Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Who's Afraid of Virginia Woolf? (1966), US
Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 16.12.1966

8.0 Kritiker
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
1174 Bewertungen
29 Kommentare
Wer hat Angst vor virginia Woolf
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von Mike Nichols, mit Elizabeth Taylor und Richard Burton

Als Martha eines Abends angetrunken von einer Party nach Hause kommt und auch noch zwei Bekannte im Schlepptau hat, ist ihr Mann George davon gar nicht begeistert. Während die beiden Gäste, Nick und Honey, vor der Tür stehen, beschimpft George seine Frau, die dann auch mit scharfen Worten zurückschlägt. Offensichtlich, daß sich hier im Laufe ihrer Ehejahre einiges an Frust und Wut angestaut hat, was heute zum Ausbruch kommt.

Hintergund & Infos zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
In seinem Regiedebüt adaptierte Mike Nichols das legendäre Theaterstück Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee für das Kino. Sein düsteres Kammerspiel mit Richard Burton und Elizabeth Taylor erhielt 1967 dreizehn Oscar-Nominierungen, fünf davon konnte der Film schließlich für sich verbuchen, darunter auch die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin für Elizabeth Taylor.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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6.0Ganz gut

Natürlich kann man die Handlung auf das Wesentliche reduzieren - zwei unausstehliche, ständig betrunkene Menschen streiten über einen Zeitraum von mehreren Stunden, was wahrlich etwas an den Nerven zerrt und nicht wirklich unterhaltsam ist. Mit fortschreitender Dauer beginnt Wer hat Angst vor Virginia Woolf? aber schnell, auf seine Art zu fesseln, weil nach und nach die Abgründe ersichtlich werden, die jahrelange Reibung zwischen den Protagonisten geschaffen hat. Dies liegt vor allem am fiebrigen und ambivalenten Spiel von Burton und Taylor. Doch nicht nur die Darsteller, sondern auch die Dialoge sind grandios, mit Finesse geschrieben. Selbst wenn man den Plot nur auf Streitereien von Betrunkenen herunterbrechen möchte - Mike Nichols' Werk ist zutiefst menschlich.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.0Herausragend

[...] Das Spiel von Taylor/Burton ist bestechend. Alles was einen guten Film ausmacht, verkörpern die beiden: Esprit, Eleganz, Leidenschaft und Gefühle. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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10.0Lieblingsfilm

Hass, Erniedrigung, seelische Folter unter Liebenden. Rollenspiele mit exzessiven Alkoholmissbrauch um die Leere des Lebens zu füllen. Nichols schuf mit Taylor - leider ohne Bette Davis - und Burton ein zeitloses Meisterwerk.

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pellekraut007

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Ich dachte eine lange Zeit, Virginia Woolf sei eine wildgewordene Schriftstellerin im Alkoholrausch. Dann las ich "Orlando" und fand zwar eine Parallele aber keinen Zusammenhang! Kannte Albee... Woolf? Ich liebe diesen Film, den ich bestimmt schon 10 mal gesehen habe. Wie schon erwähnt: knallhartes Sozialdrama um Haß, Liebe, Exzess, Sucht, Sado-Masochismus, Nepotismus und Rache! Natürlich ein Meisterwerk, gehört in jeden Schrein und sollte ein Pflichtfilm für die Schule werden! Der Mann in der Schlangenhaut, Faust im Nacken, Die zwölf Geschworenen, Wer die Nachtigall stört, Kaltblütig... ach was waren das für Filme, ohne Genuschel, nervtötende Musik und Optikkrawall. Konnten die damals besser schreiben? Waren die sensibler, intelligenter? Lieber Alviesinger, für diesen Film sollten wir zusammen ein Denkmal errichten. Prost!


schwarzeserie

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Die Bücher/Drehbücher waren meines Erachtens besser.Ausserdem wurden ganz allgemein Kinofilme überwiegend für erwachsenes auch älteres Publikum gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein überwiegend älteres Publikum heutzutage z.b. "Transformers" im Kino anschaut.Die Sehgewohnheiten haben sich auch verändert. Noch in den 70er Jahren war es bei vielen Akademikern verpönt, überhaupt einen Fernseher zu besitzen obwohl sie sich hätten 3 Stück leisten können.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Du bist so eine Flasche, George!

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Kommentare (25) — Film: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

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Vincent_Vega

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Bewertung9.0Herausragend

Liz Taylor und Tim Burton als trinkendes, streitendes, sich beleidigendes und ankeifendes Ehepaar, dass ein Theater-Schauspiel, eine von Beschimpfungen und Kränkungen durchzogene Vorstellung, nicht nur für das junge Ehepaar, welches zu später Stunde eingeladen wurde, sondern ebenso für unsereins, den Zuschauer, zum besten gibt, die nicht zuletzt durch Unmengen von Alkohol angeheizt wird und je später der Abend wird, immer dramatischere Züge annimmt, wobei beide immer darauf bedacht sind, die richtigen Worte zu wählen, um ihren wirren Geschichten die richtige Würze zu verleihen und Beleidigungen gegenüber dem anderen so schmerzhaft wie möglich ausfallen zu lassen.

Ist dieses Spiel anfangs noch sehr amüsant steigt mit zunehmender Alkoholisierung
die Dramatik und der anfangs unterhaltsame Spaß weicht immer mehr einer Gefühle
verletzenden Tragödie, die katastrophale Ausmaße annimmt und irgendwann soweit von Wut, Eifersucht und Zorn durchzogen ist, dass sie in einem Seele und Verstand auffressenden Fiasko der Charaktere zu gipfeln scheint.

Melancholisches, tragisches, amüsantes, interessantes und spannendes Kammerspiel und Drama, dass durch seine vier Darsteller und deren außergewöhnliches und phänomenales Schauspiel faszieniert, fesselt, begeistert und betrübt.

Ganz großes Kino der Gefühle.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Vincent_Vega

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Stimmt! :)


Bartel aka Faniel Dranz

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Obwohl ich den Tim Taylor Film auch sehr interessant gefunden hätte...."Hör mal wer da surreal säuft!"


Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Theater als Kino...

Ein vier Personentheaterstück als irrlichternder,
wütender und todtrauriger Kinofilm.
Kein Ehedrama,eine Eheschlacht...

Liz Taylor und Richard Burton auf dem absoluten Höhepunkt ihres Könnens.
Zurecht bekam Taylor den Oscar,völlig zu Unrecht bekam ihn Burton nicht (er war nominiert,insgesamt war er Zeit seines Lebens 7 mal nominiert und hat den Oscar nie gewonnen,für mich eines der (vielen) ganz großen Irrtümer der Filmgeschichte,eine totale Fehlentscheidung und persönliche Beleidigung diesem Großschauspieler gegenüber).

Die beiden spielen ein alterndes,dem Alkohol äußerst zugeneigtes Ehepaar das sich,als ein anderes,junges Paar zu Gast ist, aufs Zynischste und Gemeinste angreift und zerreißt.

Wahnsinn wie echt hier alles rüberkommt,garnichts wirkt konstruiert oder erfunden,alles ist so glaubwürdig und überzeugend als würde man eine Dokumentation über eine zerbrochene Ehe verfolgen...

Der Film ist nicht einfach anzuschauen,im Gegenteil manchmal will man garnicht hinschauen,manchmal muß man das Gesicht verziehen und möchte sich abwenden aber man kann es nicht...

Trotzdem ist der Film unterhaltsam auch wenn das komisch klingt,es ist wirklich so.

Ganz sperrige (gute) Filme schaue ich einmal an ,behaupte immer das die Filme gut sind (was sie ja auch sind),schaue sie mir aber nicht noch einmal an.Das ist bei "Virginia Woolf" nicht der Fall,den hab ich schon öfter angeschaut (das meinte ich mit "komisch das er unterhaltsam ist")

Wer sich nicht von einem Schwarzweißfilm aus dem Jahre 1966 mit genau drei Handlungsorten abschrecken lässt,wird mit einer der größten (Doppel) Schauspielleistungen aller Zeiten belohnt...

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hoffman587

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GROSSARTIG! DU machst mich sehr glücklich. Danke dafür:)


Andy Dufresne

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Wow Bitte und Danke,jemanden glücklich zu machen ist mit das Schönste was es überhaupt gibt:)


Gentle

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Bewertung9.0Herausragend

Grossartiges Stueck Filmgeschichte mit einer der besten Dialogsammlung aller Zeit. Unglaublicher Film, selbst fuer Leute die nicht auf aeltere Filme stehen - das ist ein Must-See.

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L-viz

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Bewertung6.5Ganz gut

Tja, wer hat denn nun Angst vor Virginia Woolf? Großartig gespielt, keine Frage. Es fehlt allerdings ein Sympathieträger. Alle vier Hauptdarsteller haben ja, das kommt nach und nach ans Licht, Dreck am Stecken. So habe ich das ganze etwas teilnahmslos verfolgt. Und das Ende habe ich noch nicht ganz verstanden. Es scheint mir da um das Aufrechterhalten einer Phantasiewelt zu gehen - oder eben nicht...(?)

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Brennegan

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbar, wie Taylor und Burton sich in dieser inoffiziell ersten RealitySoap der Welt gegenseitig in die Pfanne hauen. Während Herr Osbourne einfach nur auf Drogen ist und Hulk Hogan flach, wird sich hier mit intelligentem Witz gezofft, quasi das einzige Big Brother-Haus, dass das Niveau seines Namensgebers auch zu halten vermag.

Mögen die beiden in Frieden weiterzoffen ...

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Brennegan

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Ich wollt die 925 heut noch voll bekommen und hab zumindest am Ende noch gemerkt, dass ich den Film noch immer nicht auf MP bewertet habe, obwohl er vor einigen Monaten bei einer Testaktion mein "Gewinn" war ...


pellekraut007

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Ein Meisterwerk! Grunz!


8martin

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Bewertung10.0Herausragend

Drei Glücksfälle sind hier zusammengekommen: da war zunächst ein geniales Theaterstück, das Furore machte, dann wurde das kongenial in einen Film umgesetzt und schließlich fand sich noch ein echtes Ehepaar, das hier vor der Kamera großartig und glaubwürdig agierte, weil es einen Zustand ihrer persönlichen Beziehungen darstellen durften. Sie waren miteinander zeitlebens in einer Hass-liebe verbandelt. Es ist die berühmteste Zimmerschlacht der Theater- und Filmgeschichte. Und die ultimativ Denkbarste dazu, denn nach diesem Film musste jeder Versuch, sein Niveau zu erreichen, scheitern. Burton/Taylor provozieren, beleidigen und beschimpfen sich gegenseitig in einer atemberaubenden Redeschlacht, wobei sie die derberen Sprüche draufhat, also mit dem groben Säbel zuschlägt, während er das Florett bevorzugt, also mit Ironie und Euphemismen ihre Angriffe pariert. In diesem Vier-Personen-Stück können Freundlichkeiten blitzschnell in Gemeinheiten umschlagen, denn alle Beteiligten - auch das junge Paar (Segal/Dennis)- haben eine Leiche im Keller. Ein literarisch-filmisches Juwel von zeitloser Relevanz wagt einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, wo erlittene Kränkungen wiederum durch Verletzungen des geliebten Menschen kompensiert werden. Vor allem berührt der Schluss, nachdem man sich durch Hölle und Fegefeuer gejagt hat.

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Silv1

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist ja der absolute Oberhammer, Burton und Taylor als ewig streitendes Ehepaar sind eine Wucht! Der Film ist zum Teil so böse und gemein das es weh tut. Unbedingt ansehen.

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Komisch, dass nur Taylor einen Oscar für ihre Darstellung erhalten hat, wo doch Burton für mich der wahre Star des Filmes ist. Mit steigendem Alkoholpegel erhöht sich auch die Anspannung der Figuren. Großes Theaterkino!

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greenlight

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

SNAP!

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbares Gegeneinander (das sich bei den Hauptdarstellern ja auch tatsächlich in ähnlicher Form zugetragen haben soll). Mit welcher Inbrunst diese beiden gegeneinander aufrechnen und das bemitleidenswerte Paar von nebenan in diese brandenden Emotionen mitziehen, ist ganz ganz große Filmkunst und etwas, das jeder kennen sollte, wenn nicht sogar muss. Das ist kein Film, wie ihn 08/15 Schauspieler umsetzen könnten. Für sowas braucht es dann tatsächlich schon echte Großkaliber.

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pellekraut007

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Was haben die Filmemacher alles verlernt! Heute gibt's naiven, süßlich-krawalligen blau-bunten Kinderkram mit Joystickfeeling anstatt Geschichten, die einem sein Leben lang in Erinnerung bleiben! BÄNG! Das war der Regenschirm!


Andy Dufresne

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Richtige Großkaliber,das stimmt.
Mit die grösste Fehlentscheidung ever das Burton nicht den Oscar bekommen hat...


dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

In der ersten Dreiviertelstunde messerscharf, schauspielerisch sind Taylor und Burton durchgehend brilliant. Das Tempo wird dann aber deutlich zurückgefahren, sobald der Raum weiter wird (insb. im Garten, die gesamte Szene finde ich eher unpassend), ist die "bedrohliche Lage" weniger zu spüren. Zum Ende hin rel. enttäuschend, da der Kern der Geschichte und dessen Auflösung einfach etwas konstruiert wirken; das nimmt in der Retrospektive auch dem Anfang ein wenig Gehalt.

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Adio

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Bewertung9.5Herausragend

Jede dritte Ehe geht den Bach runter. Diese lief schon zwei mal durchs Abflussrohr. Hochintensive Drama mit insgesamt vier Schauspielern, indem sich Ehepartner zwei Stunden den totalen Krieg ansagen und sich gegenseitig mit allen Mitteln fertig machen. Absolut faszinierend, erschütternd und unvergesslich. Lob an Sandy Dennis, der man ihre Betrunkenheit mehr als abnimmt. MILF der Woche: Liz Taylor.

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Thekla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein unglaublich intensives Erlebnis.
Gruselig wenn man bedenkt, dass Elizabeth Taylor und Richard Burton eine ähnliche, bzw. zwei ähnliche Ehen miteinander geführt haben.

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willy50

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Schlacht der Giganten. Damit meine ich alle VIER ! Es ist mir völlig unverständlich dass George Segal KEINEN Oscar dafür bekommen hat. Unbedingt ansehen !

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Andy Dufresne

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ja,die beiden Männer sind übel verarscht worden,vor allem Burton hätte den Oscar kriegen MÜSSEN!


sikkmeidack

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Bewertung3.0Schwach

Klassiker, den ich tatsächlich das 1ste Mal bis zum Ende aushielt. Eine psychologische Zerfleischungsorgie. Intellektuelle, alkoholisierte Menschen, die sich auf so widerwärtige Weise hemmungslos auf hohem Niveau zynisch, sarkastisch gegenseitig demoralisieren und diffamieren und versuchen, sich mit besonderer Schläue zu verletzten, sodass man sich wie jeder der Protagonisten der Situation entziehen möchte, doch scheinbar sind sie aufgrund ihrer moralischen oder sozialen gemeinsamen Parameter zu diesem zerstörerischen Kammerspiel bis zum bitteren Ende verdammt und gezwungen. Bis auf die schauspielerischen Leistungen tonnenschwere Kost mit nem fetten Fragezeichen.

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Prestigeww

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Bewertung10.0Herausragend

Kennt ihr das auch? Who's afraid of Virginia Woolf ist eines dieser absoluten Meisterwerke, die man aber bitte bitte nicht ein zweites mal sehen möchte. Liz Taylor und Richard Burton spielen dieses Psychodrama so unglaublich gut überzeugend und die Dialoge sind dermaßen scharf und bissig, dass man nach dem Film selbst ähnlich traumatisiert ist, wie das junge Ehepaar, dass den Fehler macht, der Einladung des Ehepaares zu folgen.

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Tyler__Durden

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Bewertung7.5Sehenswert

Unglaublich Intensives Drama von damals noch Regie Neuling Mike Nichols. Mit mehr als nur Messerscharfen Dialogen und einem für damalige Zeit unglaublich Hartem Wortschatz Streiten, Verletzen, Schreien, Lieben und Hassen sich Burton und Taylor in diesem Drama der Extraklasse.
Damals wie Heute einer der wohl ehrlichsten Filme Hollywood.

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magX

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Obwohl der Film oft wie ein Kammerspiel wirkt, ist er reich an intelligenten Dialogen, überzeugend gespielten Charakteren und an einer Spannung die man diesem Thema nicht zugemutet hätte. Man kann diesen Film als ein Gegenstück zu Bergmans Szenen einer Ehe sehen, der teilweise allerdings noch ernster wirkt. Das der Film in Schwarz/Weiß gehalten wurde macht in noch eindringlicher, noch ernster... kurz noch besser.

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Kubrick_obscura

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Bewertung9.0Herausragend

Früher New-Hollywood-Film, der Töne anspricht, die man selbst heute im europäischen Kino vermisst. Brutal, extrem und vorallem absolut, aber immer nah an der Wirklichkeit, da der Alkohol in Strömen fließt und aus den Figuren das Schlechteste herauskehrt. Dass der Film eine Theateradaption ist, merkt man nicht. Nichols vertraut bei seinem Film sehr auf die Montage und nutzt die Möglichkeiten, die er hat. Heftige Wechsel zwischen Totalen und Nahaufnahmen, Dollyfahrten und Zooms. Damals war Hollywood noch frei und gut! Ein Klassiker!

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Sonse

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Bewertung9.0Herausragend

Hierfür kann ich Burton und Taylor nur lieben und bewundern. Die Dialoge sind für die Ewigkeit. Das einzige was mich ein wenig störte, ist dass hier zu oft das Haus verlassen wird. Da schweifte meine Aufmerksamkeit doch immer etwas ab. Alles was jedoch im Inneren stattfindet, ist an Intensität kaum zu überbieten. Viel mehr möchte ich gar nicht sagen.
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Was macht diesen Film zu einem Meisterwerk?
"That's for me to know and you to find out."

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