Wer ist Hanna? - Kritik

DE/GB/US 2011 Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 26.05.2011

Kommentare zu Wer ist Hanna?

  • 7 .5
    Eneb 18.11.2014, 10:27 Geändert 18.11.2014, 10:41

    Für mich nicht viel Neues aber toll umgesetzt. Besonders der Soundtrack der Chemical Brothers hat mir sehr gefallen.
    Trotz der Teenie-Erwachsenwerden-Bestandteile kann man sich am Ende immer noch dieselbe Frage stellen wie die Protagonistin auch: Wer ist Hanna eigentlich? Das bleibt einem selbst überlassen so wie Hanna jetzt wohl auch erst die Gelegenheit dazu hat.

    • 5 .5
      D4L0s3r 24.10.2014, 18:04

      Der Anfang verspricht viel, doch der Film kann es nicht halten.

      ACHTUNG SPOILER:

      Man erfährt bis zum Schluss nicht wirklich, wer Hanna ist und warum sie gejagt wird - bzw. nur sehr schwammig. "Genetisch verändert, um den ultimativen Soldaten zu erschaffen". Der Hauptteil des Films ist eine unnötig lange, uninteressante Verfolgungsjagd.

      • 8
        StrykeOut 14.10.2014, 22:10

        Odyssee der Sparsamkeit #2

        "Wer ist Hanna?" hat mich tatsächlich ganz schön überrascht. Denn man könnte auch genauso gut fragen: "Was ist Hanna?". Der Film stellt sich nämlich als furioser Mix aus Agententhriller, Action-, Road- und Teeniemovie dar.

        Erzählt wird die Geschichte von Hanna, einem Mädchen, dass von ihrem Vater, einem Ex-Agenten, in der finnischen Einöde aufgezogen und trainiert wird. Ihr Vater bildet sie in Selbstverteidigung, Überlebenskunst und diversen Sprachen aus, um sie auf einen Auftrag zu schicken: Herauszufinden, wer sie ist.

        Diese Mission lässt Hanna exotische und weniger exotische orte bereisen und ruft auch bald Verfolger in Form der CIA auf den Plan.

        Soviel zur Story. Zugegeben, sie ist nicht das Glanzstück des Films. Zu oft hat man Elemente daraus schon gesehen (Bourne anyone?) und zu oft tauchen Figuren an Orten auf, ohne, dass eine Erklärung geliefert wird, wie sie dorthin kommen und wieso sie es tun.
        Aber ehrlich gesagt stört mich das nicht.
        Filmisch ist der Film einfach zu rund, um der etwas seichte Story auch eine seichte Bewertung folgen zu lassen. Regisseur Joe Wright trifft hier stets den richtigen Ton und wechselt meisterhaft das Tempo. Der Film reiht knallharte Kampfszenen an ruhige Momente eines Mädchens, das die Welt und ihre Möglichkeiten entdeckt. Einen lesbischen Kuss zweier Teenager an Folter und Mord.
        Weil sich Joe Wright dabei aber Zeit lässt, wirkt das ganze sehr rund und mitreißend.

        Daran sind sicherlich auch die großartigen Schauspieler nicht unbeteiligt.
        Saoirse Ronan spielt Hanna als verletzliches, neugieriges und verwirrtes Mädchen so gut wie als eiskalte Killerin. Unterstützt wird sie dabei von ihren Gegenspielern. Cate Blanchett als gefühlskalte, berechnende CIA-Agentin und Tom Hollander als sadistischer, wahnsinniger Nazi im Trainigsanzug, die die perfekte Balance zwischen grotesk und "over the top" halten.

        Hinzu kommt die tolle Optik des Films. Die Kamera fängt wunderschöne Aufnahmen ein und sorgt mit beeindruckenden Plansequenzen und Kamerafahrten für reichlich Spannung und Adrenalin bei den super choreographierten Kämpfen.

        Wirklich innovativ oder tiefsinnig ist "Wer ist Hanna?" natürlich nicht, aber für meinen Geschmack muss das auch nicht jeder Film sein. Als spannender, emotionaler und rasanter Genremix funktioniert der Film hervorragend und er unterhält mit seinem hohen filmischen Niveau und den tollen Schauspielern über die komplette Laufzeit.

        5
        • 8 .5
          Leon Groß 09.10.2014, 00:20

          "Regt an zum Nachdenken."

          So einen Film habe ich in meinem Leben noch nie gesehen.

          Ein sehr guter Film, leider an manchen Stellen zu sehr verstörend.

          Aber dies ist ein Film, den man gesehen haben muss.

          • 8
            piedro 16.09.2014, 13:26

            Abwechslungsreicher Thriller mit einem großartigen Soundtrack!
            Immer wieder gerne.

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            • 7
              The-Orange-Guy 01.07.2014, 16:02

              Die Handlung fängt vielversprechend an und lässt dann leider immer mehr nach. Dennoch schafft es der Film das zu sein, was er sein möchte: Ein optisch gut aussehender Agententhriller mit einem hammer Soundtrack.

              • 7
                AvonBarksdale 28.05.2014, 13:16

                nicht schlecht, besser als ich erwartet hätte
                hat super angefangen und gegen Ende leider immer mehr nachgelassen, aber die Actionszenen waren sehr gut, die Schauspielleistung von Saoirse Ronan ebenfalls und die Kulissen waren sehr schön

                • 5
                  HaudenLukas 04.05.2014, 12:04

                  "Wer ist Hanna" fügt dem Agententhrill eine kleine neue Note hinzu. Der Mix aus Teenagerdrama und Agententhriller wirkt dabei aber nur teils gelungen, kann aber dank seiner Darsteller den Zuschauer über weite Strecken bei Laune halten.

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                  • 7 .5
                    anna-molly 24.04.2014, 21:34

                    meiner Meinung nach ein sehr gelungener Film, der nicht unbedingt so mainstream ist.. Super Kulissen, die Handlung ist gut, wenn auch ausbaufähig, aber trotzdem ne gute Unterhaltung. Grandios ist vorallem der Soundtrack

                    • 3
                      Scipio 04.03.2014, 19:45

                      Überflüssig!

                      • 6
                        Mitternachtselbin 13.01.2014, 00:59

                        Der Anfang hat szenisch echt was hergemacht... doch der Plot war dann leider weniger spannend. Schade, ich hatte mir etwas mehr versprochen.

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                        • 6 .5
                          Heimacker 05.01.2014, 16:58

                          Ein Supergirl-Film - na toll! Der Plot ist völliger Schwachsinn, aber dafür sehr unterhaltsam in Szene gesetzt! Es gibt den Ex-Agenten-Naturburschen mit Traumfigur, der am Arsch der Welt ein mutierte Göre zur Kampfmaschine mit Lexikonwissen ausbildet, eine böse CIA-Hexe mit Pumuckl-Frisur, die erst'mal ihr Double meucheln lässt, eine Ex-Hippie-Familie mit nervigen Blagen, eine blonde, trippelnde Reeperbahnschwuchtel, die eine Horde Nazi-Schläger befehligt, eine gute Oma und einen verschrobenen Clown, der im abgewrackten Plänterwald wohnt. Letzterer ist m.E. die schönste Rolle im Film und mit Martin Wuttke toll besetzt. Den brauchte man für die Rolle weder kämmen noch schminken. Gäbe es nicht die brutalen Mordszenen, könnte der Film als Pippi-Langstrumpf-Folge durchgehen. Die meiste Zeit sind alle am Rennen und Hauen, d.h., die Action wurde nicht bloß am Computer gemacht. Für mich ist der Film kein Thriller oder Drama sondern kurzweilige SF-Action. Ansonsten sagt es Hanna mit ihrem ersten und letzten Satz: Ich habe dich leider nicht ins Herz getroffen!

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                          • 5
                            Hagen Hagen 02.01.2014, 17:56

                            Eric Bana am ZOB und Cate Blanchett im Plänterwald. Was sich liest, wie ne glatte 10 ist leider nur hirnsträubender Blödsinn, durch den sich die Protagonisten mit jeweils einem durchgehenden Gesichtsausdruck schleppen. Schade.

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                            • 2
                              Niho 27.12.2013, 22:21

                              Ich bin ganz schön schockiert, wie der Film gelobt wird. Aber naja ... jedem das seine.

                              "Wer ist Hanna?" ist ein enttäuschender Film, der abgesehen von den Schauspielern, der Kamera und einigen wenigen unterhaltsamen Abschnitten / Szenen nicht mitreißt, weil sich die Spannung immer nur kurz aufbaut.

                              Neben der vorhersehbaren und öden Story gibt es aber noch einen riesigen Kritikpunkt:
                              Dieser Film wird als Actionthriller angepriesen, ist aber einfach nur eine Zusammenwürfelung von verschiedenen Genres. Ich habe mich oft gefragt in welche Richtung der Film jetzt eigentlich gehen will.

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                                Dr.Eule 13.12.2013, 21:14

                                Faszinierend.
                                Wer hätte gedacht, dass man heutzutage schon für derart stumpfsinnige "Unterhaltung" solch positive Kritiken erhält ... Generation Frauentausch macht alles möglich.
                                Kurzum der Film ist einfach Käse. Und damit mein ich den richtigen, üblen, blauschimmelnden Stinkekäse.
                                Das Öffnen einer Flasche Brause ist gehaltvoller, zum Glück gab es im Fernsehen wenigstens Werbepausen, um sich zumindest diesem spritzigen Vergnügen zu widmen.

                                mmmmh lecker ... Brause!!!111elf

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                                  hallidalli 13.12.2013, 00:31

                                  Toller Streifen, tolle nonstop Action, knackiger Soundtrack. Tolle Kulissen wie Hamburg, Potsdam oder den Spreepark. James Bond & Die Bourne Identität lässt grüssen.
                                  Sehr cool war die Szene beider Mädels im Containerhafen. ^^
                                  Ich wünsche mir einen zweiten Teil. :)

                                  • 7
                                    victoria-glambert 08.12.2013, 19:07

                                    Wer ist Hanna? Hanna - das Mädchen mit den eisblauen Augen.

                                    Ein sehenswerter Action-Thriller mit einer guten Story und einer tollen Schauspielerin in der Hauptrolle.

                                    Ebenfalls Punkte gibt es für die Bilder Sprache und die "Erholungspausen". Abzüge für einige nervige Charaktere wie zum Beispiel Sarah.

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                                    • 4 .5
                                      vuvuzela 02.12.2013, 00:09

                                      Ein sehr gut besetzter Thriller, wo man praktisch keine schauspielerische Defizite feststellt. Jetzt kommt das "aber" die vielleicht auf dem Papier noch brauchbare Story wurde so übel, mit logischen Lücken, umgesetzt, dass sich einem die Nackenhaare sträuben.

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                                        Johannes Jarchow 01.12.2013, 03:43

                                        Eine Aneinanderreihung von Handlung ergibt noch lange keine Geschichte, wie diese hochgezüchtete, kleine Komödie eindrucksvoll belegt. Und eine weiße, lange Unterhose auf nasser Erics Banane keinen hohen Bunnyfucktor.

                                        Bunnyfucktor: 6

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                                          TinaCocaine 30.11.2013, 16:23

                                          "Wer ist Hanna?" fängt wahnsinnig stark und bildgewaltig an, flacht dann aber leider immer mehr ab. Die Darsteller können einiges und die Handlung ist interessant, aber die Umsetzung ist meist langatmig und nicht sehr gut in Szene gesetzt. Einige Charaktere finde ich grandios, andere sind zum Gähnen. Das Ende wiederum gefiel mir wieder besser - alles in einem ein etwas überdurchschnittlicher Film mit (leider) zu vielen Schwächen.

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                                            Bourbon 28.11.2013, 13:25

                                            Einige Produzenten bzw. Regisseure haben es wirklich drauf, einen Film mit einer guten Grundlage und Idee langweilig zu machen. Anscheinend fehlt hier einfach das "Talent" dazu, wobei ich dies bei Joe Wirght nicht wirklich sagen kann. So verspricht auch der Anfang von "Wer ist Hanna" einen sehenswerten Film nach "Jason Bourne"-Manier. Die Protagonisten überrascht hier und da mit Taten und Fähigkeiten, die man gar nicht für wahr haben möchte. Positiv aufgefallen ist auf jeden Fall die Schauspielerin, die Hanna gespielt hat. Auch die Konfrontation mit der Welt, die ihr bisher verschlossen wurde, wurde gut umgesetzt. Als dann später die Wahrheit offenbart wird – die man schon etwas vorhersehen konnte – habe ich gehofft, das der Film jetzt noch einmal an Fahrt aufnehmen wird. Aber pustekuchen. Nichts dergleichen. Anstatt dies weiter auszuweitern, spannender und mit Wnedepunkten zu gestalten, hat man es bei dieser lahmen und langweiligen Enthüllung gelassen. Zudem fing es nach ungefähr der Hälfte des Films im Allgemeinen unspektakulärer zu werden. Nichts überraschendes passiert mehr und die "Reise" lässt auch zu wünschen übrig. Teilweise haben bestimmte Aktionen keinen Sinn gemacht.

                                            Fazit: Wie kann man mit "Wer ist Hanna", welches so ein schönes Potential in sich verbirgt, nur so verkümmern lassen? Anstatt mehr Ideen, die die Handlung interessanter und überraschender gestaltet hätte, wird es bei einer einfachen Erklärung belassen. Wie viel hätte man hieraus noch herausholen können! Da verspricht der Anfang auch einfach zu viel.

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                                            • 6 .5
                                              Filmkenner77 24.11.2013, 15:13

                                              "Wer ist Hanna?" erinnert vermutlich nicht von ungefähr ein wenig an die "Bourne"-Reihe. Im Prinzip findet man in Joe Wrights (u.a. Abbitte) Action-Thriller viele Elemente der erfolgreichen Agentenreihe wieder. Ein geheimes Forschungsprojekt, das gestoppt wurde, die Vernichtung aller "Forschungsergebnisse", die Vertuschung, die Findung der eigenen Persönlichkeit, das Individuum als Zielschreibe des Staatsapparats und die Umkehrung von Jäger und Gejagtem. Erweitert um eine etwas gewöhnungsbedürftige Märchensymbolik sowie Adoleszenzproblemen ergibt das Ganze dann "Wer ist Hanna?". Man kann dem Film sicherlich nicht vorwerfen, dass er schlecht gemacht ist, denn dies ist nicht der Fall. Joe Wright, der sich bislang eher durch Literaturverfilmungen und Drama einen Namen gemacht hat, gelingt es recht gut, sich im Genre Action zurechtzufinden. Das Tempo ist angemessen hoch, die Schnitte interessant, die Musikuntermalung durch "The Chemical Brothers" perfekt. Einzig die Geschichte bietet kaum Überraschungen und ist daher weitestgehend vorhersehbar. Saoirse Ronan liefert einmal mehr eine gute Vorstellung ab und zeigt, dass sie neben Jennifer Lawrence, Chloë Grace Moretz und Isabelle Fuhrman zu den derzeit größten weiblichen Talenten in Hollywood zu zählen ist. Übertroffen wird ihre Leistung nur von der grandios-diabolisch aufspielenden Cate Blanchett als CIA-Agentin Marissa Wiegler. Es gibt derzeit wohl nur eine Handvoll Schauspielerinnen in der Traumfabrik, die wirklich jede Rolle gluabwürdig verkörpern können.
                                              In den Actionszenen schießt der Film leider einige Mal über das Ziel hinaus. Eine etwas bodenständige und weniger abgehobene Mischung hätte dem Film gut zu Gesicht gestanden, unterstreicht aber in letzter Konsequenz auch das "Phantastische" der Geschichte. Die Märchensymbolik wirkt bisweilen aufdringlich und verliert dadurch ein Stück weit an Subtilität. Charles Laughton gelang dies in "Die Nacht des Jägers" erheblich besser und geschickter. Natürlich ist Hanna die unschuldige, aber wehrhafte Prinzessin und Blanchett die böse Königin und ebenso augenscheinlich strotzt das Finale im Märchenpark nur so vor Symbolik. Schneewittchens Herz ist es, dass die böse Königin vom Jäger verlangt und auch hier spielt das Herz am Ende eine entscheidende Rolle. So wie die Schuhe, die immer wieder schmerzen und bekanntermaßen in Märchen eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
                                              Letztlich ist "Wer ist Hanna?" ein akzeptabler Actionthriller, der sein Potenzial aber nur ansatzweise ausschöpft, was bedauerlich ist.

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                                                HomerSimpson09 21.11.2013, 21:39

                                                Ich hatte mir einen spannenden Thriller erwartet, der durch eine alternative Herangehensweise und eine junge, starke Hauptfigur zu überzeugen weiß. Letztendlich eingetreten ist davon nur Letzteres.
                                                Das Positive zuerst:
                                                - Saoirse Ronan überzeugt in der Rolle der kaltschnäuzigen, weltfremden Killerin Hanna.
                                                - Die Coming-of-Age Elemente im Film sind teils echt herzerwärmend gemacht.
                                                - Es gibt durchaus Momente die die mich als Zuschauer gepackt haben. Zum Beispiel sind einige Szenen als Hanna neu in der Welt ist, skurril-komisch und auf der anderen Seite berührend
                                                - Die Story eines jungen Mädchens das als Killerin trainiert wurde hat durchaus ihren Reiz.

                                                Leider hat der Film auch seine Schattenseiten:
                                                - Der anfangs noch reizvolle Thriller- Plot erweist sich im Großen und Ganzen dann leider doch nur als Einheitsware und weiß nicht über die ganze Dauer zu fesseln.
                                                - So schön hier die verschiedenen Elemente die der Film bietet sein mögen, so recht zusammenpassen wollen sie nicht. Einerseits diese Coming-of-Age-Momente und dann wieder Bournemäßige Actionszenen mit Musik von den Chemical Brothers. Ein Mix der für mich ganz und gar kein rundes Erlebnis war.
                                                - Die Auflösung kommt weder mit großem Schockmoment noch mit groß inszenierter Wucht daher und ist dann auch nur so platt wie die Story selbst.
                                                - Eric Bana und Cate Blanchetts Figuren bleiben eindimensional und nicht immer nachvollziehbar. Auch die Darstellungen der beiden Stars bleibt unter den Möglichkeiten.

                                                Alles in allem kein Film den ich ein zweites Mal sehen muss.

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                                                  cpt. chaos 20.11.2013, 08:57

                                                  Die Grundidee zu diesem Coming of age-Action-Drama, ist wirklich klasse. Nicht ganz so pralle hingegen, ist die eher missratene Umsetzung. Der Anfang lässt dabei zunächst auf einen interessanten Film hoffen, der jedoch recht schnell sein Pulver verschießt, denn spätestens als die pfiffige Kleine, welche mir bereits "In meinem Himmel" sehr gut gefiel ("Abbitte" liegt seit längerem daheim und winselt förmlich darum, endlich gesehen zu werden), nach einem Leben in der finnischen Eiswüste in der Zivilisation ankommt und sich dort außerordentlich gut zurecht findet, wird es reichlich unglaubwürdig. Von Kulturschock keine Spur! Hier kränkelt die Geschichte gewaltig; etwas mehr, als die eine dürftige Szene im Hotelzimmer zur allgemeinen Akklimatisierung in der hektischen Gesellschaft, wäre sicherlich angebracht gewesen.

                                                  So verschenkt "Wer ist Hanna?", wie unzählige andere letztendlich belanglose Streifen zuvor, leichtfertig vorhandenes Potenzial. Nun denn, die Actionszenen wissen zu gefallen und Saoirse Ronan stellt einmal mehr unter Beweis, dass da eine junge Darstellerin heranwächst, die über ein vielversprechendes Schauspieltalent verfügt, mit dem sie in den nächsten Jahrzehnten auf den Leinwänden für gute Unterhaltung sorgen könnte.

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                                                    Mo5592 19.11.2013, 20:13

                                                    Das einzige was bei Hanna hängen bleibt ist der Soundtrack (Jagt zwischen den Containern). Ansonsten Müll und zu Schade für Cate Blanchett und Eric Bana...

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