Wicked City

Yôjû Toshi (1987),
Laufzeit 82 Minuten, Fantasyfilm, Thriller, Drama, Animationsfilm

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
17 Bewertungen
2 Kommentare
Wicked City - Bild 6599057
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Yoshiaki Kawajiri,

Zwei Welten existieren heute: einmal die uns bekannte Erde und zum anderen die Black World, eine Paralleldimension, von der aber nur die wenigsten wissen. Seit Jahrhunderten existiert zwischen diesen beiden Welten ein Pakt, der den Frieden sichert. Nun ist es an der Zeit, dass dieser Vertrag erneuert wird.

  • Wicked City - Bild 4127958
  • Wicked City - Bild 4127960
  • Wicked City - Bild 4127977
  • Wicked City - Bild 4127981

Mehr Bilder (20) und Videos (2) zu Wicked City


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Wicked City

Kommentar schreiben
Sortierung

crab1973

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Da ich gerade umgezogen bin und mein neuer Nachbar unter mir nicht nur Punk, sondern auch Ska, Dancehall, Splatter, Trash und Anime Fan ist, gibt es neben guter Musik natürlich auch eine Menge Filme für mich zu entdecken (Für ihn logischerweise auch). Wobei „Wicked City“ eher eine Wiederentdeckung ist, da ich den Streifen Mitte der Neunziger bereits mal gesehen habe.

Neben unserer Welt existiert die Welt der Dämonen und damit die in unserer Welt nicht zu sehr herumwüten, gibt es eine äußerst geheime Geheimorganisation die alles geheim hält und bei Bedarf den Dämonen etwas auf die Finger klopft oder aber die Finger abklopft.
Unser Held muss sich im Laufe der Geschichte mit einer Agentin der „dunklen Seite“ zusammentun um einen alten Zausel , der als Vermittler zwischen beiden Welten fungiert, zu beschützen damit der alte Nicht Angriffs Pakt der beiden Welten erneuert werden kann.
Natürlich haben da so einige was dagegen und machen unserem Heldenduo das Leben schwer. Wär ja sonst auch langweilig und langweilig ist „Wicked City“ auf gar keinen Fall.
Hier ist ständig was los. Menschen mutieren im zehn Minuten Takt und da es sich hierbei um Zeichentrick Splatter der gröberen Art handelt, werden die Dämonen von unseren Protagonisten auch gleich bis in ihre Atome zerlegt.
Das die Monster dabei wieder einmal eine Menge Tentakel mit schnappenden Mäulern haben, liegt beim Herkunftsland auf der Hand. Es gibt sogar eine schnappende Vagina und damit wären wir auch gleich beim nächsten Punkt.
Was das Sexuelle angeht, schrappt der Film nur um Haaresbreite an einem Hentai Splatter a la „Urotsukidōji“ vorbei. Allerdings hält sich „Wicked City“ in den entscheidenden Momenten dann doch etwas zurück.
Leider ist der Zeichenstil doch etwas in die Jahre gekommen, sieht aber für 1987 erstaunlich gut aus und war zu seiner Herstellungszeit sicherlich ein absolutes Top Produkt.

Anime Fans sollten den Streifen auf jeden Fall mal gesehen haben und wer auf eine Horror/Sex Mischung der härteren Gangart steht wird mit diesem Film sicherlich keinen Fehlgriff tun.
Menschen die keinen Zeichentrick mögen sei noch gesagt, dass es auch noch eine Realverfilmung des zugrunde liegenden Mangas gibt. Diese heißt „Mutant City“, variiert die Handlung leicht und ist insgesamt etwas melodramatischer ausgefallen.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

crab1973

Antwort löschen

@lieber_tee: Es ist sogar eine drei Zimmer Wohnung (Altbau... mein Hobby). Das ist mein Wohnzimmer, welches aber am Anfang auch Schlafzimmer war, da ich das Zzzz...Zimmer in dem Moment gerade renovierte. Dann alles rüber ins Zzzz... Zimmer und das Wohnzimmer renovieren... usw, usw... Aufnahme ist allerdings von Anfang Dezember. Wohnung also fast fertig, nur noch Kleinkram. :)


lieber_tee

Antwort löschen

Schön das du bei deinem Hobby immer wieder ZZZZeit hast hier mal vorbei zuschauen. Studenten haben jetze schon 3 Zimmerwohnungen mit einem eigenen Schlafzimmer? Wie sich die Zeiten ändern...


mikkean

Kommentar löschen

Was sich beim Ausmisten so alles anfindet: Die verstaubte VHS von "Wicked City" hab ich doch schon seit Ewigkeiten gesucht! Und die Aufschrift "Nicht für Jugendliche unter 18 Jahren" ist nach wie vor gerechtfertigt. Bei "Wicked City" geht es mehr als nur sexuell aufgeladen zur Sache und auch beim Blut-Vergießen wird nicht gegeizt. Stilistisch kreuzt der Film eine nicht allzu ferne Zukunft mit Neo Noir-Ambiente. Held der Geschichte ist Taki, tagsüber ein harmloser Versicherungs-Vertreter, dessen Existenz aber nur Fassade ist. Denn eigentlich ist Taki ein Geheim-Agent, der den Frieden zwischen unserer und der Schwarzen Welt überwacht. Nicht nur der Dresscode im piekfeinen schwarzen Anzug erinnert an die "Men In Black", hier wurde das Konzept anno 1987 ganze zehn Jahre vorweggenommen. Auch die bösen "radikalen" Bewohner der dunklen Seite besitzen mitunter aberwitzige Monster-Erscheinungen, bei denen Tentakel und Mäuler (an kuriosen Stellen) keine Seltenheit sind. Und von denen wird ausgiebig Gebrauch gemacht. Schon beim Einstieg lässt sich Taki, noch als Zivilist, auf eine schöne Dame ein, die ihn als Spinnen-Monster, an ihr klaffendes Maul zwischen den Beinen verfüttern will. Danach soll Taki eigentlich den greisen Unterhändler Mayart beschützen, der einen neuen Friedenspakt schließen soll. Doch da gibt es zwei Probleme: Erstens ist Mayart ziemlich sexbesessen und stürzt sich in ein wildes Freuden-Getümmel, das ihm schnell zum Verhängnis zu werden droht. Und zweitens fühlt sich unser Held bald von seiner neuen Partnerin, dem Schatten-Mädchen Maki, schnell angezogen. Mayart wird natürlich Opfer eines Anschlags und Maki wird von entführt und "gefoltert", ich bezeichne das jetzt mal so. Natürlich macht sich Taki auf, sie zu retten. Was übrigens ganz im Sinne seiner Auftrag-Geber ist, denn nur eine feste Liaison zwischen Mensch und Schatten-Wesen kann einen dauerhaften Frieden festigen. So viel zur Geschichte, die irgendwo zwischen Body-Horror und Agenten-Thriller anzusiedeln ist. Beiden Elementen wird übrigens ein gleichberechtigter Anteil eingeräumt. "Wicked City" ist eben mehr als nur ein peinlicher Sex-Anime, auch wenn die "harten" Szenen in der zweiten Hälfte nur durch grafische Zurückhaltung dem Rotlicht-Niveau der berüchtigten Hentai-Streifen fernbleiben. Ansonsten geht es nämlich schon zur Sache. Für Romantik ist da kein Platz, und so ist es auch irgendwie interessant, wie sich hier schöne Frauen bald als echte Venus-Fallen offenbaren. Außerdem wirkt der Film nach über zwanzig Jahren angenehm frisch und, vom Animations-Standard, überhaupt nicht altbacken. Halt ein etwas anderer Anime, der sich Pokémon und Co. zum Frühstück gönnen würde. Wem das alles nicht zu wirr und krass klingt, kann ruhig mal einen Blick riskieren.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

stuforcedyou

Antwort löschen

Bin gespannt was du demnächst noch alles beim ausmisten findest. Hast du dir schon den Dachboden und Keller vorgenommen? Könnte interessant werden ;)


Kommentar schreiben