Weekend
Weekend (2011), GB Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 20.10.2011
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
113 Bewertungen
18 Kommentare
Keine
von Andrew Haigh, mit Tom Cullen und Chris New
Russel und Glen, das ungewöhnliche Liebespaar aus Weekend, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Russel sich nach der großen Liebe sehnt, kommen für Glen Beziehungen nicht in Frage – eigentlich. Trotzdem treffen sich die beiden nach einer gemeinsamen Nacht schon am Nachmittag wieder. Auf anregende Gespräche folgen Sex und eine weitere Nacht. Doch die Hoffnungen, die große Liebe gefunden zu haben, die bei Russell aufkommen, werden schon bald in Frage gestellt: Glen kündigt an, er werde schon am nächsten Tag nach Amerika ziehen, um dort ein Kunststudium zu beginnen – vielleicht für immer. Doch noch liegt die Nacht zum Sonntag vor den beiden jungen Männern, eine Nacht, die in ihrem Leben alles verändern wird.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Romanze
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Großbritannien, Nottingham
- Handlung
- Analverkehr, Beziehung, Drogen, Ejakulation, Erektion, Erotik, Freie Liebe, Geburtstagsparty, Große Liebe, Homophobie, Homosexualität, Homosexueller, Kokain, Liebe, Männerfreundschaft, Nachtklub für Schwule, Nackter Mann, Nacktheit, Oralsex, Orgasmus, Schwule Sex Szene, Schwulenszene, Schwuler, Sex, Sexspiele, Zungenkuss
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Kritiken (9) — Film: Weekend
CINEMAN.ch
Kommentar löschenZwei Männer lernen sich kennen. Der eine sucht nach der großen Liebe, der andere geht Beziehungen gerne aus dem Weg. Nun haben sie nur noch wenige Stunden der Gemeinsamkeit, da einer von ihnen bereit ist, das Land zu verlassen - falls er sich nicht für die Liebe entscheidet. Ehrlicher und bewegender, aber dabei niemals manipulativer Film, der zwar von einem schwulen Pärchen erzählt, die sexuelle Präferenz aber nicht in den Mittelpunkt rückt.
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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online
Kommentar löschenEs gibt keine spektakulären Wendungen, keine hochdramatischen Liebesschwüre, keine in letzter Sekunde aufgelösten Missverständnisse. "Weekend" beobachtet seine beiden Helden nur mit geradezu beiläufiger Gelassenheit dabei, wie sie sich langsam gegenseitig entdecken.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenAndrew Haighs Film fühlt sich echt und ehrlich an. Einen sehr großen Anteil daran haben sicherlich die beiden Hauptdarsteller Tom Cullen und Chris New, denen die dokumentarische Inszenierung alle nötigen Freiräume lässt. [...] Anders als in Hollywoodromanzen muss dabei nichts in irgendwelche Filmformeln gepresst werden.
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Joe Leydon: Variety Joe Leydon: Variety
Kommentar löschenErnst und unauffällig, "Weekend" hat die intime Atmosphäre eines Zwei-Mann Bühnenstücks, das sich ein wenig geöffnet hat, aber nur ein kleines bisschen, mit minimaler Unterstützung von Nebendarstellern für einen Film, der nicht glaubhafter sein könnte.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschen“Weekend”, der von den Risiken und der Freude an der emotionalen Offenheit gegenüber einem anderen Menschen erzählt, bleibt der ungelösten, offenen Natur des Erlebnisses, das er dokumentiert, treu. Und genau deshalb, weil Haigh die einfachen Varianten eines Happyends oder eines tragischen Endes vermeidet, ist diese Liebesgeschichte eine der befriedigendsten, die man in diesem Jahr zu sehen bekommt.
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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal
Kommentar löschenAus einer sehr einfachen Geschichte, kann ein äußerst gelungener Film werden, vorausgesetzt er besitzt genügend Menschlichkeit und dramatische Spannung. Und dies ist bei Andrew Haighs wortgewandten Kammerspiel eindeutig der Fall.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenWeekend beschreitet mit seiner Geschichte über zwei gegensätzliche junge Männer, aus deren kurzer Affäre schnell mehr wird, altbekanntes Terrain. Dass Weekend trotzdem funktioniert, liegt an dem Zusammenspiel zwischen talentierten Schauspielern und einem genau beobachtenden Drehbuch.
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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly
Kommentar löschenDass der britische Filmemacher Andrew Haigh Erfahrung im Schneiden hat (von Gladiator bis Mister Lonely) wird an der gelegentlichen Schönheit der Momente deutlich, die nur zufällig zusammengetragen erscheinen. Das verleiht Weekend einen spannenden dokumentarischen Touch.
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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York
Kommentar löschenWeekend verfängt sich in dunklen Stimmungen, die zwischen erfrischend direkter Ehrlichkeit und kriecherisch gemurmelter Täuschung mäandern.
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Kommentare (9) — Film: Weekend
Zantje Sun, 13 Jan 2013 23:13:57 -0000
Kommentar löschenDas wunderbarste an diesem Liebesfilm ist, dass der Zuschauer sehen und fühlen kann, was Glen und Russell an dem jeweils anderen liebenswert finden. (Das fehlt mir bei vielen sogenannten Liebesfilmen.) Die Leistung der Darsteller ist phänomenal. Die Intimität, die sie zu spielen in der Lage sind, bereitet mir Gänsehaut.
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Ichundso Mon, 17 Sep 2012 11:22:15 -0000
Kommentar löschenEine kleine Geschichte über einen kleinen Zeitraum und eine wunderschöne Geschichte über die schönste Sache der Welt. Unaufgeregt, unprätentiös und berührend. Weekend ist so sehr Liebesfilm wie wenig von dem, was in den letzten Jahren veröffentlicht wurde und den Machern ist das kein bisschen peinlich. Wie schön das doch ist.
Außerdem scheinen Weekend so wenige Menschen gesehen zu haben, dass ich Untergrundkulttreffen vorschlage, in denen wir Weekend-Kenner uns treffen, über unsere Lieblingsszenen reden und massenhaft Alkohol trinken könnten. Ich stelle meine Wohnung zur Verfügung. In ihr gibt es übrigens aufgrund von schlechtem Abstimmungsmanagement zwei Klobürsten. Ihr dürft euch eine aussuchen, solange ihr irgendeine benutzt.
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sweetForgiveness Mon, 17 Sep 2012 11:52:17 -0000
Antwort löschenIch trinke zwar kein Alkohol aber ich bin gerne dabei solange ich mir die Klobürste aussuchen darf :D
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Ichundso Mon, 17 Sep 2012 12:04:01 -0000
Antwort löschenIch habe Etiketten draufgeklebt und eine mit "Herren" und eine mit "Damen" beschriftet.
sneakpeak Wed, 19 Dec 2012 22:59:46 -0000
Antwort löschenUhrzeit und Ort? Ich werde da sein ;)
emaka Sun, 09 Sep 2012 13:01:52 -0000
Kommentar löschenSuper authentisch, glaubwürdig, grandiose Schauspielerleistung. Es wirkte alles so realistisch, nicht übertrieben und es gab keine dramatischen über-romantischen Filmwendungen. Eine kleine Geschichte, die so an einem Partywochenende stattfinden könnte, egal ob straight oder gay.
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spanky Wed, 20 Jun 2012 08:44:56 -0000
Kommentar löschenHach, true romance ahead! Diese vermeintliche Oberflächlichkeit in der Betrachtung und der daraus entwachsende zurückgenommene Realismus erzeugt ein selten intensives Gefühl von Authenzität, fast schon wie eine versteckte Kamera. Und dieses Gefühl verstärkt sich mit der Zunahme der Gefühlsbindung der Protagonisten. Die totale Abwesenheit von Kitsch, Gefühlsduselei und Tränendrüsenaerobic machen diesen Film zu einem der wenigen echten Liebesfilme.
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Brentano Sun, 01 Jul 2012 14:27:54 -0000
Antwort löschenWeekend von Goddard?
Ojhannes Sat, 12 May 2012 20:55:04 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat mir richtig schwer zu schaffen gemacht!
Der Film ist wundervoll klischeefrei, menschen- und realitätsnach. Er ist unglaublich echt und gut gespielt, sodass ich sofort (zu sehr?) in dem kompletten Geschehen drin war und mich selbst damit auseinandersetzen musste.
Die angesprochenen Themen und Fragen beschäftigen mich teilweise immer noch und werden dies wohl noch länger (Ich habe den Film vor 4 Tagen gesehen, musste ihn jedoch erst ruhen lassen weil er mich psychisch sehr aufgewühlt hat).
Dass der Film visuell vom Quinnford+Scout-Projekt gestaltet wurde gab ihm zusätzlich etwas ganz Eigenes und für mich sehr Angenehmes!
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annaberlin Mon, 23 Apr 2012 10:25:30 -0000
Kommentar löschenDer erste Film, den ich gesehen habe, der eine homosexuelle Begegnung einfach nur als Begegnung zwischen zwei Menschen darstellt und sich nicht darum schert, ob die beiden homo- oder heterosexuell sind. De facto sind beide Figuren aus dem exzellenten britischen Film Weekend austauschbar. Gezeigt wird, wie sich zwei Männer an einem Abend in einer Bar kennen- und in den folgenden zwei Tagen lieben lernen. Besonders berührt haben mich die vielen intensiven Gespräche, die die beiden führen und die völlige, puristische Annäherung an ein Kennenlernen. Ich würde soweit gehen zu sagen, dass Weekend für die gesamte Generation im Jahr 2012 steht und sich insofern vom "Queerfilm" abhebt, als dass hier keine Klischees abgewälzt und keine spezifische Gender-Zielgruppe angesprochen wird.
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sweetForgiveness Sun, 22 Apr 2012 09:07:00 -0000
Kommentar löschenZwei Personen finden mitten in der Nacht zu einander. Sie wachen am Morgen nebeneinander auf. Reden über letzte Nacht, tauschen Handynummern aus, ziehen sich an, gehen getrennte Wege. Doch die Liebe geht manchmal unergründliche Wege und lässt die beiden immer wieder an einander denken. Sie treffen sich erneut und lernen sich besser kennen. Liebe? Möglich! WEEKEND ist eine authentische und unheimliche schöne Liebeserklärung an der einfach alles so furchtbar schön normal wirkt. Dazu tragen realistische Darsteller, eine glaubhafte Story und schöne Dialoge bei, die nicht zu gestellt wirken und trotzdem sehr tiefgründig sind (ala "Before Sunrise").Gefülsechtes Arthousefeeling der Spitzenklasse. Ein wunderschönes Drama über die Liebe, dass zwei Herzen im Einklang schlagen lässt. ♥!
"Well what happens is while you're projecting who you want to be, this gap opens up between who you want to be and who you really are. And in that gap, it shows you what's stopping you becoming who you want to be."
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Joeyjoejoe17 Sun, 22 Apr 2012 11:05:08 -0000
Antwort löschenNa das klingt ja super. Danke für den Tipp!
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sweetForgiveness Sun, 22 Apr 2012 11:05:50 -0000
Antwort löschen@Joey: Gerne doch, bei solchen Filmen macht es einfach Spaß!
regiseurin Sun, 22 Apr 2012 13:37:57 -0000
Antwort löschenOhh das klingt toll :)
Crumpler Thu, 01 Mar 2012 21:45:05 -0000
Kommentar löschenIch kann für diesen wunderschönen, klischeebefreiten Film nur eine uneingeschränkte Empfehlung geben.
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nurleben Mon, 07 Nov 2011 21:04:38 -0000
Kommentar löschenMann, jetzt lobt den Film auch Kermode in den höchsten Tönen, und ich kann ihn immer noch nicht gucken. Ich will Weekend schon seit Wochen im Kino sehen, aber erst in knapp vier Wochen taucht überhaupt mal ne Kopie in unserem Bundesland auf ...
Ich dachte, das geht jetzt endlich mal alles digital, also nichtmehr auf eine von zwei ausgeleierten Filmrollen ewig warten?
Illegal runterzuladen gibts ihn jedenfalls schon problemlos, also kriegt mal euren Arsch hoch, Programmkinos! *weiterungeduldigaufslowpokekinoswart*
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christoph-m Fri, 11 Nov 2011 16:54:36 -0000
Antwort löschenDie guten Sachen sind schon noch auf 35mm :)
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nurleben Mon, 14 Nov 2011 20:57:38 -0000
Antwort löschen>Die rückständigen unter den guten Sachen
fixed that for you :D
Crumpler Thu, 01 Mar 2012 21:47:16 -0000
Antwort löschenKuck nur, hier kann man den kaufen. http://www.amazon.de/Weekend-OmU-Tom-Cullen/dp/B006BM9WUA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1330638323&sr=8-1