Yasmin

Yasmin (2004), GB/DE
Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.05.2005

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- Kritiker
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von Kenneth Glenaan, mit Archie Panjabi und Renu Setna

Yasmin (Archie Panjabi), eine pakistanische Immigrantin der zweiten Generation, lebt in der Spannung zwischen ihrer Lebenlust und den Forderungen ihrer Familie, der die Mutter fehlt. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin mit behinderten Kindern in Nordengland und wird von ihren Kollegen sehr geschätzt. Yasmins Vater ist frommer Muslim und Wächter der ansässigen Moschee, während ihr Bruder sich lieber als Kleindealer betätigt. Die Anti-Terrormassnahmen der Polizei nach dem Anschlag der Al-Qaeda auf das politische und ökonomische Zentrum des Westens im Jahr 2001 radikalisiert die jungen Muslime. Die Ereignisse verändern auch die Haltung von Yasmins Freunden und Arbeitskollegen, die sich von ihr distanzieren. Der Blick von aussen macht Yasmin zur Muslima.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Yasmin

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung6.0Ganz gut

Das erste Drittel war ausgezeichnet. Eine Frau, die zwischen ihrer traditionellen Familie und der westlichen Welt, die ihr mehr zusagt, hin- und her gerissen wird. Wie sie versucht, sich von ihrer Familie zu emanzipieren, gleichzeitig aber aufgrund Pflichtbewusstsein und ihrer tief verwurzelten Erziehung immer wieder resignieren muss.
Später wurde der Film aber immer unrealistischer. Wie schnell sich ein ebenso modern denkender Junge zum Terror hinreißen lässt und gleichzeitig eine modern denkende Frau einfach brav wieder zum Islam übergeht, war überhaupt nicht nachzuvollziehen.
Außerdem hat mich diese Nähe zum Terror ziemlich gestört. Der Film will zeigen, wie sehr die Moslems unter dem Terrorstempel leiden, gleichzeitig zeigt er aber auch, wie nah sie dem Terror angeblich sind. "Er hat eine direkte Verbindung zu einer Terrororganisation." - "Das hat in unserer Straße jeder Zweite!" *facepalm*

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ihre-herrlichkeit

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Ja und genau das fand ich eben unrealistisch. Die Frau war wirklich selbstbewusst und sie hätte einfach ihre Sachen packen und gehen können. Ihr Vater war ja auch nicht der strengste Vater der Welt - da gibt es ganz andere Exemplare. Außerdem wirkte sie am Ende auf mich so, als wäre es ihre freie Entscheidung und als wäre sie glücklich damit. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Das entzieht den Menschen ja auch komplett die Verantwortung für ihr Handeln, wenn sie einfach nur als Opfer der gesellschaftlichen Auferlegung stigmatisiert werden...


Tytus

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joop das war übertrieben/überzeichnet

ich stimme dir auch in Punkten auch zu


Tytus

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film verdeutlicht sehr gut die Spirale der Verfolgung, Gewalt, Panik usw.

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wondergirl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wirklich sehr emphelenswerter Film. Dieser Film stellt die Situation vom 11.sept. aus Sicht der Muslime da. Wie diese mit den "Anschuldigungen" umgehen.

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eghi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein Film, der versucht die Folgen von 11.sep. auf eine andere Art und Weise darzustellen, ziemlich kurz, aber sehr tief !!!

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