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Who Killed Marilyn

Poupoupidou (2011), FR Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 02.08.2012


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6.9
Kritiker
16 Bewertungen
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6.7
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156 Bewertungen
29 Kommentare
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von Gérald Hustache-Mathieu, mit Jean-Paul Rouve und Sophie Quinton

In der französischen Krimi-Komödie Who Killed Marilyn wird eine Marilyn Monroe-Imitatorin tot aufgefunden. Ein Krimiautor nimmt sich der Geschichte an und ermittelt.

Der Krimiautor David Rousseau (Jean-Paul Rouve) befindet sich auf dem Nachhauseweg aus Mouthe, als er sieht wie am Straßenrand die Leiche der jungen Frau Candice Lecœur (Sophie Quinton) abtransportiert wird. Rousseau beginnt sich mit dem Fall der toten Marilyn Monroe Imitatoren auseinander zu setzen, um es zum Thema seines nächsten Romans machen zu können. Zusammen mit dem Brigadier Bruno Leloup (Guillaume Gouix) beginnt er Nachforschungen anzustellen.

Hintergrund und Infos zu Who Killed Marilyn
Regie führte bei Who Killed Marilyn (OT: Poupoupidou) Gérald Hustache-Mathieu, der 2006 sein Langfilmdebüt mit Fromme Lüge hatte. Die Hauptrolle hatte damals bereits Sophie Quinton, die in Who killed Marilyn Candice Lecœur darstellt. Auch in Hustache Mathieus Kurzfilmen ‘Peau de vache’ (2002) und ‘La Chatte andalouse’ (2003) arbeiteten die beiden zusammen. 2004 wurde Sophie Quinton für den César in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin (Wer tötete Bambi? – Wer hat Angst vorm weißen Mann?) nominiert. (MS)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Who Killed Marilyn
Genre
Krimikomödie, Komödie, Kriminalfilm
Ort
Frankreich
Handlung
Ermittlung, Krimiautor, Kälte, Marilyn Monroe, Mord, Mordopfer, Opfer, Reinkarnation, Sauna, Schreibblockade, Schriftsteller, Suizid
Stimmung
Eigenwillig, Witzig
Verleiher
Koch Media/Neue Visionen
Produktionsfirma
Angoa-Agicoa, Canal+, Centre national de la Cinématographie, CinéCinéma, Dharamsala, France 2 Cinéma, France Télévision, Procirep, Programme MEDIA de la Communauté Européenne, Région Franche-Comté, Région Ile-de-France, Soficinéma 6

Kritiken (13) — Film: Who Killed Marilyn

Maret Wolff: Radio Köln Maret Wolff: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Durch sein Erzähltalent mit Händchen für Querverweise, augenzwinkernde Komik und die manchmal unheimliche Provinz entsteht ein überraschend spannender und doch leichter Film. Die Intrigen und Fallstricke der Story funktionieren wunderbar und es macht Spaß, die Rollen hinter den sprechenden Namen zu ergründen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

„Who Killed Marilyn?“ lebt einerseits vom skurillen Schriftsteller-Typen David Rousseau, der sich immer wieder in peinliche Situationen bringt und die Verschrobenheit des von Kyle MacLachlan gespielten „Twin Peaks“-Detektives Dale Cooper wie das Etikett seiner frisch erstandenen Winterjacke an sich hängen hat.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.5Sehenswert

Eine originelle, lakonische, schwarzhumorige Thriller-Komödie , die an "Fargo" der Coen-Brüder oder auch an den mysteriösen "Twin Peaks"-Charme eines David Lynch erinnert.

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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel

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7.0Sehenswert

Wenn auch mit etwas schlichter Dramaturgie und flach bleibenden Bildern, trotz des opulenten Widescreen-Formats. Am Ende fehlt dem Film der kleine Schuss Wahnsinn und Virtuosität, um mehr als nur ein unterhaltsames Vexierspiel mit den Identitäten zu wagen.

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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR

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8.0Ausgezeichnet

Französische Krimikomödie, die mit einer starken Hauptfigur auf Spurensuche in die Vergangenheit geht. Marilyn Monroe und Käsewerbeträgerin Candice Lecoeur haben mehr gemeinsam als man glaubt. Das ist spannend, sympathisch und unterhaltsam in Szene gesetzt.

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Eine Tragödie eigentlich, aber erzählt mit viel lakonischem Witz und absurden Randgeschichten, wie beim berühmten Vorbild "Fargo" von den Coen-Brüdern, nur in klein. Und manchmal, wie hier, da reicht das auch.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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7.0Sehenswert

Who Killed Marilyn ist ein intelligent gemachter Mystery-Krimi, mit einer Portion makaberer Komik unterlegt, dem an einigen Stellen etwas weniger und an anderen etwas mehr gut getan hätte.

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Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino

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5.5Geht so

Hustache-Mathieu verlässt sich zu stark auf Konventionen und setzt ein heimliches Einverständnis zwischen ihm und dem Zuschauer voraus.

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David Fear: Time Out New York David Fear: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Regisseur Gérald Hustache-Mathieu wirkt dann weniger sicher, wenn es darum geht, ein Rätsel mit einer richtigen Pointe zu versehen, oder verblüffende Handlungswendungen von einfach nur dämlichen zu unterscheiden.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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7.0Sehenswert

Auch wenn Poupoupidou klug und unterhaltsam ist, so ist der Film doch ein wenig zu clever zum eigenen Besten.

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Die Dorfschönheit Candice (Sophie Quinton), die der festen Überzeugung war, die Wiedergeburt Marilyn Monroes zu sein, wird tot aufgefunden. Sie soll wie ihr Vorbild an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben. Doch der Bestseller-Autor Rousseau (Jean-Paul Rouve) hadert mit dieser Erklärung und setzt alles daran, das Mysterium um den Tod der «Marilyn» zu ergründen. Visuell faszinierend, kommt Poupoupidou als lockere Krimikomödie mit hohem Unterhaltungswert daher.

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Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal

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8.5Ausgezeichnet

Spannend und leise satirisch ist Hustache-Mathieus Film Poupoupidou, eine flink-humorvolle Gesellschaftsstudie, zugleich ein subtiler Thriller. Ein eigenwilliges, aber packendes Leinwandwerk [...], ein hübsch frech-feines filmisches Kleinod.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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8.5Ausgezeichnet

Obwohl Poupoupidou nicht übermässig aufregend ist, macht das Zuschauen Spass. Die tollen Bilder und der Soundtrack sind neben dem Humor und den Schauspielern nur einige Gründe, sich diesen Film nicht entgehen zu lassen. Trotz des amerikanischen Touchs ist er eindeutig europäisch.

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Kommentare (16) — Film: Who Killed Marilyn


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JoeKramer

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Bewertung7.5Sehenswert

Nette Abwechslung zum Hollywood Allerlei Auch wenn er hier und da mich an Fargo erinnert hat. Der Plot ist jedenfalls klasse und der Set schrullig. Was will man mehr?

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Timur Bayraktar

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Bewertung5.5Geht so

Hat potenzial, auch die Sache mit dem toten Erzähler. Wär der Film doch mal nicht in französicher Hand gewesen...

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countcount

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Bewertung5.5Geht so

Ganz schöne Bilder, aber dann doooch etwas zuuu laaaaaaaaaanggezoooooogen. Und was ich auch immer total dämlich finde /Achtung SPOILER: sind Szenen bei denen die Bremsen manipuliert wurden und der Wagen Berg ab immer schneller wird... und na klar , die Handbremse geht ebenfalls nicht und runter schalten ebenfalls nicht ;) /Spoiler Ende.

Das Ende war dafür ganz gelungen.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn man den französischen Charme und die die Lakonie des Films untermalende weiße Landschaft weglassen würde, käme ein ziemlich gewöhnlicher Krimi auf Fernsehniveau heraus, bei dem man sich dann auch berechtigterweise über einige unerklärte Unsinnigkeiten des Skripts mehr aufregen würde (diese ganze Marilyn-Parallele ist ja an den meisten Punkten völlig an den Haaren herbeigezogen und "pseudo-mystisch", am Ende aber nur plump). /Wenn/. Denn man kann den Film auch einfach auf sich wirken lassen, und wer französische Ruhe eigentlich gerne mag, der wird hier mit einem starken Protagonisten belohnt, der fast aus einem Kaurismäki-Film entliehen sein könnte. Aber viel mehr darf man dann dennoch nicht erwarten.

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lieber_tee

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Kann du kurz grob sagen wo diese zentrale Datensammlung im Film und ihre Ergänzung ist wo sie dann unlogisch wird?


dbeutner

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Ich würd's gerne sogar genau sagen, habe ihn aber schon nicht mehr. Nach Minuten fällt mir das sehr schwer, ganz ganz grob müsste es aber um Mitte herum sein, als Rousseau die Marilyn-Parallelen abarbeitet (da entwickelt er ja so ein bisschen die These der Wiedergeburt o.ä. Mystisches). Später wird das noch von weiteren "Parallelen" unterstützt.

Vgl. auch Kommentare von "fl-ad", "ratomelf" und "spanky", die sich alle in diese Richtung äußern, wobei ich das hier nur erwähne, weil es ein recht objektiver Kritikpunkt ist, weil's sachlich eben so konstruiert ist (ich würde nie auf andere Meinungen verweisen im Sinne von: "siehste, der findet den film auch schön!!!" ;-)).

Unlogisch ist die Ansammlung der Parellelen. In Ansätzen könnte man das noch mit "Glaube an Mystik / Verschwörungstheorie" durch Rousseau erklären (ist wohl auch ein bisschen so gemeint, als etwa nicht gleiche, aber irgendwie ähnlich klingende Namen ins Spiel kommen, das ist in der zentralen "Parallelen-Szene"; aber dafür waren die Parallen dann eben doch etwas zu dick aufgetragen; wäre es eine reine Konstruktion im Kopf gewesen, wäre es völlig in Ordnung gewesen, aber darüber ging es leider weit hinaus).

Ein ganz guter Vergleich ist auch der Ansatz mit der "5". Auch das ist - hier noch offensichtlicher - eher als Gag gedacht, der Pseudo-Zufall signalisieren soll. Auch das finde ich eher suboptimal umgesetzt, weil es nicht etwa der Protagonist ist, der das subjektiv wahrnimmt, sondern die Kamera haut es einem sehr frech um die Augen. Da fehlt mir mindestens ein Hauch von Subtilität.


the comedian

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der in einem so langsamen Tempo erzählt wird, der aber dennnoch nie langweilig erscheint.
Eine Kriminalgeschichte, die mehr in Rückblenden und aus der Perspektive des Opfers erzählt wird als aus der Sicht der Ermittler. Das ist erfrischend anders und hat einfach nur Spaß gemacht.
Zudem sind so ziemlich alle Nebendarsteller einfach super.
Die Franzosen beweisen wieder einmal das sie einfach unglaublich kreativ sind.

Absolut sehenswert!

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Kleiner und feiner Krimi, erzählt in schönen Bildern, mit ulkigen Charakteren und einem gelungen Soundtrack. What's not to like?

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lieber_tee

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Den mag ich auch, schöner Film.


fl-ad

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Bewertung6.5Ganz gut

In Teilen macht "Who killed Marilyn" richtig Spaß, die beiden Hauptdarsteller spielen sehr ansehnlich und die Kamera und Schnitt gefallen auch. Leider wird die Story rund um die Aufklärung des Mordfalls immer abstruser und die "zufälligen" Paralellen zwischen Candice und Marilyn sind alles andere als glaubwürdig. Das gilt leider auch für das Ende. So bleibt mir dieser an sich symapthische kleine Film nur mit gemischten Gefühlen im Gedächtnis.

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ReaL89

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Symphatischer Film mit erfrischend aunfaufdringlichem Humor, und einem glänzenden Jean-Paul Rouve.

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lieber_tee

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Bewertung7.5Sehenswert

"Wer Sex hat wird geliebt - oder glaubt es zumindest..."
Verschroben-schreib-gehemmter Romanautor recherchiert obsessiv über den Tod einer Käsekönigin und stampft durch den tiefen Provinz-Fargo-Schnee um ein Laura-Palma-Geheimniss zu lüften. Mit baumelnden Winterjacken-Etikett kauzt er pfiffig durch Klein-Sibirien in Frankreich, erwärmt von rückwärtig erzählten Tagesbucheintragungen einer Dorfschönheit.
"Poupoupidou" hat viel lakonischen Humor, skurrile Figuren und Dialoge, ist wunderschön fotografiert, fabelhaft gespielt. Eine bisweilen poetisch-traurige Beschreibung einer Blondine im hinter-letzten Kaff, die sich ihren drögen Alltag durch das Leben als Kunstfigur ertragbar macht aber auf der Suche nach Liebe und Anerkennung nur auf Egoismus und Ausbeutung trifft.
Angenehm lässiges Krimi-Drama mit wenig Thrill aber viel Herz
und ein interessantes Vexierspiel über Kinomythen.

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ratomelf

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film wird getragen von der schauspielerischen Leistung von Sophie Quinton. Ihre Rolle als Provinzschönheit, die freiwillig und unfreiwillig zunehemd Parallelen zu der Rolle von Norma Jean Baker als MM aufweist, hat mich berührt.

Dies gilt leider nicht für die Aufklärung ihres gleich zu Beginn geschilderten Todes. Dies wirkt sehr bemüht und hat mich zunehmend gelangweilt. Eine Schneelandschaft allein verschafft diesem Film dann auch keineswegs die Qualität von "Fargo" oder "Fräulein Smila".

Der Soundtrack, vor allem "California Dreaming" von Jose Feliciano, wird zudem meine Erinnerung an diesen Film bestimmen.

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Französisches Genrekino par excellence. Magnifique! "Poupoupidou" ist ein zurückhaltend und unaufgeregt erzähltes, dafür aber hintersinniges und erschreckend authentisches Marilyn-Biopic, das sich unter deutlich spürbaren Einflüssen der Coens und David Lynch jedoch frech als schwarzhumorige Krimikomödie tarnt. Die kleine, aber feine Story wird vor allem vom charmant lakonischen Spiel Jean-Paul Rouves, sowie der liebreizenden Darbietung von Sophie Quinton getragen, die verschneiten Bilder der klirrend kalten Landschaft des winterlichen Mouthes sind hervorragend eingefangen und der wunderschöne Soundtrack wird perfekt eingesetzt. Die im deutschen Titel gestellte Frage nach dem Mörder der Blonde Bombshell wird hier zwar nicht endgültig beantwortet, aber die Ermittlungen dieses mysteriösen Mordfalls sind spannend in Szene gesetzt, sodass "Poupoupidou" ein durchweg gelungenes Filmvergnügen ist, welches zwar nicht unmittelbar wie eine Bombe einschlägt, später dann allerdings umso mehr Eindruck hinterlässt.

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freakualizer

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Vergleiche mit Fargo oder Twin Peaks sehe ich nur in der melancholischen Grundstimmung. Allerdings macht der Film selber vieles richtig und auch gut. Allen voran der tolle Hauptdarsteller Jean-Paul Rouve, der mir bisher unbekannt war. Den würd ich gern mehr in internationelen Produktionen sehen, in Frankreich scheint er ja ein Star zu sein.

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dos6510

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schrullig, romantisch und sanft witzig. So möchte ich diesen Film beschreiben, der eigentlich (räusper – mehr im Spoiler auf meinem Blog) so recht in kein Klischee passen möchte. Ein bisschen folgt er der Tradition von “Fräulein Smillas Gefühl für Schnee” . Aber auch wirklich nur ein bisschen.

Angucken!

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Who-Dunnit-Ermittlungen auf hinterwäldlerisch irgendwo zwischen Twin Peaks und Tatort. Im Tempo eher zurückgenommen und im Humor leiser, aber mit skurrilen Ansätzen weckt dieser Film Begehrlichkeiten hinsichtlich von noch absurderem Handlungsgefüge, die er aber schließlich doch nicht zu erfüllen vermag. In Unterhaltungswert und Professionalität rangiert er jedoch meterweit über dem sonntäglichen ARD-Krimi.

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Le Samourai

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Fand den auch schön. Da stimmte sogar mal der Klappentext: Eine Mischung aus Twin Peaks und Fargo.
Und natürlich jemals deren Niveau zu erreichen!


spanky

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Oh, das stand im Klappentext? Hihi! OK, Fargo aber nur wegen des Schnees. Der Humor ist schon etwas sehr leise. Aber ganz nette Unterhaltung.


madseason

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tip Top Krimi mit jeder Menge Charme, dezentem Humor, einer nicht zu plump durchschaubaren Handlung und das alles in einem sympathischen tief verschneiten Kleinstadtsetting. Monsieur Rousseau darf gerne wiederkehren.

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nikocc

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein typischer französischer Film, humorvoll, Kleinstadt aus der Sicht des Parisers. Im Sommer einen Film zu sehen, der in tief verschneiten Jura spielt, ist mal etwas anderes. Sehenswert.

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