Who Killed Marilyn - Kritik

FR 2011 Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 02.08.2012

Kommentare zu Who Killed Marilyn

  • 7 .5
    JoeKramer 23.11.2013, 23:58

    Nette Abwechslung zum Hollywood Allerlei Auch wenn er hier und da mich an Fargo erinnert hat. Der Plot ist jedenfalls klasse und der Set schrullig. Was will man mehr?

    • 5 .5
      Timur Bayraktar 16.11.2013, 11:37

      Hat potenzial, auch die Sache mit dem toten Erzähler. Wär der Film doch mal nicht in französicher Hand gewesen...

      • 5 .5
        countcount 20.05.2013, 21:24

        Ganz schöne Bilder, aber dann doooch etwas zuuu laaaaaaaaaanggezoooooogen. Und was ich auch immer total dämlich finde /Achtung SPOILER: sind Szenen bei denen die Bremsen manipuliert wurden und der Wagen Berg ab immer schneller wird... und na klar , die Handbremse geht ebenfalls nicht und runter schalten ebenfalls nicht ;) /Spoiler Ende.

        Das Ende war dafür ganz gelungen.

        1
        • 7
          dbeutner 18.02.2013, 18:18

          Wenn man den französischen Charme und die die Lakonie des Films untermalende weiße Landschaft weglassen würde, käme ein ziemlich gewöhnlicher Krimi auf Fernsehniveau heraus, bei dem man sich dann auch berechtigterweise über einige unerklärte Unsinnigkeiten des Skripts mehr aufregen würde (diese ganze Marilyn-Parallele ist ja an den meisten Punkten völlig an den Haaren herbeigezogen und "pseudo-mystisch", am Ende aber nur plump). /Wenn/. Denn man kann den Film auch einfach auf sich wirken lassen, und wer französische Ruhe eigentlich gerne mag, der wird hier mit einem starken Protagonisten belohnt, der fast aus einem Kaurismäki-Film entliehen sein könnte. Aber viel mehr darf man dann dennoch nicht erwarten.

          • 8
            the comedian 12.02.2013, 20:16

            Ein Film, der in einem so langsamen Tempo erzählt wird, der aber dennnoch nie langweilig erscheint.
            Eine Kriminalgeschichte, die mehr in Rückblenden und aus der Perspektive des Opfers erzählt wird als aus der Sicht der Ermittler. Das ist erfrischend anders und hat einfach nur Spaß gemacht.
            Zudem sind so ziemlich alle Nebendarsteller einfach super.
            Die Franzosen beweisen wieder einmal das sie einfach unglaublich kreativ sind.

            Absolut sehenswert!

            1
            • 7
              VisitorQ 11.02.2013, 19:39

              Kleiner und feiner Krimi, erzählt in schönen Bildern, mit ulkigen Charakteren und einem gelungen Soundtrack. What's not to like?

              5
              • 6 .5
                fl-ad 03.02.2013, 17:08

                In Teilen macht "Who killed Marilyn" richtig Spaß, die beiden Hauptdarsteller spielen sehr ansehnlich und die Kamera und Schnitt gefallen auch. Leider wird die Story rund um die Aufklärung des Mordfalls immer abstruser und die "zufälligen" Paralellen zwischen Candice und Marilyn sind alles andere als glaubwürdig. Das gilt leider auch für das Ende. So bleibt mir dieser an sich symapthische kleine Film nur mit gemischten Gefühlen im Gedächtnis.

                3
                • 7
                  ReaL89 01.02.2013, 17:29

                  Ein Symphatischer Film mit erfrischend aunfaufdringlichem Humor, und einem glänzenden Jean-Paul Rouve.

                  • 7 .5
                    lieber_tee 15.01.2013, 16:46

                    "Wer Sex hat wird geliebt - oder glaubt es zumindest..."
                    Verschroben-schreib-gehemmter Romanautor recherchiert obsessiv über den Tod einer Käsekönigin und stampft durch den tiefen Provinz-Fargo-Schnee um ein Laura-Palma-Geheimniss zu lüften. Mit baumelnden Winterjacken-Etikett kauzt er pfiffig durch Klein-Sibirien in Frankreich, erwärmt von rückwärtig erzählten Tagesbucheintragungen einer Dorfschönheit.
                    "Poupoupidou" hat viel lakonischen Humor, skurrile Figuren und Dialoge, ist wunderschön fotografiert, fabelhaft gespielt. Eine bisweilen poetisch-traurige Beschreibung einer Blondine im hinter-letzten Kaff, die sich ihren drögen Alltag durch das Leben als Kunstfigur ertragbar macht aber auf der Suche nach Liebe und Anerkennung nur auf Egoismus und Ausbeutung trifft.
                    Angenehm lässiges Krimi-Drama mit wenig Thrill aber viel Herz
                    und ein interessantes Vexierspiel über Kinomythen.

                    12
                    • 6
                      ratomelf 12.01.2013, 16:48

                      Der Film wird getragen von der schauspielerischen Leistung von Sophie Quinton. Ihre Rolle als Provinzschönheit, die freiwillig und unfreiwillig zunehemd Parallelen zu der Rolle von Norma Jean Baker als MM aufweist, hat mich berührt.

                      Dies gilt leider nicht für die Aufklärung ihres gleich zu Beginn geschilderten Todes. Dies wirkt sehr bemüht und hat mich zunehmend gelangweilt. Eine Schneelandschaft allein verschafft diesem Film dann auch keineswegs die Qualität von "Fargo" oder "Fräulein Smila".

                      Der Soundtrack, vor allem "California Dreaming" von Jose Feliciano, wird zudem meine Erinnerung an diesen Film bestimmen.

                      • 7 .5
                        Mr. Pink 12.01.2013, 14:39

                        Französisches Genrekino par excellence. Magnifique! "Poupoupidou" ist ein zurückhaltend und unaufgeregt erzähltes, dafür aber hintersinniges und erschreckend authentisches Marilyn-Biopic, das sich unter deutlich spürbaren Einflüssen der Coens und David Lynch jedoch frech als schwarzhumorige Krimikomödie tarnt. Die kleine, aber feine Story wird vor allem vom charmant lakonischen Spiel Jean-Paul Rouves, sowie der liebreizenden Darbietung von Sophie Quinton getragen, die verschneiten Bilder der klirrend kalten Landschaft des winterlichen Mouthes sind hervorragend eingefangen und der wunderschöne Soundtrack wird perfekt eingesetzt. Die im deutschen Titel gestellte Frage nach dem Mörder der Blonde Bombshell wird hier zwar nicht endgültig beantwortet, aber die Ermittlungen dieses mysteriösen Mordfalls sind spannend in Szene gesetzt, sodass "Poupoupidou" ein durchweg gelungenes Filmvergnügen ist, welches zwar nicht unmittelbar wie eine Bombe einschlägt, später dann allerdings umso mehr Eindruck hinterlässt.

                        7
                        • 7 .5
                          freakualizer 11.01.2013, 15:21

                          Die Vergleiche mit Fargo oder Twin Peaks sehe ich nur in der melancholischen Grundstimmung. Allerdings macht der Film selber vieles richtig und auch gut. Allen voran der tolle Hauptdarsteller Jean-Paul Rouve, der mir bisher unbekannt war. Den würd ich gern mehr in internationelen Produktionen sehen, in Frankreich scheint er ja ein Star zu sein.

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                          • 8 .5
                            dos6510 27.12.2012, 07:49

                            Schrullig, romantisch und sanft witzig. So möchte ich diesen Film beschreiben, der eigentlich (räusper – mehr im Spoiler auf meinem Blog) so recht in kein Klischee passen möchte. Ein bisschen folgt er der Tradition von “Fräulein Smillas Gefühl für Schnee” . Aber auch wirklich nur ein bisschen.

                            Angucken!

                            • 6
                              spanky 19.12.2012, 13:45

                              Who-Dunnit-Ermittlungen auf hinterwäldlerisch irgendwo zwischen Twin Peaks und Tatort. Im Tempo eher zurückgenommen und im Humor leiser, aber mit skurrilen Ansätzen weckt dieser Film Begehrlichkeiten hinsichtlich von noch absurderem Handlungsgefüge, die er aber schließlich doch nicht zu erfüllen vermag. In Unterhaltungswert und Professionalität rangiert er jedoch meterweit über dem sonntäglichen ARD-Krimi.

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                              • 8
                                madseason 10.12.2012, 22:40

                                Tip Top Krimi mit jeder Menge Charme, dezentem Humor, einer nicht zu plump durchschaubaren Handlung und das alles in einem sympathischen tief verschneiten Kleinstadtsetting. Monsieur Rousseau darf gerne wiederkehren.

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                                • 8 .5
                                  nikocc 05.08.2012, 12:49

                                  Ein typischer französischer Film, humorvoll, Kleinstadt aus der Sicht des Parisers. Im Sommer einen Film zu sehen, der in tief verschneiten Jura spielt, ist mal etwas anderes. Sehenswert.

                                  • 8
                                    Maret Wolff: Radio Köln 02.08.2012, 15:29

                                    Durch sein Erzähltalent mit Händchen für Querverweise, augenzwinkernde Komik und die manchmal unheimliche Provinz entsteht ein überraschend spannender und doch leichter Film. Die Intrigen und Fallstricke der Story funktionieren wunderbar und es macht Spaß, die Rollen hinter den sprechenden Namen zu ergründen.

                                    • 7 .5
                                      Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de 02.08.2012, 13:04

                                      „Who Killed Marilyn?“ lebt einerseits vom skurillen Schriftsteller-Typen David Rousseau, der sich immer wieder in peinliche Situationen bringt und die Verschrobenheit des von Kyle MacLachlan gespielten „Twin Peaks“-Detektives Dale Cooper wie das Etikett seiner frisch erstandenen Winterjacke an sich hängen hat.

                                      • 7 .5
                                        H.-U. Pönack: Deutschlandradio 02.08.2012, 12:31

                                        Eine originelle, lakonische, schwarzhumorige Thriller-Komödie , die an "Fargo" der Coen-Brüder oder auch an den mysteriösen "Twin Peaks"-Charme eines David Lynch erinnert.

                                        • 7
                                          Christiane Peitz: Der Tagesspiegel 02.08.2012, 12:15

                                          Wenn auch mit etwas schlichter Dramaturgie und flach bleibenden Bildern, trotz des opulenten Widescreen-Formats. Am Ende fehlt dem Film der kleine Schuss Wahnsinn und Virtuosität, um mehr als nur ein unterhaltsames Vexierspiel mit den Identitäten zu wagen.

                                          • 8
                                            Magali-Ann Thomas: BR 02.08.2012, 12:12

                                            Französische Krimikomödie, die mit einer starken Hauptfigur auf Spurensuche in die Vergangenheit geht. Marilyn Monroe und Käsewerbeträgerin Candice Lecoeur haben mehr gemeinsam als man glaubt. Das ist spannend, sympathisch und unterhaltsam in Szene gesetzt.

                                            • 7
                                              Daniel Sander: Spiegel Online 02.08.2012, 10:43

                                              Eine Tragödie eigentlich, aber erzählt mit viel lakonischem Witz und absurden Randgeschichten, wie beim berühmten Vorbild "Fargo" von den Coen-Brüdern, nur in klein. Und manchmal, wie hier, da reicht das auch.

                                              • 7
                                                Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de 26.07.2012, 14:57

                                                Who Killed Marilyn ist ein intelligent gemachter Mystery-Krimi, mit einer Portion makaberer Komik unterlegt, dem an einigen Stellen etwas weniger und an anderen etwas mehr gut getan hätte.

                                                • 5 .5
                                                  Oliver Kaever: Programmkino, Die Zeit, fluter 19.07.2012, 13:16

                                                  Hustache-Mathieu verlässt sich zu stark auf Konventionen und setzt ein heimliches Einverständnis zwischen ihm und dem Zuschauer voraus.

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                                                    David Fear: Time Out New York 11.05.2012, 15:24

                                                    Regisseur Gérald Hustache-Mathieu wirkt dann weniger sicher, wenn es darum geht, ein Rätsel mit einer richtigen Pointe zu versehen, oder verblüffende Handlungswendungen von einfach nur dämlichen zu unterscheiden.