Weil ich schöner bin - Kritik

DE 2012 Laufzeit 84 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 27.12.2012

Kommentare zu Weil ich schöner bin

  • 4
    Scipio 25.09.2014, 18:58

    Lobenswerte Absichten - schwacher Film.

    • 4
      moep0r 20.01.2014, 18:41

      Der Film ist ansich eigentlich gar nicht schlecht, aber irgendwie werde ich mit Jugendfilmen einfach nicht warm. Aber was soll's, es gibt ja noch ca 38649247357 andere Filme die man gucken kann.

      Wobei die Cowboyszene schon ziemlich cool war..

      • 5 .5
        synthecid 29.08.2013, 08:07

        Der jungen Protagonistin Mariangel Böhnke ist mit „Weil ich schöner bin“ ein lobenswertes Schauspieldebüt gelungen. Dabei stellt ihre lebhafte Figur den unbeschwerten Kontrast zur drohenden Abschiebung dar. Regisseur Frieder Schlaich serviert den Plot – bis auf wenige improvisatorisch anmutende Minimalausbrüche – weitgehend ohne besonders viel Glanz und lässt eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Folgen einer illegalen Einwanderung größtenteils vermissen, was dem auf ein jüngeres Publikum gerichtetes Augenmerk geschuldet sein mag.

        2
        • 6 .5
          Chuchaqui: Critic.de 05.02.2013, 01:05

          Charo hat keine Lust mehr auf die Illegalität, aber zurück nach Kolumbien scheint kaum eine Alternative. Weil ich schöner bin begleitet den Teenager durch zwei intensive Wochen, illustriert mit zwei surrealen Sequenzen die verwirrte Gefühlswelt Charos, ist ansonsten aber in einem nüchternen Low-Budget-Stil gehalten. Das ist in Ordnung, denn Regisseur Frieder Schlaich liegt vor allem an der Aufklärung eines jüngeren Publikums über das Leben illegalisierter Migranten. Dabei wirkt sein Ansatz angenehm ehrlich und direkt, weil er einen Blick auf die Alltagswelt Charos wirft und den politischen Diskurs um Nation und Integration völlig ausblenden kann. Wir bleiben ganz bei der selbstbewussten Charo und den Einschränkungen, mit denen sie täglich konfrontiert ist. Schlaichs migrantische Protagonistin ist damit nicht bloßes Opfer oder Ziel eines Regierungsproblems, sondern in jeder Szene aktiv und in Bewegung.

          • 7
            Susan Noll 27.12.2012, 15:18

            Die Suche nach dem Zuhause, nach einer Heimat und Verwurzelung ist bei Weil ich schöner bin Teil einer Coming-of-Age- und einer Migrationsgeschichte zugleich, in farbenfrohen Bildern erzählt, ohne zu sehr in Sozialkitsch abzudriften.

            • 6 .5
              Ingrid Beerbaum: fluter 27.12.2012, 14:03

              Leider merkt manWeil ich schöner bin sein didaktisches Anliegen bisweilen zu deutlich an. Trotzdem ist einem die jugendliche Hauptfigur nicht egal, die so stark und so verletzlich ist, wie man in dieser Situation sein kann, und viel zu viel Verantwortung für ihr junges Alter tragen muss.

              • 6
                Esther Buss: Film-dienst 27.12.2012, 13:00

                Allzu subtil lässt sich das Thema der Illegalität für ein jugendliches Publikum natürlich nicht umsetzen, mitunter wirkt Weil ich schöner bin in den Dialogpassagen zudem etwas hölzern und ausbuchstabiert, was auch den Produktionsverhältnisse unter Low-Low-Budget-Bedingungen geschuldet sein mag.

                1
                • 7 .5
                  Michael Meyns: programmkino.de 20.12.2012, 11:54

                  Hier geht Schlaich nicht in die angedeutete Tiefe seines Sujets, sondern bleibt an der Oberfläche, was einerseits schade ist, andererseits auch zur größten Stärke des Films führt: Seiner Atmosphäre, seinem Gespür für den Ort.