Young Adult - Kritik

US 2011 Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 23.02.2012

Setze Young Adult auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Young Adult auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (23) — Film: Young Adult

Arthur A.: www.filmfutter.com

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Eine bitterböse Komödie vom Juno-Team Jason Reitman/Diablo Cody mit der Oscar-Preisträgerin Charlize Theron. Amüsant und gut gespielt, aber insgesamt zu oberflächlich.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
5.5Geht so

Frage mich, was da der Pitch gewesen ist. Borderline-Psychopathin kommt aus der großen Stadt zurück ins verkackte Heimatkaff und will ihr Highschool-Sweetheart wiederhaben?! Zwei Fragen. Warum will sie das? Und was erzählt der Film dann? Erstens: Weiß keiner. Zweitens: Nichts. Unter den Blinden ist der Einäugige König, und so fällt die verrückte Hauptfigur inmitten der Karierte-Hemden-Träger mit ihren Blagen und den Einfamilienhäusern und den Sports Bars und dem Fast Food zwangsweise am sympathischsten aus. Charlize Theron ist zwar auch weiterhin nicht in der Lage, sowas wie Empathie in ihr Spiel zu bringen - keine Ahnung, wann aus dem natürlich-talentierten Mädchen aus DEVIL'S ADVOCATE dieser Apartheidmodel-Schauspielroboter geworden ist - aber die Bitch hat sie drauf. Reicht aber leider nicht für diesen merkwürdigen, stagnierenden Film, der sich am Ende zunächst in den Irrsinn rettet, um dann wenigstens tatsächlich seiner durchgeknallten Hauptfigur den Rücken zu stärken. Das war n Satz mit x.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...] Doch auch der restliche Cast weiß zu überzeugen, wenn er auch – vom Bekanntheitsgrad – weit hinter Theron zurücksteht. Grundsätzlich ist Young Adult aber auch tatsächlich eine One-Woman-Show, was noch dadurch verstärkt wird, dass sich Mavis‘ Welt gleichsam ausschließlich um sie selbst dreht und alle anderen Personen zu Statisten degradiert werden, was sich auch in ihrem rücksichtslosen Verhalten widerspiegelt. Es fällt schwer, Mavis gern zu haben und das ist auch durchaus beabsichtigt, doch trotzdem baut sich im Laufe der Zeit eine gewisse Sympathie zu diesem schrulligen Charakter auf, insbesondere im Wechselspiel mit Patton Oswalt als Matt Freehauf, einen die Welt und die Menschen verachtenden Eigenbrötler, der die perfekte Entsprechung zu Mavis zu bilden scheint, so unterschiedlich die Figuren auch auf den ersten Blick wirken. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...]„Young Adult“ ist nicht für‘s Herz, auch wenn das gelegentlich in der Luft liegt, eine süßliche Parfümwolke von alles-wird-schon-irgendwie-gut-Wohlfühligkeit und leise Erlösungsversprechungen für die Hauptfigur Mavis – der Film rümpft dann doch immer wieder eher die Nase, statt das klebrige Zeug aufzutragen. Jene Mavis ist from start to finish eine verdrießliche Unsympathin, die ersten paar Szenen ein Querschnitt durch ihr Leben: abgeranzt liegt sie quer über ihr Bett verteilt, während dullige Reality-TV-Formate laufen, um den Kater wegzuspülen wird die Coke light aus der Flasche eingekippt, der Brüste vergrößernde Plastik-BH wird unter’m ranzigen Shirt weggezogen, ein bißchen Sport auf der Wii getrieben – und dann das Bild eines neugeborenen Mädchens in einer Mischung aus Unverständnis und Angewidertheit betrachtet, nachdem sie die Mail von ihrem Schwarm Buddy erhalten hat. Autorin Brook Busey-Hunt, b.k.a. Diablo Cody, sollte man beim Portrait dieser Lotterlotte, die später mit…

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

ChristiansFoyer

Antwort löschen

Da spricht so viel nicht dagegen ;)


Co-Pilot

Antwort löschen

Mavis war mir überhaupt nicht unsympathisch... - aber da steh ich scheinbar allein auf weiter Flur. :()


Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...] Nicht nur, dass „Young Adult“ durch Productplacement von unfassbaren Ausmaßen irritiert (aus irgendeinem Grund wird permanent Markenwerbung gemacht, als hätte der Film es nötig), man kann aus der Geschichte auch kaum etwas mitnehmen, weil die Botschaft mehr oder weniger von vornherein klar ist und man sich schließlich eher frustriert als weitergebracht fühlt. „Young Adult“ besticht durch tolle Stars und gewohnt scharfe, gute Dialoge, tut sich aber schwer mit seiner Grundstimmung und fällt auseinander, wenn das erwartete Genre nach und nach umkippt. Dass letztlich derart in psychischen Abgründen gebohrt wird, erwartet man bei der angepriesenen Komödie einfach nicht. Die Entwicklungen und der Umgang mit den Figuren sind gewagt, was an sich interessant ist, ergeben aber leider kein stimmiges Ganzes. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Aus irgendeinem Grund hält sich Diablo Cody offenbar für die interessanteste Person der Welt. Triefte ihr Drehbuch zu " Juno" vor unerträglich schwachsinnigen Mädchenweisheiten, die sie darin ausnahmslos jeder Figur auf die Lippen drücken musste, versucht einen die zu Papier gebrachte Dümmlichkeit namens "Young Adult" nun mit genau dieser weltfremden Hipsterideologie einer an sich selbst scheiternden Schriftstellerin zu versöhnen. Wahrscheinlich ist es deren allzu spürbar autobiographischen Zügen geschuldet, dass die wie immer im Cody-Universum hemmungslos herumplappernde Irre am Ende nicht den verdienten Weg zum Psychotherapeuten, sondern der Selbstbestätigung geht. Abseits der verlogenen Blödsinnigkeit dieses bereits zweiten Films, den der eigentlich nicht unfähige Jason Reitman nach Anleitung eines Drehbuchs dieser nervigen Trulla runterdreht, amüsieren das remarkable fancy Spiel Charlize Therons und manch kauzige Situatiönchen, die Cody vermutlich beim täglichen Schlürfen ihres Latte macchiatos eingefallen respektive schlicht ihrer kuriosen persönlichen Wahrnehmung entsprungen sind, aber natürlich mit Blick auf die Schlussszene nicht einmal infrage gestellt werden. Und liebe, liebe Diablo: Du bist nicht der einzige Mensch, der seine Pubertät in den 90ern erlebte. Also schnapp Dir Deine blöden Mixtapes und fahr nach Seattle. Tschüsschen mit Küsschen.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 23 Antworten

fkfilmkritik

Antwort löschen

Ach der ist von der Autorin? Dann spare ich mir den doch. "Juno" und besonders (!) "Jennifers Body" haben da gereicht! Schade Jason. :(


Co-Pilot

Antwort löschen

Der Kommentar ist doch gefaked um hier Discusses anzuregen... - Mr Vincent Vega ich kauf Dir kein Wort ab...


the gaffer: the-gaffer.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Mit seinem neuen Diablo Cody-Projekt Young Adult macht Jason Reitman auf halber Strecke kehrt, um kurz vor Schluss doch noch in den kreativen Sonnenuntergang zu lenken. Charlize Theron spielt sich die Seele aus dem Leib, ohne dass sie einem diese Tatsache zwei Stunden auf die Nase bindet. Vielleicht hat die Schauspielerin des Jahres 2012™ deswegen keine Oscar-Nominierung bekommen. Wie ihre vom gewöhnlichen Leben gebeutelte Kinderbuchautorin mit dem Alkohol- und Schimpfwortproblem wider besseren Wissens versucht, ihre mittlerweile verheiratete Jugendliebe für sich zu gewinnen, gehört zu den tragischsten Selbsterfahrungstrips, die einem dieses Jahr abseits Dschungelcamp’scher Erniedrigungen unter die Augen kommen werden. Und das ist kein willkürlich gewählter Vergleich. Der beste Reitman bisher und ein Film zum Wiedererkennen.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Die Tragikomödie „Young Adult“ von Jason Reitman ist ein hochintelligentes Anti-Märchen. Die 37jährige Charlize Theron spielt eine Frau namens Mavis Gary in eben diesem Alter an dem Scheitelpunkt ihres Lebens. Ihren Job als Ghostwriterin einer Groschenromanreihe für junge Erwachsene (young adults) hat sie verloren, ihre Ehe wurde geschieden und der Aufbruch aus der Provinz in die große Stadt endete im Appartement eines anonymen Hochhauses. Sie beschließt in ihre beschauliche Heimatstadt zu reisen und ihre Highschool-Liebe Buddy Slade (Patrick Wilson) – inzwischen ist er verheiratet und Vater – zurückzuerobern. Es könnte wieder eines dieser alten neuen Hollywood-Märchen sein, doch trägt es eher Dürrenmatts Handschrift.

In „Der Besuch der alten Dame“ kehrt die reiche Claire Zachanassian heim in das Dorf ihrer Kindheit, um sich an ihrer Jugendliebelei Alfred Ill zu rächen. Sie bietet dem Kaff Güllen eine Milliarde, wenn er getötet wird. Sie erkauft sich Gerechtigkeit. Gerechtigkeit…

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die zweite Zusammenarbeit nach „Juno“ von Jason Reitman und Diablo Cody: Im Fokus steht eine End-Dreißigern – egoistisch, verbittert, verliebt. Der plakative Seelenstriptease „Young Adult“ beginnt als Vorzeigestück über urbane Einsamkeit, verkrümmt sich leider alsbald in ein eintöniges Homecoming-Stückchen mit eindimensionalen, dazu noch mit üblen Klischees überzogenen Charakteren. Das Problem des Dramas: Codys durchwachsenes Drehbuch! Denn Charlize Theron spielt die verbittere Jugendbuchautorin auf dem absteigenden Ast exzellent, das Wechselbad aus Sympathie und Antiphatie mit der psychopathischen (Anti)-Heldin ist gewagt, gelingt weitestgehend. Doch was ist mit der Geschichte? Die (Wieder)-Eroberungsversuche des Vorstadt-Sonnyboys wirken gemessen an der Figur und ihrer Skizzierung überzogen und unpassend, die Kumpelei mit dem geschändeten Dicken ist extrem unglaubwürdig und das Ende wirkt leider äußerst unmotiviert aus dem schmuddeligen Scriptwriter-Ärmel erzwungen. „Young Adult“ ist in seiner schmucken Tristesse unterhaltsam, erreicht allerdings zu keiner Zeit die Dichte von Reitmans Glanzstück „Up in the Air“. Insgesamt – gemessen an den hohen Erwartungshaltungen: eine Pleite auf hohem Niveau.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Co-Pilot

Antwort löschen

"...gemessen an den hohen Erwartungshaltungen: eine Pleite auf hohem Niveau."
Da sag ich nur "selber Schuld" - hättest auch mehr Spaß an Young Adult haben können.


HerrLehmann: Das Manifest

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[…]Es ist nicht im eigentlichen Sinne befriedigend, aber durchaus erfrischend, wie sich Codys Drehbuch klassischen Hollywood-Strukturen und echter Charakter-Entwicklung verweigert. Vieles bleibt in YOUNG ADULT unausgesprochen, unbeantwortet, undefiniert. So auch Mavis' "Beziehung" mit Matt: Nach einer der deprimierenderen Sex-Szenen der Kinogeschichte hört die gemeinsame Geschichte der beiden mit Mavis' Rückkehr nach Minneapolis einfach auf, eine Antwort auf die Frage, ob und was die Beziehung für Mavis bedeutet hat, bleibt der Film schuldig und das ist gut so: Cody hat kein Interesse daran, ihre Hauptfigur am Ende eine Wandlung zum Positiven durchmachen zu lassen und das Publikum so mit einem guten Gefühl zu entlassen - eben Erwartungen zu erfüllen.[…]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

diceman

Antwort löschen

Ui, Cody, gute Frau. Bin jetzt nicht so der JUNO-Fanboy (trotz Ellen Page), aber JENNIFER'S BODY war großartig.


HerrLehmann

Antwort löschen

Joa, großartig wäre mir jetzt etwas zuviel, aber der ist auf jeden Fall unterschätzt. Ihre bisher beste Arbeit ist für mich aber United States of Tara, ärgert mich noch immer ein Bisschen, dass die Serie abgesetzt wurde.


Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Young Adult destilliert die tragische Komik des Lebens in grotesken Szenen, die mit leichter Feder gezeichnet und von Charlize Theron mit Mut zur Hässlichkeit grandios gespielt sind.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Young Adult ist ein sehr einfaches aber durchaus sensibles und plausibles Psycho-Spiel über depressiven Tiefpunkt und menschlichen Neuanfang, das voll und ganz auf die Hauptdarstellerin Charlize Theron zugeschnitten ist. Die Oscar-Preisträgerin spielt ihre Rolle so authentisch, dass die Sache funktioniert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Mit Charlize Therons One-Woman-Show wird Young Adult zum komplexen, ehrlichen Porträt einer sehr spät Pubertierenden.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Cody und Reitman arbeiten mit einer sehr starken Reduzierung von Dialogen und Musik [...]. Doch gerade diesen - oft erst im Nachhinein zu entschlüsselnden - einfachen Bildern liegt eine Kraft und Bedeutsamkeit inne, die einem höchsten Respekt abbringen für die Kunstfertigkeit filmischen Erzählens, die hier stattfindet.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Young Adult ist ein echter Ausnahmefall unter heutigen Hollywoodkomödien, und nicht nur, weil Theron mit ihrer unentschuldigten Gehässigkeit triumphiert

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Drehbuchautorin Diablo Cody, mit Juno bekannt geworden, gebührt erneut Applaus für dieses Porträt einer Borderline-Narzisstin.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Dass dem Hauptcharakter so gar keine Entwicklung zugestanden wird, gehört zu den Irritationen, mit denen der Zuschauer aus dem Kino entlassen wird. Er hat eine psychologisch genaue, von Charlize Theron präzise gespielte Charakterstudie gesehen, mehr allerdings nicht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Young Adult aber verzichtet mutig auf den Feelgood-Aspekt und konfrontiert den Zuschauer stattdessen mit der Schalheit der eigenen Schadenfreude.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Young Adult ist in jedem Falle ein guter, sehenswerter Film. Empfehlenswert für Anti-Romantiker und die, die selbst gern nochmal jung wären.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Ganz beiläufig fordert "Young Adult" so seinem Publikum ab, anstelle von Mavis eine Bilanz ihres Lebens zu ziehen - und den Abgleich mit dem eigenen zu vollziehen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Wie die Schauspielerin eine künstliche Figur zum Leben erweckt, das ist die Hauptattraktion von „Young Adult“.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Theron, die in jeder Szene vorkommt, stiehlt allen die Show. Der einzige, der ihr Paroli bieten kann, ist Patton Oswalt. Ihre gemeinsamen Szenen sind die Highlights in einem Film, der einen hohen Fremdschämfaktor aufweist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Das Herzstück von „Young Adult“ ist Charlize Therons Mavis.
Eine Frau, die durch ihr oberflächlich-selbstbewusstes Auftreten eine starke Faszination ausübt, so dass wir sogar zuerst ignorieren, wie kahl es doch in ihrem Inneren ausschauen muss, und dass ihre eigene, kleine Welt reichlich losgelöst ist von der großen Welt da draußen.
[...]
Ich weiss einfach nicht, was ich mit dem eigenartig kraft- und belanglosen Ende anfangen soll – im Großen und Ganzen ist Reitmans Film jedoch abermals durchaus sehenswert und kurzweilig, wenn auch die bisher insgesamt schwächste Leistung des Regisseurs.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (71) — Film: Young Adult


Sortierung

mondauge

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

oh wusste gar nicht dass Charlize Theron so sexy ist, aber sonst lernt man von dem Film nicht viel und die Lacher sind harmlos

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Amadis

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag die Filme von Jason Reitman sehr. Sie strahlen eine frische und natürliche Kraft aus, die sie von anderen modernen Produktionen abhebt. So auch in diesem Streifen "Yound Adult", in dem die Geschichte einer psychisch sehr angeschlagenen, unter dem Borderline-Syndrom leidende Autorin erzählt wird. Die Hauptfigur wird hervorragend gespielt von Charlize Theron.
Der Film ist zu keiner Zeit romantisch, nie nett und schon gar keine Liebesgeschichte. Aus dem Leben gegriffen eben und mit allem Realismus versehen, den Hollywood so fürchtet. Und was den Schluss angeht... nun, die meisten Probleme lösen sich eben tatsächlich nicht einfach so in Wohlgefallen auf...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Spike1990

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Charlize Theron spielt die gescheiterte Ex-Highschoolzicke, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegt oder besser gesagt, verzweifelt versucht ihrem Leben einen Sinn zu geben, sehr überzeugend. Aber aus den Socken gehauen hat der Film mich nicht gerade. Irgendwie plätschert er trotz der kurzen Laufzeit nur so vor sich hin.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Total ermüdent und einfach nichtssagend. Zwar von überzeugenden Darstellern gespielt, aber irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Der Film versucht sowohl Drama als auch Komödie zu bedienen, schafft aber beides überhaupt nicht. Zwar ist der Charakter der Marvis echt interessant, hätte aber wesentlich besser in den Film integriert werden können. Gegen Ende zieht das Tempo an, kann aber den Rest auch nicht wieder gut machen...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Begbie

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ein ganz "nettes" Filmchen, mehr aber nicht. Ist eine Mischung aus Drama/Komödie, kann aber beides nicht so recht bedienen. Braucht auch sehr lang um in Fahrt zu kommen und dann ist er schon wieder vorbei. Kann man sich mal zwischendurch anschauen, mehr aber nicht...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Teo

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Eine unerträgliche Aufzählung von Wohlstandsproblemen einer abgestürzten High School Diva. Klar, Marvis' Leben ist mehr Schein als Sein, aber um das klar zu machen hätten auch 30 Minuten gereicht. Leider kommt da dann auch nicht mehr viel. Auf der Haben-Seite steht eine Charlize Theron in Höchstform, aber die kann die unglaublich langweilige, ab Minute 5 vorhersehbare Geschichte ohne jegliche Überraschungen auch nicht rausreißen. Young Adult fühlt sich dadurch einfach belanglos an und ist es vermutlich auch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Kriegsmaschine

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mavis Gary ist so genial. Ich weiß nicht wie man diese Frau unsympathisch finden kann.
Abgesehen von der hedonistischen alkoholkranken Ader, hatte ich ab und zu echt das Gefühl sie ist mein älteres, weibliches Alter Ego. x3
Ich hasse eigentlich Komödien. Und noch mehr Romanzen.
Aber das Ding hier ist irgendwie gut.
Genau mein Humor und 2 unglaublich sympathische Charaktere (Matt & Mavis natürlich).
Die letzten 20 Minuten verkommen dann ein wenig zu einem Appell für lahmarschige Hinterwäldler-Provinzscheiße und gegen das Eigenständige, Besondere und Freitümliche, ganz nach dem Gusto "Jeder will im Herzen doch nur eine Familie, 3 Kinder, 'nen Hund, 'nen Baum pflanzen und in einem Hinterwäldlerdorf in einem 0815-Job bei Kuchen und Tee in der Bedeutungslosigkeit vergammeln."
Das abschließende Credo ("Nur einfache Menschen sind einfach glücklich und zufrieden zu stellen.") jedoch spricht mir dann wieder aus dem Herzen. <3

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

REDDF1VE

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der Film fängt vielversprechend an, entwickelt sich dann aber einfach nicht weiter und hat auch ein für mich unbefriedigendes Ende. Schade!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Martin Quilitz

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Naja, mein Fall wars jetzt nicht so. Teilweise zu albern und überdreht. Muss man nciht gesehen haben.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Co-Pilot

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich fasse mich kurz;

wer solche Filme mag vergibt wohl mindestens 6/7 Punkte - wer solche Filme nicht mag wird sich um einen schönen Abend betrogen fühlen...

Ich gehöre zum Glück zur ersten Kategorie :)
Kurzum; eine starke C.Theron bei der es Spaß macht, Ihre Odysee in Sachen "Buddy Love" zu begleiten. Auch keine Liebesschnulze im eigentlichen Sinn, mir hat Young Adult ganz gut gefallen. Evtl weil ich selber lieber in der Vergangenheit als denn in der Gegenwart lebe ;)
Und; bin ich etwa allein hier mit meiner Meinung das Mavis Gary gar nicht so unsympathisch ist - sondern einfach nur ehrlich/authentisch? Ich empfand sie nun wirklich nicht als die "böse" die sie (?) darstellen sollte...

Wie jeder Movie startet auch YA bei mir mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann meine Endbewertung. Young Adult geht (unter Berücksichtigung der Geschmacksfrage) dennoch mit 7,0 starken Punkten in the books.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Co-Pilot

Antwort löschen

2 Tage später ge-updatet von mir auf 7,0 von 6,5. Musste i-wie hin & wieder an YA denken... War echt gut der Film.


Spielberg_Fan

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Auch der mittlerweile vierte Film von Regisseur Jason Reitman ist eine sehenswerte Nummer geworden. Zwar reicht „Young Adult“ nicht ganz an die Vorgängerwerke heran, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau, die in ihren Heimatort zurückkehrt und feststellen muss, dass die Highschool-Zeit schon längst vorbei ist. Auch der Versuch, ihre alte Jugendliebe wieder zurückzugewinnen, erweist sich als nicht besonders schlau. Absoluter Träger des Films ist Hauptdarstellerin Charlize Theron, die ihre Rolle perfekt umsetzt. Man kann bei „Young Adult“ nicht unbedingt von einem Feel-Good-Movie sprechen, da der Streifen eigentlich viel zu melancholisch ist und der gespielte Charakter von Theron viel zu bemitleidenswert ist. Das stimmt eher nachdenklich als fröhlich. Somit liegt es auch nahe, das Reitman ein offenes Ende für seinen Film gewählt hat und den Zuschauer mit seinen eigenen Gedankengängen zurücklässt.

„Young Adult“ ist auf jeden Fall einen Blick wert und für Fans von Jason Reitman sowieso!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

graveyardstory

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Nervig, belanglos - total langweilig... Charlize Theron allerdings überzeugt in ihrer Rolle als realitätsferne und oberflächliche Autorin. So richtig schön unsympathisch.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

denratten

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Filme drehen kann der Jason Reitman. Leider trieft hier an manchen Stellen das idealisierte Familienglück allzusehr von der Mattscheibe.
Immerhin werden meine schadenfrohen Gelüste bedient, wenn ich der Ex- Highschoolpromqueen in ihrem Elend zusehen darf.
Andererseits finde ich manche Aspekte in Mavis Handeln nachvollziehbar.

Message des Films: Emanzipierte Karrierefrauen werden ihr Glück (Babies kriegen...) nie finden?

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

emanuele.stasi.3

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Langweilligster film ever wie hat das überhaupt in die kino geschaft???

bedenklich? Kommentar gefällt mir 3 Antworten

bornsleepy

Antwort löschen

ich bin älter und finde er hat schon ziemlich recht


emanuele.stasi.3

Antwort löschen

ne ich habe das verstanden aba das Film ist langweilig


Daymare

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Der Film weckt keinerlei Emotionen bei mir und das ist schon bedenklich! Die 4 Punkte gibt es für Charlize Theron, die auch total unsympathisch eine gute Figur macht!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

horro

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Eine Art von Anti-RomCom mit versöhnlichem Ende. Die Geschichte die hier erzählt wird ist eigentlich gar keine und das ist hier auch der ganz grosse Mangel. Dafür wird Charlize Theron, unterstützt von sagenhaft performenden Leuten wie Patton Oswalt, Patrick Wilson und Elizabeth Reaser, dermassen gut in Szene gesetzt, dass es eine wahre Freude ist. Anfangs ist der bittere Witz fast zwerchfellsprengend, zum Schluss kommen dann Einsicht und eine stille Art von Trauer. Im Detail auf jeden Fall in jeder Beziehung liebenswert; als Ganzes leider etwas zu wenig stimmig und wie erwähnt ohne eine gute Geschichte zu erzählen.

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Josch93

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

laaaaaaaaangweiiliiig

bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten

horro

Antwort löschen

schau dir Action an Hoschi ;)


Antichrist

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film transportiert nun wirklich keine frohe Botschaft,aber er macht sich nichts draus und endet leicht und beschwingt.Bemerkenswert!

Mit einer derartigen Kehrtwende wird mit Sicherheit der Großteil der Zuschauer nicht gerechnet haben,ich hatte auch nach einer Stunde der Betrachtung spröder unfreundlicher Szenen mit einer weiblichen Hauptfigur,die es einem schwer macht,an ein melancholisches und bitteres Ende gedacht.

Umso erfreuter bin ich,daß Jene Mevez für ihren Mut,ihre Gefühle wiederzuentdecken und sich den Mitmenschen zu öffnen,dann auch angemessen belohnt wird und mit innerer Gelassenheit in eine ungewisse Zukunft geschickt wird.
Das Risiko,auf die Suche zu gehen,und dabei einen sperrigen Weg in Kauf zu nehmen,wird nicht bestraft,die persönliche Katastrophe bleibt aus.

Und wenn man so will,transportiert der Film also doch eine frohe Botschaft,wenn man die schnell überstrapazierte Glückssuche mal ein wenig beiseiteschiebt,nämlich:man darf noch ein ganzes Stück weiter Richtung Zukunft gehen,das Furchtbare,Unerträgliche tritt mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit gar nicht ein,also,aufstehen,den Staub abschütteln und weiter.

Und das gerät hier auch nicht kitschig,bei Spielberg hätte das wahrscheinlich anders ausgesehen,aber gut,lassen wir das...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

fl-ad

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Nach drei hervorragenden Filmen von Jason Reitman war ich schon beim Trailer zu YOUNG ADULT unsicher, ob dieser an THANK YOU FOR SMOKING, JUNO und UP IN THE AIR würde anknüpfen können.

Um es kurz zu machen: er kann es nicht. Jedenfalls für mich nicht. Charlize Theron spielt die irgendwie unsympathische Mavis, abgebrochene Autorin von Coming-of-Age-Büchern, gewohnt überzeugend, und das bis in den letzte Charakterwendung. Leider macht die Story das nicht so richtig mit, denn originell oder überraschend ist daran leider nichts.

So bleiben am Ende am ehesten die Drama-Elemente in Erinnerung, aber keine leichten, schönen Momente, die YOUNG ADULT für eine Komödie auch viel zu selten zeigt und sich stattdessen eher auf das wachsende Elend konzentriert, das Mavis' Leben ist. Ich finde, dass das der falsche Akzent ist, vor allem weil der Trailer etwas ganz anderes verspricht als man dann bekommt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

custin

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Eine herrlich unaufgeregte Komödie, mit schrecklich schöner unsympathischer Hauptdarstellerin und einem befreienden Nicht-Happy End ohne 180 Grad Drehung oder großer Hollywood Selbst-Erkenntnis.
Der zynische Humor kommt eher von hinten um die Ecke, vielleicht etwas lang für das bisschen an Geschichte.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Deine Meinung zum Film Young Adult