Weißer Terror

The Intruder (1962),
Laufzeit 84 Minuten, Drama

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Weißer Terror
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mit William Shatner und Frank Maxwell

In “The Intruder”, nach einem Roman von Charles Beaumont von Roger Corman verfilmt, werden die Machenschaften des Rassisten Adam Cramer (William Shatner) geschildert, der in eine fiktive kleine Stadt kommt und die Leute dort zur Gewalt gegen die schwarze Minderheit anstachelt.


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PalimPalim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Intruder ist nicht nur der Beste Film des B-Movie Königs Roger Corman, sondern auch sein einziger Film, der keinen Profit erwirtschaften konnte. Nach einer Reihe schnell heruntergekurbelten und billigst produzierten, kommerziell erfolgreichen B-Movies mit hohem Trash Faktor wagte sich Corman als einer der Ersten an das Thema Rassenhass und Segregation.
Herausgekommen ist ein Film, in dem William Shattner, der spätere James T. Kirk, einen schmierigen, rhetorisch gewandten Rassisten spielt, der in einer amerikanischen Kleinstadt die Bevölkerung dazu aufhetzt, gegen die Abschaffung der Segregation an der örtlichen Schule vorzugehen.
Das Anschauen des Films lohnt sich allein schon deshalb, um Shattner bei seinem Spiel zuzusehen. Er ist kein stupider Raufbold, sondern ein gewandter Verführer, ein schlangenartig agierender Politiker, der die Bevölkerung des Ortes mit seiner rhetorischen Gewandheit, seinem Charme und gutem Aussehen zu manipulieren versteht.
Sein Charakter ist ein Strippenzieher, der in der Lage ist die Menschen so zu manipulieren, das sie ihm blind folgen. Es zeigt die Eigendynamik des Faschismus, der sich nur allzu leicht in die Köpfe der Menschen einschleicht.
Dennoch hat der Film auch einige kleine Schwächen. Zum einen ist er, mit Ausnahme des Shattner Charakters, etwas zu polemisch und "In your Face" inszeniert, zum anderen ist er auch manchmal in Skript und Regie etwas holprig und unbeholfen. Zudem folgt Corman erneut seiner Regel alle 10 Minuten entweder Sex oder Gewalt zu zeigen, was in einem politischen Drama zuweilen etwas deplatziert wirkt.
Insgesamt ist er, vor allem durch Shattners faszinierend ambivalenten Charakter, der den Protagonisten als Bösewicht zeigt, mehr als sehenswert und verdient filmhistorische Anerkennung.

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Mrs.Yellow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat eine sehr vorbildhafte Botschaft: Ein weißes Dorf kämpft gegen die Einwanderung von Schwarzen. Vorurteile und unrechtgefertigte Beschuldigungen, ein Mann der all diese Sachen gegen die Schwarzen richtet und nicht einmal davor zurück schreckt ein weißes junges Mädchen zum Lügen zu bringen, um sein Bild der Farbigen zu verstärken. Natürlich sind all diese Vorwürfe Schwachsinn. das vermittelt der Film auch deutlich, aber es ist tragisch wie diese Weißen sich beeinflussen lassen und die "Niggerlovers" ausgestoßen werden. Wer diesen tollen Film auch sehen möchte:
http://www.youtube.com/watch?v=LhhLnJ7WI4c
(zwar auf Englisch, aber gott-sei-dank an einem Stück)

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