XXY
XXY (2007), ES/AR/FR Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.06.2008
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von Lucía Puenzo, mit Ricardo Darín und Valeria Bertuccelli
Alex ist fünfzehn – und trägt ein großes Geheimnis in sich. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen. Alex’ Eltern sind mit ihr aus Buenos Aires nach Uruguay gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Aber auch an diesem wilden, abgelegenen Küstenstreifen sehen sie sich schnell der gleichen Intoleranz gegenüber: bald tauchen neue Gerüchte auf. Aber alles, was Alex für den Moment möchte ist, dass die Dinge gleich bleiben. Keine Medikamente mehr, keine Umzüge, keine neuen Schulen. Ihr Körper überfordert sie zunehmend. Als ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch kommt, stellen sich plötzlich neue Fragen. Zudem übt Alex auf dessen Sohn Alvaro eine ganz besondere Faszination aus.
Cast & Crew
-
Lucía Puenzo
-
Ricardo Darín
-
Valeria Bertuccelli
-
Germán Palacios
-
Carolina Pelleritti
-
Martín Piroyansky
-
Inés Efron
Regie
Schauspieler
-
Guillermo Angelelli
-
César Troncoso
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Washington
-
Jean Pierre Reguerraz
-
Lucía Puenzo
- Genre
- Coming Out, Coming of Age-Film
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Uruguay
- Handlung
- Clownfisch, Eltern-Kinder-Beziehung, Hermaphrodit, Identitätskrise, Intersexualität, Jugendlicher, Schüchternheit, Sexuelle Belästigung, Soziales Geschlecht, Teenage Angst, Transsexualität
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Drehbuch
Filmdetails XXY
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Kritiken (6) — Film: XXY
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenDas XXY-Syndrom, fachsprachlich auch Klinefelter-Syndrom genannt, beschreibt eine Genommutation im Chromosomensatz von Männern. Diese haben, anders als nicht betroffene, ein zusätzliches X-Chromosom. Dies führt zwangsläufig zu einer Feminisierung mit unterschiedlichen Symptomen wie verminderter Bartwuchs, Ausbildung von Brustdrüsen oder einer Schrumpfung der Hoden. Das gleichnamige argentinische Drama behandelt nicht direkt das Klinefelter-Syndrom, sondern den Fall eines Hermaphroditismus, einer “Zwittrigkeit” einer jungen Teenagerin.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenJede Szene in diesem bitterernsten Film ist hochproblematisch, kann verletzen und ist darum so wichtig. Es fallen Worte und nicht immer die richtigen, ganz so wie in unserer Realität. In den Zwischenräumen baut die Regisseurin Lucía Puenzo den Rahmen einer Teenagergeschichte, die jeder, der mal pubertiert hat, nachfühlen kann.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenDas Thema, mit welchem sich Puenzo nunmehr in XXY auseinandersetzt, ist: Mann oder Frau – was will Alex sein? Wobei die Frage vielmehr lauten müsste, was will Alex’ Umgebung, dass Alex wird? Eingeleitet und ausgeleitet wird der Film mit der Ankunft und Verabschiedung von Sulis Freundin Erika (Carolina Pelleritti), die gemeinsam mit ihrem Mann Ramiro (Germán Palacios), einem Schönheitschirurgen, und ihrem Sohn Alvaro (Martín Piroyanski) Alex und ihre Eltern besucht. Man darf es als Sulis Wunsch erachten, Klarheit für ihre Tochter zu schaffen, indem Ramiro Alex kastrieren soll. Néstor selbst weiß nichts davon, kommt jedoch letztlich ebenso schnell darauf wie Alex selbst.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenLangsam entfaltet Lucía Puenzo ihre sensible Geschichte über die Angst vor dem Anderssein, den Zwang zur "Normalisierung" und die Selbstbestimmung über den eigenen Körper als ein Plädoyer für Toleranz und Freiheit. In blaugrünes Licht getauchte Szenerien verstärken visuell den Zustand der seelischen Verstörtheit der jungen Protagonistin, die zwar einem latenten Voyeurismus ausgesetzt ist, von der Kamera jedoch nie zur Schau gestellt wird.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie junge argentinische Regisseurin nähert sich den Figuren sehr behutsam an und zeichnet die Konflikte angenehm unspektakulär. Das Heranwachsen und die Selbstfindung der Hauptfigur und ihrer Eltern wird in stillen Bildern und reduzierten Dialogen geschildert. Durch die Ausstrahlung der Hauptdarsteller fällt der Zugang zu der ungewöhnlichen Protagonistin sehr einfach.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenInés Efron liefert als Alex eine beeindrucke Vorstellung ab in diesem stillen und trotzdem bildgewaltigen Debüt, mit dem der argentinischen Regisseurin Lucía Puenzo dank der sensibel erzählten Geschichte über die komplizierte Suche nach der eigenen Sexualität ein kleines Meisterwerk gelungen ist.
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Kommentare (18) — Film: XXY
Kommentar schreibenhablo92 2011/12/10 23:48:09
Kommentar löschenEine solch eigenartige Stimmung habe ich in keinem bisherigen Film kennengelernt.
Wortkarg, traurig, abstoßend, erschütternd und dennoch faszinierend.
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lizzisfilm 2011/11/17 20:02:07
Kommentar löschenin diesem Film wird mehr ohne Worte gesagt, was mir besonders gut gefällt. Vor allem hat mich die große Liebe des Vaters zu Alex berührt, der sein Kind nimmt, wie es ist - es ist "perfekt" als das, was es ist. Alex, charakterstark, möchte einfach sie selbst sein, weder "nur" ein mädchen noch "umgepolt" als Junge.
ein Film über Familie, Liebe, erwachsenwerden und zu sich selbst stehen ... und das alels an einer wunderschönen Küste von Uruguay.
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filmschauer 2011/05/31 17:49:39
Kommentar löschen"XXY" greift ein sehr schwieriges Thema auf, welches man so nur ganz selten zu Gesicht bekommt: Die Intersexualität eines jungen Menschen, was gemeinhin auch unter dem Begriff 'Zwitter' bekannt ist. Die 15jährige Alex, Hauptfigur und mit dem auffallend zweideutigen Namen ausgestattet, lebt eigentlich als Mädchen und ist auf bestimmte Hormonpräparate angewiesen, weil sie ansonsten sich immer mehr zum männlichen Geschlecht hin entwickeln würde. Entsprechend schwierig gestaltet sich ihre Pubertät und die sich drängende Frage, welche Richtung nun eingeschlagen werden soll. Eine Entscheidung, die wohl kein Außenstehender entsprechend nachempfinden kann. Sehr behutsam und respektvoll bereitet die argentinische Regisseurin Lucía Puenzo dieses Schicksalsdrama auf, ohne die Andersartigkeit als solches zu verunglimpfen oder mehr als nötig zu präsentieren. Denn schnell wird klar, dass nicht Alex das Problem ist, sondern die Gesellschaft an sich, die offenkundig damit nicht umgehen kann. Sehr positiv an dem Film ist neben den subtilen wie wirkungsvollen Momenten die authentische Darstellerriege wie die der Eltern oder Alvaros Familie, welche ins Haus eingeladen wurden. All jene erfahren ebenso viel Beachtung wie die Protagonistin. Besonders Alvaros Gefühlswelt zeigt die andere Seite der Medaille beim Umgang mit der Intersexualität und erleichtert auch auf diesem Wege den Zugang zu Alex. Manchmal wirkt der Plot zwar etwas orientierungslos, was aber auch gut die innere Zerrissenheit aller Beteiligten widerspiegeln kann. Puenzo vermeidet gängige Coming-of-Age-Klischees und spielt sich auch nicht als große Problemlöserin auf. Darum verwundert es nicht, dass wir es eher mit einem unerwarteten Ausgang zu tun haben, was aber im Nachhinein sehr gut passt. So unvergleichlich und einzigartig wie Alex selbst ist eben auch "XXY". Empfehlenswertes Kino aus dem fernen Argentinien.
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momopipi 2011/03/12 11:38:43
Kommentar löschenWenn es zeitlich verschobene Parallelwelten gibt, dann würde ich mein früheres Ich davor warnen den Film zu gucken, denn seit gefühlten 24 Stunden ist mein Genitalbereich auf etwa -5 Kelvin abgekühlt. Der Film thematisiert die unglückliche Leidensgeschichte einer Person mit den Geschlechtsmerkmalen beider Geschlechter. Ich kann leider nicht definieren, was ich an dem Film gut finden soll. Gleichzeitig fallen mir keine klaren negativen Aspekte ein. Daher die neutrale 5p Wertung.
Man wird nicht mit energievollen Dialogen konfrontiert. Es passiert insgesamt 2-3 mal etwas echt krasses und dann wird man mit den schon fast stummen Dauerszenen alleine gelassen. Der Regisseur will mit dem schweigsamen Verhalten der ganzen Charaktere etwas erreichen, mich erreicht es aber nicht :(
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CarrionFairy 2011/02/24 11:49:19
Kommentar löschenwow, was für ein wahnsinnig schöner film, von dem ich niemals gedacht hätte, dass er mir ein so fremdes thema so nahe bringen könnte.
die nachvollziehbarkeit und menschlichkeit der charaktere hat mich schier überwältigt. trotz der für die meisten menschen weit entfernten rahmenhandlung habe ich vordergründig doch die zarten liebeskeime und sexuellen erfahrungen, die es nur in der pubertät geben kann, gesehen.
niemals sonst im leben ist das gegenüber so fremd und so aufregend. niemals mehr ist alles so prickelnd verzweifelt und sehnsüchtig.
die thematik der geschlechtsfindung, der sexuellen orientierung, die vorurteile der gesellschaft und die konsequenzen für das erwachsenwerden sowie die normalisierung der familie sind hier nur exemplarisch und doch so fantastisch in szene gesetzt.
die großartige, kühle kulisse mit einer landschaft, die mich persönlich im tiefsten inneren getroffen hat, hat zu der stimmung des films mMn einen löwenanteil beigetragen. schwer und leichtlebig - ja, das gibt es auch zusammen.
der film hat mir mehrmals das herz gebrochen.
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Andy Dufresne 2011/06/03 06:03:42
Antwort löschenWow der Film ist mal völlig an mir vorübergegangen.
Aufgrund dessen was du geschrieben hast muss ich mal schauen das sich das ändert.
Ein echter Herzblutkommentar!
alice_burton 2011/02/24 00:37:26
Kommentar löschenZuerst recht zkeptisch, war ich zwischenzeitlich sehr positiv überrascht von dem Film. Spannende Bilder, richtig gut gesetzes Licht, sehr gute Dialoge. Und Respekt an die jungen Schauspieler!
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ihre-herrlichkeit 2011/02/17 11:12:21
Kommentar löschen"so bin ich dann auch nicht verzagt
wenn einer zu mir fick dich sagt" (Rammstein - Zwitter)
Ich bin gespannt...
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Filmkenner77 2010/09/28 13:25:01
Kommentar löschenEinfühlsam erzähltes, ruhiges Drama vor schöner Kulisse. Authentisch und ungeschönt.
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Juli.soundso 2010/02/18 22:59:26
Kommentar löschenDas so heikle Thema Intersexualität wird hier sowohl feinfühlig, als auch drastisch dargestellt, wobei letzteres leider häufiger in unserer Gesellschaft der Fall ist - hauptsächlich in Form von Kategorisierung. Leider, und das wurde sehr schön deutlich, können es nur wenige unterlassen, Personen (nicht nur Menschen wie Alex) in eine Kategorie einordnen zu wollen. Und genau das ist womöglich das eigentliche Leiden, nicht der Genfehler an sich...
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Kill_Diether 2009/12/09 22:58:53
Kommentar löschenWahrscheinlich musste die intakte, ihr Kind
bedingungslos liebende Familie in der schönen
Landschaft als Rahmen für die schwierige
Geschichte so sein. Auch, dass der Vater, mit viel Freizeit, scheinbar gut verdient und sich mit der Mutter voll auf auf den Konflikt konzentrieren kann.
Was aber stört, ist der glückliche Zufall, dass beim spontanen Sex mit einem Jungen, dessen Homophilie vorausgesetzt wird.
Ebenso unglaubwürdig ist die Belästigungsszene, welche
verdeutlichen soll, aber über das Ziel hinaus schießt.
Der Film führt jedoch mit guten Schauspielern und Bildern in die Welt eines besonderen Menschen.
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Stefan Ishii 2009/06/22 12:23:12
Kommentar löschenDieser Film hat mich wirklich überzeugt. Insbesondere weil er niemals ins Melodramatische abdriftet und dem Zuschauer etwas Freiraum in der Interpretation läßt. Auch ist der Film thematisch sehr vielschichtig und gleichzeitig eher unkompliziert.
Fast mehr als die Figur der Alex faszinierten und interessierten mich der Vater (Problematik der Entscheidung über das Leben des Kindes) sowie der Junge Alvaro (ebenfalls eine Identitätsfindung). Beide Schauspieler (Ricardo Darín aus "Nine Queens" bzw. Martín Piroyansky) waren großartig. Aber natürlich war Inés Efron als Alex herausragend.
Insgesamt fand ich "XXY" erheblich besser als Lucía Puenzos zweiten Film "El niño pez", der auf der Berlinale 2009 lief.
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Lorion42 2009/04/13 23:38:07
Kommentar löschenEin Film der alles richtig macht und trotzdem nicht ganz funktioniert. Schauspielleistung und Charakterzeichnung sind herausragend. Die Geschichte, die die einzelnen Szenen zusammenhällt kann den Film aber nicht über 90 Minuten retten und verfängt sich in Längen. Schade
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ozlow 2009/03/19 15:14:52
Kommentar löschenKann nicht behaupten, dass ich den Film besonders mochte, aber er hat zweifelsohne eine Qualität die sich nicht leugnen lässt. Wirklich gute Schauspieler, Bilder die mir immer noch im Kopf hängen und eine einzigartige Hauptfigur. Sicher ein Ausnahmefilm - wenn auch in Deutschland genial unkorrekt als Exploitationstreifen beworben...
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T.E.S.S.A 2009/03/05 19:05:37
Kommentar löschennur den unpassenden titel hat negative punkte gesammelt. ansonsten verdient "XXY" aufmerksamkeit und begeisterung. in der film werden viele themen behandelt-es geht nicht nur um intersexualität und die brutalität und unverständnis unserer gesellschaft und der medizin gegenüber betroffene personen, sondern auch um erwachsen werden, um begehren und begehrt werden und vor allem- um die freiheit über sich selbst zu bestimmen. ein sehr sinnlicher film, der den zuschauer lange beschäftigt.
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anami 2009/01/15 01:03:25
Kommentar löschenDas Thema der Zweigeschlechtlichkeit lädt ja geradezu dazu ein, voreilig und plakativ zu (re-)agieren. Um so erfreulicher ist es, einen Film zu sehen, der weit davon entfernt ist: So sensibel und feinfühlig, wie Lucía Puenzo den momentanen Alltag von Alex erzählt, kann nur berühren. Da ist ausschließlich die Namensfindung der Hauptfigur Klischee. Aber sei's drum...
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annaberlin 2008/10/09 10:58:59
Kommentar löschenBerührendes Drama über die heranwachsende Alex, die im biologischen Sinn sowohl Mann als auch Frau ist. Dass sie weder in die tradierte Frauen- noch in die Männerrolle passt, zeigt auch, dass Geschlechterrollen konstruiert sind. Grausam, wie die Gleichaltrigen sie zum Monstrum entstellen. Die Sexszene mit Alfonso gehört zu den einprägendsten Szenen aller "Queer"-Filme, die ich kenne.
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lulana 2008/07/11 11:09:59
Kommentar löschenWas viel schlimmer für einen Menschen zu sein scheint; als moralisch bedenklich sexuelle Vorlieben; ist etwas nicht einordnen zu können. Vor einem Schrank zu stehen und keine Schublade zu finden in die die/ der junge Alex passt scheint in diesem Film fast unerträglich. Oft schmerzhaft wird einem vor Augen geführt zu welchen Abgründen die bürgerliche Kleinkarriertheit führen kann. Liebevoll skizzierte Charaktere und eine einfühlsame Kameraführung machen diesen Film unbedingt sehenswert. Die Leistung, besonders der jungen Akteure, ist nicht genug zu würdigen.Kann man nur weiterempfehlen.
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Muuvy 2008/06/29 13:36:25
Kommentar löschenOft sehe ich ja zugegebenermaßen keinen argentinischen Film, umso schöner das Erlebnis diesen Film genießen zu dürfen! Das Portrait der 15jährigen Alex, die Geschlechtsorgane beiderlei Geschlechter besitzt - das könnte eine Klamotte oder ein Heuler werden. Es wird keines von beiden. Lucía Puenzo gelingt ein stiller Film von zahlreichen symbolhaften Bildern, streckenweise von bezaubernder Schönheit, nur ganz gelegentlich von Klischees. Bis auf die unrealistische Sex-Szene zwischen Alex (grandios gespielt von Inés Efron) und Alvaro, dem Sohn des Chirurgen, der Alex "helfen" soll, und eine merkwürdig unglaubwürdige Szene zwischen Alvaro und seinem Vater hat mich "XXY" überzeugt. Ein Film zum Nachdenken und Nachschwingen.
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