Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Who's Afraid of Virginia Woolf? (1966), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 16.12.1966
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37 Kommentare
Keine
von Mike Nichols, mit Elizabeth Taylor und Richard Burton
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ist die mehrfach Oscar-prämierte Kinoversion des gleichnamigen Theaterstücks mit Elizabeth Taylor und Richard Burton als sich leidenschaftlich streitendes Ehepaar.
Als Martha (Elizabeth Taylor) eines Abends angetrunken von einer Party nach Hause kommt und auch noch zwei Bekannte im Schlepptau hat, ist ihr Mann George (Richard Burton) davon gar nicht begeistert. Während die beiden Gäste, Nick (George Segal) und Honey (Sandy Dennis), vor der Tür stehen, beschimpft George seine Frau, die dann auch mit scharfen Worten zurückschlägt. Offensichtlich, dass sich hier im Laufe ihrer Ehejahre einiges an Frust und Wut angestaut hat, was heute zum Ausbruch kommt.
Hintergund & Infos zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
In seinem Regiedebüt adaptierte Mike Nichols das legendäre Theaterstück Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee für das Kino. Sein düsteres Kammerspiel mit Richard Burton und Elizabeth Taylor erhielt 1967 dreizehn Oscar-Nominierungen, fünf davon konnte der Film schließlich für sich verbuchen, darunter auch die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin für Elizabeth Taylor.
Mehr Bilder (4) und Videos (2) zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Ehedrama, Thriller
- Zeit
- Gegenwart, Morgengrauen, Samstag, Sonntag
- Ort
- Fantasiewelt, Kleinstadt, Massachusetts, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abendessen, Alkohol, Alkoholismus, Auto, Beleidigung, Besuch, Betrunken, Ehe, Ehebruch, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Ehestreit, Erbrechen, Familiengeheimnis, Garten, Gast, Geheimnis, Gesang, Gewalt, Gin, Hochzeit, Idealismus, Kinderlosigkeit, Klassiker, Konversation, Monolog, Oscargewinner, Professor, Regenschirm, Schrei, Schuld, Sohn, Sterilität, Streich, Streit, Tanzen, Untreue, Vernachlässigung in der Ehe, Älterwerden
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Traurig, Verstörend

Die Katze auf dem heißen Blechdach
The Killing - Die Rechnung ging nicht auf
Anatomie eines Mordes
Der Dialog
Verschwörung im Nordexpress




















Kritiken (4) — Film: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Das Spiel von Taylor/Burton ist bestechend. Alles was einen guten Film ausmacht, verkörpern die beiden: Esprit, Eleganz, Leidenschaft und Gefühle. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenFrüher New-Hollywood-Film, der Töne anspricht, die man selbst heute im europäischen Kino vermisst. Brutal, extrem und vorallem absolut, aber immer nah an der Wirklichkeit, da der Alkohol in Strömen fließt und aus den Figuren das Schlechteste herauskehrt. Dass der Film eine Theateradaption ist, merkt man nicht. Nichols vertraut bei seinem Film sehr auf die Montage und nutzt die Möglichkeiten, die er hat. Heftige Wechsel zwischen Totalen und Nahaufnahmen, Dollyfahrten und Zooms. Damals war Hollywood noch frei und gut! Ein Klassiker!
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenHass, Erniedrigung, seelische Folter unter Liebenden. Rollenspiele mit exzessiven Alkoholmissbrauch um die Leere des Lebens zu füllen. Nichols schuf mit Taylor - leider ohne Bette Davis - und Burton ein zeitloses Meisterwerk.
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pellekraut007 Fri, 09 Oct 2009 09:13:39 -0000
Antwort löschenIch dachte eine lange Zeit, Virginia Woolf sei eine wildgewordene Schriftstellerin im Alkoholrausch. Dann las ich "Orlando" und fand zwar eine Parallele aber keinen Zusammenhang! Kannte Albee... Woolf? Ich liebe diesen Film, den ich bestimmt schon 10 mal gesehen habe. Wie schon erwähnt: knallhartes Sozialdrama um Haß, Liebe, Exzess, Sucht, Sado-Masochismus, Nepotismus und Rache! Natürlich ein Meisterwerk, gehört in jeden Schrein und sollte ein Pflichtfilm für die Schule werden! Der Mann in der Schlangenhaut, Faust im Nacken, Die zwölf Geschworenen, Wer die Nachtigall stört, Kaltblütig... ach was waren das für Filme, ohne Genuschel, nervtötende Musik und Optikkrawall. Konnten die damals besser schreiben? Waren die sensibler, intelligenter? Lieber Alviesinger, für diesen Film sollten wir zusammen ein Denkmal errichten. Prost!
schwarzeserie Tue, 12 Apr 2011 02:54:02 -0000
Antwort löschenDie Bücher/Drehbücher waren meines Erachtens besser.Ausserdem wurden ganz allgemein Kinofilme überwiegend für erwachsenes auch älteres Publikum gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein überwiegend älteres Publikum heutzutage z.b. "Transformers" im Kino anschaut.Die Sehgewohnheiten haben sich auch verändert. Noch in den 70er Jahren war es bei vielen Akademikern verpönt, überhaupt einen Fernseher zu besitzen obwohl sie sich hätten 3 Stück leisten können.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDu bist so eine Flasche, George!
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Kommentare (32) — Film: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
TinaCocaine Tue, 11 Dec 2012 12:18:10 -0000
Kommentar löschenIch musste den Film im Abi analysieren - vielleicht ist das der Grund, warum ich ihn eher nervtötend finde. Schon sehr durchgeknallt und nicht meine Art von Humor. Allerdings muss schon gesagt werden, dass die schauspielerischen Leistungen grandios sind und die Dialoge nicht von schlechten Eltern. Zweifelsohne ein sehr guter Film, aber einfach nicht mein Fall!
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il padrino Wed, 13 Mar 2013 16:07:28 -0000
Antwort löschenDu weißt, dass das keine Komödie ist, oder?
TinaCocaine Thu, 14 Mar 2013 07:08:12 -0000
Antwort löschenWie kommst du auf die Frage???Wie gesagt, ich musste den Film analysieren...Da weiß man schon um was es sich handelt...Es sind dennoch Aspekte einer Komödie vorhanden, die mir jedoch nicht gefallen.
ShayaNova Mon, 03 Dec 2012 13:42:00 -0000
Kommentar löschendas ist DER film über eine kranke beziehung schlechthin. wenn man den gesehen hat, braucht man eigentlich keinen anderen mehr anzuschauen, denn das sind nur lauwarme plagiate. taylor und burton liefern sich die schlacht im kalten ehebett und dem zuschauer wird nichts erspart.
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Andy Dufresne Sat, 27 Oct 2012 11:45:00 -0000
Kommentar löschenTheater als Kino...
Zerfleischung als Ehedrama.
Ein vier Personentheaterstück als irrlichternder,
wütender und todtrauriger Kinofilm.
Kein Ehedrama,eine Eheschlacht...
Liz Taylor und Richard Burton auf dem absoluten Höhepunkt ihres Könnens.
Zurecht bekam Taylor den Oscar,völlig zu Unrecht bekam ihn Burton nicht (er war nominiert,insgesamt war er Zeit seines Lebens 7 mal nominiert und hat den Oscar nie gewonnen,für mich eines der (vielen) ganz großen Irrtümer der Filmgeschichte,eine totale Fehlentscheidung und persönliche Beleidigung diesem Großschauspieler gegenüber).
Die beiden spielen ein alterndes,dem Alkohol äußerst zugeneigtes Ehepaar das sich,als ein anderes,junges Paar zu Gast ist, aufs Zynischste und Gemeinste angreift und zerreißt.
Wahnsinn wie echt, wie zutreffend hier alles rüberkommt,gar nichts wirkt konstruiert oder erfunden,alles ist so glaubwürdig und überzeugend als würde man eine Dokumentation über eine zerbrochene Ehe verfolgen...
Der Film ist nicht einfach anzuschauen,im Gegenteil manchmal will man gar nicht hinschauen,manchmal muß man das Gesicht verziehen und möchte sich abwenden aber man kann es nicht...
Trotzdem ist der Film unterhaltsam auch wenn das komisch klingt, es ist wirklich so.
Ganz sperrige (gute) Filme schaue ich einmal an ,behaupte immer das die Filme gut sind (was sie ja auch sind),schaue sie mir aber nicht noch einmal an. Das ist bei "Virginia Woolf" nicht der Fall,den hab ich schon öfter angeschaut (das meinte ich mit "komisch das er unterhaltsam ist").
Wer sich nicht von einem Schwarzweißfilm aus dem Jahre 1966 mit genau drei Handlungsorten abschrecken lässt,wird mit einer der größten (Doppel) Schauspielleistungen aller Zeiten belohnt.
Vielleicht DAS Kammerspiel der Kinogeschichte...
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Cellmorbasg Wed, 26 Sep 2012 20:34:36 -0000
Kommentar löschenÜber die großartige Leistungen der Schauspieler in den Streitszenen ist alles gesagt. Es gibt drei Bilder denen weniger Aufmerksamkeit zu widerfahren scheint, dabei sind sie essentiell für die Wirkung und Funktionalität des ganzen Krieges und nicht weniger eindrucksvoll: Richard Burton einsam auf der Schaukel sitzend, Elisabeth Taylor allein über den Rasend schwankend und letztlich Burtons Hand auf Taylors Schulter. Ob man diese Bilder nun als Zeichen eines Rests von Liebe deutet oder als nötige Ruhepausen vor dem nächsten Schlag, ist vielleicht gar nicht mal entscheidend, aber ohne diese Eindrücke wird das große Schauspiel kaum verständlich. Darum sind es diese drei Bilder voller poetischer Kraft, die mir vor allem in Erinnerung bleiben werden. Sie geben dem unwirklichen Streit die nötige Tiefe um ihn nicht nur als Schauspiel, sondern als Ausdruck wahrer Gefühle zu begreifen.
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judischnudi Fri, 31 Aug 2012 11:11:52 -0000
Kommentar löschen"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" - das sind messerscharf geschliffene Dialoge, Taylor und Burton in Hochform spielen sich gegenseitig an die Wand. Als Zuschauer weiß man nicht, soll man lachen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Spielrunde um Spielrunde ist man amüsiert, beschämt, bestürzt. Im Vergleich dazu wirkt Polanskis "Gott des Gemetzels" wie ein Kindergartenspiel.
Eine kleine Anmerkung für moviepilot: Die Synopse stimmt so nicht. George und Martha kommen gemeinsam nach Hause. Der Streit entspinnt sich, weil Martha (auf Anraten ihres von George gehassten Vaters und aus Interesse an dem gutaussehenden jungen Mann) ein junges Paar zu später Stunde eingeladen hat.
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mattxl Tue, 31 Jul 2012 08:52:02 -0000
Kommentar löschenDreckloch, verdammtes. Dreckloch, verdammtes.
Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" gesehen. Seitdem höre ich Stimmen. Immer wieder ruft es in mir: "Dreckloch, verdammtes. Dreckloch, verdammtes." Ich bitte jetzt keine voreiligen Schlüsse auf den Zustand meiner Wohnung zu ziehen. Es liegt einzig und allein an der großartigen Elisabeth Taylor bzw. ihrer ebenso großartigen Synchronstimme Hannelore Schroth, dass es nun immer wieder so in mir ruft. Und ich bitte die vereinigten Moviepiloten um Hilfe, um mich von diesen Stimmen zu erlösen: Wie heißt denn nun dieser verdammte Bette-Davis-Film, aus dem die Taylor da zitiert????
Über den Film selbst muss man wohl kaum noch etwas sagen. Wer so ein Debütwerk ablegt, wie es Mike Nichols hier tut, bei dem darf man wohl von einem Wunderkind sprechen - und zwar eines, das in der Folge Klassiker am laufenden Band abgelegt hat. Mehr Psychodrama war nie. Manche Szene ist in ihrer Unerträglichkeit kaum auszuhalten. Liebe als Krieg, ja Massaker mit den Mitteln der alkoholgetränkten Verbalinjurie. Die kontinuierliche Demütigung des anderen als der letzte Weg, noch einmal etwas von jener Intensität des ersten Verliebstseins zu spüren, die längst im Räderwerk des Ehealltags zermahlen wurde. Was die drei Darsteller Taylor, Burton und Dennis hier abliefern (Segal klammer ich mal ein, der fällt etwas ab), ist eigentlich schon kein Schauspiel mehr, das ist eine Operation am lebenden Körper.
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uncut123 Tue, 10 Jul 2012 17:27:02 -0000
Kommentar löschentaylor war ja ganz gut aber ich verstehe nicht warum burton nicht den oscar bekam? meiner meinung nach hatte er es mehr als gut gemacht.habe gut gelacht.werde den film auch noch mal im o-ton hören und glaube das er da noch besser rüberkommt
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gibtsnet Thu, 21 Jun 2012 19:17:48 -0000
Kommentar löschenOh mein Gott! Wer zahlt mir jetzt meine Therapiesitzungen nach diesem Film?
Die Atmosphäre zwischen den Darstellern ist so dicht und die Spannungen so erdrückend, dass die Luft schier zum Schneiden scheint. Wahnsinn, das muss ich jetzt erst mal sacken lassen ...
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Kamell Wed, 13 Jun 2012 22:40:51 -0000
Kommentar löschenAndy Dufresnes Kommentar (s.u.) enthält die wichtigen Details. Das ist das intensivste Theaterfilmwerk, das ich bislang gesehen habe und eigentlich würde ich gerne volle 10 Punkte geben. Aber ich werde mir diesen Film wahrscheinlich nie wieder ansehen (oder frühestens in 40 Jahren nochmal) - ich fand ihn im wahrsten Sinne des Wortes schrecklich gut. Wie Taylor und Burton sich fertigmachen vor den Augen ihrer Gäste ist sensationell und mitreißend. Ich war danach so fertig, wie wenn ich den Abend mit ihnen verbracht hätte. Das tue ich mir so schnell nicht nochmal an ... fremdschämen muss man sich ja im Alltag genug ...
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Mr. Pink Fri, 06 Apr 2012 12:32:59 -0000
Kommentar löschenVermutlich niemand. Aber ich habe jetzt irgendwie ein bisschen Angst vor Liz Taylor. Den Oscar hat sie absolut verdient gewonnen!
"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" ist Ehestreit deluxe. Ein aufwühlendes Drama, das die Grenzen zwischen Realität und Illusion gekonnt verschwimmen lässt, und einzig durch die großartigen Dialoge und die grandiosen Leistungen der Darsteller getragen wird.
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Brentano Wed, 09 May 2012 07:51:38 -0000
Antwort löschenSo traurig es scheinen mag, gewisse Werke der Litertaur (hier verfilmt, übrigens war Virginia Woolf eine großartige, sensible Schriftstllerin) kann man erst in ihrer "Gänze" zumeist etwa einschätzen, wenn man/frau/mensch das entsprechend gleiche, reife Alter ihrer Erkenntishaftigkeit darin ebenso, etwa erreicht haben mag, ..tja
(also genauso "alt" wie die darin vorgestellten Protagonisten /mit ähnlicher Lebenserfahrung etwa/ ist, sein wird, etc.)
marlose Tue, 28 Feb 2012 21:57:54 -0000
Kommentar löschenWas für ein Film! Einfach unheimlich wie Taylor und Burton sich verbal regelrecht verstümmeln!
"gut > besser > am besten > bestialisch"
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Crow369 Sat, 18 Feb 2012 07:10:40 -0000
Kommentar löschenDas wahrscheinlich grandioseste, verbale Gemetzel der Filmgeschichte. Elizabeth Taylor und Richard Burton überzeugen von der ersten bis zur letzten Szene und hinterlassen einen aufgewühlten bis verstörten Zuschauer dieses Meisterwerks.
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Vincent_Vega Mon, 19 Sep 2011 23:06:33 -0000
Kommentar löschenLiz Taylor und Tim Burton als trinkendes, streitendes, sich beleidigendes und ankeifendes Ehepaar, dass ein Theater-Schauspiel, eine von Beschimpfungen und Kränkungen durchzogene Vorstellung, nicht nur für das junge Ehepaar, welches zu später Stunde eingeladen wurde, sondern ebenso für unsereins, den Zuschauer, zum besten gibt, die nicht zuletzt durch Unmengen von Alkohol angeheizt wird und je später der Abend wird, immer dramatischere Züge annimmt, wobei beide immer darauf bedacht sind, die richtigen Worte zu wählen, um ihren wirren Geschichten die richtige Würze zu verleihen und Beleidigungen gegenüber dem anderen so schmerzhaft wie möglich ausfallen zu lassen.
Ist dieses Spiel anfangs noch sehr amüsant steigt mit zunehmender Alkoholisierung
die Dramatik und der anfangs unterhaltsame Spaß weicht immer mehr einer Gefühle
verletzenden Tragödie, die katastrophale Ausmaße annimmt und irgendwann soweit von Wut, Eifersucht und Zorn durchzogen ist, dass sie in einem Seele und Verstand auffressenden Fiasko der Charaktere zu gipfeln scheint.
Melancholisches, tragisches, amüsantes, interessantes und spannendes Kammerspiel und Drama, dass durch seine vier Darsteller und deren außergewöhnliches und phänomenales Schauspiel faszieniert, fesselt, begeistert und betrübt.
Ganz großes Kino der Gefühle.
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slangbanger! Sat, 05 Nov 2011 20:54:34 -0000
Antwort löschenIch glaube, du meinst Richard Burton ... nicht Tim! :)
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Vincent_Vega Sun, 06 Nov 2011 02:09:45 -0000
Antwort löschenStimmt! :)
Bartel aka Faniel Dranz Wed, 07 Dec 2011 12:34:14 -0000
Antwort löschenObwohl ich den Tim Taylor Film auch sehr interessant gefunden hätte...."Hör mal wer da surreal säuft!"
Gentle Mon, 20 Jun 2011 12:32:02 -0000
Kommentar löschenGrossartiges Stueck Filmgeschichte mit einer der besten Dialogsammlung aller Zeit. Unglaublicher Film, selbst fuer Leute die nicht auf aeltere Filme stehen - das ist ein Must-See.
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L-viz Tue, 12 Apr 2011 21:30:40 -0000
Kommentar löschenTja, wer hat denn nun Angst vor Virginia Woolf? Großartig gespielt, keine Frage. Es fehlt allerdings ein Sympathieträger. Alle vier Hauptdarsteller haben ja, das kommt nach und nach ans Licht, Dreck am Stecken. So habe ich das ganze etwas teilnahmslos verfolgt. Und das Ende habe ich noch nicht ganz verstanden. Es scheint mir da um das Aufrechterhalten einer Phantasiewelt zu gehen - oder eben nicht...(?)
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Brennegan Thu, 07 Apr 2011 20:40:52 -0000
Kommentar löschenWunderbar, wie Taylor und Burton sich in dieser inoffiziell ersten RealitySoap der Welt gegenseitig in die Pfanne hauen. Während Herr Osbourne einfach nur auf Drogen ist und Hulk Hogan flach, wird sich hier mit intelligentem Witz gezofft, quasi das einzige Big Brother-Haus, dass das Niveau seines Namensgebers auch zu halten vermag.
Mögen die beiden in Frieden weiterzoffen ...
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JohnnyKee Thu, 07 Apr 2011 20:44:29 -0000
Antwort löschenDa ist wohl jemand in Schreiberlaune ;))
Mir soll's recht sein ^^
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Brennegan Thu, 07 Apr 2011 21:03:37 -0000
Antwort löschenIch wollt die 925 heut noch voll bekommen und hab zumindest am Ende noch gemerkt, dass ich den Film noch immer nicht auf MP bewertet habe, obwohl er vor einigen Monaten bei einer Testaktion mein "Gewinn" war ...
pellekraut007 Thu, 14 Apr 2011 10:35:34 -0000
Antwort löschenEin Meisterwerk! Grunz!
8martin Wed, 30 Mar 2011 12:07:18 -0000
Kommentar löschenDrei Glücksfälle sind hier zusammengekommen: da war zunächst ein geniales Theaterstück, das Furore machte, dann wurde das kongenial in einen Film umgesetzt und schließlich fand sich noch ein echtes Ehepaar, das hier vor der Kamera großartig und glaubwürdig agierte, weil es einen Zustand ihrer persönlichen Beziehungen darstellen durften. Sie waren miteinander zeitlebens in einer Hass-liebe verbandelt. Es ist die berühmteste Zimmerschlacht der Theater- und Filmgeschichte. Und die ultimativ Denkbarste dazu, denn nach diesem Film musste jeder Versuch, sein Niveau zu erreichen, scheitern. Burton/Taylor provozieren, beleidigen und beschimpfen sich gegenseitig in einer atemberaubenden Redeschlacht, wobei sie die derberen Sprüche draufhat, also mit dem groben Säbel zuschlägt, während er das Florett bevorzugt, also mit Ironie und Euphemismen ihre Angriffe pariert. In diesem Vier-Personen-Stück können Freundlichkeiten blitzschnell in Gemeinheiten umschlagen, denn alle Beteiligten - auch das junge Paar (Segal/Dennis)- haben eine Leiche im Keller. Ein literarisch-filmisches Juwel von zeitloser Relevanz wagt einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, wo erlittene Kränkungen wiederum durch Verletzungen des geliebten Menschen kompensiert werden. Vor allem berührt der Schluss, nachdem man sich durch Hölle und Fegefeuer gejagt hat.
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Silv1 Sat, 04 Dec 2010 13:40:51 -0000
Kommentar löschenDer Film ist ja der absolute Oberhammer, Burton und Taylor als ewig streitendes Ehepaar sind eine Wucht! Der Film ist zum Teil so böse und gemein das es weh tut. Unbedingt ansehen.
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greenlight Thu, 17 Jun 2010 14:26:08 -0000
Kommentar löschenSNAP!
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doctorgonzo Mon, 25 Jan 2010 13:47:26 -0000
Kommentar löschenWunderbares Gegeneinander (das sich bei den Hauptdarstellern ja auch tatsächlich in ähnlicher Form zugetragen haben soll). Mit welcher Inbrunst diese beiden gegeneinander aufrechnen und das bemitleidenswerte Paar von nebenan in diese brandenden Emotionen mitziehen, ist ganz ganz große Filmkunst und etwas, das jeder kennen sollte, wenn nicht sogar muss. Das ist kein Film, wie ihn 08/15 Schauspieler umsetzen könnten. Für sowas braucht es dann tatsächlich schon echte Großkaliber.
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pellekraut007 Wed, 03 Feb 2010 12:43:33 -0000
Antwort löschenWas haben die Filmemacher alles verlernt! Heute gibt's naiven, süßlich-krawalligen blau-bunten Kinderkram mit Joystickfeeling anstatt Geschichten, die einem sein Leben lang in Erinnerung bleiben! BÄNG! Das war der Regenschirm!
Andy Dufresne Wed, 29 Jun 2011 13:37:34 -0000
Antwort löschenRichtige Großkaliber,das stimmt.
Mit die grösste Fehlentscheidung ever das Burton nicht den Oscar bekommen hat...