Wer's glaubt wird selig
Wer's glaubt wird selig (2012), DE Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 16.08.2012
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24 Kommentare
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von Marcus H. Rosenmüller, mit Christian Ulmen und Hannelore Elsner
In Marcus H. Rosenmüllers Komödie Wer’s glaubt wird selig versuchen die Einwohner eines bayrischen Dorfes ihre verstorbene Nachbarin heilig sprechen zu lassen, um Touristen anzulocken.
Wer’s glaubt wird selig erzählt die Geschichte der Bewohner des schönen Skiorts Hollerbach, das durch eine Schneeflaute an Touristenmangel leidet. In Georgs (Christian Ulmen) Beziehung mit Emilie (Marie Leuenberger) läuft es, seitdem Georgs sehr gläubige Schwiegermutter Daisy (Hannelore Elsner) bei Ihnen eingezogen ist, auch nicht mehr. Daisy wird durch indirektes Verschulden von Georg von einem Holzkreuz getroffen. Sie kommt dabei tragischerweise ums Leben und Georg ist gezwungen eine wahnwitzige Entscheidung zu treffen. Er möchte seine Schwiegermutter heilig sprechen lassen und Hollerbach zu einem Wallfahrtsort machen, um sein Dorf und seine Liebe zu retten. Als tatsächlich ein Geistlicher vom Vatikan entsandt wird, um Daisys Wirken zu überprüfen, erlebt das Dorf einige Überraschungen.
Hintergrund & Infos zu Wer’s glaubt wird selig
Mit Wer’s glaubt wird selig, schafft Marcus H. Rosenmüller (Wer früher stirbt, ist länger tot, Sommer in Orange) einen weiteren bayerischen Heimatfilm. Für das Drehbuch war der US-amerikaner Jeremy Leven zuständig, der unter anderem das Drehbuch zu Wie ein einziger Tag schrieb.
Drehort war hauptsächlich das in der Oberpfalz liegende Kastl.
Übrigens: Voraussetzung einer Heiligsprechung sind Martyrium, heroischer Tugendgrad oder der Nachweis eines Wunders des Betroffenen. Ein Verfahren zur Heiligsprechung kostet rund 250.000€. Die Antragsteller müssen selbst für die Kosten aufkommen, was verständlicherweise eine gute Einnahmequelle für den Vatikan ist.
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Cast & Crew
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Kritiken (9) — Film: Wer's glaubt wird selig
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEin Coming-Of-Age-Komödienstadl zwischen Himmel und Hölle bescherte ihm als Debütant den „Bayerischen Filmpreis“. Heuer heißt’s „Wer’s glaubt wird selig“. Schon der Titel erinnert an den 2006er Kino-Erfolg „Wer früher stirbt ist länger tot“; auch des fehlenden Kommas wegen. Doch dieses Mal ist Marcus H. Rosenmüller nichts und niemand mehr heilig. Allem voran die Bigotterie des Katholizismus im Wintersportparadies Hollerbach. Eine krachlederne Klamotte, halb Heimatfilm, halb Bauernschwank, und ohne falschen Respekt. Dafür gibt’s jede Menge Irrungen und Wirrungen, eigentümliche Erleuchtungen („Warum ist der Himmel blau?“) und einen agnostischen Ausklang, dem Fundamentalisten wie Atheisten Glauben schenken können.
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Christian Schröder: Der Tagesspiegel Christian Schröder: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenRosenmüller war schon immer ein Freund des etwas derberen Humors, aber in Wer’s glaubt wird selig trägt er besonders dick auf.
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Bettina Friemel: Movie Maze Bettina Friemel: Movie Maze
Kommentar löschenInsgesamt hätte Wer's glaubt wird selig gerne noch schräger sein können. Der Stoff würde durchaus genügend Möglichkeiten bieten. Auch die Struktur der Erzählung trägt ein wenig dazu bei, dass die Handlung immer wieder ins Stocken gerät.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenSo respektlos Wer's glaubt, wird selig auch ist: Rosenmüller trifft den richtigen Ton, um seine sympathische Katholikenklamotte zu einer amüsanten, gescheiten, rabenschwarzen - aber zu keinem Zeitpunkt bösartigen - Eulenspiegelei zu machen.
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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de
Kommentar löschenSo schwarz und makaber wie kürzlich Was weg is, is weg [...] ist Wer’s glaubt, wird selig zwar nicht, so manche Wendung oder Prämisse wirkt nüchtern betrachtet aber dennoch ordentlich übersteigert. Doch charmante, von Beginn an auf Übertreibung setzende Komödien dürfen das.
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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter
Kommentar löschenSechs Jahre nach seinem Durchbruch mit der bajuwarischen Coming-of-Age-Komödie Wer früher stirbt ist länger tot nimmt sich Rosenmüller wieder der Bigotterie seiner Heimat an und findet dabei eine treffliche Balance zwischen scharfer Satire und Versöhnlichkeit.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie haarsträubend hanebüchene Konstruktion des üblen Bauerntheaters Wer’s glaubt, wird selig knarzt dramaturgisch an allen Ecken und Kanten. Ja, der verfilmte Schenkelklopfer des maßlos überschätzten Dialekt-Regisseurs Rosenmüller ist so grottig, dass Christian Ulmen endlich mal was aufwerten kann.
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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film
Kommentar löschen[...] als einer der wenigen deutschen Regisseure hat Marcus H. Rosenmüller auch ein Händchen für absurden und feinen Humor. [...] Dennoch ist die Komödie humortechnisch durchwachsen. Manch holprige Szene [...] überschreitet die Grenze zwischen herzigem Komödienstadl und spießigem Altherrenklamauk.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenHimmlischer Klamauk! [...] Selig die, die uns zum Lachen bringen! Marcus H. Rosenmüller gelingt das wieder einmal mit dieser überdrehten Provinz-Klamotte. Nicht besonders tiefschürfend, aber dafür schräg und sympathisch.
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Kommentare (15) — Film: Wer's glaubt wird selig
markus.rittner Sat, 16 Feb 2013 10:01:40 -0000
Kommentar löschenIch finde inzwischen ist die Luft ein bisschen raus aus Rosenmüllers Filmen, denoch gibts schon ordentlich was zu schmunzeln wenn man sich drauf einlässt! Die Story ist dich recht schwarzhumorig und die ganzem Typen schön schrullig. Und Ulmen machts sich ganz gut unter den Bayern^^. Wobei ich die FSK 12 schon ein bisschen grenzwertig finde!
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markus.rittner Sat, 16 Feb 2013 10:33:03 -0000
Antwort löschenNatürlich ist die FSK ab 6 Grenzwertig!
LMSMDK Sun, 27 Jan 2013 22:56:23 -0000
Kommentar löschenWas man sich im Kino nicht anschaut wird einfach mal über eine Videoplattform geschaut. So auch mit Wer's glaub wird selig.!
Im Film gibt es so ein paar Stellen da habe ich mich beinahe totgelacht, allerdings geglaubt dass ich heilig werde habe ich nicht. Die Geschichte ist schön erzählt, allerdings mit ein paar Stellen, wo man sich gewünscht hätte, dass sie kürzer wären. Die Schauspieler sind soweit ganz in Ordnung, das Setting Hollerbach großartig.
Von daher werd ich den Film einfach mal nicht selig sprechen, sondern gebe ihm lieber mal seine 7.0 Punkte zurück.
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Dr.Hasenbein Sun, 27 Jan 2013 12:56:47 -0000
Kommentar löschenWers glaubt wird selig ist eine Komödie die trotz liebenswerten und (typisch) schrulligen Charakteren anfangs nie über normales TV Niveau hinauskommt.
Zwar ist der Film schon anfangs recht unterhaltsam,
wird aber erst in der zweiten Hälfte ab dem geplanten und natürlich schief laufenden Überfall richtig gut.
Ab hier mußte ich wirklich des öfteren richtig herzhaft lachen.
Marcus H Rosenmüller kombiniert hier Heimatfilm mit schwarzer Komödie und macht auch vor einigen heftigen Gags nicht halt.
Genau dass ist es was dieses Film von anderen deutschen Komödien abhebt, den Mut einen deftigen Witz durchzuziehen ohne aber zu plump zu wirken.
Christian Ulmen variiert hier sein Spiel etwas und gibt mal nicht den liebenswerten Loser (naja, vielleicht ein bisschen).
Ein kleines Highlight ist die Arbeit von Fahri Ogün Yardım der hier ganz klar Ulmen und Co locker an die Wand spielt und die Gags auf seiner Seite hat.
Zwar erreicht der Film nie die Qualität Rosenmüllers Filme "Wer früher stirbt..." und "Schwere Jungs" ,
kriegt von mir aber dank der lustigen zweiten Hälfte eine gute Bewertung!
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doenef Thu, 10 Jan 2013 03:41:48 -0000
Kommentar löschenZwar recht unterhaltsame Komödie mit typischem Rosenmüllerschem Lokalkolorit, allerdings zum Finale hin arg übertrieben,...daher leider etwas vergeben
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Kevin2803 Mon, 27 Aug 2012 22:07:50 -0000
Kommentar löschenSehr durchschnittliche deutsche Komödie, die hier und da mal ein paar Schmunzler hat, aber so wirklich überzeugen tut der Film nicht. Da hab ich schon weitaus bessere deutsche Filme gesehen.
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Manfred Mitmannsgruber Wed, 22 Aug 2012 08:27:28 -0000
Kommentar löschenEine nette Komödie mit guten Darstellern, leider wurden im Trailer schon so gut wie alle Pointen gezeigt - so war der Überraschungseffekt nicht wirklich gegeben. Zudem wäre aus solch einer Geschichte einiges mehr rauszuholen gewesen, sehr schade!
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littledrummerboy01 Sun, 19 Aug 2012 08:45:53 -0000
Kommentar löschenHab stellenweise ziemlich gut gelacht (ich mein, gibt es 'ne coolere Methode, die Schwiegermutter loszuwerden?), aber es gibt durchaus ein paar Stellen mit Längen, am Anfang war ich mir mit den Zeitebenen noch ein bisschen unsicher, weil die meiner Meinung nach nicht so klar getrennt waren zuerst, außerdem fand ich es ein bisschen schade, dass Rosenmüller neben den richtig guten Gags auch noch so ziemlich bescheuerte und relativ ausgelatschte Dinger wie den fliegenden Schuh bringen musste. Das war teilweise ein Heischen nach einem Lacher zu viel, vor allem weil neben den großen lustigen Szenen die kleinen Gags am Rande sowieso untergingen. Auch das tiefere Gefühl für die Figuren, das "Wer früher stirbt ist länger tot" so gut gemacht hat, hat hier ein wenig gefehlt. Aber trotzdem war das einer der lustigsten Kinobesuche der letzten Zeit.
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winona123 Wed, 15 Aug 2012 09:36:12 -0000
Kommentar löschenSeit "Wer früher stirbt ist länger tot" gilt ja Regisseur Rosenmüller als derjenige, de den deutschen Heimatfillm wiederbelebt hat und ihm eine anspuchsvolle Note gegeben hat. Danach ging es leider nur noch bergab mit seinem filmischen Schaffen (ganz schlimm "Sommer der Gaukler"), auch in "Wer' glaubt wird selig" bewegt sich in meinen Augen auf recht dürftigen Niveau, da mal ein Kalauer, da mal ein platter Lacher, alles doch auf, getragen wird das Ganze eigentlich nu von Christian Ulmen, wenn ich den Film nicht in einer "Sneak Preview" gesehen hätte, wäre ich sicherlich nicht reingegangen.
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bestseimon Tue, 14 Aug 2012 16:10:26 -0000
Kommentar löschenGesneaked in OF.
Das tolle an der Sneak ist doch, das man Filme entdeckt, in die man sonst wohl niemals reingegangen wäre. Vorurteile können wiederlegt werden und man kann so richtig schön überrascht werden.
Lautes Gegröle im Kino, als im Vorspann schnell klar wird, dass es sich um eine bayerische Produktion handelt. Und auch ich machte mich schon startklar aus dem Kinosaal zu stürmen. Ist eigentlich nicht so meine Art, aber ich hatte an diesem Tag einfach keine Lust mich durch einen halblustigen deutschen Heimatfilm auf TV-Niveau zu quälen. Als ich dann aber Christian Ulmens Stimme hörte blieb ich doch sitzen, um abzuwarten ob der Film vielleicht genießbar sein könnte. Ja, Ulmen spielt eigentlich immer mehr oder weniger die gleiche Rolle, aber man muss sagen, dass er die eben perfekt drauf hat und ich mag ihn seit Dr. Psycho einfach total. In Euphorie bin ich dennoch nicht verfallen, da seine letzten Filme doch eher mau waren. Als es dann gleich zu Beginn den ersten großen Lacher gab, machte mein Sitzfleisch es sich auf dem Kinosessel gemütlich und ich dachte mir, dass der Film doch nicht so öde wird, wie vermutet. Er nimmt sich zunächst viel Zeit mit seinen skurrilen Charakteren, sodass er in der ersten halben Stunde noch nicht richtig in Fahrt kommt. Ab dann ist aber richtig Feuer drin, die Gags häufen sich ohne aufgezwungen zu wirken und der Unterhaltungspegel steigt erheblich. Die Geschichte mag etwas überzogen wirken, aber durch die tollen Figuren und den gut getimten Gags macht "Wer´s glaubt wird selig" richtig Freude. Zwar kein Must-See, dafür aber äußerst gelungene und niveauvolle Unterhaltung weit über deutschem TV-Niveau.
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f-rex Thu, 16 Aug 2012 19:42:15 -0000
Antwort löschenGenau so ging es mir auch, hätte den Film komplett verpasst wenn ich nicht im Sneak gewesen wäre.
Kein "Must-See", aber dennoch nette Unterhaltung.
Thurgood Tue, 14 Aug 2012 10:19:50 -0000
Kommentar löschenÜberraschend frische und kurzweilige Komödie.
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M4x1k1ng Tue, 14 Aug 2012 09:33:24 -0000
Kommentar löschenAuch ich hatte die große Ehre, diesen Film in der Sneak bestaunen zu dürfen...
Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass die deutsche Filmkunst in der Moderne wirklich extrem abgerutscht ist (im Gegensatz zu früheren Zeiten).
Jedenfalls ist "Wers glaubt wird selig" eine typisch deutsche Komödie, mit einem flachen Plot und noch flacheren Witzen. Vielleicht fehlt mir auch einfach die Art von Humor, aber das einzige was dieser Film aus mir herauskitzeln konnte waren einige Grinser. Während ich mich an anderen Stellen gefragt hab, wo denn der Witz sei.
Ich hoffe sehr für den Film, dass es an meinem, auf Hollywood versteiften Humor liegt, aber andererseits sollten sich die deutschen echt fragen, was sie hier falsch machten...
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Sheeeeep Tue, 14 Aug 2012 06:37:12 -0000
Kommentar löschenDoppelsneak ½:
Der Film gefällt mir wohl besser als er es tun sollte. Mit einem etwas schwarzhumorigen Heimatfilm versucht Regisseur Markus H. Rosenmüller in die Herzen der Zuschauer zu spielen. Fällt der Beginn noch etwas mau aus, so steigert sich der Film im Laufe der Spielzeit stetig. Auch wenn die krude Storyline und der etwas aufgesetzte Slapstick an manchen Stellen etwas 'too much' ist, so kann der Film dennoch größtenteils mit gelungenem Humor punkten. Ulmen spielt Ulmen spielt Ulmen, dessen Charakter ich trotz ständig gleichen Rollentypus noch nicht überdrüssig bin. Zwar hätte der Witz stellenweise noch etwas böser sein dürfen und somit versanden die möglichen Tabubrüche ein wenig, dennoch wird man gut unterhalten - Schwarzer Humor für Anfänger.
Guilty Pleasure.
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SienanntenihnMücke Mon, 13 Aug 2012 22:13:12 -0000
Kommentar löschengesneaked: Geschichte ziemlich naja... hahnebüchen bis flach. Konnte aber recht häufig lachen, das ist schon mal viel wert :)
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MrDepad Wed, 11 Jul 2012 15:59:10 -0000
Kommentar löschenIch habe "Wer´s glaubt wird selig" auch schon im Special Screening sehen können und war durchaus zufrieden. Als es hieß, der Film sei eine deutsch-bayerische Komödie waren meine Freude natürlich aufgrund der üblichen niedrigen Qualität dieser Filme etwas gedämpft. Marcus H. Rosenmüller hat allerdings einen ordentlichen Cast zusammengestellt, darunter z.B. der großartige Christian Ulmen. Mit diesem Cast erzählt er eine schräge, kreative Geschichte, die vor allem in Bezug auf Verstorbene und Religion immer wieder einige schwarzhumorige Pointen auffährt. Natürlich kann sich der Film nicht mit großen internationalen Filmen messen, wie eben die meisten Filme aus Deutschland. Trotzdem umgeht Rosenmüller immer wieder die typischen Klischees, die oft in solchen Produktionen auftauchen und an vielen Stellen, an denen man denkt, es driftet zu sehr in bekannnte Konventionen ab, kommt dann doch wieder eine fiese, schwarzhumorige Szene, die wieder für einen Lacher sorgen kann. Mit 100 Minuten ist der Film recht kurz ausgefallen, trotzdem machen sich ab und an kleine Längen bemerkbar und gegen Ende kommt der Film dann doch nicht drum rum, auf altbewährtes zu setzen, aber "Wer´s glaubt wird selig" weiß trotzdem zu unterhalten und ist eine gelungene Abwechslung zum üblichen deutschen Einheitskomödienbrei.
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MaxN91 Tue, 10 Jul 2012 20:45:01 -0000
Kommentar löschenIch hatte heute das Privileg "Wer´s glaubt wird selig " deutschlandweit außerhalb einer Presse- oder Verleihvorstellung als Erster zu sehen , da Constantin Film ein Special Screening in unserem Kino veranstaltete . Regisseur Rosenmüller widmet sich in seiner neuesten Komödie einem Urbayerischen Dorf , das von der saisionalen Finanzkrise und Arbeitslosigkeit betroffen ist und versucht durch eine Heiligsprechung des Vatikans Touristen in ihr kleines Dorf zu locken . Hauptdarsteller ist einmal mehr Christian Ulmen , der wohl zu den vielversprechensten deutschen Schauspielern gehört. Leider konnte mich Ulmen in diesem Film , wie der eigentlich der gesamte Nebencast , wenig überzeugen und verbleibt eher auf besserem Fernsehfilmniveau , ebenso wie das Setting und die Locations . Der Film versteht sich als schwarze Komödie , es fehlt ihm aber deutlich an Bissigkeit . Die Idee die katholische Kirche oder Themen wie Tod mit einem zwinkernden Auge oder gar mit salzigem Finger in der Wunde zu behandeln ist sicherlich nicht neu , allerdings immer interessant und meist unterhaltsam . Einige Gags sind durchaus witzig und zünden auch , es gibt aber viel zu wenige davon und selbst bei nur rund 100 Minuten Laufzeit machen sich die Durststrecken bemerkbar . Auch die "Kritik" an der Kirche und der schwarze Humor sind eher ein vorsichtiges Anstubsen , als ein Schlag in die Fresse des Zuschauers . Leider ist es in diesem Fall wieder einmal genau das , was dem Deutschen Film fehlt : Etwas zu wagen , Tabus zu brechen , zu überraschen - die Studios setzen leider immer wieder auf seichte Lovestories oder die Verarbeitung unserer NS-Vergangenheit . Immerhin versteht es dieser Film auf nicht-peinliche Art eine Liebe bzw Ehe darzustellen und schafft es so eine gute Grundstimmung zu vermitteln . Unterm Strich wurde hier eine Menge Potential verschenkt . Der Film hätte mit mehr Mut und einem besseren Drehbuch sicherlich ein Lichtblick des deutschen Kinos werden können , was mich etwas traurig macht . Leider kann ich auch für diesen deutschen Film keine besondere Empfehlung geben.
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