Woody, der Unglücksrabe

Take the Money and Run (1969), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Komödie, Dokumentarfilm, Kinostart 07.02.1975

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5.9
Kritiker
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7.2
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7 Kommentare
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von Woody Allen, mit Woody Allen und Janet Margolin

Wer ist Virgil Starkwell? Diese Frage stellt ein Reporterteam, das Zeitzeugen aus Virgils unruhigem Leben befragt, um ein Porträt des zu 800 Jahren Knast verurteilten und zum “Verbrecher des Jahres” gekürten Mannes zu erstellen. Denn eigentlich taugt er als Gangster ebenso wenig wie ein Maulwurf als Blindenhund. Er versagt beim Entwurf von Fluchtwaffen genauso wie beim Versuch eine Bank zu überfallen oder sich als Ta-schendieb zu etablieren. Immer wieder versucht er es und immer wieder wird er von der Polizei geschnappt. Nur ein einziges Mal hat der unverbesserliche Pechvolgel Virgil Glück: Bei einem Überfall lernt er die hübsche Louise kennen und schon bald läuten die Hochzeitsglocken. Mit einem großen Coup will er nun die gemeinsame Zukunft sichern.

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Kritiken (1) — Film: Woody, der Unglücksrabe

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Ein ungeschliffener Früh-Allen, der weitgehend frei von narrativen Zwängen seinen absurden Witz frei Laufen lässt. Erzählerisch nicht so befriedigend wie die späteren Werke, dafür umso lustiger.

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Kommentare (5) — Film: Woody, der Unglücksrabe


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Brentano

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Take the money and run" das tut er zurecht, bis heute, im Gegensatz zu deutschen Schnarchnasen wie Til Schweiger.

Schöner Debut Film von Allen, selbstironisch! Einfallsreicher, ironischer, jüdischer Humor, das Geld kommt, wenn man im Fluss ist , sagen manche "Sagen" dazu, hier scheint es geklappt zu haben, ohne darin unter-zu-gehen, bisher, Onkel Dagobert lässt grüßen !

(ja sicher, sehr um die Ecke gedacht, ..)

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein früher Woody Allen. Hier hat er seinen Stil noch nicht gefunden.

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ThomasBenle

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr schräger, über weite Strecken völlig absurder Film, der seine Handlung nur als Gerüst begreift, um daran einige humoristische Kunststückchen vorzuturnen. Obwohl weit von der Klasse und Intelligenz späterer Filme Allens entfernt, zieht der Film gerade aus dieser narrativen „Freiheit“ seine Kraft und weiß deshalb letztlich dennoch zu überzeugen. Obwohl „Take The Money And Run“ (der deutsche Titel ist einfach dämlich...) als typischer Früh-Allen vor allem auf Slapstick und schnelle Lacher setzt, sind bereits einige darunter herrlich doppelbödig und mit etwas Hintergrundwissen gleich noch um einiges lustiger. Seien es die Eltern als Groucho-Doppelhomage, der schäumende Seifenrevolver und die diversen Parallelen im Lebenslauf als Gegenentwurf zum tatsächlich größten Gangster John Dillinger oder – allen voran - die herrlich zynische Allegorie auf die amerikanische Politik, wenn Virgils Gang später im Film in einer Bank auf „echt, harte Kerle“ stößt – schon hier ist klar: Woody Allen wird einmal ein Meister des intelligenten Humors. Wer all diese Anspielungen und subtilen Seitenhiebe nicht begreift, bekommt aber dennoch einen fast durchweg humorigen Film vorgesetzt, der einen oft schon allein durch seine grotesken Bilder und Situationen auflachen lässt. Sollte jeder mal gesehen haben. Allein schon, weil dieser Film (unter anderem) wegweisend für das Genre der Mockumentarys war.

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cannibal83

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Bewertung7.5Sehenswert

Typischer Früh-Allen: Noch nicht so intelligent wie spätere Werke, dennoch unterhaltsam und witzig. Auch wenn nicht jeder Gag sitzt, das Regietalent Allen's blitzt hier schon auf.
Somit empfehlenswert und für Woody-Fans eigentlich ein Muss!

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pellekraut007

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Virgil Starkwell als seifenschnitzender Ausbrecherkönig, der in einer Marchingband Cello spielt - ich geb' ihm heirfür eine neun, weil seine Eltern als Double-Graucho schon der Hammer sind! (Aber ich bin eh ein Woodyaner!)


Oberlaender

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gab etwa 2 Momente, in denen ich begeistert war. Der eine war der Moment, wo Woody in der Bank den Angestellten einen Zettel gibt, auf welchem steht, dass dies ein Überfall sei und diese seine Schrift nicht richtig lesen können und darüber diskutieren, was er da geschrieben hat, ohne zu registrieren, dass es ein Überfall sein soll.
Der zweite Moment war das Ende des Films.
Ich bereue es, dem Verleih einen Euro für dieses Ding gegeben zu haben und begreife nicht, warum der Mann so gehypt und gefördert wird. Wenn ich Lachen will, sehe ich mir lieber "Doomsday - Tag der Rache" an. Der Film ist wenigstens unfreiwillig komisch.

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