Wege zum Ruhm - Kritik

US 1957
Laufzeit 86 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 25.10.1957

Kritiken (2) — Film: Wege zum Ruhm

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.5Ganz gut

"Wege zum Ruhm" ist ein ausgesprochen grauenerregender Film, weil Kubricks Melange aus wummerndem Ton (Kampfhandlungen), rhythmischen Plansequenzen (entlang der Gräben), radikaler Zweiteilung (Gefecht – Gericht), symmetrischen Zentralperspektiven (Hintergrund der Hinrichtung) und elliptischem Geschichtenerzählen das erste Mal in seiner Karriere ein Ausrufezeichen setzt, so als sei dieser Film nach einem experimentellen Genrestreifzug ("Der Tiger von New York") und einer zersäbelten Räuberpistole ("Die Rechnung ging nicht auf") nun endgültig dessen, was sich gemeinhin als klassischer, zweifelsfrei sofort wiedererkennbarer Kubrick in den Köpfen jener Rezipienten festklammert, die auf Kommando "Prätention!" oder "Kunst!" schreien. Grauenerregend insofern, als dass Kubrick in Händen dieser fünf stilistischen Motive, seiner Motive genauer gesagt, vor dem Hintergrund eines nicht zu gewinnenden Stellungskrieges Momente makabrer Entmenschlichung…

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barney stinson

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@Andy super Kommentar!!!!


Andy Dufresne

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@Barney:Danke :D


Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

In erster Linie ist dieses (Anti-) Kriegsdrama der Weg zum Ruhm für die Buchvorlage. Was Kubrick daraus formte, ist ein immer noch verhältnismäßig preiswertes aber in den richtigen Momenten bildgewaltiges Stück Filmgeschichte zu zwei genau gleich großen Akten, die – jeder auf seine Weise – gleichermaßen emotionsgeladen sind. Hier ist Kubricks Gespür für ästhetische Kamerabewegungen und –Einstellungen, was sich trotz stets wechselnder Kameramänner durch sein folgendes Werk ziehen wird, schon richtig gut zu erkennen. Das Gleiten durch die Schützengräber und schließlich über das brodelnde Schlachtfeld erzeugt nachhaltige Bilder. Mittendrin brilliert ein charismatischer Kirk Douglas als Personifizierung von Kubricks Kritik an der Absurdität und Ungerechtigkeit des Krieges. [...]

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Kommentare (22) — Film: Wege zum Ruhm

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Discostu

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Antikriegsfilme haben oft das Problem, dass durch die spektakulären Kampfszenen dem Zuschauer Krieg im Endeffekt doch als etwas aufregendes und spannendes präsentiert wird, was der eigentlichen Intention zuwider läuft. Kubrick ist gegen diesen Fehler nicht gefeit, begeht er in doch teilweise in seinem späteren Werk, Full Metal Jacket.

Paths of Glory hingegen hat nur relativ wenig Spektakel zu bieten, wenn man von dem mit langen Kamerafahrten eindrucksvoll gefilmten Sturm auf den Anthill einmal absieht. So zeigt dieser Film das Grauen des Krieges dann auch nicht auf dem Schlachtfeld, sondern hinter den Kulissen, in der Auseinandersetzung von Hauptfigur Colonels Dax mit den menschenverachtenden Generälen, denen er unterstellt ist. Da werden unmögliche Befehle gegeben, nur um gegenüber Politik und Presse als mutig dazustehen und danach die Soldaten, die sich weigerten, in den sicheren Tod zu laufen, als Fahnenflüchtige exekutiert. In einer Welt in der es nur um Nationalstolz, Mut und Prestige geht, und nicht um Mitleid und Menschlichkeit, ist der eigentliche Feind der einfachen Soldaten sicherlich nicht in dem Graben auf der anderen Seite des Niemandslandes zu finden, weshalb im gesamten Film auch kein einziger deutscher Soldat zu sehen ist.

Paths of Glory ist dennoch kein rein pazifistischer Film, denn der von Kirk Douglas grandios gespielte Colonolel Dax denkt in keinem Moment daran, seinen Beruf an den Nagel zu hängen. Sein Kampf gegen die Unmenschlichkeit des Militärs kann nicht gewonnen werden und dennoch macht er bis zum Schluss weiter. Dies ist für mich persönlich ein kleines Manko, doch gerade für eine Zeit, in der Kriegsfilme meist patriotisch und verherrlichend waren, ist dieser Film ein herausragendes Werk.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Eindrucksvoller Film. Weniger ein Film gegen den Krieg als vielmehr für den gesunden Menschenverstand.

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Paths of Glory", eines der frühen Werke Kubricks mag sich noch nicht so richtig einfinden in das, was manch einer Kubrickesque nennen würde (kleiner Neologismus). Der erste Grund ist wahrscheinlich, dass der Film für kubricksche Verhältnisse (wieder ein Neologismus) einfach mindestens eine Stunde an Laufzeit vermisst und der zweite ist dann wohl ganz einfach, dass man zwar zugeben muss, dass der Film gut, aber nicht perfekt ist, wie es die meisten von Kubricks Werken im Grunde sind. Einige Kulissen sehen zu sehr nach Kulisse aus und bei manchen Dialogen fehlt einfach noch der Pfeffer, die satirische Teufelszunge, der sich Kubrick doch später so feierlich in seinem Dr. Seltsam bedient. "Paths of Glory" ist hierbei kein typischer Kriegsfilm und um genau zu sein nicht einmal ein typischer Anti-Kriegsfilm, da er sich letzten Endes ausschließlich auf die intraspezifische Konkurrenz bezieht, wenn man es einmal ökologisch ausdrücken möchte. Es geht um den Aufstiegsgeist von Offizieren und wie man sich selbst Feind sein kann, wobei Kirk Douglas als französischer Spartacus des Appells dahermaschiert und uns belehrt. Schauspielerisch ist zwar außer Kirk Douglas und Adolphe Menjou kaum jemand wirklich hervorzuheben, doch liegt das größtenteils an den verkörperten Stereotypen, die dazu dienen eine Gesamt-Moral zu konstruieren und nicht auf vereinzelte Emotionen näher einzugehen. Zum Schluss kommt auch Kubricks Versöhnung, er vereint Franzosen und Deutsche, indem er seine zukünftige Frau (Christiane Kubrick, welche im übrigen in Braunschweig geboren ist) eine Kriegsgefangene spielen lässt, die französische Soldaten mit einem deutschen Volkslied zu Tränen rührt. Doch der Krieg geht weiter.

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J!GS4W

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Richtig!


ElMagico

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Test-Text...blablabla ;)


cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Um Disziplin zu wahren, muss man ab und zu einen Mann erschießen!"

Mit "Wege zum Ruhm" führt Stanley Kubrick den Sinn und Zweck eines jeden Krieges ad absurdum.
Selten ist es einem Regisseur derartig eindrucksvoll gelungen, die Angst, Hilf- und Ausweglosigkeit der im Schützengraben ausharrenden Soldaten darzustellen, die während des Trommelfeuers auf ihren Angriffsbefehl warten, währenddessen im Hintergrund die Generalität auf blinden Gehorsam setzt und dem Schrecken des Krieges mit Zynismus begegnet.

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Max_Wayne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film! hat mir sehr gut gefallen, kann ich nur empfehlen

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Selcarnor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

>Stanley Kubricks< erster Kriegsfilm, der lange vor >Full Metal Jacket< enstanden ist. Wer monströe Schlachtszenen sucht, wird hier enttäuscht werden, doch dafür gibt es eine gut ausgearbeteite Geschichte über Moral und Menschlichkeit.

1. Optik

Erstens: Der Film ist Schwarz-Weiß.
Zweitens: Schon damals wusste >Kubirck< wie man perfekt die Kamere einsetzt. Sei die Fahrt durch die Schützengräben, der fast in einem Schuss aufgenommene Angriff auf die deutschen Stellungen oder die Gesichtsaufnahmen der Soldaten. Allessamt perfekt und atmosphärisch fördernd.

2. Musik

Die wenigen Stücke sind militärisch geprägt, wie beispielsweise der schnelle, ruckartige Trommeltakt, was zu dem Film auch passt.

3. Inhalt

Womit beschäftigt sich der Film? Die Kernthemen sind eindeutig Todesangst, die über jede Loyalität steht, der Willkür von Vorgesetzen und um Mitgefühl. An Letzteres appeliert der Film regelmäßig, doch am Ende nimmt alles immer eine eher nüchterne Wendung und zeigt wie so etwas in einme Krieg gerne verlorengeht - besonders wenn eigene Interessen im Vordergrund stehen.
Die Schlachten und Schlachtfelder des ersten Weltkrieges sind fabelhaft gemacht, wenn auch nicht sehr drastisch, aber wie gesagt: Darum geht es nicht. Das wird man auch daran erkennen, dass man keinen einzigen deutschen Soldaten zu Gesicht bekommt.
Die Aussagen von >Wege zum Ruhm< werden durch brillante Dialoge gestützt und man taucht regelrecht in die Handlung ein und die Zeit vergeht ungeheuer schnell beim Sehen, ohne das Langeweile aufkommt.
Das Ende ist dann äußerst aufwühlend (wenn auch nicht so grandios wie andere es hier beschrieben haben, ich kenne da Besseres) und lässt dann zum Schluss noch ein ungutes Gefühl zurück.
Die Schauspieler machen ihre Rollen auch perfekt und besonders den drei >Ausgewählten< nimmt man ihren Schrecken ab.

4. Fazit

Einer der wenigen Filme die im ersten Weltkrieg spielen und ihre Botschaft auch ausgezeichnet rüber bringen.
Ich erwähne es aber noch einmal: Wer actionreich inszenierte Ballereien will sollte lieber zu >Der Soldat James Ryan<. Wenn man dagegen etwas Sozialkritik - besonders in Sachen Militarismus - haben möchte, kann hier bedenkenlos zugreifen.

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Percilitor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich wurde hierzu schon alles gesagt. Packendes Anti-Kriegsdrama, dass sich hauptsächlich mit den politischen Konsequenzen eines fehlgeschlagenen Angriffs und der verqueren Moral der Befehlshaber auseinandersetzt.

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ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

Stanley Kubrick beweist mit seinem dritten Film endlich sein späteres Talent und bietet knapp 90 Minuten Spannung. Kirk Douglas spielt sehr leidenschaftlich und überzeugend. Die Kriegsszenen sind authentisch, könnten jedoch etwas drastischer sein. Kubrick bietet starke Bilder und eine gute Story über den Machtmissbrauch der Wenigen oben gegen die Vielen unten. Eine gelungene Mischung aus Kriegsfilm und Drama.

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Puni

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Stanley Kubricks Antikriegsdrama, durch das er schlagartig berühmt wurde, kann sich locker mit anderen Antikriegsfilmen messen. Realistisch, toll und glaubhaft besetzt und gegen Ende so richtig rührend, kommt der Film mit nur wenigen Kriegsszenen aus, was der Atmosphäre aber überhaupt keinen Abbruch tut. Man taucht richtig in das Szenario ein und wird am Ende durch Christine Kubrick genauso schnell wieder herausgeholt, wie man reingekommen ist.
Solche Filme sucht man heutzutage vergebens - warum sind die aktuellen Regisseure größtenteils eigentlich so unpolitisch und unkritisch geworden?

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Jack_Torrance

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ähnlich wie im 30 Jahre jüngeren Film "Full Metal Jacket" klagt Kubrick auch in "Paths of Glory" den Krieg durch den Millitärismus an. Aufgrund der schlampigen Führung der Generäle verfallen einige Soldaten anhand der Todesangst dem Wahnsinn oder sie verbergen ihre lähmende Angst und Hoffnungslosigkeit durch oberflächlichen Genuß (s. Schlussszene). Kubrick verdeutlicht dies in grandiosen Szenen: der Soldat, der sagt er werde seine Frau nie wieder sehen, weil er sterben wird; die Kriegsverhandlung, in der die drei Soldaten aufgrund ihrer Todesangst (oder wie die Generäle es bezeichnen würden "Feigheit") zum Tode verurteilt werden; die anschließende Panik vor der Hinrichtung usw.
Im Gegensatz zu "Full Metal Jacket" aber versucht Kubrick nicht den hohlen Pathos der Generäle satirisch zu entlarven, sondern konzentriert sich stattdessen überwiegend auf die Figur des Colonel Dax (der einzige, der sich um das Leben jedes einzelnen Soldaten bemüht) und auf die einfachen Soldaten, die nur überleben und zurück nach Hause wollen. Das gibt dem Film Authenzität und eine enorme Intensität.

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Shorty06

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großartiger Film, schöner Kommentar. Aber die Wertung ist zu niedrig


Jack_Torrance

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Asche auf mein Haupt. Da muss ich dem Film wirklich mehr Punkte geben !


Shorty06

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Bewertung9.0Herausragend

Paths of Glory von Stanley Kubrick. Dieses frühe, in schwarz-weiß gefilmte Werk von Kubrick ist viel mehr ein Justizthriller als ein Kriegsfilm. Er spielt im ersten Weltkrieg an der Stellungsfront zwischen Deutschen und Franzosen.
Kirk Douglas und seine Truppen bekommen von ihrem General den undurchführbaren Auftrag eine deutsche Festung zu stürmen. Doch sie sind überzeugt, dass dieses Unterfangen sie in den sicheren Tod schickt und weigern sich. Als Strafe soll ein Exempel statuiert werden: 3 Soldaten werden hingerichtet.
Kubrick filmt seine Figuren häufig in Frontalaufnahme. Man sieht ihnen den Schrecken, der in ihnen steckt in jeder Sekunde an.
Paths of Glory dreht sich um ein zentrales Thema in Kubricks Gesamtwerk: Die Entmenschlichung.
Wenn Kirk Douglas vor dem Kriegsgericht ein mitreißendes Plädoyer an die Menschlichkeit hält, nur damit wir dann in der nächsten Szene sehen wie die Soldaten ihre Henkersmahlzeit bekommen, dann ist das wie ein Schlag ins Gesicht.
Wenn wir erfahren, dass die Verurteilten doch noch hoffen können, nur um schließlich ihren Tod mitanzusehen, dann schmerzt das.
Und wenn eine junge deutsche Gefangene mit tränenüberströmten Gesicht vor pfeifenden französischen Soldaten singt und diese in einem Moment der Stille zu einem sanften, gefühlvollen Mitsummen bewegt, nur um dann doch wieder in die nächste Schlacht ziehen zu müssen, dann ist das pure Melancholie.
Paths of Glory ist wahrlich ein starker Film.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Antikriegsfilm von Kubrick. Ein zeitloser Klassiker.

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Sozionaut

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Phantastisch! Ein von seiner gesellschaftskritischen und ethischen Botschaft her höchst komprimierter Film.

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Jerry50

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach grandios !

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wir schreiben das Jahr 1916, an der Westfront tobt ein erbarmungsloser Stellungskrieg. Der eigentlich nur eine reine Materialschlacht ist, auch die Soldaten gelten als reines Kanonenfutter und nicht als Menschen. In dieser Zeit spielt dieser grandios fotogafierte Antikriegsfilm.
Ein General will einen Hügel einnehmen, dabei müssen die Soldaten durch ein Sperrfeuer laufen aber sie haben überhaupt keine Chance. Als die Männer schließlich keinen Meter Boden gut machen konnten, blieben sie im Graben und bekamen somit Feigheit vor dem Feinde unterstellt.
Stanley Kubrick ist es gelungen einen Film zu erschaffen, der nicht nur das Grauen an der Front zeigt, sondern auch die verbohrte Sturheit der Generäle. Gerade diese intensive Mischung und die hervorragenden Darsteller bewirken, dass der Film beim Zuschauer lange nachwirkt.
Die Menschlichkeit bleibt in einem Krieg immer als erstes auf der Strecke.

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ruf mich an

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk! Hier ist der Feind der Soldaten nicht der böse Deutsche sondern die eigene Obrigkeit. Den Soldaten geht es nicht darum die Krauts zu besiegen sondern möglichst schmerzfrei zu sterben.
Währenddessen berät sich die Generealität darüber wie viel Prozent Ausfälle die Einheit wohl haben wird.

Kubrick schafft es keine strahlenden Helden aufzubauen, viel mehr verwirft er jede Figur die sich annährend zum Sympathiecharakter entwickeln könnte.

Einer dieser Werke bei dem man zu spüren bekommt, dass Kino mehr kann oder konnte als Effektspektakel und müde Komödien!

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Marti DiBergi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erschütternd und pessimistisch ist das Bild, das Kubrick uns von der Moral in Zeiten des Krieges zeichnet.

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alanger

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Bewertung9.5Herausragend

sein humanistischster, ergreifendster, bester film!

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Kris

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Wow, da stimme ich Dir zu!


cannibal83

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Bewertung9.5Herausragend

"Wege Zum Ruhm" darf man ohne weiteres zu den besten Antikriegsfilmen zählen. Tolle Kamera, packende Atmosphäre und wirklich grandiose Schauspieler (Kirk Douglas ist fantastisch als Colonel Dax). Und dieses Ende... ganz Groß!

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jackii93

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Bewertung9.5Herausragend

Der AntikriegsFilm schlechthin.
Kubrick erzählt einfach markellos die mitreißende Geschichte über die Ungerechtigkeit.
Douglas ist auch spitze.
Und die Optik beim Angriff auf die 16 Höhe umwerfend.
Kubrick, du warst der Regisseur überhaupt.
Ich bewundere dich !

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