Schon 2000 und 2003 erfreuten uns die berühmten Marvel-Comic Helden um Professor Xavier (Patrick Stewart) in ihrem Kampf um Anerkennung bei den normalen Menschen als auch untereinander. Nun ist der dritte und letzte Teil in den Kinos.
Nachdem die Mutanten in „X Men II“ gemeinsam den Bösewicht Stryker erledigt haben, ist Ruhe eingekehrt. Man trauert um Dr. Jean Grey (Famke Janssen), die im finalen Kampf ihr Leben ließ. Doch ungeahnt taucht diese wieder auf, wenn auch nicht so, wie erwartet. Dr. Xavier hatte Jean einst geholfen, ihre düstere Seite, die er Phönix nannte, zu zähmen. Diese ist nun nicht mehr zu kontrollieren und eine fürchterliche, entfesselte Waffe, die schon früh im Film ihren ehemaligen Geliebten Cyclops tötet.
Nachdem der erste Mutant in der US-Regierung, Dr. McCoy alias Beast den X-Men Informationen über ein Heilmittel zuträgt, drohen die X-Men zu entzweien. Die einen wollen so wie sie sind anerkannt werden, die anderen sehen eine Chan… —Mehr
Schon 2000 und 2003 erfreuten uns die berühmten Marvel-Comic Helden um Professor Xavier (Patrick Stewart) in ihrem Kampf um Anerkennung bei den normalen Menschen als auch untereinander. Nun ist der dritte und letzte Teil in den Kinos.
Nachdem die Mutanten in „X Men II“ gemeinsam den Bösewicht Stryker erledigt haben, ist Ruhe eingekehrt. Man trauert um Dr. Jean Grey (Famke Janssen), die im finalen Kampf ihr Leben ließ. Doch ungeahnt taucht diese wieder auf, wenn auch nicht so, wie erwartet. Dr. Xavier hatte Jean einst geholfen, ihre düstere Seite, die er Phönix nannte, zu zähmen. Diese ist nun nicht mehr zu kontrollieren und eine fürchterliche, entfesselte Waffe, die schon früh im Film ihren ehemaligen Geliebten Cyclops tötet.
Nachdem der erste Mutant in der US-Regierung, Dr. McCoy alias Beast den X-Men Informationen über ein Heilmittel zuträgt, drohen die X-Men zu entzweien. Die einen wollen so wie sie sind anerkannt werden, die anderen sehen eine Chance auf ein normales Leben. Eine Chance, die Magneto (Ian McKellen) ausnutzt, um eine Armee aufzustellen, als herauskommt, dass das Heilmittel auch als Waffe eingesetzt werden kann. Als sich Phönix auf Magnetos Seite schlägt und die Mutanten San Francisco angreifen, scheint der Kampf verloren. Die X-Men müssen stark reduziert beweisen, dass sie mit ihren Heldenkräften für das Gute stehen.
„X-Men III“ ist anders als die ersten beiden Teile. Es fällt mir schwer zu sagen, ob er besser oder schlechter ist als die Vorgänger, denn das ist mit Sicherheit ein Stück weit auch Geschmackssache. Tatsache ist, dass im dritten Teil so viele Mutanten wie nie zuvor zu sehen sind, die mit ihren Kräften für jede Menge Kurzweil sorgen. Allerdings kann ich mir den Kommentar nicht verkneifen, dass hier sicherlich das Sprichwort „Manchmal ist weniger mehr“ passend wäre. Man versucht vielen Charakteren mehr Tiefe und Profil zu geben, was aber aufgrund der schieren Masse nicht gelingt, weil schlicht nicht genügend Zeit ist. Die verschiedenen (Liebes)beziehungen untereinander sorgen ebenfalls nicht wirklich für mehr Niveau sondern eher für Verwirrung.
Die Action inklusive der Special Effects kann sich natürlich sehen lassen und jeder, der die ersten beiden Teile mochte, wird wohl kaum enttäuscht sein, denn wie schon erwähnt gibt es von beidem jede Menge. Wenn man allerdings nur die Geschichte ansieht, ist sie trotz Comic-Bonus eigentlich recht schwach. Mal sehen, ob „Superman“ das in diesem Sommer besser machen wird. „X Men III“ ist jedenfalls nicht mehr als solider Durchschnitt.
Aufgrund der Masse der neu eingeführten Charaktere hat man eher das Gefühl, den Piloten einer Fernsehserie, denn den letzten Teil einer Trilogie vor sich zu haben.
Schade drum, weniger wäre mehr gewesen. Nur für Fans des Franchises zu empfehlen.
Bei Comic-Verfilmungen bin ich meist ein wenig skeptisch, da mir außer “Spiderman” und “Sin City” noch nicht viel wirklich Gutes untergekommen ist. Die drei X-Men-Filme bilden da eine weitere Ausnahme, die mit jedem Film besser wird. Vor allem wird eine interessante Story gesponnen, die trotz all der Mutantenkräfte irgendwie realistsich und nicht so abgedreht klingt wie bei manch anderem Marvel-Movie. Und beim großen Endkampf hing nicht nur mir der Kiefer vor Staunen runter…
Der Comic macht's möglich. Sterben und (auf-)leben lassen, so herum wird?s gespielt bei den "X-Men"-Produzenten. Mit Mystique (Rebecca Romijn-Stamos) nimmt's als solcher nun doch endgültig ein Ende; Professor Xavier (Patrick Stewart) vergeht ebenso im Teilchensalat wie Zyklop (James Marsden); dafür darf Jean Grey (Famke Janssen), Mutantin mit unberechenbaren telekinetischen Kräften, plötzlich als Phönix wieder auf der Bildfläche erscheinen und für jede Menge sprichwörtlichen Wirbel sorgen. Überdies droht am vermeintlichen Ende der Filmtrilogie neben einem neuen Regisseur auch noch The Cure: das Heilmittel zur Mutation. Oh Bryan Where Art Thou...?
ich fand den film ziemlich gut, denn er ist spannend, die Schauspieler sind gut und die Handlung ist in Ordnung. Ich find gut, dass das Ende nicht so endet, dass alle Guten überleben und alle Bösen sterben(vgl. Charles Xavier, Magneto).
Für mich irgendwie der schlechteste der X-Men Filme, trotzdem immernoch ganz gut.
Wer die ersten 2 Teile gesehen hat, kann den dritten nicht mehr auslassen.
Super Umsetzung des Dark Phoenix, aber zuviele Hauptdarsteller geben hier im Laufe der Story den Löffel ab. Bombastische Effekte, aber dank entwickeltem Heilmittel unbefriedigendes Ende!
Toller Film!! Geniale Spezialeffekte sorgen für Gänsehaut wenn am Schluss die Golden Gate Bridge aus ihren Angeln gehoben wird und auf Alcatraz niederfährt - Klasse
Auch die Story ist erstklassig, die Figuren gewinnen an Tiefe. Dies ist aber auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt am Finale der Trilogie. Es werden einfach zu viele neue Charaktere eingeführt, wodurch der Film sich nicht mehr so sehr auf seine Hauptargonisten bezieht.
Und der vorerst letzte Teil der zusammenhängenden X-Men-Geschichten. Aber das Ende lässt noch auf einen weiteren Teil hoffen.
Für mich jedenfalls ganz großes Kino, wie die zwei Vorgänger, weil ScienceFiction gepaart wird mit Action und trockenen Charakteren.
Action: 10 Punkte
Science Fiction: 10 Punkte
Spannung: 10 Punkte
Gesamt: 10 Punkte
Der Erste war Spitze, der Zweite war ok, aber was bitte schön ist mit diesem Film passiert? Absolut nicht mein Ding, gefühlte 100 neue Mutanten mit abstrusen oder sinnlosen Fähigkeit, Magneto hat keinen wirklichen Gegenpart mehr und mit dem "Heilmittel" vernichtet sich die Hälfte der Mutanten. Action um jeden Preis, größere, längere, skurillere und sinnlosere Schlachten. das ist schoon Matrix 3 und Herr der Ringe 2 zum Verhängniss geworden, nun der nächste Film.
Guter Abschluß der 'X-Men'-Trilogie mit wenigen, aber spektakulären Actionszenen, guten CGI-Effekten und einer durchschnittlichen Story. Ein bisschen weniger Kitsch hätte den Film mehr aus dem Hollywood-Einheits-Brei gehoben.
Trotzdem ein guter Film.
Mit Abstand der schlechteste X-Men Film.
Liegt an folgenden Punkten:
- hirnrissige Dialoge
- schwachsinnige Story
- überzogener Showdown
- dümmliche neue Superhelden, es waren schon in Teil 2 zu viele...
Der Abschluss der Mutanten-Trilogie kann (wie so oft bei dritten Teilen) nicht ganz mit seinen Vorgängern mithalten. Betrachtet man die Produktionsgeschichte von ‚X-Men: Der Letzte Widerstand‘ hätte es jedoch schlimmer kommen können. Der Absprung von Regisseur Bryan Singer zugunsten der Wiederbelebung des DC-Recken ‚Superman‘ stieß den Fans schwer auf. Der zunächst als Nachfolger angedachte Matthew Vaughn sprang einige Wochen vor Beginn der Dreharbeiten aufgrund der vielzitierten „künstlerischen Differenzen“ ab. Sein Nachfolger widerum sorgte endgültig für Skepsis. Brett Ratner, der wohl vor allem Dank der ‚Rush Hour‘-Reihe und des missglückten ‚Roter Drache‘-Remakes nicht den besten Ruf genießt, traute man beim besten Willen nicht zu, die komplexe Saga würdig zu Ende zu erzählen. Dass der möglicherweise sogar wichtigere Mann, nämlich David Hayter, nicht mehr an Bord war, schien weniger zu interessieren. Hayter nämlich schrieb das Drehbuch des ersten Teils und arbeitete am zweiten als Co-Autor. Mit Zak Penn blieb zwar einer von drei Autoren des zweiten Teils erhalten und natürlich ist die Diskussion nicht weniger müßig als jene um Ratner – doch vielleicht wäre es Hayter (aktuell für das ‚Watchmen‘-Skript verantwortlich) gewesen, der den letzten Widerstand zu einem etwas runderen Ende geführt hätte.
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Regisseur Brett Ratner macht bei seiner Inszenierung nicht einmal sonderlich viele grobe Fehler. Stattdessen hat er es mit einer Story zu tun, die sich einfach für größer hält, als sie ist. Von der Lauflänge her kürzer als der erste Teil, allerdings mit einem den zweiten Teil überbietenden Actionanteil, rennt der Film zu schnell durch seine Handlung und die Epik, die den Ereignissen verliehen werden soll, verpufft dadurch nahezu wirkungslos.
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Doch der Reihe nach: wie bereits den Vorgängern gelingt dem Film ein starker Auftakt. Die KZ-Szene in ‚X-Men‘, der spektakuläre Attentatsversuch in ‚X2‘; beides Startschüsse, die lange und gewichtig in die folgende Story nachhallen. ‚X3‘ gelingt dies zunächst mit den digital beeindruckend verjüngten Patrick Stewart und Ian McKellen, die der jungen Jean Grey einen Besuch abstatten und ihre immense Macht entdecken, danach mit einem Jungen, der sich vorm Badezimmerspiegel selbst verstümmelt, um seine Mutation zu verbergen. Ratner trifft hier voll den Ton der Vorgänger, bringt sowohl Handlungsrelevanz, als auch einfach einen schockierenden und in die Geschichte versetzenden ‚eyecatcher‘ unter.
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Es folgt die erste große Actioneinlage, in der die einzelnen Fähigkeiten der X-Men noch einmal kurz vorgestellt werden. Zugleich ist sie ein Zugeständnis an die Fans, die sich den ‚Danger Room‘, in dem die X-Männer und –Frauen eine Gefechtsübung simulieren, schon in den Vorgängern wünschten. Die eigentlichen Ereignisse setzt zum einen ein Mutantenkind namens Leech in Gang, in dessen Nähe jeder Mutant seine Kräfte verliert. Aus ihm wird ein Serum gewonnen, das den Mutanten Heilung verspricht. Zum anderen kehrt Jean Grey von den Toten zurück, ausgestattet mit einer verheerenden, zuvor von Professor Xavier unterdrückten Allmacht, die zur Bedrohung für alle werden kann. Magneto, fest davon überzeugt, dass die Regierung den Einsatz des Serums als Waffe gegen die Mutanten plant, will mit Jeans Hilfe zu einem entscheidenen Schlag gegen den Homo sapiens ausholen.
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Die Idee mit dem Serum ist nicht unbedingt die schlechteste, bietet sie doch als einzige Komponente des gesamten Films noch einen Zusammenhang zu dessen Unterbau, zu Themen wie Toleranz, dem Wunsch akzeptiert zu werden, Rassenhass und Selektion. Gleichzeitig steht er aber auch für das verwässerte Bild, das die Menschen hier abgeben. Gab es zuvor mit Senator Kelly, bzw. Colonel Stryker zwei entschlossene und radikale Mutantengegner auf Seiten der ‚normalen‘ Menschen, irrt diese dritte Partei hier etwas ziellos durch den Film. Mit Hank McCoy, genannt Beast, bekleidet ein Mutant ein Regierungsamt, hier und da entsteht mal ein Zwiespalt über den Einsatzzweck des Serums, aber letztlich wird der Konflikt im dritten ‚X-Men‘ ausgetragen, ohne dass der Mensch dabei wirklich etwas zu sagen hätte, weder als Täter, noch als Opfer (immerhin standen in den ersten Filmen die Einwohner New Yorks, bzw. die gesamte Menschenrasse auf dem Spiel). Auch macht Bösewicht Magneto stets den ersten Schritt und provoziert so natürlich auch dessen Folgen, was sein gesamtes Handeln in frage stellt und die eigentliche Brisanz der Grundidee immer wieder auskontert.
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Magnetos ‚Bruderschaft‘, mit der er in die Schlacht zieht, ist außerdem eine arg durchwachsene Sache. Die neuen Mutanten auf Seiten der Bösen wirken in ihrem Design mit Tattoos, schrägen Frisuren und Kostümen teils fast schon lächerlich und scheinen mehr einem postapokalyptischen Punkszenario zu entspringen, statt sich in die ‚X‘-Welt einzufügen. Etwas fehlt auch Ian McKellen diesmal zwischen den vielen aufrührerischen Reden und manchmal unschlüssigen Taten die Würde und Nachvollziehbarkeit, mit der er Magneto in den Vorgängern versah.
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Auf Seiten der Guten greifen die begabte Ellen Page als Kitty Pryde und Daniel Cudmore als mächtiger Collossus aktiver ins Geschehen ein und machen ihre Sache gut. Anna Paquins Rolle als Rogue, deren Verhältnis zu Bobby ‚Iceman‘ Drake durch ihre absorbierenden Kräfte erschwert wird, wird leider nicht besonders elegant zu Ende erzählt und aufgrund der neuen Charaktere wird ihre Screentime ebenso gekürzt, wie jene von James Marsden, der als Cyclops hier kaum über eine Randerscheinung hinauskommt. Halle Berry bekommt als Storm etwas mehr zu tun (was ihre Bedingung war, um überhaupt mitzuwirken), bei ihrer eigentlich recht einfallslosen Performance kann man sich aber fragen, ob es nicht interessantere Charaktere eher verdient gehabt hätten. Selbst DER Leading-Man der bisherigen Serie, Hugh Jackman als Wolverine, kommt beim letzten Widerstand nicht mehr so zur Geltung. Immerhin gesteht man ihm aber den großen Heldenmoment am Ende zu. Eine ziemliche Enttäuschung ist Angel, die erwachsene Version des Jungen aus der Anfangsszene, gespielt von Ben Foster. So, wie sie hier angelegt ist, ist seine Figur fast vollkommen überflüssig und bekommt zudem die mieseste Szene der gesamten Trilogie. Bei ihm ist einfach der Eindruck am stärksten, dass man ihn nur für einen eventuellen vierten Teil schon einmal vorsorglich in das Szenario quetscht. Voll und ganz überzeugen kann Famke Janssen, die eine optisch toll gestaltete, wirklich übermenschliche Bedrohung darstellt und den Kampf ihrer bewussten und ihrer instinktgetriebenen, unterdrückten Persönlichkeit sehr sehenswert herausarbeitet. Auch Kelsey Grammer gefällt als Beast.
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Insgesamt fehlt es ‚X-Men: Der Letzte Widerstand‘ an der Subtextstärke und des logisch aufgebauten Konfliktes der Vorgänger. Dies gleicht Brett Ratner durch einige bombastische Schauwerte aus, was den Film zumindest zur weit überdurchschnittlichen Unterhaltung macht. Leider wird die an vielen Ecken nicht konsequent zu Ende gedachte Handlung ihrem epischen Anspruch nicht vollauf gerecht und zuviele spannendere Subplots halbherzig aus den Vorläufern übernommen und letztlich dem Spektakel neuer Mutanten geopfert. Dennoch: mit guter Atmosphäre und einigen richtig starken Momenten überzeugt ‚Der Letzte Widerstand‘ als Abschluss einer großartigen Trilogie. Aber wer weiß, mit David Hayter... nein, lassen wir das...
X-Men 3 geht in die letzte Runde um die Saga der Mutanten und schliesst diese eigentlich perfekt ab. Der Film zeigt nun endlich die fehlenden Charaktere aus den Comic die mehr als nur sehr gut gelungen sind. Das einzige was mich wundert ist, das er für eine FSK 12 recht brutal ist. Doch aber auch damit kann ich als Fan leben. Bald kommt auch noch die Vorgeschichte zu Wolverine heraus, worauf ich mehr als nur gespannt bin!
Nach dem Weggang von Bryan Singer, der besonders bei Teil 2 eine großartige Leistung ablieferte, und noch viel wichtiger die Umbestzung mit Brett Retner, war klar, das Teil 3 nicht mit den Vorgängern mithalten würde können. Aber das alles so mies wird...
Leider rückt die Charakterisierung der von mir so geliebten Figuren wieder in den Hintergrund. Und die Handlungspfäden, die Teil 2 aufwarf, werden höchstens dürftig aufgegriffen und so gut wie garnicht weitergesponnen. Dabei bietet die Grundhandlung so viel Interessantes!
Eine weitere Trilogie, die beständig schlechter wird (Spiderman läßt grüßen). Hat man einen Theaterstar wie Ian McKellen eigentlich erpresst, damit er in diesem Schund mitspielt? Und hätte Vinne Jones nicht weiter einfach lässig in britischen Filmen die harte Sau spielen können? Das alles ist jedenfalls vor allem eins: überflüssig. Ich sage es gerne immer wieder: überreichlich Action und bunte Charaktere locken die sabbernden Massen vielleicht in großer Zahl ins Kino, aber Kassenerfolg heißt automatisch nicht qualitativ hochwertiger Film.
Leider bin ich sehr enttäuscht von diesem Film.. Da die ersten beiden Teilen wirklcih grandios waren, war dieser allerdings eher langweilig und öde. Der dritte Teil hat mich gar nicht überzeugen können. Was leider sehr schade ist
Zu den bekannten Helden gibt es nun belanglose Zusatzfiguren als Kanonenfutter in einer ermüdend ironiefreien Comic-Verfilmung. Geradezu lachhaft, wie ernst sich dieser spannungslose Zinnober nimmt, dem nur Freunde von einfallslosen Computerspielen etwas abgewinnen könnten.
Und kaum dass man den Anblick von Sexprotz Hugh Jackman oder der schönen Famke Janssen genießt, kommt die peinliche Halle Berry hereingesaust oder Ellen Page glotzt mit halboffenem Mund, knickt das Knie ab und macht 'nen Teenie-Buckel wie eine Standard-Figur der Sims. Unspannend, meist peinlich und überflüssig wie die raren Dialogperlen zwischen all dem Budenzauber: "Oh Gott!", "Was zur...?" und "Was hab ich getan?!"
Ein Guter Abschluss der Trilogie, dem man den Wechsel auf dem Regiestuhl kaum anmerkt. Brett Ratner hat die Atmosphäre und das Wesen, das sein Vorgänger in den vorherigen Film geschaffen hat, sehr gut fortgeführt. Der Actionanteil ist in etwas gleich dem des zweiten und bietet eine gigantische Schlacht zwischen Mutanten im Finale. Leider kommen einige neu eingeführt Figuren, die mit Sicherheit mehr Potezial gehabt hätten, im Film zu kurz, aber das tut der Unterhaltung keinen Abbruch. Darüber hinaus bietet dieser Teil am Ende einen Cliffhanger, der trotz Abschluss der Trilogie, Möglichkeiten für weitere Teile lässt.
Kritiker — Ganz gut 6.2
Der Film X-Men: Der Letzte Widerstand wurde von 45 Kritikern bewertet.
Fricki76: Asianfilmweb.de
Schon 2000 und 2003 erfreuten uns die berühmten Marvel-Comic Helden um Professor Xavier (Patrick Stewart) in ihrem Kampf um Anerkennung bei den normalen Menschen als auch untereinander. Nun ist der dritte und letzte Teil in den Kinos.
Nachdem die Mutanten in „X Men II“ gemeinsam den Bösewicht Stryker erledigt haben, ist Ruhe eingekehrt. Man trauert um Dr. Jean Grey (Famke Janssen), die im finalen Kampf ihr Leben ließ. Doch ungeahnt taucht diese wieder auf, wenn auch nicht so, wie erwartet. Dr. Xavier hatte Jean einst geholfen, ihre düstere Seite, die er Phönix nannte, zu zähmen. Diese ist nun nicht mehr zu kontrollieren und eine fürchterliche, entfesselte Waffe, die schon früh im Film ihren ehemaligen Geliebten Cyclops tötet.
Nachdem der erste Mutant in der US-Regierung, Dr. McCoy alias Beast den X-Men Informationen über ein Heilmittel zuträgt, drohen die X-Men zu entzweien. Die einen wollen so wie sie sind anerkannt werden, die anderen sehen eine Chan… — Mehr
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sushi25: movie-fan.de
Aufgrund der Masse der neu eingeführten Charaktere hat man eher das Gefühl, den Piloten einer Fernsehserie, denn den letzten Teil einer Trilogie vor sich zu haben.
Schade drum, weniger wäre mehr gewesen. Nur für Fans des Franchises zu empfehlen.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Bei Comic-Verfilmungen bin ich meist ein wenig skeptisch, da mir außer “Spiderman” und “Sin City” noch nicht viel wirklich Gutes untergekommen ist. Die drei X-Men-Filme bilden da eine weitere Ausnahme, die mit jedem Film besser wird. Vor allem wird eine interessante Story gesponnen, die trotz all der Mutantenkräfte irgendwie realistsich und nicht so abgedreht klingt wie bei manch anderem Marvel-Movie. Und beim großen Endkampf hing nicht nur mir der Kiefer vor Staunen runter…
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Der Comic macht's möglich. Sterben und (auf-)leben lassen, so herum wird?s gespielt bei den "X-Men"-Produzenten. Mit Mystique (Rebecca Romijn-Stamos) nimmt's als solcher nun doch endgültig ein Ende; Professor Xavier (Patrick Stewart) vergeht ebenso im Teilchensalat wie Zyklop (James Marsden); dafür darf Jean Grey (Famke Janssen), Mutantin mit unberechenbaren telekinetischen Kräften, plötzlich als Phönix wieder auf der Bildfläche erscheinen und für jede Menge sprichwörtlichen Wirbel sorgen. Überdies droht am vermeintlichen Ende der Filmtrilogie neben einem neuen Regisseur auch noch The Cure: das Heilmittel zur Mutation. Oh Bryan Where Art Thou...?
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Kommentare — Ganz gut 6.9
Der Film X-Men: Der Letzte Widerstand wurde von 4755 Mitgliedern bewertet.
TheNumber 2009/12/28 10:11:56
ich fand den film ziemlich gut, denn er ist spannend, die Schauspieler sind gut und die Handlung ist in Ordnung. Ich find gut, dass das Ende nicht so endet, dass alle Guten überleben und alle Bösen sterben(vgl. Charles Xavier, Magneto).
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TheNumber 2009/12/28 10:16:09
ich finde ihn eigentlich auch besser als die anderen beiden Teile und mir haben die Drehorte noch gut gefallen
LordConstantine 2009/12/18 06:05:17
Für mich irgendwie der schlechteste der X-Men Filme, trotzdem immernoch ganz gut.
Wer die ersten 2 Teile gesehen hat, kann den dritten nicht mehr auslassen.
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kinogaengerin 2009/11/25 10:12:45
Super Umsetzung des Dark Phoenix, aber zuviele Hauptdarsteller geben hier im Laufe der Story den Löffel ab. Bombastische Effekte, aber dank entwickeltem Heilmittel unbefriedigendes Ende!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
GunSpeed 2009/10/17 15:53:16
Der 3. Teil der Reihe bricht etwas ein ... aber dennoch gute Unterhaltung für den Fan von Comic-Verfilmungen! Go Wolverine Go!
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xXxWantedxXx 2009/10/17 09:45:23
großes Finale der Original-Trilogie von X-Men - viel Action, gute Effekte, gute Schauspieler
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Nemsis 2009/09/11 22:20:00
Dieser Teil schwächelt ein wenig zu den Vorgängern. Zwar noch bessere Effekte, aber irgendwie hat dieser Teil nichts.
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Bandrix 2009/07/27 16:27:11
Toller Film!! Geniale Spezialeffekte sorgen für Gänsehaut wenn am Schluss die Golden Gate Bridge aus ihren Angeln gehoben wird und auf Alcatraz niederfährt - Klasse
Auch die Story ist erstklassig, die Figuren gewinnen an Tiefe. Dies ist aber auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt am Finale der Trilogie. Es werden einfach zu viele neue Charaktere eingeführt, wodurch der Film sich nicht mehr so sehr auf seine Hauptargonisten bezieht.
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annaberlin 2009/07/08 10:38:31
Ziemlich langweiliger Knallbonbon-Actionfilm, der wie Harry Potter für Mutierte wirkt.
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derblonde 2009/07/04 16:29:06
Bißchen kurz geraten. Leider.
Kein Qualitätsverlust und rundum gelungener Abschluß der Mutantentrilogie.
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Yuhlia 2009/07/02 17:11:54
Man hätte die Story noch ein wenig ausbauen können und den FIlm verlängern, rausgekommen ist jedocj ein krönender Abschluss der Saga.
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aWu 2009/06/25 21:47:31
Mit Abstand berster Teil der Reihe!
Zur 10 oder gar Lieblingsfilm... hat wirklich nicht mehr viel gefehlt!
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kom4 2009/06/16 20:43:53
Und der vorerst letzte Teil der zusammenhängenden X-Men-Geschichten. Aber das Ende lässt noch auf einen weiteren Teil hoffen.
Für mich jedenfalls ganz großes Kino, wie die zwei Vorgänger, weil ScienceFiction gepaart wird mit Action und trockenen Charakteren.
Action: 10 Punkte
Science Fiction: 10 Punkte
Spannung: 10 Punkte
Gesamt: 10 Punkte
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Cirdan121 2009/05/17 18:38:44
Der Erste war Spitze, der Zweite war ok, aber was bitte schön ist mit diesem Film passiert? Absolut nicht mein Ding, gefühlte 100 neue Mutanten mit abstrusen oder sinnlosen Fähigkeit, Magneto hat keinen wirklichen Gegenpart mehr und mit dem "Heilmittel" vernichtet sich die Hälfte der Mutanten. Action um jeden Preis, größere, längere, skurillere und sinnlosere Schlachten. das ist schoon Matrix 3 und Herr der Ringe 2 zum Verhängniss geworden, nun der nächste Film.
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Mawazh 2009/05/17 02:53:14
Vernünftiges Ende der Trilogie, aber weiterhin nichts Besonderes.
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Haze 2009/05/16 02:39:24
Seinen Vorgängern zwar unterlegen aber trotzdem ein nettes Spektakel mit jeder Menge Action und neuen Mutanten.
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shadowofrosiel 2009/05/14 22:32:22
Guter Abschluß der 'X-Men'-Trilogie mit wenigen, aber spektakulären Actionszenen, guten CGI-Effekten und einer durchschnittlichen Story. Ein bisschen weniger Kitsch hätte den Film mehr aus dem Hollywood-Einheits-Brei gehoben.
Trotzdem ein guter Film.
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terreur 2009/05/14 13:48:21
Mit Abstand der schlechteste X-Men Film.
Liegt an folgenden Punkten:
- hirnrissige Dialoge
- schwachsinnige Story
- überzogener Showdown
- dümmliche neue Superhelden, es waren schon in Teil 2 zu viele...
KURZ: MIST!
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G.a.G Spencer 2009/04/21 12:59:49
Wunderbarer Abschluss der X-Man-Reihe ! Bester Teil der Reihe !
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ChristiansFoyer 2009/03/12 00:33:31
Der Abschluss der Mutanten-Trilogie kann (wie so oft bei dritten Teilen) nicht ganz mit seinen Vorgängern mithalten. Betrachtet man die Produktionsgeschichte von ‚X-Men: Der Letzte Widerstand‘ hätte es jedoch schlimmer kommen können. Der Absprung von Regisseur Bryan Singer zugunsten der Wiederbelebung des DC-Recken ‚Superman‘ stieß den Fans schwer auf. Der zunächst als Nachfolger angedachte Matthew Vaughn sprang einige Wochen vor Beginn der Dreharbeiten aufgrund der vielzitierten „künstlerischen Differenzen“ ab. Sein Nachfolger widerum sorgte endgültig für Skepsis. Brett Ratner, der wohl vor allem Dank der ‚Rush Hour‘-Reihe und des missglückten ‚Roter Drache‘-Remakes nicht den besten Ruf genießt, traute man beim besten Willen nicht zu, die komplexe Saga würdig zu Ende zu erzählen. Dass der möglicherweise sogar wichtigere Mann, nämlich David Hayter, nicht mehr an Bord war, schien weniger zu interessieren. Hayter nämlich schrieb das Drehbuch des ersten Teils und arbeitete am zweiten als Co-Autor. Mit Zak Penn blieb zwar einer von drei Autoren des zweiten Teils erhalten und natürlich ist die Diskussion nicht weniger müßig als jene um Ratner – doch vielleicht wäre es Hayter (aktuell für das ‚Watchmen‘-Skript verantwortlich) gewesen, der den letzten Widerstand zu einem etwas runderen Ende geführt hätte.
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Regisseur Brett Ratner macht bei seiner Inszenierung nicht einmal sonderlich viele grobe Fehler. Stattdessen hat er es mit einer Story zu tun, die sich einfach für größer hält, als sie ist. Von der Lauflänge her kürzer als der erste Teil, allerdings mit einem den zweiten Teil überbietenden Actionanteil, rennt der Film zu schnell durch seine Handlung und die Epik, die den Ereignissen verliehen werden soll, verpufft dadurch nahezu wirkungslos.
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Doch der Reihe nach: wie bereits den Vorgängern gelingt dem Film ein starker Auftakt. Die KZ-Szene in ‚X-Men‘, der spektakuläre Attentatsversuch in ‚X2‘; beides Startschüsse, die lange und gewichtig in die folgende Story nachhallen. ‚X3‘ gelingt dies zunächst mit den digital beeindruckend verjüngten Patrick Stewart und Ian McKellen, die der jungen Jean Grey einen Besuch abstatten und ihre immense Macht entdecken, danach mit einem Jungen, der sich vorm Badezimmerspiegel selbst verstümmelt, um seine Mutation zu verbergen. Ratner trifft hier voll den Ton der Vorgänger, bringt sowohl Handlungsrelevanz, als auch einfach einen schockierenden und in die Geschichte versetzenden ‚eyecatcher‘ unter.
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Es folgt die erste große Actioneinlage, in der die einzelnen Fähigkeiten der X-Men noch einmal kurz vorgestellt werden. Zugleich ist sie ein Zugeständnis an die Fans, die sich den ‚Danger Room‘, in dem die X-Männer und –Frauen eine Gefechtsübung simulieren, schon in den Vorgängern wünschten. Die eigentlichen Ereignisse setzt zum einen ein Mutantenkind namens Leech in Gang, in dessen Nähe jeder Mutant seine Kräfte verliert. Aus ihm wird ein Serum gewonnen, das den Mutanten Heilung verspricht. Zum anderen kehrt Jean Grey von den Toten zurück, ausgestattet mit einer verheerenden, zuvor von Professor Xavier unterdrückten Allmacht, die zur Bedrohung für alle werden kann. Magneto, fest davon überzeugt, dass die Regierung den Einsatz des Serums als Waffe gegen die Mutanten plant, will mit Jeans Hilfe zu einem entscheidenen Schlag gegen den Homo sapiens ausholen.
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Die Idee mit dem Serum ist nicht unbedingt die schlechteste, bietet sie doch als einzige Komponente des gesamten Films noch einen Zusammenhang zu dessen Unterbau, zu Themen wie Toleranz, dem Wunsch akzeptiert zu werden, Rassenhass und Selektion. Gleichzeitig steht er aber auch für das verwässerte Bild, das die Menschen hier abgeben. Gab es zuvor mit Senator Kelly, bzw. Colonel Stryker zwei entschlossene und radikale Mutantengegner auf Seiten der ‚normalen‘ Menschen, irrt diese dritte Partei hier etwas ziellos durch den Film. Mit Hank McCoy, genannt Beast, bekleidet ein Mutant ein Regierungsamt, hier und da entsteht mal ein Zwiespalt über den Einsatzzweck des Serums, aber letztlich wird der Konflikt im dritten ‚X-Men‘ ausgetragen, ohne dass der Mensch dabei wirklich etwas zu sagen hätte, weder als Täter, noch als Opfer (immerhin standen in den ersten Filmen die Einwohner New Yorks, bzw. die gesamte Menschenrasse auf dem Spiel). Auch macht Bösewicht Magneto stets den ersten Schritt und provoziert so natürlich auch dessen Folgen, was sein gesamtes Handeln in frage stellt und die eigentliche Brisanz der Grundidee immer wieder auskontert.
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Magnetos ‚Bruderschaft‘, mit der er in die Schlacht zieht, ist außerdem eine arg durchwachsene Sache. Die neuen Mutanten auf Seiten der Bösen wirken in ihrem Design mit Tattoos, schrägen Frisuren und Kostümen teils fast schon lächerlich und scheinen mehr einem postapokalyptischen Punkszenario zu entspringen, statt sich in die ‚X‘-Welt einzufügen. Etwas fehlt auch Ian McKellen diesmal zwischen den vielen aufrührerischen Reden und manchmal unschlüssigen Taten die Würde und Nachvollziehbarkeit, mit der er Magneto in den Vorgängern versah.
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Auf Seiten der Guten greifen die begabte Ellen Page als Kitty Pryde und Daniel Cudmore als mächtiger Collossus aktiver ins Geschehen ein und machen ihre Sache gut. Anna Paquins Rolle als Rogue, deren Verhältnis zu Bobby ‚Iceman‘ Drake durch ihre absorbierenden Kräfte erschwert wird, wird leider nicht besonders elegant zu Ende erzählt und aufgrund der neuen Charaktere wird ihre Screentime ebenso gekürzt, wie jene von James Marsden, der als Cyclops hier kaum über eine Randerscheinung hinauskommt. Halle Berry bekommt als Storm etwas mehr zu tun (was ihre Bedingung war, um überhaupt mitzuwirken), bei ihrer eigentlich recht einfallslosen Performance kann man sich aber fragen, ob es nicht interessantere Charaktere eher verdient gehabt hätten. Selbst DER Leading-Man der bisherigen Serie, Hugh Jackman als Wolverine, kommt beim letzten Widerstand nicht mehr so zur Geltung. Immerhin gesteht man ihm aber den großen Heldenmoment am Ende zu. Eine ziemliche Enttäuschung ist Angel, die erwachsene Version des Jungen aus der Anfangsszene, gespielt von Ben Foster. So, wie sie hier angelegt ist, ist seine Figur fast vollkommen überflüssig und bekommt zudem die mieseste Szene der gesamten Trilogie. Bei ihm ist einfach der Eindruck am stärksten, dass man ihn nur für einen eventuellen vierten Teil schon einmal vorsorglich in das Szenario quetscht. Voll und ganz überzeugen kann Famke Janssen, die eine optisch toll gestaltete, wirklich übermenschliche Bedrohung darstellt und den Kampf ihrer bewussten und ihrer instinktgetriebenen, unterdrückten Persönlichkeit sehr sehenswert herausarbeitet. Auch Kelsey Grammer gefällt als Beast.
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Insgesamt fehlt es ‚X-Men: Der Letzte Widerstand‘ an der Subtextstärke und des logisch aufgebauten Konfliktes der Vorgänger. Dies gleicht Brett Ratner durch einige bombastische Schauwerte aus, was den Film zumindest zur weit überdurchschnittlichen Unterhaltung macht. Leider wird die an vielen Ecken nicht konsequent zu Ende gedachte Handlung ihrem epischen Anspruch nicht vollauf gerecht und zuviele spannendere Subplots halbherzig aus den Vorläufern übernommen und letztlich dem Spektakel neuer Mutanten geopfert. Dennoch: mit guter Atmosphäre und einigen richtig starken Momenten überzeugt ‚Der Letzte Widerstand‘ als Abschluss einer großartigen Trilogie. Aber wer weiß, mit David Hayter... nein, lassen wir das...
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FordFairlane 2009/03/05 16:06:08
X-Men 3 geht in die letzte Runde um die Saga der Mutanten und schliesst diese eigentlich perfekt ab. Der Film zeigt nun endlich die fehlenden Charaktere aus den Comic die mehr als nur sehr gut gelungen sind. Das einzige was mich wundert ist, das er für eine FSK 12 recht brutal ist. Doch aber auch damit kann ich als Fan leben. Bald kommt auch noch die Vorgeschichte zu Wolverine heraus, worauf ich mehr als nur gespannt bin!
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Stefan Ishii 2009/02/27 11:17:49
Nach dem Weggang von Bryan Singer, der besonders bei Teil 2 eine großartige Leistung ablieferte, und noch viel wichtiger die Umbestzung mit Brett Retner, war klar, das Teil 3 nicht mit den Vorgängern mithalten würde können. Aber das alles so mies wird...
Leider rückt die Charakterisierung der von mir so geliebten Figuren wieder in den Hintergrund. Und die Handlungspfäden, die Teil 2 aufwarf, werden höchstens dürftig aufgegriffen und so gut wie garnicht weitergesponnen. Dabei bietet die Grundhandlung so viel Interessantes!
Wirklich sehr enttäuschend!
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doctorgonzo 2009/01/22 01:23:05
Eine weitere Trilogie, die beständig schlechter wird (Spiderman läßt grüßen). Hat man einen Theaterstar wie Ian McKellen eigentlich erpresst, damit er in diesem Schund mitspielt? Und hätte Vinne Jones nicht weiter einfach lässig in britischen Filmen die harte Sau spielen können? Das alles ist jedenfalls vor allem eins: überflüssig. Ich sage es gerne immer wieder: überreichlich Action und bunte Charaktere locken die sabbernden Massen vielleicht in großer Zahl ins Kino, aber Kassenerfolg heißt automatisch nicht qualitativ hochwertiger Film.
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*Sweety* 2009/01/09 22:13:44
Leider bin ich sehr enttäuscht von diesem Film.. Da die ersten beiden Teilen wirklcih grandios waren, war dieser allerdings eher langweilig und öde. Der dritte Teil hat mich gar nicht überzeugen können. Was leider sehr schade ist
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König Leonidas 2009/01/02 12:03:08
Typisches Hollywood Blockbuster-Kino mit guten Effekten und top Action..
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Darbon 2009/01/01 22:41:26
Zu den bekannten Helden gibt es nun belanglose Zusatzfiguren als Kanonenfutter in einer ermüdend ironiefreien Comic-Verfilmung. Geradezu lachhaft, wie ernst sich dieser spannungslose Zinnober nimmt, dem nur Freunde von einfallslosen Computerspielen etwas abgewinnen könnten.
Und kaum dass man den Anblick von Sexprotz Hugh Jackman oder der schönen Famke Janssen genießt, kommt die peinliche Halle Berry hereingesaust oder Ellen Page glotzt mit halboffenem Mund, knickt das Knie ab und macht 'nen Teenie-Buckel wie eine Standard-Figur der Sims. Unspannend, meist peinlich und überflüssig wie die raren Dialogperlen zwischen all dem Budenzauber: "Oh Gott!", "Was zur...?" und "Was hab ich getan?!"
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Uwe24944 2008/12/28 23:15:28
Super Film sehens wert
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Kubrick_obscura 2008/06/09 15:40:10
Nicht ganz so gut wie der zweite und der erste Teil, aber immernoch gute Blockbuster-Unterhaltung.
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Mr.Floppy 2008/03/16 03:09:11
Stärkster Teil der bisherigen Triologie. Bald erscheint Teil 4. Ich bin gespannt.
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jackii93 2008/03/13 13:09:04
mittelmäßiger abschluss der nur etwas für comic fans ist !
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knappi01 2008/02/25 09:42:56
Ein Guter Abschluss der Trilogie, dem man den Wechsel auf dem Regiestuhl kaum anmerkt. Brett Ratner hat die Atmosphäre und das Wesen, das sein Vorgänger in den vorherigen Film geschaffen hat, sehr gut fortgeführt. Der Actionanteil ist in etwas gleich dem des zweiten und bietet eine gigantische Schlacht zwischen Mutanten im Finale. Leider kommen einige neu eingeführt Figuren, die mit Sicherheit mehr Potezial gehabt hätten, im Film zu kurz, aber das tut der Unterhaltung keinen Abbruch. Darüber hinaus bietet dieser Teil am Ende einen Cliffhanger, der trotz Abschluss der Trilogie, Möglichkeiten für weitere Teile lässt.
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