Watchmen - Die Wächter - Kritik

Watchmen

US · 2009 · Laufzeit 158 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 9

    Hammer.
    Geiler Soundtrack, fantastische Optik. Grandiose Atmosphäre, top Besetzung. Einzigartige Story, komplexe und dadurch interessante Figuren.
    Bis auf die dann doch ziemlich ausschweifende Laufzeit habe ich an Watchmen nicht wilrklich was zu bemängeln - und ich bin absolut kein Fan von Superhelden-Filmen.

    1
    • 7 .5
      Matty 16.05.2017, 18:35 Geändert 18.05.2017, 20:33

      Auch ohne den Ultimate Cut hat der Film schon eine beachtliche Lauflänge.
      Auch wenn er nach der Eröffnungssequenz etwas braucht bis er in die Gänge kommt, wird es nicht langweilig.
      Gute Songauswahl beim Soundtrack.
      Spoiler:
      MAGIC MOMENT:
      Rorschach´s Tagebuch in der letzten Einstellung.

      2
      • 9

        Wer viel Geduld mitbringt, wird mit einer grandiosen Story belohnt. Action, Drama, Krimi und Thriller paaren sich mit bunten Bildern, wie man sie aus Comics kennt. Ich kenne keine Marvel-Verfilmung, die dieser Tiefe auch nur im Ansatz das Wasser reichen könnte. Statt eine Million Fortsetzungen zu produzieren, hat man hier eine Geschichte von Anfang bis Ende so schön erzählt, dass man schon an Poesie denken kann....so schön war das.
        Als aufmerksamer Zuschauer fand ich das Tempo angemessen. Die Dynamik dieses wurde sehr gut auf die Stränge aufgeteilt, so dass man nie das Gefühl hatte, es würde gerade auf der Leinwand zäh daher fließen. Die Spannung blieb fast konstant, konnte aber schon am Anfang ein Niveau erreichen, um mich anzufixen und am Ball zu bleiben.
        Am Ende bleibt die Gretchenfrage einen selbst im Halse stecken, welcher Moral man folgen würde. Bei mir hat das eingschlagen.

        4
        • 5

          hmmmm...naja...etwas lang und recht anzweifelnder Moral und Ethik, die speziell am Ende doch sehr fragwürdig ausfällt und ich dann nur traurig den kopf schütteln konnte:)
          aber der film ist gut gemacht, typisches Zack Snyder filmchen. eine stunde kürzer und die verfehlte moralvorstellung weglassen...und es wäre richtig gutes popcorn-kino:)

          1
          • 8
            sachsenkrieger 25.04.2017, 10:26 Geändert 25.04.2017, 19:20


            Dreieinhalb Stunden Ultimate Cut ... und die Tastatur will keine Buchstaben rausrücken. Vielleicht liegt es daran, das ich seit 40 Jahren keine Comics mehr angefasst habe und mir da irgendwas entgangen ist. Vielleicht muss man die Schuld auch einfach mal bei anderen suchen. Letztendlich kann ich also nur die filmische Umsetzung der WATCHMEN bewerten und die hat mich über weite Strecken sehr gut unterhalten, hat mich zum Nachdenken animiert, mich lachen lassen, mich selbst fragen lassen, warum explizite Gewaltdarstellungen mich nicht abschrecken ... und wer bewacht eigentlich die Wächter? Zack Snyder hat einen Film kreiert, der in Teilen liebevoll daherkommt, visuell berauschend, mit dem Auge fürs Detail, wunderbaren Bildern, einer Story über abgeschmackte Heldenfiguren, die in der Vergangenheit leben, aufgegeben haben, sich an der eigenen Heldenhaftigkeit berauschen, sich anmaßend geben, innerlich zerrissen, äußerlich zu Witzfiguren verkommen, die sich von der Regierung als Minute Men einsetzen lassen, verkommenen Idealen treu, an die sie früher zu glauben glaubten ... so wie wir alle. Abgesang und Hommage, um mal eine klischeehafte Formulierung zu verwenden. Einzig und allein einer von ihnen, der von sich selbst sagt, das er Erkenntnis erlangt hat, hinter die Fassaden gesehen hat, den Rorschachtest bestanden hat, kämpft noch an der ersten Frontlinie, an der es niemals enden wird, egal wie sehr wie viele von uns versuchen werden, auch nur einen Menschen zu ändern. Rorschach ist die zentrale Figur des Films ... mit ihm steht und fällt alles, der tragische Held so vieler Geschichten, der am Ende fallen muss, damit sich irgendwo ein anderer erheben kann über den schönen Schein, mit dem wir verzweifelt versuchen, unserem anscheinend grundlosen und nichtigen Dasein, einen Sinn zu verleihen ... Hallelujah...

            16
            • 8 .5
              Heckenritter 24.04.2017, 21:39 Geändert 24.04.2017, 23:32

              Einer Beziehung mit freudigen Höhen und tiefen Enttäuschungen
              entspricht dieser Film für mich. Mit zwölf schon wurden die ach so
              gefeierten Superheldenheftchen fürchterlich langweilig mit ihren
              immer gleichen Barbie und Kent Motiven. Zu albern und sich ewiglich
              quietschbunt wiederholend in ausgelutschten Klischees mit dem
              Tiefgang eines Kaugummis aus dem Automaten, die mit ihrer 20
              Pfennig Glückseligkeitsmasche noch an jeder Ecke standen. Der
              Geschmack verflog nach zwei Minuten. Die Ansprüche an fesselnde
              Bilderstories steigerten sich mit jedem Jahr der Alterung. Alles
              änderte sich mit der Revolution die Alan Moore in sechs Bänden
              einleitete, jeder Blick auf die stetig voranschreitende Atomuhr in den
              Ecken der Illustrationen ließ den realen Wahnsinn aus den Nachrichten
              nur umso realer werden. Ein Comic? Ja, das werden die Watchmen
              immer sein, nur selbst nach 30 Jahren markiert die Verarbeitung von
              reaktionärer Realpolitik, Umweltzerstörung und gesellschaftsrelevanten
              Themen einen nicht zu herausreißenden Meilenstein nicht nur für die
              Schublade der Superhelden, sondern für das gesamte Medium
              Comics. Sie wurden nicht länger belächelt und als Kinderkram abgetan,
              Alan Moore ist der große Pionier der mit nie vorher dagewesenen
              tiefschürfenden Figuren einer Romanklasse und mit philosophischen
              Ansätzen in ihrer schlüssigen Ausarbeitung eine neue Qualitätsstufe
              setzte, die verdientermaßen in die ruhmreichen Hallen der New York
              Times Liste bemerkenswerter Literaturwerke einzog. Comics stagnierten
              in Kinderturnschuhen, selbst gestalterisch setzten die Watchmen neue
              Maßstäbe mit durchkomponierten Schablonen eigenwilliger Stilbrüche,
              die zusammengesetzt auf jeder Seite ein einzigartig begeisterndes
              Erlebnis für die Augen und für den Verstand mit wechselseitiger
              Dramaturgie kreierte. Ein Augenschmaus Kunstwerk des Zeichners
              Dave Gibbons und Comic Mount Everest. Ihn zu besteigen habe viele
              versucht. Was Stanley Kubrick für den Film darstellt, ist Alan Moore
              mit seinem weitreichenden Einfluß seiner Inhalte in ihrer revolutionären
              Gestaltung für die Comicwelt und darüber hinaus. Die 10 Gebote
              neuartiger Erzählstrukturen, umklammernder Dramatik inklusive
              Persönlichkeitsstörungen in den Figuren und Gehalt eines
              tiefsinnigen Romanschinkens.

              Der resignierte Night Owl nagt an dem Frust vergebens nachgejagten
              Idealen, der trauernde Abgesang des idealisierten Optimismus mit
              seinen wirkungslosen Transparentparolen. Der Wille und die Kraft
              scheitert an der Ohnmacht durch die Herkulesaufgabe, dem Verbrechen
              Einhalt zu gebieten. Rorschach bekämpft an der Oberfläche die
              kriminellen Auswüchse mit kompromissloser Härte und bedingsloser
              Gewalt, ohne je der Wurzel nahe zu kommen. Verbittert, brutal und
              schonungslos. Nicht zu biegen oder zu brechen. Die Methoden gilt es
              abzulehnen, nur wer dachte vielleicht nicht schon mal daran es ihm
              gleich zu tun, liegt er mit seinen Einschätzungen zu den Ursachen
              morastiger Sumpflöcher in der Gesellschaft wirklich so daneben? Silk
              Spectre blickt im Dauerrausch zurück auf das vergangene Leben, der
              Blickwinkel der Menschen verschiebt sich im Alter und findet zu
              punktierten Sehnsüchten einer Zeit, die nicht mehr ist. Die Bedeutung
              der ach so wichtigen Oberflächlichkeiten unseres Lebens lösen sich
              auf im wehmütigen Rückblick der Nachsicht, des Vergebens, des
              Erinnerns. Silhoutte ermordet durch den blindwütigen Hass gegenüber
              sexueller Andersartigkeit, ist das jemals ein nicht relevantes Problem?
              Ozymandias dessen Intelligenz in einen Wahn der Notwendigkeit
              abdriftet, es ist kein Zufall, dass ausgerechnet die Cleversten urplötzlich
              als Verrückte dastehen. Man muss kluge Gedankenansätze nur weiter
              spinnen, sie einer Konsequenz des Denkens ohne Rücksicht auf
              Befindlichkeiten unterordnen. Sind eine halbe Million verhungerte
              Kinder durch Sanktionen im Irak wirklich gerechtfertigt? Für was
              eigentlich? Hat es uns gekümmert oder jemanden überhaupt
              interessiert? Ein totes Kind sorgt für kollektive Bestürzung, bei einer
              halben Million versagen unsere Sensoren der Menschlichkeit.
              Wieviele Opfer braucht es, um die Welt tatsächlich zu einem besseren
              Ort zu machen, wenn wir davor schon die Augen verschließen, aber
              Ozymandias als vollkommen Wahnsinnigen erklären? Fragen die an den
              Grenzen des Verstandes schmutzige Abdrücke hinterlassen und höchst ungemütlich werden. Der Comedian kennt die Wahrheit unseres Wesens,
              wieviel Wissen über den Menschen mit seiner abartigen Schattenseite
              aus der Hölle lässt sich anhäufen, bevor nur noch die
              Sarkasmusverarbeitung einen Raum schafft, nicht in die Knie
              zu gehen und eine Nische zum leben im Kreislauf des Irrsinns öffnet?
              Die bittere Satire der Wirklichkeitsverdauung. Das Lachen des grimmigen Realosadisten der zu nichts mehr nein sagt, weil Regeln ohnehin schon
              lange keine Rolle mehr spielen. Das einzige Überwesen in dem Haufen
              wimmelnder Termiten bietet die Sicht aus der Vogelsperspektive an,
              unser Wirken und Handeln in einer Petrischale zu betrachten. Dr.
              Manhatten ist das Orakel unserer Zukunft, der zeitreisende
              Nichtmensch mit Elfenphilosophie des Weitblicks, den zum Glück noch
              Gefühle im Hier und Jetzt halten. Die junge Silk Spectre atmet das
              Leben, im Grunde ist sie der Spiegel wofür es sich überhaupt noch
              lohnt, mit hohen Einsätzen zu spielen. Sie ist das Gewissen unserer
              Natur, der Hoffnungsschimmer der uns alle antreibt die schönen Dinge
              im Blick zu behalten, eine Rückbesinnung auf unsere Basiswerte,
              der Liebe zum Beispiel, bevor wir in unserem Antrieb Dinge zu tun, dies
              völlig aus den Augen verlieren. Ein Anker in erotisierend irritierender
              Verpackung für das Stärkegleichgewicht im bevorstehenden Fight.
              Who watches the Watchmen? An dieser Stelle frage ich mich viel eher:
              who watches the politicans? Ganz genau. Niemand....

              Über die Watchmen lässt sich problemlos ein dickes Buch schreiben.
              Snyder danke ich es die Komplexität des weitreichenden Epos
              überhaupt in einem FIlm abgebildet zu haben nach 4 Regisseuren
              und 4 großen Filmstudios, die in der Vorproduktion allesamt aufgaben,
              dem Stoff gerecht zu werden. In der Prachtoptik und in der gefühlvollen
              als auch verstörenden Ausarbeitung der Mensch-Anti-Anti-Helden kann
              ich mich verlieren, das Gesehene ist nur untrennbar mit der
              Comicerfahrung verknüpft. Visualierte und emotionale Sinnesreize zur
              Stimulierung eines fest gespeicherten Erlebnisses. Die Übertragbarkeit
              so vieler Themen die in und um die zwiespältigen und tragischen Streiter in Watchmen beleuchtet werden, kann sich auf dem Bildschirm nicht
              entfalten, die Alan Moores Werk eben besonders auszeichnet. Die
              Materie hinter der Materie die im Kopf haften bleibt und außergewöhnliche Regisseure und Buchautoren in der Regel auszeichnet. Der Film würgt die
              Fantasie ab. Ein großer nihilistischer Spaß dessen kritikwürdige
              Musikvideoerzählung eine lässige (vielleicht auch fahrlässige)
              Popcornvariante mit unzähligen Details des ursprünglichen Autorenwerks
              ist. Pech ist dann nur, wenn Snyder versucht den ewigen Tanz zwischen
              sexuellem Begehren und Gewalt als Eycandy präsentiert, versucht mit unterzubringen und 9 von 10 Zuschauer nur das R-Rating abfeiern und
              rein gar nichts mitnehmen. Snyder sieht sich selbst als eine Art David
              Cronenberg, der mit übertriebener Gewaltdarstellung zum nachdenken
              über Gewaltkonsum anregen will.
              Wow, komisch nur dass ich keine Gruppe ausmachen kann, die nach dem
              Genuß von Dawn of the Dead, 300 oder Watchmen darüber reflektiert, wie,
              in welcher Menge und mit welchem Bezug zur realen Gewalt eben jene
              in Filmen konsumiert wird. Tut das jemand nach diesen Filmen? Na also,
              was für ein idiotischer Bullshit. Wenn beim Publikum nichts ankommt
              und die übertriebene Gewaltdarstellung in schmeichelnd faszinierender Videoclipoptik für begeisternde Unterhaltung sorgt ohne jegliche
              Schockwirkung, wird sie zum reinrassigen Selbstzweck.
              Entweder hat der Regisseur komplett versagt oder er ist einfach nur ein Dummschwätzer. Ich wünschte mir Zack Snyder würde einfach die Klappe
              halten, wenn ich sein Gelaber mit der Wirkung seiner Filme vergleiche.
              Für mich nur ein weiterer Beleg, dass die Watchmen völlig ungeeignet sind,
              je von einem Film wirklich erfasst zu werden, ohne sie zu verstümmeln und
              der Werbefilmer mit emotionalen Musikvideo Höhepunkten ohne
              durchgehend dramtaturgisches Level nicht der optimale Mann für diesen
              Stoff ist, er ist nur sehr ehrgeizig und unbeirrbar gewesen. Watchmen
              macht ohne Frage Spaß, aber die Reduzierung auf schnackelnde
              Vordergründigkeit mit überbordener Ästhetik ist dann kein Spaß mehr, der
              Alan Moore gerecht wird. Moore hat sich geweigert je mit Snyder über
              den Film zu sprechen, was mich nicht sonderlich wundert.

              Mit Zack Snyders Ambition das Unverfilmbare zu verfilmen, habe ich mich
              zum großen Teil versöhnt. Darin sehe mittlerweile ein äußerst anregendes
              und blankpoliertes Langnesewerbeschild für Eis am Stiel an einem heißen Sommertag. Das Magnum Eis dann in der Hand zu halten, das Papier
              abzustreifen und herzhaft den halb geschmolzenen Cremeschmaus auf
              der Zunge hin und her zuckeln zu lassen, ist noch einmal etwas völlig
              anderes. Wer sich für die zum Teil psychotischen Watchmen erwärmen
              kann, sollte sich danach besser den sechs Bänden von Alan Moore und
              Dave Gibbons widmen. Nur hier wird die Fulminanz dieses Werks wirklich
              greifbar, die Großartigkeit in der Erzählung wirklich spürbar, die im Kopf
              weiterentwickelt wird und nach neuen Passformen in seiner Zeitlosigkeit
              sucht. Es ist DAS einflußreiche Comicerlebnis seit Mitte der 80er. Am
              besten gleich die eindrucksvolle Anarchiekunst V wie Vendetta und
              die legendäre Swamp Thing Reihe hinterher, die alle Spidys und Clark
              Kents mit einer neunschwänzigen Katze der Tiefgründigkeit das
              übertriebene Gewese um Marvel und DC Verfilmungen zum Teenager
              Backstreet Boys Kreischkonzert degradiert und sie alle zurück in den
              Kinderhort peitscht. Wo sie wimmern und heulen wie bockig beleidigte
              kleine Schlingel. Kinder... ts ts ts.
              Der Comic? 112 von 100 möglichen Punkten. Der Film? 7 bis 9 in
              launischem Wechsel je nachdem, ob mir Zack Snyders alberne
              Äußerungen gerade einfallen. Lies Alan Moore!

              17
              • 10

                den kann man sich alle paar jahre gut geben...toller streifen

                3
                • 7

                  Dachte mir bei den Watchmen immer: die kenne ich nicht und kommen mir ziemlich eigenartig vor, muss ich jetzt echt nicht sehen. Bis er einmal im Fernsehen war und ich muss sage, ich war positiv überrascht.

                  • 6 .5
                    Gerry1974 09.03.2017, 23:22 Geändert 09.03.2017, 23:39

                    Ganz Okay, stellenweise extrem Brutal und Witzig zugleich, aber auch mit einer zähen Überlänge von 158 Minuten, ich finde 20 Min. weniger hätten es auch getan.

                    • ?

                      Sorry nach 50 Minuten hab ich noch immer nicht verstanden was das Problem ist !

                      3
                      • 2

                        Fand ihn ziemlich langweilig

                        2
                        • 8

                          Habe ich leider noch nicht im Directors Cut gesehen. Trotzdem gut!

                          • 9
                            WolfgangMueller 05.01.2017, 01:31 Geändert 29.01.2017, 09:27

                            Je öfter ich ihn mir anschaue, desto klarer wird mir, welch bewegendem Opus der Filmgeschichte und Literatur ich beiwohne und dass dieser Watchmen es selbst trotz dieser düsteren Bilderflut vollbringt, Hoffnung und etwas wie Bereitschaft zu schüren, aus dieser Welt etwas Besseres zu machen.

                            2
                            • 7

                              Der hat Qualität und sogar Tiefgang. Aber leider ist er zu lang, hat Längen und ist oft langweilig (ja, ich merke es selbst). Ich finde den Film auch nicht übermäßig gut besetzt - Negan macht seine Sache super - der Rest ist Durchschnitt.

                              Andererseits: Einen Superhelden-Film mit soviel liebe zum Detail, explizite Gewalt und dem Mut mal ein paar Millionen Menschen sterben zu lassen findet man auch nicht oft....

                              1
                              • 9

                                Dieser Film ist wirklich ein Ausnahmephänomen und verdient die vielen positiven Stimmen hier.
                                Als ich den hier das erste Mal sah- so jung wie ich 2009 noch war, filmisch unerfahren, empfindlich gegenüber fragwürdigen Inhalten- fand ich ihn wirklich richtig schlecht.
                                Und dann war aber auch noch das Problem, dass ich mit Snyders Stil nicht zurecht kam... Damals (!)
                                Aber jetzt, nach all den Jahren, geb ich gerne zu, das ist ein Meisterwerk, vielleicht sogar DAS Meisterwerk Snyders.
                                Rorschach rockt.
                                Das wollte ich nur noch mal gesagt haben.

                                10
                                • 7 .5

                                  Sicherlich richtig Bildgewaltiger Streifen, bei dem aber der Funker bei mir nicht vollends überspringt.
                                  So richtig rocken tun halt wirklich nur der starke Eingangsfight, die Szenen und Dialoge mit Rorschach und der Soundtrack.
                                  Trotzdem gut und im schicken Steelbook in meiner Sammlung .

                                  • 6 .5

                                    Ich bin bei diesem Film sehr zwiesgespalten , auf der einen Seite muss man gestehen das der Film Audiovisuell echt was zu bieten kann , die Idee dahinter auch relativ gut ist.

                                    Leider ist der Film mir einfach ein tick zu lang und man verliert als Zuschauer irgendwann die Konzentration.

                                    • 5

                                      Für mich persönlich zu langatmig. Die Story irgendwie sehr mau.
                                      Naja, ganz nett. Nicht mehr, nicht weniger.

                                      1
                                      • 10
                                        howartwollowitz 04.10.2016, 12:53 Geändert 04.10.2016, 12:59

                                        Das Thema des Films sind all die Facetten der Moral und wie man sie betrachten kann.
                                        Der Film geht die gesamte Zeit der Frage nach der Moral nach.

                                        Ohne mehr sagen zu wollen: Watchmen ist Zack Snyders Meisterwerk. Mit einem stimmigen Soundtrack wuchtet uns Snyder durch seine Bilderorgie und zeigt uns Dinge die es so im Kino noch nicht gab.

                                        Snyder mag ein Fetischist sein, vielleicht sogar ein Faschist auf eine gewisse Art und Weise, vielleicht wohl eher an Anti-Faschist der mit den Motiven von Faschismus spielt, was er auch ist, mit Sicherheit ein Visionär.

                                        1
                                        • 10

                                          Soooo guuuut!

                                          • 10

                                            Watchmen, für mich die klare Nr 1 aller Comicverfilmungen.
                                            Die Openingscene ist Kult und mit das beste was ich in der Form gesehen habe.
                                            https://vimeo.com/38649608

                                            3
                                            • 9

                                              Vielleicht neben "The Dark Knight" die beste Comicverfilmung die je gedreht wurde !

                                              4
                                              • 6 .5

                                                Wirklich ein sehenswerter Heldencomic Film !
                                                Wie immer in der düsteren DC Inszenierung bannt es den Zuschauer ins Geschehen.
                                                Also für alle Superheldenfans aus dem Hause DC , Sehenswert !

                                                1
                                                • 9
                                                  Ecto1 03.08.2016, 01:45 Geändert 03.08.2016, 01:46

                                                  Wenn ich mal wieder eine Überdosis der aktuell knallbunten Comic-Verfilmungen habe, brauche ich eine Auszeit im Therapieraum der Watchmen. Schon meine erste Sichtung - ich hatte von den Comics keinen blassen Schimmer, und was mich erwarte würde noch weniger - hat mir das Gehirn sowas von durchgeschüttelt, dass ich danach bei jedem Rorschach-Test durchgefallen wäre.

                                                  Auch wenn der Film stellenweise etwas zäh sein kann, ich finde hier nicht viel was ich auf die Mängelliste nehmen könnte. Nur schon die (Super-)Helden hier haben genug Charakter um mir 1, 2 oder 3 Stunden ein Lächeln aus Gesicht zu zaubern. Hier gibt's keine Smarties, sondern hartes Brot!

                                                  Klar haben die Marvel und DC Superstars das Zepter im Kino in der Hand. Und deren Fanbase wird in regelmässigen Abständen zum Konsum von mal mehr/sehr, mal weniger guten Filmen angestiftet. Schliesslich gibt es da tonnenweise Material, Figuren und Geschichten, auf welche die Fans jahrelang abgerichtet wurden und nun danach lechzen diese in Fleisch und Blut sehen zu können.

                                                  Und ja auch ich habe meine Lieblinge, welche mal mit Krallen, mal mit Schwert und mal mit Spitzohren den Gegnern das Fürchten lehren. Aber, unter den inflationär gewordenen Comic-Adaptionen, hat Watchmen für mich auf immer einen Ehrenplatz. Einfach weil Zack Snyder hier seinen Look, mit den passenden Charakteren zu einer irrwitzigen Symbiose verschmelzen lassen konnte.

                                                  Geile Scheisse für eine kranke Welt!

                                                  6
                                                  • 9

                                                    Das nenne ich mal eine bombastische inovative Comic-Verfilmung von Zack Snyder.
                                                    Grandiose Charaktere und Schauspieler die so völlig unterschiedlich und doch so viel gemeinsam haben.

                                                    Die Bildersprache ist nah am Augen Orgasmus, die Action ist fein nuanciert und wunderbar Comic Like.

                                                    Die Soundkulisse ist zum verlieben Cool.

                                                    Watchmen - Die Wächter geht gute 3 Stunden, doch selten waren sie so durchgehend Unterhaltsam wie hier.

                                                    Klasse FILM!

                                                    12