Zivilprozeß - Kritik

US 1999 Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 22.04.1999

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Kritiken (1) — Film: Zivilprozeß

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Besonders der Anfang ist exzellent geschriebenes Justizkino, wie es eben nur die Amerikaner können; eine perfekt austarierte Mischung aus Drama, Humor und Sentiment, getragen von ausgezeichneten Darstellern. Doch obwohl der Film seine wahre Geschichte entwaffnend ehrlich erzählt, traut er sich nicht so recht an den Fatalismus heran. Das liegt nicht zuletzt an Danny Elfman, der mit seinem schmusigen Score auch Verluste noch unbedingt zu Siegen erklären will.

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Kommentare (21) — Film: Zivilprozeß


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demien.bartok

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film, der einfachen Leuten Mut machen will, sich gegen böse Bonzen zu wehren und dem Zirkus den Anwälte so treiben zu misstrauen. Er geht aber nicht wirklich in die Tiefe und lässt viele wichtige Fragen offen und tut am Ende - leider - keinem weh.

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SamRamJam

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Bewertung5.0Geht so

Absoluter Gewinner ist hier Robert Duvall, absolut überragende Schauspielleistung die er hier abliefert. Travolta selber hat zwar ein paar nette Tricks im Repertoire, vergreift sich hier aber an der Größe der Rolle und wirkt permanent schauspielerisch überfordert.

Ansonsten gibt es den typischen Gerichtsfilm, der sich ein bisschen zu gerne in der Frage zwischen "im Recht sein" und "Recht bekommen" wälzt, um wirklich als Anprangernd durchzugehen. Die Geschichte selber stockt auch in der etwas seltsamen "vom Saulus zum Paulus" Masche. Dies mag alles so passiert sein, oder auch nicht, aber immerhin besticht der Film durch gute Schauspieler (außer Travolta selbst vielleicht).
Was bleibt ist ein relativ durchschnittliches Gerichtsdrama mit den Genretypischen Höhen und Tiefen, was am Ende aber leider zu sehr auf die Gefühlstube drückt und irgendwie immer wieder zwischen einem guten und einem kitschigen Film pendelt, dadurch am Ende aber seltsam Belanglos bleibt.

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BlueSquirrel

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Ja, aber war doch ganz nett...


Shady95

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Bewertung5.5Geht so

Nicht die ideale Rolle für Travolta...

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vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

gibt weit bessere Gerichtsdramen, aber trotzdem nicht schlecht. Überzeugend geschauspielert und realistisch in Szene gesetzt. Jedoch hat er von Zeit zu Zeit seine Längen, was die Spannung etwas rausnimmt. Travolta macht seine Sache ganz ordentlich und man kauft im seine Entwicklung im Laufe des Films auch voll ab. Aber um besser benotet zu werden fehlt es vor allem an Spannung.

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Moe

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Bewertung7.0Sehenswert

John Travolta als Anwalt. Nunja, es ist nicht seine beste Rolle, das ist ja sicher. Er wirkt halt nicht durch und durch wie ein Anwalt. Man denkt sich ab und zu: "Hm... irgendwie nicht."
Die Handlung an sich ist auch ganz gut, drängt sich aber manchmal auch zu sehr auf, Dazu noch bekannte Nebendarsteller, ein oder zwei dramatische und drastische Szenen und ein bisschen Gesellschafts- und System-Kritk. Fertig ist der Juristenfilm.
Klar, das hätte ich jetzt bei jedem Film dieser Art hinschreiben können, doch ich finde einfach, dass da an manchen Stellen man hätte mehr rausholen können.

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wailer-greg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Gerichtsdrama der Sorte "Geheimtipp". Drehbuchautor und Regisseur Steven Zaillian hat hier (fast) alles richtig gemacht. Überzeugende Schauspieler - Robert Duvall zum Beispiel heimste eine Oscar-Nominierung für seine Darbietung des baseballverrückten Jerome Facher ein - und ein unaufgeregtes, aber dennoch spannendes Erzähltempo sind die größten Stärken des Films. Eine aufgesetzt wirkende Tränendrüsen-Szene, mehr gibt es schlicht und einfach nicht auszusetzen.

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littledrummerboy01

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannendes Stück Kino mit klarer Botschaft, die sich aber nicht zu sehr in Pathos verliert. Vor allem die menschliche Betrachtungsweise des Falls und des Berufs der Anwälte hat mir sehr gefallen. Travolta spielt die Wandlung vom Profitgeier zum Anwalt, der wirklich helfen würde sehr zurückhaltend, aber glaubwürdig, wobei der eigentliche Star des Films Robert Duvall ist, der in seiner Rolle mit viel Ruhe und einem netten Lächeln alles durcheinander werfen kann. Ebenfalls wunderbar verzweifelt spielt William H. Macy als Finanzexperte des Anwaltsteams. Insgesamt gut gemacht und durchgezogen, und da es nach einem wahren Fall ist, auch realitv emotional, also auf jeden Fall "sehenswert" für jeden Fan von Gerichtsfilmen.

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HopeWithinChaos

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich finde diesen Film unglaublich spannend und gut gespielt.
Meiner Meinung nach einer der Besten mit John Travolta.

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heikschn

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Bewertung5.5Geht so

Aus meiner Sicht schade, dass "Zivilprozess" sich nicht einfach auf den Fall konzentriert. Hier wird statt dessen die betreuende Kanzlei und deren Kampf mit und um Gelder in den Fokus gesetzt. Nur ist dieser Part der Story nicht wirklich interessant. Darüber hinaus überzeugt Travolta in seiner Rolle nicht und nerven die ständigen Erklärungen aus dem Off.

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Blanka

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Bewertung4.0Uninteressant

Für meinen Geschmack ein sehr lahmer Film. Hätte mir die 112 Minuten sparen können... :S

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein mit John Travolta, William H. Macy, John Lithgow, Tony Shalhoub, James Gandolfini und vor allem Robert Duvall gut besetztes Justizdrama, dessen Schwerpunkt nicht im Gerichtssaal liegt.
Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Fall ist interessant erzählt, jedoch weiß er nicht in letzter Konsequenz zu berühren, was von den Grundlagen, die die Geschichte bietet, durchaus möglich gewesen wäre. Wenngleich somit für meinen Geschmack vorhandenes Potenzial verschenkt wird, ist "Zivilprozess" dennoch ein solider Film, der wieder einmal aufzeigt, dass Anwälte den vermeintlich ehrbaren Beruf nicht ausüben, um dafür zu sorgen, dass ein bisschen mehr Gerechtigkeit auf diesem Planeten herrscht – Ausnahmen bestätigen selbstverständlich wie immer die Regel.

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eastergaard

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Bewertung6.5Ganz gut

Obwohl die Story unscheinbar ist, hat mich der Film, wohl auch wegen des hier sehr präsenten Travolta, interessiert. Das Justizdrama ist klar und ohne großen Spannungsbogen inszeniert, weiß aber doch zu fesseln.Dies gelingt aufgrund des sehr feinen Humors bzw. Satire des Rechtsystems, der Interesse an den Charakteren. Wer aber auf ein spannenden Thriller mit großer Auflösung hofft, wird enttäuscht sein.

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Nemsis

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Story ist interessant und sehr gut. Aber die Umsetzung nicht. Da fehlt an manchen Stellen was, so dass der Film hin und wieder zu öde ist.

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k2

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich mag Gerichtsthriller, aber dieser ist leider etwas lahm.

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standec

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Die Chancen, dass der Anwalt des Klägers vor einem Zivilprozess gewinnt, stehen 2 zu 1 gegen ihn. Denken Sie einmal kurz darüber nach. Die Chancen bei einer Runde Russischem Roulett zu überleben, stehen besser, als einen vor Gericht verhandelten Fall zu gewinnen. Zwölf mal besser. Also, warum tut man es? Man tut es nicht. Man vergleicht sich. Von den 780 tausend Fällen, die jedes Jahr eingereicht werden, kommt es nur bei 12 tausend, oder 1,5 % zu einem Urteil. Der ganze Sinn einer Zivilklage, ist der Vergleich. Die andere Seite zu einem Vergleich zu zwingen, und das macht man, in dem man mehr Geld ausgibt, als man sollte, was die Gegenseite dazu zwingt, mehr Geld auszugeben, als sie sollten. Und, wer zu erst vernünftig wird, verliert. Diese Verfahrensweise kurumpiert den gesamten Prozess, und nur Narren, die etwas beweisen müssen, verfangen sich darin. Und, wenn ich beweisen sage, meine ich nicht vor Gericht, sondern vor sich selbst.“

Auf solche weise erklärt uns der 1998 entstandene Film „Zivilprozess“ das Schema des Big- Business selber Bezeichnung. Verkörpert durch einen ausdrucksstarken John Travolta, erzählt diese 60 Millionen Dollar Hollywood- Produktion, die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer schillernden Persönlichkeit, von der sich wohl nur schwer sagen lässt, ob sie (er) vielleicht jetzt doch zu gierig geworden ist, oder aber gar der Gerechtigkeit zu ehren, plötzlich alles aufs Spiel setzt.“

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ElWray

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Bewertung5.0Geht so

"Das ideale Opfer ist ein männlicher Weisser in einem der gehobenen Berufe. 40 Jahre alt, auf der Höhe seiner Erwerbskraft - in seiner Blüte dahingerafft“

War wohl nicht so ganz mein Ding,John Travolta spielt zwar gut aber an sich ist Zivilprozeß kein besonders spannender Film.
Ein anfangs geldgieriger Anwalt der zum Schluss nur Gerechtigkeit verlangt ist schön und gut aber das nutzt nichts wenn der Film langweilig wirkt.
Das es keine übertriebenen Methoden gibt wie Zeugen verschwinden lassen und Erpressung spricht zwar wieder für dieses Machwerk.

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KASAKA

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Kann ich so zu 100% unterschreiben und erspare mir und allen anderen einen Kommentar, der komplett das selbe Aussaugen würde !


Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Stark gespielter Justizthriller mit John Travolta.

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BlueSquirrel

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar ist der Film bei der Charakterentwickelung unglaubwürdig und knirscht auch unter so manch anderer Schieflage, aber der Einblick in den Gerichtssaal geht weit aus tiefer als die üblichen Lichtspiele über Zeugen, Geschworene und die Dreckschleuderei der Juristen. Unterhaltsam bis zum Ende steckt "Zivilprozess" so einige andere Genrefilmchen in die Tasche. Nicht übel!

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luba1977

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn ich das Thema Umweltverschmutzung Meets Gerichtsfilm generell nicht so gerne sehe, hat mich "Zivilprozeß" da schon etwas mehr überzeugt. Gute Leistung von John Travolta. Traurig fand ich die Szene, in der sein Mandant beschreibt, wie sein Sohn in seinen Armen gestorben ist - weil Travolta dies ja selbst inzwischen widerfahren ist... Das hat mir schon Gänsehaut bereitet. Auch die anderen bekannten Darsteller - gewohnt - bringen starke Leistungen (besonders gefällt mir auch immer William H. Macy). Alles in allem sehenswert!

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guggenheim

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Bewertung5.5Geht so

Der Film erfindet das Genre des Gerichtsdramas sicherlich nicht neu. Und John Travolta als engagierter Anwalt wirkt unglaubwürdig. Insgesamt aber bestimmt kein schlechter Film, aber eben auch nichts Besonderes...

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