Wir verstehen uns wunderbar
Désaccord parfait (2006), FR/RO/GB Laufzeit 92 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 03.01.2008
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Antoine de Caunes, mit Jean Rochefort und Charlotte Rampling
In den 70er Jahren waren der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort) und seine Muse Alice d’Abanville (Charlotte Rampling) eines der glamourösesten Liebespaare. Ihre gemeinsamen Filme waren kolossal erfolgreich und haben mehrere Oscars abgeräumt. Inzwischen sind diese Werke zu echten Kultfilmen gereift. Die Liebesgeschichte der beiden endete abrupt. Von einem Tag auf den anderen verschwand Alice aus Louis’ Leben, ohne dass er den Grund dafür erfahren hätte. Sie kehrte zurück nach England, in ihre Heimat, heiratete, und widmete sich nur noch der Theaterbühne. Dreißig Jahre später landet Louis in London, um seinen 34sten Film zu drehen.
Handlung
Auf Besuch in LondonAlice d´Abanville (Charlotte Rampling) und Louis Ruinard (Jean Rochefort ) waren in den 70er Jahren das Traumpaar des europäischen Films – er war ein gefeierter Regisseur und sie seine Filmpartnerin, Muse und Lebensgefährtin. Doch die vielen Seitensprünge Louis´ beendeten jäh ihre Beziehung. Dreißig Jahre später kommt Louis nach London, um eine neue Komödie zu drehen und wird auch gleich mit einem Filmpreis für sein Lebenswerk geehrt. Ausgerechnet Alice soll die Laudatio halten und schon das erste Treffen der beiden endet in einem zynischen Wortgefecht. Alice hat die Trennung noch immer nicht überwunden, Louis dagegen muss sich eingestehen, dass Alice die Liebe seines Lebens ist.
Auf der Gala der Preisverleihung ist nicht der Regisseur, sondern die attraktive Schauspielerin der umjubelte Star und sie nutzt jede Gelegenheit, ihren ehemaligen Liebhaber vor den Augen der Gäste zu blamieren. Als Louis auch noch eine spontane Gesangseinlage darbietet, scheint der Abend gänzlich ruiniert.
SchwächeanfallAlice will die Feier gerade verlassen, da bricht Louis ohnmächtig zusammen. Der Schwächeanfall ist zwar nur von kurzer Dauer, doch zu Sicherheit rät Alices Gatte Lord Evelyn Gaylord (Ian Richardson) der aufgebrachten Schauspielerin, den alternden…
/p>In den 70er Jahren waren der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort) und seine Muse Alice d’Abanville (Charlotte Rampling) eines der glamourösesten Liebespaare. Ihre gemeinsamen Filme waren kolossal erfolgreich und haben mehrere Oscars abgeräumt. Inzwischen sind diese Werke zu echten Kultfilmen gereift. Die Liebesgeschichte der beiden endete abrupt. Von einem Tag auf den anderen verschwand Alice aus Louis’ Leben, ohne dass er den Grund dafür erfahren hätte. Sie kehrte zurück nach England, in ihre Heimat, heiratete, und widmete sich nur noch der Theaterbühne. Dreißig Jahre später landet Louis in London, um seinen 34sten Film zu drehen.
Handlung
Auf Besuch in LondonAlice d´Abanville (Charlotte Rampling) und Louis Ruinard (Jean Rochefort ) waren in den 70er Jahren das Traumpaar des europäischen Films – er war ein gefeierter Regisseur und sie seine Filmpartnerin, Muse und Lebensgefährtin. Doch die vielen Seitensprünge Louis´ beendeten jäh ihre Beziehung. Dreißig Jahre später kommt Louis nach London, um eine neue Komödie zu drehen und wird auch gleich mit einem Filmpreis für sein Lebenswerk geehrt. Ausgerechnet Alice soll die Laudatio halten und schon das erste Treffen der beiden endet in einem zynischen Wortgefecht. Alice hat die Trennung noch immer nicht überwunden, Louis dagegen muss sich eingestehen, dass Alice die Liebe seines Lebens ist.
Auf der Gala der Preisverleihung ist nicht der Regisseur, sondern die attraktive Schauspielerin der umjubelte Star und sie nutzt jede Gelegenheit, ihren ehemaligen Liebhaber vor den Augen der Gäste zu blamieren. Als Louis auch noch eine spontane Gesangseinlage darbietet, scheint der Abend gänzlich ruiniert.
SchwächeanfallAlice will die Feier gerade verlassen, da bricht Louis ohnmächtig zusammen. Der Schwächeanfall ist zwar nur von kurzer Dauer, doch zu Sicherheit rät Alices Gatte Lord Evelyn Gaylord (Ian Richardson) der aufgebrachten Schauspielerin, den alternden Casanova im Herrenhaus der Familie unterzubringen. Am nächsten Morgen ist Louis wieder ganz der Alte und lernt ihren Sohn Paul (James Thiérrée ) kennen, der, wie zufällig im Jahr nach ihrer Trennung geboren wurde.
Vorsichtige AnnäherungWährend des Frühstücks scheint es, als würden sich die beiden wieder etwas näher kommen, da platzt Louis´ Assistentin Rageaud (Isabelle Nanty) mit einer schlechten Nachricht dazwischen. Die Versicherungsgesellschaft des Films will den gestrigen Vorfall untersuchen und die Produktion des Films solange auf Eis legen, bis klar ist, dass Louis gesund ist.
Louis´ Versuch, seinem Arzt zu erklären, dass der Anfall nur vorgetäuscht war scheitert und er muss nach Frankreich zurück. Alice hat inzwischen ebenfalls von seinem Betrug erfahren, trifft sich ein paar Tage später aber trotzdem mit Louis zu einem letzten Gespräch. Sie ist erstaunlich freundlich und gibt ihm zum Abschied sogar einen leidenschaftlichen Kuss.
Eine lange NachtLouis entschließt sich kurzerhand dazu, in London zu bleiben, den Film zu beenden und seine alte (neue) Liebe zurückzugewinnen. Kurzentschlossen taucht er auf einer Party von Alice auf und gesteht ihr seine Liebe. Zu seiner Überraschung ist Alice hocherfreut und verbringt mit ihm die Nacht.
SPOILER!
Als Alice am nächsten Morgen erwacht, ist Louis fort, im Glauben doch todkrank zu sein. Er ist schon auf dem Weg nach Frankreich, als er noch im Zug einen rettenden Anruf erhält.
Wissenswertes
Der Soundtrack zum Film wurde von Steve Nieve – Pianist von Elvis Costello – in den legendären Abbey Road Studios in London aufgenommen.
Boy George hat im Film einen kurzen Auftritt als Schnulzensänger.
Das im Film gezeigte Nacktfoto von Charlotte Rampling wurde von dem deutschen Fotografen Helmut Newton aufgenommen.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Rezension von Marcus Wessel auf Critic.de
Filminformation des deutschen Verleihs
Linksammlung zum Film auf filmz.de
Quellen
Presseheft
Cast & Crew
-
Antoine de Caunes
-
Jean Rochefort
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Ruinard
-
Charlotte Rampling
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alice d'Abanville
-
Isabelle Nanty
-
Ian Richardson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lord Evelyn Gaylord
-
James Thiérrée
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Gaylord
-
Charles Dance
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Moderator
Regie
Schauspieler
-
Raymond Bouchard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gilbert Carrington
-
Yves Jacques
-
Yvon Back
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Produzent
-
Antoine de Caunes
- Genre
- Screwball-Komödie, Romantische Komödie
- Handlung
- Affäre, Art House-Film, Diva, Fremdgehen, Große Liebe, Homosexualität, Liebeswirren, Neuanfang, Neuanfang, Neubeginn, Regisseur, Seitensprung, Vater-Sohn-Beziehung, Zweiter Frühling
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Wir verstehen uns wunderbar
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Links zum Film Wir verstehen uns wunderbar
- Wir verstehen uns wunderbar: critic.de
- Wir verstehen uns wunderbar: cineclic.de













Kritiken (4) — Film: Wir verstehen uns wunderbar
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit “Wir verstehen uns wunderbar” liefert Regisseur Antoine de Caunes einen sehenswerten Film ab, der vor allem den älteren Semestern gefallen wird. Von Charlotte Rampling und Jean Rochefort toll gespielt, ist “Wir verstehen und wunderbar” ein guter Film um es sich mit einer leckeren Flasche Rotwein bei Kerzenschein vor dem Fernseher gemütlich zu machen.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenStilistisch orientiert sich Regisseur Antoine de Caune in dieser hinreißenden Komödie erkennbar an der Dramaturgie klassischer Screwball-Comedies, wobei das Erzähltempo nicht ganz mit Werken eines Billy Wilder oder Frank Capra konkurrieren kann. Auch verbeugt sich der Regisseur mit einer stilvollen Collage im Vorspann vor der glanzvollen Schwarz-Weiß-Ära des europäischen Kinos sowie den Stars der Nouvelle Vague.
Doch in erster Linie ist dieses Kammerspiel eine Hommage an seine wunderbaren Hauptdarsteller: Charlotte Rampling, mit zunehmendem Alter immer aparter, und Jean Rocheford. Stolz, schlagfertig, attraktiv und sexy ist Ramplings Diva, und Rocheford besticht mit Charme, lausbübischem Humor und entwaffnender Galanterie: Seine Beteuerung, dass ihm keine Andre je soviel bedeutet habe wie Alice, glaubt man ihm aufs Wort.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenObwohl Antoine de Caunes’ Film im Hier und Jetzt spielt, haftet ihm doch unzweifelhaft etwas Nostalgisches an. Das beginnt bereits beim Vorspann, dessen stilvolle Collage als Verbeugung vor der glanzvollen Schwarz-Weiß-Ära des europäischen Kinos sowie den Stars der Nouvelle Vague und der Cinecittà interpretiert werden kann.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEine Engländerin und ein Franzose, das ist wie Katz und Hund, da lässt das gegenseitige Beharken, Bekabbeln und Bekriegen nicht lange auf sich warten. Charlotte Rampling ist dabei einmal mehr grandios als die Personifizierung einer eiskalten Kratzbürste, während ihr Kollege Jean Rochefort mindestens ebenso überzeugend den vertrottelten, aber irgendwie auch verdammt charmanten Intellektuellen gibt. Gepaart mit scharfzüngigen Dialogduellen, satter Situationskomik und dem straffen, perfekt getimten Inszenierungsstil von Regisseur de Caumes ergibt sich eine hochklassige Boulevardkomödie reinsten Wassers. Die fühlt sich zwar manchmal etwas zu stark dem Klamauk und der Klamotte verpflichtet, aber dies soll auch schon der einzige Kritikpunkt bleiben. Ansonsten erwartet den Zuschauer ein Film, der es vortreff-lich versteht, ganz wunderbar zu unterhalten.
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Kommentare (3) — Film: Wir verstehen uns wunderbar
Kommentar schreibenBirdcage 2011/12/21 20:12:46
Kommentar löschenEine ganz nette Komödie, die aber nur wegen der Darsteller sehenswert wäre. Charlotte Rampling und Jean Rochefort liefern eine gute Performance ab, doch die Story ist zu vorhersehbar und damit nicht wirklich unterhaltend. Außerdem hat Charlotte Rampling anscheinend schon einiges an sich machen lassen, was dem Spiel eine gewisse Note nimmt.
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fredvang 2010/07/31 15:05:55
Kommentar löschengute Schauspieler, witzige Dialoge
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keepon 2008/01/09 11:18:12
Kommentar löschenCharlotte Rampling zeigt, dass sie auch ohne Kleider noch was hermacht. Jean Rochefort tut sich da schon schwerer. Ansonsten liefern sich die beiden amüsante Wortgefechte in kapitaler Umgebung. Die Geschichte selbst bleibt eher etwas langweilig.
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