Yumurta
Yumurta (2007), GR/TR Laufzeit 97 Minuten, Drama
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von Semih Kaplanoglu, mit Nejat Isler und Saadet Aksoy
Yusuf, ein Dichter, kehrt nach vielen Jahren Abwesenheit zurück in seinen Heimatort. Seine Mutter ist gestorben, und er sucht ihr heruntergekommenes Haus auf. Dort trifft er überrascht auf Ayla, eine junge Frau, die viele Jahre mit seiner Mutter zusammengelebt hat, ohne dass er davon wusste. Sie verlangt von ihm die Ausführung einer Opferzeremonie, die seine Mutter zu Lebzeiten nicht mehr realisieren konnte. Yusuf, von Schuldgefühlen geplagt und auch angezogen von der ländlichen Atmosphäre mit ihrem ganz anderen Lebensrhythmus, willigt ein. Zusammen mit Ayla macht er sich auf zu der Grabesstätte eines heiligen Mannes, wo die Zeremonie stattfinden soll.
Handlung:
Yusuf (Nejat Isler) wirkt wie eine melancholische und verlorene Gestalt. Zu Beginn des Filmes ist Yusuf in einem Istanbuler Buchladen anzutreffen: Umgeben von Unmengen von Büchern sitzt er im Laden und hört leise Musik. Yusuf distanziert sich sehr von der oberflächlichen Beliebigkeit des Stadtlebens aber ebenso auch von seiner ländlichen Herkunft. Er befindet sich in einem unbeständigen Zwischenraum und sucht dabei nach einer Identität, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Als Yusufs Mutter Zahra (Semra Kaplanoglu) stirbt kehrt er in seinen Heimatort Tire, an der ägäischen Küste, zurück. Dort wird er mit dem ungeliebten Ort seiner Jugend und Kindheit konfrontiert, sowie mit der hübschen und jungen Ayla (Saadet Işil Aksoy). Während der Abwicklung der Beerdigung seiner Mutter zeigt er keinerlei Gefühle. Yusuf ist ein Fremder in der Heimat, das wird ihm bewusst als er seine Jugendfreundin Gül ( Gülçin Santýrcýoðlu) begegnet. Melancholisch und ohne jegliches Interesse durchquert Yusuf vertraute Orte.
Doch durch die Begegnung mit Ayla, die trotz Emanzipation ein enges Verhältnis zu alten Bräuchen und Werten hat, ersetzt Yusuf auf bestimmte Art und Weise die Mutter. An dem Tag von Yusufs Abreise erfährt er, dass er verpflichtet ist eine Tieropferung durchzuführen. Welches durch den Tod der Mutter an der Durchführung scheiterte. Die Zeremonie soll auf einer Grabstädte eines heiligen Mannes stattfinden und ein Widder soll dabei geopfert werden.
Die Reise von Yusuf und Ayla zu der Grabstädte ist der erste Ausflug aus der kleinen Stadt für Ayla. Auf der Fahrt zur Grabstädte kommt es zu einem Zwischenfall, durch den Yusuf gezwungen ist sich all dem zu stellen was er der ganzen Zeit ausgewichen ist.
Hintergrund:
Yumurta bedeutet im deutschen “Ei” und ist seines Zeichens der erste Teil der Yusuf Trilogie von Semih Kaplanoglu. Die drei Film haben folgende Namen “Egg”, “Milk”, “Bal – Honig”. Zentrales Thema des Filmes ist ein subjektiver, poetischer Begriff von Zeit und Raum, Wahrnehmung und Erinnerung.
Semih Kaplanoglu ist sowohl der Drehbuchautort als auch der Regisseur dieser Trilogie. Ebenfalls is er ein Vertreter des neuen türkischen Kinos.
Weiterführende Informationen:
Yumurta auf moviepilot.de
Cast & Crew
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Semih Kaplanoglu
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Nejat Isler
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Saadet Aksoy
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Ufuk Bayraktar
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Tülin Özen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sahaftaki Kadin
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Gülçin Santýrcýoðlu
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Kaan Karabacak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Çapaci Çocuk
Regie
Schauspieler
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Semra Kaplanoglu
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Semih Kaplanoglu
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Orçun Köksal
- Genre
- Heimatfilm, Familiendrama, Drama
- Ort
- Dorf, Istanbul, Landbevölkerung, Türkei
- Handlung
- Bestattung, Bräuche, Dorfbewohner, Friedhof, Grab, Moral, Opfergabe, Opferung, Provinzkaff, Sterben und Tod, Verlust der Mutter
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Ernst, Traurig, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Yumurta
Trailer zum Film Yumurta
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