FINDING NEVERLAND ist ein ganz wunderbarer, zu Herzen gehender Film, eine zu Tränen rührende Ode an die Kraft der Vorstellung, die einzig und allein die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu durchbrechen in der Lage ist. Die Verquickung von biographischen und phantastischen Elementen gelingt Marc Forster wahrlich ausgezeichnet. Vor allem bemerkenswert ist die Tatsache, dass die verbildlichte (kindliche) Vorstellungskraft Barries sich in jeder Szene nahtlos in das Gesamtbild einfügt, ohne wie ein Fremdkörper zu erscheinen. Als ob es das Eine nie ohne das Andere gegeben hätte und/oder geben wird. Und genau das macht diesen Film so unglaublich schön, so wahnsinnig traurig. Wer diese Erkenntnis in dem hinreißenden Spiel von Johnny Depp, Kate Winslet und Freddie Highmore zu finden in der Lage ist - und es wird so ziemlich jeder sein -, darf sich getrost auf die Schulter klopfen. Denn der Grund für das so harmonisch wirkende Zusammenspiel der sonst äußerst verschiedenen (Realitäts-)Ebenen ist so einfach wie naheliegend:
In Jedem von uns schlummert es nämlich, ein kleines, kindliches Gemüt, welches uns mit einem gesunden Maß an Vorstellungskraft segnet. Manchmal muss man allerdings erst erwachsen werden, um dies zu begreifen.
Magisch, bewegend und wahrhaft inspirierend. "FINDING NEVERLAND" erzählt eine wortwörtlich wundervolle Geschichte über die Macht des menschlichen Geistes und berührt dabei zutiefst. Alle Darsteller zeigen eine großartige Leistung, der Soundtrack passt sich harmonisch den Bildern an und die Phantasie-Bilder sind eine liebevolle Hommage an die wunderbare Welt des Theaters und damit an die Ursprünge dieser Geschichte. Ganz großes Kino.
“Wenn Träume fliegen lernen” ist ein Film, den ich jedem ans Herz legen möchte, der etwas mit ruhigeren Filmen anfangen kann, in denen die Geschichte und die Charaktere wichtig sind und nicht die Actionszenen. Marc Forster ist es gelungen einen fesselnden Film zu erschaffen, den man sich auch gerne ein zweites Mal anschaut.
Ein hübsche kleinteilige Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte Peter Pans, die mehr mutmaßt als hinterfragt und Johnny Depp als zurückhaltenden, sensiblen, schnulzigen Autoren zum Helden eines magischen und unkonventionellen Liebesmärchens erklärt. Inszenatorisch die dichteste, rundeste und schlüssigste Regiearbeit Marc Forsters, formuliert der Film sein Verständnis von der Macht der Fantasie als in den Alltag und die allgemeine Vorstellungskraft eingreifendes Gut jedoch derart naiv, offensichtlich und mitunter platt gefühlsduselig, dass er nie standhalten kann beispielsweise mit den originellen und Erzählstrategien reflektierenden Imaginationsentwürfen Tim Burtons im vergleichbaren "Big Fish".
‚Wenn Träume fliegen lernen‘ ist ein Film von ebenso überbordender Phantasie, wie sie wohl auch jenem Mann innewohnte, dessen Geschichte er erzählt. Der schottische Schriftsteller und Dramatiker Sir James Matthew Barrie, gespielt von Johnny Depp, veröffentlichte seine Werke zwischen 1888 und 1936, der Film handelt von der Entstehung seiner berühmtesten Figur, ‚Peter Pan‘. ----------------------------------------------------------------- ‚Finding Neverland‘, so der Originaltitel, beginnt im Jahr 1902 und zeigt einen Barrie, der mit seinen Stücken beim Theaterpublikum nicht sonderlich gut ankommt und höchstens geheucheltes Lob erntet. Seine Ehe mit der Schauspielerin Mary Ansell scheint beiden nicht mehr viel zu geben, so teilen sie nicht einmal mehr das Schlafzimmer. Als er die Witwe Sylvia Davies und ihre vier Söhne kennenlernt, entspringt aus der Freundschaft zu den Kindern und ihrer Mutter der märchenhaft angehauchte Inspirationsquell, dem letztlich…
‚Wenn Träume fliegen lernen‘ ist ein Film von ebenso überbordender Phantasie, wie sie wohl auch jenem Mann innewohnte, dessen Geschichte er erzählt. Der schottische Schriftsteller und Dramatiker Sir James Matthew Barrie, gespielt von Johnny Depp, veröffentlichte seine Werke zwischen 1888 und 1936, der Film handelt von der Entstehung seiner berühmtesten Figur, ‚Peter Pan‘.
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‚Finding Neverland‘, so der Originaltitel, beginnt im Jahr 1902 und zeigt einen Barrie, der mit seinen Stücken beim Theaterpublikum nicht sonderlich gut ankommt und höchstens geheucheltes Lob erntet. Seine Ehe mit der Schauspielerin Mary Ansell scheint beiden nicht mehr viel zu geben, so teilen sie nicht einmal mehr das Schlafzimmer. Als er die Witwe Sylvia Davies und ihre vier Söhne kennenlernt, entspringt aus der Freundschaft zu den Kindern und ihrer Mutter der märchenhaft angehauchte Inspirationsquell, dem letztlich das Theaterstück ‚Peter Pan‘ zugrunde liegt.
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Regisseur Marc Forster findet besonders für das Zusammenwirken des kindgebliebenen Barrie und dem Erwachsenwerden entgegen gehenden Kindern eine wunderschöne Bildsprache. Schnitttechnisch beeindruckend wechseln die Szenarien der Spielphantasien zwischen der imaginierten und der wirklichen Welt. Der Einfallsreichtum, der die Welt, die Barrie für Peter, George, Jack und Michael Davies erschafft, zum Leben erweckt, wird toll als der kreative Prozess des Autors visualisiert. Seine Funktionalität als gestalterisches Märchen verbindet Forster nahtlos mit der thematischen Erzählung. In deren Mittelpunkt stehen Barrie und der junge Peter, dem der Tod seines Vaters einen Großteil seiner Kindheit und Vorstellungskraft geraubt hat und der sich zunächst nicht von Barrie mitreißen lässt, während er auf den Rest der Familie eine soghafte Wirkung hat. Der Film spart Unangenehmes nicht aus, verkommt nie zu einer verkitschten Parabel über Verlust und Bewältigung und setzt gerade durch die Figur des Peter einige Reibungspunkte ob der Rolle, die Barrie im Leben der Familie Davies einnimmt. Diese verstärken sich durch die Missbilligung, mit der Sylvias Mutter und die Gesellschaft auf den intensiven Umgang des Erwachsenen mit den Kindern reagieren. In einer Szene fragt Barrie, warum Menschen dahinter etwas Schlechtes vermuten könnten. Eine Frage, die sich ein Jahrhundert später leider zur Genüge beantwortet hat...
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Obwohl gewisse Voreingenommenheiten im Verlauf der Handlung eigentlich keine größere Rolle spielen tut Forster gut daran, sie nicht unerwähnt zu lassen, da sie Barries rein gütige Motivation unterstreichen, ihn aber auch gleichzeitig auf einer anderen Wahrnehmungsebene reflektieren und den Subplot um seine Ehefrau Mary stärken. Die Beziehung der beiden, die im ganzen Film keinen einzigen Moment glücklicher Zweisamkeit teilen, ist der große Kontrapunkt zu Barries Kreativität, es ist die Realität, in der jedes Lächeln von seinen Lippen und die Freude aus seinen Augen weicht. Eine gewisse weltliche Entfremdung zum Nutzen seiner eskapistischen Leidenschaft ergänzt Barrie um eine interessante Facette und wird von Johnny Depp in seinem ohnehin hervorragenden Spiel im fliegenden Wechsel mit eingebracht. Dass dabei einige Ereignisse dramatisiert werden und kompakter im Handlungsrahmen untergebracht werden (zum Beispiel trennte sich das Ehepaar Barrie erst einige Jahre später, als im Film gezeigt), ist absolut nachzusehen, da so einfach ein reichhaltigeres Bild des Autors gezeichnet wird.
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‚Finding Neverland‘, erst Forsters zweiter großer und vierter Film insgesamt, unterstreicht dessen hervorstechendes Inszenierungsgeschick, wobei besonders seine gemeinsame Arbeit mit Stamm-Editor Matt Chessé zu erwähnen ist. Dieser schneidet bereits seit ‚Everything Put Together‘ aus dem Jahr 2001 die Filme des deutschstämmigen Regisseurs und in Sachen Szenenkomposition bilden sie ein geniales Duo, welches seinen (bisherigen) Höhepunkt vermutlich mit ‚Stay‘ (2005) ablieferte. Doch auch ‚Finding Neverland‘ bietet einige absolut bemerkenswerte Übergänge und ein großartiges Ineinanderfließen seiner bildlichen Bausteine.
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Der hochkarätige Cast um Depp, Kate Winslet, Dustin Hoffman und Julie Christie wird durch die sehenswerten Leistungen der Jungschauspieler ergänzt, die zwar besonders zu Anfang reichlich blasiert wirken, man dies im Zusammenhang mit der Epoche jedoch verschmerzen kann, ohne sie als nervtötend oder ähnliches zu empfinden. Der zur Drehzeit 11jährige Freddie Highmore, der im Laufe der Story immer weiter ins Zentrum rückt, beweist vor allem in den gemeinsamen Momenten mit Depp sein Talent. Winslet ist wunderbar wie eigentlich immer, Christie spielt genüsslich herablassend, Hoffman glänzt in seinen wenigen Szenen ebenfalls. Radha Mitchell, die als Barries Frau insgesamt nicht sonderlich ausdifferenziert wird, stellt die Verkümmerung ihrer Ehe glaubhaft dar.
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‚Finding Neverland‘ ist ein optisch außergewöhnlicher, gleichsam wunderschöner wie tieftrauriger, bewegender Film, der seine Geschichte auf eine warme, sich niemals durch Platitüden oder oberflächliche Lehren aufdrängende Weise erzählt. Bestens geeignet, um darin einzutauchen und sich anderthalb Stunden verzaubern zu lassen.
Niemand anderes wäre als Barrie denkbar gewesen als Johnny Depp. Keiner versteht es so wie er, sich bei seiner Rollenwahl stets treu zu bleiben, immer wieder den "Anderen", den Außenseiter zu variieren. [...] Dies ist kein faktengetreues biopic wie so viele derzeit. Dies ist ein Plädoyer für die Imagination. Ein Hohelied auf das Kind in jedem von uns. Und großes Schnupftuchkino!
Es ist inspirierend Johnny Depp als Barrie zu beobachten. Er trifft genau die Mitte aus schriftstellerischer Genialtität und kindlicher Spielfreude. Kate Winslet ist ebenso überzeugend und spielt dabei sehr zurückgenommen als Mutter der Musen Barries. Mit "Finding Neverland" kann man für zwei Stunden der Realität entfliehen und es fühlt sich gut an.
Mir blieben die Charaktere (außer dem von Johnny) fremd, ich hab nicht mitgefühlt und ihre Handlungen nicht nachvollziehen können.
Die Mutter der Jungs scheint eine kluge Frau zu sein und lässt sich mitreißen aber bleibt auf Abstand mit dem Schriftsteller. Vielleicht ist es weil sie krank ist und keinem allzu wichtig werden will aber das wird nicht erklärt alles bleibt so verdammt oberflächlich und nicht nachvollziehbar. Und bevor ich mich jetzt 2 Seiten lang aufrege lass ich das so stehen und hoffe ihr versteht mich schon.
ein wunderschöne geschichte über kindliche fantasien und wünsche die jeder von uns ganz tief in sich hat. man muss nur ganz fest dran glauben.
selten schafft es ein film mich so sehr zu berühren und zu packen und dieser hier schafft es immer wieder. ich findes es wunderbar meinen liebsten johnny in einer rolle zu sehen, die ohne skuriele maske auskommt (allerdings mag ich auch diese rollen sehr gerne)
kurz und knapp: ich liebe diesen film.
Eine fantastische Parabel über die Macht der Fantasie. Mit einem fantastischen Freddie Highmore und einem ebenso fantastischen Johnny Depp. Schlichtweg fantastisch!
One of my favourite actor's favourite movies...! ;-)
9/10
London, 1903!
James Barrie ist sich zu dieser Zeit noch nicht bewusst das sein ebenso geschriebenes Stück zu einer der berühmtesten Kindergeschichten aller Zeiten werden wird.
Der Theaterproduczent ist allerdings nicht der Meinung, das ein solches Stück Erfolg beim englischen Publikum haben wird und will es nur widerwillig aufführen. Eines Tages begegnet Mr. Barrie in einem englischen Park, vier verspielten Jungen und ihrer Mutter Sylvia, dessen Mann erst kürzlich verstorben ist. Schnell entwickelt James eine enge Verbindung zu der Familie kümmert sich um sie und entführt sie in eine fantasievolle magische Welt namens "Nimmerland".
"Sie haben uns gezeigt wie man Dinge verändern kann, wenn man nur fest daran glaubt."
Doch die Familie leidet noch immer unter dem Tod des Vaters, Sylvia hat es schwer als alleinerziehende Witwe und wird zunehmend kränklicher. Der älteste Sohn Peter wird trotz seiner Jugend immer mehr verantwortungsbewusster und lernt das er sich nun um seine Familie kümmern muss. Mr. Barrie, hingegen, wird von vielen Leuten nicht als guter Umgang für die Familie anerkannt und missbilligt. Dann kommt der Abend der Premiere. Das Stück: "Peter Pan"!
"Es sollte doch niemand ernst nehmen. - Tja, sie haben es auf den Kopf gestellt. - Auf den Kopf gestellt? - Diese Kritiker. Durch sie wurde es gewichtig. "
Wir blicken hinein ins Nimmerland. Wir blicken hinter die Geschichte. Hinter den Mann. Hinter den Jungen.
"Wenn Träume fliegen lernen" erzählt die Entstehungsgeschichte von Peter Pan mit einer fantasievollen Ader und untermalt sie mit wundervoller Filmmusik, die 2005 mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde. Johnny Depp und Kate Winslet passen auf den ersten Blick wenig zusammen, harominieren doch sehr gut in diesem Film. Wer allerdings auf viel Action wartet ist im falschen Film. Ruhig und erzählend zieht uns "Finding Neverland" (Orginaltitel) in seinen Bann und zeigt uns was passiert wenn man das träumen zulässt und sich das Kind im Inneren bewart.
"Denn alle Kinder werden erwachsen... bis auf eines!"
Ein tolles Märchen um die Entstehung der "Peter Pan"- Geschichte.
Wie schon bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" und "Alice im Wunderland" merkt man sehr deutlich, dass Johnny Depp unheimlich gerne in solchen modernen Märchen mitspielt. Und das merkt man seiner Darbietung auch an.
Wunderschöner Film über die Phantasie! Die leider heute viel zu offt verlorengegangen ist.
Sehr schön finde ich immer die wechsel in Spielszenen mit den Kindern. Zwischen sicht der Mitspieler und Sicht von Peter, der das ganze nicht sehen will und sich drauf einlässt.
Auch wenn die Story sehr ruhig und auch teilweise sehr vorhersehbar ist, macht doch gerade das den Film aus, und unterstreicht seine Botschft. Gut finde ich, dass es eigentlich keine "extremen" Punkte inder Handlung gibt. Es gibt echtes Liebesverhältniss zwischen den Beiden. Es gibt keinen Übertrieben Streit und Krach zb mit der Oma. Es wird alles nicht so exzessiv ausgespielt und betont.
Die echte welt ist nun mal offt nicht so Extrem wie wir es im Film oder im Theater sehen. Oder wie wir es dann in unserer Phantasie ausmalen!
Toller film, der mich auch am Ende sehr berührt hat!
Peter Pan im Peter Pan. Paraderolle für Mister Depp und wirklich wundervolles Liebes-Drama (oder so was in der Art). Man muss sich drauf einlassen und über die ein oder andere Längen bzw. Kitschphase hinwegsehen zu können. Genau richtig für die ganze Familie. Und auch die Message kommt nicht zu kurz , aber die wird für Anhähnder des tickenden Krokodils eh keine neue sein. Schöne moderne Neuauflage des Pans.
Und der beweiß dick auftragen muss nicht immer negativ sein.
ein film von und ein bißchen auch für kinder. humorvoll aber auch emotional wird die entstehhungsgeschichte von peter pan, aber auch ein autobiografischer abriss des autor gezeigt. gesellschaftliche aspekte sowie liebesbeziehungen werden angedeutet, aber nie zu stark ausgefeilt, dass sie das eigentliche thema zu stark beeinflussen könnten. sehr schön gemacht ohne zu sehr ins unrealistische abzuschweifen. depp wirkt das erste mal nahbar.
Eine schöne, sensibel (doch niemals kitschig) erzählte Geschichte darüber wie wohl eines der schönsten Märchen der Welt ("Peter Pan") entstand.
Johnny Depp ist toll (der sieht allerhöchstens wie 25 aus?!), die Jungs knuffig, nur irgendwie fand ich den Beginn ziemlich zäh und es hat gedauert bis der Film an Fahrt aufgenommen hat.
Ich hätte allerdings vorher gedacht, dass er mir (noch) besser gefallen würde.
Jaja, FINDING NEVERLAND trieft natürlich aus jeder Pore, ist Schwulst und Kitsch - schlimmer : manipulativ.
Aber der Film verbleibt mir weniger wegen seinem Cooperate-Deal mit Tempo-Taschentüchern in Erinnerung, als vielmehr als glühendes Pamphlet für die Wirkungsweise von Kunst.
Es ist ein Allgemeinplatz das Kunst über alle Schmerzen siegt, aber dennoch nicht minder wahr.
Musik für oder gegen Liebeskummer (beides das gleiche eigentlich) , Bücher gegen die ra(s)tlose Seele, Filme gegen den ärgerlichen Chef und das kaputte Auto.
Und mag dann gerne vom Elfenbeinturm herunter schwadronieren das hierfür natürlich nur das Größte, das Wahrste, das Unsterblichste zählt und wirkt, Hemingway oder Mozart zb. - und man kann sich über den Rest gern die ach so moralisch überlegene Seele aus dem Leib lachen, es macht den Fakt nicht ungeschehen das manchmal auch das Niedere, das Kleine dafür reicht.
Ich meine, mein Nachbar besorgt es seiner Alltagsfrustration bei einer Runde Dauerkrach mit Scooter, und so sehr ich darüber ablassen könnte, und damit unmittelbar mein ganz doll tolerantes Weltbild mokiere, es scheint ihm tatsächlich zu helfen.
Also was ?
FINDING NEVERLAND ist keine allzu große Kunst, kann dem literarischen Anstoß des Ganzen nicht im Geringsten das Wasser reichen, hat nicht die weltbesten Performances (obwohl der kleine Peter Llewelyn Davies hier großes abliefert) und bringt mich trotzdem zum fühlen.
Erinnert mich daran, wie ich als Kind immer dann die besten Geschichten schrieb und erfand, wenn es mir eigentlich miserabel ging.
Führt mir wieder vor Augen wieviel Gewicht damals die einfachste Geschichte besaß, und das selbst heute noch ein kleiner Schubs genügt um diese Linie Richtung Wunderland hin und wieder zu überschreiten.
Sicher, man wird abgeklärter mit den Jahren (oftmals unweigerlich zynischer).
Umso schöner wenn es einen dann so kalt erwischt, und man sich nach einem ausgewiesenen Kitschfilm erst die Tränen und dann das stupide, abgeklärte Erwachsenengrinsen für kurze Zeit aus dem Gesicht wischen kann.
Wenn mich danach Jemand auf eine Runde Bauklötze und Lego eingeladen hätte, ich hätte dankend bejaht.
Nur schnell, schnell - bevor einem die Stechuhr und der nervende Nachbar wieder den Rücken bricht.
Cool, dann also demnächst : Ich bring die Wachsmalkreide, du die Legos.Über Ort und Zeit können wir ja mal bei einer Juniortüte sprechen (aber nur, wenn ich das Spielzeug aus deiner Tüte auch haben darf).
Ach, das Spielzeug willste auch noch haben? Da kommen wir in nen Interessenkonflikt, das werden mir mit Fäusten und so klären müssen! Also, schnick, schnack, schnuck, ... ach, verdammt!
Und da du wunderwas auch noch kurz vor der norddeutschen Grenze sitzt, während ich ab den nächsten Wochen im Schwarzwald residieren werde: Du fährst! :D
@Sonse
Aaaber nur wenn du mitkommst....auf Dachböden hausen doch fiese Mäusegeister und Knarzdämonen.
@phoenix
Gut, ich öl dann schonmal mein Dreirad !
Dein stupides, abgeklärtes Erwachsenengrinsen hätte ich gerne gesehen :D.
Und Recht hast du, der Film lässt einen ganz doll fühlen, deswegen mag ich ihn :).
Finding Neverland ist ein Film, den man gesehen haben sollte.Johnny Depp ist fantastisch als Barrie und Kate Winslet macht ihre Sache gut. In einer kleinen Rolle ist Dustin Hoffman zu sehen:süffisant. Dem scheint der Peter Pan-Stoff ja sehr zuzusagen, war er es doch, der Hook im gleichnamigen Film verkörperte. Ein zauberhaftes Drama, fantasievoll, komisch und traurig zugleich.
Wunderbare Leistung von Mr. Depp mal wieder, von Kate Winslet leider nicht so. Die Dialoge haben gepasst und die Musik war auch mehr als treffend. Der Film hat von Anfang bis Ende gestimmt und mich für einen so ruhigen Film sehr gefesselt.
Eines der großen Geheimnisse in Hollywood ist, wann Johnny Depp endlich seinen ersten Oscar bekommt. Hier hätte er ihn jedenfalls mal wieder verdient gehabt. Allein durch sein schauspielerischen Können wird der Film zu etwas ganz Besonderem.
Schöner Film. Egal wie wie unhistorisch das ganze auch sein mag (Depp ist zu groß für J. M. Barrie ... ;) ) es ist eine schöne Verwebung des Buches mit seiner Entstehung. Nur Kate Winslet nervt, aber das tut sie immer. Grässliche Fehlbesetzung. Nun ja, irgendeinen Fehler muss jeder Film haben.
Wenn Träume fliegen lernen - Kritik
US/GB 2004 Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 10.02.2005
Kritiken (7) — Film: Wenn Träume fliegen lernen
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenFINDING NEVERLAND ist ein ganz wunderbarer, zu Herzen gehender Film, eine zu Tränen rührende Ode an die Kraft der Vorstellung, die einzig und allein die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu durchbrechen in der Lage ist. Die Verquickung von biographischen und phantastischen Elementen gelingt Marc Forster wahrlich ausgezeichnet. Vor allem bemerkenswert ist die Tatsache, dass die verbildlichte (kindliche) Vorstellungskraft Barries sich in jeder Szene nahtlos in das Gesamtbild einfügt, ohne wie ein Fremdkörper zu erscheinen. Als ob es das Eine nie ohne das Andere gegeben hätte und/oder geben wird. Und genau das macht diesen Film so unglaublich schön, so wahnsinnig traurig. Wer diese Erkenntnis in dem hinreißenden Spiel von Johnny Depp, Kate Winslet und Freddie Highmore zu finden in der Lage ist - und es wird so ziemlich jeder sein -, darf sich getrost auf die Schulter klopfen. Denn der Grund für das so harmonisch wirkende Zusammenspiel der sonst äußerst verschiedenen (Realitäts-)Ebenen ist so einfach wie naheliegend:
In Jedem von uns schlummert es nämlich, ein kleines, kindliches Gemüt, welches uns mit einem gesunden Maß an Vorstellungskraft segnet. Manchmal muss man allerdings erst erwachsen werden, um dies zu begreifen.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
R2-D2: Mann beisst Film
Kommentar löschenMagisch, bewegend und wahrhaft inspirierend. "FINDING NEVERLAND" erzählt eine wortwörtlich wundervolle Geschichte über die Macht des menschlichen Geistes und berührt dabei zutiefst. Alle Darsteller zeigen eine großartige Leistung, der Soundtrack passt sich harmonisch den Bildern an und die Phantasie-Bilder sind eine liebevolle Hommage an die wunderbare Welt des Theaters und damit an die Ursprünge dieser Geschichte. Ganz großes Kino.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Wenn Träume fliegen lernen” ist ein Film, den ich jedem ans Herz legen möchte, der etwas mit ruhigeren Filmen anfangen kann, in denen die Geschichte und die Charaktere wichtig sind und nicht die Actionszenen. Marc Forster ist es gelungen einen fesselnden Film zu erschaffen, den man sich auch gerne ein zweites Mal anschaut.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEin hübsche kleinteilige Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte Peter Pans, die mehr mutmaßt als hinterfragt und Johnny Depp als zurückhaltenden, sensiblen, schnulzigen Autoren zum Helden eines magischen und unkonventionellen Liebesmärchens erklärt. Inszenatorisch die dichteste, rundeste und schlüssigste Regiearbeit Marc Forsters, formuliert der Film sein Verständnis von der Macht der Fantasie als in den Alltag und die allgemeine Vorstellungskraft eingreifendes Gut jedoch derart naiv, offensichtlich und mitunter platt gefühlsduselig, dass er nie standhalten kann beispielsweise mit den originellen und Erzählstrategien reflektierenden Imaginationsentwürfen Tim Burtons im vergleichbaren "Big Fish".
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen‚Wenn Träume fliegen lernen‘ ist ein Film von ebenso überbordender Phantasie, wie sie wohl auch jenem Mann innewohnte, dessen Geschichte er erzählt. Der schottische Schriftsteller und Dramatiker Sir James Matthew Barrie, gespielt von Johnny Depp, veröffentlichte seine Werke zwischen 1888 und 1936, der Film handelt von der Entstehung seiner berühmtesten Figur, ‚Peter Pan‘.
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‚Finding Neverland‘, so der Originaltitel, beginnt im Jahr 1902 und zeigt einen Barrie, der mit seinen Stücken beim Theaterpublikum nicht sonderlich gut ankommt und höchstens geheucheltes Lob erntet. Seine Ehe mit der Schauspielerin Mary Ansell scheint beiden nicht mehr viel zu geben, so teilen sie nicht einmal mehr das Schlafzimmer. Als er die Witwe Sylvia Davies und ihre vier Söhne kennenlernt, entspringt aus der Freundschaft zu den Kindern und ihrer Mutter der märchenhaft angehauchte Inspirationsquell, dem letztlich…
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenNiemand anderes wäre als Barrie denkbar gewesen als Johnny Depp. Keiner versteht es so wie er, sich bei seiner Rollenwahl stets treu zu bleiben, immer wieder den "Anderen", den Außenseiter zu variieren. [...] Dies ist kein faktengetreues biopic wie so viele derzeit. Dies ist ein Plädoyer für die Imagination. Ein Hohelied auf das Kind in jedem von uns. Und großes Schnupftuchkino!
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenEs ist inspirierend Johnny Depp als Barrie zu beobachten. Er trifft genau die Mitte aus schriftstellerischer Genialtität und kindlicher Spielfreude. Kate Winslet ist ebenso überzeugend und spielt dabei sehr zurückgenommen als Mutter der Musen Barries. Mit "Finding Neverland" kann man für zwei Stunden der Realität entfliehen und es fühlt sich gut an.
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Kommentare (72) — Film: Wenn Träume fliegen lernen
Kommentar schreibenminate 2012/01/01 22:11:30
Kommentar löschenMir blieben die Charaktere (außer dem von Johnny) fremd, ich hab nicht mitgefühlt und ihre Handlungen nicht nachvollziehen können.
Die Mutter der Jungs scheint eine kluge Frau zu sein und lässt sich mitreißen aber bleibt auf Abstand mit dem Schriftsteller. Vielleicht ist es weil sie krank ist und keinem allzu wichtig werden will aber das wird nicht erklärt alles bleibt so verdammt oberflächlich und nicht nachvollziehbar. Und bevor ich mich jetzt 2 Seiten lang aufrege lass ich das so stehen und hoffe ihr versteht mich schon.
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Dschadie 2011/12/04 00:25:22
Kommentar löschenein wunderschöne geschichte über kindliche fantasien und wünsche die jeder von uns ganz tief in sich hat. man muss nur ganz fest dran glauben.
selten schafft es ein film mich so sehr zu berühren und zu packen und dieser hier schafft es immer wieder. ich findes es wunderbar meinen liebsten johnny in einer rolle zu sehen, die ohne skuriele maske auskommt (allerdings mag ich auch diese rollen sehr gerne)
kurz und knapp: ich liebe diesen film.
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MasterZ 2011/12/01 18:15:12
Kommentar löschenein wunderschöner Film über die Macht der Fantasie
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LynchFan1706 2011/10/17 16:46:13
Kommentar löschenFreddie Highmore bricht einem das Herz...
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Karowdame 2011/10/13 13:39:43
Kommentar löschenAbsolute Entdeckung für mich in diesem Film: Freddie Highmore! Herzzerreißend...
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MarcelN44 2011/09/22 23:01:46
Kommentar löschenEine fantastische Parabel über die Macht der Fantasie. Mit einem fantastischen Freddie Highmore und einem ebenso fantastischen Johnny Depp. Schlichtweg fantastisch!
One of my favourite actor's favourite movies...! ;-)
9/10
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sweetForgiveness 2011/07/02 21:08:54
Kommentar löschenLondon, 1903!
James Barrie ist sich zu dieser Zeit noch nicht bewusst das sein ebenso geschriebenes Stück zu einer der berühmtesten Kindergeschichten aller Zeiten werden wird.
Der Theaterproduczent ist allerdings nicht der Meinung, das ein solches Stück Erfolg beim englischen Publikum haben wird und will es nur widerwillig aufführen. Eines Tages begegnet Mr. Barrie in einem englischen Park, vier verspielten Jungen und ihrer Mutter Sylvia, dessen Mann erst kürzlich verstorben ist. Schnell entwickelt James eine enge Verbindung zu der Familie kümmert sich um sie und entführt sie in eine fantasievolle magische Welt namens "Nimmerland".
"Sie haben uns gezeigt wie man Dinge verändern kann, wenn man nur fest daran glaubt."
Doch die Familie leidet noch immer unter dem Tod des Vaters, Sylvia hat es schwer als alleinerziehende Witwe und wird zunehmend kränklicher. Der älteste Sohn Peter wird trotz seiner Jugend immer mehr verantwortungsbewusster und lernt das er sich nun um seine Familie kümmern muss. Mr. Barrie, hingegen, wird von vielen Leuten nicht als guter Umgang für die Familie anerkannt und missbilligt. Dann kommt der Abend der Premiere. Das Stück: "Peter Pan"!
"Es sollte doch niemand ernst nehmen. - Tja, sie haben es auf den Kopf gestellt. - Auf den Kopf gestellt? - Diese Kritiker. Durch sie wurde es gewichtig. "
Wir blicken hinein ins Nimmerland. Wir blicken hinter die Geschichte. Hinter den Mann. Hinter den Jungen.
"Wenn Träume fliegen lernen" erzählt die Entstehungsgeschichte von Peter Pan mit einer fantasievollen Ader und untermalt sie mit wundervoller Filmmusik, die 2005 mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde. Johnny Depp und Kate Winslet passen auf den ersten Blick wenig zusammen, harominieren doch sehr gut in diesem Film. Wer allerdings auf viel Action wartet ist im falschen Film. Ruhig und erzählend zieht uns "Finding Neverland" (Orginaltitel) in seinen Bann und zeigt uns was passiert wenn man das träumen zulässt und sich das Kind im Inneren bewart.
"Denn alle Kinder werden erwachsen... bis auf eines!"
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duffy 2011/07/03 10:10:50
Antwort löschenDa muss ich jedes Mal(!) hart heueln.
sweetForgiveness 2011/07/03 13:05:03
Antwort löschen@duffy: auch du darfst mal Tränchen vergießen...
MikeC. 2011/05/25 13:00:13
Kommentar löschenEin tolles Märchen um die Entstehung der "Peter Pan"- Geschichte.
Wie schon bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" und "Alice im Wunderland" merkt man sehr deutlich, dass Johnny Depp unheimlich gerne in solchen modernen Märchen mitspielt. Und das merkt man seiner Darbietung auch an.
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*ulma* 2011/04/05 10:54:02
Kommentar löschenEinfühlsam erzählte Geschichte mit großartigen Schauspielern.
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Vagner 2010/12/25 21:58:19
Kommentar löschenWunderschöner Film über die Phantasie! Die leider heute viel zu offt verlorengegangen ist.
Sehr schön finde ich immer die wechsel in Spielszenen mit den Kindern. Zwischen sicht der Mitspieler und Sicht von Peter, der das ganze nicht sehen will und sich drauf einlässt.
Auch wenn die Story sehr ruhig und auch teilweise sehr vorhersehbar ist, macht doch gerade das den Film aus, und unterstreicht seine Botschft. Gut finde ich, dass es eigentlich keine "extremen" Punkte inder Handlung gibt. Es gibt echtes Liebesverhältniss zwischen den Beiden. Es gibt keinen Übertrieben Streit und Krach zb mit der Oma. Es wird alles nicht so exzessiv ausgespielt und betont.
Die echte welt ist nun mal offt nicht so Extrem wie wir es im Film oder im Theater sehen. Oder wie wir es dann in unserer Phantasie ausmalen!
Toller film, der mich auch am Ende sehr berührt hat!
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rav_bralor 2010/11/30 13:53:34
Kommentar löschenPeter Pan im Peter Pan. Paraderolle für Mister Depp und wirklich wundervolles Liebes-Drama (oder so was in der Art). Man muss sich drauf einlassen und über die ein oder andere Längen bzw. Kitschphase hinwegsehen zu können. Genau richtig für die ganze Familie. Und auch die Message kommt nicht zu kurz , aber die wird für Anhähnder des tickenden Krokodils eh keine neue sein. Schöne moderne Neuauflage des Pans.
Und der beweiß dick auftragen muss nicht immer negativ sein.
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Pardus 2010/11/20 23:30:51
Kommentar löschenein film von und ein bißchen auch für kinder. humorvoll aber auch emotional wird die entstehhungsgeschichte von peter pan, aber auch ein autobiografischer abriss des autor gezeigt. gesellschaftliche aspekte sowie liebesbeziehungen werden angedeutet, aber nie zu stark ausgefeilt, dass sie das eigentliche thema zu stark beeinflussen könnten. sehr schön gemacht ohne zu sehr ins unrealistische abzuschweifen. depp wirkt das erste mal nahbar.
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Jason Bourne 2010/10/05 19:37:31
Kommentar löschenMir einfach zu viel kitsch. Mag ich nicht.
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Lea<33 2010/09/19 12:36:47
Kommentar löschenEine schöne, sensibel (doch niemals kitschig) erzählte Geschichte darüber wie wohl eines der schönsten Märchen der Welt ("Peter Pan") entstand.
Johnny Depp ist toll (der sieht allerhöchstens wie 25 aus?!), die Jungs knuffig, nur irgendwie fand ich den Beginn ziemlich zäh und es hat gedauert bis der Film an Fahrt aufgenommen hat.
Ich hätte allerdings vorher gedacht, dass er mir (noch) besser gefallen würde.
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Kathi.Summer 2010/09/19 00:31:34
Kommentar löschenHab weinen müssen! Sehr ergreifender Film...
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KlapTrap 2010/09/15 01:08:29
Kommentar löschenJaja, FINDING NEVERLAND trieft natürlich aus jeder Pore, ist Schwulst und Kitsch - schlimmer : manipulativ.
Aber der Film verbleibt mir weniger wegen seinem Cooperate-Deal mit Tempo-Taschentüchern in Erinnerung, als vielmehr als glühendes Pamphlet für die Wirkungsweise von Kunst.
Es ist ein Allgemeinplatz das Kunst über alle Schmerzen siegt, aber dennoch nicht minder wahr.
Musik für oder gegen Liebeskummer (beides das gleiche eigentlich) , Bücher gegen die ra(s)tlose Seele, Filme gegen den ärgerlichen Chef und das kaputte Auto.
Und mag dann gerne vom Elfenbeinturm herunter schwadronieren das hierfür natürlich nur das Größte, das Wahrste, das Unsterblichste zählt und wirkt, Hemingway oder Mozart zb. - und man kann sich über den Rest gern die ach so moralisch überlegene Seele aus dem Leib lachen, es macht den Fakt nicht ungeschehen das manchmal auch das Niedere, das Kleine dafür reicht.
Ich meine, mein Nachbar besorgt es seiner Alltagsfrustration bei einer Runde Dauerkrach mit Scooter, und so sehr ich darüber ablassen könnte, und damit unmittelbar mein ganz doll tolerantes Weltbild mokiere, es scheint ihm tatsächlich zu helfen.
Also was ?
FINDING NEVERLAND ist keine allzu große Kunst, kann dem literarischen Anstoß des Ganzen nicht im Geringsten das Wasser reichen, hat nicht die weltbesten Performances (obwohl der kleine Peter Llewelyn Davies hier großes abliefert) und bringt mich trotzdem zum fühlen.
Erinnert mich daran, wie ich als Kind immer dann die besten Geschichten schrieb und erfand, wenn es mir eigentlich miserabel ging.
Führt mir wieder vor Augen wieviel Gewicht damals die einfachste Geschichte besaß, und das selbst heute noch ein kleiner Schubs genügt um diese Linie Richtung Wunderland hin und wieder zu überschreiten.
Sicher, man wird abgeklärter mit den Jahren (oftmals unweigerlich zynischer).
Umso schöner wenn es einen dann so kalt erwischt, und man sich nach einem ausgewiesenen Kitschfilm erst die Tränen und dann das stupide, abgeklärte Erwachsenengrinsen für kurze Zeit aus dem Gesicht wischen kann.
Wenn mich danach Jemand auf eine Runde Bauklötze und Lego eingeladen hätte, ich hätte dankend bejaht.
Nur schnell, schnell - bevor einem die Stechuhr und der nervende Nachbar wieder den Rücken bricht.
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phoenix409 2010/09/15 01:18:55
Antwort löschenBezaubernd, und Recht haste. Lego ist eh zeitlos! :)
KlapTrap 2010/09/15 01:25:00
Antwort löschenCool, dann also demnächst : Ich bring die Wachsmalkreide, du die Legos.Über Ort und Zeit können wir ja mal bei einer Juniortüte sprechen (aber nur, wenn ich das Spielzeug aus deiner Tüte auch haben darf).
Sonse 2010/09/15 01:28:31
Antwort löschenWillste auch noch was von meinem Dachboden? ;)
Den Film fand ich damals nur solala. Muss ich dem also nochmal ne Chance geben, was?
phoenix409 2010/09/15 01:42:57
Antwort löschenAch, das Spielzeug willste auch noch haben? Da kommen wir in nen Interessenkonflikt, das werden mir mit Fäusten und so klären müssen! Also, schnick, schnack, schnuck, ... ach, verdammt!
phoenix409 2010/09/15 01:44:14
Antwort löschenUnd da du wunderwas auch noch kurz vor der norddeutschen Grenze sitzt, während ich ab den nächsten Wochen im Schwarzwald residieren werde: Du fährst! :D
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KlapTrap 2010/09/15 10:49:20
Antwort löschen@Sonse
Aaaber nur wenn du mitkommst....auf Dachböden hausen doch fiese Mäusegeister und Knarzdämonen.
@phoenix
Gut, ich öl dann schonmal mein Dreirad !
nurleben 2010/09/17 00:29:34
Antwort löschenDein stupides, abgeklärtes Erwachsenengrinsen hätte ich gerne gesehen :D.
Und Recht hast du, der Film lässt einen ganz doll fühlen, deswegen mag ich ihn :).
summerwine-lee 2010/09/13 22:29:39
Kommentar löschenFinding Neverland ist ein Film, den man gesehen haben sollte.Johnny Depp ist fantastisch als Barrie und Kate Winslet macht ihre Sache gut. In einer kleinen Rolle ist Dustin Hoffman zu sehen:süffisant. Dem scheint der Peter Pan-Stoff ja sehr zuzusagen, war er es doch, der Hook im gleichnamigen Film verkörperte. Ein zauberhaftes Drama, fantasievoll, komisch und traurig zugleich.
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Claudia :) 2010/08/31 15:32:22
Kommentar löschenWunderbare Leistung von Mr. Depp mal wieder, von Kate Winslet leider nicht so. Die Dialoge haben gepasst und die Musik war auch mehr als treffend. Der Film hat von Anfang bis Ende gestimmt und mich für einen so ruhigen Film sehr gefesselt.
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Filmkenner77 2010/08/24 15:44:46
Kommentar löschenEines der großen Geheimnisse in Hollywood ist, wann Johnny Depp endlich seinen ersten Oscar bekommt. Hier hätte er ihn jedenfalls mal wieder verdient gehabt. Allein durch sein schauspielerischen Können wird der Film zu etwas ganz Besonderem.
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Fialar 2010/08/16 20:04:04
Kommentar löschenSchöner Film. Egal wie wie unhistorisch das ganze auch sein mag (Depp ist zu groß für J. M. Barrie ... ;) ) es ist eine schöne Verwebung des Buches mit seiner Entstehung. Nur Kate Winslet nervt, aber das tut sie immer. Grässliche Fehlbesetzung. Nun ja, irgendeinen Fehler muss jeder Film haben.
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