Watchmen - Die Wächter - Kritik

US 2009 Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 05.03.2009

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Kritiken (37) — Film: Watchmen - Die Wächter

kobbi88: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Zweimal probiert, zweimal abgebrochen, weil er so langweilig war. Kein gutes Zeichen für einen Film, aber da in meiner Freundesliste bestimmt die Hälfte der Wertungen aus 8ern, 9ern und 10ern (mit ♥) besteht, kann er doch nicht so beschissen sein. Also, heute ein dritter (und wenns wieder nicht funktionieren sollte letzter) Versuch. Vielleicht hätte ich die beiden Abbrüche als Warnung auffassen sollen, hab ich aber nicht. Und diesmal hab ich auch bis zum Ende durchgehalten.

Ja, coole Actionsequenzen mit übertriebener aber für das ganze Setting angemessener Gewalt und oft hat ja auch die Optik mit Zeitlupen etc. eine geniale Wirkung, auch wenn sie mir als kein großer Fan von Comics oft zu künstlich vorkam. Aber ja, es hat einen gewissen Style, das muss ich zugeben. Und dann noch das wichtigste, was den Film vor dem totalen Untergang gerettet hat: Jacky Earl Haley als Rorschach, der ist eine so verdammt coole Sau und ein so toller Filmcharakter, dass ich mir einen einzelnen Film mit ihm gerne ansehen würde.

Aber an was liegt es dann, dass ich den Film so nervtötend, einschläfernd und auch einfach dumm fand?

Das sind zum einen mal die Figuren. Schön und gut, dass wir es hier mit gebrochenen, ehemaligen (Möchtegern?-)Superhelden zu tun haben, die nun mit ihrem eigenen Scheitern und der harten Realität zu kämpfen haben. Und neben Rorschach war auch dieser nerdige Batmanverschnitt und der Comedian als eigentlich gleicher aber total entgegengesetzter Charakter zu Rorschach ganz in Ordnung. Aber dann gibt es mit Adrian Veidt den klügsten Mensch der Welt, der wohl auch der uninteressanteste und langweiligste Mensch der Welt ist. So ausdruckslos, so austauschbar, so egal. Dazu Laurie (M. Akerman), die einfach nur für die Optik dazugetan wurde, hin und wieder mal jemandem einen Schlag versetzen darf und ansonsten mit Nerdman und mit Dr. Manhattan rummachen und Haut zeigen durfte. Also, überflüssig. Achja, wenn ich schon bei diesem blau-leuchtendem Kerl bin: es mag ja sein, dass er eine gewisse Tiefe durch seine zunehmende Entmenschlichung erhält, aber diese übertrieben pseudophilosophischen, esoterischen und was weiß ich noch alles Dia- und Monologe sind so einschläfernd wie kaum etwas anderes (außer eben „Matthew gar nicht so Goode“ hier zuzusehen).

Dazu kommt, dass der Film mit dummen, nein, mit SAUdummen Dialogen gespickt ist, die für mich viel zu aufgesetzt und einfach nicht zur naja „Geschichte“ passen wollen (wieder die Ausnahme: Rorschach). Und auch die coolen Szenen fangen irgendwann an zu langweilen, weil diese ganzen Zeitlupen, das Blutspritzen und auch die stylischsten Kampfszenen verdammt nochmal viel zu oft eingesetzt werden. Wenn sie schon so auffällig sind und eine positive Wirkung haben, dann muss man SPARSAM damit umgehenund nicht so verschwenderisch wie Snyder.

Die Geschichte ist keine wirkliche Geschichte, es sind mehr Einzelszenen, die durch die Actionsequenzen künstlich verbunden werden. Dazu kommt eine zu große Verwirrung hinzu, zu viele Informationen werden erst viel zu spät mal nebenbei erwähnt. Es gab kein klares und nachvollziehbares Ziel der Story. Da kann die gute Idee einer pessimistischen Welt auch nichts dran ändern. Null Spannung! Und ich wäre so froh gewesen, wenn sich der Film wenigstens nur wie Kaugummi gezogen hätte. Aber es ist viel schlimmer.
Und wenn Simon und Garfunkel nicht schon verdammt noch mal schlimm genug wären – Nena? Nicht dein Ernst, Zack… Wie kann man einen Film mit Dylan und einem toll-bebilderten Intro genial einleiten und dann jede aufkeimende positive Stimmung innerhalb von nur Sekunden durch NENA wieder zerstören. Zack, NENA!!

Frei nach Iuvenal: "Sed quis custodiet ipsum Zack Snyder?" (Aber wer überwacht Zack Snyder?) - Anscheinend niemand. Leider.

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Andy Dufresne

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Das ist keine Fälschung, dass ist eine 1:1 Kopie.
Ich weigere mich aber auch :)


kobbi88

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Eben, die gaukeln einem vor, das Original zu sehen. (Für mich also klar ne Fälschung^^) Sogar von den Schnitten und Einstellungen her. Aber nicht mit mir (uns).


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Watchmen basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons. Wie es sich für eine Comicverfilmung gehört, ist die Bildgewalt bombastisch. Dabei vermeidet es Snyder aber, und eine schnöde Superheldengeschichte zu erzählen, sondern zeichnet glaubhafte Charaktere in einer ebenso glaubhaften, fiktionalen Realität. Dabei bedient er sich mehrerer Tricks und Kniffe, um die Biographien der Hauptpersonen lebendig werden zu lassen. So berichtet Rorschach in Tagebuchform von seinen Erleb- und Erkenntnissen, Mr. Manhattan, der Zeit nicht mehr als stringent verlaufende Linie wahrnimmt, sondern als in einem Augenblick ablaufendes Gefüge, erinnert sich im Laufe des Films an seine eigene Vergangenheit, mittels Rückblenden und Träumen wird von der ersten Generation der Watchmen, den Minutemen, berichtet und gleich zu Beginn des Films werden im Zeitraffer dem Zuschauer die Abläufe der vergangenen vierzig Jahre präsentiert, auch wenn mehrmaliges Sehen hier helfen könnte, immer weitere kleine Details zu bemerken. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Die Welt wird aufblicken und rufen: 'Rette uns' und ich werde flüstern: 'Nein...'
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Ich bin wirklich sprachlos gewesen.
Ich wusste wirklich nicht was ich denken soll.
Ich weiss aber was ich da gesehe habe. Und das war ganz großes Kino.
Kino voller Action. Kino voller Emotionen. Und vorallem Kino mit Tiefgang.
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Ich gebe zu, Helden sind nie wirklich mein Ding gewesen, Batman, Spiderman, Leckmichamarsch-Man, dieses ganze Gedöns konnte mich nie wirklich fesseln.
Doch das hier sind keine Helden. Keine gewöhnlichen zumindest. Ja, sie haben zu ihren Zeiten der Menschheit geholfen, doch irgendwann wurde ihnen die Macht zu viel, vorallem "the comedian" übertreibt, er tötet aus Spaß, vergewaltigt, ermordet schwangere Frauen.
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Jeder der "Watchmen" hat seine eigene, dunkle, grausame Geschichte, die Geschichte die ihn zu dem gemacht hat was er ist. Von jedem der "Watchmen" kennt man die Vergangenheit, weiss wie es ihm ergehen muss, versteht sie, liebt sie, hasst sie.
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Es ist also nicht nur sinnlose Gewalt hier, es gibt eine Geschichte mit Gefühl, mit Liebe und mit vielen dreckigen Szenen. Alleine die Reise auf die man mit Rorschach geht ist unglaublich, gefüllt mit Zynismus, mit harten Dialogen voll gepackt. Und das alles in einer alles anderen als hygienisch korrekten Umgebung. Aber Rorschach ist nicht der einzigste Charakter mit Tiefgang, es wird z.B. erzählt was Dr. Manhatten durchgemacht, erlebt hat um die wohl mächtigste Figur zu werden.
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Zack Snyder nimmt sich knapp 2 1/2 Stunden Zeit um dem Zuschauer die Charaktere näher zu bringen. Das gelingt ihm perfekt. Und nein, es wird nicht langweilig. Die Dialoge sind gut geschrieben und die Darsteller bieten eine fast perfekte Vorstellung.
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Aber mal abgesehen von dem Tiefgang kann "Watchmen" auch mit tollen Actionszenen glänzen, derbe Choreos liesen mich mitfiebern auch wenn man den Ausgang des Kampfes bereits kennt. Die Szenen wo Rorschach im Gefängnis ist sind schlichtweg heftig. Wenn mal Blut spritzt dann richtig, Kunstblut in Mengen, Kunstblut das mein Splatter-Herz aufgingen lies.
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Ich will jetzt nicht jeden Schauspieler nennen und sagen wie toll sie waren. Fakt ist das sie alle tolle Leistungen gezeigt haben, deswegen reicht es auch wenn ich sage das man keine schlechten Darsteller sehen wird.
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Die Kulissen sind der Wahnsinn, vielschichtige Bilder hier, wunderschöne da, unglaubliche Panoramen und interessante, bildgewaltige Szenen. Alleine das macht den Film sehenswert.
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"Watchmen" bietet eine Effekt-Ejakulation, die Optik ist das Ergebnis davon, Bilder die einen verzaubern, Erzählungen die einen in den Bann ziehen, Charaktere die man lieb gewinnt, Inszenierungen die der Wahnsinn sind, Schauspieler die immer überzeugen, eine Geschichte die Spaß macht, Superhelden der etwas anderen Art und wohl das wichtigste - Unterhaltung pur.
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"Die ganze Welt steht jetzt am Abgrund und starrt hinab in die gottverdammte Hölle.
All diese Liberalen und Intellektuellen und Phrasendrescher, und auf einmal weiß keiner mehr was er sagen soll. Und dann hier, in dieser grässlichen Stadt. Sie schreit wie ein Schlachthaus voller zurückgelassener Kinder. Und die Nacht stinkt nach Unzucht und schlechtem Gewissen."

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Mr.Film

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@freakualizer: Ich beneide dich! Jede abgefuckte halbe Stunde Werbung bei mir...
@Frolein Betty: Bitte und Danke:)


mikkean

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Bravo, dem kann ich eigentlich nichts hinzufügen.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Nach mehreren Anläufen ist es soweit. Das wahrscheinlich beste jemals gezeichnete Literarische Werk erlebt seine filmische Umsetzung. Der eine oder andere Versuch den Film auf die Beine zu stellen war bereits gescheitert und so bekam schließlich Zach Snyder, der bereits mit der Verfilmung des Frank Miller Comics 300 von sich reden gemacht hatte schließlich die Chance das zu verfilmen, was bisher als unverfilmbar galt - zumindest wenn es nach dem geistigen Vater und Erschaffer der Watchmen Alan Moore geht. Was dabei herausgekommen ist muss zwar nicht jedem gefallen, ist aber ohne Frage ein bemerkenswerter Film der bewusst mit dem Hintergrund des Comics Wege kennt, die man so noch nicht kannte.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Egal, ob WATCHMEN jetzt vielleicht gar nicht erst hätte verfilmt werden sollen, so hätte das Ergebnis jedenfalls nicht aussehen dürfen. Der Film findet einfach keine Linie, keine Stringenz, er ist einfach ein Vorzeigebeispiel von very bad storytelling. Die Songauswahl ist so platt wie in einem Sat.1-Film am Montag abend, man bekommt die abgenudelsten "Evergreens" und Brechmittel der 60er, 70er und 80er zu hören, oben drauf einen kreuzüblen "Best of Klassik"-Mix. Dieses Monstrum am Film ist so prätentiös, daß man sich wie in Klebewatte gepackt fühlt, manchmal aber muß man wiehern vor lachen, so etwa bei der mit Chören unterlegten Backstory Manhattans, der Hustinetten-Grummelstimme Rorschachs und vor allem bei Quadratgesicht Akerman, die nicht nur wie üblich farblos rumeiert, sondern sich sichtlich unwohl in ihrem Superheldendress fühlt - verständlich, so ein lächerlichst auf kleine Nerdnillen abgezieltes Outfit hat man selten gesehen. Bei den Actionszenen beweist Snyder eine recht sichere Hand, mit Haley hat er trotz Grabesröcheln wenigstens einen charismatischen Schauspieler im Programm und am Ende kommt doch noch ein wenig echte Dramatik auf; nicht genug, um diesen albernen Megaklops ohne Blessuren durchzustehen.

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J4KOB

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Simon and Garfunkel, Jimi Hendrix... Evergreens und Brechmittel?
Der Soundtrack ist genial. Wer das nicht erkennt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.


Stammfunktion

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Der Soundtrack ist genial, nur wurde er nicht zuerst in Watchmen verwendet


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Lieblingsfilm

Mal wieder hat Hollywood etwas verfilmt, was als unverfilmbar galt. Diesmal ist es die Comic- Novelle "Watchmen" von Dave Gibbons und Alan Moore die von der New York Times zu dem 100 besten Büchern aller Zeiten gekürt wurde. Bereits seit über 20 Jahren versucht die Traumfabrik das überaus komplexe Werk, dass von vielen Comicfans als brennender Dornbusch der Comickunst verehrt wird, auf Film zu bannen bis es "300"- Regisseur Zack Snyder endlich geschafft hat. Snyders Version der "Watchmen" ist ein seltsam- grandioser Film geworden. Ein Film der zum einen den üblichen Konventionen des modernen Actionfilms frönt, nur um wenig später dem von Hollywood Herangezüchteten Massengeschmack einen Tritt in den Hintern zu verpassen.

Anders wie bei „300“ stellt sich die Verfilmung nämlich nicht bloß in den Dienst des Euphuismus, sondern spielt ein markantes Spiel mit Handlungen, Charakteren und den verschiedenen Stylkompositionen der bekannten Mythen der Comicwelt. Dieses, mit anarchistischer Souveränität geführtes, Spiel wirkt in seinen Einzelheiten oft burlesk bis kurios, ja manchmal schon albern, im ganzen betrachtet bereichert es den Film und hebt ihn von all den anderen Superheldenverfilmung und sein sie noch so gut, ab.

Die Verfilmung der "Watchmen" kommt genau zur richtigen Zeit. Moderne Superheldenfilme wie "Spiderman" oder "X-Men" haben dem Genre einen enormen Sättigungsgrad beschert, der nun dank der erfrischenden destruktiven Kraft der "Watchmen" wieder in fruchtbaren Boden für neue Ideen und Mythen umgewandelt wird. Dass hat allerdings auch seinen Preis. So verfällt Regisseur Zack Snyder gerade in der ersten Hälfte der Langsamkeit und die Philosophien von Zeit und menschlicher Existenz die der gottgleiche Dr. Manhattan preisgibt, wirken des Öfteren sehr aufgesetzt und manchmal sogar etwas renitent. Aber diese Schwächen sind mehr als nur zu verschmerzen, denn „Watchmen“ zeigt mit all seiner Andersartigkeit so viel Mut, wie es schon lange kein 100 Millionen Dollar Film mehr getan hat. Wer dachte das die meisterhafte Tragödie eines „The Dark Knight“ bereits mutig war, der muss nach den „Watchmen“ umdenken, denn spätestens beim Finale, dass mit bitterer Ironie und Melancholie durchzogen ist, wird klar dass diese Helden in keine Schublade passen. Eine für Hollywood- Verhältnisse wirklich bemerkenswerte Superkraft.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Um es gleich vorweg zu nehmen: Zach Snyder hat es geschafft, die Vorlage so würdig wie möglich umzusetzen. Man merkt jeder Szene die Detailverliebtheit an. Er schafft es, in den 160 Minuten fast alles unterzubringen, was die Watchmen ausmacht. Auch wer die Buchvorlage nicht kennt, kann der Geschichte doch gut folgen, wie ich mir bestätigen ließ. Der Zuschauer erlebt hier eine atmosphärische Erzählung um selbsternannte “Superhelden”, die weit mehr ist, als das übliche Klischee von gut gegen böse.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Thematisch und visuell ebenso stark überfrachtete wie zunehmend uninteressante Adaption der tiefsinnigen Superheldenreflexion Alan Moores, bei der Zack Snyder mitunter eindrucksvoll die Bilder der Vorlage verknüpft, ohne jedoch jemals eine gedankliche, erzählerische oder einheitliche Ordnung herzustellen. Sichtlich überfordert von der Komplexität des Comics weicht der Film den mitunter kritischen und offensiven Referenzen an die Comicgeschichte aus und verfällt in protzige Popkulturverweise, die stets falsche Verbindungen knüpfen: Die Haltung der Vorlage zum Superhelden als fragwürdiges Popphänomen gerinnt bei Snyder durch schmucke Ohrwürmer und infantile Filmzitate zum Gegenteil – seine Watchmen sollen als konventionelle Identifikationsfiguren taugen. Dem fügen sich ansehnliche, den Mainstream-Gewohnheiten zuspielende Action- und Härteeinlagen, die den philosophischen Fragen des Comics nur noch einen banalen Verhandlungsraum lassen, den Snyder in Dialogen zu finden glaubt, die so redundant wie ungelenk wirken. Ein an der filmischen und konventionellen Form gescheitertes Projekt, dem es gehörig an intellektuellem Willen fehlt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Sehr komplexer und ambitionierter Kraftakt. Von der Ehrfurcht vor der monumentalen Comicvorlage geprägt, die man als Gebrauchsanleitung zur Hand haben sollte. Unbedingt den in USA auf Bluray erschienenen "directors cut" ansehen. Der ist 24 Minuten länger. Die Bluray ist codefree!

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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5.0Geht so

Das eigentliche Problem des Films ist aber, dass er seinen Originalfetisch vom Inhalt auf die Form ausdehnt.

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Evie: www.inderzange.de

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7.0Sehenswert

An sich nette Comic Umsetzung, der Anfang war zwar ein wenig wirr, aber umso länger der Film ging umso besser kam man rein. Jedoch hat mir irgendwie was gefehlt, es war ok aber s gab nichts was neu oder besonders hervor zu heben war, Rorschach war da noch das Beste.
Auch die Länge hat genervt, am Ende wusste man gar nicht mehr wie man sitzen sollte...^^
Naja 7 Punkte sind glaub ich ganz gerecht!

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unerklaerlich

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da schließe ich mich an;)


Corsovilla: SchönerDenken

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3.0Schwach

Machen wir nicht viel Worte um den Film. Er ist in seiner Gewaltdarstellung ekelerregend, das Timing, die Dramaturgie sind misslungen. Snyder beweist, dass man die Kunstform Comic nicht 1:1 in die Kunstform Film übertragen kann. Und es war albern, es überhaupt anzunehmen. Schade um einen tollen Stoff. (Mehr im Podcast)

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Lippo Lengua

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ansprechende story, aber dramaturgisch ein wenig entgleist. und vieeeeeeeeel zu lang. das definitiv. die rückblenden schlüsseln zwar die hintergründe auf, sind aber in sich so verschroben, das die spannung auf ganzer linie flöten geht. tja und die wendung zum ende ist zwar mal etwas origineller als sonst, jedoch doch noch sehr klische-haft. arktik, guter wird der böse, alles explodiert.
man darf das alter des comics natürlich nicht vergessen. für den pauschal-kino-action-konsumenten ungeeignet, für comic-fans zu banal auf die länge des films betrachtet.
eigentlich schade.


Heng Snoup

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wenn man die gewalt in watchmen "ekelerregend" findet, ist man entweder ein ganz hartes weichei oder man hat ganz einfach sehr viele filme der härteren art, insbesondere im horror-genre, noch nicht gesehen.
zum film selber kann ich nur sagen, dass er einer der besten filme ist, die ich bisher gesehen habe, alleine schon wegen dem visonären stil des films!
ich habe auch nichts gegen andere meinungen, aber wenn man seine meinung so schlecht darlegt und schwache argumente aufweist geht mir das schon auf die eier...


Khitos: Kälte Reich

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7.5Sehenswert

Snyder hat eine beachtliche Adaption hinbekommen, die mir im Großen und Ganzen doch sehr Spaß gemacht hat. Eine Adaption à la Snyder avec Slowmo et Blut en masse.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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5.0Geht so

Trotz der auf Papier durchweg gelungenen Adaption ist WATCHMEN ein bloß vergnüglicher, kaum je überwältigender Superheldenschinken, der in erster Linie an seiner konfektionsmäßigen Umsetzung krankt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

[...]Ob Leonard Cohens „Hallelujah“ in einer Sexszene, Wagners „Ritt der Walküren“ in Vietnam, ob eine Anspielung auf Kubricks Meisterwerk Dr. Strangelove – Snyder hat so allerlei nette und kreative Ideen, die für den Film ein Segen sind. Ein Fluch hingegen sind die Logiklöcher, die aber in der Langversion behoben sein dürften und das Ende, das sich in seiner Auflösung nicht so recht in den Rest des Films fügen will.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.5Sehenswert

Das es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Es ist zu lesen, dass ein Director's Cut folgen wird, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist „Watchmen“ eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Man darf das alles garnicht zu Ende denken. Dieser bösartige politische Kommentar der sich am Ende offenbart. Dieser Film braucht sich nicht hinter seinem fiktivem 1985 verstecken. Seine Botschaft hat heute mehr Brisanz als damals. Ich hoffe das Snyder das weiß und es auch so gemeint ist, ansonsten sollte man noch 4 Punkte von meiner Bewertung abziehen.
Auch der Rest ist eine Menge Stoff, der manchmal kaum Luft zum Atmen bekommt, trotz der 163 Minuten Laufzeit.
In langen Off-Kommentar-Sequenzen in denen die Vergangenheiten der "Helden" erklärt werden, merkt man, das noch mehr kommen könnte. Gerade da wirken die Bilder uneigenständig und nur durch den Kommentar getragen. Film sieht für mich allerdings anders aus. Natürlich nervt es, dass Snyder nicht eigenständig genug war und den Comic neu interpretiert. Stattdessen entnimmt er ganze Sequenzen aus dem Comic und "animiert" sie bloß. Das hat schon bei "Sin City" genervt. Auch die Songauswahl ist gewöhnungsbedürftig. 99 Luftballons war cool, Hallelujah eher nicht, aber ohnehin war diese Sexszene viel zu schön gemacht um wirklich sexy zu sein.
Der Snyder-Stil, der auf Sam Peckinpah zurückzuführen ist, ist erkennbar und funktioniert sehr gut in diesem Film. Auch der hohe Splatter-Faktor war erfrischend. Bedenkt man mal, dass Blockbuster nichts sehnlicher wollen als eine 12er-Freigabe.
Trotz der oft vorhandenen Klischees, die schon im Comic existierten, funktionieren die Figuren recht gut. Die meisten bleiben zwar Karikaturen, aber einige wenige, wie Rorschach und Nite Owl II, schaffen es etwas aus ihren Figuren rauszuholen.
Gerade bei den Effekten will Watchmen auftrumpfen und liefert Bittersüßes ab. Der Look des Films ist hervorragend komponiert, manche Maschine und übergroße Katze sieht dagegen wie Toy Story aus.
Vielleicht hätte man Watchmen mehr Zeit geben sollen. Vielleicht hätte kein Fanboy ihn verfilmen sollen. Hätte, hätte, hätte ...
Was bleibt ist einer der mutigsten politischen Kommentare des neueren Blockbuster-Kinos.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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10.0Herausragend

Teilweise bewusst und teilweise unbewusst erzählt uns "Watchmen" von einer Welt ohne Hoffnung und lässt uns dann zu denken geben, ob wir schon in ihr leben.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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0.0Hassfilm

Dieser abscheuliche Müll wird unter traurigen Soziopathen, geistesgestörten Pseudo-Intelektuellen und brutal behandelten, unreifen Männern aller Altersgruppen sein Publikum finden. Ich hoffe nur, dass es nicht genug von denen gibt, um diesen Film zum Erfolg zu machen. Wenn schon, dann Gott helfe dem Kino!

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Couga[MH]

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2 Jahre alt, mir egal dass das kein Schwein liest, aber das ist der traurigste & lächerlichste Kommentar zu einem Film den hier je gelesen habe von einem "Kritiker".


sushi97

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Der minderwertigste und schlechteste Kommentar, den ich je gelesen habe!


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.0Ganz gut

Vielleicht hätte Watchmen als eine TV-Serie, in welcher seine komplexen Ideen mehr Raum zum Atmen gehabt hätten, besser funktioniert. Aber so wie es aussieht, ist der "nicht filmbare" zum "nicht liebenswerten" geworden.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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6.0Ganz gut

Es ist schwindelerregend, verrückt und durchaus sexy - wenn es nicht gerade ausschweifend oder sinnlos ist. Sollte der Film mal zusammenhanglos erscheinen oder nicht aufgehen, oder sich nicht treu an die Comic-Vorlage halten, sind das unbedeutende Ärgernisse. Was für ein Spektakel!

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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10.0Herausragend

Es gibt so viele konkurrierende Ideen in Watchmen, sodass es geradezu geschaffen ist, um wiederholt gesehen und gewissenhaft debattiert zu werden. Unter den Comic-Verfilmungen können nur die neueren Batman-Filme in Sachen Komplexität mithalten. Es ist nicht klar, wer der Held ist. Wenn es ihn denn überhaupt gibt.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

Kann die allgemeine Hysterie nicht ganz nachvollziehen, habe zwar auch einen mehr oder weniger guten Film gesehen, um jedoch mehr zu sein stockt es an vielen Ecken und Enden. Der Film ist wirklich ambitioniert einer großen Vorlage gerecht zu werden, kann aber (und das spürt man auch ohne deren Kenntnis) nie das ganze Spektrum abdecken. Hinzukommt eine tolle, jedoch völlig deplatzierte Musikauswahl und neben dem ein oder anderen Hänger eben auch diverse Fremdschäm-Klamotten. Des weiteren haben mich diese unsäglichen Lebensweisheiten genervt mit denen der Film auf eine pseudo-philisophische Art und Weise um sich schießt. Ja, das Leben ist schön. Ich habs verstanden. Und manchmal muss man Opfer bringen. In Ordnung. Und ja, insgesamt fand ich WATCHMEN auch definitiv in Ordnung. Hätte ich mir so gar nicht vorgestellt.

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Maeni

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Kann ich voll unterstreichen !


Perry Simm

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6.0Ganz gut

[...] Dass es im Buch auch um die Hinterfragung von Gewalt, Selbstjustiz und Männlichkeitsphantasien geht, kommt jemandem wie Snyder natürlich nicht einmal in den Sinn (oder es ist ihm egal, weil er sein Zielpublikum kennt) - Oberflächenfetischismus statt Reflexion ist angesagt. [...]

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simvlacrvm

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Na da hat aber einer im Kino statt zu gucken lieber rumgefummelt.


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]

Und so ist “Watchmen” eine optisch Vorlagen getreue Verfilmung, der jedoch durch die pedantische Übernahme fast jeder Szene etwas Seele fehlt. Man sieht, was man kennt, ihn bewegten Bildern - was aber natürlich auch positiv gemeint ist. Negativ fällt der Soundtrack auf, die übertriebene Gewalt und Eskalation so mancher Szene und wie diese in das Gesamtbild passen. “Watchmen” ist ein guter Film, keine Frage. Doch den Eindruck, den er hinterlässt, verdankt er der starken Vorlage, ohne die Snyder womöglich aufgeschmissen wäre, denn etwas wirklich neues kann er dem nicht hinzufügen.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]Zack Snyder gelingt mit "Watchmen" eine nahezu bis ins Allerletzte ausgereizte Umsetzung der Kultsaga. Er begegnet der Vorlage mit viel Respekt, setzt sie annähernd mit dem Maximum an (möglicher) Genauigkeit um und erliegt nicht der eingangs erwähnten Verführung, den Stoff kommerziell auszuschlachten. "Watchmen" wird auf die Art, wie Snyder ihn umgesetzt hat, vielen nicht gefallen. Bei allen Schauwerten ist er nicht das Superhelden-Action-Spektakel, das viele erwarten werden und das fälschlicherweise nicht zuletzt durch das Marketing auch vermittelt wird. Wer aber die Geduld mitbringt, sich einmal eine ganz andere (Anti-)Heldengeschichte erzählen zu lassen, der wird von einer Story mit immensem Unterbau dafür nur umso mehr belohnt.[...]

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Strikerth

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Ich danke dir für diese wunderbare Kritk. Du hast all das auf den Punkt gebracht was ich machen wollte aber noch nicht dazu kam. Ich hoffe du hast meinen kleinen Beitrag dazu mit einfließen lassen und wenn nicht was solls. Wunderbar und applaus für einen der meinen neuen Lieblingsfilm perfekt in Szene gesetzt hat und dies zu verstehen vermag.


ChristiansFoyer

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Da danke ich erstmal, hab aber auch 'ne Frage: wie hätte ich denn deinen Beitrag mit einfließen lassen sollen, hab den Text immerhin im März geschrieben;)?


E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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7.0Sehenswert

"Watchmen", der Comic, steckt voller versteckter Spuren, arbeitet mit fein konstruierten Strukturen und entfaltet seine Geschichte mittels apokrypher Schriften in Anhängen (Autobiografien, Zeitungsausschnitte, usw.) quasi krossmedial. Der Leser wird zum Detektiv, der zurückblättert, Spuren und Anspielungen aufdeckt, Vergleiche anstellt und selbst die Zeitspanne wählt, für die er sich einem Panel oder einer Seite widmet. Das Kino, zumal das auf Klarheit und instantane Reize bedachte Blockbusterkino, unterliegt freilich ganz anderen Bedingungen. Schon deshalb, aber auch auf Grund seines komplexen Plots, galt "Watchmen" jahrelang als unverfilmbar, selbst ein Meister des skurril-verqueren Kinos wie Terry Gilliam ließ von dem Stoff bald wieder ab.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Der heiß erwartete Watchmen unter der Regie von Zack Snyder (300) scheint in die Selbstzerstörung zu kippen. Der Film beginnt kraftvoll mit einer brutalen aber erfinderisch andersartigen Actionsequenz, zu der Melodie von Nat King Cole's Unforgettable. Während die Story sich jedoch entwickelt, setzt der Trott ein, der verworren und vergessenswert ist.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Trotz seiner optischen Finessen, des sehr sehenswerten Setdesigns und der in vielen Szenen ganz gelungenen Tricks, umweht Watchmen deswegen leider auch der Hauch eines Films der von einem Fanboy für Fanboys gedreht wurde. Das ist nicht schlecht, denn als Fan hat Synder gut daran getan die Story nicht ihres kontroversen Potentials zu berauben, es fehlt aber dennoch die künstlerische Eigenständigkeit, die eine Adaption ausmachen kann und die im Bestfall über die Qualitäten der Vorlage hinaus etwas Neues erschafft, das aus sich heraus Bestand hat.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

2 Stunden Vierzig Minuten Hintergrundinfo-bombardement, bei dem die Spannung etwas zu kurz kommt. Eher für "Sinn des Lebens- wer kontrolliert die Mächtigen"- Sucher, als für klassische Superheldenfans geeignet.

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sushi25

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Oh - für mich gibt es schon funktionierende Verfilmungen wie zB Ironman oder Dark Knight. Lies mal meine vollständige Kritik, vielleicht kannst Du meine Beurteiung dann einordnen.


Strikerth

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Stimme ich dir voll zu Potzkoten. Dies ist eine andere Superheldfenverfilmung. Und so sehr ich TDK und IM mag um so mehr hat Watchmen ein neues Superhelden Genre gebilded was mich schon fast mehr begeistert


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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9.0Herausragend

Es war immer die Rede, dass es unverfilmbar sei. Mit filmischen Mitteln ist eine solche Epik und eine solche Narrative nicht umzusetzen, da war man sich bei J.R.R. Tolkiens Jahrhundertwerk sicher. Gleiches galt auch für einen anderen Roman, einen grafischen, ebenfalls aus der Feder eines der größten Autoren der Neuzeit. Allen Moores Watchmen war dazu berufen das Comicgenre - oder vielmehr das der grafischen Novelle - maßgebend zu beeinflussen. Fanboys und Kritiker versuchen sich bis Heute mit Lob zu übertrumpfen (die New York Times führt das Werk bis heute in ihrer Top 100 der besten Romane), und jeder der das Comic gelesen hat, kann sich seinem Bann auch nicht mehr entziehen. Kein Wunder also, dass es nicht lange dauern sollte, bis Hollywood diesen Stoff, der eigentlich anti-hollywood'scher kaum sein könnte, für sich entdeckte.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Watchmen» ist formal nicht vollständig überzeugend, inhaltlich aber durchgehend beeindruckend.

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TheCorey: MovieMaze

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1.5Ärgerlich

Nicht mehr und nicht weniger als die schlechteste Comicverfilmung, die ich je gesehen habe. Snyder filmt zwar Panel um Panel ab, achtet dabei jedoch nicht darauf, um was es eigentlich in den einzelnen Panels geht. So verstrickt er sich in Logiklöcher en masse, während er in Fragen der Besetzung, Masken, Musik und Kostüme mehr als despektierlich mit Moores Werk umgeht.

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PaJeRo

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Lächerliche Kritik. Ich respektier jegliche eigene Meinung, aber die Feststellung "schlechteste Comicverfilmung" ist höchst lächerlich!


uncut123

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frick76 bringt es aufn punkt


Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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9.0Herausragend

23 Jahre nachdem ein besonderer Mann namens Alan Moore einen Traum hatte von einer Welt voller psychisch kaputter Superhelden mitten im Kalten Krieg, nach vielen Rückschlägen, Enttäuschungen und einem Gerichtsprozess, können Comicnerds auf aller Welt nun endlich stolz das Haupt erheben und sagen: Yes, we can… watch the Watchmen!

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Moviesteve: Podcast

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10.0Lieblingsfilm

Zack Snyder, der mit der Frank-Miller-Adaption 300 erste Erfahrungen bei der cineastischen Umsetzung eines Graphic Novels gesammelt hatte, versteht sich meisterlich auf den Wechsel der Medien. Snyder kürzt und strafft, wo es möglich ist, nimmt sich Zeit, wo es nötig ist, und bleibt der Vorlage bei aller visuellen Modernisierung dermaßen treu, dass die Übergänge vom Leser zum Zuschauer und zurück fließend sind. Das besondere Verdienst des Regisseurs ist es, an jenen Stellen, an denen das Druckwerk ganz deutliche Bezüge zur langen Tradition der Superhelden-Comics aufweist, nun die entsprechenden Verweise auf die filmische Superhelden-Geschichte herauszuarbeiten.
(...)
Als problematisch und für den Erfolg des Films verhängnisvoll könnte sich allerdings die Erwartungshaltung uninformierter Kartenkäufer erweisen. Den gekonnt inszenierten Trailern zufolge bietet Watchmen scheinbar vor allem unglaubliche Schauwerte und massive Actionszenen. Doch dem ist nicht so. Watchmen ist eher dunkler Thriller, Dystopie, Dekonstruktion in gewaltigen Worten denn actionorientiertes Comic-Spektakel. (...) Gewalttätige Szenen mit besonders blutigen Einstellungen sind sehr prägnant und eindringlich, doch dienen sie stets der Illustration der Dramatik und Tragweite einzelner Entscheidungen und Handlungen der Charaktere.
(...)
Kann der Film auch für unbedarfte Zuschauer ohne den Subtext der jahrzehntelangen US-Helden-Tradition funktionieren? Zwar schwächt Snyders Version die Mystery-Elemente und das Motiv vom "Sturz des Superhelden" nicht zuletzt durch den dezent veränderten Schluss etwas ab und betont dafür die allgegenwärtige Angst vor einem wiederaufflammenden Kalten Krieg und der Eskalation globaler Konflikte. Doch wo die X-Men-Filme von Bryan Singer auch ohne jedes Comic-Vorwissen bestens zu verstehen waren, scheint die Thematik hier - trotz der überlangen Spielzeit von mehr als zweieinhalb Stunden - viel zu komplex, als dass man sie beim unvorbereiteten Sehen erfassen könnte. (...) Der Sammelband wird somit zur notwendigen Begleitlektüre vor oder nach dem Kinobesuch. Dies wiederum könnte den Film in den Augen mancher Kritiker zur bloßen Bebilderung des literarischen Meisterwerks degradieren.
(...)
Besser kann man die Vorlage wahrlich nicht auf die Leinwand transferieren. Aber Vorsicht: Das ist nicht der übliche Superhelden-Action-Film, das ist Comicfilm noir!

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Diese Verfilmung eines renommierten Kultcomics ist erst der dritte Film von Zack Snyder, doch schon mit seinem Regiedebüt - der eher undankbare Aufgabe, den Horror-Klassiker „Dawn of the Dead“ noch einmal neu zu verfilmen - konnte er eigene Akzente setzen. Dann kam mit „300“ der weltweite Erfolg und Hollywood lag dem 43-jährigen Ex-Werbefilmer zu Füßen. Der mag es in seinen Filmen gerne deftig, erweist sich zugleich aber als visionärer Ästhet des popig-postmodernen Kinos. So auch in seinem neuesten Werk, das durch eine komplexe, immer wieder neue Erzählebenen freilegende Dramaturgie besticht. Angesiedelt ist das Ganze 1985 in einem Amerika, das mit Hilfe des Superhelden Dr. Manhattan den Vietnamkrieg gewonnen hat und in dem Richard Nixon immer noch Präsident ist. Nachdem die maskierten Helden es beim Einsatz an der Heimatfront jedoch etwas übertrieben haben, werden sie von der Regierung in Frührente geschickt. Als einer von ihnen ermordet wird, beginnt Kollege Rorschach zu ermitteln und gelangt zu dem Ergebnis, dass auch die anderen Ex-Superhelden getötet werden sollen. Er versucht, seine ehemaligen Kameraden zu warnen, doch die wollen davon nichts wissen. Weniger einen klassischen Whodunit liefert Zack Snyder hier ab, vielmehr gewährt er intime Einblicke in das Seelenleben seiner gar nicht so strahlenden Superhelden. Diese zeichnet er als von (Selbst)zweifeln und Ängsten geplagte, innerlich zerrissene und eher zwielichtige denn Vertrauen erweckende Gestalten. Um sie herum skizziert er die düstere Dystopie eines moralisch bankrotten Amerikas, das sich selbst für übermächtig hält und in seiner Hybris sogar einen Atomkrieg mit der Sowjetunion heraufbeschwört. Vor diesem Hintergrund erschafft Snyder eine ebenso abgehobene wie aufregende, visuell im 80er-Jahre-Look durchgestylte und blutige Mischung aus Comicabenteuer, Science-Fiction-Fabel und Mystery-Thriller, die er mit liebevoller Detailverliebtheit und geschickt zwischen den Zeitebenen herumspringend erzählt. Da sehen wir dem talentierten Regisseur gerne nach, dass sein Film etwas zu langatmig geraten ist und er sich am Ende ein wenig vergaloppiert.

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Ines Walk: film-zeit.de

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3.0Schwach

Etwas langatmig, zu wenig Spannung. Zack Snyder hat zwar die eine und andere brillante Bild-Idee (er kommt aus der Werbung), aber in seiner Gesamtheit wirkt der Film eher dröge. Vielleicht hätte er sich nicht so sklavisch an die Vorlage halten sollen. Dieses Mal nimmt er die Sache auch viel zu ernst.

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Kommentare (446) — Film: Watchmen - Die Wächter


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Giszmo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Geiles Teil
wer die comics gelesen hat wird verstehen was ich meine. die charaktere sind wunderbar ausgemalt und die ganze in den comics verkaufte atmosphäre ist grandios umgesetzt. das ende ist in der filmversion zwar anders als in den comics, macht allerdings auch mit kenntnissen über das eigendliche ende spaß und regt zumindest ein wenig zum nachdenken an.

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Pherano

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe noch nie so wirklich solche Filme gesehen. Ehrlich gesagt, war das Interesse kaum da. Gut, bis auf "Man of Steel"! Gestern habe ich mir dann endlich mal "Watchmen" angeschaut. Ein wirklich guter Streifen mit sehr guten Effekten. Der Soundtrack hat es mir persönlich sehr angetan. Das einzige was mich wirklich etwas stört ist, dass der Film sich wirklich zieht wie Kaugummi. Aber sonst? Cooler Streifen!

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pischti

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Ich kenne bisher nur das großartige Intro, eines der besten die ich je gesehen habe, dazu Bob Dylan´s Musik, einfach gigantisch! :)


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Eine der geilsten Comicverfilmungen überhaupt. Ultrabrutal aber auch sehr unterhaltsam. Heiss wie Frittenfett! Snyder kann es halt.

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Grambambuli

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Kann ich nur empfehlen, volle Dröhnung WATCHMEN... *-*


AnimeGamingTV

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Volle Zustimmung


inceptionfan

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Bewertung7.5Sehenswert

"Watchmen" ist eine wirklich sehr starke Comicverfilmung, aber dennoch fällt es mir irgendwie schwer, diesen Film zu bewerten, weil er komplett anders daherkommt, als man es sonst von Superheldenfilmen gewohnt ist! Die Handlung ist anfangs ein wenig verwirrend und wirkte auf mich auch ziemlich merkwürdig. Auf jeden Fall werden hier die einzelnen Figuren sehr ausführlich erklärt und erhalten die nötige Tiefe. Optisch ist der Film auf jeden Fall absolut großartig! Die Effekte sind wirklich gut gemacht und die für Zack Snyder typischen Zeitlupen sind auch (wie schon in "300") hier ziemlich passend eingesetzt. Auch der Soundtrack war wirklich gut gewählt, auch wenn man an manchen Stellen nicht mit solchen Liedern im Hintergrund rechnet (z.B. 99 Luftballons!). Ich muss aber sagen, dass ich finde, dass man die Story ein wenig besser hätte erzählen können. Besonders in der ersten Hälfte ist es mir ein wenig schwergefallen, der Geschichte zu folgen und herauszufinden, was sie mir jetzt sagen will, da viele Infos auch erst gegen Ende kommen. Auch typische Actionszenen, die man in solchen Filmen eigentlich erwartet, kommen erst gegen Ende hin und ich finde auch, dass sich "Watchmen" im Mittelteil ein wenig hinzieht und ziemlich anstrengend ist. Außerdem waren mir ein paar Szenen von den Effekten her zu übertrieben dargestellt und wirkten überhaupt nicht mehr glaubwürdig und realistisch
Fazit: Optisch ist "Watchmen" wirklich große Klasse, bietet coole Dialoge, tiefgründige Figuren, eine gute Portion Sozialkritik und dann besonders gegen Ende hin gut gemachte Action, die auch ganz schön blutig und brutal daherkommt! Leider ist der Film aber ziemlich anstrengend zu schauen und ich kann wirklich verstehen, dass er manchen überhaupt nicht gefällt! Er ist halt einfach Geschmackssache, aber wer sich auf solche einen Film einlassen kann, sollte unbedingt mal einen Blick riskieren! Als Comicverfilmung bekommt "Watchmen" aber von mir verdiente sehenswerte 7,5 Punkte!

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolutes Meisterwerk von Zack Snyder. Man merkt in jeder Szene, dass er ein sehr großer Fan der Graphic Novel ist. Der Film ist so unglaublich vorlagentreu und detailreich, dass man seine ganze Bandbreite an Ideen und Kreativität erst nach wiederholtem Anschauen erfassen kann. Hier hätte es eigentlich Oscars regnen müssen.

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Grambambuli

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für die Komplettfassung auf jeden Fall!!!


pischti

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Bisher noch nicht gesehen bis auf das Intro und das ist eines der besten! :)


Abettertomorrow

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich eindeutig eine positive Überraschung ! Ein schwerer, tiefgründiger, visuell atemberaubender Thriller.

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SupeerFranzi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist eine klasse für sich. Er hebt sich mit seiner Sichtweiße auf diese ''Helden'' komplett von allen anderen DC und Marvel Verfilmungen ab. Als ich den Film das erste mal gesehen hab, war ich gerade 12 und hab mir als Superhelden-Fan gedacht, dass es ein gemündlicher Film mit ein bisschen Action und einer Lovestory ist, wie alle anderen Filme auch. Ich hab mein Gesicht gefühlte 100 mal in meinem Kissen vergraben, weil er für mich damals zu brutal war :D Der Soundtrack ist top, Die Besetzung sowieso. Wie viele wissen basiert Watchmen auf dem gleichnamigen Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons.
Die Comics erschienen im DC Verlag. Und eins muss man DC lassen. Die Verfilmungen Ihrer Comics sind meist bombastisch. So auch diese.

Lieblingsfilm

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Big_Kahuna

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Er hebt sich defintiv von anderen Comicverfilmungen ab, allerdings tut das Sin City für mich noch eine Ebene höher.


Grambambuli

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hast du die komplett-fassung gesehen oder nur die deutsche version? wenn nicht, ich rate dir, diese box aus england zu bestellen... nimm dir dann aber viel zeit :'D


vega_vincent

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr opulente Bilder! Im Unterschied zu «Drive», der ebenfalls mit einer phantastischen Bildsprache punkten kann, beschränkt sich «Watchmen» zum Glück nicht allein darauf. Die Gesellschaft wird mit einigen deftigen Schlägen in die Magengrube kritisiert, vieles bleibt lange undurchsichtig und doch spannend, die Handlung ist insgesamt vielleicht etwas (etwas!) zäh, was bei mir zu einem Punktabzug geführt hat. Ausserdem ist es für jemanden, der die Comics nicht kennt, etwas schwierig, der Geschichte vollständig zu folgen – da bin ich Banause aber selbst schuld … ;-) Alles in allem ein ausgezeichneter, vor allem ausgezeichnet gemachter Film. Eine eben diese Woche erwähnte Szene (eine der angeblich sieben peinlichsten Sexszenen aller Zeiten) will ich hier noch als besonders genial erwähnen. Sie ist nämlich mit «Hallelujah» von Leonard Cohen (?) unterlegt, was echt grotesk ist. Auf solchen Scheiss stehe ich halt …

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vega_vincent

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Die darf dich nicht abschrecken. Der Film ist echt gut. Ich ringe noch mit mir, ob acht Punkte nicht doch zu wenig sind. :-)


Lydia Huxley

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Kannst dich ja langsam vorarbeiten, Vega :) Gib erstmal 8,5 und dann schaust'de wie es mit dir und den Wächtern so weiter läuft ;)


Aal.Pacino

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Bewertung10.0Herausragend

Ich glaube man muss zu diesem Film gar nicht so viel sagen.

Der Comic von Alan Moore ist ein absolutes Meisterwerk und Zack Snyder hält sich wirklich sehr genau an die Vorlage. Deswegen ist der Film ebenso grandios.

Fazit: Perfekt besetzt und für mich die beste Comicverfilmung bis zu diesem Zeitpunkt.

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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Film Nummer: 1068
gesehen am: Freitag, den 17. Januar 2014
Stimmung: Krank daheim
Wie oft gesehen: Erstsichtung *mit 3 Anläufen* !!!
Vorhersage: verdiente 8 Points und mehr werden es auch nicht !!!

Nun brauchte auch ich 3 Anläufe.
Zum einen weil ich müde war und es schon zu spät war und ich wieder früh hoch musste! Das zweite mal auch von Anfang an nochmal geschaut, brach ich während des Films ab aus der Knautschzone und saß lieber vor dem PC.
Nun ereilte mich die notwendige Pflicht mich aber heute wieder in die Gefahrenzone zu begeben und ich schmiss den Film ein drittes mal in den Player.
Nun mit Erfolg hab ich ihn endlich zu Ende schauen können!!!

Faszinierend, bespickt mit tollen Effekten und auch echt coolen Charakterdarstellungen. So war ich auch von der ersten Hälfte des Films echt gut verwöhnt worden, denn ich mag gerne Superhelden so aka "Kick Ass"-Manier ... Hier werden auch gerne mal die Knochen gebrochen oder im effektvollen Licht mal ein paar Leute gebraten, sei es mit ner Spraydose oder mit Bratenfett :D :D :D
Seeehr viele Bilder, sehr viele Beweggründe, sehr viel hat man hier erlebt ... doch am Ende ... am Ende des Films bleibt nicht viel übrig ...
Ich hab zwanghaft versucht all die coolen Erlebnisse nochmal aufzubringen um das gute Feeling wiederzuerlangen ... doch das Ende der Story verpuffte irgendwie meine gute Laune ... was übrig blieb war:
Rorschach ... der wohl coolste Charakter der ganzen Geschichte hier !!!
Die Erzählungen und Vertiefungen führten hier immer wieder zum schmunzeln und machten diesen Charakter sehr einprägsam ... nicht nur weil sein Gesicht ( Maske ) so cool war ... sondern die Stimme im Storyverlauf ... kann ich mir den Film auch sehr gut als Hörbuch vorstellen !!!

Mr. Manhatten hat auch seine effektvollen Momente die sehr beeindruckend mit Effekten hier mich aufatmen ließen und ein WOOW erstöhnen ließen :D
Aber viel mehr Gestöhne gab es noch bei der wundervoll latextierten Dame:
Silk Spectre ( gespielt von Malin Akerman, Nach 7 Tagen - Ausgeflittert )
Sie war mit eine Augenweide wenn sie sich in ihrem hornissenfarbigen Outfit geräkelt, geschlagen oder sich ausperlen lassen hat ... und hier konnte man auch schattenweise ihre pure Nacktheit *sabber* begutachten wie Mr. Unive.... Gott sie schuf !!!

Wie gesagt, der Film hat vereinzelt seine megatollen Momente und der Sound ist klasse, bis auf "99 Luftballons" <---- WTF ... das passte ja mal so gar nicht da rein :D
Und die Abspann Filmmusik war auch sch...... lecht !!!

Dafür gibts Punktabzug und bleibt auf der 8 hängen ...
ich hab hier noch die über 4stündige Comicverfilmung zu Watchmen,
aber die zieh ich mir ein anderes mal rein !!! ;)

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Grambambuli

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wieso soll 99 Luftballons nicht in die 80er passen? Der Vergleich mit Kick-Ass ist daneben.


Murphante

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Von der düsteren Stimmung her passte es mir einfach nicht ins Ohr !!! Und der Vergleich mit Kick Ass ... das sind auch Helden in Strumpfhosen !!! Und da geht es auch blutig zur Sache & & & sie wollten auch alle für die Gerechtigkeit kämpfen !!!
Also gar nicht daneben ;) :P


laskler15

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spoiler
"Hab mal einen Witz gehört. Mann geht zum Arzt, sagt er ist deprimiert. Das Leben kommt ihm rauh vor und herzlos. Sagt, er fühlt sich allein in einer bedrohlichen Welt. Arzt sagt "Behandlung ist einfach! Der große Clown Paleacci ist in der Stadt. Gehen Sie hin, wird Sie aufheitern." Mann bricht in Tränen aus. "Aber Doktor", sagt er, "ich bin Paleacci!"
Guter Witz. Alles lacht. Tusch! Vorhang..."

Watchmen. 10 mal gesehen. Für mich die zweitbeste Comic-Verfilmung aller Zeiten. HAUCHDÜNN nach Sin City. Danach kommt lange nichts mehr.

Dieser Soundtrack!
Diese Charaktäre, besonders der Comedian und Rorschach!
Diese Story!
Diese Athmo!
Diese Dialoge (!)
Dieses Filmintro! (bestes aller Zeiten! http://www.youtube.com/watch?v=aVUDdQS2UxA)

Für mich durch und durch ein perfekter Film, der locker in meiner Top 3 Liste Platz findet.

"Du hättest die Knarre in Dampf, die Kugel in Quecksilber und die die Flasche in in ne Schneeflocke verwandel können, aber das hast du nicht weil dir Menschen nämlich am Arsch vorbei gehn, du driftest immer weiter von uns weg Doc, Gott steh uns bei."

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Centipede

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Bei mir wird es erst Morgen der Fall sein. Ich muss/will mir heute Abend den Stadtneurotiker zu Ende ansehen.^^ Und vielleicht sehe ich mir noch die Golden Globes an, nur bis zu den Zeitpunkt wo ich weiß ob Matthew Mcconaughey den Preis in seinen Händen hält oder nicht.^^


FrEAk0

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Gerade gesichtet und ich muss sagen ich bin begeistert !
Die Szene mit dem Witz musste ich 3 mal sehen


Soulja

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr interessanter Anti-(Super)-Helden-Film, der sich durch seine atmosphärische Dichte auszeichnet und durch seine Gesellschaftskritik, die in diesem Fall sehr untypische für amerikanische Filme ist, daher unter'm Strich einen auch etwas verwundert zurücklässt. Watchmen ist sehr eigen und für manche sicherlich nicht sonderlich eingängig, aber ich hatte Spaß und interpretiere vielleicht zu viel in ihn herein, aber daruch bekommt er seinen Mehrwert.

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Nairolfo

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Bewertung9.0Herausragend

Grandioser und herrlich misanthroper Film! Er zeigt einem die groteske Funktionsweise unserer Gesellschaft auf und gibt ein wenig Material zum Grübeln
Die beste Comicverfilmung mit Heldenthematik, die ich sehen durfte.

Punktabzug gibt's von mir nur wegen der nicht besonders gut konstruierten und krampfhaft wirkenden Liebesgeschichte, die enthalten ist. Auch in die kann man zwar mit reichlich gutem Willen etwas tiefes hineininterpretieren, was ich mich bei der Umsetzung allerdings weigerte zu tun.

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naibaf

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Bewertung9.0Herausragend

sehr gut, durchdacht von Anfang bis Ende.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung9.0Herausragend

Watchmen ist so ein Film das ich jahrelang gemieden habe, genauso wie viele andere Meisterwerke die ich heute liebe und schätze. Ich schätze das ändert sich mit dem Alter nach und nach.

Watchmen habe ich gefühlt 3x gestartet um es dann wieder abzubrechen, nie kam ich weiter als bis zur 20 Minute. Dan geschah es aufeinmal, zum Sender-Start Prosieben Maxx habe ich mich quasi fast schon gezwungen mi diesen 163 Minuten-Epos reinzuziehen, und wurde"Endlich" Überrascht und war gleichermaßen Sauer über mich selbst solch ein Meisterwerk von Comic-verfilmung nicht schon zum Kinostart gesehen zu haben.

Jede verdammte Minute im Film ist fast perfekt gedreht worden (Snyder hat wohl auch mal so nebenbei glück). Die Musik ist ausgezeichnet und unterstreicht das Setting/Jahrzehnt mehr als gelungen.

Story wird durch mehrere Zeitsprünge erzählt, angefangen im 2. Weltkrieg bis hin zu den 80er jahren, werden verschiedenste Superhelden vorgestellt die mit den jahren altern, Nachfolger spendiert bekommen usw. Mit der zeit haben sich selbstverständlich Feinde angesammelt, einige haben die Lager gewechselt, und wiederrum einige sind verbittert und gealtert. Es bleibt also Spannend und Interessant.

Doch was mich am meisten überzeugt hat und verpflichtete weiter zusehen waren die Charaktere, die mich in ihrem Bann zogen und extrem gut ausgearbeitet wurden (Der Vorlage sei dank).

Das fing mich Dr. Manhatten (Billy Crudup) an und endete bei dem genialen Rorschach (Jackie Earle Haley) auf.

Dr. Manhatten hat soviel genialität hinter seinem Charakter, dessen gefühle und Tragödie hat mich sofort gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören vor und zurückzuspulen, schön das man diesem charakter so gut ausgeleuchtet hat und genug Screentime zur Verfügung stellte. Diese Traurige gestalt samt seiner extrem emotionalen und traurigen Stimme bringt einem zum nachdenken.

Aber die Nummero Uno des ganzen Kartenhauses stellt eindeutig Rorschach dar, düster und einfach nur Obercool schleicht er durch die Dunkle Stadt und erkundigt sich nach dem wahren Mörder seines alten Freundes und Team Kollegen "The Comedian".
So zum teil erinnerte mich Rorschach an meinem Geliebten "Batman" den ich von allen Comic-Charakteren am liebsten habe, dann noch diese brutal-coole Charakterisierung und schon hat er mich.

Negativ ist wieder dieser Ganze Patriotismus der USAnier.

im großen und ganzen kann man als Comic-Fan nichts falsch machen, die Story ist schön und ausführlich erzählt und was die Charaktere anbelangt sehr tiefgründig wiedergegeben.

Negativ finde ich eigentlich nur das die Final Cut (oder wie sie nun heißt) nie in Deutschland erschien, den ich hätte gerne mehr gesehen, und das ein paar Charaktere über die ich gerne mehr erfahren würde zu kurz kommen, aber das ist meckern auf höchstem nieveau.

Wer auf ernste Filme, mit einer Spur Fatasy steht das ganze selbstverständlich düster angehaucht ist sollte nen blick riskieren, vorallem ganz besonders wenn man auf Batman, Sin City usw. abfährt.

lg

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howannes.warrakhjan

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hahaha.


The Freewheelin Fonda

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Super Kommentar, hab ihm in meinem Text auch 9 Punkte zugesprochen!


DrMcKay

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Bewertung4.5Uninteressant

Watchman-Die Wächter ist von der Idee her ja gar nicht so schlecht. Ind vielleicht hätte man aus diesem Film auch durchaus eine spannende und unterhaltsame Geschichte machen können, bei der man gut unterhalten wird. Leider hat man das alles nicht einmal ansatzweise getan. Die Story des Films ist nicht sonderlich spannend. Der Zuschauer hat im Gegenteil eher das Gefühl, dass der Film sich nicht so richtig entwickelt. Es gibt viele Szenen bei denen man das Gefühl hat, es würde jetzt endlich etwas passieren, doch das kommt einem dann leider doch nur so vor. Letzen Endes ein sehr langweiliger und ereignissloser Film den man sich nicht unbedingt anschauen muss, sondern auch einfach im Laden liegen lassen kann.

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BlooDHanD

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich kann ich zu den vorhergehenden Beiträgen nicht mehr viel Beitragen außer sie zu bestätigen.
Der Film, getragen von einem dreckig-düsteren 80er Jahre Look, hat mich trotz seiner Länge ausgesprochen gut unterhalten. Zwar war das Finale meiner Meinung nach leider etwas langatmig gestaltet, die dabei aufkommende moralische Frage nach dem Zweck angemessenen Mittel hat dafür gesorgt, dass ich über diese leichte Schwäche ohne Probleme hinwegsehen kann.
In diesem Sinne kann ich nur meine Empfehlung aussprechen, auch für Leute die nicht allzu sehr auf Superheldenfilme stehen, da dieser Film kein Superheldenfilm im klassischen Sinne ist.

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luktobuk

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Bewertung9.0Herausragend

Auf seine eigene skuril und perverse Art, ein Meisterwerk!

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Zack Synder´s Watchmen - Die Wächter bietet eine atemberaubende Optik und da sind eine optische Schauwerte und Leckerbissen dabei, von denen man einfach nur mehr möchte und sich kaum satt sehen kann. Aber das ist noch nicht alles auch inhaltlich überzeugt mich diese Superheldengeschichte auf (fast) ganzer Linie. So sind die Helden hier nicht einfach die Retter wie man sie aus anderen Superheldenfilmen kennt. Hier sind sie viel düsterer und mörderischer dargestellt, und nicht jeder dieser Figuren wächst einem an Herz und das ist eine willkommene Abwechslung zum üblichen Superheldeneinerlei.
Besonders cool fand ich den Charakter Rorschach dargestellt, bei Night Owl hätte man sich ein bisschen mehr Mühe geben können den der bleibt ein bisschen blass, dafür sind die anderen Teammitglieder wieder gut ausgearbeitet, denn blauen Typen fand ich geil, mit seinen Augen und seiner Aura, und eben auch durch seine persönliche Geschichte wie er das eben geworden ist. :)
Man könnte und muss sagen das diese Truppe keine Helden im eigentlichen Sinne sind sie sind Antihelden und haben selbst viel Dreck am Stecken. Und das finde ich wurde sehr gut herüber gebracht.
Die Story selbst um eine globale Verschwörung ist auch ganz spannend u d gut umgesetzt und lässt kaum Längen aufkommen, ein paar Stellen haben sich zwar schon eingeschlichen wo etwas mehr Pep durchaus nagebracht gewesen wäre, aber sie hat mich dennoch bis zum Schluss gefesselt.
*Und auf die Auflösung, bin ich doch nicht gleich drauf gekommen, obwohl es ja doch irgendwie so offensichtlich gewesen ist wenn man genau hinschaut,... aber egal,...*
Neben den ganzen optischen Spielerein, und der gelungen Geschichte und den Charakteren mit etwas mehr Tiefgang als in üblichen Filmen dieser Art, fand ich auch die Action insbesondere die Kampfszenen sehenswert. Hongkongfilmfans bekommen ein paar Einlagen die sie sicherlich lieben werden. :)

Watchman finde ich sehr sehenswert. :)

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Kommi!
Finde den Film SEHR, SEHR stark(weiß nicht ob du meinen Kommi gelesen ast) aber ist halt auch ein Dylan Soundtrack ;)


Lili 9ochefort

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Danke schön, für das Lob und ja ich hab mir deinen Kommi durchgelesen. Stark geschrieben. Da merkt man die Leidenschaft buchstäblich durch.
(Sorry für die späte Antwort ich habe momentan etwas viel um die Ohren und für solche Sachen nehme ich mir dann Zeit, dann aber dafür umso lieber und gerner.)
wünsch noch ein paar schöne Tage, bis zum nächsten Adventsonntag, und wenn es wieder heißt, wichteln, dichteln und schwichteln. :D :D :D


Mister L

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Optisch unfassbar guter Film! Meiner Meinung nach alleine für die tollen Bilder, die düstere Stimmung und den coolen 80er Jahre Look sehenswert. Die Superhelden, die alle weit davon entfernt sind die "perfekten Helden" zu sein, geben der Story eine ganz besondere Spannung. Am Ende war es mir dann doch etwas zu dramatisch und übernatürlich, was den Film aufgrund seiner geilen Stimmung für mich aber nicht groß runterzieht. Und Rorschach ist ja einfach mal mega geil! Wer auf düstere Szenarien in düsteren Großstadtschluchten mit düsteren Helden steht ist hier genau richtig!

"Die Straßen sind Rinnsteine. Und diese Rinnsteine sind voller Blut. Und wenn die Gullies schließlich verstopfen, ersäuft all das Ungeziefer."

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