Wedding Daze

The Pleasure of Your Company (2007),
Laufzeit 90 Minuten, Drama, Komödie

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Wedding Daze - Bild 3841423
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mit Jason Biggs und Isla Fisher

Im Amorkostüm macht Anderson (Jason Biggs) seiner Freundin in der Öffentlichkeit einen Heiratsantrag. Mit großer Wirkung: die Angebetete erleidet einen tödlichen Herzinfarkt. Ein Jahr später: Kumpel Ted drängt den trauernden Anderson, sich mal wieder dem anderen Geschlecht zuzuwenden. Aus einer Laune heraus fragt der Serviererin Katie (Isla Fisher, Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin), ob sie seine Frau werden wolle. Dumm nur, dass ihm Katie spontan ihr Jawort gibt – und so zwei Familien ins Chaos stürzt…


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Bewertung3.0Schwach

Stell Dir vor, Du würdest ein wildfremdes Mädchen aus Spaß spontan fragen, ob sie dich heiratet und sie sagt "ja"! ...Moment! Dass würdest du gar nicht erst tun?! Egal - also stell Dir mal vor, es wäre so und sie sagt "ja". Was dann?! Achso, Du würdest ihr einfach sagen, dass es nur ein Scherz war. Okay, also stell dir vor, du würdest sie fragen, sie würde "ja" sagen und du könntest einfach nicht die Wahrheit sagen! Nein, frag jetzt nicht. Also, sie sagt "ja", du kannst nicht die Wahrheit sagen und jetzt zieht sie bei dir ein: Eine wahnsinnig süße, attraktive und spannende junge Frau! Krass, oder? Und jetzt: stell dir vor, sie wollte Sex haben mit dir, unbedingt, und du wolltest das aber plötzlich nicht, weil... also.. äh.., ist jetzt einfach so! ALSO, nochmal die Prämisse: du fragst eine wildfremde Frau aus Spaß, ob sie dich heiraten will, sie sagt völlig überraschend ja, du kannst ihr nicht sagen, dass es ein Spaß war, sie zieht bei dir ein, will unbedingt Sex mit dir, obwohl du der letzte Loser bist, und du willst nicht! - Klingt das nicht nach einem unheimlich witzigen Film?! ...nicht? okay.

Die Prämisse funktioniert vorne und hinten nicht und auch der Rest des Films ist irgendwie unentschlossen. Durchgeknallte Figuren und absurde Komik a la "Nackte Kanone" und dann doch wieder der Versuch, eine halbwegs ernsthafte Teenager-Liebeskomödie zu sein. Der Film hat ein paar Momente, aber keine richtige Story. Und auch das alberne Ende (Alle Figuen landen durch diverse Irrungen und Wirrungen in der Zelle des gleichen Polizeviers - was für eine originelle Idee, gähn) zeugen von viel Herz, aber wenig Können.

Kein Wunder hat Autor und Regisseur Michael Ian Black (eigentlich Schauspieler) nach diesem Film kaum mehr was gedreht.

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