Willkommen bei den Sch'tis - Kritik

FR 2008 Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 30.10.2008

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Kritiken (7) — Film: Willkommen bei den Sch'tis

kltrg

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6.5Ganz gut

Die Story ist ganz nett, die Gags sind gut und die Art, wie Regisseur Dany Boon, der selbst aus dem Norden kommt, mit der Angst vor diesem Département spielt macht »Wilkommen bei den Sch’tis« zu einem Film, mit dem man durchaus einen lustigen Abend verbringen kann.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Die Belustigung über die Unterschiede französischer Regionen driftet keineswegs in Respektlosigkeit oder gar Menschenverachtung ab, sondern ist einfach nur ein gewitztes Spiel mit Vorurteilen. Was für Nichtfranzosen bleibt, ist eine gut gespielte, warmherzige Komödie ohne große Überraschungen in der Handlung, ohne besonders großen Aufwand, aber mit viel Spaß oberhalb der Gürtellinie.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine so „harmlose“ und doch so lustige Komödie gesehen habe. Harmlos deswegen, weil der Film komplett auf Fäkalhumor und Witze unter der Gürtellinie verzichtet. Vielmehr nimmt der Film das Thema „Vorurteile“ sehr liebevoll aufs Korn und schafft es trotzdem, alle gut da stehen zu lassen. „Willkommen bei den Sch’tis“ ist das beste Beispiel dafür, dass auch heute noch Komödien ohne warmen Apfelkuchen, zurückgebliebene Freaks und Schwulenwitzchen funktionieren können. [...]

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Ruessi91

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Genau diese Art von Humor wird leider immer mehr in den Hintergrund gestellt... Deswegen kann ich den Film nur jedem empfehlen!!! Ich arbeite im Kino und dort ist der Film so gut eingeschlagen, dass wir ihn als Kultfilm im Programm aufgenommen haben und manchmal noch zeigen.


player2000

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Dieser film ist einzigartig.Mal eine ganz andere Perspektive eine Film der haraussticht


Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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7.0Sehenswert

[Der Film] kann weder mit atemraubenden Schauwerten und Spezialeffekten noch mit großen Stars prunken. Weder sein dramaturgischer Zuschnitt noch seine Inszenierung unterscheiden ihn von handelsüblicher Komödienkost; allenfalls das Cinemascope-Format erinnert daran, dass dies kein Fernsehfilm ist. Allerdings gehorcht er einer unfehlbaren Formel, dem Fisch-auf-dem Trockenen-Prinzip. Er schlägt komödiantische Funken aus dem Moment des Kulturschocks und arbeitet munter an der Überlistung der Vorurteile.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Der Superhit aus Frankreich! Erfolgreichster Film aller Republiken und knalligste Komödie überhaupt! Soll uns das abschrecken oder neugierig machen? Den deutschen Hit "7 Zwerge" würde man ja auch nicht uneingeschränkt empfehlen. Die "Sch’tis" kann man zwar ins Herz schließen, aber weshalb sich die Franzosen dabei derartig ablachen, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht ein Geheimnis der deutschen Zwangs-Synchronisierung

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sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Trotz Deutscher Synchro funktioniert der Film überraschend gut und erinnert im Dialekt ein wenig an Asterix und der Avernerschild. Die anwesenden Kritiker bei der Pressevorführung in München waren positiv überrascht und haben herzlich gelacht. Ich freue mich darauf, den Film nochmal mit einem normalen Kinopublikum zusehen.

Die Franzosen, bei denen der Film mittlerweile auf DVD erschienen ist, sind immer noch ganz aus dem Häuschen. Auch auf der MIP (Messe in Cannes) waren die Sch'tis ein gern genommenes Gesprächsthema.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

Das ist fast eine französische Revolution! Eine Komödie, die mal nicht in Paris oder im pittoresken Süden angesiedelt ist, sondern im - wie unsere gallischen Nachbarn ausgesprochen feste glauben - kalten und unwirtlichen Norden mit seinen einfältigen, rückständigen und über aus rustikalen Eingeborenen. Der Erfolg dieser großartigen Komödie beruht auf den Vorurteilen und den sprachlichen Differenzen, die die Franzosen genauso haben, wie bei uns die Bayern und die Friesen. Entsprechend musste man Grauenhaftes für die deutsche Synchronisation befürchten. Aber genau wie...

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Kommentare (163) — Film: Willkommen bei den Sch'tis


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Trainman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Trifft nicht immer ganz meinen Humor, aber witzige Szenen sind dabei, ja. Allerdings lebt die Komödie über weite Strecken von dem (hier deutschen) Fantasie-Dialekt. Ist als Franzose mit Sicherheit ähnlich lustig wie hierzulande Dodokay. Am schönsten war trotzdem Michel Galabru wiederzusehen. Einen neunten Punkt bei "Dialoge" für die aufwendige, aber gelungene Synchronisation.

Story 8
Realitätsnähe/Logik 7
MUsik 7
Darsteller 9
Message 8
Dialoge 9
Optik 7

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Gespenst006

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Bewertung5.0Geht so

Sowas von überbewertet...

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KiaA

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich glaube diesen Film verstehen nur wirkliche Fanzosen, oder welche die Französisch absolut beherrschen und sich diesen Film im Orginialton anschauen. Die deutsche Synchro hat sich bestimmt viel Mühe gegeben, diesen Film so gut wie möglich im Deutschen umzusetzen, aber aus meiner Perspektive verstehe ich nicht so wirklich, warum gerade dieser Film ein französischer Kultfilm seien soll! Fast alle Gags bauen nur auf dieser Sprache auf & das finde ich auf die Dauer wirklich etwas langweilig.... Aber wie gesagt, ich musste mir den Film auf Deutsch anschauen, weil mein Französisch dafür zu schlecht ist und ich denke darum sind mir viele Sachen vorenthalten geblieben... Aber für diejenigen, die sich diesen Film auf Deutsch ansehen wollen: er ist trotzdem sehenswert & man kann auch an einigen Stellen wirklich lachen... ein süßer, französischer Film halt!

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Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Ohne Frage sind die "Sch'tis" ein guter Film.
Aber der Hype, der zeitweise herrschte... naja.
Die Kritiken sind meiner Meinung nach maßlos überzogen. SO gut ist diese Komödie auch wieder nicht. Selbstverständlich lebt so ein Film von den Klischees und dem Lokalkolorit.
Aber leider werden diese Vorurteile viel zu schnell und allzu reibungslos ausgeräumt. Das Potential, mit den Stereotypen zu spielen, wurde verschenkt.
Darüberhinaus der Dialekt, die Mundart "Schti": So lustig das anfangs auch sein mag, so nervtötend wird es mit fortlaufender Dauer.

Zum größten Teil war und ist der Film "gut". Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man alle Empfehlungen, Preise oder Gruppendynamik des "zum Meisterwerk erheben" (soll es ja geben) beiseite lässt, findet man schlicht und einfach eine unterhaltsame Komödie vor.
Manche Leute würden das als unterschätzt bezeichnen. Ich finde, dass es nur realistisch ist. Und so schlecht ist das Prädikat "unterhaltsame Komödie" doch auch wieder nicht, oder?!

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N. Hornblower

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Wenn man gut französisch sprechen kann und sich den im Original anschaut, ist er bestimmt noch lustiger. Ich kann's leider nicht und bin zum gleichen Ergebnis gekommen, wie Du.


TinaCocaine

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Bewertung7.5Sehenswert

Jawoll, ja, das hat gut geklappt! Auch Franzosen können doch mal lustig sein! Natürlich sehr übertrieben, aber einige Gags haben mir echt Pipi in die Augen gezaubert! Wenn Frankreich in Zukunft mehr davon zu bieten hat, lege ich vielleicht, aber nur vielleicht, meine Anti-Haltung gegenüber französischen Filmen irgendwann mal ab :-D

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Ben Kenobi

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Bewertung7.0Sehenswert

Gestern im französischen OT angesehen. Zwar zündeten bei mir als Nichtmuttersprachler nicht alle Witze sofort, da vor allem die Wortspiele erst einmal dechiffriert werden wollten, insgesamt macht der Film auf Französisch - bzw. Chtimi - jedoch eine Menge Spaß, der sich vermutlich nur schwer ins Deutsche übertragen lässt. Die Qualität der Pointen ist unerwartet hoch, die Quantität dafür eher mager - wobei ich nicht ausschließen will, dass mir der eine oder andere Gag aufgrund meiner mangelnden Sprachkenntnis entgangen ist. ;-) Die liebenswerten Charaktere und die locker-leichte Inszenierung tragen dann auch noch ihren Teil dazu bei, dass man sich bei den Chtis - ganz wie der Protagonist - fast sofort zu Hause fühlt. Echtes Wohlfühlkino eben!

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AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Wahre Filmliebhaber schauen sich ihre Meisterwerke nur im Originalton an und das zurecht. Zwar kommt es manchmal vor, dass Synchronstimmen geiler klingen (z.B. Bruce Willis), jedoch nehmen sie dem Geschehen eine gewisse Authentizität, was aber solange unproblematisch ist, wie die Sprache nicht zum roten Faden wird. Genau das ist aber bei den Schti's der Fall. Der Witz der Geschichte definiert sich über den nordfranzösisch-ulkigen Ausdruck, den man womöglich nur als Franzose richtig genießen kann. In der deutschen Fassung klingt es zwar auch ziemlich köstlich, aber darüber hinaus stellt sich mir die Frage: warum dieser Hype? Ja, die Geschichte ist schön erzählt, hat lustige, wie auch tragikomische Momente, aber mir fehlt der Erklärungsansatz zum großen Erfolg dieses Filmes. Wenn ich das außen vor lasse, dann darf man sich trotzdem auf eine anständige französische Komödie freuen.

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ines.pelaezhapp

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Bewertung6.5Ganz gut

Das beste war Christoph Maria Herbst so lange zuhören zu dürfen! Das hat den Dialekt noch besser klingen lassen! Die "betrunkenen Postboten" waren sehr lustig, ansonsten wurden meine Erwartungen an den Film zu hoch geschraubt. In meinem Umfeld waren alle dermaßen begeistert, da konnte mein Eindruck nicht mithalten ;) .

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Bis "Ziemlich beste Freunde" kam, hielt dieser Film in seinem Heimatland Frankreich alle Besucherrekorde. Ich kannte ihn bis dato noch nicht. Also habe ich ihn mir im Fernsehen angesehen. Nicht das ich enttäuscht war. Aber ich habe irgendwie was anderes erwartet. Doch vermute ich, das dieser Film, weil er von der Aussprache des Dialekts lebt, am besten im Original kommt. Allerdings kann ich kein französisch ... was die Sprache betrifft.
Jedoch war der Film hierzulande ebenfalls recht erfolgreich. Bei der deutschen Synchronisation wurde für die Figuren eigens ein fiktiver Dialekt erfunden. Um so größtmöglich den Witz des Originals zu transportieren. Jedenfalls ist eine liebliche Ode an die Toleranz und Integration entstanden. Eine Hymne an das einfache Leben, aber auch daran neue Erfahrungen zu sammeln. Ich sehe bloß die Schwierigkeit darin, das viele (ausländische) Kinozuschauer dies gar nicht erkennen. Weil sich die Story innerhalb Frankreichs abspielt und somit wenig Idendifikationspotenzial bietet.
Grundsätzlich gefällt mir der Film, weil er auf komödiantische Art gegen Fremdheit und Andersartigkeit vorgeht. So etwas ist immer sehenswert. Und wenn es funktioniert, wie hier, dann mehr als das. Aber man sollte ein gewisses Faible für diese Art der Filme und ihre Komik mitbringen.

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Leon_der Profi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr sympatischer französischer Film. Herrlich wie wie man vom Grossstadttschungel ins Landleben geschmissen wird und dann von einer sprachlichen Katastrophe in die nächste tritt. Ist wieder mal ein gelunger Film, wo man genüsslich auf dem Sofa lachen kann. Auch hat mich die gute Sychronisation bei diesem Film verwundert. Hatte hier am Anfang so meine Bedenken.

Fazit: Endlich mal wieder eine Komödie, wo der Humor voll zum Zuge kommt.

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ChandlerC

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Bewertung7.0Sehenswert

Normalerweise liegt mein Interesse bei Komödien zwar eindeutig eher bei den Briten, aber ich muss sagen, auch die Franzosen können ja doch immer wieder gutes abliefern. So kommen sie wie hier mit einer sehr braven und liebenswerten Komödie daher, die mich fast durchweg gut überzeugen konnte, nur teilweise dann nicht ganz überzeugende Stelle hatte. Über den O-Ton kann ich hier allerdings nichts sagen, zumindest fand ich die Synchro mit dem sehr eigenen Dialekt sehr erheiternd, wobei der Humor darauf eher kurzweilig war. Umso lustiger waren dann aber Szenen wie eben die Sauftour, das vorgespielte Klischeedorf und die ständigen Begegnungen mit dem selben Polizisten, die auch auf dauer Spaß gebracht haben.
Aber er war nicht nur lustig, auch anrührend und gerade das Ende war dann natürlich sehr bewegend. Eine Komödie mit Herz, sehr zu empfehlen.

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine schöne Liebes-Erklärung an das einfache Leben abseits der Großstadt-Hektik. Einfach gestrickt, unauffällig und gerade deswegen sehr sympathisch.

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jacker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gottverdaulischer! Tschum fünften Mal hab is nu de Sch'tis geschehn und trotschdem hab is widda gewinschelt vor Laschen, Häh! Dasch sins aber ausch Blödbommel, Häh!

"Willkommen bei den Sch'tis" ist einfach so unglaublich charmant und liebenswürdig gemacht, dass ich diesen Film ohne Probleme noch weiter fünf Male sehen kann und auch werde.
Irgendwie sind französische Komödien anders als der Rest. Ich kann nicht genau festmachen woran es liegt, aber die Art und Weise ist ein gutes Stück unbeschwerter als bei deutschen oder US Komödien. Viel mehr kann ich auch Ausflüge ins völlig überzogene verzeihen und sogar gutheißen (wie z.B. nach der Ankunft von Phillipe's Frau im 'kalten' und 'finsteren' Norden). Der meiste internationale Stoff wird bei derartiger Überdrehtheit in der Regel lächerlich. Die Sch'tis nicht, man findet sie stattdessen um so herzlicher!
Bei aller Albernheit und hoher Lacher-Dichte gefällt mir an diesem Film aber auch besonders, dass unter der Oberfläche (für eine Komödie, die auch frontal als solche kontzipiert ist) so viel Wahres und so viel Nachdenkliches steckt.
Besonders das Überthema 'Vorurteile' (das Dany Boon ja auch in seinem nächsten Film "Nichts zu verzollen" nicht ganz so perfekt, aber dennoch unglaublich amüsant thematisiert) wird hier zwar äußerst witzig behandelt, aber es regt schon an mal in sich zu gehen: Wie oft hat man sich schon über irgendetwas nur so vom Hörensagen eine Meinung gemacht und vielleicht sogar Menschen im Voraus in Schubladen gesteckt und verurteilt ohne genaueres zu wissen?
Das klingt vielleicht für jemanden der den Film nicht kennt schon fast etwas schwermütig, aber ich kann entwarnen: ist es nicht! Diese Gedanken kommen (wenn überhaupt) nach dem Film.
Während er läuft ist man viel zu sehr damit beschäftigt sich vor lauter betrunkenen Fahrradfahrten, Büschen und Omnibussen, Blödbommeln und Zipfeln und Neuinterpretationen von Sch'ti-wie Wonder Hits vor Lachen ins Hemd zu machen!
Natürlich ist hier nicht unwesentlich die Besetzung schuld.
Das Dream-Team Kad Merad und Dany Boon (vor dem ich mich natürlich noch einen Deut mehr verneige, da der ganze Spaß ja aus seiner Feder stammt) macht einfach extrem Spaß und drum rum sind ebenfalls alle Charaktere gut besetzt und spielen ihre Rolle toll!
Natürlich wird ge-overactet was das Zeug hält, aber spätestens wenn Phillipe dem armen Antoinne zeigen will dass man auch nen sagen kann ist man äußerst dankbar dafür. Phillipe's Mimik (wie sie ja auch auf dem offiziellen Film-Cover zu bewundern ist) ist Gold wert.
Ich könnte noch ewig schreiben, aber irgendwann wird es wohl einfach Braunkack, deswegen empfehle ich einfach jedem der mit Komödien was anfangen kann diesen Film zu sehen und schließe mit einem lauten, HÄH!

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Drumhead92

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Bewertung9.0Herausragend

Herrlich abgedrehter Spaß!
Die Story ist nicht ganz neu aber die wunderbaren Charaktere machen den Film einfach lebendig. Ein Film über Freunde, Familie, Liebe und das Leben (was manchmal schwer sein kann).

"Wo sind die Möbel?"
"Die sind im Busch"
"Was will er den mit den Möbeln im Urwald."
"Nein. Nein. Im Busch."
"Busch und Urwald sind das Gleiche."

Tränen gelacht in der Szene. :D

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based_god

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein sehr fröhlicher, kurzweiliger Film aus Frankreich.

Langsam entwickelt sich Frankreich zu einem meiner Lieblingsfilm-Länder. Die "Sch'tis" habe ich nun schon oft gesehen. Mal im O-Ton und mal in der deutschen Synchro. Diese ist meiner Meinung nach gar nicht mal so schlecht. Viele "Absichten" des Regisseurs blitzen auch auf Deutsch recht gut durch. Für den vollen Genuss sollte man den Film hingegen auf Französischen anschauen. Deutsche Untertitel sind ja vorhanden.
Der Film ist nicht einfach nur Klamauk. Das ist das was mir so gut gefällt. Auch die traurigeren Elemente kommen gut durch und wirken nicht lächerlich. So kann es also sein, dass man während den "Sch'tis" auf zwei Arten weint. Genauso wie es Antoine vorhersagt.
Das Spiel mit den Klischees des Nordens ist sehr gut geglückt und vor allem in den ersten 20 Minuten des Film irre komisch!

Eine der besten Komödien überhaupt!

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JuergeX

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Bewertung9.0Herausragend

Obwohl der Dialekt im Original wohl viel besser rüber kommt, sehr lustiger Film mit symphatischen Charakteren! Fand ihn auch witziger als den bei uns so erfolgreichen "Ziemlich beste Freunde", nur um mal den Vergleich mit anderen erfolgreichen französischen Komödien zu ziehen.

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KlohauZ

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie so lala, stellenweise urkomisch, dann wieder langweilig...
Im Deutschen ist der Running Gag mit dem "Ch’ti"-Dialekt jedenfalls überhaupt nicht komisch, mal schauen ob ich mir die Originalversion mit meinem eingerosteten Schulfranzösisch zu Gemüte führe, um das alles besser und differenzierter Bewerten zu können, aber so bleibt erstmal der Eindruck eines eher mittelmäßigen Films zurück.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Die Saufrunde während der Zustelltour und das hergerichtete Proll-Dorf, waren schon saukomisch!
Trotzdem hatte ich mir von Frankreichs erfolgreichstem Film auf nationaler Ebene, dann doch ein wenig mehr erhofft!

Nischt übel, aber rischtisch luschtisch isch dann doch noch wasch anderesch, hä!?

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cpt. chaos

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@Filmkenner77: Nicht unbedingt schlecht, aber so übermäßig witzig fand ich´s dann auch wieder nicht. Zwei Pünktchen Unterschied ist doch noch tolerierbar. Wenn´s denn dein Lieblingsfilm wäre, würde ich mir hingegen ernsthafte Gedanken bzgl. meines Humors machen! ;o)

@Iamthesword: Dieser mir fehlende Bezug erklärt vermutlich am besten, weshalb die Komödie in Frankreich so dermaßen erfolgreich war.


Iamthesword

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Oh ja, dass tut es....


kronenhummer

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Bewertung6.5Ganz gut

Französische Filme stehen für Anspruch und meist recht eigenartige und künstlerisch anstrengende Ideen. Gerade in der Schulzeit wurde man gerne mit solchen Filmen regelrecht belästigt. Nun gut, die Schulzeit liegt nun doch schon einige Jahre zurück, aber mit „Willkommen bei den Sch’tis“ wäre die Schädigung durch den französischen Schulunterricht vermutlich weit geringer ausgefallen.

Die Geschichte rund um den strafversetzten Postboten, der sich mit den Eigenheiten des französischen Nordens auseinandersetzen muss, ist nette und gefällige, harmlose Unterhaltung und bietet doch gleichzeitig genug Diskussionsstoff rund um Kulturen, Regionen, Vorurteile und Toleranz – Themen, die jeder Lehrer zu Genüge anprangert und zu diskutieren pflegt.

Philippe Abrams aus der Provence darf dabei den kalten Norden Frankreichs kennenlernen. Die Region der Sch’tis: Menschen, die eine ganz eigene französische Mundart pflegen, dauernd betrunken sind und deren durschnittliche Temperaturen dem Mont Blanc kaum nachstehen. So kennt zumindest der Rest Frankreichs die Region Nord-Pas-de-Calais. Und wie die meisten Franzosen hat auch Abrams nicht die geringste Lust sich eines Besseren belehren zu lassen.

Mit vielen gelungen Übertreibungen dieser Eigenarten und einem wirklich gefälligen schwarzen, miesepetrigen Humor bringt und Dany Boon seine Heimat jedoch durchaus sympathisch näher und erzeugt einige Lacher. Der zweite, klamaukige Humoraspekt ist der immer wiederkehrende Witz der eigenartigen Aussprache und der besonderen Wortwahl der Einheimischen. Und so unverständlich die Aussprache mitunter ist, so absolut nervig wird dieser Akzent-Witz mitunter auch.

Doch alles in allem ist „Willkommen bei den Sch’tis“ nette und harmlose Unterhaltung aus dem eigenartigen Nachbarland, die eine Region zeigt, die vom Flair zwar weit weniger malerisch dargestellt wird, als die gar nicht so weit entfernte namensgebende belgische Stadt von „In Bruges“, aber vom Flair, den Vorlieben und der Landschaft beinahe zwangsläufig an diesen Film erinnert. Und nicht zuletzt auch zeigt, welche schönen Verwendungszwecke so ein Belfried doch auch bieten kann.

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Audreyfan

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Du wurdest früher in der Schule mit künstlerischen franzosenfilmen "belästigt"? Ich bin neidisch, das hätte ich auch gern :D


Darbon

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Bewertung3.0Schwach

Ein Film, der alle gut da stehen lässt und den Kulturschock nur im gelungenen Prolog vortäuscht. Wer banale Seichtheit für Ruhe hält und es bei einem kleinen Swippsch mag, wenn unsubtile Comedians ihr langjähriges Kabarettprogramm als drögen Humorversuch auf die Leinwand übertragen, ist vielleicht unterhalten.
Identifikationsheld Philippe (Comedian Kad Merad) ist ein homophober Halbglatzeträger, mit einer genau ein Dutzend Jahre jüngeren Schmollmundglucke (Zoé Félix) verheiratet, die er so irgendwie liebt und deshalb folgerichtig permanent belügt: Ein Sujet à la "Menschen wie du". Feinen Humor, politische Unkorrektheit oder geistreichen Spott sucht man bei dieser Diktion vergebens. Als Handlungsalibi erfundene Konflikte wie der mit einer überdominaten Mutter (Line Renaud) oder einer pseudodepressiven Ehefrau werden in der dürftigen Sketchparade nur behauptet und schackschack im Endspurt mit zwei dürftigen Platituden weggesülzt. Die krampfigen Witze beschränken sich auf das Besaufen und in-den-Bach-Pinkeln am Nachmittag, was von Boon und Merad derart unglaubwürdig gespielt ist, dass es schmerzt. Die grimassierenden Schauspielversuche der Komiker sind gelinde gesagt durchweg kläglich. Sie versuchen nicht nur in Manier des Fun-Freitags im Privatfernsehen, Betrunkene zu spielen; im um Rührung bemühten Finale chargieren sie in Comedy-Manier im Heulbojenwettstreit. Und dazu läuten die Glöckchen die sentimentale "I just call"-Schnulze von Sch'ti We Wonder. "Willkommen bei den Sch'tis" ist nach dem vielversprechenden und wirklich köstlichen und fabelhaft boshaften Kurzauftritt von Michel Galabru zu Beginn des Films im weiteren Verlauf eine entsetzliche Enttäuschung.
An Rezensenten, die auch gern Zuschauerzahlen im zweistelligen Millionenbereich vertrauen: Würden bei uns die Sachsen ihr Sächsisch in einem Kinofilm als niedlich verkaufen, könnte es durchaus ein Kinoerfolg oder ein Quotenhit beim MDR werden. Ich freue mich schon diebisch auf "Willgommen in Borna, nu?" oder auch "Von Sömmorda noch Limbach-Obofrohna" mit Guntho Emmolisch und Uwe Steimle. Wer den Europapark Rust, Andrew-Lloyd-Webber-Musicals und den Ballermann für Ausflugsziele hält, amüsiert sich wohl bei einem zünftigen Herrengedeck über die "ch'tis" und lacht sich vielleicht auch schlapp, wie es Otto Waalkes für die Bild-Zeitung gelang ("Der witzigste Streifen, den es je gab!"). Eines der ebenso schlappen wie erbärmlichen Leckerli des Films ist denn auch ein Briefmarken mit Igelbildchen schluckender Dany Boon. Hahahoho.
Was den immensen Erfolg der banalen Filmgurke ausmacht, die nun tatsächlich die köstliche Résistance-Posse "Die große Sause" als erfolgreichsten französischen Film verdrängt hat, ist dieser hierzulande vergleichbar mit den Bully-Filmen und in früheren Dekaden mit den Otto-Filmen, den Schulmädchenreportagen und den Supernasen.
Bereits im 19. Jahrhundert nahm der in Paris geborene und auch ebenda verstorbene Charles Baudelaire das Erfolgsgeheimnis dieser flachen Witzparade in "Der Hund und das Fläschchen", in dem ein Hund lieber an Scheiße schnüffelt als am Flacon, vorweg: "Also auch du, unwürdiger Begleiter meines traurigen Daseins, bist wie die Masse, die nicht die zarten Düfte reizen, aber dafür sorgfältig ausgewählten Mist." Mais non, Sorgfalt ist bei diesem massenkompatiblen Braunkackschwank absolut absent.

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Andy Dufresne

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Absolut witzig, treffender,messerscharf geschriebener Kommentar!!!
Quasi die ( viel bessere) Langfassung meines Kommentars :D
Herzlich Willkommen als neuester Freund im übrigen...


harperpitt

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Uch komm, den noin Straifen mit Guntho Emmerbärmlisch woll'n wir uns nü nit äntgähn lassn.



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