Zelig

Zelig (1983), US Laufzeit 79 Minuten, FSK 12, Komödie, Dokumentarfilm, Kinostart 30.09.1983

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Kritiker
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7.7
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472 Bewertungen
12 Kommentare
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von Woody Allen, mit Woody Allen und Mia Farrow

Ein rätselhaftes Chamäleon verwirrt die amerikanische Öffentlichkeit in den 20er und 30er Jahren: Leonhard Zelig, ein Mann ohne eigenes Ich, der beim Zusammentreffen mit anderen Menschen stets deren jeweilige Identität annimmt. Zelig ist ein Monster der Anpassungsfähigkeit, ein Individuum, welches in Gesellschaft von Dicken dick, von Schwarzen schwarz und von Psychiatern selbst zum Analytiker wird. Der Super-Konformist wird schließlich zum Superstar der 30er Jahre, der nach allen Regeln der Kunst vermarktet wird. Wie in einer Dokumentation porträtiert er seinen Charakter aus Erinnerungen und phantastisch imitiertem “Wochenschau”-Material.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (10) — Film: Zelig


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CommanderFarr

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Bewertung6.5Ganz gut

Mmh...schwierig, eigentlich tolle Idee, virtuos, einfallsreich und verspielt inszeniert aber irgendwie ging er nicht so richtig an mich ran.

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Schloøpselcki

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Woody Allen macht mich immer ganz wuschig in der Birne, deswegen weiß ich irgendwie nie besonders viel zu sagen wenn es darum geht, seine Filme zu bewerten. Daher ein Versuch:
Zelig beinhaltet nicht nur eine großartige (dieses Wort scheint sich in den Kommentaren zu diesem Film öfters zu finden) Idee, viel Witz und gute Darsteller, sondern auch einen grandiosen Protagonisten, der sich sogar anzupassen weiß, wenn es darum geht, es nicht zu tun.

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aberaber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein für Allen-Verhältnisse ungewöhnliches Format, aber eine großartige Idee wundervoll umgesetzt.

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ash-williams

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Bewertung6.0Ganz gut

Zelig ist ein ungewöhnliches Filmprojekt von Altmeister Woody Allen. Der Film ist eine Fake-Doku über einen Mann, der keine Kritik, kein Anderssein verträgt und dessen Körper daher den ultimativen Konformismus anstrebt. Zelig wird natürlich von Woody Allen selbst dargestellt und Allen hält sich überraschenderweise im Hintergrund. Der Film versorgt die Zuschauer mit Informationen wie es auch eine Dokumentation tun würde; es werden Interviews mit Verwandten und Zelig-Forschern eingespielt, die den Charakter und die Entwicklung des Protagonisten durchleuchten. So entsteht eine witzige aber vor allem irgendwie echt aussehende Dokumentation. Diese Machart, die zu der „Authentizität“ beiträgt bietet jedoch einen großen Nachteil. Zum einen wird Allens Humor nicht so gut vermittelt, wie man es gewohnt ist, daher bleibt einiges an guten Ideen irgendwie auf der Strecke. Darüber hinaus führt die Machart dazu, dass Allens Werk trotz aller Ambitionen recht zäh ist und selbst mit kurzer Spielzeit die Geduld des Zuschauers an einigen Stellen strapaziert. Interessante, aber anstrengende Komödie.

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Trash-Gordon

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Bewertung7.0Sehenswert

Großartiger Film, nur leider etwas zäh.

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LeGrip

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Bewertung9.0Herausragend

Genial! Die „Doku“ ist so gut gemacht, dass mein Vater - mit dem ich mir den Film angesehen habe - nach einer halben Stunde gefragt hat: „Sach mal, von dem Typen hab' ich noch gar nichts gehört und wieso sieht er Woody Allen so ähnlich?“. Gut, das spricht nicht unbedingt für meinen Vater aber auf jeden Fall für den Film :o)

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notsch

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine weitere Variation des allenschen Neurotikerthemas...dieses Mal bekommen wir seinen Leidensweg in Form einer Mockumentary serviert...Archivaufnahmen der 20er/30er Jahre wechseln sich dabei mit auf alt gemachten Bildern ab...sowas hat man in dieser Konsequenz sicher noch nirgendwo anders gesehen, ist aber besonders am Anfang sehr unterhaltsam. Gegen Ende jedoch wird es mir doch ein bißchen zu konfus und übertrieben, dem geneigten Zuschauer bleiben die Charaktere insgesamt auch seltsam fremd...einen fiktive Doku schaut man wohl doch ein wenig anders an als einen "normalen" Film.

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holgerd

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vorgemerkt

Was für ein geiler Trailer. Den Film muss ich sehen!

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filmbaum

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Haste im TV knapp verpasst, lief gerade im Rahmen der Woody-Rückschau auf 3SAT. Im Gegensatz zu anderen merklich gealterten Filmen ("Schatten und Nebel" etwa, aber auch "Hannah und ihre Schwestern") ist dieser ungewöhnlichste Allen-Film auch sein zeitlosester.


strangelet

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Umsetzung von Leonard Zeligs Geschichte als Mockumentary ist natürlich ganz großartig gelungen, insbesondere dank der Gastauftritte von Leuten wie Susan Sontag oder Bruno Bettelheim. Wenn man nicht aufpasst, kann man direkt in Versuchung kommen, den ganzen Quatsch zu glauben. Das muss man schon anerkennen.

Aber davon abgesehen erreicht Allen mit "Zelig" kaum jemals den künstlerischen Standard, den man von ihm erwartet. Die Story ist zwar schön abstrus, aber gerade die formale Spielerei mit dem ernsthaften dokumentarischen Stil lässt natürlich kaum noch Raum für Allens brillanten und tiefsinnigen Humor. Weil der Film aber ganz zweifellos in humoristischer Absicht gedreht wurde, werden wir stattdessen mit ein paar Albernheiten abgespeist, und das ist für einen Allen dann doch ein bisschen wenig.

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Pardus

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Bewertung10.0Herausragend

wieder mal ein interessantes woody allen szenario. bis jetzt auch einer meiner favoriten von ihm. konnt mich nicht recht entscheiden ob ich die lustigen passagen(richtung slapstick) wirklich passend finde, angesichts eines doch ernsten hintergrundes, der hinter leonard zeligs verwandlungskünsten steckt. aber wahrscheinlich macht gerade das diesen dokumentarischen film aus... auf jeden fall einzigartig (wie woody allen selbst)

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