Wer weiß, wohin? - Kritik

EG/FR/IT/LB 2011 Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 22.03.2012

  • 1

    Was zum...???
    Sowas unlustiges habe ich selten nicht mehr gesehen.
    Und mehr mag ich dann auch nicht noch an Zeit für Wer weiß, wohin? verschwenden, wir haben nach 57min die Nase voll gehabt & ausgeschaltet. Superlangweilg & zum Einschlafen dröge... Den Punkt gibt es für alles was wir evtl noch verpasst haben könnten - das Gesehene war uns nicht mal diesen 1 Punkt wert.

    Fazit:
    Wie jeder Movie startete auch Wer weiß, wohin? bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann die Endbewertung. Wer weiß, wohin? geht mit langweiligsten, entäuschenden & belanglosen 1,0 Punkten in the books.
    *Zeitwerschwendung vom allerbesten*

    • 9

      So lange wurden ihre Herzen gereinigt, bis ihr Blut zu Wasser wurde.
      Einige Generationen zurückliegend, wurde die Gegend von Religionskriegen heimgesucht. Doch das ist nun anders: in dem kleinen Dorf irgendwo im Nahen Osten, in dem die Geschichte spielt, leben Christen und Muslime friedlich zusammen. Hier sagen sich Muezzin und Priester nicht nur sprichwörtlich Gute Nacht.

      • 2

        Der Film war mir viel zu ruhig, irgendwie ist fast nichts passiert - habe ihn daher auch nicht fertig geguckt.

        1
        • 7

          Also ich sage mal so: die Message des Films ist das, was hier im Fokus stehen sollte und was den Film auszeichnet. "Wer weiß, wohin?" (Der Sinn des Titels offenbart sich in der letzten Szene) erzählt die Geschichte eines christlich-muslimischen Dorfes, dessen Alltag durchsetzt ist von kleinen, teils eskalierenden Kabbeleien zwischen den Gläubigen. Ein Großteil des Films versucht und das klar zu machen, aber irgendwie gelingt das nur bedingt. Richtig sehenswert ist erst die 2. Hälfte des Films, in dem die Frauen ihren Männern mal zeigen, wie idiotisch ihre ständigen Religionskonflikte sind. Filme mit solchen Botschaften sind dringend nötig, aber man kann noch viel mehr rausholen.

          • 2

            Spannendes Thema mit Ansätzen für einen erfrischenden Film, aber diese Fallhöhe wird durch extreme Längen und nicht vorhandenen Witz voll mitgenommen. Absolut langweilig.

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            • 5 .5

              Nette Idee, den Frauen die Hosen anzuziehen, aber "Wer weiß, wohin" überzeugt nicht wirklich in seiner Inszenierung. (Zu) seichte Unterhaltung in schwierigem Thema mit seltsamen Tanzeinlagen und stunzdummen Männern. Kann man sehen, muss man aber nicht.

              • 8

                Bis auf eine sehr ernste Passage bleibt Wer weiß, wohin? im komödiantischen Fahrwasser. Man könnte einwenden, dass das nicht die angemessene Form ist für ein Thema dieser Tragweite ist. Doch der leichte Ton ermöglicht erst eine andere Sicht der Dinge in diesem festgefahrenen Konflikt.

                • 7 .5

                  Szenen, die zum Mitschunkeln einladen, und unzählige kauzige Charakterköpfe treiben Wer weiß, wohin? teilweise an die Grenze des folkloristischen Klamauks. Vor zu viel Heiterkeit retten schließlich ein tragischer Todesfall beziehungsweise der Einfallsreichtum der Regisseurin.

                  • 7 .5

                    Wer weiß, wohin? ist von der herrschenden Atmosphäre, von der Erfassung der realen politischen und gesellschaftlichen Zustände, von der Ausstattung und der Regie sowie von der schauspielerischen Darstellung her (viele Laien) ziemlich gut geworden. Er amüsiert – und mahnt indirekt gleichermaßen.

                    • 8

                      In „Und jetzt, wohin?“ gelingt Nadine Labaki [...] mit tollen Darstellern eine Mischung aus Leichtigkeit und Lamento über bescheuerte, doch trotzdem mörderische Konflikte, die wir den Religionen zu verdanken haben.

                      • 7

                        Die Frauen sind die Heldinnen, die ihre Männer vor sich selbst schützen müssen, koste es, was es wolle. Von den Ehefrauen hat keine Angst, dass ihr Mann sie mit einer der Stripperinnen betrügen könnte und alle sind vereint in ihrer Mission, die Männer vor sich selbst zu retten.

                        • 6 .5

                          Ein kleiner märchenhafter, sympathischer Film, der zum Teil an seiner Vorhersehbarkeit scheitert. Gut gemeintes Kino.

                          • 4

                            Die Grundannahme, dass Frauen friedfertig, versöhnungsbereit, allen Anfechtungen fundamentalistischer Sorte abhold, kurz: die besseren Menschen seien, ist einfach zu naiv (oder zu fundamentalistisch), als dass man ihr über fast zwei Stunden folgen wollte.

                            • 7

                              Wer weiß, wohin? ist zunächst eine leicht boulevardeske Komödie, die sich surreale musikalische Passagen ebenso wie ernsthaft dramatische Ausbrüche leistet

                              • Hinter vordergründiger Auseinandersetzung zwischen Frau und Mann wird elegant die Anklage gegen die Religionsgemeinschaften versteckt. Nicht die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind der Kern des Films sondern das Menschenverachtende Verhalten der verschiedenen Religionen auf deren Konto immer noch die meisten Kriege gehen. Das Dorf im Film findet erst seinen Frieden als Imam und Pfarrer das Dorf mit den ukrainischen Table-Dancern verlassen. Sehr bezeichnend! Vielleicht musste die Regieseurin die Anklage gegen die Kirchen hinter dem Humor über klischeehafte Männer und lustigen Frauen verstecken. Die Botschaft des Films ist ganz klar: OHNE KIRCHEN KÖNNEN MENSCHEN FRIEDLICH ZUSAMMEN LEBEN!!!!!!!

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                                • 5

                                  Wer weiß, wohin ist eine märchenhaft anmutende Tragikomödie mit unkonventionellen Lösungsvorschlägen. Allein, sie krankt an ihren weibischen, allzu expliziten Klischees.

                                  • 4 .5

                                    Dass Wer weiß, wohin? einen globalen politischen Konflikt mit komödiantischen Mitteln aufbereitet, ist nicht das Problem. Belanglos und auf wohlfühlige Art naiv wirkt dagegen die über gesellschaftliche Zusammenhänge harmlos hinwegfegende „mediterrane Leidenschaft“ (Presseheft), mit der die Regisseurin jeder Konfliktsituation ein liebevolles Schmunzeln abgewinnen will.

                                    • 7

                                      "Machistisches Gehabe versus weiblichen Einfallsreichtum. Nadine Labaki spinnt im tragikomischen Gewand eine märchenhafte Parabel über die Rolle der Geschlechter im Religionskonflikt des Libanon."

                                      http://bit.ly/wyzD7u

                                      • 7

                                        Man lacht, man weint, man ist amüsiert und bestürzt. Und vielleicht baut man am Ende das eine oder andere Vorurteil ab.

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                                        • 10

                                          Großartiger Film, der alles zu bieten hat (und auf meiner persönliche Top 10 Liste einen Platz findet): Witz, Gefühl, Schmerz, Leidenschaft, Tragik.
                                          Ich hoffe, er kommt in Deutschland auch im Original mit Untertiteln raus. Wenn nicht, unbedingt in ein Kino mit OV suchen!

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