Wintermärchen
Conte d'hiver (1992), FR Laufzeit 114 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 08.10.1992
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von Eric Rohmer, mit Charlotte Véry und Frédéric van den Driessche
Charles und Felice erleben eine zauberhafte, sinnliche Urlaubsromanze, doch aufgrund eines Versehens beim Austausch der Adressen verlieren sich die beiden aus den Augen. Fünf Jahre später, im winterlichen Paris, hat Felice von Charles nichts weiter als eine Tochter und sehnsüchtige Erinnerungen. Zwar hält sie sich mir ihrem Chef Maxence und dem Bibliothekar Loic gleich zwei Liebhaber, doch ihr wahres Glück scheint unwiederbringlich verloren. Als Maxence ihr einen Heiratsantrag macht, muss Felice sich endlich entscheiden.
Cast & Crew
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Eric Rohmer
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Charlotte Véry
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Frédéric van den Driessche
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Michael Voletti
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Hervé Furic
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Ava Loraschi
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Christiane Desbois
Regie
Schauspieler
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Rosette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
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Jean-Luc Revol
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwager
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Haydée Caillot
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Jean-Claude Biette
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Marie Rivière
-
Eric Rohmer
- Genre
- Drama
- Zeit
- Winter
- Ort
- Paris
- Handlung
- Affäre, Alleinerziehende Mutter, Art House-Film, Zufall
- Stimmung
- Eigenwillig, Entspannt, Geistreich
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Wintermärchen
Trailer zum Film Wintermärchen
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Kritiken (1) — Film: Wintermärchen
Ulrich Behrens
Kommentar löschenRohmers Geschichte von Felicie ähnelt nur sehr grob Shakespeares „Ein Wintermärchen”. Doch hier wie dort wurde etwas schuldhaft verloren, wodurch Leid entstand, auch für andere. Nur der Glauben an irgendeine Form der Wiedergeburt des Verlorenen hält bei Shakespeare Leontes, bei Rohmer Felicie wirklich am Leben. In den Gesprächen mit Loic und Maxence lotet Felicie die Grenzen und Bedingungen aus, unter denen ihr Glück beschieden sein könnte. Auch hier findet sich eine Parallele zu Shakespeare, denn Loic und Maxence werden in einem besonderen Sinn von Felicie instrumentalisiert – wie auch Leontes seine Umgebung für sich in Anspruch nimmt.
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Kommentar — Film: Wintermärchen
Kommentar schreibenrkuehne 2010/07/18 16:44:53
Kommentar löschen"Wintermärchen" hat mich gefesselt, obwohl er mich stellenweise ganzschön gelangweilt hat. Verrückt, eigentlich. Im Grunde ein typischer französischer Film, schön fotografiert aber teils anstrengend lange und viele Dialoge. Dennoch hat mich die Unentschlossenheit von Felicie auf eine gewisse Art gefesselt, fasziniert und beängstigt. Wann lieben wir richtig, lieben wir, wenn wir zufrieden sind, oder erst dann wenn das scheinbar ganz große Glück gefunden haben. Macht es sinn, darauf zu warten...
Ein Film der anregt zum Nachdenken über sich und die Welt und der allein deswegen sehenswert ist. Die Synchronisation von Elise, FElices Tochter, war jedoch haarsträubend schlecht, und auch die anderen Figuren waren nicht immer glücklich und sympathisch getroffen, aber der bleibende Hauptgedanke überlagert alles in diesem Film.
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