Getragen wird das Dama von einem exzellenten Cast, der sich von der psychologischen Tiefe des von Robert Frosts Gedicht „Fireflies in the Garden“ inspirierten Drehbuchs überzeugen lies. Ryan Reynolds hat hier erstmals die Gelegenheit für eine nuancierte Darstellung seiner Rolle und glänzt dabei in einem starken Ensemble, so dass man der Geschichte ein allzu offensichtliches Abziehlen auf die Tränendrüse und das weniger gelungene Make-Up einer gealterten Julia Roberts gerne vergibt.
Beachtlich ist in jedem Fall, wie viele renommierte und bekannte Namen Lee für sein Debüt gewinnen konnte. Julia Roberts, Willem Dafoe, Ryan Reynolds, Emily Watson, Carrie-Anne Moss: Die prominente Darstellerriege weckt Erwartungen, die der Film letztlich nur bedingt einlösen kann. Zwar gelingt es Lee, in den Rückblenden zumindest ein Gefühl für Michaels Isolation und die wenigen unbeschwerten Momente seiner Kindheit zu vermitteln, am Ende gehen solche Nuancen jedoch in einem auf Harmonie getrimmten, viel zu zahmen Finale unter, das in seiner Darstellung der heilen und glücklichen (Groß-)Familie manches an Glaubwürdigkeit verspielt.
Wenn das Leben in den amerikanischen Südstaaten ein langer ruhiger Fluss ist, dann werden hier die dazugehörigen Stromschnellen durchquert. Was Regisseur Lee nicht daran hindert, das Tempo seines autobiografisch eingefärbten Familiendramas gedrosselt zu halten. Mit Julia Roberts, Willem Dafoe, Emily Watson und Carrie Ann Moss verfügt er jedoch über ein erstklassiges Schauspielerensemble, das sein etwas träges Spielfilmdebüt zu einer durchaus sehenswerten Angelegenheit macht.
ZURÜCK IM SOMMER ist das Langfilmdebüt von Dennis Lee. Der hat sogar schon einmal einen Kurzfilm-Oscar gewonnen. Und nicht nur, weil es sich um seine erste große Regiearbeit handelt, sondern der Film auch mit großen Stars glänzt, somit also schwierig zu produzieren gewesen sein dürfte, und vor allem zu großen Teilen autobiographisch verfasst ist, möchte man doch gnädig sein mit ihm. Obwohl hier nicht nur die Stars, sondern überhaupt alle glänzen. Das ist doch ein merklich schöner Film mit einem klaren visuellen Stil, der selbst das größte moralische Dilemma, die schrecklichsten Streitereien oder seelischen Abgründe in edle Schöner-Wohnen-Bilder hüllt. Und so wie ZURÜCK IM SOMMER ganz schön glatt, ganz schön perfekt, und – zugegeben – auch ganz schön bieder inszeniert ist, so ganz schön reibungs-, konturen- und makellos nichts sagend erzählt er auch seine Familientragödie. [...]
Tolle Darsteller, ein toller Komponist und ein toller Kameramann machen nicht automatisch ein gutes Drama. Umso schlimmer, dass gerade das Drehbuch in Dennis Lee's erster Regiearbeit so dünn gestrickt ist. Abermals die gleiche Leier, ohne neue Aspekte, dafür mit einigen unlogischen Motiven und Handlungslücken. Reynolds und Dafoe sind spitze. Der Film hatte das Zeug zu größere. Schade.
Also zuerst einmal war ich schockiert über den deutschen Titel des Films. Dadurch verliert die Geschichte sowieso schon einen Hauch des Zaubers. Für mich sind einige Fragen am Ende offen geblieben. Zum Beispiel was meint Michael's Tante in der Küche, als sie sagt: "Everybody's gonna now," bezogen auf Michael's Buchveröffentlichung? Aber nun gut. Der Film hat mich dennoch emotional mitgerissen. Hätte ich am Anfang nicht gedacht, da ich zeitweise auch etwas enttäuscht war. Doch allein Christophers Schwierigkeiten mit seiner Rolle im Tod seiner Tante klarzukommen, ließen mich ungemein mitfühlen.
Leider finde ich, ist Michaels Jugendgeschichte und der Aufenthalt von Jane viel zu sehr in den Hintergrund gerückt und zweitweise fragt man sich, wozu Janes Anwesenheit überhaupt thematisiert wurde. Schade, dass dies nicht etwas mehr in die Tiefe gegangen ist.
Alles in allem dennoch ein sehenswerter Film, wenn man emotionalen Balast verträgt. Zu Lachen gibt es nämlich nichts.
"Fireflies in the garden" zeichnet sich durch einen guten Cast und eine nette deprimierende Atmosphäre aus. Das große Problem ist das die Geschichte es nie wirklich schafft ein richtiges Interesse beim Zuschauer zu wecken. Die Charaktere sind tief wie Pfützchen auf dem Gehweg während die Geschichte allmählich vor sich hin vegetiert ohne auch nur irgendwelche neuen Aspekte hervorzubringen. Ich will gar nicht sagen dass mich die schauspielerischen Leistungen von Julia Roberts (ja ich lobe hier ausdrücklich und als erste bei diesem Film Julia Roberts), Emily Watson, Willem Dafoe und Ryan Reynolds kalt gelassen haben. Denn die waren wirklich nicht zu verachten. Es ist aber auch nicht ihre Schuld dass die Geschichte einfach zu zäh ist und die wenigen emotionalen (guten) Szenen zwischen vielem belanglosen dahinträllern einfach ihre Relevanz verlieren. Mich würde bei dem Film wirklich interessieren ob das Drehbuch vielleicht für irgendeine Serienepisode von 25 Minuten ausgelegt war. Denn in einem solchen Zeitrahmen würde man es vielleicht irgendwie schaffen hier eine gewisse Spannung zu erzeugen die ein Interesse beim Zuschauer weckt.
Wiedereinmal ist der englische Originaltitel viel toller ... "Fireflies in the garden" lässt Ryan Reynolds und Willem Dafoe ihr Können beweisen.
Wurde überzeugt, aber dennoch nicht so ganz umgehaun.
Grunz! Ich schaffe einfach kein 0-5-10-Punkte System! Wäre so einfach, aber die Welt ist eben auch hell- oder dunkelgrau. Und "Zurück im Sommer" kommt als dunkelgraue Psychogeschichte daher, wirkt aber nach der Hälfte wie eine aufgeblasene seichtgraue Seifenoper. Daddy ist fies und bleibt es auch, der Sohn hat Fische in die Luft gejagt und tut es auch heute noch, Mutti ist edel und stirbt und ist edel, Tantchen bleibt Tantchen. Dabei werden sinnlos so viele Türen und Abgründe aufgerissen, dass man sich selbst wie eine Pinball fühlt. Das nervt, langweilt und lässt einen am Ende ratlos zurück. Auch wenn Junior sein Manuskript verbrennt. In diesen Sommer möchte ich nicht nochmal zurück, weil er daherkommt, wie ein Spaghetti-Eis: als verwickelte, bedeutungsschwangere Oberschichts-Camouflage, die sich letztlich als Vanilleeis mit Erdbeersoße entpuppt. Das Eis is' leckerer..er!
Wie schon in "Amityville Horror" zeigt Ryan Reynolds, dass er mehr kann, als nur den Trottel in abgedroschenen Komödien zu spielen. Und nicht nur durch Reynolds ist dieser Film ein Zuckerstück unter den vielen Dramen. Die Darsteller überhaupt sind gut gewählt und überzeugen. Gespickt mit wundervollen Bildern und ner tollen Story, überzeugt dieser Film meiner Meinung nach auf jeder Ebene.
Alles in allem ein sehr gut gemachter Film. Besonders hervorzuheben sind die Kameraeinstellungen und die Schauspieler, von denen mich hier eigentlich alle überzeugen konnten. Die Geschichte selbst ist nicht unbedingt spannend, aber auf jeden Fall interessant. Um eine Familie zu sein, muss man in erster Linie verzeihen können und das bringt der Film perfekt, wenn auch vorhersehbar, auf den Punkt.
Ich hätte mir vielleicht noch ein paar mehr Kindheitszenen gewünscht, um mir ein besseres Bild machen zu können. Auch habe schien mir die eigentlich gewollte Verwandlung des Vaters, die bei den gefunden Aufnahmen noch gelungen schien, bei dem späteren Zusammentreffen nicht mehr vorhanden zu sein.
Ich betrachte den Film so einfach mal ein bisschen wie ein Familienbild - man bekommt nie alles erklärt, mit Glück das nötigste, wenn man ihn dennoch lieben muss, ist es Familie.
Ich konnte mich in keine einzige Person hineinversetzen und fand die Story teils ziemlich langweilig . Am liebsten hätte ich den Film gleich nach 15 Minuten ausgemacht .
Guter Film, der jedoch zeitweise etwas langweilig war.
Die Schauspieler sind allem voran sehr gut gewählt und spielen ihre Rollen überzeugend.
Einzig die Rolle des Vaters ließ Fragen offen.
Ich hab bis zum Ende nicht wirklich verstanden, warum er jetzt auf gut Deutsch so ein Arschloch war.
Trotzdem guter Film mit guten Schauspielern und was für's Herz :)
Das einzige was mich an dem Film einigermaßen überzeugen konnte waren die Darsteller, allen voran Willem Dafoe der die Rolle des Patriarchen gut ausfüllt ohne es zu übertreiben und sich in jedem möglichen Klischee zu wälzen.
Bei der Handlung ist jedoch nach einem ganz guten (wenn auch nicht originellen) Anfang der Wurm drin. Es werden Fragen aufgeworfen, etliche Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren skizziert und aktuelle wie vergangene Konflikte angedeutet, nur um dies alles dann völlig zu ignorieren.
Stattdessen gibts ein unbefriedigendes (weil absolut nicht nachvollziehbares) Ende, bei dem ich mich gefragt habe ob ich die entscheidende halbe Stunde des Films verschlafen hatte ohne es zu merken. Hatte ich nicht.
Here come real stars to fill the upper skies,
And here on earth come emulating flies,
That though they never equal stars in size,
(And they were never really stars at heart)
Achieve at times a very star-like start.
Only, of course, they can't sustain the part.
gut, das man so einfach zu manipulieren ist ;-)... kannte ryan reynolds bisher nur aus minder guten komödien und muss sagen mit bart konnte ich das völlig aus meiner erinnerung streichen und er hat in seiner rolle sehr überzeugt. dieser filmm plätschert die ganze zeit so vor sich hin (was ich toll fand, er hätte noch stunden weiter erzählen/gehen können) und dennoch ist er so krass.. die geschcihte ist erschreckend, da sie so real iat... wieviele familien gibt es, wo es genauso abläuft?!
schaut ihn euch ruhig an...... wenn es auch mal ruhig ablaufen kann!
Habe den Film gerade auf der Berlinale gesehen. Schöne Bilder, aus meiner Sicht auch gute Kameraarbeit. Viele Rätsel, die nicht aufgelöst werden. Ein quasi Happy-End, in dem der Hauptdarsteller etwas tut, was er eigentlich nicht tun müsste (was hat sich eigentlich geändert seit seiner Kindheit?). Julia Roberts bleibt schwach, Dafoe und Reynolds wirklich sehr gut. Aber alles langsam, bedeutungsschwanger und doch ohne Hintergrund-enttäuschend,
Zurück im Sommer - Kritik
US 2008 Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 07.08.2008
Kritiken (5) — Film: Zurück im Sommer
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenGetragen wird das Dama von einem exzellenten Cast, der sich von der psychologischen Tiefe des von Robert Frosts Gedicht „Fireflies in the Garden“ inspirierten Drehbuchs überzeugen lies. Ryan Reynolds hat hier erstmals die Gelegenheit für eine nuancierte Darstellung seiner Rolle und glänzt dabei in einem starken Ensemble, so dass man der Geschichte ein allzu offensichtliches Abziehlen auf die Tränendrüse und das weniger gelungene Make-Up einer gealterten Julia Roberts gerne vergibt.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenBeachtlich ist in jedem Fall, wie viele renommierte und bekannte Namen Lee für sein Debüt gewinnen konnte. Julia Roberts, Willem Dafoe, Ryan Reynolds, Emily Watson, Carrie-Anne Moss: Die prominente Darstellerriege weckt Erwartungen, die der Film letztlich nur bedingt einlösen kann. Zwar gelingt es Lee, in den Rückblenden zumindest ein Gefühl für Michaels Isolation und die wenigen unbeschwerten Momente seiner Kindheit zu vermitteln, am Ende gehen solche Nuancen jedoch in einem auf Harmonie getrimmten, viel zu zahmen Finale unter, das in seiner Darstellung der heilen und glücklichen (Groß-)Familie manches an Glaubwürdigkeit verspielt.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWenn das Leben in den amerikanischen Südstaaten ein langer ruhiger Fluss ist, dann werden hier die dazugehörigen Stromschnellen durchquert. Was Regisseur Lee nicht daran hindert, das Tempo seines autobiografisch eingefärbten Familiendramas gedrosselt zu halten. Mit Julia Roberts, Willem Dafoe, Emily Watson und Carrie Ann Moss verfügt er jedoch über ein erstklassiges Schauspielerensemble, das sein etwas träges Spielfilmdebüt zu einer durchaus sehenswerten Angelegenheit macht.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenZURÜCK IM SOMMER ist das Langfilmdebüt von Dennis Lee. Der hat sogar schon einmal einen Kurzfilm-Oscar gewonnen. Und nicht nur, weil es sich um seine erste große Regiearbeit handelt, sondern der Film auch mit großen Stars glänzt, somit also schwierig zu produzieren gewesen sein dürfte, und vor allem zu großen Teilen autobiographisch verfasst ist, möchte man doch gnädig sein mit ihm. Obwohl hier nicht nur die Stars, sondern überhaupt alle glänzen. Das ist doch ein merklich schöner Film mit einem klaren visuellen Stil, der selbst das größte moralische Dilemma, die schrecklichsten Streitereien oder seelischen Abgründe in edle Schöner-Wohnen-Bilder hüllt. Und so wie ZURÜCK IM SOMMER ganz schön glatt, ganz schön perfekt, und – zugegeben – auch ganz schön bieder inszeniert ist, so ganz schön reibungs-, konturen- und makellos nichts sagend erzählt er auch seine Familientragödie. [...]
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenTolle Darsteller, ein toller Komponist und ein toller Kameramann machen nicht automatisch ein gutes Drama. Umso schlimmer, dass gerade das Drehbuch in Dennis Lee's erster Regiearbeit so dünn gestrickt ist. Abermals die gleiche Leier, ohne neue Aspekte, dafür mit einigen unlogischen Motiven und Handlungslücken. Reynolds und Dafoe sind spitze. Der Film hatte das Zeug zu größere. Schade.
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Kommentare (14) — Film: Zurück im Sommer
Kommentar schreibenlittleaga 2011/10/11 22:58:12
Kommentar löschenAlso zuerst einmal war ich schockiert über den deutschen Titel des Films. Dadurch verliert die Geschichte sowieso schon einen Hauch des Zaubers. Für mich sind einige Fragen am Ende offen geblieben. Zum Beispiel was meint Michael's Tante in der Küche, als sie sagt: "Everybody's gonna now," bezogen auf Michael's Buchveröffentlichung? Aber nun gut. Der Film hat mich dennoch emotional mitgerissen. Hätte ich am Anfang nicht gedacht, da ich zeitweise auch etwas enttäuscht war. Doch allein Christophers Schwierigkeiten mit seiner Rolle im Tod seiner Tante klarzukommen, ließen mich ungemein mitfühlen.
Leider finde ich, ist Michaels Jugendgeschichte und der Aufenthalt von Jane viel zu sehr in den Hintergrund gerückt und zweitweise fragt man sich, wozu Janes Anwesenheit überhaupt thematisiert wurde. Schade, dass dies nicht etwas mehr in die Tiefe gegangen ist.
Alles in allem dennoch ein sehenswerter Film, wenn man emotionalen Balast verträgt. Zu Lachen gibt es nämlich nichts.
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BobbyIII 2011/01/04 00:25:06
Kommentar löschen"Fireflies in the garden" zeichnet sich durch einen guten Cast und eine nette deprimierende Atmosphäre aus. Das große Problem ist das die Geschichte es nie wirklich schafft ein richtiges Interesse beim Zuschauer zu wecken. Die Charaktere sind tief wie Pfützchen auf dem Gehweg während die Geschichte allmählich vor sich hin vegetiert ohne auch nur irgendwelche neuen Aspekte hervorzubringen. Ich will gar nicht sagen dass mich die schauspielerischen Leistungen von Julia Roberts (ja ich lobe hier ausdrücklich und als erste bei diesem Film Julia Roberts), Emily Watson, Willem Dafoe und Ryan Reynolds kalt gelassen haben. Denn die waren wirklich nicht zu verachten. Es ist aber auch nicht ihre Schuld dass die Geschichte einfach zu zäh ist und die wenigen emotionalen (guten) Szenen zwischen vielem belanglosen dahinträllern einfach ihre Relevanz verlieren. Mich würde bei dem Film wirklich interessieren ob das Drehbuch vielleicht für irgendeine Serienepisode von 25 Minuten ausgelegt war. Denn in einem solchen Zeitrahmen würde man es vielleicht irgendwie schaffen hier eine gewisse Spannung zu erzeugen die ein Interesse beim Zuschauer weckt.
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Mervit 2010/05/20 18:41:21
Kommentar löschenDas ende hat den ganzen film zerstört.
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Claudia :) 2010/04/12 21:55:24
Kommentar löschenWiedereinmal ist der englische Originaltitel viel toller ... "Fireflies in the garden" lässt Ryan Reynolds und Willem Dafoe ihr Können beweisen.
Wurde überzeugt, aber dennoch nicht so ganz umgehaun.
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pellekraut007 2010/02/02 22:29:53
Kommentar löschenGrunz! Ich schaffe einfach kein 0-5-10-Punkte System! Wäre so einfach, aber die Welt ist eben auch hell- oder dunkelgrau. Und "Zurück im Sommer" kommt als dunkelgraue Psychogeschichte daher, wirkt aber nach der Hälfte wie eine aufgeblasene seichtgraue Seifenoper. Daddy ist fies und bleibt es auch, der Sohn hat Fische in die Luft gejagt und tut es auch heute noch, Mutti ist edel und stirbt und ist edel, Tantchen bleibt Tantchen. Dabei werden sinnlos so viele Türen und Abgründe aufgerissen, dass man sich selbst wie eine Pinball fühlt. Das nervt, langweilt und lässt einen am Ende ratlos zurück. Auch wenn Junior sein Manuskript verbrennt. In diesen Sommer möchte ich nicht nochmal zurück, weil er daherkommt, wie ein Spaghetti-Eis: als verwickelte, bedeutungsschwangere Oberschichts-Camouflage, die sich letztlich als Vanilleeis mit Erdbeersoße entpuppt. Das Eis is' leckerer..er!
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Schlegel 2010/02/04 02:38:01
Antwort löschenKurios: Die Musik wurde von den Dresdner Sinfonikern eingespielt. (Als Soundtrack Freak musste ich das loswerden.)
1oOwaCk 2009/10/07 23:05:02
Kommentar löschenWie schon in "Amityville Horror" zeigt Ryan Reynolds, dass er mehr kann, als nur den Trottel in abgedroschenen Komödien zu spielen. Und nicht nur durch Reynolds ist dieser Film ein Zuckerstück unter den vielen Dramen. Die Darsteller überhaupt sind gut gewählt und überzeugen. Gespickt mit wundervollen Bildern und ner tollen Story, überzeugt dieser Film meiner Meinung nach auf jeder Ebene.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
reveal 2009/09/05 01:30:15
Kommentar löschenAlles in allem ein sehr gut gemachter Film. Besonders hervorzuheben sind die Kameraeinstellungen und die Schauspieler, von denen mich hier eigentlich alle überzeugen konnten. Die Geschichte selbst ist nicht unbedingt spannend, aber auf jeden Fall interessant. Um eine Familie zu sein, muss man in erster Linie verzeihen können und das bringt der Film perfekt, wenn auch vorhersehbar, auf den Punkt.
Ich hätte mir vielleicht noch ein paar mehr Kindheitszenen gewünscht, um mir ein besseres Bild machen zu können. Auch habe schien mir die eigentlich gewollte Verwandlung des Vaters, die bei den gefunden Aufnahmen noch gelungen schien, bei dem späteren Zusammentreffen nicht mehr vorhanden zu sein.
Ich betrachte den Film so einfach mal ein bisschen wie ein Familienbild - man bekommt nie alles erklärt, mit Glück das nötigste, wenn man ihn dennoch lieben muss, ist es Familie.
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Sanylein 2009/07/27 09:17:24
Kommentar löschenIch konnte mich in keine einzige Person hineinversetzen und fand die Story teils ziemlich langweilig . Am liebsten hätte ich den Film gleich nach 15 Minuten ausgemacht .
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Yuhlia 2009/07/01 13:14:50
Kommentar löschenGuter Film, der jedoch zeitweise etwas langweilig war.
Die Schauspieler sind allem voran sehr gut gewählt und spielen ihre Rollen überzeugend.
Einzig die Rolle des Vaters ließ Fragen offen.
Ich hab bis zum Ende nicht wirklich verstanden, warum er jetzt auf gut Deutsch so ein Arschloch war.
Trotzdem guter Film mit guten Schauspielern und was für's Herz :)
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tomate42 2009/03/22 00:58:56
Kommentar löschenSehr gelungener Film mit überzeugender Starbesetztung, leider ist er an manchen Stellen ziemlich langatmig!
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AverageJoe 2009/02/10 09:48:18
Kommentar löschenDas einzige was mich an dem Film einigermaßen überzeugen konnte waren die Darsteller, allen voran Willem Dafoe der die Rolle des Patriarchen gut ausfüllt ohne es zu übertreiben und sich in jedem möglichen Klischee zu wälzen.
Bei der Handlung ist jedoch nach einem ganz guten (wenn auch nicht originellen) Anfang der Wurm drin. Es werden Fragen aufgeworfen, etliche Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren skizziert und aktuelle wie vergangene Konflikte angedeutet, nur um dies alles dann völlig zu ignorieren.
Stattdessen gibts ein unbefriedigendes (weil absolut nicht nachvollziehbares) Ende, bei dem ich mich gefragt habe ob ich die entscheidende halbe Stunde des Films verschlafen hatte ohne es zu merken. Hatte ich nicht.
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duddits5k 2008/12/02 19:07:37
Kommentar löschenHere come real stars to fill the upper skies,
And here on earth come emulating flies,
That though they never equal stars in size,
(And they were never really stars at heart)
Achieve at times a very star-like start.
Only, of course, they can't sustain the part.
Robert Frost
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lana74 2008/10/04 12:42:51
Kommentar löschengut, das man so einfach zu manipulieren ist ;-)... kannte ryan reynolds bisher nur aus minder guten komödien und muss sagen mit bart konnte ich das völlig aus meiner erinnerung streichen und er hat in seiner rolle sehr überzeugt. dieser filmm plätschert die ganze zeit so vor sich hin (was ich toll fand, er hätte noch stunden weiter erzählen/gehen können) und dennoch ist er so krass.. die geschcihte ist erschreckend, da sie so real iat... wieviele familien gibt es, wo es genauso abläuft?!
schaut ihn euch ruhig an...... wenn es auch mal ruhig ablaufen kann!
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wolf260366 2008/02/12 01:09:47
Kommentar löschenHabe den Film gerade auf der Berlinale gesehen. Schöne Bilder, aus meiner Sicht auch gute Kameraarbeit. Viele Rätsel, die nicht aufgelöst werden. Ein quasi Happy-End, in dem der Hauptdarsteller etwas tut, was er eigentlich nicht tun müsste (was hat sich eigentlich geändert seit seiner Kindheit?). Julia Roberts bleibt schwach, Dafoe und Reynolds wirklich sehr gut. Aber alles langsam, bedeutungsschwanger und doch ohne Hintergrund-enttäuschend,
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Claudia :) 2010/04/12 21:57:59
Antwort löschenIch fand die Roberts auch schwach =/
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