klamotten. Des weiteren haben mich diese unsäglichen Lebensweisheiten genervt mit denen der Film auf eine pseudo-philisophische Art und Weise um sich schießt. Ja, das Leben ist schön. Ich habs verstanden. Und manchmal muss man Opfer bringen. In Ordnung. Und ja, insgesamt fand ich WATCHMEN auch definitiv in Ordnung. Hätte ich mir so gar nicht vorgestellt.

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Maeni

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Kann ich voll unterstreichen !


Perry Simm

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6.0Ganz gut

[...] Dass es im Buch auch um die Hinterfragung von Gewalt, Selbstjustiz und Männlichkeitsphantasien geht, kommt jemandem wie Snyder natürlich nicht einmal in den Sinn (oder es ist ihm egal, weil er sein Zielpublikum kennt) - Oberflächenfetischismus statt Reflexion ist angesagt. [...]

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simvlacrvm

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Na da hat aber einer im Kino statt zu gucken lieber rumgefummelt.


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]

Und so ist “Watchmen” eine optisch Vorlagen getreue Verfilmung, der jedoch durch die pedantische Übernahme fast jeder Szene etwas Seele fehlt. Man sieht, was man kennt, ihn bewegten Bildern - was aber natürlich auch positiv gemeint ist. Negativ fällt der Soundtrack auf, die übertriebene Gewalt und Eskalation so mancher Szene und wie diese in das Gesamtbild passen. “Watchmen” ist ein guter Film, keine Frage. Doch den Eindruck, den er hinterlässt, verdankt er der starken Vorlage, ohne die Snyder womöglich aufgeschmissen wäre, denn etwas wirklich neues kann er dem nicht hinzufügen.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]Zack Snyder gelingt mit "Watchmen" eine nahezu bis ins Allerletzte ausgereizte Umsetzung der Kultsaga. Er begegnet der Vorlage mit viel Respekt, setzt sie annähernd mit dem Maximum an (möglicher) Genauigkeit um und erliegt nicht der eingangs erwähnten Verführung, den Stoff kommerziell auszuschlachten. "Watchmen" wird auf die Art, wie Snyder ihn umgesetzt hat, vielen nicht gefallen. Bei allen Schauwerten ist er nicht das Superhelden-Action-Spektakel, das viele erwarten werden und das fälschlicherweise nicht zuletzt durch das Marketing auch vermittelt wird. Wer aber die Geduld mitbringt, sich einmal eine ganz andere (Anti-)Heldengeschichte erzählen zu lassen, der wird von einer Story mit immensem Unterbau dafür nur umso mehr belohnt.[...]

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Strikerth

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Ich danke dir für diese wunderbare Kritk. Du hast all das auf den Punkt gebracht was ich machen wollte aber noch nicht dazu kam. Ich hoffe du hast meinen kleinen Beitrag dazu mit einfließen lassen und wenn nicht was solls. Wunderbar und applaus für einen der meinen neuen Lieblingsfilm perfekt in Szene gesetzt hat und dies zu verstehen vermag.


ChristiansFoyer

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Da danke ich erstmal, hab aber auch 'ne Frage: wie hätte ich denn deinen Beitrag mit einfließen lassen sollen, hab den Text immerhin im März geschrieben;)?


E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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7.0Sehenswert

"Watchmen", der Comic, steckt voller versteckter Spuren, arbeitet mit fein konstruierten Strukturen und entfaltet seine Geschichte mittels apokrypher Schriften in Anhängen (Autobiografien, Zeitungsausschnitte, usw.) quasi krossmedial. Der Leser wird zum Detektiv, der zurückblättert, Spuren und Anspielungen aufdeckt, Vergleiche anstellt und selbst die Zeitspanne wählt, für die er sich einem Panel oder einer Seite widmet. Das Kino, zumal das auf Klarheit und instantane Reize bedachte Blockbusterkino, unterliegt freilich ganz anderen Bedingungen. Schon deshalb, aber auch auf Grund seines komplexen Plots, galt "Watchmen" jahrelang als unverfilmbar, selbst ein Meister des skurril-verqueren Kinos wie Terry Gilliam ließ von dem Stoff bald wieder ab.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Der heiß erwartete Watchmen unter der Regie von Zack Snyder (300) scheint in die Selbstzerstörung zu kippen. Der Film beginnt kraftvoll mit einer brutalen aber erfinderisch andersartigen Actionsequenz, zu der Melodie von Nat King Cole's Unforgettable. Während die Story sich jedoch entwickelt, setzt der Trott ein, der verworren und vergessenswert ist.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Trotz seiner optischen Finessen, des sehr sehenswerten Setdesigns und der in vielen Szenen ganz gelungenen Tricks, umweht Watchmen deswegen leider auch der Hauch eines Films der von einem Fanboy für Fanboys gedreht wurde. Das ist nicht schlecht, denn als Fan hat Synder gut daran getan die Story nicht ihres kontroversen Potentials zu berauben, es fehlt aber dennoch die künstlerische Eigenständigkeit, die eine Adaption ausmachen kann und die im Bestfall über die Qualitäten der Vorlage hinaus etwas Neues erschafft, das aus sich heraus Bestand hat.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

2 Stunden Vierzig Minuten Hintergrundinfo-bombardement, bei dem die Spannung etwas zu kurz kommt. Eher für "Sinn des Lebens- wer kontrolliert die Mächtigen"- Sucher, als für klassische Superheldenfans geeignet.

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sushi25

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Oh - für mich gibt es schon funktionierende Verfilmungen wie zB Ironman oder Dark Knight. Lies mal meine vollständige Kritik, vielleicht kannst Du meine Beurteiung dann einordnen.


Strikerth

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Stimme ich dir voll zu Potzkoten. Dies ist eine andere Superheldfenverfilmung. Und so sehr ich TDK und IM mag um so mehr hat Watchmen ein neues Superhelden Genre gebilded was mich schon fast mehr begeistert


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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9.0Herausragend

Es war immer die Rede, dass es unverfilmbar sei. Mit filmischen Mitteln ist eine solche Epik und eine solche Narrative nicht umzusetzen, da war man sich bei J.R.R. Tolkiens Jahrhundertwerk sicher. Gleiches galt auch für einen anderen Roman, einen grafischen, ebenfalls aus der Feder eines der größten Autoren der Neuzeit. Allen Moores Watchmen war dazu berufen das Comicgenre - oder vielmehr das der grafischen Novelle - maßgebend zu beeinflussen. Fanboys und Kritiker versuchen sich bis Heute mit Lob zu übertrumpfen (die New York Times führt das Werk bis heute in ihrer Top 100 der besten Romane), und jeder der das Comic gelesen hat, kann sich seinem Bann auch nicht mehr entziehen. Kein Wunder also, dass es nicht lange dauern sollte, bis Hollywood diesen Stoff, der eigentlich anti-hollywood'scher kaum sein könnte, für sich entdeckte.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Watchmen» ist formal nicht vollständig überzeugend, inhaltlich aber durchgehend beeindruckend.

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TheCorey: MovieMaze

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1.5Ärgerlich

Nicht mehr und nicht weniger als die schlechteste Comicverfilmung, die ich je gesehen habe. Snyder filmt zwar Panel um Panel ab, achtet dabei jedoch nicht darauf, um was es eigentlich in den einzelnen Panels geht. So verstrickt er sich in Logiklöcher en masse, während er in Fragen der Besetzung, Masken, Musik und Kostüme mehr als despektierlich mit Moores Werk umgeht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

PaJeRo

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Lächerliche Kritik. Ich respektier jegliche eigene Meinung, aber die Feststellung "schlechteste Comicverfilmung" ist höchst lächerlich!


uncut123

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frick76 bringt es aufn punkt


Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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9.0Herausragend

23 Jahre nachdem ein besonderer Mann namens Alan Moore einen Traum hatte von einer Welt voller psychisch kaputter Superhelden mitten im Kalten Krieg, nach vielen Rückschlägen, Enttäuschungen und einem Gerichtsprozess, können Comicnerds auf aller Welt nun endlich stolz das Haupt erheben und sagen: Yes, we can… watch the Watchmen!

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Moviesteve: Podcast

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10.0Lieblingsfilm

Zack Snyder, der mit der Frank-Miller-Adaption 300 erste Erfahrungen bei der cineastischen Umsetzung eines Graphic Novels gesammelt hatte, versteht sich meisterlich auf den Wechsel der Medien. Snyder kürzt und strafft, wo es möglich ist, nimmt sich Zeit, wo es nötig ist, und bleibt der Vorlage bei aller visuellen Modernisierung dermaßen treu, dass die Übergänge vom Leser zum Zuschauer und zurück fließend sind. Das besondere Verdienst des Regisseurs ist es, an jenen Stellen, an denen das Druckwerk ganz deutliche Bezüge zur langen Tradition der Superhelden-Comics aufweist, nun die entsprechenden Verweise auf die filmische Superhelden-Geschichte herauszuarbeiten.
(...)
Als problematisch und für den Erfolg des Films verhängnisvoll könnte sich allerdings die Erwartungshaltung uninformierter Kartenkäufer erweisen. Den gekonnt inszenierten Trailern zufolge bietet Watchmen scheinbar vor allem unglaubliche Schauwerte und massive Actionszenen. Doch dem ist nicht so. Watchmen ist eher dunkler Thriller, Dystopie, Dekonstruktion in gewaltigen Worten denn actionorientiertes Comic-Spektakel. (...) Gewalttätige Szenen mit besonders blutigen Einstellungen sind sehr prägnant und eindringlich, doch dienen sie stets der Illustration der Dramatik und Tragweite einzelner Entscheidungen und Handlungen der Charaktere.
(...)
Kann der Film auch für unbedarfte Zuschauer ohne den Subtext der jahrzehntelangen US-Helden-Tradition funktionieren? Zwar schwächt Snyders Version die Mystery-Elemente und das Motiv vom "Sturz des Superhelden" nicht zuletzt durch den dezent veränderten Schluss etwas ab und betont dafür die allgegenwärtige Angst vor einem wiederaufflammenden Kalten Krieg und der Eskalation globaler Konflikte. Doch wo die X-Men-Filme von Bryan Singer auch ohne jedes Comic-Vorwissen bestens zu verstehen waren, scheint die Thematik hier - trotz der überlangen Spielzeit von mehr als zweieinhalb Stunden - viel zu komplex, als dass man sie beim unvorbereiteten Sehen erfassen könnte. (...) Der Sammelband wird somit zur notwendigen Begleitlektüre vor oder nach dem Kinobesuch. Dies wiederum könnte den Film in den Augen mancher Kritiker zur bloßen Bebilderung des literarischen Meisterwerks degradieren.
(...)
Besser kann man die Vorlage wahrlich nicht auf die Leinwand transferieren. Aber Vorsicht: Das ist nicht der übliche Superhelden-Action-Film, das ist Comicfilm noir!

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Diese Verfilmung eines renommierten Kultcomics ist erst der dritte Film von Zack Snyder, doch schon mit seinem Regiedebüt - der eher undankbare Aufgabe, den Horror-Klassiker „Dawn of the Dead“ noch einmal neu zu verfilmen - konnte er eigene Akzente setzen. Dann kam mit „300“ der weltweite Erfolg und Hollywood lag dem 43-jährigen Ex-Werbefilmer zu Füßen. Der mag es in seinen Filmen gerne deftig, erweist sich zugleich aber als visionärer Ästhet des popig-postmodernen Kinos. So auch in seinem neuesten Werk, das durch eine komplexe, immer wieder neue Erzählebenen freilegende Dramaturgie besticht. Angesiedelt ist das Ganze 1985 in einem Amerika, das mit Hilfe des Superhelden Dr. Manhattan den Vietnamkrieg gewonnen hat und in dem Richard Nixon immer noch Präsident ist. Nachdem die maskierten Helden es beim Einsatz an der Heimatfront jedoch etwas übertrieben haben, werden sie von der Regierung in Frührente geschickt. Als einer von ihnen ermordet wird, beginnt Kollege Rorschach zu ermitteln und gelangt zu dem Ergebnis, dass auch die anderen Ex-Superhelden getötet werden sollen. Er versucht, seine ehemaligen Kameraden zu warnen, doch die wollen davon nichts wissen. Weniger einen klassischen Whodunit liefert Zack Snyder hier ab, vielmehr gewährt er intime Einblicke in das Seelenleben seiner gar nicht so strahlenden Superhelden. Diese zeichnet er als von (Selbst)zweifeln und Ängsten geplagte, innerlich zerrissene und eher zwielichtige denn Vertrauen erweckende Gestalten. Um sie herum skizziert er die düstere Dystopie eines moralisch bankrotten Amerikas, das sich selbst für übermächtig hält und in seiner Hybris sogar einen Atomkrieg mit der Sowjetunion heraufbeschwört. Vor diesem Hintergrund erschafft Snyder eine ebenso abgehobene wie aufregende, visuell im 80er-Jahre-Look durchgestylte und blutige Mischung aus Comicabenteuer, Science-Fiction-Fabel und Mystery-Thriller, die er mit liebevoller Detailverliebtheit und geschickt zwischen den Zeitebenen herumspringend erzählt. Da sehen wir dem talentierten Regisseur gerne nach, dass sein Film etwas zu langatmig geraten ist und er sich am Ende ein wenig vergaloppiert.

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Ines Walk: film-zeit.de

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3.0Schwach

Etwas langatmig, zu wenig Spannung. Zack Snyder hat zwar die eine und andere brillante Bild-Idee (er kommt aus der Werbung), aber in seiner Gesamtheit wirkt der Film eher dröge. Vielleicht hätte er sich nicht so sklavisch an die Vorlage halten sollen. Dieses Mal nimmt er die Sache auch viel zu ernst.

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Kommentare (453) — Film: Watchmen - Die Wächter


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JonnyvsSherlock

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

“Rorschach's Journal: October 12th, 1985. Tonight, a comedian died in New York.“

Meine Fresse, was für ein furioser Einstieg. Erst eine brachial grandios inszenierte Mordszene, dann das Intro. Bob Dylan's "Times They are Changing" stimmt uns innerhalb drei wundervoller Minuten in das geschichtlich verwirrte, kritische Chaos des Watchmen Universums. Mit genialen Seitenhieben, wie den berühmten Kuss am Times Square mit zwei Frauen nachzustellen, nur um die beiden ein paar Sekunden später in einer Blutlache mit zugehöriger Warnschrift "Lesbian Whores" zu zeigen. Damit wird gleich klar gemacht, dass der Film keine Gefangenen macht. Er ist ein Gesellschaftsspiegel, der den Abstand zu einer vergangen Zeit nutzt, um die kritische Schmetterzange über sozialpolitsche Probleme zu schwingen.
Kurz nach diesem umwerfenden Intro wird gleich einer der faszinierendsten Charaktere der Filmgeschichte eingeführt.

“This city is afraid of me. I have seen its true face. The streets are extended gutters and the gutters are full of blood and when the drains finally scab over, all the vermin will drown. The accumulated filth of all their sex and murder will foam up about their waists and all the whores and politicians will look up and shout "Save us!"... and I'll look down and whisper "No." They had a choice, all of them. They could have followed in the footsteps of good men like my father or President Truman. Decent men who believed in a day's work for a day's pay. Instead they followed the droppings of lechers and communists and didn't realize that the trail led over a precipice until it was too late. Don't tell me they didn't have a choice. Now the whole world stands on the brink, staring down into bloodly Hell, all those liberals and intellectuals and smooth-talkers... and all of a sudden nobody can think of anything to say.”

Rohrschach ist auf den ersten Blick mit das unmenschlichste Wesen, was einem hier unterkommen mag. Zynisch, undurchschaubar, pessimistisch, ein schwarzweißes Tuch über dem Kopf. Tatsächlich kann er zwar auch genauso bitterböse sein, wie wir ihn uns vorstellen. Allerdings mausert sich immer mehr zu einer Figur, die unter all den "Menschen" der einzig humane zu sein scheint. Da ist der mordende, vergewaltigende Comedian, der das Gesicht der Gesellschaft auf seine eigene komische Art durchschaut, ohne auch nur eine Sekunde etwas daran ändern zu wollen. Nein er lebt den amerikanischen Traum, nach seinen Vorstellungen. Da gibt es den wohl einzigen Superhelden im klassischen Sinne, Dr. Manhattan. Dieser denkt aber absolut pragmatisch und scheinbar ohne ein Herz. All diese Charaktere machen den Film aus. Die Vielschichtigkeit der Figuren ist hier absolut einzigartig. Man denkt wirklich mit jedem Einzelnen mit und setzt mich mit dessen moralischen Konflikten auseinander.
Auch das geniale Ende ist ein moralischer Konflikt. Ein absolut krasser Moment, für den man bereits viel Zeit investieren musste. 163 Minuten -und das gerade mal in der kürzesten Version- sind schon ein hübsches Sümmchen. Aber diese vergehen schon fast wie im Flug. Der Film ist ein einziger inszenatorischer Orgasmus. Jedes Bild ist ein modernes Gemälde, jeder Ton ein atmosphärischer Geniestreich. Das war Zack Snyder zwar sowieso zuzutrauen, gehört aber in diesem Fall zu einem grandiosen Gesamtkonzept. Dazu gehören niveauvolle Dialoge und eine perfekte Dramaturgie zwischen Krimi, Thriller und Gesellschaftssatire. Verpackt als brutale Deformierung des Superheldengenres.
Nach nun mehrmaliger Sichtung des Films liebe ich jeden Bruchteil dieses Meisterwerks. Zufallsmäßig angefangen beim Soundtrack. Ob Mozart's "Requiem", Wagner's "Wallkürenritt", Leonard Cohen's "Hallelujah", Dylan's "The Times They are Changing", oder einfach nur Tyler Bates blutgefrierende Hollywood Mucke. Zu jeder Zeit wird hier eine grandiose Stimmung erzeugt. Die ständig in Bewegung gehaltene Kamera ist auch ein Wunderwerk. Man nimmt sich dabei Zeit und setzt dann an den richtigen Stellen trotzdem rasante Schnitte. Überhaupt profitiert der ganze Film von dieser gewissen Ruhe. Die Geschichte wird über eine zeitliche Tragweite erzählt, die einem wirklich das Gefühl von historischen Superhelden vermittelt. Und dabei wird man auch unglaublich zum Nachdenken angeregt. Gut und Böse existieren nicht. Identifikationsfiguren werden zu Bösewichten, Arschlöcher zu Helden und Dummköpfe sterben ganz einfach. "Watchmen" ist auf seine ganz eigene Art und Weise dreckig und grausam. Wir werden in eine Parallelwelt gezogen, die der unseren auf den zweiten oder dritten Blick gar nicht so unähnlich sieht.
Zack Snyder hat mit diesem Film ein bahnbrechendes, komplexes Meisterwerk geschaffen, dass sich innerhalb der Comicverfilmungen einen ähnlich unerreichbaren Platz ergattert wie "The Dark Knight".

“I heard a joke once: Man goes to doctor. Says he's depressed. Says life is harsh and cruel. Says he feels all alone in a threatening world. Doctor says, "Treatment is simple. The great clown Pagliacci is in town tonight. Go see him. That should pick you up." Man bursts into tears. Says, "But doctor... I am Pagliacci." Good joke. Everybody laugh. Roll on snare drum. Curtains.“

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Hueftgold

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Besser hätte ic hes nicht ausdrücken können! Chapeau!


JonnyvsSherlock

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@Drehmumdiebolzen
Danke;) Du solltest ihm unbedingt eine Chance geben!!! Und, mal nebenbei, MoS hab ich auch gehasst...

@Heisenberg
Vielen Dank;D

@Hueftgold
Dankeschön:D


TheNoseman

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Bewertung9.0Herausragend

Ich halte es übrigens für eine ziemlich schlechte Idee, sich direkt an der Eisabbruchkante anzusiedeln, vor allem mit einem solch bedeutendem Hausrat.

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Jorah

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich will nun mal meine Meinung zum Film "Watchmen" von Zack Snyder darlegen. (Möglichst Spoilerfrei)
Dieser Film ist einfach von vorne bis hinten eine Wucht. Selten hat mich ein Film so begeistert. Ich bin ja generell ein großer Fan von Comicverfilmungen und feiere auch so ziemlich alles von Zack Snyder (steinigt mich aber der typ Haut einen Geniestreich nach dem anderen raus. Ja, auch Man of Steel!!!) aber "Watchmen" ist einfach mal der am besten inszenierte, spannendste und coolste Film den ich je gesehen habe. Ja, ihr merkt es wohl schon, ich bin ein Fanboy und das hier ist wohl mehr eine Lobeshymne an den Film als eine Kritik, aber beim besten Willen kann ich nichts schlechtes an dem Film finden. Die Schauspieler sind perfekt besetzt. Rorschach ist einfach mal der coolste mofo im ganzen Universum und auch der innere Konflikt des zwiespältigen doctor Manhattan wurde perfekt rübergebracht. So gibt eine zehn Minuten lange Szene die sich komplett um ein inneren Monolog doctor manhattans dreht wo man mehr über seine Vergangenheit erfährt. Dass dabei die einzelnen Ausschnitte aus seinem Leben teilweise komplett unchronologisch und durcheinander erzählt werden unterstreicht nur nocheinmal wie er sich langsam immer mehr von einem Menschen entfernt und komplett den Sinn für Zeit verliert. Ganz großes Kino.
Auch die anderen Schauspieler liefern grandiose Leistungen an, ganz vorne an wie schon erwähnt Jackie earle haley als Rorschach. Bei diesem Charakter weiß man nie was als nächstes passiert. Zwar ist er vollkommen geisteskrank, trotzdem sind seine Motive zu 100% nachvollziehbar. So fiebert man, obwohl er eine Grausamkeit nach der anderen vollübt, ständig mit ihm mit.
Auch bei der musikauswahl hat Snyder mitten ins Schwarze getroffen. Highlight ist der geniale Vorspann mit Bob dylans "the Times they're changing". Gänsehaut pur. Da zeigt sich nocheinmal snyders geniales Talent für Inszenierung wie er es bei 300 schon bewiesen hat. So setzt er auch wieder etwas ein was ich gerne als die "Ästhetik der Gewalt" bezeichne. Bei manchen Szenen fließt fast so viel Blut wie in einem splatterfilm, trotzdem widert es den Zuschauer nicht an. Im Gegenteil, man genießt die Gewalt fast. Auch wirkt sie nicht fehl am Platz, sondern passt perfekt zum Rest des Film. Der ganze Film passt wirkt einfach in sich so stimmig. Bei der erstsichtung war ich lediglich vom Finale etwas enttäuscht. Zu unspäktakulär. Doch nach einiger Zeit ist mir klargeworden, dass es für diesen Film kein besseres Ende hätte geben können. Es ist schwer zu erklären, aber wer den Film gesehen hat wird mir zustimmen (hoffentlich ;) )
Jetzt hab ich mir mal alles vom Herzen geschrieben was ich so zu "watchmen" sagen kann. Seht es weniger als eine Kritik sondern eher als eine Empfehlung von ganzem Herzen.
So, nach dem Roman muss ich jetzt erstmal meine Hand ausruhen...

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lennardB.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zack Snyder zweit bester Film.

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Tigerschwalbe

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Bewertung9.5Herausragend

Die Graphic Novel Watchmen von Alan Moore und Dave Gibbons gehört vermutlich zu den interessantesten und spannendsten literarischen Werken mit denen ich je in Kontakt geraten bin. Moores Demontage klassischer Superheldenmythen ist gespickt mit historischen Anspielungen, ineinander verschachtelten Themen und Motiven und verpackt in eine ungemein komplexe und mehrschichtige Erzählstruktur. Ist Snyders Adaption eine würdige Umsetzung dieses hochklassigen Stoffs? Ich sage ganz klar ja.

Snyder nimmt bei seiner Umsetzung der 12 Kapitel von Watchmen Kürzungen und Straffungen in Kauf. Allerdings weder aus zeitlichen Gründen (die Laufzeit des Films beträgt immer noch deutlich mehr als zwei Stunden) noch um die Vorlage dem konsensgerechten Mainstream zu opfern (wie zum Beispiel Norringtons League of the Extraordinary Gentlemen, der ebenfalls auf Moores Werken basiert), sondern schlicht weil Teile der Graphic Novel unverfilmbar sind. Moore fügt nämlich jedem Kapitel einen Anhang hinzu, beispielsweise Ausschnitte aus Memoiren, Presseartikel, Polizeiakten oder sogar Schularbeiten, die den vorangehenden Handlungsstrang erweitern, kommentieren und die darin auftretenden Charaktere erheblich vertiefen. Diese Anhänge lässt Snyder gezwungenermassen weg und ersetzt sie nur teilweise durch kleine Verweise und Anspielungen, die dem mit der Vorlage vertrauten Zuschauer auffallen dürften. Zurück bleibt jedoch die weiterhin sehr komplizierte, mit diversen Rückblenden und Parallelhandlungen versehene Haupthandlung des Comics, die Snyder nahezu unverändert in bewegte Bilder giesst.

Dabei beweist Snyder auch enormes Gespür für unkonventionelle und stimmige filmische Gestaltung, bereits der Vorspann ist audiovisuell brillant und dient als originelle Einführung der Geschichte. Diverse Einstellung sind exakte Widergaben der entsprechenden Panels aus dem Comic, jedoch ist der farbliche Stil des Films anders als Gibbons Illustrationen des Buches. Aufwändige Sets und Kostüme werden mit surrealen Computeranimationen ebenso kongenial vermischt wie eine neonfarbig-leuchtende Farbpalette mit dem trostlosen und düsteren Anstrich der Bilder. Die kraftvolle Ruhe und die häufigen Brüche mit filmischen und musikalischen Konventionen des modernen Blockbusterkinos erinnern mich teilweise sogar an den Grossmeister Stanley Kubrick, etwa in der Art, wie Snyder den Planeten Mars inszeniert.

Grosse Stars finde sich in der Besetzung von Watchmen glücklicherweise kaum, stattdessen legt Snyder viel Wert darauf, die Rollen optisch treffend zu besetzen und Moores charaktertechnisch überragender Vorlage gerecht zu werden. Moore stellt in der Graphic Novel mit dem Charakter Rorschach eine der vermutlich furchterregendsten und zugleich faszinierendsten Figuren der Literaturgeschichte vor: ein paranoider, seelisch zerfressener Detektiv, abstossend und einladend zugleich, ein sozialer Krüppel von Geburt an, dessen Selbst während eines grauenhaften Mordfalls gestorben ist und der seither nur noch als maskierter Spürhund in einer schwarz-weiss gezeichneten Welt der Selbstjustiz existiert. Moore hat diese Figur im sechsten Kapitel seines Buches demaskiert und einem Psychologen vorgesetzt, und damit die Personifikation der menschlichen und gesellschaftlichen Abgründe freigelegt. Es wirkt beinahe schon sarkastisch, dass ausgerechnet Rorschach am Ende der zugänglichste und offenbar ehrlichste Charakter der Geschichte ist - neben dem misanthropischen, gewalttätigen Zyniker Edward Blake. Ein Geniestreich ist die Besetzung von Jackie Earle Haley als Rorschach, der die stoische Kälte und den paranoiden Ehrgeiz auch unter der Maske perfekt portraitiert - wobei dies gewiss auch zu einem grossen Teil Moores kongenialer Vorarbeit geschuldet ist.

Fazit: Watchmen nimmt gegenüber der Vorlage leichte Anpassungen und Kürzungen vor, wo keine andere Möglichkeit der Umsetzung besteht, bleibt jedoch ungemein nahe an der Vorlage und wird dem zynischen, komplexen Paralleluniversum des Comics mit seinen einzigartigen Charakteren mehr als gerecht. 9,5 / 10

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MovFo

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Bewertung5.5Geht so

Steinigt mich nicht - ich fand ihn ziemlich langatmig und nicht sonderlich spannend. Vllt habe ich auch den Fehler gemacht mir die 3 1/2 Stunden Version anzusehen, aber mich hat Watchmen nicht abgeholt. War ganz nett, einige Charaktere waren interessant, aber wie auch bei Sin City passte für mich einfach alles nicht zusammen. Verstehe die Leute, die diesen Film als grandios bezeichnen, da es schon ein aufwendiger und mehr oder minder intelligenter Film ist, aber ich werde ihn mir wohl kein zweites mal ansehen.

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Stooorm

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr gute Comic Verfilmung mit genialer Regie von Zach Snyder. Leider ist der Film dann doch ein wenig zu lang. Das Ende war zwar für mich überraschend, aber trotzdem gut umgesetzt.

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lennart.biehl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

unerreicht.

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manuel.filipic

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Dem ist nichts mehr hinzuzufügen ;-)


Riah

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Bewertung9.5Herausragend

War mir unsicher und hab den Film lange vor mir her geschoben, aber jetzt doch mal rangetraut und es nicht bereut. Ein wahrlicher Leckerbissen, hat total Spaß gemacht es zu gucken und das Ende ist so ganz anders, als ich gedacht habe. Rorschach! war der beste Charakter von allen natürlich.

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wenzel.venohr

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Bewertung10.0Herausragend

Es ist merkwürdig und gleichzeitig auch nicht. Es kam ganz unvorbereitet über mich. Wie ein Schlag wurde mir klar, dass Watchmen nicht nur einer meiner Lieblingsfilme ist, sondern DER Lieblingsfilm. Ja, ich gehe sogar soweit ihn über meinen Kindheitsfilm Der König der Löwen zu stellen. Watchmen ist für mich das absolute Meisterwerk unserer modernen Kinogeschichte!

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movie.max

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So isses.


Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

"Es ist alles nur ein Witz. Ein beschissener Witz!"

*Times are changing* Und das hat Zack Snyder mit diesem eindrucksvollen Film bewiesen. Er hat einen Superhelden Film geschaffen, von Fanboys für Fanboys mit Szenen die direkt aus dem Comic stammen könnten. Allgemein sieht der komplette Film aus wie ein Comic oder fühlt sich zumindest danach an. Eine ikonische Szene nach der anderen. Ein Mega cooler Spruch nach dem anderen.

"Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!"

*The baffled king composing Hallelujah, Hallelujah, Hallelujah, Hallelujah, Hallelujah*
Das große Problem des Films ist seine Länge, auch wenn man Fan ist. Auch wenn man Comics liebt wie ich, lässt sich diese Überlänge nicht kaschieren (und ich scheine mit 2 h 45 min noch die kürzeste Version zu kennen) denn obwohl viel Mühe investiert ist zieht die Geschichte einen nie komplett in den Bann. Die "Superhelden" sind zu normal. Wir haben 5 mal einen kräftigen, Karatemeister und einen übermächtigen Gott. Unterscheiden tun sie sich nur von den Kostümen und der Skrupelheit. Außerdem ist die Stärke einiger Charaktere etwas zu überzeichnet (*SPOILER*Ozymandias der plötzlich eine Kugel fangen kann*SPOILER).
Trotzdem wiegen viele Stärken dagegen auf, der Comedian welcher einfach wie Rohrschach unglaublich ikonische Charaktere sind, das Setting, die durchdachte Story, die Darstellerischen Leistungen, die Effekte, die Dialoge. Alles greift in einander als hätte Dr. Manhattan von selbst die Zahnräder gesetzt.

"Ja habe ich und du hast mir dabei zugesehn, du hättest die Knarre in Dampf, die Kugel in Quecksilber und die die Flasche in in ne Schneeflocke verwandeln können, aber das hast du nicht weil dir Menschen nämlich am Arsch vorbei gehn, du driftest immer weiter von uns weg Doc, Gott steh uns bei."

*Hello, darkness, my old friend
I've come to talk with you again*

Zack Snyder hat einen unglaublich intensiven, brutalen, kompromisslosen Fantraum geschaffen der mit ikonischen Bildern, Dialogen, Charakteren und Musik nur so um sich wirft aber aufgrund dessen auch an seiner Überlänge krankt.

„In ein paar Jahren fliegen die Atomraketen hier durch die Gegend wie Maikäfer. Und unser Ozymandias hier ist dann der klügste Mensch auf dem Aschehaufen. Macht's gut, ihr Witzfiguren.“

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Friedsas

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Danke wobei der Gefängnis Spruch bei weitem der beste ist ;)


Comicverkäufer

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Stimmt absolut!


ironspidey

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vielleicht die beste Comicverfilmung überhaupt. Einst abgestempelt als unverfilmbar, und als ich gehört habe das Zack Snyder Regie führt - skeptisch. Jedoch ist daraus ein düsterer, brutaler Thriller geworden, der sich fast 1:1 an den Comic hält. Bild und Musik stimmig, Schauspielerwahl - exzellent. Bin begeistert und ich bin ein großer Fan!

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PommesPapst

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Bewertung9.0Herausragend

Mit das Beste, was Comicverfilmungen hergeben.

Die lange Laufzeit machte es möglich, die Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere schön zu beleuchten, was dem Film eine gewisse Tiefe verleiht. Ebenso wartet Watchmen mit coolen Figuren auf, allen voran Rohrschach. Nur Patrick Wilson als Nite Owl gefiel mir ausnahmsweise mal nicht so gut.

Cooler Soundtrack übrigens.

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Giszmo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Geiles Teil
wer die comics gelesen hat wird verstehen was ich meine. die charaktere sind wunderbar ausgemalt und die ganze in den comics verkaufte atmosphäre ist grandios umgesetzt. das ende ist in der filmversion zwar anders als in den comics, macht allerdings auch mit kenntnissen über das eigendliche ende spaß und regt zumindest ein wenig zum nachdenken an.

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Pherano

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe noch nie so wirklich solche Filme gesehen. Ehrlich gesagt, war das Interesse kaum da. Gut, bis auf "Man of Steel"! Gestern habe ich mir dann endlich mal "Watchmen" angeschaut. Ein wirklich guter Streifen mit sehr guten Effekten. Der Soundtrack hat es mir persönlich sehr angetan. Das einzige was mich wirklich etwas stört ist, dass der Film sich wirklich zieht wie Kaugummi. Aber sonst? Cooler Streifen!

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pischti

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Ich kenne bisher nur das großartige Intro, eines der besten die ich je gesehen habe, dazu Bob Dylan´s Musik, einfach gigantisch! :)


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Eine der geilsten Comicverfilmungen überhaupt. Ultrabrutal aber auch sehr unterhaltsam. Heiss wie Frittenfett! Snyder kann es halt.

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Kai_Asmus

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Wird ja noch nachgeholt. Ich arbeite daran.


AnimeGamingTV

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Volle Zustimmung


inceptionfan

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Bewertung7.5Sehenswert

"Watchmen" ist eine wirklich sehr starke Comicverfilmung, aber dennoch fällt es mir irgendwie schwer, diesen Film zu bewerten, weil er komplett anders daherkommt, als man es sonst von Superheldenfilmen gewohnt ist! Die Handlung ist anfangs ein wenig verwirrend und wirkte auf mich auch ziemlich merkwürdig. Auf jeden Fall werden hier die einzelnen Figuren sehr ausführlich erklärt und erhalten die nötige Tiefe. Optisch ist der Film auf jeden Fall absolut großartig! Die Effekte sind wirklich gut gemacht und die für Zack Snyder typischen Zeitlupen sind auch (wie schon in "300") hier ziemlich passend eingesetzt. Auch der Soundtrack war wirklich gut gewählt, auch wenn man an manchen Stellen nicht mit solchen Liedern im Hintergrund rechnet (z.B. 99 Luftballons!). Ich muss aber sagen, dass ich finde, dass man die Story ein wenig besser hätte erzählen können. Besonders in der ersten Hälfte ist es mir ein wenig schwergefallen, der Geschichte zu folgen und herauszufinden, was sie mir jetzt sagen will, da viele Infos auch erst gegen Ende kommen. Auch typische Actionszenen, die man in solchen Filmen eigentlich erwartet, kommen erst gegen Ende hin und ich finde auch, dass sich "Watchmen" im Mittelteil ein wenig hinzieht und ziemlich anstrengend ist. Außerdem waren mir ein paar Szenen von den Effekten her zu übertrieben dargestellt und wirkten überhaupt nicht mehr glaubwürdig und realistisch
Fazit: Optisch ist "Watchmen" wirklich große Klasse, bietet coole Dialoge, tiefgründige Figuren, eine gute Portion Sozialkritik und dann besonders gegen Ende hin gut gemachte Action, die auch ganz schön blutig und brutal daherkommt! Leider ist der Film aber ziemlich anstrengend zu schauen und ich kann wirklich verstehen, dass er manchen überhaupt nicht gefällt! Er ist halt einfach Geschmackssache, aber wer sich auf solche einen Film einlassen kann, sollte unbedingt mal einen Blick riskieren! Als Comicverfilmung bekommt "Watchmen" aber von mir verdiente sehenswerte 7,5 Punkte!

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolutes Meisterwerk von Zack Snyder. Man merkt in jeder Szene, dass er ein sehr großer Fan der Graphic Novel ist. Der Film ist so unglaublich vorlagentreu und detailreich, dass man seine ganze Bandbreite an Ideen und Kreativität erst nach wiederholtem Anschauen erfassen kann. Hier hätte es eigentlich Oscars regnen müssen.

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pischti

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Bisher noch nicht gesehen bis auf das Intro und das ist eines der besten! :)


Abettertomorrow

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich eindeutig eine positive Überraschung ! Ein schwerer, tiefgründiger, visuell atemberaubender Thriller.

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SupeerFranzi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist eine klasse für sich. Er hebt sich mit seiner Sichtweiße auf diese ''Helden'' komplett von allen anderen DC und Marvel Verfilmungen ab. Als ich den Film das erste mal gesehen hab, war ich gerade 12 und hab mir als Superhelden-Fan gedacht, dass es ein gemündlicher Film mit ein bisschen Action und einer Lovestory ist, wie alle anderen Filme auch. Ich hab mein Gesicht gefühlte 100 mal in meinem Kissen vergraben, weil er für mich damals zu brutal war :D Der Soundtrack ist top, Die Besetzung sowieso. Wie viele wissen basiert Watchmen auf dem gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons.
Die Comics erschienen im DC Verlag. Und eins muss man DC lassen. Die Verfilmungen Ihrer Comics sind meist bombastisch. So auch diese.

Lieblingsfilm

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Big_Kahuna

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Er hebt sich defintiv von anderen Comicverfilmungen ab, allerdings tut das Sin City für mich noch eine Ebene höher.



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