Weltstadt

Weltstadt (2008), DE
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.11.2009

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von Christian Klandt, mit Justus Carriere und Franziska Krumwiede

Nach einer wahren Begebenheit erzählt “Heimatfilm” die Geschichte von drei jungen Menschen, 24 Stunden vor einem Verbrechen. In einer ganz normalen deutschen Kleinstadt, die alles dafür tut, eine saubere und blühende Stadt zu sein. Doch auch hier stehen die Menschen vor Problemen, wie sie in ganz Deutschland zu finden sind: Arbeitslosigkeit, Landflucht, Armut, Resignation. Der Film zeigt ein Zustandsmoment kleinstädtischer Banalitäten, gesellschaftlicher Verrohung und einer zutiefst aggressiven Jugendsubkultur. Die Geschichte von Karsten, Till und Steffi gehört zu denen, die jeden Tag überall in Deutschland passieren. Niemand beachtet sie.

HandlungDas spannende Portrait einer deutschen Kleinstadt und ihrer Bewohner 24 Stunden vor einer schrecklichen Straftat – nach einer wahren Begebenheit: In der Nacht zum 16. Juni 2004 überfielen zwei Jugendliche in einer malerischen Kleinstadt in Brandenburg einen schlafenden Obdachlosen. Als sie bemerkten, dass er keine Wertsachen bei sich trug, schlugen sie ihn und steckten ihn anschließend in Brand.

Der Film erzählt die Geschichte der Täter, aber auch der Bewohner dieser Stadt. Menschen, die miteinander leben, die einander beeinflussen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Geschichten, die jeden Tag überall in Deutschland passieren. Doch niemand beachtet sie.

HintergründeWeltstadt zeigt eine Momentaufnahme unserer heutigen Gesellschaft – eine Gesellschaft, die von finanziellen und sozialen Nöten geprägt ist, in der die Menschen durch Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und Perspektivlosigkeit allzu oft das Träumen vernachlässigen, eine Gesellschaft, in der Verrohung, Resignation und Frust eine aggressive Jugendsubkultur hervorbringen. Regisseur Christian Klandt ist, wie sein Kameramann René Gorski, in der Stadt aufgewachsen, in der die Tat geschah. Mit ihrem Film haben sie bereits weltweit auf zahlreichen Festivals Preise gewonnen, unter anderem den “Silver Zenith” des Montréal World Film Festival.

QuellenPressematerial vom X Verleih

WELTSTADT – Pressespiegel auf film-zeit.de

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Kritiken (1) — Film: Weltstadt

Nino Klingler: critic.de

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In seinem Spielfilmdebüt Weltstadt widmet sich Regisseur Christian Klandt einem Tag im Leben der Bewohner seiner Heimatstadt Beeskow, Brandenburg. [...] Trister Alltag trifft auf Terror, und aus einem gewöhnlichen Abend entwickelt sich der plötzliche Schrecken. Die Lebensgeschichten der Protagonisten sind die Bestandsaufnahme einer von finanziellen und sozialen Nöten gezeichneten Gesellschaft. Sie erzählen von Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst, Einsamkeit und Fluchtphantasien.

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Kommentare (2) — Film: Weltstadt

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Danoy2k

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr sehr interessanter Film, welcher, neben der Geschichte der 2 Jugendlichen, auch die Perpektivlosigkeit der Menschen in ostdeutschen Kleinstädten erschreckend echt und real darstellt. Hat mir sehr gut gefallen.

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MartinDoeringer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

sehr gut gemacht! Man erkennt auch die hauchdünne Handschrift Rosa von Praunheims. Sehr gespannt, was vom talentierten Regisseur-Nachwuchs-Talent noch so kommt

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