Am besten kann man “Zimmer 1408″ als den kleinen Bruder von “Shining” bezeichnen. Doch leider ist der kleine Bruder nicht so erfolgreich darin Angst und Schrecken zu verbreiten wie das Vorbild. Die Idee des Films ist gut, die Umsetzung allerdings nur solide mit einer leichten Tendenz nach unten. Die beiden Hauptdarsteller schaffen es leider nicht über die Schwächen der Regiearbeit hinwegzutrösten und so ist “Zimmer 1408″ zwar ein solider Film, aber eben kein Film den man zwingend gesehen haben muss oder der in der Filmgeschichte irgendwelche Akzente setzten könnte
Rundum gelungenes Psycho-Horror-Kammerspiel, das vom größtenteils allein agierenden Hauptdarsteller John Cusack mühelos getragen wird und durch die richtige Balance zwischen Schockmomenten und subtilem Wahnsinn für manchen Schauer sorgt.
Es ist ein Film, den man einst versonnen preisen wird, wie man es heute etwa bei LANDHAUS DER TOTEN SEELEN tut. Wo sich immer dümmere Folterfilmchen als Horror bezeichnen und um die Krone der Kino- und Videothekenkasse prügeln, indem sie sich gegenseitig die Blutwurst auf die Rübe hauen, zieht ZIMMER 1408 elegant vorbei und tritt all diesen Vollpfosten sanft, aber bestimmt in ihren Arsch.
Im Grunde les ich ja immer gerne erst die Bücher, bevor ich mir die Verfilmungen angucke. Grade bei Stephen King Filmen bietet sich das an - so weiß man immer, ok, sie habens versucht, aber ich weiß, eigentlich könnte der Film besser sein. Meist ist das auch so.
Bei “1408″ kann ich das nur vermuten, leider habe ich die Kurzgeschichte noch nicht gelesen. Aber wer Stephen King kennt, kann sich denken, wie die Story war: Besser, als der Film.
Dabei fängt es ziemlich gut an. Die Spannung wird stark aufgebaut, der Manager (Samuel L. Jackson) versucht fast alles, Enslin das Zimmer nicht zu geben, gibt aber letztendlich klein bei. Man fragt sich mehr und mehr, was es mit dem Zimmer auf sich hat, und als dieses mit kleinen Spielereien anfängt, Enslins Ruhe und Abgeklärtheit zu stören, fragt man sich immer mehr, wo die Ursache liegt.
Und dann fängt die Effekt-Orgie an. Ein Schockeffekt jagd den nächsten, und man kann sich gut vorstellen, wie die Drehbuchautoren vor dem Skript saßen und sich verzweifelt überlegten, was dieses Zimmer noch tolles bieten könnte. Und man fragt sich immer weniger, wo die Ursache liegt, sondern immer mehr, wie das ganze, und vor allem WANN das ganze ein Ende nimmt. Kleinere Spielereien, wie Erscheinungen von Enslins Tochter oder Vater, verwirren mehr als das sie den Grusel erhöhen, und sind insgesamt zu beiläufig, als eine wichtige Rolle zu spielen. Schade eigentlich. Bis zu einem gewissen Punkt ist der Film richtig gut und rettet sich daher trotz des rapiden Abstiegs auf die von mir vergebenen 6,5 Punkte.
Jetzt sollte ich mir aber mal das Buch zulegen. Ich will wissen, wies besser geht.
John Cusack müht sich redlich, die dünne Story mit routinierter schauspielerischer Leistung auszufüllen, aber das reicht leider nicht, genausowenig wie der kleine Gastauftritt von Samuel L. Jackson.
[...] Ein Film, der größtenteils in nur einem Zimmer spielt? Ein Film, der größtenteils in nur einem Zimmer spielt und von nur einem Darsteller getragen wird? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Und zwar ganz hervorragend. John Cusack spielt den Skeptiker Enslin gewohnt sympathisch-zynisch und versteht es, den Zuschauer für sich einzunehmen. Wenn sich seine Skepsis langsam in Angst und später in Verzweiflung wandelt, ist dies für den Zuschauer nicht nur nachvollziehbar, sondern praktisch spürbar. Vorallem die kurzen Szenen mit Enslins Tochter bieten eine Intensität, wie ich sie in modernen Gruselfilmen viel zu oft vermisse. [...)
Shining eingedampft auf Zimmergröße. Data würde wohl sagen: Der Film funktioniert innerhalb normaler Parameter. Genau das ist auch sein Problem, denn er überrascht an keiner Stelle und varriert bekannte Geisterfilmmotive zu einer überlangen Twilight-Zone-Folge, die ihr Willkommen sein eigentlich schon überstrapaziert hat, wenn nach 2/3 ein absehbarer Twist die Story aufpeppen soll. John Cusack ist toll, aber nicht toll genug um einen wirklich die ganze Zeit wach zu halten.
Ein Horrorthriller mehr - solides Handwerk, doch leider kaum neue Ideen: Der Hauptdarsteller (diesmal John Cusack) wird mal wieder an seinem wundesten Punkt gepackt, weil er es bis dato versäumt hatte, traumatische Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten. So stellt er sich unbewusst (aber irgendwie doch freiwillig, wenngleich in naiver Selbstüberschätzung) dem Schrecken. Und da sind wir schon bei der heimlichen Botschaft des Films: Alle, die diesbezüglich noch (!) eine Leiche im Keller haben, sei dringend angeraten, baldmöglichst einen Seelenklempner ihrer Wahl zu konsultieren. Denn: Lieber ganz normalen Therapiehorror als eine Horrortherapie wie in 1408, oder? ;-)
Sowas passiert wenn man aus einer Kurzgeschichte einen kompletten Spielfilm extrahieren möchte.
Das was die Kurzgeschichte spannend und besonders gemacht hat, schafft der Film nicht wirklich zu transportieren. Ich glaube allein John Cusack hat da noch einiges rausgerissen, alles in allem war ich dann doch enttäuscht vom Film.
Viele Gruselschocker haben eine große Schwäche. Man fürchtet sich zusammen mit dem Protagonisten meist nur so lange, bis die Kreatur/Person hinter dem Grusel sich offenbart. Oft sind die Erklärungen dann zu schwach und ziehen damit den gesamten Film runter. Für ein erfolgreiches Ende muss der Schreiberling des Drehbuchs daher entweder eine echt originelle Idee haben für die Offenbarung des treibenden Handlungskerns. Oder er versucht gar nicht erst irgendwelche realtitätsnahen Erklärungen zu erfinden. Zimmer 1408 funktioniert, weil die Mystik des unheimlichen Zimmers auch nach Filmende erhalten bleibt. Dazu kommt, dass John Cusack gut in den Film passt. Er spielt hier seine eine typische Rolle, in der man ihn immer sieht, die er aber auch gut beherrscht. Ich mag Cusack in dieser Rolle und deswegen gefällt mir auch Zimmer 1408.
Ich hat sehr viel mehr erwartet, ich hatte das Gefühl der Film will dem Zuschauer auf Teufel komm raus, die Gedanken verdrehen,damit ein typisches Fincher-Fazit dabei rauskommt: Nichts kapiert, trotzdem toll, Das ist aber für mich nur in Ansätzen gelungen, wer drauf steht dem gefällts. Aber auf jedem Fall spielt John Cusack sehr gut
Als ich den Traier sah, dachte ich mir, endlich mal wieder ein guter Horrorfilm. Aber der einzige Horror an dem Film ist den Film als Horror zu bezeichnen.
-- Spoiler enthalten --
Der Film fing gut an, aber das war´s dann auch schon. Ich hätte erwartet, dass es mehr Bedarf den Protagonisten (dargestellt von John Cusack) aus der Fassung zu bringen als ein plötzlich gemachtes Bett, hat er doch vorher noch getönt er glaube nicht an Übersinnliches. Im weiteren Verlauf passieren Dinge, die nicht schocken sondern einfach nur Fragezeichen hinterlassen. Leider wird man an keiner Stelle darüber aufgeklärt, warum diese Dinge passieren bzw. warum der Raum überhaupt so reagiert, wenn es nicht sogar nur Einbildung des Protagonisten ist.
Allerdings haben Samuel L. Jackson und John Cusack durchweg überzeugt. Besonders John Cusack war in der Rolle des erfolglosen und zynischen Schriftstellers, der am Ende Realität und Fiktion selbst nicht mehr unterscheiden kann, großartig. Und auch die Effekte verdienen durchaus gute Anerkennung, allerdings vermochten sie weder zu Gruseln noch zu Schocken.
Fazit: Als Thriller sicher noch ok, als Horror ist er bei mir durchgefallen.
Eines Vorweg eine Der guten Stephen King Verfilmungen.
Das Buch hab ich nicht gelesen. Den Film Kann ich allerdings mit gutem gewissen weiter empfehlen, fesselnd von anfang an und endet... wie es eben Typisch für Stephen King ist. Nach seinem Gesetz. Von mir gibts 9.5 Punkte weil er wirklich gut ist und Die Story sehr gut umgesetzt.
Vorab kann ich sagen, das der Film von Anfang bis Ende mitreißt. John Cusack in einer seiner besten Rollen. Inwieweit sich der Film an die Vorlage hält, kann ich leider nicht sagen. Ich persönlich habe mir während des Films vorgestellt, das Zimmer 1408 die Ängste und Erinnerungen brutal hervorzerrt, um den "Insassen" letztendlich vor die Wahl zu stellen, ob er/sie noch den Willen zum Leben hat oder nicht. Aber Stephen King hat sich das anders gedacht. Ich deute es im Moment so, das es um eine Person geht, die den Tod eines geliebten Menschen nie wirklich verkraftet hat, die den Glauben an fast alles verloren und im Grunde genommen sich selbst aufgegeben hat. Enslin ist ein wandelnder Toter unter Lebenden. Trotz vielfacher Warnungen des Hotelmanagers stellt er sich seinen tiefsten Ängsten, kämpft, gibt auf, kämpft, findet den Glauben wieder und findet einen Weg, der ihn seiner Meinung nach zu seiner Tochter bringt. Wahrscheinlich ist es viel einfacher ... oder viel komplexer. Naja, hin und her, wer mit dem Ende klarkommt, erlebt eine der besten Stephen King-Verfilmungen!
Dammit, haben die mich wieder aus getrixt. Ich warte gerne etwas mit dem Kauf, um mir die beste Fassung zuzulegen und die ist häuflg der D. cut. Danke für den Tip, den werde ich mir zulegen sobald ich auf blu ray umsteige.
symptomatisch für stephen king mal wieder ein "horrorfilm" der überhaupt nicht zu gruseln versteht, denn dafür sind die einfälle zu lasch und altbacken, das vielgelobte tolle setdesign hab ich lange gesucht, fand aber nur unausgegorenheit. aber auch als psychodrama des middle-age-losers der seine traumatische vergangenheit aufarbeiten muss, weiß der film aufgrund der trivialität der geschichte nicht zu überzeugen. was nun eigentlich mit mike enslin geschieht lässt völlig kalt, reißt nicht mit, denn der protagonist bleibt blass, bietet keine identifikationsmöglichkeit.
ich bleibe zwiegespalten, der film ist nicht total schlecht, bietet aber nichts neues und ist im ganzen eher langweilig. würde ihn nicht weiterempfehlen, dem typischen king-fan wirds aber wohl gefallen.
Gelungene King-Verfilmung, die mit der Weile leider die Story ein bisschen vernachlässigt und sich zu sehr in unheimlichen Bilderwelten verliert. Dennoch sehr sehenswert, da die starken Bilder, die unheilvolle Atmosphäre und die großartige One Man Show von John Cusack absolut dafür entschädigen und für einen gelungenen Gruselspaß mehr als ausreichend sind.
Nach dem Anfang erhofft man sich einen spannenden sehenswerten Film. Vergebens. Teilweise werden nur noch Schock-Elemente aneinander gereiht, die leider nicht zu sehr schocken. Zum Schluss fehlt mir noch die Auflösung, was in dem Zimmer falsch ist, oder warum es spuken sollte. Dies als Tatsache festzulegen stellt in meinen Augen einen Fehler dar. Ich hatte anscheinend zu hohe Erwartungen an den Film, die er leider nicht erfüllen konnte.
Was hatte ich mich damals auf einen gruseligen Abend gefreut, als der damals im Tv lief. Ich hoffte auf einen gelungenen Horror-Trip, der auf einen Raum gebannt wurde. Der Anfang im Raum, war auch wirklich genau das, was ich erhofft hatte. Fiktionreicher Thrill. Äußerst düster. Ein Raum, der unberechenbar scheint. Eine Nummer, die sich sofort in die Gedanken brennt. Ein Charakter, der immer alle gruseligen Hotels besucht, aber diesmal wirklich den echten Horror erleben wird. Die Einleitung noch ein bisschen öde. Die Vorfreude vorhanden. Dann die Ankunft im Raum wahrhaft gelungen. John Cusack ist für mich auch ein sympathischer. Doch je länger der Film geht, desto anstrengender wird er. Immer mehr banale Zufälle, die "Zimmer 1408" schwer zu ertragen lassen. Mal ist der Protagonist plötzlich draußen. Dann war das wieder Wahnsinn. Dann kommt aufeinmal Regen, dann Schnee. Dann ist es kalt. Dann sieht er Gestalten. Mal schlägt der Protagonist gegen die Wand um auszubrechen. Das ist ja wirklich spannend zu Beginn. Auch Effekte durchaus brauchbar und teils effektiv. Doch Inszenierung reicht nicht, wenn man das Gefühl hat ein eindimensionales Kammerspiel zu erleben, was immer versucht den Protagonisten zu verwirren. Stephen King Verfilmungen sind nunmal nicht ganz einfach. "Zimmer 1408" keine absolute Katastrophe, aber einfach nicht wirklich fesselnd. Es gibt wesentlich schlimmere Sachen aus dieser Verflimungs-Rubrik (The Mist). Dieser hier einfach uninteressant und uninteressanter. Abraten tu ich nicht. Komplette Zeitverschwendung sieht anders aus! Andere moderne Horror-Streifen oftmals auch nicht!
@Greetling: Bist mit deiner Ansicht nicht alleine: Auch ich fand Cusacks Kammerspiel sehr fesselnd, und gerade THE MIST hat bei mir mit seinem für Hollywood-Verhältnisse hartem Ende Eindruck hinterlassen.
Nichtsdestotrotz eine fundierte Kritik, die mal wieder zeigt, wie verschieden doch Geschmäcker sein können.
Da liegt für mich halt der Reiz, deswegen ist das Ende auch so toll. Die Idee ist halt echt krank. Ist in Kings Kurzgeschichte übrigens auch nicht anders, da ist es ähnlich aufgebaut.
Du hast perfekt die Schwächen von dem Film aufgelistet. Besser könnte man es nicht beschreiben. Ohne diese Schwächen die du schön beschrieben hast, wäre der Film doch ein Klassiker schlechthin.
Also es tut mir wirklich leid das ich den Film nicht gemocht habe, aber ich konnte an diesem Streifen einfach nichts gruseliges,spannendes oder Ähnliches finden.
Ich gebe diesem Film lediglich die 4.0 Punkte (jeweils 1.0 Punkte John Cusak und Samuel L. Jackson, weil sie wie immer solide spielen)
und die anderen 2.0 Punkte für das Sehr Interessante und aufwühlende Ende.
Ne ich fand den echt langweilig.
Es passierte immer nur das Gleiche. Gleiche Visionen, gleiche Schockmomente und keine Atmosphäre.
Ich fand den echt nicht so toll.
Ach und kennst du zufälliger Weise den Film "Dead Snow" morphiii ?
Wie wir alle wissen ist das immer so eine Sache mit Stephen King-Verfilmungen, die einen sind gelungen, die Anderen sind grausig, grauenhaft, also so in Hinsicht auf die filmische Qualität. Wie hält es sich also mit "Zimmer 1408" aus dem Jahre 2007 von Mikael Håfstrom, dessen Name ja auch nicht immer für Qualität steht.*Hust
Nun ja, ich möchte hier ja nichts böses vorprophezeien, zur Story, die nach einer Kurzgeschichte von Stephen King angelegt, ich empfand sie eigentlich als recht nett ausgedacht, wenn auch nicht besonders innovativ, so eine Geschichte um jemanden, der von zuhause auszog, um das Grauen zu finden und Schauergeschichten niederzuschreiben: Der Schriftsteller Mike Enslin schreibt Spuk-Gruselführer für mutige Touristen, die sich mal ordentlich verängstigen lassen wollen. Er bereits ein abgehärteter Typ in dem Milieu. Seine neusten Recherchen führen ihn ins New Yorker "Dolphin"-Hotel, in das Zimmer 1408 in dem bereits 56 gestorben sein sollen, perfekter Stoff für ihn und ´somit zieht er in das Zimmer ein. Er erlebt die Hölle auf Erden.
Um dies richtig um zu setzen braucht man natürlich einen starken Hauptdarsteller und mir wäre bei solchen Sachen wirklich niemand lieber als der gute John Cusack, perfekt besetzt, von Anfang an verstrahlt er wieder die Sympathien aus, sammelt Herzen, sodass der Zuschauer später mit ihm bzw. ich, da ich den Kerl sehr gern hab, mitfiebern kann in diesem Höllenloch. Cusack führt den Film förmlich, gekonnt übernimmt er seine Rolle, sehr glaubwürdig und verleiht ihr sogar einen Hauch Tiefgang. Neben ihnen gäbe es noch in einer winzige geraten Rolle Samuel L. Jackson als Manager des Hotels zu bewundern. Klein, aber fein wie man so schön sagt, das adelt den Film irgendwie noch.
Zu der Regie lässt sich dann noch sagen, dass sie sehr gut ist, da Håfstrom seine Geschichte erstmal interessant verpackt, mit subtilen Mitteln beginnt er, baut so eine tolle Atmosphäre auf, beleuchtet seinen Film stets intensiv und ich möchte fast sagen etwas verstörend. Doch dann, später verfällt der Mann zusehends seinen anfangs durchaus nett ausgearbeiteten, surrealen Elementen, anders gesagt das Werk wird mit Mystery-Grusel oder auch Schockmomenten nur so vollgedröhnt, sodass bei mir jedenfalls das Interesse am Film sank und so entstanden Längen bzw. im Mittelteil wurde dann eher auf unnötige Spielereien und Effekte gesetzt. Zum Schluss findet er aber wieder zu der schön traditionellen (wenn man das in der Form so sagen darf?) Erzählweise zurück. Besonders hervorheben oder besser gesagt loben sollte man, dass der Horror hier im Kopf passiert, ein durchaus lobenswerter Aspekt bei heutigen Vertretern des Genres.
Natürlich ist die Kamera dazu exzellent, sehr passend bebildert, Bilder, bei denen man die richtige Gruselstimmung vor sich spürt, sehr stilvoll und qualitativhochwertig könnte man da sagen, auf jeden Fall eine sauberer Job, der hier erledigt wurde.
Weiter zu den Charakteren, die doch schon ansatzweise recht hintergründig gestaltet wurden, Mike´s Vergangenheit wird geschildert, seine tragischen Erlebnisse und das alles grandios verbunden mit der Handlung, obwohl diese "Hintergründe" selbstredend in gewisser Weise die Ausgangssituation des Films sind und er auf ihnen aufbaut, doch für seine Verhältnisse interessant gezeichnete Figuren.
Schlussendlich bleibt mir dann nur noch zu "Zimmer 1408" zu sagen, dass es sich doch um eine gelungene Verfilmung eines Stephen King-Stoffes handelt, mit einem 1A-Thrill. Zwar weder neu noch besonders herausstechend und wie gesagt in der Mitte etwas überladen, dennoch insgesamt sehenswert.
Ein toller John Cusack, der als Zyniker brilliert und anschließend die Geisterbahnfahrt seines Lebens erlebt. Stellenweise etwas langatmig, aber mit tollen Schrecksekunden und einer sehr dichten Atmosphäre.
Der Film ist spannend, gruselig und es gibt ein paar Schreckmomente. Allerdings nicht so grausig, dass man nicht mehr schlafen könnte, was mir sehr gut gefällt.
ich mag die Idee,die Effekte und John Cusack.Bin eigentlich kein großer Fan von Horrorfilmen, aber dieser hat vergleichbar mit Shining (wenn auch nicht die KLasse) zumindest nicht nur das Schocken im Sinn,sondern bemüh sich um mehr und bietet dies auch.
Sehr interessanter und verwirrender Film, welcher es schafft einem so richtig zu gruseln. Mal eine Abwechslung zum sonstigen Horrorschrott, das sich so rumtreibt.
Zimmer 1408 - Kritik
US 2007 Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 13.09.2007
Kritiken (9) — Film: Zimmer 1408
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«1408» bietet viel schaurige Spannung und einige hübsche Schreckmomente.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenAm besten kann man “Zimmer 1408″ als den kleinen Bruder von “Shining” bezeichnen. Doch leider ist der kleine Bruder nicht so erfolgreich darin Angst und Schrecken zu verbreiten wie das Vorbild. Die Idee des Films ist gut, die Umsetzung allerdings nur solide mit einer leichten Tendenz nach unten. Die beiden Hauptdarsteller schaffen es leider nicht über die Schwächen der Regiearbeit hinwegzutrösten und so ist “Zimmer 1408″ zwar ein solider Film, aber eben kein Film den man zwingend gesehen haben muss oder der in der Filmgeschichte irgendwelche Akzente setzten könnte
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Moviesteve: Podcast
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Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEs ist ein Film, den man einst versonnen preisen wird, wie man es heute etwa bei LANDHAUS DER TOTEN SEELEN tut. Wo sich immer dümmere Folterfilmchen als Horror bezeichnen und um die Krone der Kino- und Videothekenkasse prügeln, indem sie sich gegenseitig die Blutwurst auf die Rübe hauen, zieht ZIMMER 1408 elegant vorbei und tritt all diesen Vollpfosten sanft, aber bestimmt in ihren Arsch.
Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenIm Grunde les ich ja immer gerne erst die Bücher, bevor ich mir die Verfilmungen angucke. Grade bei Stephen King Filmen bietet sich das an - so weiß man immer, ok, sie habens versucht, aber ich weiß, eigentlich könnte der Film besser sein. Meist ist das auch so.
Bei “1408″ kann ich das nur vermuten, leider habe ich die Kurzgeschichte noch nicht gelesen. Aber wer Stephen King kennt, kann sich denken, wie die Story war: Besser, als der Film.
Dabei fängt es ziemlich gut an. Die Spannung wird stark aufgebaut, der Manager (Samuel L. Jackson) versucht fast alles, Enslin das Zimmer nicht zu geben, gibt aber letztendlich klein bei. Man fragt sich mehr und mehr, was es mit dem Zimmer auf sich hat, und als dieses mit kleinen Spielereien anfängt, Enslins Ruhe und Abgeklärtheit zu stören, fragt man sich immer mehr, wo die Ursache liegt.
Und dann fängt die Effekt-Orgie an. Ein Schockeffekt jagd den nächsten, und man kann sich gut vorstellen, wie die Drehbuchautoren vor dem Skript saßen und sich verzweifelt überlegten, was dieses Zimmer noch tolles bieten könnte. Und man fragt sich immer weniger, wo die Ursache liegt, sondern immer mehr, wie das ganze, und vor allem WANN das ganze ein Ende nimmt. Kleinere Spielereien, wie Erscheinungen von Enslins Tochter oder Vater, verwirren mehr als das sie den Grusel erhöhen, und sind insgesamt zu beiläufig, als eine wichtige Rolle zu spielen. Schade eigentlich. Bis zu einem gewissen Punkt ist der Film richtig gut und rettet sich daher trotz des rapiden Abstiegs auf die von mir vergebenen 6,5 Punkte.
Jetzt sollte ich mir aber mal das Buch zulegen. Ich will wissen, wies besser geht.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/19/kritik-zimmer-1408/
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenJohn Cusack müht sich redlich, die dünne Story mit routinierter schauspielerischer Leistung auszufüllen, aber das reicht leider nicht, genausowenig wie der kleine Gastauftritt von Samuel L. Jackson.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Ein Film, der größtenteils in nur einem Zimmer spielt? Ein Film, der größtenteils in nur einem Zimmer spielt und von nur einem Darsteller getragen wird? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Und zwar ganz hervorragend. John Cusack spielt den Skeptiker Enslin gewohnt sympathisch-zynisch und versteht es, den Zuschauer für sich einzunehmen. Wenn sich seine Skepsis langsam in Angst und später in Verzweiflung wandelt, ist dies für den Zuschauer nicht nur nachvollziehbar, sondern praktisch spürbar. Vorallem die kurzen Szenen mit Enslins Tochter bieten eine Intensität, wie ich sie in modernen Gruselfilmen viel zu oft vermisse. [...)
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenShining eingedampft auf Zimmergröße. Data würde wohl sagen: Der Film funktioniert innerhalb normaler Parameter. Genau das ist auch sein Problem, denn er überrascht an keiner Stelle und varriert bekannte Geisterfilmmotive zu einer überlangen Twilight-Zone-Folge, die ihr Willkommen sein eigentlich schon überstrapaziert hat, wenn nach 2/3 ein absehbarer Twist die Story aufpeppen soll. John Cusack ist toll, aber nicht toll genug um einen wirklich die ganze Zeit wach zu halten.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEin Horrorthriller mehr - solides Handwerk, doch leider kaum neue Ideen: Der Hauptdarsteller (diesmal John Cusack) wird mal wieder an seinem wundesten Punkt gepackt, weil er es bis dato versäumt hatte, traumatische Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten. So stellt er sich unbewusst (aber irgendwie doch freiwillig, wenngleich in naiver Selbstüberschätzung) dem Schrecken. Und da sind wir schon bei der heimlichen Botschaft des Films: Alle, die diesbezüglich noch (!) eine Leiche im Keller haben, sei dringend angeraten, baldmöglichst einen Seelenklempner ihrer Wahl zu konsultieren. Denn: Lieber ganz normalen Therapiehorror als eine Horrortherapie wie in 1408, oder? ;-)
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Kommentare (147) — Film: Zimmer 1408
Kommentar schreibenÜffes Müffes 2012/02/03 02:48:15
Kommentar löschenSowas passiert wenn man aus einer Kurzgeschichte einen kompletten Spielfilm extrahieren möchte.
Das was die Kurzgeschichte spannend und besonders gemacht hat, schafft der Film nicht wirklich zu transportieren. Ich glaube allein John Cusack hat da noch einiges rausgerissen, alles in allem war ich dann doch enttäuscht vom Film.
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heikschn 2012/02/01 18:02:29
Kommentar löschenViele Gruselschocker haben eine große Schwäche. Man fürchtet sich zusammen mit dem Protagonisten meist nur so lange, bis die Kreatur/Person hinter dem Grusel sich offenbart. Oft sind die Erklärungen dann zu schwach und ziehen damit den gesamten Film runter. Für ein erfolgreiches Ende muss der Schreiberling des Drehbuchs daher entweder eine echt originelle Idee haben für die Offenbarung des treibenden Handlungskerns. Oder er versucht gar nicht erst irgendwelche realtitätsnahen Erklärungen zu erfinden. Zimmer 1408 funktioniert, weil die Mystik des unheimlichen Zimmers auch nach Filmende erhalten bleibt. Dazu kommt, dass John Cusack gut in den Film passt. Er spielt hier seine eine typische Rolle, in der man ihn immer sieht, die er aber auch gut beherrscht. Ich mag Cusack in dieser Rolle und deswegen gefällt mir auch Zimmer 1408.
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THXGamer 2012/01/22 14:39:47
Kommentar löschenFür mich ein Meisterwerk, der richtig gut gelungen ist. Spannung wird aufgebaut, die Story ist gut und Gruselfaktor hat der Film auch. Sehenswert!
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niceeddy 2012/01/14 18:23:02
Kommentar löschenUnd wieder eine durchschnittliche King-Verfilmung, vorhersehbare HuiBuh-Geschichte - langweilig
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Jokerface^^ 2012/01/09 21:47:20
Kommentar löschenIch hat sehr viel mehr erwartet, ich hatte das Gefühl der Film will dem Zuschauer auf Teufel komm raus, die Gedanken verdrehen,damit ein typisches Fincher-Fazit dabei rauskommt: Nichts kapiert, trotzdem toll, Das ist aber für mich nur in Ansätzen gelungen, wer drauf steht dem gefällts. Aber auf jedem Fall spielt John Cusack sehr gut
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funkenflug2 2012/01/08 16:10:21
Kommentar löschenAls ich den Traier sah, dachte ich mir, endlich mal wieder ein guter Horrorfilm. Aber der einzige Horror an dem Film ist den Film als Horror zu bezeichnen.
-- Spoiler enthalten --
Der Film fing gut an, aber das war´s dann auch schon. Ich hätte erwartet, dass es mehr Bedarf den Protagonisten (dargestellt von John Cusack) aus der Fassung zu bringen als ein plötzlich gemachtes Bett, hat er doch vorher noch getönt er glaube nicht an Übersinnliches. Im weiteren Verlauf passieren Dinge, die nicht schocken sondern einfach nur Fragezeichen hinterlassen. Leider wird man an keiner Stelle darüber aufgeklärt, warum diese Dinge passieren bzw. warum der Raum überhaupt so reagiert, wenn es nicht sogar nur Einbildung des Protagonisten ist.
Allerdings haben Samuel L. Jackson und John Cusack durchweg überzeugt. Besonders John Cusack war in der Rolle des erfolglosen und zynischen Schriftstellers, der am Ende Realität und Fiktion selbst nicht mehr unterscheiden kann, großartig. Und auch die Effekte verdienen durchaus gute Anerkennung, allerdings vermochten sie weder zu Gruseln noch zu Schocken.
Fazit: Als Thriller sicher noch ok, als Horror ist er bei mir durchgefallen.
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Kreator666 2012/01/04 17:35:08
Kommentar löschenEines Vorweg eine Der guten Stephen King Verfilmungen.
Das Buch hab ich nicht gelesen. Den Film Kann ich allerdings mit gutem gewissen weiter empfehlen, fesselnd von anfang an und endet... wie es eben Typisch für Stephen King ist. Nach seinem Gesetz. Von mir gibts 9.5 Punkte weil er wirklich gut ist und Die Story sehr gut umgesetzt.
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Andy Dufresne 2011/12/30 21:06:49
Kommentar löschenBin ja eigentlich nicht so der Horrormann.
Aber der Film war purer (guter) Horror,Mann!
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sachsenkrieger 2011/11/16 07:21:45
Kommentar löschenVorab kann ich sagen, das der Film von Anfang bis Ende mitreißt. John Cusack in einer seiner besten Rollen. Inwieweit sich der Film an die Vorlage hält, kann ich leider nicht sagen. Ich persönlich habe mir während des Films vorgestellt, das Zimmer 1408 die Ängste und Erinnerungen brutal hervorzerrt, um den "Insassen" letztendlich vor die Wahl zu stellen, ob er/sie noch den Willen zum Leben hat oder nicht. Aber Stephen King hat sich das anders gedacht. Ich deute es im Moment so, das es um eine Person geht, die den Tod eines geliebten Menschen nie wirklich verkraftet hat, die den Glauben an fast alles verloren und im Grunde genommen sich selbst aufgegeben hat. Enslin ist ein wandelnder Toter unter Lebenden. Trotz vielfacher Warnungen des Hotelmanagers stellt er sich seinen tiefsten Ängsten, kämpft, gibt auf, kämpft, findet den Glauben wieder und findet einen Weg, der ihn seiner Meinung nach zu seiner Tochter bringt. Wahrscheinlich ist es viel einfacher ... oder viel komplexer. Naja, hin und her, wer mit dem Ende klarkommt, erlebt eine der besten Stephen King-Verfilmungen!
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Framesurfer 2011/11/12 23:07:14
Kommentar löschenIch habe den Film im Kino gesehen und bin buchstäblich auf dem Zahnfleisch aus dem Kino gekrochen. Das Ding ist wirklich fies.
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lieber_tee 2011/11/13 01:20:37
Antwort löschenDas Ende im Director's Cut ist noch fieser...
Framesurfer 2011/11/16 00:07:33
Antwort löschenDammit, haben die mich wieder aus getrixt. Ich warte gerne etwas mit dem Kauf, um mir die beste Fassung zuzulegen und die ist häuflg der D. cut. Danke für den Tip, den werde ich mir zulegen sobald ich auf blu ray umsteige.
Mimuschka 2011/11/02 23:24:26
Kommentar löschensymptomatisch für stephen king mal wieder ein "horrorfilm" der überhaupt nicht zu gruseln versteht, denn dafür sind die einfälle zu lasch und altbacken, das vielgelobte tolle setdesign hab ich lange gesucht, fand aber nur unausgegorenheit. aber auch als psychodrama des middle-age-losers der seine traumatische vergangenheit aufarbeiten muss, weiß der film aufgrund der trivialität der geschichte nicht zu überzeugen. was nun eigentlich mit mike enslin geschieht lässt völlig kalt, reißt nicht mit, denn der protagonist bleibt blass, bietet keine identifikationsmöglichkeit.
ich bleibe zwiegespalten, der film ist nicht total schlecht, bietet aber nichts neues und ist im ganzen eher langweilig. würde ihn nicht weiterempfehlen, dem typischen king-fan wirds aber wohl gefallen.
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Mr. Pink 2011/10/23 13:20:05
Kommentar löschenGelungene King-Verfilmung, die mit der Weile leider die Story ein bisschen vernachlässigt und sich zu sehr in unheimlichen Bilderwelten verliert. Dennoch sehr sehenswert, da die starken Bilder, die unheilvolle Atmosphäre und die großartige One Man Show von John Cusack absolut dafür entschädigen und für einen gelungenen Gruselspaß mehr als ausreichend sind.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Feddi 2011/10/02 23:18:27
Kommentar löschenNach dem Anfang erhofft man sich einen spannenden sehenswerten Film. Vergebens. Teilweise werden nur noch Schock-Elemente aneinander gereiht, die leider nicht zu sehr schocken. Zum Schluss fehlt mir noch die Auflösung, was in dem Zimmer falsch ist, oder warum es spuken sollte. Dies als Tatsache festzulegen stellt in meinen Augen einen Fehler dar. Ich hatte anscheinend zu hohe Erwartungen an den Film, die er leider nicht erfüllen konnte.
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fkfilmkritik 2011/09/25 12:04:16
Kommentar löschenWas hatte ich mich damals auf einen gruseligen Abend gefreut, als der damals im Tv lief. Ich hoffte auf einen gelungenen Horror-Trip, der auf einen Raum gebannt wurde. Der Anfang im Raum, war auch wirklich genau das, was ich erhofft hatte. Fiktionreicher Thrill. Äußerst düster. Ein Raum, der unberechenbar scheint. Eine Nummer, die sich sofort in die Gedanken brennt. Ein Charakter, der immer alle gruseligen Hotels besucht, aber diesmal wirklich den echten Horror erleben wird. Die Einleitung noch ein bisschen öde. Die Vorfreude vorhanden. Dann die Ankunft im Raum wahrhaft gelungen. John Cusack ist für mich auch ein sympathischer. Doch je länger der Film geht, desto anstrengender wird er. Immer mehr banale Zufälle, die "Zimmer 1408" schwer zu ertragen lassen. Mal ist der Protagonist plötzlich draußen. Dann war das wieder Wahnsinn. Dann kommt aufeinmal Regen, dann Schnee. Dann ist es kalt. Dann sieht er Gestalten. Mal schlägt der Protagonist gegen die Wand um auszubrechen. Das ist ja wirklich spannend zu Beginn. Auch Effekte durchaus brauchbar und teils effektiv. Doch Inszenierung reicht nicht, wenn man das Gefühl hat ein eindimensionales Kammerspiel zu erleben, was immer versucht den Protagonisten zu verwirren. Stephen King Verfilmungen sind nunmal nicht ganz einfach. "Zimmer 1408" keine absolute Katastrophe, aber einfach nicht wirklich fesselnd. Es gibt wesentlich schlimmere Sachen aus dieser Verflimungs-Rubrik (The Mist). Dieser hier einfach uninteressant und uninteressanter. Abraten tu ich nicht. Komplette Zeitverschwendung sieht anders aus! Andere moderne Horror-Streifen oftmals auch nicht!
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fkfilmkritik 2011/09/25 12:42:29
Antwort löschenIch meinte damit, dass Horrorfilme immer mehr ihren Reiz verlieren. Oftmals halt, wie in diesem Streifen nicht wirklich fesseln.
facepalm 2011/09/25 13:19:35
Antwort löschenSoweit einer der besten Genre-Vertreter. Und wer redet von Zufällen? Cusack war nie draußen nachdem er das Zimmer betreten hat. Darum geht's doch.
Stefan_R. 2011/09/25 13:21:24
Antwort löschen@Greetling: Bist mit deiner Ansicht nicht alleine: Auch ich fand Cusacks Kammerspiel sehr fesselnd, und gerade THE MIST hat bei mir mit seinem für Hollywood-Verhältnisse hartem Ende Eindruck hinterlassen.
Nichtsdestotrotz eine fundierte Kritik, die mal wieder zeigt, wie verschieden doch Geschmäcker sein können.
fkfilmkritik 2011/09/25 13:26:02
Antwort löschen@facepalm: Dass Cusack nicht draußen war, hatte ich dann auch bemerkt. Ich fand diese Wahnvorstellungen von Mal zu Mal uninteressanter.
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facepalm 2011/09/25 14:06:04
Antwort löschenDa liegt für mich halt der Reiz, deswegen ist das Ende auch so toll. Die Idee ist halt echt krank. Ist in Kings Kurzgeschichte übrigens auch nicht anders, da ist es ähnlich aufgebaut.
Göksel Algan 2011/09/26 03:04:12
Antwort löschenDu hast perfekt die Schwächen von dem Film aufgelistet. Besser könnte man es nicht beschreiben. Ohne diese Schwächen die du schön beschrieben hast, wäre der Film doch ein Klassiker schlechthin.
FilmFuzzi 2011/09/23 22:04:02
Kommentar löschenAlso es tut mir wirklich leid das ich den Film nicht gemocht habe, aber ich konnte an diesem Streifen einfach nichts gruseliges,spannendes oder Ähnliches finden.
Ich gebe diesem Film lediglich die 4.0 Punkte (jeweils 1.0 Punkte John Cusak und Samuel L. Jackson, weil sie wie immer solide spielen)
und die anderen 2.0 Punkte für das Sehr Interessante und aufwühlende Ende.
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Murphante 2011/09/25 19:35:13
Antwort löschenwuuoOOhrrrs ... nur 4 Punkte ... ???
schau ihn dir irgendwann nochmal an
vielleicht wirkt er anders auf Dich ...
FilmFuzzi 2011/09/25 21:28:52
Antwort löschenNe ich fand den echt langweilig.
Es passierte immer nur das Gleiche. Gleiche Visionen, gleiche Schockmomente und keine Atmosphäre.
Ich fand den echt nicht so toll.
Ach und kennst du zufälliger Weise den Film "Dead Snow" morphiii ?
hoffman587 2011/09/20 16:49:22
Kommentar löschen1408
Wie wir alle wissen ist das immer so eine Sache mit Stephen King-Verfilmungen, die einen sind gelungen, die Anderen sind grausig, grauenhaft, also so in Hinsicht auf die filmische Qualität. Wie hält es sich also mit "Zimmer 1408" aus dem Jahre 2007 von Mikael Håfstrom, dessen Name ja auch nicht immer für Qualität steht.*Hust
Nun ja, ich möchte hier ja nichts böses vorprophezeien, zur Story, die nach einer Kurzgeschichte von Stephen King angelegt, ich empfand sie eigentlich als recht nett ausgedacht, wenn auch nicht besonders innovativ, so eine Geschichte um jemanden, der von zuhause auszog, um das Grauen zu finden und Schauergeschichten niederzuschreiben: Der Schriftsteller Mike Enslin schreibt Spuk-Gruselführer für mutige Touristen, die sich mal ordentlich verängstigen lassen wollen. Er bereits ein abgehärteter Typ in dem Milieu. Seine neusten Recherchen führen ihn ins New Yorker "Dolphin"-Hotel, in das Zimmer 1408 in dem bereits 56 gestorben sein sollen, perfekter Stoff für ihn und ´somit zieht er in das Zimmer ein. Er erlebt die Hölle auf Erden.
Um dies richtig um zu setzen braucht man natürlich einen starken Hauptdarsteller und mir wäre bei solchen Sachen wirklich niemand lieber als der gute John Cusack, perfekt besetzt, von Anfang an verstrahlt er wieder die Sympathien aus, sammelt Herzen, sodass der Zuschauer später mit ihm bzw. ich, da ich den Kerl sehr gern hab, mitfiebern kann in diesem Höllenloch. Cusack führt den Film förmlich, gekonnt übernimmt er seine Rolle, sehr glaubwürdig und verleiht ihr sogar einen Hauch Tiefgang. Neben ihnen gäbe es noch in einer winzige geraten Rolle Samuel L. Jackson als Manager des Hotels zu bewundern. Klein, aber fein wie man so schön sagt, das adelt den Film irgendwie noch.
Zu der Regie lässt sich dann noch sagen, dass sie sehr gut ist, da Håfstrom seine Geschichte erstmal interessant verpackt, mit subtilen Mitteln beginnt er, baut so eine tolle Atmosphäre auf, beleuchtet seinen Film stets intensiv und ich möchte fast sagen etwas verstörend. Doch dann, später verfällt der Mann zusehends seinen anfangs durchaus nett ausgearbeiteten, surrealen Elementen, anders gesagt das Werk wird mit Mystery-Grusel oder auch Schockmomenten nur so vollgedröhnt, sodass bei mir jedenfalls das Interesse am Film sank und so entstanden Längen bzw. im Mittelteil wurde dann eher auf unnötige Spielereien und Effekte gesetzt. Zum Schluss findet er aber wieder zu der schön traditionellen (wenn man das in der Form so sagen darf?) Erzählweise zurück. Besonders hervorheben oder besser gesagt loben sollte man, dass der Horror hier im Kopf passiert, ein durchaus lobenswerter Aspekt bei heutigen Vertretern des Genres.
Natürlich ist die Kamera dazu exzellent, sehr passend bebildert, Bilder, bei denen man die richtige Gruselstimmung vor sich spürt, sehr stilvoll und qualitativhochwertig könnte man da sagen, auf jeden Fall eine sauberer Job, der hier erledigt wurde.
Weiter zu den Charakteren, die doch schon ansatzweise recht hintergründig gestaltet wurden, Mike´s Vergangenheit wird geschildert, seine tragischen Erlebnisse und das alles grandios verbunden mit der Handlung, obwohl diese "Hintergründe" selbstredend in gewisser Weise die Ausgangssituation des Films sind und er auf ihnen aufbaut, doch für seine Verhältnisse interessant gezeichnete Figuren.
Schlussendlich bleibt mir dann nur noch zu "Zimmer 1408" zu sagen, dass es sich doch um eine gelungene Verfilmung eines Stephen King-Stoffes handelt, mit einem 1A-Thrill. Zwar weder neu noch besonders herausstechend und wie gesagt in der Mitte etwas überladen, dennoch insgesamt sehenswert.
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Joeyjoejoe17 2011/09/20 16:57:09
Antwort löschenDu bringst es auf den Punkt!
hoffman587 2011/09/20 17:11:19
Antwort löschen@Joeyjoejoe17: Danke für das Lob und das ist schön zu hören!:)
TDK: Dein Kompliment ehrt mich wie immer sehr, vielen dank für die Blumen:)
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hoffman587 2011/09/20 17:56:18
Antwort löschenDanke sehr:)
fkfilmkritik 2011/09/21 17:22:34
Antwort löschenDas hier wurde auch gemeldet. Ich werd verrückt.
Oskar Gleit 2011/09/16 18:48:53
Kommentar löschenEin toller John Cusack, der als Zyniker brilliert und anschließend die Geisterbahnfahrt seines Lebens erlebt. Stellenweise etwas langatmig, aber mit tollen Schrecksekunden und einer sehr dichten Atmosphäre.
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Demian87 2011/09/16 02:07:05
Kommentar löschenDer Film ist spannend, gruselig und es gibt ein paar Schreckmomente. Allerdings nicht so grausig, dass man nicht mehr schlafen könnte, was mir sehr gut gefällt.
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jjdd 2011/09/16 01:33:10
Kommentar löschenich mag die Idee,die Effekte und John Cusack.Bin eigentlich kein großer Fan von Horrorfilmen, aber dieser hat vergleichbar mit Shining (wenn auch nicht die KLasse) zumindest nicht nur das Schocken im Sinn,sondern bemüh sich um mehr und bietet dies auch.
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Hauserfritz 2011/09/08 13:00:30
Kommentar löschenSehr interessanter und verwirrender Film, welcher es schafft einem so richtig zu gruseln. Mal eine Abwechslung zum sonstigen Horrorschrott, das sich so rumtreibt.
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