Werther
Werther (2008), DE Laufzeit 85 Minuten, Drama
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mit David Rott und Stefan Konarske
Es ist der leidenschaftlichste, vielleicht aber auch gefährlichste Traditionstext deutscher Sprache: In “Die Leiden des jungen Werthers” erzählt Goethe die Geschichte eines jungen Mannes, der in verzweifelter Liebe zu einer jungen Frau, die schon einem anderen gehört, Selbstmord begeht. “Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles”, notiert der junge Werther in einem Brief nur wenige Wochen, bevor er seinem Leben ein Ende setzt. Ist es nur unerfüllte Liebe, die ihn in den Freitod führt? Ist es die Unbedingtheit dieser Liebessehnsucht, die keinen anderen Wert als deren Erwiderung duldet? Oder beginnt das Leid einer unglücklichen Liebe nicht in einer unerfüllten Liebe zu sich selbst? Mit “Werther” inszeniert Regisseur Uwe Janson nach eigenem Drehbuch eine zeitgemäße Adaption. Der junge Goethe galt damals als Bürgerschreck, und sein Protagonist Werther war für die Bürgerschaft von 1774 der Inbegriff des Störenfrieds, Rebellen und Freigeistes. Goethes Briefroman “Die Leiden des jungen Werthers” ist der Schlüsselroman dieser Zeit, der Goethe mit einem Schlag in Deutschland bekanntmacht. Ein Buch, mit dem Goethe zusammen mit anderen Schriftstellern wie Herder, Schiller, Klinger und Lenz die Sturm-und-Drang-Zeit begründet. Die Unmöglichkeit seiner Liebe treibt Werther an die Grenzen seines Glaubens an das Gute und an die Grenze seines Lebenswillens. Damals wie heute ist das Ringen um die bedingungslose Liebe bis zur totalen Entblößung durch Werthers Freitod ein fesselndes Thema. Werthers Motiv für diese Tat ist der Konflikt zwischen Herz und Verstand, Natur und Kunst, Individuum und Gesellschaft.
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Cast & Crew
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David Rott
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Stefan Konarske
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Aaron Hildebrand
Schauspieler
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Kommentare (2) — Film: Werther
Kommentar schreibenArdacris 2011/12/03 14:43:12
Kommentar löschenIch fand ihn recht gut, nur mit dem Ende konnte ich absolut nichts anfangen und fand es auch ziemlich übertrieben, da hätte man was anders machen sollen, denn so war mir das Ende einfach völlig egal.
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Magg 2010/05/29 10:47:13
Kommentar löschennetter film mit ein paar unstimmigkeiten! - das ganze jedoch als morderne wiedergabe von "Die Leiden des jungen Werthers" zu sehen finde ich nicht zutreffend! film und charaktere hätte man lieber anders genannt und "inspiriert durch..." darunter geschrieben, denn gemeinsamkeiten sind recht rar!
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