Womb
Womb (2010), DE/FR/HU Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 07.04.2011
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21 Kommentare
Keine
von Benedek Fliegauf, mit Eva Green und Lesley Manville
In der Psychoanalyse gibt es eine These, die besagt, dass man sich auf der Suche nach Geborgenheit zurück in den Mutterleib sehnt. Dass dies auch anders geht, zeigt Womb. In Womb bricht sich die Suche nach Geborgenheit in pervertierter Form Bahn: An der Schwelle zur Pubertät wurden die Gleichaltrigen Rebecca und Thomas Freunde und es entwickelte sich eine zarte unschuldige Bande zwischen ihnen. Umzugsbedingt sehen die beiden sich über Jahre nicht, nur um bei abermaligem Treffen füreinander zu entflammen. Doch das Glück ist nicht von langer Dauer, da Thomas (Matt Smith) bei einem Autounfall stirbt. Rebecca (Eva Green) fasst einen folgenschweren Entschluss, als sie einen Klon von Thomas austrägt. Der Sohn/Klon wächst in einem Irrglauben bezüglich seiner Herkunft auf. Als Rebecca mit ihm in die Einsamkeit eines abgelegenen Hauses flüchtet, um ihm seiner Bestimmung entgegen zu führen, und steuert auf die logische Katastrophe zu.
Womb erfuhr seine internationale Premiere 2010 bei den Filmfestspielen von Locarno und wanderte bis zum offiziellen Filmstart von einem Festival zum anderen. Benedek Fliegauf, der Regisseur von Womb, hat auch mit früheren Filmen schon hinreichend Festival-Erfahrung gesammelt, so zum Beispiel mit Dealer aus dem Jahre 2004. Hauptdarstellerin Eva Green machte vor ihrer Rolle in Womb erstmalig in Bernardo Bertoluccis The Dreamers auf sich aufmerksam. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Science Fiction-Film, Melodram
- Zeit
- Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft und Vergangenheit
- Ort
- Küste, Tokio
- Handlung
- Baby, Entscheidung, Erste Liebe, Erziehung, Kinderwunsch, Kleinkind, Klon, Künstliche Befruchtung, Meer, Mutter-Sohn-Beziehung, Nachbar, Neugierde, Sexuelle Begierde, Sterben und Tod, Unfall, Vergänglichkeit, Verlust der Großen Liebe, Wahrheit, Welle, Wunsch zu sterben
- Stimmung
- Eigenwillig, Traurig, Verstörend
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Kritiken (13) — Film: Womb
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenWOMB bringt die geschlechtertheoretische Rassel zum Klappern.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenDie Filmförderungs-Gelder von gleich drei norddeutschen Bundesländern sind bei "Womb" zweifellos in ein anspruchsvolles Kunstprojekt gewandert, welches jedoch die Geduld seiner Zuschauer recht extrem und oft auch unnötig strapaziert. Ob sie also zu Recht und sinnvoll investiert wurden, darf daher zumindest diskutiert werden.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Der gewählte Schauplatz der verregneten norddeutschen Küste unterstreicht vor allem die Tatsache, dass jeder Mensch für sich alleine steht. Mit der Einzigartigkeit geht eben gerade auch Einsamkeit einher, die die Naturbilder ausdrücken. Auch ein Klon ist ein einsamer Mensch, wird immer nur auf sich zurückgeworfen. Die Kinder Tommy und Rebecca spielten einmal mit einer Schnecke. So wie eine solche Schutz in ihrem Haus findet, kann sie sich aber auch nicht von ihm entfernen, ein anderer wird niemals ihr Inneres betreten können. Zur Überwindung dieser fundamentalen Einsamkeit gibt es jedoch für die Menschen eine Möglichkeit. Eine Frau, die ein Kind in sich trägt, ist zwei Menschen und ein Teil von ihr lebt in Symbiose mit ihr. Diese einzige, größtmögliche Zweisamkeit ist es, nach der Rebecca sich sehnt....
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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenDer sehr abgehobene Film Womb fällt nach einem vielversprechenden Debüt dramaturgisch völlig in sich zusammen, und flirtet nur mit den Themen Klonen oder Inzest oder dem Genre philosophisch, angehauchter Science-Fiction-Film. Am Ende steht hübsch fotografiertes, sehr prätentiöses Kunstkino. Schade!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschen„Womb“ besticht durch eine stilsichere Filmsprache: Die Bilder des Kameramanns Péter Szatmári strahlen in den kältesten Grau- und Blautönen, deren Wirkung dadurch verstärkt wird, dass sie häufig in Totalen komponiert und selten durch Musik unterlegt werden. Die raue Landschaft menschenleerer, durch den kräftigen Wind aufgewühlter Strände spiegelt die durch das menschliche Eingreifen entfesselte Natur wider. Die eindrucksvolle Bildersprache findet jedoch auf der erzählerischen Ebene kaum eine Entsprechung. „Womb“ ist in einer nicht fernen, aber nicht näher bestimmten Zeit angesiedelt, in der das Klonen von Menschen bereits möglich geworden ist. Dazu führt Regisseur Fliegauf aus: „In ,Womb‘ wird das Klonen als gang und gäbe dargestellt. Ein bisschen wie Schönheitsoperationen oder künstliche Befruchtung es heutzutage ja bereits sind. Diese Praktiken werden nicht als krankes Verhalten stigmatisiert, aber sie sind in verschiedenen Kreisen aus unterschiedlichen Gründen noch nicht völlig akzeptiert…
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenWomb verzettelt sich erzählerisch im Lauf der viele Jahre umspannenden Handlung so sehr zwischen Liebesgeschichte, moderner Technologiekritik, Trauerarbeit und einem Mutter-Sohn- sowie einem Außenseiter-Drama, dass sich trotz der herausragenden Hauptdarstellerin weder emotional noch philosophisch ein stimmiger Ansatz ergibt.
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Dan Fainaru: Screen Daily Dan Fainaru: Screen Daily
Kommentar löschenWomb gehört zu den visuell beeindruckensten Filmen des Jahres. Die Strände der deutschen Nordsee, in metallisch graue Winterfarben gelegt, haben noch nie atemberaubender ausgesehen. So ergibt sich eine visuelle Symphonie von besonderer Qualität, die nur bestätigt, dass Flieghauf einer der weltbesten Ästheten im Filmgeschäft ist.
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Peter Claus: Getidan Peter Claus: Getidan
Kommentar löschenMit aufregend kühler Eleganz spielt [Eva Green] die Hauptrolle in der deutsch-ungarisch-französischen Produktion "Womb" ("Die Gebärmutter"). Regisseur Benedek Fliegauf denkt in seinem ausgeklügelten Science-Fiction-Thriller originell darüber nach, was passieren könnte, wenn das Klonen von Menschen alltäglich wäre.
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S. Handke: Die Zeit S. Handke: Die Zeit
Kommentar löschenDer ungarische Regisseur Benedek Fliegauf blendet die Welt in diesem eher undramatischen Film aus, der sich ganz auf die Mutter konzentriert und auf ihren Wunsch nach ewiger Selbstgenügsamkeit. Er spielt daher nicht in einer konkreten Zukunft, sondern in der entrückten Leere einer Winterküste. Eva Greens Blicke - schaurig, traurig, voll kalter Zuneigung. Ein interessanter Film.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenFliegauf vertraut in Womb zu sehr auf den Einsatz von Totenstille, was eher eine Stimmung von Leblosigkeit zur Folge hat, als Poesie oder Spannung. Diese statische Energie will bereits früh eine unangenehme Stimmung erzeugen, aber der Film verdient seine Schauer erst später, mit dem unvermeidlichen Konflikt zwischen Tommy und Rebecca über die Frage seiner wahren Herkunft. Endlich wird Womb zu einem anspruchsvollen Drama und suggeriert, dass er diese gedankliche Tiefe bereits in früheren Szenen hätte haben können. Stattdessen aber, indem Womb immer wieder das situationsbedingte Unbehagen wiederholt, beläuft sich der Großteil des Films auf Kopien einer einzelnen guten Idee, was sehr einem Klon entspricht.
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Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch
Kommentar löschenWomb bietet eine thematische hochinteressante Grundlage und einen Einblick in eine Zukunft, in der das Klonen von Menschen zwar legal, aber ethisch immer noch nicht vollständig legitimiert ist. Leider aber verliert der Film ab der Mitte seinen Zug und endet mit einem geschmacklich diskutablen Schluss.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenWomb ist ein Science-Fiction-Melo, das sein erzählerisches Potenzial - die unheimliche Qualität des Klons, das inzestuöse Verhältnis zwischen Mutter und Sohn/Geliebtem - mit einer zu gelackten Inszenierung übertüncht. Die menschenleere Uferlandschaft, die Fliegauf als pittoresken Handlungsort wählt, rückt den Film aus weltlichen Zusammenhängen; als intimes Kammerspiel, das sich auf die innersten Zwänge beschränkt, bleibt er indes zu sehr auf dekorative Oberflächenreize ausgerichtet.
Man kommt nicht umhin, Womb als eine Form von Koproduktionskino zu betrachten, in dem das Persönliche eines Autors in anderen Verbindlichkeiten verlorengeht.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenDer Film erinnert in seiner ruhigen, bestimmten und selbstverständlichen Art an den Klassiker des modernen Eugenetik-Kinos, Gattacca von Andrew Niccol aus dem Jahr 1997.[...] Womb ist [...] ein eindrücklicher Film, hätte Fliegauf aber die meisterliche Souveränität der ersten Hälfte durchhalten können, dann wäre das ein Juwel geworden.
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Kommentare (8) — Film: Womb
ratomelf Sat, 23 Mar 2013 19:07:28 -0000
Kommentar löschenÜberkonstruiert. Die ersten 30 min hatten viel Charme. Aber ab dem tragischen Wendepunkt wird es in jeder Hinsicht künstlich, was die Landschaftsaufnahmen eher noch betonen. So zieht sich der Film dann hin, und irgendwann hatte ich mich selbst an Eva Green sattgesehen.
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Nevica Fri, 01 Feb 2013 20:11:39 -0000
Kommentar löschenEs ist interessant, wie dieser Film mit dem Thema Gentechnik/Klonen umgeht.. er überlässt jegliches Werten dem Zuschauer. Die Bilder selbst schaffen bloß die Anstöße, sich selbst mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Überraschend gelungen empfand ich neben den schönen & tristen Landschaftsaufnahmen die wortkarge Zweisamkeit von Mutter & Sohn - zuweilen wirkte diese Stille geradezu erdrückend (insbesondere gegen Ende als Thomas der Wahrheit näher kommt...hier finde ich es unglaublich, dass Rebecca ihm nichts zu sagen hat -> auf metaphorischer Ebene ist dies natürlich genial, da sich der Zuschauer mitten unter den Akteuren befindet - ihm wird hier keine Szene vorgespielt oder ein dramaturgisches Wortgefecht geboten, sondern er kann sich selbst mit der Situationstragik konfrontiert sehen. Filmisch also absolut gelungen.. ich kann verstehen, warum sich einige eher ein aufreibendes Finale zwischen beiden gewünscht hätten, aber ich finde diese Ruhe wesentlich eindringlicher.
Eva Green überzeugt mich auch in diesem Film, obgleich ich sie gegen Ende etwas zu ruhig fand -> wobei dies ja letztlich am Drehbuch liegt.
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ShayaNova Sat, 03 Nov 2012 20:46:44 -0000
Kommentar löschenich liebe eva green, aber das hier ist einfach ein dummer peinlicher film. außerdem gibt es zuviel nackte kinderhaut zu sehen.
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Johannes Schellhorn Wed, 26 Sep 2012 11:00:49 -0000
Kommentar löschenTeils etwas langatmig, doch die Landschaftsaufnahmen sind die schönsten, die ich je gesehn hab. Ein, wie schon oft erwähnt, sehr meditativer Film. Schauspielerisch ist die Leistung gegen Ende hin besser, die Annäherung an Ödipus ganz gut.
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Baumkopf Holzfaust Wed, 26 Sep 2012 17:08:54 -0000
Antwort löschenholla? danke für den tipp, mein tv ist gerade am sterben, dann werden wir uns den mal bei dem neuen gerät mal geben.
Spielberg_Fan Thu, 24 Nov 2011 10:36:53 -0000
Kommentar löschen„WOMB“ hätte einiges an Potenzial gehabt, schafft es aber nicht dieses richtig ein zu setzen. Dass Thema Klonen bzw. Gentechnik bietet viel Spielraum für kontroverse Geschichten und „WOMB“ bedient sich auch anfänglich an diesen Vorgaben. Leider gelingt dem Film nicht dies weiter auszubauen und bleibt schon in den ersten 35Minuten auf der Strecke. Bestechen kann der Streifen allemal mit seinen ästhetisch fotografierten Bildern, der tristen Atmosphäre der Strandlandschaft und der dort herrschenden unheimlichen Ruhe. Auch Eva Green ist wieder wirklich sehenswert, auch wenn sie schon weit bessere Rollen hatte. Spannend und konfliktreich ist die ganze Story nicht erzählt, soll sie ja auch nicht unbedingt, aber eine denkwürdige Szene hatte ich mir schon erwartet. Vielleicht ist der Film auch einfach zu brav und traut sich nicht auch während der Spielzeit eindeutige Szenen zu präsentieren. Einzig der Schluss bleibt irgendwo kontrovers und wartet mit einer Inzest-Szene auf, die man aber auch skandalträchtiger inszenieren hätte können. Anscheinend wollte dies aber der Regisseure auch nicht, obwohl dem Streifen etwas mehr Freizügigkeit gut getan hätte.
„WOMB“ ist sicherlich ein Mahnmal, das uns die Folgen der Gentechnik wieder einmal mehr vor Augen hält. Allerdings geht der Film dabei, wie oben schon erwähnt, mir etwas zu brav mit dem Thema um. Aber das ist ja Ansichtssache.
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danseuse de rêve Tue, 24 Apr 2012 14:55:07 -0000
Antwort löschenTreffender hätte man es nicht formulieren können :-)
Spielberg_Fan Thu, 14 Feb 2013 16:57:53 -0000
Antwort löschenDanke:)
Aristokratin Sat, 19 Nov 2011 12:49:14 -0000
Kommentar löschenWomb = Mutterleib
Genau genommen, weiß ich nicht genau was für einen Kommentar ich zu diesem Film hinterlassen soll. Meiner Meinung nach ist es ein Frauenfilm.
Die Geschichte ist interessant, auch wenn ich mir wünschte sie wäre anders verlaufen!
Als Rebecca ihren Freund Thomas verloren hatte, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Den Entschluss einen Klon (ihres Freundes) in ihrem Mutterleib auszutragen war für mich hochinteressant. Man sah im ganzen Film, wie sehr sie Thomy liebte - aber manchmal vergaß, dass es ihr Sohn und nicht ihr Freund aus der Kindheit war.
Man spürt ihren Wunsch ihn lebendig zu machen.
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Janus Winter Wed, 13 Apr 2011 11:22:53 -0000
Kommentar löschenEin Film wie ein großes Versprechen, das nicht eingehalten wird. WOMB verführt mit großartig fotografierten, makellosen Bildern, die aber nicht darüber hinwegtäuschen können, dass man nichts zu erzählen hat. Die Geschichte wandert von einem Allgemeinplatz zum nächsten, Stationen werden stereotyp abgearbeitet, es gibt keine einzige Szene, die abseits der Erwartung liegt. Dabei bietet das Thema Genetische Manipulation und Klonen genügend Ambivalenzen. Doch WOMB reduziert die Komplexität auf hübsch aufgesagte Floskeln à jede Schneeflocke ist einzigartig. Das Abarbeiten des Stationen wird zum Ende hin so absurd, dass einige Szenen keinen rechten Sinn mehr ergeben wollen. Da taucht plötzlich die Ur-Mutter des geklonten Thommy auf, schaut sich ihr Kind kurz mit schmerzerfüllten Blick an und verschwindet dann auf nimmer Wiedersehen. Das dient dem reinen Zweck des Weitererzählens, denn Thommy kann jetzt fragen, wer diese Frau ist usw. usf. Damit überhaupt Spannung aufkommt, setzt man thematisch noch eine Schippe drauf und nimmt Inzest und Pädophilie mit ins wakelige Boot. Das mündet schließlich in der einzigen, wirklich kontroversen Szene. Aber genau an dieser Stelle macht WOMB sich selbst ein abgedroschenes Ende, indem man Thommy minutenlang zuschauen darf, wie er sich in der weiten, kargen Strandlandschaft immer weiter entfernt. Hallo?
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Nina K Thu, 07 Oct 2010 10:07:08 -0000
Kommentar löschenDer nächste Geniestreich von Benedek Fliegauf. Unbedingt anschauen!!!!!!
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