Zivilcourage

Zivilcourage (2010),
Laufzeit 90 Minuten, Drama

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- Kritiker
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7.0 Community
58 Bewertungen
14 Kommentare

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Peter Jordan lebt in einem Problembezirk Berlins. Durch unglückliche Umstände gerät er in eine Situation, in der er Zivilcourage beweisen muss. Ein Film über die Jugend, Ausländerfeindlichkeit und die Aggression der heutigen Generation.


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Kommentare (14) — Film: Zivilcourage

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film macht erst mal vieles richtig. In jeder Situation, wenn man sich fragt, was würde ich da tun, macht die Figur von Götz George das, was ich mich vielleicht nicht trauen würde. Er lässt sich von den Drohungen und Angriffen der Jugendlichen nicht zur Aufgabe zwingen.

Toll ist die Figur des Mädchens, ihre Mutter - da ist ganz viel stimmige Milieustudie drin.

Dennoch ist der Film nicht ganz rund. Vor allem die Jugenddarsteller schwächeln. Das soll wohl authentisch sein, wirkt mitunter aber wie Laienspiel. George ist großartig,.

Das Ende ist leider inkonsequent. Der Mann besorgt sich eine Waffe - nachvollziehbar - aber, ist die Realität dann wirklich so, dass sich solche Kriminelle dann brav zurück ziehen? Hier wird diese Selbstjustiz als das einzig mögliche Mittel erzählt, leider auch eines, das dann alles ins Reine bringt.

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Anonymous1987

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr starker Film, mit grandiosen Dialogen und Schauspielern

Ich hatte bei manchen Szene Gänsehaut und bei anderen Wut im Bauch, da Ich weiß dass es so immer wieder in Deutschland passiert in diesen Vierteln.

Ich kann den Film Jedem empfehlen der auf gute Dramen steht!

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musikkreis

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Hat jemand den wunderbaren Film aufgezeichnet ? Würde mich über eine CD freuen.

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Anonymous1987

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hab ihn meld dich mal bei mir


kahaujiko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

die schauspieler können zwar nicht alle überzeugen, jedoch halte ich den film für ein wichtiges und starkes werk, welches eine konsequente, dynamische entwicklung besitzt und storytechnisch auf jeden fall überzeugen kann und den zuschauer mit einer gehörigen portion nschdenken zurücklässt. ein happyend, wie hier einige geschrieben haben, kann ich zudem ebenfalls beim besten willen nicht erkennen, denn wo bitte schön ist dieser abschluss denn glücklich (evtl spoiler). schließlich stehen afrim (welcher ja nicht nur als eindimensionaler schlägertyp, sondern auch als resultat seines sozialen millieus, integrationsschwierigkeiten usw dargestellt wird) und sein bruder durch seinen drohenden gefängnisaufenthalt vor einem scherbenhaufen. man darf die geschichte hier eben nicht nur aus der sicht des peter jordan betrachten. für alle protagonisten geht es irgendwie weiter, wie lässt der film aber komplett offen. wie schon gesagt, mich konnte der film überzeugen und ich bin schon gespannt was dieser regisseur in zukunft noch so alles produzieren wird.

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damokles

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Bewertung3.0Schwach

Wie schlecht kann man nur Regie führen? Ein wichtiger Plot, eine zielgenau ausgewählte Kulisse und dann das Versagen von Schauspielern, so dass es einen nur schüttelt. Götz George spielt wie er spielt - das guckt sich weg, alle anderen aber beschämen einen nur beim Hinsehen. Das wirkt so professionell gespielt wie Schultheater.

Schwierig zu ertragen sind auch die völlig flach überzeichneten Charaktere, die eigentlich keine sind, sondern nur billige Stereotypen. Die bösen aggressiven Ausländer, die ewigen Alt-68er mit dem Glas Wein und das verkommene Straßenmädchen, das nicht lesen kann.

Und am Ende macht auch das Drehbuch noch schlapp und bestraft einen mit einem unglaubwürdigen ZDF-Friedefreudeeierkuchen-Ende.

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Iwan Goratschin

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Bewertung7.5Sehenswert

Hervorragende schauspielerische Leistungen zeichnen diesen Film aus. Man sollte zwar nicht annehmen, dass es diesen Film brauchte um aufzuzeigen, dass solche Konflikte existieren - der Film ist jedoch gut geeignet um "den Finger in die Wunde zu legen".

Wie auch nicht anders zu erwarten, zeigt der Film keine akzeptablen und realistischen Lösungswege auf.
Das Ende ist zudem höchst naiv. Bei dieser Beschreibung der Verhaltensweisen, hätte Einschüchterung mit Waffengewalt meiner Ansicht nach eher nicht zum Erfolg geführt. Als Folge wäre wohl eher mit einem Angriff auf die Tochter bzw. deren Familie zu rechnen gewesen.

Es dürfte aber wohl schwer möglich sein, dieses Thema filmisch besser umzusetzen und zu Ende zu führen als es hier geschehen ist. Daher ist "Zivilcourage" trotz allem überaus sehenswert.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein grandioser film, der mitten ins schwarze trifft. furchtbar, wohin sich unsere gesellschaft entwickelt. jeder sieht weg, keiner kümmert sich mehr um den anderen. super, dass das thema aufgegriffen wurde! götz george ist ein hervorragender schauspieler und brachte die sache perfekt rüber. auch die anderen darsteller ließen sich sehen. sollte man gesehen haben!

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makkumba

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Bewertung3.0Schwach

Ein trotziger alter Herr, hält in seiner gehüteten Welt Werte aufrecht, die schon in der direkten Umgebung keine Bedeutung zu haben scheinen, und sieht sich dem Wiederspruch aus moralischer Verpflichtung und einschneidenden Reaktionen auf sein eigenes Tun gegenüber. Die Vorstellung, dass die einzelnen, Aspekte, die der Film thematisiert - ohne viel Fantasie betrachtet - beinahe schon alltäglich scheinen, ist bedrückend, doch trotzdem wirkt 'Zivilcourage' nur bedingt authentisch.
Die Glaubwürdigkeit scheitert vor allem an den verschiedenen Phasen die der Film durchschreitet: Was zunächst als düsteres Sozialdrama beginnt, wandelt sich im weiteren Verlauf zu einem Gangstermovie und mutiert letzendlich kurz vor dem Ende zum Heile-Welt-Epos.

Ein Mann, der in fast vollkommenem Widerspruch zu seiner Umgebung lebt. Ein gewaltbereiter Jugendlicher mit Migrationshintergrund, der einen Obdachlosen zusammenschlägt. Ein couragierter Passant, der durch sein Eingreifen Schlimmstes verhindert. Ein junges Mädchen im Loyalitätskonflikt mit den verschiedenen Menschen ihrer Umgebung. Ein kaltblütiger Ex-Soldat, der Menschenwürde anders definiert. Ein überzeugt linksradikaler Intellektueller, der nach einem Angriff jegliche Solidarität ablehnt. Ein Polizist, dessen Wirkungskrad an zu viel Arbeit und zu wenig Kollegen scheitert. Ein Opfer, das seinem Retter keinerlei Dank entgegenbringt. All das ist möglich, und oft genug Realität. Doch gemeinsam in einem Film macht diese Konzentration möglicher Situationen aus all dem eine überzeichnete Klischeeskizze.

Wenn dann noch eine Schusswaffe den scheinbaren Wandel, der unerwartet zu Gerechtigkeit (Der junge Täter wird festgenommen), Einsicht (Das Mädchen, das bisher an der Kunst des Lesens nur zurückhaltend Interesse zeigte, bekennt sich deutlich vor Anderen dazu, Lesen lernen zu wollen) und Umdenken (Der Buchhändler verzichtet auf seine gewohnte Sicherheit und lässt die Gitter vor den Fenstern entfernen) führt, erleidet die Überzeugungskraft des Films einen schweren Verlust an Glaubwürdigkeit und Authenzität.

Dass man den großen Bruder nochmal im Anzug die Straße entlanggehen sieht, könnte eigentlich ein reizvolles Stilmittel sein, büßt jedoch seine Wirkung in einem zähen Sozialkritikepos mit Happy End vollständig ein, und erinnert viel mehr an eine zweimal eingespielte Einstellung in der ein rothaariger Irokese eine von einer Hochbahn gesäumte Straße in der Innenstadt überquert.

Abschließend stellt sich die Frage, ob Zivilcourage nur Eignern von Schusswaffen zu empfehlen ist, oder ob dieser Film nur zeigen statt motivieren will.
Die Darsteller haben ihre Aufgabe überzeugend erfüllt - nicht nur Götz George, der ein wenig zu gemächlich spielte. Leider entscheidet erfahrungsgemäß nicht nur schauspielerisches Können über die Qualität eines Films - 'Zivilcourage' beweist es aufs Neue.

Es steht außer Zweifel: Filme die derartiges thematisieren sollten zum Pflichtteil im Repertoire eines jeden Filmemachers gehören, der etwas wie gesellschaftliche Verantwortung empfindet. Und ich habe für all die Verständnis, die erkennen, dass ein solcher Film, wenn er nur ansatzweise realistisch sein soll, kaum ermutigend sein kann. Ist dass allerdings ein Grund, das Thema derart überzeugungsschwach darzustellen? Wer keinen Actionreißer machen möchte, aber auch keinen Downer, hat nur wenig Möglichkeiten. Der Weg zum Happy End ist allerdings auch keine Lösung, wenn er dem Thema 'Zivilcourage' so die Glaubwürdigkeit nimmt. Respekt haben die Filmemacher trotzdem verdient. Aus gesellschaftlicher Sicht: Der Film hat bestimmt zum Nachdenken und Diskutieren über ein wichtiges Thema angeregt - in diesem Zusammenhang hat auch dieser Plot positive Impulse gesetzt.

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Johnny777

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr guter Film, der wie ein Vorredner schon sagte, Parallelen zu Gran Torino aufweist, aber meiner Meinung nach deutlich mehr reflektiert, was die "bösen Buben" angeht. Gerade dass man ohne Schwarz-Weis auskommt, aber dennoch den Zuschauer nicht wie ein bissiger Hund mit dem erhobenen Zeigefinger angreift, ist sehr angenehm.

Nur eine Szene zeigt mir Rätsel auf: In einer der letzten Aufnahmen, nach der Festnahmen des Jungen, sieht man seinen älteren Bruder mit schwarzem Anzug zwischen Hochhäusern stehen.

Was sollte das bedeuten?

Vielen Dank für Auflärende :)

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guggenheim

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Die Schlusszene kann man ja nur interpretieren: ich glaube ja, das damit angedeutet werden soll, dass es doch kein Happy End gibt und die Probleme letztlich nicht gelöst sind. Der kleine Schläger wird zwar festgenommen, das "große" Übel hat aber noch bestand...
So würde ich es in etwas sehen.


Anonymous1987

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"Auflärende"??


Hobgoblin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Leider Realität, ich arbeitete in einem Sozialwerk die sich auffälligen Jugendlichen widmenten. Der Film macht auf Mißstände aufmerksam, Götz George spielt stark!

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ynneb

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Bewertung9.0Herausragend

Den Film gerade zu Ende geschaut.
Der Film hat richtig klasse.
Ich hatte selten bei einem Film ein solches Mitgefühl wie bei Zivilcourage.
Strak wie George spielt.

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guggenheim

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Bewertung7.5Sehenswert

Klischee oder reale Lebenswelt? Man weiß nicht so recht, wo man diesen Film verorten soll:
Einerseits werden hier bekannte Pfade begangen, indem man einen Problembezirk beleuchtet und Alteingesessene gegen (ausländische) Zugezogene stellt - soweit, so oft schon gesehen. Auch wenn hier die Aggressoren mal nicht türkisch-stämmig sind sondern Kosovaren. Eine leichte Abwendlung des stereotypen Themas.
Andererseits entspricht dieses Bild zumindest dem, dass man der Tagespresse entnehmen kann - auch wenn hier häufig polarisiert wird.
Die Ghettoisierung ganzer Stadtteile ist sicherlich nicht falsch und eine Kontroverse, aber man kann über dieses Klischee bei diesem Film durchaus hinwegblicken und den eigentlichen Sinn sehen, der im Titel ja vorgegeben ist: Zivilcourage zeigen.

Zum eigentlichen Film: Götz George füllt seine Rolle sehr gut aus, nimmt sich angenehm zurück und weiß als aufrechter Biedermann zu überzeugen. Der restliche Cast bleibt hinter George zurück, was man zwar bedauern kann, aber nicht wirklich stört.
Einzig die Rolle des großen Bruders, der mit mafiösen Praktiken vorgeht, wirkt etwas albern da viel zu überdreht. Hier nervt die stereotype Charakterzeichnung doch schon etwas.
Insgesamt schafft es der Film gut, die Spannungsdichte Stück für Stück zu erhöhen, fällt aber leider zum Ende hin ab, wartet mit weiteren Klischees auf (Stichwort Leseschwäche) und schließt recht uninspiriert.

Mein Fazit: Für einen TV-Film, auch noch einen einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt, absolut sehenswert, der den Vergleich mit ähnlichen Machwerken nicht scheuen muss, auch wenn er Defizite hat.

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Polakkenkarl

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Ok, dann hab ich das in den falschen Hals bekommen :-) Ich musste schon zu häufig im Studium den Satz "Das sind doch nur Klischees" hören. Es sollte definitiv mehr solche Filme geben, die sich kritisch und ehrlich mit der Realität der Gesellschaft auseinandersetzen!


guggenheim

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Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen. Mit der Einschränkung, dass sie gut gemacht sind - wie dieser hier z.B.
Und das mit den Sätzen im Studium: Das kenn ich auch und die kamen meist von den jüngsten Damen in den vordersten Reihen ;-)
Da dachte ich auch: "Bring du einem Jungen erst mal was bei, der sein Leben lang nur auf der Strasse gelebt hat und wegen schwerem Raubes vorverurteilt ist." Da ist der äußere Rand der Gesellschaft... :-/


Potti

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Bewertung7.5Sehenswert

Mittwoch Abend 20.15 in der ARD: Diese Zeit ist wirklich nicht als Film Primetime bekannt. Normalerweiße erwartet man nicht viel von einem Film zu dieser Zeit.

Doch der Film Zivilcourage hat mich sehr überrascht. Er zeigt sehr stark die heutige Problemsituation die unter Jugendlichen herrscht. Er greift Themen auf die in den letzten Monaten sehr dominant waren: Gewalt unter Jugendlichen, Zivilcourage, Problematische Familäre Verhältnisse und Ausländerkriminalität.
Zwar erinnerte mich dieser Film, von der Handlung her, stark an Clint Eastwoods ´Gran Torino´ (Alter Mann, Probleme mit Ausländern,will einem Jugendlichen helfen etc.). Wie auch in `Gran Torino`besticht dieser Film vorallem durch gute schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers.

Abschließend kann ich sagen:
Zivilcourage ist ein starker Deutscher Fernsehfilm, der mehr zum nachdenken als zum unterhalten anregt.

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Polakkenkarl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dror Zahavi zeigt in in dieser kritischen Gesellschaftsstudie eindrucksvoll die Angst und Furcht vor angemessener Zivilcourage. Auch wenn - wie ich finde negativ - anzumerken ist, dass sich hier auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen mit Migrationshintergrund versteift wird, spiegelt dieser Film für mich als Sozialarbeiter meine tägliche Arbeit wieder: eine Prise steigende Gewaltbereitschaft, eine Handvoll "Wegsehen" der Gesellschaft zusammen in den Mixer mit der Überforderung/-lastung der öffentlichen Organe und einer - wie ich finde - viel zu laschen Strafrechtsanwendung (welches in Dialogen im Film auch aufgegriffen wird)...fertig ist eine Situationsanalyse aus unserer Gesellschaft!! Sehr empfehlenswert der Film und mit Götz George sehr überzeugend!

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