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Der Tiger von Osaka
Zeroka no onna: Akai wappa (1974), JP Laufzeit 88 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 03.02.1977
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von Yukio Noda, mit Miki Sugimoto und Tetsuro Tamba
Auch außerhalb ihrer Dienstzeit nimmt die Polizistin Rei das Gesetz in die eigene Hand – zu ihren blutigen Bedingungen! Als sie dafür im Knast landet, bekommt sie wegen ihres Vorlebens die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren: Sie soll die Tochter eines Politikers befreien, und das ohne dass die Öffentlichkeit Wind davon bekommt!
Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Der Tiger von Osaka
- Genre
- Actionfilm, Bad Cop, Drama, Erotikthriller, Girls with Guns, Kriminalfilm, Thriller
- Ort
- Tokio
- Handlung
- Abgeordneter, Bande, Bandenchef, Entführung, Entführung und Mord, Entführungsopfer, Entlassung aus dem Gefängnis, Enttarnung, Lösegeld, Mord, Mord an Polizist, Mörder, Premierminister, Serienmörder, Sexualmord, Vergewaltigung, diplomatische Immunität
- Stimmung
- Ernst, Hart, Sexy, Spannend, Verstörend
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Kritiken (1) — Film: Der Tiger von Osaka
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenPuh! Was für ein Film! Wer wissen will, wie man sich nach „Der Tiger von Osaka“ fühlt, sollte sich im vollkommen besoffenen Zustand mit einer großen Taschenlampe in die Pupillen strahlen.
Die Geschichte um die super erotische, allerdings auch knallharte Polizistin Rai, die eine entführte Politiker-Tochter wieder beschaffen soll, dient eigentlich nur als Aufhänger für kaltblütige Morde, Folterungen und Vergewaltigungen am laufenden Band, die uns immer schön bunt im besten 70s-Stil präsentiert werden.
Wobei die Story letztendlich nicht ganz doof ist und ein Menschenbild zeichnet, wie es pessimistischer nicht mehr sein kann. Alle, wirklich alle Figuren in diesem Film sind entweder ausgemachte Psychopathen oder Verbrecher. Der Einzige, der noch etwas Mitgefühl zeigt, wird auch aufs grausigste gekillt. Auch die „Heldin“, die schon mal eine mehrfache Vergewaltigung ohne groß mit der Wimper zu zucken über sich ergehen lässt, wird als eiskalte, Selbstjustiz ausübende Beamtin gezeigt, bei der selbst Paul Kersey weiche Knie bekommen würde.
Bei solch’ einem Film versteht es sich quasi von selbst, dass auch die Polizei einen Täter erstmal minutenlang auf allerderbste („Hostel“? Pah!) Art und Weise foltert, bevor auch nur eine einzige Frage gestellt wird.
Das Sahnehäubchen setzt Rainer Brandt mit seiner Synchro („Sind die Benzinpreise schon wieder erhöht worden oder warum glotzt ihr so?") auf, die das eh schon kaum fassbare Geschehen endgültig abheben lässt.
Ein Wahnsinnsfilm und unbedingtes Pflichtprogramm für Menschen, die meinen schon alles gesehen zu haben!
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Kommentare
JimiHendrix Fri, 14 Dec 2012 17:44:18 -0000
Kommentar löschenMittelguter Pinky-Violence-Streifen, der zwar üppig mit Gewalt ausstaffiert ist, aber dennoch oftmals die langweilige Geschichte nicht verdecken konnte.
Eher zufällig bin ich mal wieder in dieses rosafarbene Genre geraten und pickte mir mit Yukio Nodas "Der Tiger von Osaka" einen echten Klassiker raus.
Doch nicht jeder Klassiker muss gleich vortrefflich sein. Das die Geschichten hier nie sonderlich ausgeklügelt und verwoben daher kommen, ist des Genres Eigenheit, so auch hier.
Eine sadistisch anmutende Gangsterbande bekommt die Tochter eines hochrangigen Politikers ihn ihre Fänge und es wird erstmal kräftig vergewaltigt, nebenbei ermordet man auch gleich noch deren Liebhaber.
Um die Tochter zu befreien schleust man unsere Protagonistin als Doppelagentin(Miki Sugimoto), die in die Bande ein. Auch sie wird erstmal kräftig durchgestoßen und misshandelt, aber man ahnt es schon - ihre Zeit der Rache wird kommen.
Mir fehlte in der Ausführung der gleichbleibende Unterhaltungswert, die Vergewaltigungen, die Tötungsszenen und Misshandlungen waren gut gelungen, aber dennoch fehlte das Salz in der Suppe. Man stellte die klassische Heldenrolle der tödlich-femininen Hauptdarstellerin zu sehr zurück, sie agierte fast ausschließlich passiv und das missfiel mir zunehmend.
Abschließend lässt sich festhalten, dass man "Der Tiger von Osaka" nicht unbedingt gesehen haben muss. Nur den wirklich Pinkyphilen unter euch würde ich zu einer Sichtung raten.
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