Wer ist Hanna? - Kritik

Hanna

DE/GB/US · 2011 · Laufzeit 111 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
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    RoboMaus 26.08.2016, 18:52 Geändert 26.08.2016, 18:56

    'Wer ist Hanna?' hätte ein sehr guter Action-Thriller werden können. Die Story ist interessant und so angelegt, dass sie nie zuviel, aber auch nicht zuwenig preisgibt. Die Anfangsphase in der Abgeschiedenheit und das Auftreten von Hanna in der 'realen' Welt sind stark gemacht, erzeugen Spannung und eine gewisse Erwartungshaltung. Saoirse Ronan (Hanna) wirkt überzeugend als jahrelang trainierte, aber verirrte Killermaschine, wie auch Eric Bana und Cate Blanchett als Gegenspieler im Geheimdienst. Der begleitende Score ist passend und unterstützt die Aktionen.

    Der Plot krankt jedoch zunehmend an Ungereimtheiten, vielleicht auch nur Schlampigkeiten, die sich aufsummieren und irgendwann dazu führen, dass man ihn nicht mehr ernst nimmt. Kleines Beispiel (SPOILER): Hanna findet eine etwa gleichaltrige Freundin und eröffnet ihr, nicht alles sagen zu können, da sie verfolgt wird. Trotzdem plaudert sie munter aus, dass sie als nächstes nach Berlin geht, auch noch mit Adresse......das geht danach natürlich an die Bösen......(SPOILER ENDE).
    Wie unsinnig und vorhersehbar ist das denn? Ein Film, der sich quasi selbst spoilert?

    Es hätte nicht viel gebraucht, diesen Plot schlüssiger und glaubhafter zu machen, aber es hatte wohl niemand etwas an dem Drehbuch auszusetzen - kein Wunder, denn Regisseuer Joe Wright hat es selbst (mit-)geschrieben.

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    • 8

      Das isolierte Mädchen geht in die Wildnis, die Tabula Rasa wird durch äußere Einflüsse beschrieben und die Welt wahrgenommen. Coming of Age, Drama und Action verpackt in eine inszenatorische Wundertüte, die mit Kinetik, Dynamik und Gefühl nur so tobt und pulsierend am Leben gehalten wird durch ausgezeichnete Kameraarbeit in Kombination mit wummernden Beats der Chemical Brothers. Hanna ist technische Perfektion gepaart mit ruhiger Erzählung und das komplette Gegenteil von dem, was man erwartet. Ein ganz toller Film!

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      • 1

        Wie mies ist das denn?

        • 6

          Spoiler Anfang
          Ich hätte nie gedacht, dass ich die edle und anmutige Cate Blanchett mal im Hamburger Safari sehen würde. Den berühmten Sex-Club, den es so ja auch nicht mehr gibt...
          Spoiler Ende

          Tja, die Story des Films klingt ja grundsätzlich interessant und 'Wer ist Hanna?' ist auch unterhaltsam, aber er ist leider stellenweise ziemlich unglaubwürdig. Das sorgt dann trotz solider Action und toller Settings für einen bitteren Beigeschmack.
          Es ist sicherlich nicht leicht ein junges Mädchen als kaltblütige und ernstzunehmende Killermaschine darzustellen, doch der Film scheitert nicht an seiner Hauptdarstellerin, sondern an seinem fragwürdigen Drehbuch.
          Dazu ist nicht nur der Verlauf vorhersehbar, sondern auch einige Sprüche. Ich habe mich tatsächlich dabei erwischt, wie ich den Protagonisten den Text vorgesagt habe.

          Schauspielerisch ist hier alles ganz ok, wobei Cate Blanchett in dieser Rolle schon etwas verschenkt ist. Lediglich die junge Saoirse Ronan überzeugt, jedoch eher als Mädchen auf der Suche nach ihrer eigenen Identität denn als Killerin.
          Ansonsten setzten nur Tom Hollander und Martin Wuttke mit ihren Kurzauftritten schauspielerische Akzente.

          Schade, hier war schon etwas mehr drin, doch zumindest weiß ich endlich wer Hanna ist ;-)

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          • 6 .5
            Tiger Wutz 17.01.2016, 19:21 Geändert 17.01.2016, 19:21

            Ergibt leider überhaupt keinen Sinn (wozu die Flucht aus Finnland, noch dazu getrennt und Bana macht sich im Anzug auf den Weg durch die tiefste Schneelandschaft etc.), lediglich die Hauptdarstellerin und Bana spielen relativ gut und halten das erträglich.

            • 8

              Sehr gelungener und entfesselter Genre-Cocktail, der Stilelemente des klassischen Thrillers und Actionfilmes mit denen einer einfühlsamen Coming-of-Age-Geschichte im Arthouse-Erzählrhythmus kombiniert. Die Geschichte dient dabei als Stichwortgeber für eine an Märchen angelehnte Böse-Hexe-Erzählung. So karikativ in diesem Sinne die Gegnerfiguren gezeichnet wurden, so intim wird der Film bei seiner namensgebenden Hauptdarstellerin und erlaubt sich immer wieder unorthodoxe Momente, die man in diesem Sujet niemals erwarten würde. Kontrastierend dazu sind dann die Actionszenen mit dem ungewöhnlichen, aber treffenden Soundtrack der Chemical Brothers. Joe Wright vermag es diese abstruse, aber ungemein anziehende Mischung aus Erzählkino und hämmerndem Actionkino zu vermengen, ohne dass man sich als Zuschauer komplett verloren vorkommt.

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              • 4 .5

                Mit kunstvollen Bildern und einem eingängigen Soundtrack versucht der Film über seine fehlende Geschichte hinweg zu täuschen.

                Die Flucht aus dem CIA-Gefängnis oder was das sein soll ist phantastisch umgesetzt, der Beat der Chemical Brothers hämmert, das Licht flackert im Takt, die Betonkulisse passt perfekt, das Spiel mit Licht und Schatten gefällt und die Tatsache, dass im Grunde dieselbe Szene immer wieder wiederholt wird, setzt dem ganzen die Krone auf. Diese Sequenz fand ich echt ganz stark.

                Der Rest ist leider eher so Möchtegern. Die Geschichte ist zum Haareraufen, selbst wenn man berücksichtigt, dass sie sich nicht an die Realität halten muss. Eigentlich muss man das mal gesehen haben, aber letztlich lohnt es sich nicht. Die schauspielerischen Leistungen sind lobenswert, einige schöne Bilder sind zu sehen, der Soundtrack gefällt (aber wohl nicht jedermann), aber der Rest gibt nicht mal genug her, um in der Pfeife geraucht werden zu können.

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                • 1 .5

                  Wie zerebral degeneriert muss man eigentlich sein, um solch ein stumpfsinniges Drehbuch zu verfassen. Als ich jung war, hat man solche Autoren noch mit der Mistgabel aus dem Dorf gejagt, aber nicht bevor man sie ordentlich geteert und gefedert hat.
                  Einzig und allein die gute schauspielerische Darbietung hält mich davon ab, dem Film null Punkte zu geben.

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                  • 8

                    Der Film ist deutlich besser als "City of Ember". Leider ist Saoirse Ronan hier deutlich schlechter. Für einen Actionfilm ist sie allemal gut genug. Für einen Actionfilm ist dieser hier besonders gut. Es gibt eine gut durchdachte und gut erzählte Geschichte, die ganz klar auch Vorrang vor den üblichen Actioneffekten hat.
                    Insgesamt ist dieser Film mit den besseren der Bourne-Filme vergleichbar, wobei Saoirse Ronan eindeutig sehenswerter als Matt Damon ist.

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                      Helmholtz 06.11.2015, 01:24 Geändert 06.11.2015, 12:51

                      Kämpfen. Kämpfen aus Liebe. Kämpfen um zu überleben. Kämpfen aus Rache. Kämpfen weil man es so gelernt hat. Hanna ist der schönste Actionfilm, den das amerikanische Kino innerhalb der letzten fünf Jahre hervorgebracht hat. Mindestens. Joe Wrights meisterhafte Regie lässt den hektischen, treibenden, pulsierenden Soundtrack der Chemacal Brothers mit dem rhythmischen Schnitt Paul Tothills in furiosen Actionsequenzen zu einem elegischen Tanz verschmelzen, wie man es im Mainstreamkino schon viel zu lange nicht mehr gesehen hat. In übersichtlichen Bildern, präzisen Choreografien und mit wuchtiger Kraft lässt er Fäuste auf Körper Prallen und dreht einen Film der mehr Musical ist als Kampffilm. So sind die Kämpfe dann auch öfters ein Spiegel des Innenlebens seiner Charaktere als nur plumper Schauwert, was schließlich im Kampf zwischen Eric Bana und Saoirse Ronan (als Vater und Tochter, beide umwerfend) seinen tragischen Höhepunkt findet. In dieser Szene offenbart sich Hanna dann auch als entschiedener Anti-Actionfilm eines wahren Romantikers: Der Faszination des "Supersoldaten", des perfekten Killers, der eiskalten menschlichen Tötungsmaschine, der so viele Actionfime auf dem Leim gehen, erliegt Hanna erfrischender Weise nicht -und noch mehr: Der genetisch Eingriff der Hanna zur empathielosen Killerin werden lassen sollte, er zeigt nicht nur lediglich spärlich Wirkung, nein er wird sogar als Handycap verstanden, als Brandmarkung. "I'm a freak", meint eine in Tränen aufgelöste Hanna, nachdem sie erfährt, wozu sie "gezüchtet" wurde. Joe Wright schafft hier für das Actionkino das, was "So finster die Nacht" für den Vampirfilm war und "Casino Royal" für die Bond-Reihe. Die Abkehr von der Faszination (der Fassade) zugunsten der Empathie (für das was darunter steckt). Ein Meisterwerk.

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                      • 8

                        Mit ästhetischen Schauwerten und einem coolen Soundtrack sowie erstklassigen Darstellern besetzter, solider Action-Thriller der etwas anderen Art. Sehr sehenswert!

                        • 9 .5

                          sehr guter Film

                          • 5

                            Langweilige Filme sind oft genrebedingt. Geschichten werden langsam erzählt, um Atmosphäre und eine gewisse Grundstimmung aufzubauen. Schöne Bilder und Tiefgang bremsen den Film, weil es so sein muss und manche Leute (ich gehöre meistens auch dazu) legen mehr Wert auf Unterhaltung.
                            Aber "Wer ist Hanna?" ist ein Thriller oder Actionfilm. Es passiert eigentlich ständig etwas und trotzdem bringt es der Film fertig total fade zu sein.
                            Die ganze Zeit über jagen nur die Bösen den Guten hinterher und das noch nicht einmal besonders spektakulär.
                            Es fängt relativ interessant an, man fragt sich, wer die Leute sind und was wohl hinter der ganzen Geschichte steckt. Die Auflösung ist dann aber doch recht banal und in ein, zwei Sätzen erklärt.

                            PS: Die Darstellung der Deutschen ist ziemlich beleidigend, Skinheads mit Bomberjacken und ein blonder Freak.

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                            • 5

                              Ich war echt etwas enttäuscht! ..Der Anfang war so cool: toll gefilmt, super Musik, spannend und mit leichtem Thrill... Aber nach der tollen ersten halben Stunden dümpelt der Film so vor sich hin und bietet kaum mehr Spannung. Die Auflösung war überhaupt nicht spektakulär und im Grunde war die Story letztendlich voll Sinnlos *kleiner Spoiler*: Hanna hätte doch einfach mit Ihrem Vater ein normales Leben führen können, keiner hat nach Ihnen gesucht bis sie selbst (!?) den Aufenthaltsort von Ihnen preis gibt, damit man sie jagen kann (warum?!)

                              • 7 .5
                                Andy the X 12.08.2015, 00:28 Geändert 12.08.2015, 00:34

                                Die Story ist leider nichts Besonderes. Sie reicht, um den Film spannend zu halten, besonders viel Tiefgang findet man aber leider nicht.
                                Dafür sind Kameraführung und Schnitt wirklich äußerst gelungen! Mal extrem schnell geschnitten, mal sehr lange Einstellungen (Toll: Die Verfolgung zwischen den Containern!) Mal ganz klassische Kameraeinstellungen, mal sehr experimentelle Kamerafahrten und -einstellungen. Das alles fügt sich zu einem runden Gesamtwerk zusammen. Der Elektro-Soundtrack unterstreicht die Handlung auch hervoragend, die Locations (super: der verlassene Freizeitpark!) sind gut gewählt. Insgesamt ist die Inszenierung einfach sehr stimmig.
                                Dazu kommt endlich mal eine weibliche Heldin, die Coolness und gleichzeitig Zerbrechlichkeit ausstrahlen darf, ohne dabei durch Nacktszenen, freizügige Kleidung, seltsame Close-Ups o.ä. unnötig sexualisiert zu werden.

                                Weil der Film handwerklich also wirklich top gemacht ist, gibt es von mir trotz zweckmäßigem Plot eine 7,5.

                                • 1

                                  Leicht spannend aber lasch...........

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                                  • 6
                                    getreidekuchen24 09.08.2015, 22:58 Geändert 09.08.2015, 22:59

                                    Leider ein unterirdisch per Plot welcher von Anfang bis Ende nicht wirklich aufgehen will und dem über lange Strecken an Spannung fehlt.
                                    Kurz zusammengefasst:
                                    Hanna wird von ihrem vermeintlichen Vater zur Kämpferin ausgebildet. Jedoch anstatt still und geheim ihre Mission anzugehen ruft die ihre Gegner absichtlich!! zu sich und lässt sich gefangen nehmen nur um bei der nächst besten Gelegenheit wieder zu fliehen und dabei viele Hinweise preisgebend das es für die Gegner ein leicht. ist sie zu Verfolgen...

                                    ...und das war's such schon, mehr hat der Film nicht zu bieten und über den langweiligen Plottwist und das öde Finale schweigt man aich besser.

                                    Dafür bietet der Film schöne, schnelle und elegante Bilder Kammerafahrten und Schnitte.
                                    Auch der Soundtrack kommt super gut- vor allem in Verbindung mit den Blitzlichtern in dem Tunnel.
                                    Auch die Schauspieler wissen eigentlich durch die Bank weg zu überzeugen und Werten den Film .ungemein auf.

                                    Insgesamt aber leider nur Durchschnitt

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                                    • 8 .5

                                      " [...]HANNA ist ein für das Actionthriller-Genre recht ungewöhnlicher Film. Er wartet nicht nur mit starken Frauenfiguren auf sondern auch mit einer unverwechselbaren Optik. Die tänzelnde Kamera umkreist das Kampfgeschehen, folgt in längeren Sequenzen den Protagonisten und zusammen mit flackerndem Licht und langen Tunneln wird immer wieder das Gefühl der Orientierungslosigkeit aufgerufen. [...]"

                                      • 4 .5

                                        Sehr starker Anfang der leider im Verlauf des Films tragisch abnimmt. Hätte man besser abschließen können.

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                                        • 5

                                          Nette Idee,aber ein grauenhafter Plot: Ich bereite mich jahrelang auf meine Rache vor. Die besteht darin, Bösewichte auf meine Fährte zulocken, dann planlos zu fliehen und möglichst viele Hinweise auf meinen Aufenthalt zu streuen. Todesfälle im Freundes- und Familienkreis sind kein größeres Problem.
                                          Und natürlich wieder eine altkluge Kindfrau, wobei ich die Schauspielerin ansonsten toll finde.

                                          Ein ausgesprochen dämlicher Film, der nur durch Inszenierung und einen guten Soundtrack Pluspunkte sammeln kann.

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                                          • 2

                                            My 2 cents:

                                            Aufgrund geringer Zeit schreibe ich selten Texte.
                                            Der Film hier ist allerdings so mies, dass ich echt mal zwei Zeilen loswerden muss. Insbesondere weil es doch eine Menge Leute gibt, die den abfeiern. Ich frage mich nur wofür?? Es gibt keine Figur die einem auch nur 1 Sekunde ans Herz wächst. Spannung bedarf eines Mikroskopes und lässt sich auch dann nur schwer ausmachen.

                                            Die Schauspieler bleiben alle unter ihren Möglichkeiten und die Hauptdarstellerin ist absolut furchtbar.

                                            Einzig der Soundtrack und ein Paar gelungene Einstellungen retten de Film vor der 0.

                                            Ärgerliche Zeitverschwendung!

                                            Nuff Said!

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                                            • 6

                                              Formal überzeugender Actionthriller. Leider kann der Inhalt mit den vielen unlogischen Elementen nicht mithalten. Vom schwachen Ende dann mal ganz zu schweigen. Immerhin kann die zierliche !!! Hauptdarstellerin überzeugen.

                                              • 4

                                                der hauptdarstellerin habe ich ihre rolle als eiskalte killermaschine keine sekunde abgekauft.
                                                zu sehr hat sie mich an die boris becker tochter erinnert.
                                                unlogische geschichte und viele unlogische momente, über die man sich aufregt.
                                                spannung gab es nicht wirklich.
                                                für die klischee-nazis noch einen dicken minuspunkt.
                                                die einzigen punkte bekommt der film für die recht hübschen bilder und sympatiepunkte durch eric und kate.

                                                • 5 .5

                                                  Mein Fazit:

                                                  Von dem Plot habe ich mir wahrlich etwas mehr versprochen. Wie ich den Film nun wirklich bewerten soll, fällt mir auch nach ein paar Tagen des Nachdenkens schwer.

                                                  Positiv zu bewerten ist in jedem Falle die Rolle der Hanna. Sie kennt nur die Wildnis von Finnland. Daher scheint es nur natürlich zu sein, das sie blass und farblos in die bunte restliche Welt auftaucht. Der Darstellerin kann man das 16jährige Mädchen durchaus abkaufen. Was nicht so recht zu dieser durchscheinenen Person passen mag ist die Fitness bzw. ständige Bereitschaft zum Kampf und Flucht. Da ist nichts mit irgendwelchen Muskeln oder ähnliches. Sie wirkt eher wie ein Hungerhaken. Die Reaktion auf Fernseher, Licht etc. hingegen fand ich schon nachvollziehbar. Das sie da die Flucht ergriff, ist durchaus begreiflich.

                                                  Die erste für mich verstörende Szene ist die Flucht aus den Fängen des CIA. Hanna wurde von Finnland nach Marokko gebracht. Ah ja … Und da spaziert das blonde und sehr blasse Mädchen durch die Wüste Marokkos hindurch, ohne irgendwie aufzufallen. In einem zutiefst arabischen Land hat sie niemand angesprochen und mitgenommen. Nein, sie trifft auch noch deutsche Touristen.

                                                  Dann versteckt sie sich bei den Touristen im Bus, bis sie auf den europäischen Kontinent gelangen und dann fährt sie einfach mit. Ihre fadenscheinigen Erklärungen genügen den Leuten. Die Versuche, aus dem Mädchen mehr Informationen herauszulocken, wirken da gänzlich hohl und tatsächlich unglaubwürdig.

                                                  Die Szenen reihen sich aneinander, mehr oder weniger stümperhaft bzw. unglaubwürdig. Cate Blanchett kann da leider auch nicht glänzen, ebenso wenig wie Tom Holland in einem hellen Jogging-Anzug. Einzig Eric Bana glänzte hier und da, aber er konnte die Geschichte auch nicht wirklich retten. Und das Ende möchte ich hier nicht kommentieren, aber es ist einer CIA-Agentin sowas von unwürdig, das ich letztendlich froh war, das der Film zu Ende war.

                                                  Von mir bekommt der Film 55% und ich werde ihn mir ganz sicher nicht noch einmal ansehen.

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                                                  • 8
                                                    evo_ryanmckane 29.12.2014, 22:02 Geändert 29.12.2014, 22:04

                                                    Mir hat dieser Film gut gefallen. Vor allem die Idee, Killer-Teenies zu trainieren, finde ich gut umgesetzt. Nur die Hauptdarstellerin ist mit zu langweilig. Kommt teilweise zu lustlos rüber. Ich hätte mir mehr Geschichte über den "Vater" bzw den Top-Agenten gewünscht. Ansonsten Top.

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