Yentown
Swallowtail & Butterfly (1996), JP Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Kinostart 20.01.2000
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von Shunji Iwai, mit Hiroshi Mikami und Chara
Ein schüchternes junges Mädchen wächst nach dem Tod seiner Mutter bei der Prostituierten und Sängerin Glico aus Shanghai auf. Glico haust in einer schäbigen Barackensiedlung mit Namen “Yentown” außerhalb von Tokyo, deren Bewohner unterschiedlichster Herkunft nur die gemeinsame Gier nach Geld eint. Als das Mädchen ein Schmetterlings-Tatoo bewundert, das Glico auf ihrer Brust trägt, malt diese ihr eine kleine Raupe aufs Décolleté und nennt sie fortan “Ageha”, was im Japanischen soviel wie Schmetterling bedeutet. Später, wird sie sich einen ausgewachsenen Schmetterling auf die Brust tätowieren lassen, dessen Namen sie bereits trägt. Eines Tages wird der Alltag von Yentown dadurch unterbrochen, daß ein Yakuza aus einem Fenster geworfen wird. Beim Vergraben der Leiche entdecken Glico und ihre Freunde eine Musikkassette. Auf dem Tape befinden sich ausser dem Sinatra-Song “My Way” auch noch magnetische Daten für das Fälschen von 10.000-Yen-Noten. Mit ihrem auf diesem Wege schnell erworbenen Reichtum kaufen Feihong und seine Gang eine Lagerhalle und bauen sie zum “Yentown-Club” um, in dem die Sängerin Glico als Hauptattraktion auftritt. Der Erfolg des Clubs wird jedoch bald bedroht: Der japanische Gangster Ryo Ryanki, ein paar freakige Chinesen angeführt von Maofu und der Boß des toten Yakuza sind nämlich alle auf der Jagd nach dem verschwundenen Tape. Als ein grosses Plattenlabel Glico vermarkten will und sie zu diesem Zweck davon zu überzeugen versucht, die japanische Staatsbürgerschaft anzunehmen und ihre schäbigen Yentown-Freunde loszuwerden, verschärfen sich die Komplikationen. Während Ageha versucht, die Solidarität unter den Yentownern wiederherzustellen, müssen Ryanki, der sich als Glicos lang verschollener Bruder herausstellt, und die anderen Gangster um das Tape kämpfen.
Cast & Crew
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Shunji Iwai
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Hiroshi Mikami
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Chara
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Ayumilas Tokito
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Yosuke Eguchi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ryou Ryanki
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Andy Chi-On Hui
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Atsurô Watabe
Regie
Schauspieler
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Tomoko Yamaguchi
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Nene Otsuka
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Kaori Momoi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Suzukino
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Yoriko Douguchi
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Tadanobu Asano
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Tetsu Watanabe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yakuza Boss
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Shunji Iwai
- Genre
- Gangsterfilm
- Ort
- Tokio
- Handlung
- Band, Drogen, Drogen, Drogenhandel, Drogenhandel, Falschgeld, Geld, Geldwäsche, Kokain, Mord, Opium, Prostituierte, Prostitution, Schmetterling, Sängerin, Tätowierung, Waffe, Waffe, Waffenhandel, Waffenhandel
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Kritiken (2) — Film: Yentown
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEinen Film aus einer Entfernung von über 9.000 km zu betrachten, lässt schon das ein und andere Detail auf der Leinwand verschwinden. Insgesamt aber bin ich doch sehr überrascht davon, wie gut der Film für mich zweieinhalb Stunden lang ‘funktioniert’ hat. Er ist thematisch und bildsprachlich zu weit weg von mir und meinen Vorlieben, um bei mir persönlich Kultverdacht auszulösen (da gibt es andere fernöstliche Filmwerke). Aber jedem empfehlen, der sich für richtig gutes fernöstliches urbanes Kino interessiert, mag ich ihn doch. (Hendrik für SchönerDenken)
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Yentown" ist ein Film für Fans den asiatischen Kinos und wahre Cineasten. Wer zu einer diesen beiden Gattungen gehört oder keine Angst vor neuen Filmerfahrungen hat, sollte sich den Film einmal ausleihen oder beim DVD-Händler seines Vertrauens zulegen. Alle anderen könnten mit “Yentown” so ihre Probleme haben.
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Kommentare (4) — Film: Yentown
Kommentar schreibenkattuggla 2010/11/26 12:46:57
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme.
Zu lang? Eher das Gegenteil.
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nmrd 2010/07/31 12:00:56
Kommentar löschenDen Film habe ich vor 6-7 Jahren mal im TV gesehen - meine Erinnerungen sind also etwas verschwommen.
Was ich aber noch deutlich erinner, ist die dichte Athmosphäre, die der Film erzeugt. Ein noch angenehm dosierter Japan-Kitsch und die verschiedenen Schicksale der diversen Charaktere - allesamt Outcasts am Rande der Gesellschaft auf der Suche nach ihrem Glück - machen den Film vielleicht zu so etwas, wie dem japanischen "City of God". Ein großes urbanes Märchen in der faszinierenden Kulisse des modernen Japans.
Nicht nur für japanophile Filmfans sehr sehenswert!
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paxxx 2010/04/18 18:14:33
Kommentar löschenwild und uneingeschränkt toll!
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dbeutner 2009/11/03 12:06:46
Kommentar löschenYentown ist interessant, vielschichtig, aber vor allem: zu lang. Yentown bietet Drama, Thriller, leichte Horror-Anflüge und weiteres, zB einen breiten Sprachmix Englisch/Japanisch/Chinesisch (wobei europäische Ohren letztere beiden Sprachen nicht auseinanderhalten können, was etwas schade ist). Man kann das Genre-Mix nennen, aber so richtig ineinander verwoben ist der Stoff z.B. nicht.
Wer asiatisches Kino grundsätzlich gerne mag, für den ist Yentown sicher ziemlich uneingeschränkt zu empfehlen; alle anderen sollten vor dem Abschalten dem Film mind. eine halbe Stunde geben, denn dann kommt in das zunächst reine Drama etwas Fahrt und Abwechslung herein - und der tätowierende Arzt am Ende, der so unglaublich sympathisch ist, der entgeht einem ja auch sonst; was schade wäre...
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