Winterreise
Winterreise (2006), DE Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 23.11.2006
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
130 Bewertungen
10 Kommentare
Keine
von Hans Steinbichler, mit Josef Bierbichler und Sibel Kekilli
Franz Brenninger hat etwas geschafft in seinem Leben. Er ist der Chef eines Eisenwarenhandels und wohnt mit seiner Frau , die er liebevoll “Mucki” nennt, in einem hübschen Einfamilienhaus. Mit ihr hat Brenninger zwei erwachsene Kinder. Doch die Fassade bröckelt, als er sich auf ein fadenscheiniges Geschäft mit windigen Afrikanern einlässt. Als er den Betrug bemerkt, hat er bereits 80.000 Euro verloren und reist wildentschlossen mit der jungen Laila als Dolmetscherin nach Nigeria, um sein Geld zurückzuholen. Brenninger hat nichts zu verlieren, und langsam wird klar, dass er nicht zurückkehren will.
Mehr Bilder (11) und Videos (1) zu Winterreise
Cast & Crew
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Hans Steinbichler
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Josef Bierbichler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Franz Brenninger
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Sibel Kekilli
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Hanna Schygulla
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martha Brenninger
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Philipp Hochmair
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Xaver Brenninger
-
Anna Schudt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paula Brenninger
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André Hennicke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Friedländer
Regie
Schauspieler
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Johann von Bülow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Holger Mankewski
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Brigitte Hobmeier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jacqueline
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Aloysius Itoka
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Kanabe
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Stephan Bissmeier
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Stefan Merki
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Klaus Manchen
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Martin Goeres
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Assistent
-
Martin Rauhaus
- Genre
- Schicksalsdrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Bayern, Kenia
- Handlung
- Betrug, Bordell, Depression, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Erblinden, Franz Schubert, Insolvenz, Klassische Musik, Manische Depression, Pleite, Sparkasse, Suizid, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust des Ehemannes, Verzweiflung, Übersetzer, Übersetzung
- Stimmung
- Berührend, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Winterreise
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Trailer zum Film Winterreise
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- Winterreise: critic.de













Kritiken (1) — Film: Winterreise
ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenDer Film paraphrasiert mit großer, aber immer glaubwürdiger Geste, Schuberts "Winterreise", nimmt sie als die Geschichte einer individuellen Depression zum Tode. Gebannt und widerstrebend zugleich verfolgt man den unaufhaltsamen Weg der Selbstzerstörung, den diese einsame Figur gehen muss. Denn sehr bald ist klar, dass dieser Mann mit seiner fast biblischen Tragik und Wut, vielleicht irgendwie noch sein Geld zurück bekommt – aber retten kann ihn niemand.
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
sikkmeidack 2009/08/19 01:15:56
Antwort löschenSchön, dass man damit schon alles erfährt, was den Film ausmacht. Vielleicht versucht sich Herr Neuhauser demnächst mit kompletten Inhaltsangaben, um einem letztlich jedwede Spannung zu nehmen.
Die Quintessenz eines Filmes und die explizite Schilderung des Endes wären vielleicht hilfreich, um sich das Anschauen zu sparen und einfach nur vorzustellen.
Alle 3 Antworten zeigen
ThomasNeuhauser 2009/08/19 10:08:53
Antwort löschenWundert mich, dass Sie das so sehen. Man erfährt aus meiner Kritik längst nicht alles, was den Film ausmacht, weder den Handlungsverlauf, noch das dramatische Ende, und über die Psychologie der von Bierbichler so großartig gespielten Figur des Brenninger könnte man noch sehr viel mehr schreiben, ohne dass die Neugierde auf den Film dadurch geschmälert würde. In der professionellen Filmkritik, in der eben nicht nur mal eben ganz subjektiv was hingeworfen werden sollte (was auch gut sein kann), ist es immer ein Balanceakt zwischen dem, was ich dem Leser an sachlicher Information zum Film gebe und einer gut begründeten Bewertung des Films. Deshalb trennen wir bei ARTE die Inhaltsangabe vom Kommentar und versuchen dabei, sowohl dem Leser gerecht zu werden, der den Film noch sehen will, wie auch dem, der den Film schon kennt. Ich sehe die Gefahr jeder Filmkritik durchaus, sobald man über den Film schreibt, zu viel zu verraten, bei meiner Inhaltsangabe hier ist das aber sicherlich nicht der Fall. Wer ganz ohne Vorinformation einen Film anschauen möchte, sollte zumindest vorher keine Filmkritik lesen.
Schöne Grüße
christof.s 2009/11/21 23:54:48
Antwort löschenIch finde, der Kommentar von Herrn Neuheuser sagt nicht mehr, als man nach höchstens einer halben Stunde Film sowieso verstanden hat... und das schadet dem Film nicht, im Gegenteil, es macht ihn vielleicht sogar noch intensiver.
Kommentare (9) — Film: Winterreise
Kommentar schreibenannaberlin 2012/04/25 19:56:19
Kommentar löschenVielleicht der beste deutsche Film der letzten 10 Jahre. Josephs Bierbichlers Performance übersteigt alles, was ich mir erwartet hatte. Wenn der cholerisch durch den Raum stürmt, depressiv auf dem Bett liegt oder als Jäger nach Afrika reist - dieser Film gehört einzig und alleine ihm. Großartiges Drehbuch, das einen wegbläst und perfekte Regie. Diesen Film muss man gesehen haben.
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Andy Dufresne 2012/04/26 00:45:32
Antwort löschenAußer das "Vielleicht" hätte ich alles genauso geschrieben :D
VisitorQ 2012/04/16 20:20:17
Kommentar löschenHat mir so gar nicht gefallen, Film dreht sich im Kreis, hat keine Höhepunkte und ehrlich gesagt habe ich mich die meiste Zeit über sehr gelangweilt.
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Andy Dufresne 2012/03/28 10:30:26
Kommentar löschen"Der blinde schwarze Mann hat mir erzählt:
Wir sterben unser ganzes Leben hindurch.
Was wir Tod nennen ist in Wirklichkeit das Ende des Todes, die Erlösung.
Das hat mich getröstet...."
Der verlorene,wilde,laute, schreiende Mann.
Der polternde, singende,springende,zerspringende Mann.
Der Mann unter Druck, unter Repressalien und Schuld leidend.
Der Mann in tiefster Resumemelancholie.
"Was ist denn in dir drin?""Alles ist dunkel und scheiße...".
Der Mann geht unter in Depressionen und über in Manien.
Eine Existenz, ein Leben zerfällt und wie ein sterbender Baum kurz vor dem Tod noch ein letztes mal mit voller Kraft blüht, so stemmt sich dieser Franz Brenninger gegen die Fügung, laut und wütend und leise und traurig.
Auch wenn die großartige Hanna Schygulla als Geist im Hintergrund grandios ist, der immer sehenswerte André Hennicke eine kleine Rolle hat und Sibel Kekilli die Assistentin gibt :Dieser Film gehört einzig und allein Josef Bierbichler.
Der Film trieft vor Bierbichler, er atmet ihn.
Mir fehlen die Worte um zu beschreiben wie gut Bierbichler in diesem Film ist.
Er zeigt einfach alles.
Und nochmehr.
Vielleicht mein liebster deutscher Film, ganz sicher mein liebster deutscher Schauspieler.
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tomlog 2010/11/16 23:16:30
Kommentar löschenDer Soundtrack ist genial...
Franz Schubert und Sepp Bierbichler habens halt einfach drauf.
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pellekraut007 2009/12/08 22:05:00
Kommentar löschenFremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus... und so fährt
der angeschissene Franz durch die verschneite, stille niederbayrische Ödnis, zu den kleinen Dirnen und den Geldverleihern jagt dem Mammon hinterher, seine Firma vor dem Untergang und seine Mucki vor der Blindheit zu retten. Im Kampf mit den Arschlöchern dieser Welt, trifft er auf einen schwarzen Ritter, der ihm durch die Stimme Leylas die Erlösung verheißt! Und mit klingenden Ohren schlägt er nackt jeden Rat in den kalten Wind, vor sich hertragend die Vision Geld, für seine geliebte Frau und seine verzogenen Kinder zu besorgen. Und Franz, der Fremdling, zieht ihn eine heiße, ohnmächtig machende Fremde, findet und erschlägt den Dieb und richtet sich im Schein der drei Sonnen... selbst. Und zurück bleibt dieses traurige Gefühl, das sich auch bei Schuberts Liedern einstellt. Schade, daß dieser hervorragende deutsche Film wohl zu viel von zu Vielen verlangt und von neidischen Redakteuren, die selbst zu dieser Erzählkunst nie fähig wären, aus Rache ins dritte Spätprogramm geschoben wird. Adieu, du glaube an eine gute Welt und danke für diese Winterreise, Herr Bierbichler! Grunz!
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Andy Dufresne 2012/03/21 10:36:25
Antwort löschenAbsolut treffender ,sauguter Kommentar!
sikkmeidack 2009/08/19 01:16:56
Kommentar löschenDer Film beginnt mit sehr depressiven Eindrücken. Ein Firmenchef verliert sowohl wirtschaftlich als auch sozial den Boden unter den Füßen. Danach nimmt der Film in einer solch menschlichen Weise an brisanter Fahrt auf und..., aber damit genug gespoilt.
Einer DER deutschen Filme, die einem nicht stellvertretend peinlich sind. Grandios gespielt,- tolle Inszenierung.
Hier wurde mir ein Leitsatz mit auf meinen eigenen Weg gegeben, der mich zu Tränen rührt.
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daScorp 2009/05/07 01:47:11
Kommentar löschenGuter, sehr intensiver Film über einen Mann in der Sinnkrise, grandios gespielt von Josef Bierbichler. Leider bleibt Sibel Kekilli in ihrer Rolle erschreckend schwach und der Film flacht im letzten Drittel etwas ab.
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christof.s 2009/04/30 23:01:46
Kommentar löschenEmotional packender Film, bei dem mich vor allem die enge Verbindung zwischen der Hauptfigur, der Handlung und der Musik beeindruckt hat.
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eghbal 2008/04/19 22:27:49
Kommentar löschenTja, im Prinzip gehört der der Film zu den "guten" Filmen, mit außergewöhnlichen Karakteren, aber was ich mich immer noch frage, was will der Film sagen, bzw. darstellen.
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