Diese spektakuläre Neuverfilmung von „Der Wolfsmensch“ aus dem Jahre 1941 macht keinen Halt vor Klischees, dafür aber Spaß und ist in sich stimmig als altmodische Geschichte in modernem Gewand. Die durchgestylte Bild- und Tonkulisse mit wunderbar klotzendem Score von Altmeister Danny Elfman macht den Film angenehm kurzweilig. Ein weiterer Trumph ist die attraktive Besetzung. Del Toro („21 Gramm“, „Sin City“) gibt sich eher verhalten und lässt sein Äußeres für sich sprechen, was genau richtig ist, da er schon von Natur aus etwas Animalisches in seinen Zügen trägt. Sir Anthony Hopkins wirkt endlich mal wieder nicht unterfordert. [...]
Nach einer Stunde kommt der schön pittoreske Film aber in Fahrt, weiß mit einem erstaunlich fiesen Twist in Sachen Vater und Sohn den animalischen Zorn des Werwolfs nachhaltig und effektiv zu motivieren und gibt Rick Baker ausgiebig Gelegenheit, sich sowohl vorm alten Lon Chaney als auch der eigenen, weiterhin unübertroffenen Arbeit am AMERICAN WEREWORF zu verbeugen. Danny Elfmans Musik tost ausnahmsweise mal recht stimmig daher.
Ein tatsächlich im besten Sinne altmodischer Grusler, der sich allerdings trotz Momenten echter Grandezza nicht so recht nach ganz oben aufs Treppchen reißen kann, weil er mitunter so müde wirkt wie Del Toro.
Angesichts der tollen Ausstattung und ehrenwerten Besetzung ist es schon eine rechte Schande, wie unausgegoren und schlecht dieser Film mit seiner problemgeplagten Produktionsgeschichte leider ist. Dabei beginnt es so hoffnungsvoll und weckt in der Tat Erinnerungen an klassischen Horror, aus einer Zeit vor dem hyperkinetischen Schnitt und dem digitalen Monsterinferno.
Doch je weiter der Film sich der unweigerlichen Transformation nähert, desto mehr rutscht er ins Lächerliche und Langweilige. Die Hoffnung mit ordentlich Splatter-Szenen fehlende Spannung zu ersetzen, geht auch hier mal wieder nach hinten los. Zumal viele der digitalen Metzeleien, die in der Unrated-Fassung nochmal aufgejazzt wurden - mal wieder halb so überzeugend aussehen, wie eine Zwischensequenz aus einem Resident Evil Game.
Und bitte was soll dieses Wolfsman-Design? Wenn man sich ansonsten schon so weit vom Original entfernt, das es nicht mal mehr aus der Ferne winken kann, dann wäre es doch ein…
Angesichts der tollen Ausstattung und ehrenwerten Besetzung ist es schon eine rechte Schande, wie unausgegoren und schlecht dieser Film mit seiner problemgeplagten Produktionsgeschichte leider ist. Dabei beginnt es so hoffnungsvoll und weckt in der Tat Erinnerungen an klassischen Horror, aus einer Zeit vor dem hyperkinetischen Schnitt und dem digitalen Monsterinferno.
Doch je weiter der Film sich der unweigerlichen Transformation nähert, desto mehr rutscht er ins Lächerliche und Langweilige. Die Hoffnung mit ordentlich Splatter-Szenen fehlende Spannung zu ersetzen, geht auch hier mal wieder nach hinten los. Zumal viele der digitalen Metzeleien, die in der Unrated-Fassung nochmal aufgejazzt wurden - mal wieder halb so überzeugend aussehen, wie eine Zwischensequenz aus einem Resident Evil Game.
Und bitte was soll dieses Wolfsman-Design? Wenn man sich ansonsten schon so weit vom Original entfernt, das es nicht mal mehr aus der Ferne winken kann, dann wäre es doch ein leichtes gewesen auch dem Wolfsman endlich einen anständigen Look zu verpassen, der in irgendeiner glaubwürdigen Relation zu der von ihm angerichteten Verheerung steht. Hier wird jedoch nur aus einem Benicio DelToro mit Moe Stooges-Gedächnis-Frisur ein Wesen das ausschaut wie Kurt Beck nach einem Wochenende am Ballermann. Ein bißchen eklig vielleicht, aber nicht wirklich gruselig.
Dem Gegenüber steht ein Anthony Hopkins, dem man auch gleich ein Schild "Ich bin der sinistre Bösewicht" hätte umhängen können, so plump wie seine Figur inszeniert wird. Sir Anthony mümmelt sich zudem extrem gelangweilt und monoton durch seine Texte, die er mit dem Selben Enthusiasmus vorträgt, der sonst der Lektüre von Beiblättern zur Anlage C der Einkommensteuererklärung vorbehalten ist. Das sich in seinem Gesicht mittlerweile weniger abspielt als in dem vom Ottfried Fischer, lässt fast vergessen, das dieser Mann im Schweigen der Lämmer mal einen der eindrucksvollsten Schurken aller Zeiten erschaffen hat. Deutlicher kann ein Schauspieler nicht machen, wie sehr er beim Dreh an den Gehaltsscheck gedacht hat.
Wenn der Wolf Man im letzten Akt dann wie weiland Spider-Man über die Londoner Dächer hüpft, hat sich jede Hoiffnung doch noch einen guten Film geliefert zu bekommen, schon lange verabschiedet. Was - wenn man die katastrophale von mehrfachem Personalwechsel geplagte Produktionsgeschichte kennt - zwar nicht verwunderlich, aber doch schade ist. Denn einige Bilder sind wirklich großartig und die anfängliche Atmosphäre verspricht auch so vieles, was der Film dann leider zugunsten dummer Effekte und plakativer Wolfsrangeleien mit unnützem Splatter zuschanden reitet. Das ist kein Howling, das ist einfach zum Heulen.
...Um also zum Ausgangspunkt zurückzukommen, so läßt sich sagen, daß mit Wolfman eine gelungene Übersetzung des klassischen Werwolffilms in die heutige Zeit stattgefunden hat. Die Computereffekte ermöglichen die Perfektion der schon in den alten Filmen angelegten Stimmung. Auch die Modernisierung des Originaldrehbuchs macht die alte Geschichte für das junge Publikum interessant. So bleibt also Wolfman, wie es auch seine Vorlage aus dem 1941 anstrebte, ein Unterhaltungsfilm, doch den Vergleich mit anderen jüngeren Wiederbelebungen alter Geschichten muß er nicht scheuen, besonders das komplett stimmige Design machen ihn sehenswert....
Der opulent ausgestattete Film hält sich respektvoll an den Look und die althergebrachten Regeln des Werwolf-Genres. Die sehenswerten Spezialeffekte sind eine stimmige Mischung aus digitalen Animationen und traditionellen Make-Up-Effekten (geschaffen von Rick Baker, der 1982 für seine herausragende Arbeit an AMERICAN WEREWOLF einen Oscar bekam). Leider wurden meines Erachtens im Finale ein paar zu blutige Details in der deutschen Fassung entfernt, damit der WOLFMAN im Kino auch Jugendliche ab 16 Jahren erschrecken darf.
[...]"Wolfman" ist ein harter Horrorfilm, bei dem, überraschend für eine Studioproduktion, nicht mit Gore-Effekten gegeizt wird. Das Drehbuch ist löchrig wie ein Schweizer Käse und kommt deshalb manchmal sogar etwas trashig daher. Die Inszenierung aber reißt es komplett raus – die Fotografien sind wunderschön und stimmig, Elfman Score famos und die Darsteller perfekt besetzt.[...]
[...]Es ist nicht zu leugnen, dass man „Wolfman“ seine unruhige Entstehungsgeschichte immer wieder ansieht. Noch vor Drehbeginn wurde der ursprünglich für die Regie vorgesehene Mark Romanek durch Joe Johnston ersetzt, und auch das Drehbuch wurde immer wieder modifiziert und überarbeitet. Dies steht dem Film nicht sonderlich gut zu Gesicht und führt dazu, dass die erzählte Geschichte immer wieder Brüche aufweist, die der Kohärenz der Narration abträglich sind. Erstaunlicherweise gelingt es dem Gesamtpaket „Wolfman“ aber diesen Sachverhalt geschickt zu überdecken. Dafür zeigt sich vor allem die Visualisierung der ganzen Angelegenheit verantwortlich, die in bester Gothic-Horror-Tradition optisch ordentlich auf den Putz haut. Die in entsättigten Erd- und Grautönen gekleideten Bilder evozieren eine großartige Atmosphäre, die durch die stimmigen Kostüme und die stetigen Nebelschleier, die durch das britische Moor wabern, noch zusätzlich unterstützt wird. Gerade auch das riesige, verwinkelte Anwesen mit all seinen Schnörkeln und Ornamenten, vollgestopft mit präperierten Tieren aus aller Welt und alten Möbeln, kann diesbezüglich noch einmal ordentlich punkten. Gleiches gilt auch für den famosen Score von Danny Elfman, der sich ganz offensichtlich mit seiner düsteren und violinenlastigen Partitur an Wojciech Kilars „Dracula“-Thema angelehnt hat. Aber auch hier zeigt sich wieder das ganze Chaos in der Produktion von „Wolfman“. Eigentlich war Elfman nämlich schon längst gefeuert, da seine Musik beim Testpublikum (völlig unverständlicherweise) nicht ankam. Ersetzt wurde er durch Paul Haslinger, der jedoch ebenfalls nicht überzeugen konnte, so dass am Ende doch wieder die Musik von Elfman verwendet wurde, was für den Film definitiv ein Glücksfall ist, gehen Musik und Bilder in „Wolfman“ doch eine symbiontische Verbindung ein.[...]
Das sieht tricktechnisch passabel aus (...)Neben den technischen Unzulänglichkeiten ist es vor allem das dramaturgische Handwerk, das „Wolfman“ die Stimmung raubt. Das mehrfach bearbeitete Drehbuch reiht die einzelnen Handlungsfragmente wie Perlen aneinander, ohne aus ihnen eine Einheit zu knüpfen. Ein notdürftiger Schnitt und eine schlicht und schlecht an „Bram Stoker’s Dracula“ (fd 30 049) angelehnte Musik von Danny Elfman tun ihr Übriges, um den Film ungenießbar zu machen.Da helfen auch nicht die prominenten Darsteller, im Gegenteil: Anthony Hopkins als Regent der Talbots ist nur ein müdes Abziehbild seines gloriosen Prof. van Helsing aus „Bram Stoker’s Dracula“, und Benicio Del Toro, der auch maßgeblich an der Produktion des Films beteiligt war, gibt den Wolfmann viel zu verkrampft am Rand des Chargierens. Das funktioniert nicht einmal als Reminiszenz an den auch nicht gerade mit einer differenzierten Mimik gesegneten Lon Chaney Jr., der 1941 mit dem Part unsterblich wurde. „Wolfman“ hat keinerlei Spur von Ironie oder autoriellem Gestaltungswillen, sodass man dem Horrorfilm nicht einmal eine gewisse „Camp“-Note attestieren kann.
wie es aussieht, muss ich mich vor der gemeinde meiner mp-freunde erneut outen und eine lanze für diesen film brechen.
mag er noch so seine kleinen schwächen haben, so muss ich doch sagen, dass er für ein remake sehr gut geworden ist und hier oft meiner meinung nach von vielen schlechter gemacht wird als er eigentlich ist.
ich kann nur sagen, dass ich an dem kino-abend absolut meinen spaß hatte.
dies liegt vor allem an der guten besetzung (vor allem anthony hopkins war mal wieder ein cineastischer hochgenuss).
klar, die story war etwas flach gehalten, ich war aber darauf eingestellt und hatte überteuertes kino-food griffbereit, welches mich anscheinend erfolgreich für die hand-augen-koordination derart einnahm, dass ich den handlungsaspekt entweder nicht bemerkt habe oder er mir egal war.
und die schauspieler waren natürlich größtenteils unterfordert, aber ich hatte nicht das gefühl, dass sie sich deshalb gar keine mühe gaben; zudem hält der film konsequent bis zum schluss diese wunderbar grausig-graue ich nenn es mal "britische-spätherbst-atmosphäre".
letztendlich, hat der film mir gegeben, was ich wollte und erwartet habe, daher ist eine bewertung von 7 aufwärts die einzig logische konsequenz^^
ja, ich glaube der erste eindruck, den so ein film hinterlässt hängt auch stark von der jeweiligen laune bei der sichtung ab. ich war an dem abend einfach ausgelassen und wollte unterhalten werden^^
das kann passieren ... und eigentlich bietet der Film ja, wie du schreibst, komplette und gute Unterhaltung ... bei den vielen Vorgängern hätt ich mir persönlich einfach noch so die eine oder andere originelle Idee erhofft.
Zu dem Film Wolfman ist folgendes zu sagen:
Er ist mit unter einer der besten Werwolffilme die ich je gesehen hab.
Eine absolute Meisterleistung was man hier an Schauspilekust geboten bekommt.
Zu letzt hat man Sir Anthony Hobkins, so kongenial in das Schweigen der Lämmer oder Haniball gesehen.
Aber auch die anderen Schausppieler waren sehr gut.
Wie z.B. Benico Del Torro.
Aber nicht er hat super gespielt, sondern seine Schauspielkollegn auch.
Klar ist es ne Neuverfilmung, aber das bedeutet nicht, dass der Film gleich schlecht sein muss.
Im übrigen, kann ich da nur für mich sprechen, weil´s halt meine Meinung ist, die ich zu diesem Film hab :).
Also wie man bestimmt schon gemerkt hat, lass ich mich nicht von Kritikern leiten, sondern von meinem Gefühl :).
Auf alle Fälle hat mir der Film sehr gut gefallen und zu recht volle Punktzahl abgeräumt :).
Geht so – Von der Inszenierung her nett, das Endprodukt überzeugt nicht.
Warum nicht? Wegen den teils hölzernen Darstellern, wegen der Vorhersehbarkeit und wegen den Logiklöchern.
Was bleibt ist mässig unterhaltsamer Edel-Trash, denn Szenenbild und Make-Up sind wirklich grandios.
Der Film käme gut rüber, wären da nicht die etwas schlechteren Spezialeffekte. Die Schauspieler machen ihren Job gut, aber doch fehlte ein wenig mehr "Herzblut". Der Schlusskampf war etwas zu lasch... trotzdem hat er mich unterhalten...
Die Darstellung des Werwolfes sowie seiner Metamorphose haben mir in dieser Interpretation besonders gefallen.
Mehr ist zu dem Film aber eigentlich auch nicht zu sagen.
Total schick, total glatt. Kann mensch sich aber geben ohne es zu bedauern.
"The Wolfman" ist ein klassischer Horrorfilm im modernen Gewand. Sehr sehenswert und im Allgemeinen leider stark unterschätzt, auch wenn ich nicht einschätzen kann, wie sich der Streifen im direkten Vergleich mit dem Original schlägt, da ich mit dem '41er Wolfsmenschen nicht vertraut bin.
Dieser Film hier hat mir jedoch wirklich gut gefallen. Ein ansprechendes, düsteres Setting, welches vom wundervoll schaurigen Score bestens unterstützt wird, großartige Kostüme, sowie ein fantastischer Cast, auch wenn man zugeben muss, dass dieser zum Teil etwas...nun ja, ich möchte nicht sagen lustlos, aber doch ein wenig zurückhaltend agiert. Da hier aber natürlich trotzdem erstklassige Darsteller zu Werke sind, ist das eigentlich auch nicht weiter schlimm. Zudem ist der Film, wenn der Wolfsmann richtig loslegt nicht gerade unblutig, sondern punktet mit ein paar gezielt eingesetzten Splattereinlagen, die schon recht ansehnlich sind.
Der Film kommt dennoch nicht ohne die ein oder andere kleine Länge aus. Darüber kann ich aber zweifellos hinwegsehen, da "The Wolfman" alles in allem mehr als überzeugend ist. Man kann sich angenehm gruseln und der Streifen macht Spaß, ist optisch und inszenatorisch ein Genuss und kann daher voll und ganz als gelungen bezeichnet werden.
Und dieser Film soll 150 Mio US Doller gekostet haben?!?! Schönes Beispiel dafür dass weniger manchmal mehr ist - und damit ist nicht nur das Geld gemeint!
Schade, jetzt war ich eigentlich darauf eingerichtet den Spaß so richtig schlecht zu finden, da meine Vorhersage lediglich drei Punkte beträgt und es viele negative Kritiken gab. Doch halt, der Film war gar nicht so übel, im Gegenteil, der ist sogar sehenswert. Zwar verspricht die Hauptbesetzung bestehend aus Benicio del Toro und Anthony Hopkins viel, doch beide spielen etwas lustlos auf, was aber nicht gänzlich negativ ins Gewicht fällt. Dafür überzeugen immerhin Hugo Weaving als unterkühlter Inspektor und überraschenderweise auch Emily Blunt, was ich so nicht erwartet hätte. Für einen Streifen mit FSK ab 16 fällt 'Wolfman' ziemlich blutig aus, daher ist er für zarte Gemüter sicher nicht unbedingt geeignet. Auch einige Erschreck-Momente sind sehr gut gesetzt. Die Geschichte selbst ist leidlich spannend, besticht aber durch eine sehr gelungene Optik und eine durchgehende unterschwellige Spannung, die im Enddefekt über die ganze Laufzeit fesselt.
Spannend, man kann sich erschrecken, blutig, alles drin.
Mit sehr guten Schauspielern und einer der geilsten Werwolf- Darstellung die ich je gesehen habe.
Einfach toll.
Die Action stimmt.
Handlung ist etwas langatmig, aber die Szenen in London sind doch schon sehr sehenswert. Über die Darstellung des Werwolfs dürfte auch niemand meckern.
Sehenswert ist der Film schon allein, weil Anthony Hopkins mitspielt.
Wolfman punktet mit guten Darstellern, düsteren Bildern und einem ordentlichen Spannungsbogen. Leider trüben die schwachen Spezialeffekte und die ziemlich vorhersehbare Story den postiven Eindruck jedoch. Insgesamt aber noch ein solider Film, der durchaus für einen DVD-Abend geeignet ist.
Zwar nicht ganz so schlecht wie erwartet, aber für meinen Geschmack hat sich "The Wolfman" einfach zu vieler Klischees bedient. Die Dialoge sind hölzern und Spannung sucht man vergebens, aber immerhin hat der Film einen tollen Cast und einen Oscar für's Makeup. In der Tat sind die Verwandlungen gut gelungen, auch wenn mir das Endergebnis, ein zugegeben recht moppeliger Wolfman, nicht so recht gefallen wollte. Man hätte wesentlich mehr aus der Story machen können, hätte man bloß nicht jede winzige Berechenbarkeit eingebaut und die Schlachter-Orgien der Beste so trashig wie in "Hobo with a Shotgun" umgesetzt. Aber mal sehen, das Remake vom Remake steht ja bereits an. ;)
Mit Bencio del Torro und Anthony Hopkins erwartet man doch einiges wenn man sich diesen Film vereinnahmt. Tja, das war wohl nichts.
Das Blut läuft zwar aus dem Bildschirm und die Eingeweide fliegen durch die Luft, so wie man es erwartet, aber richtig in Schwung kommt da nichts.
Ein Werwolf ist leider kein Teddybär.
Das Schlimmste von allem: am Ende schreit alles nach einer Fortsetzung. Bitte nicht!
Ich habs zum Glück im O-Ton gesehen, welche Version das genau war weiß ich nicht. Die DVD hab ich am Straßenrand in Indien erworben ;)
Ich fand die Werwolf-Einblendungen, die einen vermutlich erschrecken sollten, einfach nicht sehr furchteinflößend.
Del Toro, Hopkins, Danni Elfman, Schotter ohne Ende, Emily Blunt, die Gelegenheit und fast alles gegen den Vollmond gefahren. Voll-Schlumpf Joe Johnston ist eben weder Tim Burton noch Francis Coppola und schon gar nicht irgend so eine Wahnsinns-Mischung aus den beiden. Mit all der biederen Perfektion der Bilder wird die Luft zum Schneiden dick, und Elfmans Rambazamba dudelt ungebremst eine Note pro Sekunde mit dem ganzen Film um die Wette. Ein Gesicht erhellt im Kerzenschein hat immer etwas Finsteres, Wunderbares. Wenn das allerdings der Normalzustand ist, wie WOLFMAN es vorschlägt, wird das genau so besonders und unheimlich wie permanenter Nebel für einen Schottland-Insulaner. In dieser Cyber-Märchen-Kulisse wird der Werwolf zum behaarten Hulk und ob Agent Smith nun 'ne Melone oder Sonnenbrillen trägt is' eigentlich wie auch immer so oder so. Wenn Del Toro auch noch nicht nebenbei eigentlich zu jeder Zeit aussieht, als ob er gern Feierabend machen würde, um ins Pub zu gehen, hätte er immerhin Hopkins die Show gestohlen, der im Gegenzug aussieht, als würde er Benicio dort im Pub gern antreffen, um mit ihm bei einem gepflegten Pinte auf den Film zu scheißen. Das ist alles so schnuppe, so lieblos, so teuer und so unglaublich langweilig. Was für eine Enttäuschung wenn der Trailer diese nicht schon angekündigt hätte. Und wenn ab der Mitte WOLFMAN seiner gelogenen Subtil-Geschichte entsagt und preisgibt, was er wirklich ist, indem er eine Metzgerei aufmacht, hätte nur noch ein Maschinengewehr mit versilbertem Munitionsgurt gefehlt, und das mein ich gar nicht mal ironisch. Die Kunst der Entscheidungsfindung bleibt eben eine große.
LOL har har har har xDDD ich schmeiß mich wech ...
hast du gekifft als du diese Zeilen geschrieben hast ^^
ob nun Agent Smith nun ne Melone oder ne Sonnenbrille trägt is eigentlich wie auch immer so oder so ??? har har har ... watt n Text
Wolfman bietet eine gelungene ästethisch-düstere Optik im Stiel von Tim Burtons Sleepy Hollow und gut platzierten Gore/Splatter-Momenten. Auch der Soundtrack ist sehr ansprechend und die Effekte sind gelungen.
Es dauert etwas, bis der Film in Fahrt kommt, und anfangs wirkte Benicio Del Toro für mich in der Rolle deplatziert. Aber ca. ab der Hälfte des Films hat man sich reingefunden und die Schauspieler überzeugen.
Trotzdem gibt es hier und da Längen und den Dialogen fehlt die Tiefe um gänzlich zu überzeugen. Aber immer noch gute Unterhaltung für einen kurzweiligen Sonntag.
Von allen nervigen Neuverfilmungen sticht dieser doch hervor. Gute Bilder, die Atmosphäre und immerhin zwei Oscarpreisträger heben ihn deutlich über den Durchschnitt.
Der Cast ist toll, die Optik ist ansprechend, ich mag Horror und Werwölfe - trotzdem stellte sich damals schon spätestens nach dem dritten Sehen des Kinotrailers Ernüchterung ein. Große Erwartungen hatte ich nicht und meine Erwartungshaltung wurde schließlich auch bestätigt: Besonders schlecht ist das Ding nicht, aber halt auch alles andere als gut und sehr durchschnittlich. Die Story ist auch im besten Fall als altbacken und -bekannt zu bezeichnen, aber das fast völlige Fehlen von Spannung und die grißflächige Vorhersehbarkeit lassen sich auch nicht dadurch entschuldigen, dass es ein Remake eines 1940er Klassikers ist. Den kenne ich zwar nicht, die Wendungen die der Film präsentiert konnte ich aber alle schon spätestens nach Talbots Rückkehr nach Blackmoor voraussagen. Die Spannung will man durch heftige Splatterszenen und überaus laute Schockeffekte erzeugen, das wirkt aber schnell eher lächerlich als furchteinflößend. Die Freude über die tolle Ausstattung verfliegt auch zunehmend, da vieles arg nach CGI aussieht, Effekte wie Kulissen. Die Schauspielerriege scheint sich auch schon während des Drehs mit dem nächsten Projekt beschäftigt zu haben: Anthony Hopkins langweilt sich durch seine oberflächliche und durchschaubare Rolle, Hugo Weaving zeigt sich sichtlich unterfordert und versucht zu retten, was zu retten ist und Emily Blunt scheint einfach nicht allzu viel mehr zu können, als sie hier zeigt. Einzig Benicio del Toro mag in seiner Rolle zu einigermaßen zu gefallen. Wäre eine große Enttäuschung gewesen, hätte ich mich nicht schon etwa genau darauf eingestellt.
... sooooooo liebe MP-Freunde der Nacht, endlich ... und um´s mal mit Arnie´s Worten zu sagen: "I´ll be back !!" ;) ^^
... und des gaaaanz offiziell !!
Ihr müsst mich wegen meiner wochenlangen "unaktiven" Abwesenheit entschuldigen ... ich hatte halt ganz viel Wurst im Auto ... und so !! :D ^^
... und wie kann ich mein Comeback hier auf MP besser gebührend feiern, als mit `nem Film-Kommie !! ;)
... also, nun denn ... los geht´s !!
Kommen wir nun zum Film "Wolfman" ...
"... Even a man who is pure of heart and says his prayers by night,
may become a wolf when the wolfsbane blooms
and the autumn moon is bright ..."
Und da haben wir mit "Wolfman" also den nächsten Beitrag Hollywoods zur großen Remake-Welle !! Nach dem gleichnamigen Schwarz/Weiß-Original "Der Wolfsmensch" (immer noch nicht gesehen, obwohl sich schon ewig in den Tiefen meines DVD-Archivs befindend... Shame on me, i know !! ^^) aus dem Jahre 1941 entstand anno 2010 mit einem astreinen Setting ein ganz passables und eines der besseren Remakes der großen Welle !!
Regisseur Joe Johnston (Jumanji/Jurassic Park III) inszenierte mit sehr viel Liebe für´s Detail und dem fähigen Händchen, aus der doch recht dünnen Story weitestgehend das Maximum raus zu holen !! Obwohl hier und da doch noch bissel mehr drin gewesen wäre !!
Subtilität, Grusel, düstere Atmosphäre, Wolfsmenschen, hoher Gore und dazu noch das englische Blackmoor ... was will das Horror-Herz denn noch more ??? ^^
Sicher hat "Wolfman" hier und da seine Längen, besonders am Anfang und im Extended Cut, aber das sei mal dem Story-Aufbau geschuldet !!
Was die Schauspieler anbelangt, gibt es keine großen Überraschungen, denn alle liefern eine solide bis glanzvolle Leistung ab !!
Angefangen beim großen Anthony Hopkins, der in altbekannter Hannibal Lecter-Manier auf Sparflamme den Unsympath und Arsch von Talbot-Vater einfach großartig spielt !! Weiter geht´s mit (... Rrrrrrr ... !!^^) der süßen Emily Blunt (Sunshine Cleaning), die leider hin und wieder bissel blass hinter ihren Möglichkeiten bleibt !! Was nicht an ihrem Teint liegt, sondern wohl eher an ihrer differenzierten Rolle als trauernde und zugleich wieder verliebten Witwe liegen mag !!
Höchst erfrischend und grandios fand ich mal wieder den guten alten "Matrix-Veteran und V-Darsteller Hugo Weaving, der mit sehr viel Zynik und Sarkasmus als Gesetzes-Vertreter von Scotland Yard groß aufspielt !!
Selbst die Nebenrollen sind klasse besetzt, denn mit Chaplin-Tochter Geraldine und (leider nur im Extended Cut) Max von Sydow, der übrigens gleich zu Film-Beginn eine klasse Anekdote ?? Andeutung ?? ... sagen wir halt mal Cliffhanger mit dem Stock im Moor zum Besten gibt, geben sich gleich 2 Hollywood-Urgesteine die Klinke in die Hand ... und das sehr vortrefflich !!
Selbst Make-Up-Gott Rick Baker hat `nen saugeilen Cameo-Auftritt !! ^^
Kommen wir schlussendlich ... wird Zeit ich weiß ^^ ... zum Hauptdarsteller Benicio Del Toro .... ER IST WOLFMAN !!!! ... aus seiner ganzen Mimik, Gestik und seinem riesigen Schauspieler-Repertoire holt er alles raus und ist voll und ganz eins mit seiner Rolle !! Einfach großartig und sehr überzeugend !!
Der Sound von "Wolfman" ist ebenfalls bombastisch und Komponisten-Gott Danny Elfman liefert wieder mal einen Klasse-Score ab, der nur noch vom bereits kurz erwähnten Make-Up-Artisten-Gott Rick Baker himself übertrumpft wird, denn die Effekte der Verwandlungen sind grandios und den diesjährigen (mittlerweile siebten !!!) Oscar für das beste Make-up hat er nicht umsonst inner Tasche !!
Fazit: Grusel, Wolf & Gore ... Horror-Herz was willst du more ?? ^^ Klasse-Remake !!
... sooo und ich begeb mich jetz gleich zum Dashboard abarbeiten !! ;) 2 Wochen können verdammt lang werden .... ;( ^^
I know Pat ... i know !! ;D ^^
... aber bevor ich des alles abarbeite, genehmige ich mir erstmal mein verdientes Abendbrot ... natüüürlich mit sehr viel Wurst außem Auto ^^ ... und dazu die neueste CSI-Folge gleich auf Mein RTL !! ^^
@ duffy: :D ... Geschmäcker sind halt immer wieder verschieden, aber besten Dank !! ;)
@ Tytus: jepp, des isser !! ^^ Und Nope, isse nicht !! ... die war gut verpackt in Frischhaltefolie !! ;D ^^
@ El Tonno: :) .. ja guuut, hier und da mal kurz reingeschaut und mal `nen Film vorgemerkt, des war´s aber auch scho wieder !! .... die Wurst war halt wichtiger !! ;) ^^
Ich liebe Werwölfe. Finde ich sehr faszinierend. Deswegen habe ich mich auch sehr auf diesen Film gefreut. Ich wollte ihn mir eigentlich gleich im Kino angucken, aber aufgrund von Zeitproblemen habe ich das nicht geschafft. Zum Glück muss ich sagen. Ich hätte mich maßlos geärgert über den teuren Kinoabend. Der Film ist vorhersehbar, ohne Spannung, klischeehaft und nervig. Ich wusste nach der Hälfte des Films schon, wie der Film endet. Das finde ich schon sehr schwach. Ich habe mich hier wirklich über die verschwendete Zeit geärgert. 1 Punkt gibts noch wegen der ganz netten Landschaft. Die Bilder waren ganz nett, wenn nicht grade gemetzelt wurde.
Wolfman - Kritik
US 2010 Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 11.02.2010
Kritiken (8) — Film: Wolfman
Flibbo: wieistderfilm.de
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Julio Sacchi: Das Manifest
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Ein tatsächlich im besten Sinne altmodischer Grusler, der sich allerdings trotz Momenten echter Grandezza nicht so recht nach ganz oben aufs Treppchen reißen kann, weil er mitunter so müde wirkt wie Del Toro.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAngesichts der tollen Ausstattung und ehrenwerten Besetzung ist es schon eine rechte Schande, wie unausgegoren und schlecht dieser Film mit seiner problemgeplagten Produktionsgeschichte leider ist. Dabei beginnt es so hoffnungsvoll und weckt in der Tat Erinnerungen an klassischen Horror, aus einer Zeit vor dem hyperkinetischen Schnitt und dem digitalen Monsterinferno.
Doch je weiter der Film sich der unweigerlichen Transformation nähert, desto mehr rutscht er ins Lächerliche und Langweilige. Die Hoffnung mit ordentlich Splatter-Szenen fehlende Spannung zu ersetzen, geht auch hier mal wieder nach hinten los. Zumal viele der digitalen Metzeleien, die in der Unrated-Fassung nochmal aufgejazzt wurden - mal wieder halb so überzeugend aussehen, wie eine Zwischensequenz aus einem Resident Evil Game.
Und bitte was soll dieses Wolfsman-Design? Wenn man sich ansonsten schon so weit vom Original entfernt, das es nicht mal mehr aus der Ferne winken kann, dann wäre es doch ein…
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Dachsman 2010/05/22 12:29:24
Antwort löschen"[...]ein Anthony Hopkins, dem man auch gleich ein Schild "Ich bin der sinistre Bösewicht" hätte umhängen können,[...]"
Das Schild hat er umhängen und ich bin mir fast sicher, dass das auch so gewollt war. ;)
SaulKaroo 2010/11/06 11:05:32
Antwort löschen…billiger Aufguss von Coppolas "Dracula", Musik geklaut, Einstellungen geklaut, Stimmung und Atmosphäre verpasst…
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Um also zum Ausgangspunkt zurückzukommen, so läßt sich sagen, daß mit Wolfman eine gelungene Übersetzung des klassischen Werwolffilms in die heutige Zeit stattgefunden hat. Die Computereffekte ermöglichen die Perfektion der schon in den alten Filmen angelegten Stimmung. Auch die Modernisierung des Originaldrehbuchs macht die alte Geschichte für das junge Publikum interessant. So bleibt also Wolfman, wie es auch seine Vorlage aus dem 1941 anstrebte, ein Unterhaltungsfilm, doch den Vergleich mit anderen jüngeren Wiederbelebungen alter Geschichten muß er nicht scheuen, besonders das komplett stimmige Design machen ihn sehenswert....
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDer opulent ausgestattete Film hält sich respektvoll an den Look und die althergebrachten Regeln des Werwolf-Genres. Die sehenswerten Spezialeffekte sind eine stimmige Mischung aus digitalen Animationen und traditionellen Make-Up-Effekten (geschaffen von Rick Baker, der 1982 für seine herausragende Arbeit an AMERICAN WEREWOLF einen Oscar bekam). Leider wurden meines Erachtens im Finale ein paar zu blutige Details in der deutschen Fassung entfernt, damit der WOLFMAN im Kino auch Jugendliche ab 16 Jahren erschrecken darf.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Es ist nicht zu leugnen, dass man „Wolfman“ seine unruhige Entstehungsgeschichte immer wieder ansieht. Noch vor Drehbeginn wurde der ursprünglich für die Regie vorgesehene Mark Romanek durch Joe Johnston ersetzt, und auch das Drehbuch wurde immer wieder modifiziert und überarbeitet. Dies steht dem Film nicht sonderlich gut zu Gesicht und führt dazu, dass die erzählte Geschichte immer wieder Brüche aufweist, die der Kohärenz der Narration abträglich sind. Erstaunlicherweise gelingt es dem Gesamtpaket „Wolfman“ aber diesen Sachverhalt geschickt zu überdecken. Dafür zeigt sich vor allem die Visualisierung der ganzen Angelegenheit verantwortlich, die in bester Gothic-Horror-Tradition optisch ordentlich auf den Putz haut. Die in entsättigten Erd- und Grautönen gekleideten Bilder evozieren eine großartige Atmosphäre, die durch die stimmigen Kostüme und die stetigen Nebelschleier, die durch das britische Moor wabern, noch zusätzlich unterstützt wird. Gerade auch das riesige, verwinkelte Anwesen mit all seinen Schnörkeln und Ornamenten, vollgestopft mit präperierten Tieren aus aller Welt und alten Möbeln, kann diesbezüglich noch einmal ordentlich punkten. Gleiches gilt auch für den famosen Score von Danny Elfman, der sich ganz offensichtlich mit seiner düsteren und violinenlastigen Partitur an Wojciech Kilars „Dracula“-Thema angelehnt hat. Aber auch hier zeigt sich wieder das ganze Chaos in der Produktion von „Wolfman“. Eigentlich war Elfman nämlich schon längst gefeuert, da seine Musik beim Testpublikum (völlig unverständlicherweise) nicht ankam. Ersetzt wurde er durch Paul Haslinger, der jedoch ebenfalls nicht überzeugen konnte, so dass am Ende doch wieder die Musik von Elfman verwendet wurde, was für den Film definitiv ein Glücksfall ist, gehen Musik und Bilder in „Wolfman“ doch eine symbiontische Verbindung ein.[...]
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDas sieht tricktechnisch passabel aus (...)Neben den technischen Unzulänglichkeiten ist es vor allem das dramaturgische Handwerk, das „Wolfman“ die Stimmung raubt. Das mehrfach bearbeitete Drehbuch reiht die einzelnen Handlungsfragmente wie Perlen aneinander, ohne aus ihnen eine Einheit zu knüpfen. Ein notdürftiger Schnitt und eine schlicht und schlecht an „Bram Stoker’s Dracula“ (fd 30 049) angelehnte Musik von Danny Elfman tun ihr Übriges, um den Film ungenießbar zu machen.Da helfen auch nicht die prominenten Darsteller, im Gegenteil: Anthony Hopkins als Regent der Talbots ist nur ein müdes Abziehbild seines gloriosen Prof. van Helsing aus „Bram Stoker’s Dracula“, und Benicio Del Toro, der auch maßgeblich an der Produktion des Films beteiligt war, gibt den Wolfmann viel zu verkrampft am Rand des Chargierens. Das funktioniert nicht einmal als Reminiszenz an den auch nicht gerade mit einer differenzierten Mimik gesegneten Lon Chaney Jr., der 1941 mit dem Part unsterblich wurde. „Wolfman“ hat keinerlei Spur von Ironie oder autoriellem Gestaltungswillen, sodass man dem Horrorfilm nicht einmal eine gewisse „Camp“-Note attestieren kann.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (127) — Film: Wolfman
Kommentar schreibenkahaujiko 2012/02/04 19:06:36
Kommentar löschenwie es aussieht, muss ich mich vor der gemeinde meiner mp-freunde erneut outen und eine lanze für diesen film brechen.
mag er noch so seine kleinen schwächen haben, so muss ich doch sagen, dass er für ein remake sehr gut geworden ist und hier oft meiner meinung nach von vielen schlechter gemacht wird als er eigentlich ist.
ich kann nur sagen, dass ich an dem kino-abend absolut meinen spaß hatte.
dies liegt vor allem an der guten besetzung (vor allem anthony hopkins war mal wieder ein cineastischer hochgenuss).
klar, die story war etwas flach gehalten, ich war aber darauf eingestellt und hatte überteuertes kino-food griffbereit, welches mich anscheinend erfolgreich für die hand-augen-koordination derart einnahm, dass ich den handlungsaspekt entweder nicht bemerkt habe oder er mir egal war.
und die schauspieler waren natürlich größtenteils unterfordert, aber ich hatte nicht das gefühl, dass sie sich deshalb gar keine mühe gaben; zudem hält der film konsequent bis zum schluss diese wunderbar grausig-graue ich nenn es mal "britische-spätherbst-atmosphäre".
letztendlich, hat der film mir gegeben, was ich wollte und erwartet habe, daher ist eine bewertung von 7 aufwärts die einzig logische konsequenz^^
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horro 2012/02/04 21:09:26
Antwort löschenkann ich nachvollziehen ... du warst halt auch schon vorgewarnt, mich hat der damals mit enormen Erwartungen etwas im Stich gelassen
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kahaujiko 2012/02/04 21:32:21
Antwort löschenja, ich glaube der erste eindruck, den so ein film hinterlässt hängt auch stark von der jeweiligen laune bei der sichtung ab. ich war an dem abend einfach ausgelassen und wollte unterhalten werden^^
horro 2012/02/04 21:34:11
Antwort löschendas kann passieren ... und eigentlich bietet der Film ja, wie du schreibst, komplette und gute Unterhaltung ... bei den vielen Vorgängern hätt ich mir persönlich einfach noch so die eine oder andere originelle Idee erhofft.
WhiteTiger 2012/01/19 20:05:35
Kommentar löschenZu dem Film Wolfman ist folgendes zu sagen:
Er ist mit unter einer der besten Werwolffilme die ich je gesehen hab.
Eine absolute Meisterleistung was man hier an Schauspilekust geboten bekommt.
Zu letzt hat man Sir Anthony Hobkins, so kongenial in das Schweigen der Lämmer oder Haniball gesehen.
Aber auch die anderen Schausppieler waren sehr gut.
Wie z.B. Benico Del Torro.
Aber nicht er hat super gespielt, sondern seine Schauspielkollegn auch.
Klar ist es ne Neuverfilmung, aber das bedeutet nicht, dass der Film gleich schlecht sein muss.
Im übrigen, kann ich da nur für mich sprechen, weil´s halt meine Meinung ist, die ich zu diesem Film hab :).
Also wie man bestimmt schon gemerkt hat, lass ich mich nicht von Kritikern leiten, sondern von meinem Gefühl :).
Auf alle Fälle hat mir der Film sehr gut gefallen und zu recht volle Punktzahl abgeräumt :).
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based_god 2012/01/15 17:02:02
Kommentar löschenGeht so – Von der Inszenierung her nett, das Endprodukt überzeugt nicht.
Warum nicht? Wegen den teils hölzernen Darstellern, wegen der Vorhersehbarkeit und wegen den Logiklöchern.
Was bleibt ist mässig unterhaltsamer Edel-Trash, denn Szenenbild und Make-Up sind wirklich grandios.
Schade, da wäre mehr möglich gewesen...
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DonMunich 2011/12/08 09:38:55
Kommentar löschenDer Film käme gut rüber, wären da nicht die etwas schlechteren Spezialeffekte. Die Schauspieler machen ihren Job gut, aber doch fehlte ein wenig mehr "Herzblut". Der Schlusskampf war etwas zu lasch... trotzdem hat er mich unterhalten...
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Sufu 2011/11/28 00:50:28
Kommentar löschen**Mini-SPOILER**
Die Darstellung des Werwolfes sowie seiner Metamorphose haben mir in dieser Interpretation besonders gefallen.
Mehr ist zu dem Film aber eigentlich auch nicht zu sagen.
Total schick, total glatt. Kann mensch sich aber geben ohne es zu bedauern.
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Mr. Pink 2011/10/31 17:39:00
Kommentar löschen"The Wolfman" ist ein klassischer Horrorfilm im modernen Gewand. Sehr sehenswert und im Allgemeinen leider stark unterschätzt, auch wenn ich nicht einschätzen kann, wie sich der Streifen im direkten Vergleich mit dem Original schlägt, da ich mit dem '41er Wolfsmenschen nicht vertraut bin.
Dieser Film hier hat mir jedoch wirklich gut gefallen. Ein ansprechendes, düsteres Setting, welches vom wundervoll schaurigen Score bestens unterstützt wird, großartige Kostüme, sowie ein fantastischer Cast, auch wenn man zugeben muss, dass dieser zum Teil etwas...nun ja, ich möchte nicht sagen lustlos, aber doch ein wenig zurückhaltend agiert. Da hier aber natürlich trotzdem erstklassige Darsteller zu Werke sind, ist das eigentlich auch nicht weiter schlimm. Zudem ist der Film, wenn der Wolfsmann richtig loslegt nicht gerade unblutig, sondern punktet mit ein paar gezielt eingesetzten Splattereinlagen, die schon recht ansehnlich sind.
Der Film kommt dennoch nicht ohne die ein oder andere kleine Länge aus. Darüber kann ich aber zweifellos hinwegsehen, da "The Wolfman" alles in allem mehr als überzeugend ist. Man kann sich angenehm gruseln und der Streifen macht Spaß, ist optisch und inszenatorisch ein Genuss und kann daher voll und ganz als gelungen bezeichnet werden.
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Philisiphie 2011/10/29 22:58:05
Kommentar löschenUnd dieser Film soll 150 Mio US Doller gekostet haben?!?! Schönes Beispiel dafür dass weniger manchmal mehr ist - und damit ist nicht nur das Geld gemeint!
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kinogaengerin 2011/10/23 20:32:11
Kommentar löschenSchade, jetzt war ich eigentlich darauf eingerichtet den Spaß so richtig schlecht zu finden, da meine Vorhersage lediglich drei Punkte beträgt und es viele negative Kritiken gab. Doch halt, der Film war gar nicht so übel, im Gegenteil, der ist sogar sehenswert. Zwar verspricht die Hauptbesetzung bestehend aus Benicio del Toro und Anthony Hopkins viel, doch beide spielen etwas lustlos auf, was aber nicht gänzlich negativ ins Gewicht fällt. Dafür überzeugen immerhin Hugo Weaving als unterkühlter Inspektor und überraschenderweise auch Emily Blunt, was ich so nicht erwartet hätte. Für einen Streifen mit FSK ab 16 fällt 'Wolfman' ziemlich blutig aus, daher ist er für zarte Gemüter sicher nicht unbedingt geeignet. Auch einige Erschreck-Momente sind sehr gut gesetzt. Die Geschichte selbst ist leidlich spannend, besticht aber durch eine sehr gelungene Optik und eine durchgehende unterschwellige Spannung, die im Enddefekt über die ganze Laufzeit fesselt.
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Bandrix 2011/10/23 22:48:04
Antwort löschenSehe ich ganz genauso. Fand ich auch nicht so schlecht, wie viele meinen. ;)
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kinogaengerin 2011/10/24 10:59:13
Antwort löschenMich würde jetzt glatt auch das Original reizen. Kennst du das?
Bandrix 2011/10/24 22:31:47
Antwort löschenNe, leider nicht. Aber so, wie alle auf dem hier rumhacken, muss der ja verdammt gut sein. ;)
leverkus 2011/09/03 22:58:47
Kommentar löschenSpannend, man kann sich erschrecken, blutig, alles drin.
Mit sehr guten Schauspielern und einer der geilsten Werwolf- Darstellung die ich je gesehen habe.
Einfach toll.
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Kreaexo 2011/08/10 01:49:10
Kommentar löschenDie Action stimmt.
Handlung ist etwas langatmig, aber die Szenen in London sind doch schon sehr sehenswert. Über die Darstellung des Werwolfs dürfte auch niemand meckern.
Sehenswert ist der Film schon allein, weil Anthony Hopkins mitspielt.
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Roka586 2011/07/14 23:52:22
Kommentar löschenWolfman punktet mit guten Darstellern, düsteren Bildern und einem ordentlichen Spannungsbogen. Leider trüben die schwachen Spezialeffekte und die ziemlich vorhersehbare Story den postiven Eindruck jedoch. Insgesamt aber noch ein solider Film, der durchaus für einen DVD-Abend geeignet ist.
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J!GS4W 2011/07/10 11:32:04
Kommentar löschenZwar nicht ganz so schlecht wie erwartet, aber für meinen Geschmack hat sich "The Wolfman" einfach zu vieler Klischees bedient. Die Dialoge sind hölzern und Spannung sucht man vergebens, aber immerhin hat der Film einen tollen Cast und einen Oscar für's Makeup. In der Tat sind die Verwandlungen gut gelungen, auch wenn mir das Endergebnis, ein zugegeben recht moppeliger Wolfman, nicht so recht gefallen wollte. Man hätte wesentlich mehr aus der Story machen können, hätte man bloß nicht jede winzige Berechenbarkeit eingebaut und die Schlachter-Orgien der Beste so trashig wie in "Hobo with a Shotgun" umgesetzt. Aber mal sehen, das Remake vom Remake steht ja bereits an. ;)
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servo80 2011/07/07 18:44:37
Kommentar löschenErinnert sehr an den französischen Film "Der Pakt der Wölfe". Nur macht er so ziemlich alles schlechter.
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AlineK 2011/06/24 15:03:17
Kommentar löschenMit Bencio del Torro und Anthony Hopkins erwartet man doch einiges wenn man sich diesen Film vereinnahmt. Tja, das war wohl nichts.
Das Blut läuft zwar aus dem Bildschirm und die Eingeweide fliegen durch die Luft, so wie man es erwartet, aber richtig in Schwung kommt da nichts.
Ein Werwolf ist leider kein Teddybär.
Das Schlimmste von allem: am Ende schreit alles nach einer Fortsetzung. Bitte nicht!
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AlineK 2011/06/24 15:05:08
Antwort löschenUnd das dieser Film zum Horror-Genre gehört soll ja wohl ein Witz sein, oder?
AlineK 2011/06/24 19:30:19
Antwort löschenIch habs zum Glück im O-Ton gesehen, welche Version das genau war weiß ich nicht. Die DVD hab ich am Straßenrand in Indien erworben ;)
Ich fand die Werwolf-Einblendungen, die einen vermutlich erschrecken sollten, einfach nicht sehr furchteinflößend.
BlueSquirrel 2011/06/19 13:26:42
Kommentar löschenDel Toro, Hopkins, Danni Elfman, Schotter ohne Ende, Emily Blunt, die Gelegenheit und fast alles gegen den Vollmond gefahren. Voll-Schlumpf Joe Johnston ist eben weder Tim Burton noch Francis Coppola und schon gar nicht irgend so eine Wahnsinns-Mischung aus den beiden. Mit all der biederen Perfektion der Bilder wird die Luft zum Schneiden dick, und Elfmans Rambazamba dudelt ungebremst eine Note pro Sekunde mit dem ganzen Film um die Wette. Ein Gesicht erhellt im Kerzenschein hat immer etwas Finsteres, Wunderbares. Wenn das allerdings der Normalzustand ist, wie WOLFMAN es vorschlägt, wird das genau so besonders und unheimlich wie permanenter Nebel für einen Schottland-Insulaner. In dieser Cyber-Märchen-Kulisse wird der Werwolf zum behaarten Hulk und ob Agent Smith nun 'ne Melone oder Sonnenbrillen trägt is' eigentlich wie auch immer so oder so. Wenn Del Toro auch noch nicht nebenbei eigentlich zu jeder Zeit aussieht, als ob er gern Feierabend machen würde, um ins Pub zu gehen, hätte er immerhin Hopkins die Show gestohlen, der im Gegenzug aussieht, als würde er Benicio dort im Pub gern antreffen, um mit ihm bei einem gepflegten Pinte auf den Film zu scheißen. Das ist alles so schnuppe, so lieblos, so teuer und so unglaublich langweilig. Was für eine Enttäuschung wenn der Trailer diese nicht schon angekündigt hätte. Und wenn ab der Mitte WOLFMAN seiner gelogenen Subtil-Geschichte entsagt und preisgibt, was er wirklich ist, indem er eine Metzgerei aufmacht, hätte nur noch ein Maschinengewehr mit versilbertem Munitionsgurt gefehlt, und das mein ich gar nicht mal ironisch. Die Kunst der Entscheidungsfindung bleibt eben eine große.
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seven 2011/06/19 13:31:57
Antwort löschenGegen den Vollmond gefahren? Sehr gut!:D
Murphante 2011/06/19 15:46:39
Antwort löschenLOL har har har har xDDD ich schmeiß mich wech ...
hast du gekifft als du diese Zeilen geschrieben hast ^^
ob nun Agent Smith nun ne Melone oder ne Sonnenbrille trägt is eigentlich wie auch immer so oder so ??? har har har ... watt n Text
Bitte mehr davon xDDD
Morrow 2011/06/04 17:04:44
Kommentar löschenWolfman bietet eine gelungene ästethisch-düstere Optik im Stiel von Tim Burtons Sleepy Hollow und gut platzierten Gore/Splatter-Momenten. Auch der Soundtrack ist sehr ansprechend und die Effekte sind gelungen.
Es dauert etwas, bis der Film in Fahrt kommt, und anfangs wirkte Benicio Del Toro für mich in der Rolle deplatziert. Aber ca. ab der Hälfte des Films hat man sich reingefunden und die Schauspieler überzeugen.
Trotzdem gibt es hier und da Längen und den Dialogen fehlt die Tiefe um gänzlich zu überzeugen. Aber immer noch gute Unterhaltung für einen kurzweiligen Sonntag.
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Chris12zero 2011/06/04 17:10:37
Antwort löschen*signed !! :)
Hankjaws 2011/05/11 00:08:41
Kommentar löschenVon allen nervigen Neuverfilmungen sticht dieser doch hervor. Gute Bilder, die Atmosphäre und immerhin zwei Oscarpreisträger heben ihn deutlich über den Durchschnitt.
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metal1bob 2011/03/30 21:33:01
Kommentar löschenDer Cast ist toll, die Optik ist ansprechend, ich mag Horror und Werwölfe - trotzdem stellte sich damals schon spätestens nach dem dritten Sehen des Kinotrailers Ernüchterung ein. Große Erwartungen hatte ich nicht und meine Erwartungshaltung wurde schließlich auch bestätigt: Besonders schlecht ist das Ding nicht, aber halt auch alles andere als gut und sehr durchschnittlich. Die Story ist auch im besten Fall als altbacken und -bekannt zu bezeichnen, aber das fast völlige Fehlen von Spannung und die grißflächige Vorhersehbarkeit lassen sich auch nicht dadurch entschuldigen, dass es ein Remake eines 1940er Klassikers ist. Den kenne ich zwar nicht, die Wendungen die der Film präsentiert konnte ich aber alle schon spätestens nach Talbots Rückkehr nach Blackmoor voraussagen. Die Spannung will man durch heftige Splatterszenen und überaus laute Schockeffekte erzeugen, das wirkt aber schnell eher lächerlich als furchteinflößend. Die Freude über die tolle Ausstattung verfliegt auch zunehmend, da vieles arg nach CGI aussieht, Effekte wie Kulissen. Die Schauspielerriege scheint sich auch schon während des Drehs mit dem nächsten Projekt beschäftigt zu haben: Anthony Hopkins langweilt sich durch seine oberflächliche und durchschaubare Rolle, Hugo Weaving zeigt sich sichtlich unterfordert und versucht zu retten, was zu retten ist und Emily Blunt scheint einfach nicht allzu viel mehr zu können, als sie hier zeigt. Einzig Benicio del Toro mag in seiner Rolle zu einigermaßen zu gefallen. Wäre eine große Enttäuschung gewesen, hätte ich mich nicht schon etwa genau darauf eingestellt.
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Chris12zero 2011/03/24 21:36:46
Kommentar löschen... sooooooo liebe MP-Freunde der Nacht, endlich ... und um´s mal mit Arnie´s Worten zu sagen: "I´ll be back !!" ;) ^^
... und des gaaaanz offiziell !!
Ihr müsst mich wegen meiner wochenlangen "unaktiven" Abwesenheit entschuldigen ... ich hatte halt ganz viel Wurst im Auto ... und so !! :D ^^
... und wie kann ich mein Comeback hier auf MP besser gebührend feiern, als mit `nem Film-Kommie !! ;)
... also, nun denn ... los geht´s !!
Kommen wir nun zum Film "Wolfman" ...
"... Even a man who is pure of heart and says his prayers by night,
may become a wolf when the wolfsbane blooms
and the autumn moon is bright ..."
Und da haben wir mit "Wolfman" also den nächsten Beitrag Hollywoods zur großen Remake-Welle !! Nach dem gleichnamigen Schwarz/Weiß-Original "Der Wolfsmensch" (immer noch nicht gesehen, obwohl sich schon ewig in den Tiefen meines DVD-Archivs befindend... Shame on me, i know !! ^^) aus dem Jahre 1941 entstand anno 2010 mit einem astreinen Setting ein ganz passables und eines der besseren Remakes der großen Welle !!
Regisseur Joe Johnston (Jumanji/Jurassic Park III) inszenierte mit sehr viel Liebe für´s Detail und dem fähigen Händchen, aus der doch recht dünnen Story weitestgehend das Maximum raus zu holen !! Obwohl hier und da doch noch bissel mehr drin gewesen wäre !!
Subtilität, Grusel, düstere Atmosphäre, Wolfsmenschen, hoher Gore und dazu noch das englische Blackmoor ... was will das Horror-Herz denn noch more ??? ^^
Sicher hat "Wolfman" hier und da seine Längen, besonders am Anfang und im Extended Cut, aber das sei mal dem Story-Aufbau geschuldet !!
Was die Schauspieler anbelangt, gibt es keine großen Überraschungen, denn alle liefern eine solide bis glanzvolle Leistung ab !!
Angefangen beim großen Anthony Hopkins, der in altbekannter Hannibal Lecter-Manier auf Sparflamme den Unsympath und Arsch von Talbot-Vater einfach großartig spielt !! Weiter geht´s mit (... Rrrrrrr ... !!^^) der süßen Emily Blunt (Sunshine Cleaning), die leider hin und wieder bissel blass hinter ihren Möglichkeiten bleibt !! Was nicht an ihrem Teint liegt, sondern wohl eher an ihrer differenzierten Rolle als trauernde und zugleich wieder verliebten Witwe liegen mag !!
Höchst erfrischend und grandios fand ich mal wieder den guten alten "Matrix-Veteran und V-Darsteller Hugo Weaving, der mit sehr viel Zynik und Sarkasmus als Gesetzes-Vertreter von Scotland Yard groß aufspielt !!
Selbst die Nebenrollen sind klasse besetzt, denn mit Chaplin-Tochter Geraldine und (leider nur im Extended Cut) Max von Sydow, der übrigens gleich zu Film-Beginn eine klasse Anekdote ?? Andeutung ?? ... sagen wir halt mal Cliffhanger mit dem Stock im Moor zum Besten gibt, geben sich gleich 2 Hollywood-Urgesteine die Klinke in die Hand ... und das sehr vortrefflich !!
Selbst Make-Up-Gott Rick Baker hat `nen saugeilen Cameo-Auftritt !! ^^
Kommen wir schlussendlich ... wird Zeit ich weiß ^^ ... zum Hauptdarsteller Benicio Del Toro .... ER IST WOLFMAN !!!! ... aus seiner ganzen Mimik, Gestik und seinem riesigen Schauspieler-Repertoire holt er alles raus und ist voll und ganz eins mit seiner Rolle !! Einfach großartig und sehr überzeugend !!
Der Sound von "Wolfman" ist ebenfalls bombastisch und Komponisten-Gott Danny Elfman liefert wieder mal einen Klasse-Score ab, der nur noch vom bereits kurz erwähnten Make-Up-Artisten-Gott Rick Baker himself übertrumpft wird, denn die Effekte der Verwandlungen sind grandios und den diesjährigen (mittlerweile siebten !!!) Oscar für das beste Make-up hat er nicht umsonst inner Tasche !!
Fazit: Grusel, Wolf & Gore ... Horror-Herz was willst du more ?? ^^ Klasse-Remake !!
... sooo und ich begeb mich jetz gleich zum Dashboard abarbeiten !! ;) 2 Wochen können verdammt lang werden .... ;( ^^
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patcharisma 2011/03/24 21:40:09
Antwort löschenAlles muss ab- und aufgearbeitet werden! xD
duffy 2011/03/24 21:50:36
Antwort löschenIch find den Film zwar scheiße, aber schön dich wieder hier zu haben. :)
Chris12zero 2011/03/24 21:55:30
Antwort löschenI know Pat ... i know !! ;D ^^
... aber bevor ich des alles abarbeite, genehmige ich mir erstmal mein verdientes Abendbrot ... natüüürlich mit sehr viel Wurst außem Auto ^^ ... und dazu die neueste CSI-Folge gleich auf Mein RTL !! ^^
... see you soon ... ;)) ^^
Tytus 2011/03/24 22:04:07
Antwort löschenhe is back^^
ist die WUrst nicht schlecht geworden, wenn du so viele Woche dafür gebraucht hast :D
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El Tonno 2011/03/24 22:24:42
Antwort löschenBist doch gar nicht so inaktiv gewesen die letzten tage :)
Chris12zero 2011/03/25 00:03:08
Antwort löschen@ duffy: :D ... Geschmäcker sind halt immer wieder verschieden, aber besten Dank !! ;)
@ Tytus: jepp, des isser !! ^^ Und Nope, isse nicht !! ... die war gut verpackt in Frischhaltefolie !! ;D ^^
@ El Tonno: :) .. ja guuut, hier und da mal kurz reingeschaut und mal `nen Film vorgemerkt, des war´s aber auch scho wieder !! .... die Wurst war halt wichtiger !! ;) ^^
Jona89 2011/03/21 21:35:41
Kommentar löschenIch liebe Werwölfe. Finde ich sehr faszinierend. Deswegen habe ich mich auch sehr auf diesen Film gefreut. Ich wollte ihn mir eigentlich gleich im Kino angucken, aber aufgrund von Zeitproblemen habe ich das nicht geschafft. Zum Glück muss ich sagen. Ich hätte mich maßlos geärgert über den teuren Kinoabend. Der Film ist vorhersehbar, ohne Spannung, klischeehaft und nervig. Ich wusste nach der Hälfte des Films schon, wie der Film endet. Das finde ich schon sehr schwach. Ich habe mich hier wirklich über die verschwendete Zeit geärgert. 1 Punkt gibts noch wegen der ganz netten Landschaft. Die Bilder waren ganz nett, wenn nicht grade gemetzelt wurde.
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