Willkommen bei den Rileys

Welcome to the Rileys (2010), GB/US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 07.04.2011


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6.7
Kritiker
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7.0
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595 Bewertungen
33 Kommentare
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von Jake Scott, mit James Gandolfini und Kristen Stewart

In dem Drama Willkommen bei den Rileys spielen James Gandolfini und Melissa Leo ein trauerndes Ehepaar, das mit der Bekanntschaft einer jungen Stripperin – dargestellt von Kristen Stewart – neuen Lebensmut fassen.

Doug Riley (James Gandolfini) und seine Frau Lois (Melissa Leo) sind immer noch nicht über den Tod ihrer Tochter hinweg, der nun schon acht Jahre zurückliegt. Doug bewältigt seine Trauer mit einer Affäre mit der Kellnerin Vivian, Lois hingegen gibt sich insgeheim selbst die Schuld daran, dass ihre Tochter starb. Sie hat sich völlig zurückgezogen und geht nicht mehr aus dem Haus. Als Vivian stirbt, verliert auch Doug seinen letzten Halt. Auf einer Geschäftsreise lernt er die Stripperin Mallory (Kristen Stewart) kennen, die ihn an seine verstorbene erinnert. Er bietet ihr 100 Dollar pro Tag, wenn er einfach nur eine Zeit lang bei ihr bleiben und seine Gedanken sortieren kann. Kein Sex. Währenddessen unternimmt Lois in Willkommen bei den Rileys einen neuen Anlauf, das Haus zu verlassen und ihre Ehe zu retten. Als sie ihren Ehemann schließlich findet, ist sie zunächst schockiert, dass er bei einer jungen Nutte wohnt, doch dann geht es ihr wie Doug, und wird von Mallorys Ähnlichkeit mit ihrer toten Tochter Emily fasziniert. Auch Lois zieht in das Appartment, wo die drei eine äußerst ungewöhnliche kleine Familie bilden, aber Mallory ist noch nicht bereit, ihre neuen “Eltern” zu akzeptieren…

Hintergrund & Infos zu Willkommen bei den Rileys
Willkommen bei den Rileys ist der zweite Spielfilm nach Plunkett & MacLeane von Regisseur Jake Scott, Sohn von Ridley Scott und Neffe von Tony Scott. Wie es sich für eine richtige Filmfamilie gehört, haben Papa und Onkel in Willkommen bei den Rileys als Ausführende Produzenten fungiert. James Gandolfini kann in Willkommen bei den Rileys beweisen, dass er nicht nur auf Mafia-Paten (Die Sopranos) oder Schläger (Schnappt Shorty) abonniert ist. Aber auch die weiblichen Darsteller zeigen in Willkommen bei den Rileys weitere Facetten ihres Könnens: So lotet Kristen Stewart nach Into the Wild und Adventureland weiter ihre tough-zerbrechliche Seite aus, während Melissa Leo nicht umsonst mit dem Oscar 2010 als Beste Nebendarstellerin für The Fighter ausgezeichnet wurde.(EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Willkommen bei den Rileys
Genre
Drama
Zeit
2010er Jahre
Ort
New Orleans
Handlung
Autounfall, Drogen, Ehefrau, Ehemann, Ersatzvater, Heimat, Minderjährige Prostituierte, Obdachloser, Obdachlosigkeit, Prostitution, Sex mit Minderjährigen, Straßenstrich, Strippen, Stripper, Tablettensüchtig, Tod eines Kindes, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Tochter, totes Kind
Stimmung
Berührend, Ernst, Traurig
Verleiher
Arsenal Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Argonaut Pictures, Scott Free Productions

Kommentare (33) — Film: Willkommen bei den Rileys


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Sleepingapple

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Bewertung7.0Sehenswert

Bewegendes und realistisches Drama, mit toller Chemie zwischen den Darsteller, die hier tolle Arbeit leisten (besonders die unterschätzte Kirsten Stewart sei hier zu erwähnen). Tolle Story über Verlust, nur das Ende enttäuscht etwas.

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8martin

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Bewertung4.5Uninteressant

Soviel Altruismus ist schier unerträglich. An sich ist es ja schön, wenn es so etwas noch geben würde, aber die Realität sieht nun mal anders aus.
Der etwas problematisch verheiratete Doug (James Gandolfini) in seiner Lieblingsrolle als Knuddelbär hilft völlig selbstlos der Nachwuchsnutte Mallory (Kristen Stewart). Er versucht sogar sie zu erziehen, ihr Ordnung beizubringen und ihr das Fluchen abzugewöhnen. Ganz ohne die übliche Gegenleistung aus dem horizontalen Gewerbe.
Dann taucht seine etwas sonderbare Ehefrau Lois (großartig Melissa Leo) auf. Beide einigen sich und sehen in ihr einen Ersatz für ihre bei einem Unfall umgekommene Tochter. Das ist ja noch verständlich. Klar werden sie enttäuscht, denn Mallory will natürlich keine Ersatztochter sein.
Es fällt einem schwer zu glauben, was man da sieht. Wunschdenken oder Realitätsferne. Fast den ganzen Film über beschäftigt den Zuschauer die Frage ‘WARUM?‘, wenn man mal von dem Tochtersyndrom absieht. Es gibt keinen Grund und selbst Doug weiß keinen. Alle Figuren quellen nur so über vor Verständnis und Hilfsbereitschaft. Es sind engelgleiche Wesen, die niemanden Vorwürfe machen, außer eventuell sich selbst. Über diesen Gutmenschen schwebt der Heiligenschein. Die Darsteller sind OK, aber die Message ist aus dem Jenseits.. Willkommen im Himmel.

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JoeKramer

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Bewertung5.0Geht so

James Gandolfini und Kristen Stewart spielen wirklich gut, aber leider, leider ist das Script echt lahm und arg bei den Haaren herbeigezogen. Die Story schwankt zwischen Belanglosigkeit und ich wäre so gerne ein tiefgründiges Drama. Ohne die beiden Hauptakteure wäre der Film nicht zu ertragen. Also wenn ihr nicht unbedingt Fans von den beiden seit, spart euch die Lebenszeit für etwas erfreulicheres auf.

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JoergStajner96

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandioser Gandolfini in wohl einer seiner besten Rollen.
tolle Geschichte , die wohl jedem Zuschauer unter die Haut geht.
Einfach ein toller Film

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DonChris

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Bewertung7.0Sehenswert

+Enthält SPOILER+
"Willkommen bei den Rileys" beginnt damit, dass man in den Alltag von Doug, einem (anscheinend) erfolgreichen Geschäftsmann, eintaucht. Dieser ist seit rund 30 Jahren verheiratet und wohnt in einem vornehmen, exakt an die Erwartungen der Gesellschaft angepassten kleinem Haus, mit schön zurechtgestutzten englischen Rasen. Jedoch stellt sich schnell raus, das im Hause Riley einiges nicht stimmen kann. Der gute Doug hat nämlich seit vier Jahren eine Affäre, während sich seine Frau auf den Ersten Blick durchs Leben snobt und dabei nie das Haus verlässt.

Gleich nachdem diese Klischeebilder aufgebaut wurden, versucht der Film ein Verständnis für die jeweilige Situation der Charaktere zu erzeugen, in dem klar wird, dass durch einen dramatischen Unfall die Tochter der Rileys vor nunmehr acht Jahren verstorben ist und unsere Protagonisten es bis hierher versäumt haben sich dieser Situation endgültig zu stellen, wodurch das Thema weiter rumort und nicht verarbeitet wurde - Schlimmer noch, stattdessen wird es todgeschwiegen. Das Ergebnis dieser Verdrängung ist, dass die Mutter sich mittels diverser Medikamente mechanisch durch den Alltag schleppt und Doug sich in Folge dessen in seine besagte Affäre flüchtete - Wobei das Verhältnis zu seiner Affäre anfangs sogar vertrauter wirkte, als das zu seiner Frau. Als dann auch noch seine Vertrauensperson und Affäre plötzlich verstirbt, zieht es Doug den Boden unter den Füßen weg. Eine (verlängerte) Geschäftsreise kommt da willkommen. Auf dieser lernt er dann eine junge Stripperin (Kristen Stewart) kennen, freundet sich mit ihr an und kommt während dieser Zeit auch durch verrückte Umstände und ein wenig Übermut bei ihr unter.

Nun ja, schauspielerisch ist die Darbietung von James Gandolfini eine Wucht - damit und durch die Tatsache das Kristen Stewart, wenn sie mal nicht an der Seite von glitzernden Vampiren und glattrasierten Werwölfen agieren muss, durchaus überzeugen kann, täuscht der Film auch lange über den großen Knackpunkt hinweg - die Geschichte. Denn genau da liegt in meinen Augen das unüberwindbare Manko, denn die Geschichte ist so absurd, dass der Film einfach an Authentizität verliert...
Ich mein, Doug kommt quasi an, lernt die junge Stripperin kennen und zieht erst mal spontan bei ihr eine Woche ein (ein ganz alltäglicher Vorgang). Dann - wie sollte es auch anders sein - gibt es noch einige Ratschläge aus dem Lebenserfahrung-Fundus, während die Mutter durch seine Abwesenheit neue Lebensenergie freisetzt und kurzer Hand ihre Tabletten absetzt (geht auch meist nur im Film).
Sicherlich bin ich kein Experte, doch das sie von jetzt auf gleich, nach acht Jahren phobischer Angst das Haus zu verlassen, gleich einen mehrtägigen Roadtripp wagt, bevor sie wie ausgewechselt am Ziel ankommt, DAS erscheint mir leicht hanebüchen. Natürlich kehrt auch Sie in Dougs bleibe bei der jungen Stripperin ein und schon scheint die Familie komplett.
Ganz zu schweigen davon, dass während des Films einige kurze Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden, um sie dann wieder konsequent aus den Augen zu verlieren
...Also, das Drehbuch hatte definitiv Luft nach oben, aber was solls. Jedenfalls machen Regisseur und Darsteller das Beste draus. Gerade das Zusammenspiel zwischen James Gandolfini und Kristen Stewart, war angenehm und sympathisch. Auch Jake Scott beweist, dass er einiges von seinem Vater mitbekommen hat und macht visuell und schnittechnisch wirklich gute Arbeit.
Unterm Strich ist "Willkommen bei den Rileys" mit dem Prädikat "sehenswert" trotz des durchwachsenen Dehbuches dennoch nicht überbewertet. Die dürftige Story wird durch das gute Schauspiel lange im Zaum gehalten und das absolute Hollywood Happy End bleibt einem auch erspart. Mich versöhnt sowas immer ein wenig ;).
Außerdem tut es gut Gandolfini in Aktion zu sehen, denn wie wir alle wissen ist dieser hoch veranlagte Mann, welcher durch "Die Sopranos" einen ganz dicken Stein bei mir im Brett hat, inzwischen verstorben und jeder der seine Künste mag, wird von seinem Anteil am Film auf jeden Fall nicht enttäuscht sein.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

kirsten und james machen hier alles richtig...

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seize

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Bewertung7.5Sehenswert

Angenehm überrascht, Kristen Stewart kann doch was.

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TheAvenger68

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Ja klar ;-)


Sozionaut

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Bewertung7.5Sehenswert

In meiner Lesart schildert dieser herzerwärmende Film eine wirklichkeitwerdende Utopie, indem sich die tragischen Lebenslinien der Protagonisten schicksalhaft verbinden. Die Message: Familie ist dort, wo Menschen sich in aller Widrigkeit ihrer Persönlichkeiten zu ertragen, zu lieben vermögen, unabhängig davon ob sie natürlich verwandt sind oder nicht. Diese Botschaft habe ich für mich aus diesem Film mitgenommen.

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Hartigan85

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Bewertung7.0Sehenswert

„Willkommen bei den Rileys“ hat mich ziemlich positiv überrascht, ich habe jedenfalls mehr bekommen als ich erwartet habe. Der Film ist ein unaufgeregt erzähltes, authentisches und bewegendes Drama, welches zwar ohne wirkliche Höhepunkte auskommt, dafür aber mit Darsteller-Kino vom Feinsten überzeugen kann. Besonders hervorzuheben ist hier natürlich der großartige James Gandolfini in der Hauptrolle als Unternehmer Doug, der den Unfalltod seiner Tochter vor Jahren nicht richtig verkraftet hat und sich von seiner Frau etwas auseinandergelebt hat. Als dann auch noch seine Affäre plötzlich stirbt, benötigt er eine Auszeit und fliegt ins weit entfernte New Orleans. Dort lernt er eine junge Stripperin (Kirsten Stewart) kennen. Er freundet sich mit ihr an und versucht ihr zu helfen...
James Gandolfini ist ja bekanntermaßen leider kürzlich verstorben. Ein echter Jammer, denn er war ein wahnsinnig begnadeter und sympathischer Darsteller, ein Kerl den man einfach lieb haben muss. Das stellt er in diesem Film mal wieder eindrucksvoll unter Beweis. Diese mehr als charmante Rolle war leider eine der Letzten in seinem Leben, aber auch eine, an die man sich gerne erinnern wird. Auch Melissa Leo, welche seine Ehefrau spielt, kann restlos überzeugen. Und -ACHTUNG- sogar Kirsten Stewart spielt hier überraschend gut die ständig fluchende und über ihre Muschi redende minderjährige Stripperin und Prostituierte, die etwas vom rechten Pfad abgekommen ist. Dabei hat sie einige tolle gemeinsame Szenen mit Gandolfini, in denen sie sich mal amüsante oder aber auch ernste Wortgefechte liefern.
„Willkommen bei den Rileys“ ist ein zwar unspektakuläres, aber sehr warmherzig-gefühlvolles und sehenswertes Drama mit 3 wunderbar sympathischen und toll spielenden Akteuren!

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DonChris

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Bin ganz deiner Meinung.


Sven - Friedrich Wiese

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Das was DonChris sagt zu dem was Harti sagt zu dem was....


Benjamin Barker

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein kleiner, wunderbar einfühlsamer und sehr berührender Film, der zu Unrecht ziemlich unbekannt zu sein scheint. "Welcome to the Rileys" ist ein im beste Sinne unspektakulärer Film, mit bedächtigem Tempo inszeniert und insgesamt sehr zurückhaltend. Einer jener Filme, die eindeutig ihre Figuren ins Zentrum rücken und sich in Bezug auf Background-Informationen nur auf das Nötige beschränken; eher nur ein Gerüst aufbauen, das die Handlung grob hochhält und viel Platz für Emotionen und Gefühle lässt. Ausgangspunkt sind drei Charaktere, die sich entweder komplett fremd sind oder entfremdet haben und nun auf zarte Weise und gegen anfängliche Vermutungen zueinander finden. Über dieser Konstruktion liegt ein großer Schatten aus Trauer, Verlust, Einsamkeit und Schmerz. Regisseur Jake Scott ist ein geschickter Beobachter, er hält die Kamera, gerade zu Anfang, oft auf Distanz und vor allem geht er sehr überlegt mit dem Score um, setzt ihn lediglich pointiert ein und zieht so eine maximale Wirkung daraus. Zudem ermöglicht dies seinem ausnehmend stark aufspielendem dreier-Ensemble einen weitreichenden Raum zum Auftrumpfen. Ursprünglich dachte ich, ich würde diesen Film nutzen, um eine weitere Lanze für Kristen Stewart zu brechen, die erneut voll zu überzeugen weiß, wenn man denn bereit ist, sich auch überzeugen zu lassen. Ihr zurückgenommenes Spiel harmoniert vorbildlich mit ihrer Figur, eine starke Vorstellung von ihr. Aber aus traurigen und noch immer aktuellen Anlässen lag mein Fokus beim Schauen dann doch eher auf James Gandolfini, der ebenfalls sehr bedächtig zu Werke geht. Er weiß einfach, wie er den tief vergrabenen Schmerz genau so wie die leicht aufkeimende Hoffnung in seiner Figur hervorzubringen hat, ohne es zu plump wirken zu lassen. Ein Werk weniger Worte, das durch ein schönes Ende zusätzlich zu überzeugen weiß.

Zu Anfang gibt es einen Dialog, der unter den derzeitigen Umständen eine bitter-ironische Note erhält. Dort wiederholt James Gandolfini als Mr. Riley mehrfach "I'm not dead." Da musste ich schon schwer schlucken. Er wird fehlen. Zum Glück gibt es Filme wie diesen, durch die er erhalten bleibt.

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Mr. Pink

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Sehr schön!


Benjamin Barker

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Herzlichen Dank!


Big T.

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Bewertung6.5Ganz gut

"Willkommen bei den Rileys" hätte echt ein toller Film werden können wenn etwas mehr passieren würde. Die Leistungen der Schauspieler waren nämlich allesamt toll! Melissa Leo zeigt hier die beste Performance von allen, Gandolfini mit seiner üblichen guten Leistung und selbst Kristen Stewart spielt hier auf einem Niveau dass ich ihr niemals zugetraut hätte.

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Big T.

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Man mag es kaum glauben aber die Hure spielt sie ausgezeichnet.


pischti

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Das kann man einfach mal so stehen lassen, ich sag lieber nichts :D


kronenhummer

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Bewertung6.5Ganz gut

„Ich bin noch nicht tot!“

Dougs Leben ist nicht gerade einfach: seine Tochter ist verstorben, seine Frau verlässt das Haus nicht mehr, der Grabstein für ihn und seine Frau ist schon gekauft und die Geliebte hat einen Herzinfarkt. Da kommt die Tagung in New Orleans gerade recht, um der Situation zu entfliehen.

Der Regienachwuchs aus dem Hause Scott erzählt dabei ein ruhiges und unaufgeregtes, klasse besetztes Drama. Melissa Leo, James Gandolfini und auch Kristen Stewart können schauspielerisch überzeugen und prägen eine Geschichte rund um die Verarbeitung des Todes, die Rückkehr ins Leben und den Versuch, ein besseres Leben zu schaffen.

Auch wenn nicht alles immer ganz nachvollziehbar erscheint und vor allem die Entwicklung der Geschehnisse in New Orleans doch reichlich übertrieben und fragwürdig scheinen, die Kernaussage und die Hintergedanken bringt Scott so mehr als deutlich zum Ausdruck.

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emily

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Bewertung6.5Ganz gut

Willkommen bei den Rileys lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite hat mir der Film gut gefallen: Gute Schauspieler (insbesondere Melissa Leo fand ich wunderbar und auch Kristen Stewart machte eine gute Figur), sympathische Protagonisten sowie die interessante Atmosphäre von New Orleans machen den Film sicherlich sehenswert.
Auf der anderen Seite wirkte der Plot doch etwas konstruiert, und wahrlich nicht wie aus dem Leben gegriffen. Als dann gegen Ende auch noch Rileys Ehefrau Lois mit in das Haus von Mallory einzieht, und die drei quasi eine kleine Familie bilden, fand ich die Glaubwürdigkeit der Geschichte nun doch etwas arg überstrapaziert und ich konnte mir ein ungläubiges Kopfschütteln nicht verkneifen.
Zusammengefasst ein netter, kleiner Film, in dem Kristen Stewart zeigt, dass sie mehr kann als „Bella“, der aber bei mir keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Geschichte hat sicher nicht das Leben geschrieben. Sie hat mit New Orleans aber einen Schauplatz, der nicht so abgenutzt ist.
Melissa Leo ragt wieder heraus, Gandolfini macht auch einen guten Job, aber auch Kristen Stewart zeigt, dass sie wirklich eine Schauspielerin ist.
Leider ist der Film ziemlich langweilig.

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niceeddy

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr warmherziger, menschlicher Film, der die größten Reize aus den Leistungen seiner Hauptdarsteller bezieht. Da ich absoluter Sopranos-Nerd bin, fiel es mir schwer, James Gandolfini zu sehen, ohne ständig in Erwartung zu sein, dass er entweder a) einen Wutanfall bekommt und jemanden vermöbelt, b) Kristen Stewart flachlegt oder c) eine riesige Portion Nudeln frisst. Dass er seine Sache gut macht, versteht sich von selbst.
Kristen Stewart konnte mich werder enttäuschen noch überraschen - ich ignoriere Twilight und das bleibt auch so - in diesem Film spielt sie richtig gut.

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LunaticPrincess

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Drehbuch ist, abgesehen von der Idee, völliger Mist. Das fängt schon beim Titel an: "Welcome to the Rileys" - ein witziger Titel und absolut unpassend. Die deutschen Übersetzer hat's natürlich gefeut, die mussten selbst nicht mehr nach dem am wenigsten geeigneten deutschsprachigem Titel suchen. Was den Film rettet, sind die schönen Aufnahmen von New Orleans und die Schauspieler.

James Gandolfini ist gut wie immer, ich musste mich allerdings stark konzentrieren, um nicht ständig Tony Soprano zu sehen. James hat leider das Pech, nicht sehr wandelbar zu sein - er sieht einfach immer aus wie James Gandolfini und wer die Sopranos über mehrere Staffeln gesehen hat, wird Schwierigkeiten haben, sein Gesicht von Tony Soprano zu trennen. Trotzdem, an seiner Leistung ist nichts zu bemängeln.

Ebenso überzeugend ist Melissa Leo, die den Charakter der depressiven, unterkühlten Mutter hervorragend spielt. Ich erinnere mich nur an eine Szene, in der sie von hinten zu sehen ist und trotzdem weiß man durch das bloße Spiel ihres Körpers, was in ihr vorgeht.

Auch Kristen Stewart hat aus ihrem Charakter das Beste gemacht. Ich wünschte nur, sie wäre im realen Leben genauso trotzig gewesen wie sie aussieht und hätte sich geweigert, einige Zeilen zu sprechen und meine Eingeweide wären verschont geblieben.

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sitzdisko

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Bewertung7.5Sehenswert

gute schauspieler, machen etwas lahmen film doch sehr sehenswert.

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Azazil

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Bewertung7.0Sehenswert

Willkommen bei den Rileys ist alles in allem ein ganz netter Film. James Gandolfini alias Tony Soprano spielt seine Rolle nicht schlecht und man sollte es kaum glauben, aber Kristen Stewart kann sogar schauspieleren. Stellenweise sind die Charaktere etwas eindimensional und auch der Plot kann nicht immer überzeugen, aber es gibt weit aus schlechtere Melodramen.

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Punkte gehen in allererster Linie an James Gandolfini, und selbst da müsste man eigentlich kritisch anmerken: Er kommt von seiner behäbigen Tony-Soprano-Rolle nicht recht weg. Egal, dieser Kerl hat Wucht, und an der kann man sich schon gerne satt sehen.

Der Rest ist eher zum Abschuss freigegeben: Melissa Leo (zB ganz toll besetzt in "Red State") wird von Drehbuch und Regie gleichermaßen in die Ecke der übertrockenen Mutterfigur gedrängt, die nun wirklich niemand haben will. Kristen Stewart hatte ich noch nie gesehen, kannte nur den Namen; nun, nicht mehr als eine sehr mittelmäßig aussehende Darstellerin, die sich zum Ende hin ein paar Szenen zurechtstottert, wo es keine Begründung gibt, warum diese Szenen nicht direkt in den Müll wanderten, ansonsten kann sie sich schauspielerisch einigermaßen halten, mehr aber auch nicht. Auch hier wieder eher Regie-Fragwürdigkeiten, warum die Maske zB immer wieder so dick hinlangen musste und die Augen - bis zur plötzlichen Wandlung - einfach immer noch etwas verheulter aussehen lassen musste. Drama komm raus, Du bist umzingelt.

In erster Linie aber besteht die Zumutung des Films im Drehbuch (und in der Regie, die den Müll umgesetzt hat): Zack tauchen ein paar fremde Leute auf, befehlen das Mädchen etwas rum, und in Nullkommanix streitet man und findet sich dann wieder nett, als ob man schon 20 Jahre Vater Mutter Kind gespielt hätte... Einfach nur grausam, so eine Geschichte so platt darzubieten. Da funktioniert über lange Strecken rein gar nicht mit der Glaubwürdigkeit, und wenn man mich als Zuschauer nicht ernst nimmt, kann ich auch den Film nicht mehr ernst nehmen.

Wenn Papa Ridley Scott zusammen mit seinem Bruder Tony seinem Sohnemann eine Regie zuspielt und das Zeugs produziert, dann sollte der Papa seinem Sohn im Zweifelsfall auch sagen: Nee nee, besorg Dir mal ein besseres Drehbuch. Verstehe immer wieder nicht, wie man an sich selbst so geringe Ansprüche stellen kann...

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LeGrip

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gelungener Film, der einen trotz, oder gerade wegen, seiner zum Teil langatmigen Sequenzen, gut zu unterhalten weiß. James Gandolfini ist natürlich wie immer klasse und auch der Rest des Dreiergespanns bietet eine gute Leistung, die durchaus überzeugt.

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