Wir Wunderkinder
Wir Wunderkinder (1958), DE Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Komödie, Musikfilm, Kinostart 28.10.1958
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5 Kommentare
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von Kurt Hoffmann, mit Hansjörg Felmy und Liesl Karlstadt
Ehrlichkeit zahlt sich aus, heißt es, aber für Hans scheint das nicht zu gelten: Obwohl er stets brav und fleißig ist, hat sein verschlagener, selbstsüchtiger Klassenkamerad Bruno stets die besseren Karten. Später, während des Dritten Reichs, verliert Hans mangels brauner Gesinnung seinen Job als Feuilletonredakteur während Bruno auf die Moral pfeift und es sich als hohes Tier in der Partei gut gehen lässt. Auch nach dem Krieg schafft es Bruno mal wieder, das Schicksal zu seinen Gunsten zu lenken. Die Besatzer halten ihn für unentbehrlich und schnell steigt er zum angesehenen Geschäftsmann auf. Doch dann macht sich Hans daran, einen Artikel über Brunos braune Vergangenheit zu schreiben.
Cast & Crew
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Kurt Hoffmann
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Hansjörg Felmy
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Liesl Karlstadt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Roselieb
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Robert Graf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bruno Tiches
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Ingrid van Bergen
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Wera Frydtberg
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Tatjana Sais
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Regie
Schauspieler
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Jürgen Goslar
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Ingrid Pan
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Elisabeth Flickenschildt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Meisegeier
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Johanna von Koczian
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Michl Lang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Roselieb
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Wolfgang Neuss
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
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Pinkas Braun
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Wolfgang Müller
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Hans Leibelt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lüttenjens
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Horst Tappert
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Ralf Wolter
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Karl Lieffen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wehackel
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Lina Carstens
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Franz Fröhlich
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Günter Neumann
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Heinz Pauck
- Genre
- Politische Satire, Musikfilm
- Handlung
- Bank, Drittes Reich, Wirtschaftswunder
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Wir Wunderkinder
Trailer zum Film Wir Wunderkinder














Kommentare (5) — Film: Wir Wunderkinder
Kommentar schreibenmikadoapache 2011/03/31 00:39:22
Kommentar löschen"schluckt nur männer, es ist deutsche erde!" - die off-kommentare von neuss geben der handlungstechnisch doch recht vorsichtigen satire den nötigen biss
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alanger 2009/05/24 20:52:22
Kommentar löschenwie wenige filme der nachkriegszeit (und vor dem "neuen deutschen film", der "papas kino" einfach nur negierte) zeigt er uns wie die junge bundesrepublik funktionierte. wie einige der alten eliten relativ nahtlos zu den neuen herren des wirtschaftswunder mutierten.
auch wenn der film (sicher etwas sehr kuschlig) die "kleinen leute" als opfer der umstände in schutz nimmt, viel offener und mutiger gings damals sicher nicht. einige käutner und staudte filme ausgenommen.
und der kabarettistische touch (neuss und müller: grandios!) macht ihn noch zeitloser.
schon mal jemanden aufgefallen das die wunderbare johanna von koczian eine extrem süße nase hat?
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filmbaum 2009/05/08 04:02:50
Kommentar löschen1943 drehte Hoffmann noch mit "Quax der Bruchpilot" eine "Durchhaltekomödie", 15 Jahre später reduziert er das Dritte Reich auf den Widerstreit edler Kulturmenschen und krakeelender NS-Karrieremacher, kabarettistisch abgerundet. Aus heutiger Sicht erfreut eigentlich nur das Wiedersehen mit den beiden Wolfgangs, Neuss und Müller, die das Geschehen vor der Film-im-Film-Leinwand sitzend ironisch konterkarieren: "Jetzt kommt das Wirtschaftswunder, der deutsche Bauch wird wieder runder, jetzt schmeckt das Eisbein in Aspik, ist ja kein Wunder nach dem verlorenen Krieg."
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Herr Marcus 2008/05/13 11:51:16
Kommentar löschenHoffmann hat - wie sonst nur noch Käutner - stets das andere charmante Nachkriegsdeutschland repräsentiert. Jenseits von Volkstümelei. Kein Sedativ für das verunsicherte Volk. Sympathisch und unterhaltsam, auch kleinbürgerlich aber immer AUFRECHT. Wir Wunderkinder ist eine dieser 50er Perlen, wie es sie nur im halben Dutzend gibt. Der große Wolfgang Neuss - noch mit Zähnen - gibt den Conferncier in einer Kabarett-Rahmenhandlung, die dem ganzen Film sehr gut tut. Chapeau!!
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Darbon 2008/05/13 11:36:49
Kommentar löschenBisweilen bleibt die Schmunzel-Satire über Nazis in neuen Positionen der Wirtschaftswunderzeit etwas spießbürgerlich mit einem nervig passiven "Helden". Zu sehr verdrängt das Privatleben der blassen Hauptfigur den historischen Hintergrund. Doch mehr war 1958, als das Publikum selbst zum Gros der einstigen Mitläufer zählte, nicht möglich zu zeigen. Es gibt eine makabre und wunderbar groteske Szene: Wenn der Meisegeier-Tiches-Clan um den großartigen Robert Graf und Elisabeth Flickenschildt die jüdische Villa plündert, habe ich unweigerlich das Zwangsarbeiter-Vermögen der BMW-Sippe Quandt vor Augen. Gegen Ende erreicht die Geschichte, die so manchen Faden verliert (wo bleibt Felmys erste Liebe Wera Frydtberg?), eine gewisse Fallhöhe, die mit ihrer kabarettistischen Schlusspointe überraschend zufriedenstellt. Jammerschade nur, dass zu wenig Fahrstühle repariert werden. PS: Aus der guten Schauspielerriege sticht in einem Kurzauftritt jemand mit arg miserabler Darstellung heraus. Es ist - erst auf den zweiten Blick erkannt - Horst Tappert.
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