Wenn die Wölfe heulen

Never Cry Wolf (1983), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 06.04.1984

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von Carroll Ballard, mit Charles Martin Smith und Brian Dennehy

Dieser Film erzählt die wahre Geschichte des Wissenschaftlers Mowat, der in der kanadischen Tundra frei lebende Wölfe studiert. Während seines Aufenthalts in dieser kargen Umgebung lernt er viel über diese Bewohner der Steppe. Unter anderem stellt er fest, dass sie keine Bestien sind, sondern eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen, und der Mensch selbst eine viel größere Bedrohung für die Wölfe darstellt als umgekehrt. Eine wundervolle Geschichte über das Zusammenleben von Mensch und Tier!

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Kommentare (3) — Film: Wenn die Wölfe heulen

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turin2609

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Bewertung9.0Herausragend

Der Vergleich mit 'Gorillas im Nebel' trifft es gut, denn 'Wenn die Wölfe heulen' ist mindestens genauso einprägsam und vollkommen zu Unrecht so unbekannt.

Wenn der Wissenschaftler nach wolfstypischer Manier sein Revier markiert, aus Mangel an anderweitigen Nahrungsmitteln auf den Geschmack von gegrillten Polarmäusen kommt oder mittels Heulen mit seinen Forschungssubjekten kommuniziert und diese ihn irgendwann als Bestandteil des Rudels anerkennen, dann merkt man einerseits, was für faszinierende Wesen Wölfe sein können und andererseits auch, wie entbehrungsreich Feldforschung sein konnte.

Das Ende holt einen dann wieder in die Realität zurück und ist ähnlich ernüchternd-bedrückend wie das von 'Gorillas im Nebel', in dessen Schatten diese Perle des Naturfilms sein Dasein fristen muss.

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Schlegel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie ich es liebe, solche Filme zu entdecken. „Never cry wolf“ ist so etwas wie „Gorillas in the mist“ mit Wölfen. Warum das Abenteuer am Yukon in der Versenkung verschwand, im Gegensatz zu den Affen, bleibt rätselhaft. Zumal Charles Martin Smith fünf Jahre vor Sigourney Weaver in die Wildnis zog. Wir sehen wuchtige Landschaft mit schönen Tieren und wichtiger Botschaft. Drehbuch: Curtis Hanson.

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turin2609

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Als Kind war das einer meiner Lieblingsfilme und ich hatte den in den Neunzigern auch von Zeit zu Zeit im TV gesehen. Nur leider ist scheinbar die entsprechende Filmrolle in irgendeinem Archiv verschollen - obwohl gerade solche Filme als Abwechslung zur allgemeinen Volksverdummung (aka heutiges Fernsehprogramm) mehr als nur geeignet wären :(


Schlegel

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Vielleicht liegt es am Disney-Konzern? Der geht manchmal lieblos mit seinen Realfilmen um ("The Journey of Natty Gann", "Something wicked this way comes").


Der Nassauer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schön. Am besten mit Knabberzeug und 'ner heissen Tasse Tee an einem verregneten/verschneiten Sonntag. Klasse Bilder und melancholische Stimmung.

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