Wer ist Hanna? - Kritik

DE/GB/US 2011 Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 26.05.2011

  • 5

    Nette Idee,aber ein grauenhafter Plot: Ich bereite mich jahrelang auf meine Rache vor. Die besteht darin, Bösewichte auf meine Fährte zulocken, dann planlos zu fliehen und möglichst viele Hinweise auf meinen Aufenthalt zu streuen. Todesfälle im Freundes- und Familienkreis sind kein größeres Problem.
    Und natürlich wieder eine altkluge Kindfrau, wobei ich die Schauspielerin ansonsten toll finde.

    Ein ausgesprochen dämlicher Film, der nur durch Inszenierung und einen guten Soundtrack Pluspunkte sammeln kann.

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    • 2

      My 2 cents:

      Aufgrund geringer Zeit schreibe ich selten Texte.
      Der Film hier ist allerdings so mies, dass ich echt mal zwei Zeilen loswerden muss. Insbesondere weil es doch eine Menge Leute gibt, die den abfeiern. Ich frage mich nur wofür?? Es gibt keine Figur die einem auch nur 1 Sekunde ans Herz wächst. Spannung bedarf eines Mikroskopes und lässt sich auch dann nur schwer ausmachen.

      Die Schauspieler bleiben alle unter ihren Möglichkeiten und die Hauptdarstellerin ist absolut furchtbar.

      Einzig der Soundtrack und ein Paar gelungene Einstellungen retten de Film vor der 0.

      Ärgerliche Zeitverschwendung!

      Nuff Said!

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      • 6

        Formal überzeugender Actionthriller. Leider kann der Inhalt mit den vielen unlogischen Elementen nicht mithalten. Vom schwachen Ende dann mal ganz zu schweigen. Immerhin kann die zierliche !!! Hauptdarstellerin überzeugen.

        • 4

          der hauptdarstellerin habe ich ihre rolle als eiskalte killermaschine keine sekunde abgekauft.
          zu sehr hat sie mich an die boris becker tochter erinnert.
          unlogische geschichte und viele unlogische momente, über die man sich aufregt.
          spannung gab es nicht wirklich.
          für die klischee-nazis noch einen dicken minuspunkt.
          die einzigen punkte bekommt der film für die recht hübschen bilder und sympatiepunkte durch eric und kate.

          • 5 .5

            Mein Fazit:

            Von dem Plot habe ich mir wahrlich etwas mehr versprochen. Wie ich den Film nun wirklich bewerten soll, fällt mir auch nach ein paar Tagen des Nachdenkens schwer.

            Positiv zu bewerten ist in jedem Falle die Rolle der Hanna. Sie kennt nur die Wildnis von Finnland. Daher scheint es nur natürlich zu sein, das sie blass und farblos in die bunte restliche Welt auftaucht. Der Darstellerin kann man das 16jährige Mädchen durchaus abkaufen. Was nicht so recht zu dieser durchscheinenen Person passen mag ist die Fitness bzw. ständige Bereitschaft zum Kampf und Flucht. Da ist nichts mit irgendwelchen Muskeln oder ähnliches. Sie wirkt eher wie ein Hungerhaken. Die Reaktion auf Fernseher, Licht etc. hingegen fand ich schon nachvollziehbar. Das sie da die Flucht ergriff, ist durchaus begreiflich.

            Die erste für mich verstörende Szene ist die Flucht aus den Fängen des CIA. Hanna wurde von Finnland nach Marokko gebracht. Ah ja … Und da spaziert das blonde und sehr blasse Mädchen durch die Wüste Marokkos hindurch, ohne irgendwie aufzufallen. In einem zutiefst arabischen Land hat sie niemand angesprochen und mitgenommen. Nein, sie trifft auch noch deutsche Touristen.

            Dann versteckt sie sich bei den Touristen im Bus, bis sie auf den europäischen Kontinent gelangen und dann fährt sie einfach mit. Ihre fadenscheinigen Erklärungen genügen den Leuten. Die Versuche, aus dem Mädchen mehr Informationen herauszulocken, wirken da gänzlich hohl und tatsächlich unglaubwürdig.

            Die Szenen reihen sich aneinander, mehr oder weniger stümperhaft bzw. unglaubwürdig. Cate Blanchett kann da leider auch nicht glänzen, ebenso wenig wie Tom Holland in einem hellen Jogging-Anzug. Einzig Eric Bana glänzte hier und da, aber er konnte die Geschichte auch nicht wirklich retten. Und das Ende möchte ich hier nicht kommentieren, aber es ist einer CIA-Agentin sowas von unwürdig, das ich letztendlich froh war, das der Film zu Ende war.

            Von mir bekommt der Film 55% und ich werde ihn mir ganz sicher nicht noch einmal ansehen.

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            • 8
              evo_ryanmckane 29.12.2014, 22:02 Geändert 29.12.2014, 22:04

              Mir hat dieser Film gut gefallen. Vor allem die Idee, Killer-Teenies zu trainieren, finde ich gut umgesetzt. Nur die Hauptdarstellerin ist mit zu langweilig. Kommt teilweise zu lustlos rüber. Ich hätte mir mehr Geschichte über den "Vater" bzw den Top-Agenten gewünscht. Ansonsten Top.

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              • 7

                Starker Anfang, und der Rest verläuft im Sand. Trotzdem ganz nett...

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                • 2

                  Einer der grauenvollen Jäger sieht aus wie Bruce Berger aus "Männerherzen"..der war wirklich sehr furchteinflössend - OMG!
                  Versteckspiel und Rumgerenne für nichts!

                  Habe viel von dem Film erwartet und wurde sehr enttäuscht.
                  Die Punkte, die bei diesem Möchtegern - Meisterwerk noch übrig bleiben, gehen an die gute schauspielerische Leistung der Saoirse Ronan.

                  Fazit:

                  Der Film versucht zwanghaft etwas besonderes zu sein - ist er aber nicht!

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                  • 1 .5

                    Etwa 140 Minuten meines Lebens sind für diesen stumfsinnigen, gähnend langweiligen Film verplempert - hatte mich vorher durch die "positiven" Kritiken verleiten lassen. Außer vieeeeel Rumgerenne, einige Schieß- und Prügelaktionen und das Töten von einem Reh hat der Film nichts bieten können: Weder eine vernünftige Antwort auf "Wer ist Hanna?" (na ja, Filme über Super-Soldaten gibt es schon wie Sand am Meer) noch eine vernünftige Story. Da können mich die (angeblich guten) Schauspieler auch nicht vom Hocker reißen. HÖCHSTENS Note 1,5 - da ist ja selbst der Schleudergang in der Waschmaschine spannender ....

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                    • 9

                      Also ich verstehs nicht wie man den Film schlecht finden kann...
                      Der iss genial Mensch! :)
                      Ganz weit vorn bei mir. Storry geil, schauspielerisch geil, Soundtrack geil! :D

                      9/10

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                      • 3
                        CikoVeljo 26.12.2014, 00:15 Geändert 26.12.2014, 00:25

                        Was soll das ganze Gerenne? Hat gut angefangen und schwächt immer mehr ab und dann diese Möchtegernkiller mit Glatze, ganz unauffällig in Marokko...schwach

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                        • 9

                          Geiler Film!

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                          • 4

                            der rockt einfach nicht...

                            • 7 .5
                              Eneb 18.11.2014, 10:27 Geändert 18.11.2014, 10:41

                              Für mich nicht viel Neues aber toll umgesetzt. Besonders der Soundtrack der Chemical Brothers hat mir sehr gefallen.
                              Trotz der Teenie-Erwachsenwerden-Bestandteile kann man sich am Ende immer noch dieselbe Frage stellen wie die Protagonistin auch: Wer ist Hanna eigentlich? Das bleibt einem selbst überlassen so wie Hanna jetzt wohl auch erst die Gelegenheit dazu hat.

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                              • 5 .5

                                Der Anfang verspricht viel, doch der Film kann es nicht halten.

                                ACHTUNG SPOILER:

                                Man erfährt bis zum Schluss nicht wirklich, wer Hanna ist und warum sie gejagt wird - bzw. nur sehr schwammig. "Genetisch verändert, um den ultimativen Soldaten zu erschaffen". Der Hauptteil des Films ist eine unnötig lange, uninteressante Verfolgungsjagd.

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                                • 8

                                  Odyssee der Sparsamkeit #2

                                  "Wer ist Hanna?" hat mich tatsächlich ganz schön überrascht. Denn man könnte auch genauso gut fragen: "Was ist Hanna?". Der Film stellt sich nämlich als furioser Mix aus Agententhriller, Action-, Road- und Teeniemovie dar.

                                  Erzählt wird die Geschichte von Hanna, einem Mädchen, dass von ihrem Vater, einem Ex-Agenten, in der finnischen Einöde aufgezogen und trainiert wird. Ihr Vater bildet sie in Selbstverteidigung, Überlebenskunst und diversen Sprachen aus, um sie auf einen Auftrag zu schicken: Herauszufinden, wer sie ist.

                                  Diese Mission lässt Hanna exotische und weniger exotische orte bereisen und ruft auch bald Verfolger in Form der CIA auf den Plan.

                                  Soviel zur Story. Zugegeben, sie ist nicht das Glanzstück des Films. Zu oft hat man Elemente daraus schon gesehen (Bourne anyone?) und zu oft tauchen Figuren an Orten auf, ohne, dass eine Erklärung geliefert wird, wie sie dorthin kommen und wieso sie es tun.
                                  Aber ehrlich gesagt stört mich das nicht.
                                  Filmisch ist der Film einfach zu rund, um der etwas seichte Story auch eine seichte Bewertung folgen zu lassen. Regisseur Joe Wright trifft hier stets den richtigen Ton und wechselt meisterhaft das Tempo. Der Film reiht knallharte Kampfszenen an ruhige Momente eines Mädchens, das die Welt und ihre Möglichkeiten entdeckt. Einen lesbischen Kuss zweier Teenager an Folter und Mord.
                                  Weil sich Joe Wright dabei aber Zeit lässt, wirkt das ganze sehr rund und mitreißend.

                                  Daran sind sicherlich auch die großartigen Schauspieler nicht unbeteiligt.
                                  Saoirse Ronan spielt Hanna als verletzliches, neugieriges und verwirrtes Mädchen so gut wie als eiskalte Killerin. Unterstützt wird sie dabei von ihren Gegenspielern. Cate Blanchett als gefühlskalte, berechnende CIA-Agentin und Tom Hollander als sadistischer, wahnsinniger Nazi im Trainigsanzug, die die perfekte Balance zwischen grotesk und "over the top" halten.

                                  Hinzu kommt die tolle Optik des Films. Die Kamera fängt wunderschöne Aufnahmen ein und sorgt mit beeindruckenden Plansequenzen und Kamerafahrten für reichlich Spannung und Adrenalin bei den super choreographierten Kämpfen.

                                  Wirklich innovativ oder tiefsinnig ist "Wer ist Hanna?" natürlich nicht, aber für meinen Geschmack muss das auch nicht jeder Film sein. Als spannender, emotionaler und rasanter Genremix funktioniert der Film hervorragend und er unterhält mit seinem hohen filmischen Niveau und den tollen Schauspielern über die komplette Laufzeit.

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                                  • 8 .5

                                    "Regt an zum Nachdenken."

                                    So einen Film habe ich in meinem Leben noch nie gesehen.

                                    Ein sehr guter Film, leider an manchen Stellen zu sehr verstörend.

                                    Aber dies ist ein Film, den man gesehen haben muss.

                                    • 8

                                      Abwechslungsreicher Thriller mit einem großartigen Soundtrack!
                                      Immer wieder gerne.

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                                      • 7

                                        Die Handlung fängt vielversprechend an und lässt dann leider immer mehr nach. Dennoch schafft es der Film das zu sein, was er sein möchte: Ein optisch gut aussehender Agententhriller mit einem hammer Soundtrack.

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                                        • 7

                                          nicht schlecht, besser als ich erwartet hätte
                                          hat super angefangen und gegen Ende leider immer mehr nachgelassen, aber die Actionszenen waren sehr gut, die Schauspielleistung von Saoirse Ronan ebenfalls und die Kulissen waren sehr schön

                                          • 5

                                            "Wer ist Hanna" fügt dem Agententhrill eine kleine neue Note hinzu. Der Mix aus Teenagerdrama und Agententhriller wirkt dabei aber nur teils gelungen, kann aber dank seiner Darsteller den Zuschauer über weite Strecken bei Laune halten.

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                                            • 7 .5

                                              meiner Meinung nach ein sehr gelungener Film, der nicht unbedingt so mainstream ist.. Super Kulissen, die Handlung ist gut, wenn auch ausbaufähig, aber trotzdem ne gute Unterhaltung. Grandios ist vorallem der Soundtrack

                                              • 3

                                                Überflüssig!

                                                • 6

                                                  Der Anfang hat szenisch echt was hergemacht... doch der Plot war dann leider weniger spannend. Schade, ich hatte mir etwas mehr versprochen.

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                                                  • 6 .5

                                                    Ein Supergirl-Film - na toll! Der Plot ist völliger Schwachsinn, aber dafür sehr unterhaltsam in Szene gesetzt! Es gibt den Ex-Agenten-Naturburschen mit Traumfigur, der am Arsch der Welt ein mutierte Göre zur Kampfmaschine mit Lexikonwissen ausbildet, eine böse CIA-Hexe mit Pumuckl-Frisur, die erst'mal ihr Double meucheln lässt, eine Ex-Hippie-Familie mit nervigen Blagen, eine blonde, trippelnde Reeperbahnschwuchtel, die eine Horde Nazi-Schläger befehligt, eine gute Oma und einen verschrobenen Clown, der im abgewrackten Plänterwald wohnt. Letzterer ist m.E. die schönste Rolle im Film und mit Martin Wuttke toll besetzt. Den brauchte man für die Rolle weder kämmen noch schminken. Gäbe es nicht die brutalen Mordszenen, könnte der Film als Pippi-Langstrumpf-Folge durchgehen. Die meiste Zeit sind alle am Rennen und Hauen, d.h., die Action wurde nicht bloß am Computer gemacht. Für mich ist der Film kein Thriller oder Drama sondern kurzweilige SF-Action. Ansonsten sagt es Hanna mit ihrem ersten und letzten Satz: Ich habe dich leider nicht ins Herz getroffen!

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