Willkommen Mr. Chance

Being There (1979), DE/GB/JP/US Laufzeit 130 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 19.09.1980


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7.8
Kritiker
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7.5
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316 Bewertungen
13 Kommentare
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von Hal Ashby, mit Peter Sellers und Shirley MacLaine

Mr. Chance hat sein ganzes Leben völlig isoliert in einem Haus in Washington verbracht – er kennt die Welt nur aus dem Fernsehen. Als er plötzlich in die Außenwelt katapultiert wird, gerät er in den Kreis mächtiger Politiker und Regierungsberater, die gierig die Weisheiten des “Gurus” aufsaugen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Willkommen Mr. Chance
Genre
Drama, Komödie
Handlung
Autismus, Gärtner, Identität, Impotenz
Verleiher
Scotia
Produktionsfirma
BSB, CIP, Enigma, Fujisankei, Lorimar Film Entertainment, NatWest Ventures, Northstar International, Northstar Media

Kommentare (13) — Film: Willkommen Mr. Chance


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Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine nette Tragikomödie, die ihr komplettes Potential aber nicht voll ausschöpft.
Leider oftmals auch viel zu trocken, trotz einiger gelungener Pointen, und gelegentlich auch durch Mr.Chances Eigenheit nervtötend – was den eigentlich positiven Eindruck etwas mindert. Wie auch die Schluss-Szene...

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Einar

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Mich wundert es eh, wie viele Filme immer und immer wieder auf den Kanälen gezeigt werden... und man manche Filme gefühlt nie zeigt.
Aber das Programm zusammenzustellen ist auch eine Kunst für sich, wenn man bedenkt, wie viele neue Filme Jahr für Jahr eigentlich dazukommen.
Unser nächstes utopisches Projekt wäre dann also eine eigene mp-Sendeanstalt, wo wir das Programm mitgestalten. Dann müssten wir nur noch per Crowdfunding die Rechte sichern... ;-)
Nachricht ist übrigens draußen! :)


Andy Dufresne

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:D
Und Danke!


sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Einer meiner All-Time-Favourites! Wer einen absolut genialen Peter Sellers in einer seiner besten Rollen, und schauspielerisch vollkommen abseits des Rosaroten Panthers sehen will, der kann sich hier köstlich amüsieren. Der Film ist 35 Jahre alt, immer noch brandaktuell und ein Meisterwerk (nicht nur) der Gesellschaftssatire.

Es gibt hier soviele Anspielungen und Andeutungen, das ich immer wieder neue entdecke, wobei ich beim nächsten Mal wieder einige andere vergessen habe. Die Wandlung des "aus dem Garten des alten Herrn" vertriebenen, zurückgebliebenen, weltfremden, sexuell unschuldigen, fernsehsüchtigen Gärtners und seine Wandlung zum Präsidentenberater und letztendlich ..... das darf ich ja nicht verraten.

Der Film ist eine Zeit und Raum überspannende, allumfassende Kritik am Menschen, seinem Denken und Handeln. Am Anfang kann man "Also sprach Zarathustra" hören und schon ist Gott tot und Adam wird aus seinem Paradies vertrieben. Sein Paradies bestand allerdings nur aus einem zu pflegenden Garten und einem Fernsehgerät, das sein einziger Kontakt zur unbekannten Außenwelt war.

Das ist der Anfang einer religiösen, philosophischen und sozialkritischen Reise, auf die uns Chance mitnimmt und die jeder für sich erfahren sollte. Der Film ist auch im Zusammenhang mit seiner Entstehung in den 70ern zu sehen und ist trotzdem für immer aktuell. Denn ist es heute anders als damals? Sind nicht vielen von uns, wie dem Panther in Rilkes Gedicht, die Blicke vom Vorübergehn der Stäbe müd geworden? Ist die reale Welt mit ihren "Störungen" für viele zum Nebenschauplatz verkommen? Sind unsere Politiker nicht von dubiosen Beratern abhängige, ferngesteuerte Marionetten?

Ich könnte jetzt noch Stunden weiterschreiben, aber mein Reli-Lehrer vergab immer Kopfnüsse bei allzu langen Texten. In der Kürze liegt die Würze, sagte er dann. Schaut euch den Streifen an und erlebt einen "göttlichen" Peter Sellers in einem der Klassiker der Filmgeschichte!

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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THE_DREAM

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf sehr, sehr langsame, aber am Ende doch stimmige Weise wird hier gezeigt, wie die Macht der Projektionen aus einer beweglichen Schaufensterpuppe einen gefeierten Politiker machen können, so dass folglich zur Hochstaplerei nicht einmal der Wille zum Hochstapeln notwendig ist. Einfach alle anderen so lange rätseln und suchen lassen, bis sie das finden, was sie halt finden wollen. Wenn Du schweigst, bleibst Du auch ein Philosoph. Das ganze mit dem daraus resultierenden tragischen, hintergründigen Humor, der zu einer solchen Bestandsaufnahme der Einsamkeit passt. Und eine sehr gute Musikwahl.

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THE_DREAM

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Ertappt!


denratten

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Bewertung5.5Geht so

alles sehr forrest gumpig....

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Richardlöwenherz

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Forrst Gump ist dann doch eher Mr. Chance-ig . . .


jp@movies

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

BEING THERE von Hal Ashby ist wie die Kehrseite von Sidney Lumet's NETWORK zu sehen: Letzterer blickt hinter die Kulissen des Fernsehens, dafür zeigt Ersterer um so präziser, was dieses Medium aus den Menschen vor den Apparaten macht. Beide Filme hintereinander zu sehen müßte einen eigentlich dazu bewegen, das Kabel aus der Wand und die Antenne vom Dach zu reißen - glücklicherweise ist das bei immer mehr Menschen längst geschehen, und so wird man in wenigen Jahren auf diese zwei Filme zurück blicken und ungläubig den Kopf schütteln. Ja, auch ich habe einen Traum...

Nun zum Film. Vielen mag er heute zu langsam erscheinen, aber nur weil wir nicht mehr die Geduld aufbringen länger irgendwo in die Bilder und Einstellungen zu schauen. Auch ein Effekt des Fernsehens. Doch, doch, ich erinnere mich an Schnitt-Jobs, bei denen mir die gleiche Sequenz abgenommen wurde, nachdem auf Bitte des Redaktuers nur häufiger zwischen den gleichen Takes völlig unmotiviert hin und her geschnitten wurde. ADHS für den Zuschauer, damit ja niemand in Versuchung kommt die Bilder, die er sieht, zu lesen und fest zu stellen, dass dort gar nichts steht. Schnitt um des Schnitts Willen, ohne Sinn und Verstand. Nicht so in diesem Film. Hal Ashby war bereits ein begnadeter Cutter (man denke allein an die legendäre Schachspielsequenz aus THE THOMAS CROWN AFFAIR, 1968), ehe er ins Regiefach wechselte, und das Timing dieses Films ist absolut perfekt. Eine Wohltat, so etwas zu sehen! Schneller geschnitten würde der Film nämlich gar nicht funktionieren. Man muss Peter Sellers beobachten können, begreifen, dass sich in diesem Kopf nichts tut, er nur wie ein verunsicherter Automat auf seine Umwelt reagiert, mit den beschränkten Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen. Da verlässt er nach Jahrzehnten "seinen" Garten, tritt vor die Tür, und bleibt doch stets Gefangener seiner kleinen Welt, die Abwechslung nur durch eine Fernbedienung herstellen kann. Das eigentliche Mysterium des Films ist, was er eigentlich auf den Kanälen sucht, welches Programm, was in ihm überhaupt den Impuls zum Umschalten auslöst, oder ob dies in einem ebenso gleichmäßigen Zeitintervall stattfindet, wie der Rest seines Lebens.

Kein bisschen anders die Menschen, denen er begegnet - auch sie leben in ihren Welten gefangen, unfähig über den eigenen Tellerrand hinaus etwas wahr zu nehmen. Darum reden und leben die Menschen in diesem Film aneinander vorbei, wichtig ist einzig und allein was im Fernsehen gesagt wird, und wer dort zu sehen ist. Lesen, Schreiben, selber denken - alles wird einem von irgendwem abgenommen, die Menschen haben Sehnsucht nach einer Seele, die sie versteht, um nicht länger allein zu sein, und alle erliegen dem Irrtum, dass Mr. Gardner ihnen dieser Freund und Seelenverwandte ist, dabei ist er nur ein leeres Spiegelbild, so leer wie die Fernsehbilder, die er konsumiert. Über diese permanent stattfindenden Mißverständnisse kann man lachen, oder in bodenlose Traurigkeit verfallen. Natürlich ist das konstruiert und künstlich von Anfang an, wenn Chance zu den Klängen "der Unvollendeten" von Schubert routiniert einen anderen Blumentopf ins Licht stellt. Aber entweder man akzeptiert diese Prämisse, oder wird nie in den Film reinkommen. Das wäre schade, denn die Inszenierung ist trocken und nimmt seine Figuren dabei ernst. Genau das macht den Unterschied, wärmt einen, dieser fast zärtliche Blick auf uns fehlbare Menschen. Heute wäre das vielleicht eine Klamotte von einem minderbemittelten Komiker, ej guck ma wie doof die alle sind! Ganz anders hier: Die Menschen behalten alle ihre Würde, man ist ganz nah bei ihnen, und kann ihnen doch nicht auf die Schulter tippen um ihnen zu verraten, dass sie immer noch alleine sind. Das kann man aber tun, wenn der Film aus ist. Hinaus treten, aus seinem Kokon, und lieber mal mißverstanden werden, als nur auf biegen und brechen in allem nur Konsens sehen zu wollen. Sonst bleibt alles "Nonstop Nonsens". Hätte nie gedacht, dass ich bei Peter Sellers anfange, und bei Dieter Hallervorden aufhöre.

PS: Erwähnenswert sind noch die Musikstücke von Johnny Mandel, die klingen wie Notenblätter, die man unter dem Sofa von Erik Satie gefunden hat. Darüber habe ich mich vermutlich mehr amüsiert, als über den Film. Was in keinster Weise gegen ihn spricht.

I like to watch, too.

Sad, I know.

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lieber_tee

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Toller Film, treffender Text.


jp@movies

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Danke sehr :)


albaniax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr ruhiger, schöner Film mit einer guter Portion satirischer Gesellschaftskritik. Nach einem Jahr, sind noch viele gute Erinnerungen geblieben.
Traut euch liebe Moviepilot-Kollegen, der wird noch vielen Gefallen.

P.S. Einer der Lieblingsfilme von David Fincher.

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Sven - Friedrich Wiese

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In diesem zu Unrecht vergessenen Komödienklassiker von Hal Hasby("Harold and Maude") nimmt sich der in der Rolle des trotteligen Inspektor Clouseau noch Overacting betreibende Peter Sellers arg zurück. Und das ist auch gut so! Wer Slapstick und eingängigen Klamauk à la "Der rosarote Panther" erwartet, der wird diese feinsinnige Gesellschaftssatire eher langweilig finden. Der Film ist angenehm ruhig inszeniert, und Sellers sagt in dieser ungewöhnlichen Satire von 1979 wenig und doch haben seine wenigen Worte für viele eine sehr große Bedeutung. Es muss für diesen britischen Ausnahmeschauspieler, der in Kubricks "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben" gleich drei Rollen spielte, künstlerisch befreiend gewesen sein, sich einmal nur in einer reduzierten Mimik und Gestik auszudrücken.
Nach der Veröffentlichung des Romans "Being There" im Jahr 1971 bemühte sich Sellers in den folgenden Jahren intensiv um eine Verfilmung. Jerzy Kosiński, der Autor der Romanvorlage, hatte ursprünglich durchaus Ambitionen, in der Verfilmung die Rolle des Mr. Chance selbst zu übernehmen. Eine Anekdote besagt, dass er seine Absicht erst anlässlich einer Party änderte, auf der auch Peter Sellers anwesend war. Sellers überzeugte alle Anwesenden von seinen schauspielerischen Qualitäten, indem er sich vor einen ausgeschalteten Fernseher setzte und so tat, als beobachte er fasziniert das Programm.
Zum Inhalt: Sellers spielt einen nicht mehr jungen TV-Junkie, der als hochherrschaftlicher Gärtner abgeschirmt von der Außenwelt zwischen Bett, Beeten und TV-Gerät lebt. Als sein Arbeitgeber stirbt, steht Mr. Chance vor einem existenziellen Problem. Seit er sich erinnern kann, hat er in diesem Anwesen gelebt und sich um den Garten des alten Herrn gekümmert. Das Grundstück zu verlassen, war ihm verboten, Nachrichten, ja die Welt außerhalb des eng umgrenzten Grundstücks, kennt er nur aus dem Fernsehen. Nun ist er gezwungen, seine kleine Welt zu verlassen und in die große zu gehen. In der Welt da draußen wird er vom Auto Eve Rands (Shiley MacLaine) angefahren und zur Vermeidung eines Skandals auf ihr Anwesen gebracht, damit sich dort die Ärzte um Chances Verletzung kümmern können. Im Gespräch mit Eves Ehemann Mr. Rand erwähnt der im schicken Anzug seines verstorbenen Arbeitgebers steckende Chance wahrheitsgemäß, sein Haus sei geschlossen worden. Daraufhin hält Rand seinen neuen Bekannten für einen wegen der Rezession bankrott gegangenen Unternehmer. Doch damit nicht genug: Die vom Gärtnerleben und nur sehr wenigen sozialen Kontakten geprägte, äußerst einfache Sicht der Dinge wird von Rand als Ausdruck tiefer Weisheit interpretiert. Da die Rands eine äußerst angesehene und einflussreiche Familie sind, wird auch Chance als bedeutender Mensch angesehen, und gerät so bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, gewinnt ungewollt das Vertrauen von Eve, die sich ihrem sterbenden Mann entfremdet, und sogar des Präsidenten selbst. Gleichzeitig steht er wie ein Neugeborener vor dieser für ihn unglaublichen Welt, kennt keine Fahrstühle, kann nicht lesen und schreiben, und ist doch bald im Gespräch für das Amt des Präsidenten.
Dem Regisseur Hal Ashby ist mit dieser feinsinnigen Parabel eine genaue Satire gelungen, die politisches Imponiergehabe und wichtigtuerischen Smalltalk wirksam mit der Weltentrücktheit eines durch die Medien narkotisierten Bürgers konfrontiert.
Dass Chances Worte immer nur im Sinne des Gesprächspartners interpretiert und seine schlichten Aussagen für originell, direkt und erfrischend anders im Aussageneinerlei der Großen und Mächtigen befunden werden, ist herrlich komisch und mit bitterbösem Realitätsbezug: Plattitüden von Politikern entsprechen meist nur einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne der Öffentlichkeit und so dürfen heutzutage Botschaften an das Publikum nicht länger als ein paar Sekunden dauern - in einer Gesellschaft, die nur das hört, was sie hören will.

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Sven - Friedrich Wiese

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@Hfonda15: Das ist lieb von dir!
@cinram: Merci! Das Missverständnis um Mr Chance Ausspruch "I like to watch" kommt auch noch anderweitig herrlich amüsant zum Tragen.


Markbln

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Kein Wunder das manche Leute diesen Kassiker vergessen: der Mann heißt Hal Ashby. Schöner Kommentar.


chmul_cr0n

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Geiles Drehbuch, bis ins letzte Detail sitzende und stimmige Inszenierung, diese beiden endgeilen Performances, mann mann....sowas von gut einfach.

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soilent

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Bewertung4.0Uninteressant

... das mag ja alles sein, aber der Film ist verdammt langweilig.

Mal im Ernst, was passiert eigentlich bis der gärtnernde Jesus übers Wasser wandelt? Die Hauptfigur wird von der Handlung getrieben, anderes herum würde eine gute Geschichte daraus. Ein Zombie auf Valium wäre spannender. Naja, den Schauspieler hat das alles sehr mitgenommen das Filmzitat „Life is a state of mind“ ließ er sich auf den Grabstein meißeln.

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neenchen

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein feinsinniger Film über einen ungewöhnlichen Menschen, der es schafft, mit Höflichkeit und Freundlichkeit sich seinen Weg zu bahnen. Die Umstände der Herkunft von Mr. Chance werden weitgehend im Dunkel gelassen und regen zu Spekulationen an. Man hat die ganze Zeit über Angst, dass er großen Mist baut oder seine ‚Tarnung’ auffällt. Peter Sellers verkörpert den einfachen und naiven Mr. Chance perfekt und man wünscht sich für ihn, dass es ein positives Ende nehmen wird.

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Heavy_Metal

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Bewertung9.0Herausragend

eine abrechnung mit dem fernsehen und der nixonomie. zuerst habe ich mich ein bißchen geärgert über sellers, weil ich an seiner oberfläche dauernd abgerutscht bin. aber das soll so sein. sogesehen darf man keinen griffigen klamauk erwarten, denn komisch ist der film kaum. zu viel bitternis steckt schon in den prämissen. chancey ist vielleicht nietzsches blinzelnder letzter mensch. ein äußerst feinsinniger film, der schön lang nach dem gucken noch weiter wächst.

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Herr Marcus

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist so rührend, dass Sellers sein ganzes Leben darauf gewartet hat, diesen Film zu machen. Und der große Hal Ashby hat ihn dann ganz leise und zauberhaft inszeniert. Filmgeschichte!

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doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So abgedreht, dass man manchmal wirklich glauben könnte, die Politiker hätten Ideen von einem weltfremden Menschen, wer weiß...

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Brentano

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eher umgekehrt :es wäre besser sogn. "Politiker" würden mehr Ideen von derart "weltfremden", aber sehr weltlich wie achtsamen Menschen übernehmen, ..



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