Eastwood ("Blonder"), Wallach und van Cleef sind einfach großartige Charaktere, die hier von Leone gekonnt in Szene gesetzt werden. Morricone's Musik sorgt für Gänsehaut und Spannung pur. Einer DER Italowestern vom Altmeister.
@ Ortega Lorre Diese Melodie taucht beim finalen Duell von "Für ein paar Dollar mehr" auf. In "Zwei glorreiche Halunken" hingegen findet sie keine Verwendung.
[...]»You see, in this world there’s two kinds of people, my friend: Those with loaded guns and those who dig. You dig.« Der klassische Western servierte süßes, hier gibt’s saures: Eastwood, Van Cleef und Wallach traten als abgebrühte, dreckige und moralisch verseuchte Desperados das Erbe gesetzestreuer Westernhelden wie Henry Fonda, Gary Cooper und James Stewart an und sorgten mit ihren stilbildenden Leistungen ebenfalls für den Ankerschlag des Films in die tiefsten und weitreichendsten Annalen filmischen Schaffens. Besonders Eastwoods schweigsamer Antiheld wurde zu einem Sinnbild des Genres und er macht aus dem Blonden einen Son of a Bitch, der seinesgleichen sucht. Die kriegskritischen Töne, die der Film anschlägt, wenn Tuco und der Blonde in Gefangenschaft geraten und wenn sie später direkt in den Kampf an einer Brücke hinein- und zwischen die Fronten geraten, wirken nie aufgesetzt, sondern geben ein bitter-authentisches Bild eines sinnloses Konfliktes ab, vor dessen Hintergrund sich drei sich selbst am nächsten stehende durch ein staubig-dreckiges Leben schlagen.[...]171 Minuten sind eine lange (Lauf)Zeit, aber besser als mit Leones Bravourstück und gleichzeitigem Abschluss seiner mit „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) und „Für ein paar Dollar mehr“ (1965) begonnenen „Dollar“-Trilogie kann man sie kaum verbringen. „Il buono, il brutto, il cattivo“ ist tatsächlich einer jener seltenen Fälle, in denen ein Regisseur auf dem Höhepunkt seines Könnens und mit der optimalen Ausreizung seiner Fähigkeiten etwas Unerreichbares zu schaffen im Stande war. Inszenierung, Kamera, Musik, Schnitt – alles perfekt und zwar auf einer Ebene, die wirklich jeder sehen, hören fühlen und erleben kann, selbst ohne jemals auch nur einen einzigen anderen Film gesehen zu haben. Manche Filme muss man sehen, andere kann oder sollte man sehen – bei diesem hier sollte man einfach nur dankbar sein, das man ihn sehen darf.[...]
Na aber auf jeden Fall! Ich muss beide wahrscheinlich noch ein paar mal gucken, bevor ich mich für einen von beiden als ultimativ besten Western entscheiden kann. Vielleicht bleibt's aber auch beim Unentschieden ;)
Ich halte "Die glorreichen Sieben" imho für etwas überschätzt, da finde ich bei den US-Western bspw. "The Wild Bunch" deutlich herausragender. Ansonsten eine gelungene Kritik!
Danke!
Ich stehe ja dazu, dass man in meinen Bildungslücken in Sachen Western ganze LKW-Kolonnen parken könnte, "The Wild Bunch" hab ich entsprechend auch (noch) nicht gesehen. "Die glorreichen Sieben" find ich allerdings klasse, drum passt's aus meiner Sicht schon ;)
eine kritik die des filmes wirklich würdig ist ;)
ps: keine frage welcher western besser ist: "The Good, the Bad and the Ugly"!!! schon alleine das drehbuch dieses films ist anbetungswürdig, dagegen gab es das drehbuch von "Die glorreichen Sieben" bereits
Inmitten der dem ambitionierten und kostspieligen Finale von Sergio Leones Spaghetti-Western-Trilogie entgegengebrachten Huldigungen und bloßen Verehrung ist es leicht zu vergessen, wie einfach nur verdammt gut der Film ist.
Allein wegen Eastwood mit zusammengekniffenen Augen und Zigarre im Mundwinkel, der genialsten Filmmusik aller Zeiten, und dem Showdown auf dem Friedhof ist dieser Western unsterblich.
Für mich ganz klar der beste Western aller Zeiten. Drei großartige Hauptcharaktere in optimaler Besetzung. Besonders Eli Wallach als Tuco ist ein Genuss. Eine an sich simple Story episch aufgearbeitet. Grandiose Bilder, fantastische Musik und das beste "Duell" (wie nennt man das eigentlich, wenn drei Mann daran beteiligt sind?) der Westerngeschichte. Ein Film ohne Makel, der Höhepunkt in Sergio Leones großartigem Schaffen. Humor, Spannung, Brutalität - perfekt miteinander vermischt. Ganz, ganz großes Kino. Und drei Sprüche gehen mir wohl nie mehr aus dem Kopf:
"Wer schießen will, soll schießen, und nicht quatschen."
"Hier, nimm nen kräftigen Zug. Kannste gut von kacken."
"Gott ist nicht mit uns. Er hasst Idioten wie dich."
Sergio Leones Abschluß der Dollar-Trillogie, ist gleichzeitig der beste Western aller Zeiten!!! Leone nimmt sich Zeit die zwiespältigen Figuren (The good, the bad & the ugly) einzuführen und läßt dann die Handlung sich langsam entwickeln. Dabei gibt es ständig Wendungen. Jeder arbeitet mal mit Jedem zusammen: Jeder haut mal Jeden übers Ohr. Mal gerraten die "Schatzsucher" als Südstaatler in einem Gefangenenlager der Yankees, dann melden sie sich als freiwillige bei eben diesen. Mir gefallen vorallem diese herrlich opportunistitischen Figuren, die jenseits der weichgespülten, sterotypischen, hollywoodschablon Figuren früherer und späterer Westerninszenierungen, agieren. Leones meisterhafte Inszenierung und Ennio Morricones genialer Soundtrack gipfeln letztendlich in den fesselnsten Showdown aller Zeiten, in dem durch die gelungene Verbindung zwischen Bild und Musik, totale und closeups, langsamen und schnellen Schnittfolgen die Spannung ins unermessliche getrieben wird.
Dieser Film ist nicht nur ein Meilenstein des Genres sondern der gesamten Filmwelt. Einer der besten Filme aller Zeiten!!!
Ich habe eine Frage: Und zwar möchte ich den Film gucken. Aber muss man die beiden anderen Teile vorher unbedingt gesehen haben, um den dritten zu sehen/verstehen?
Nein, da es sich hierbei um ein Prequel handelt, in dem sich Clint Eastwods Figur zu der Figur entwickelt, die er im ersten Teil darstellt. Außerdem hängt die Story der drei Teile sowieso nicht zusammen...
Ja, man merkt Sergio Leone von Film zu Film an dass er immer professioneller wird.
Zwei gloreiche Halunken ist nun sein dritter Western in Folge und der Abschluß der Dollar Trilogie!
Und trotzdem will der Film Optisch nicht so recht zu seinen Vorgängern passen.
Das liegt zum einen daran dass Leone hier mehr Geld zur Verfügung hatte und sich etwas vonm Schmuddel Look getrennt hat, zum anderen an Eastwood der hier nur in den letzten paar Minuten seinen berühmten Poncho trägt!
Der Film ist auf jedenfall etwas sauberer und massentauglicher als noch die beiden Vorgänger.
Man merkt hier schon wo die Reise mit Leone hinführen wird.
Und doch hat mir "Für ein paar Dollar mehr" besser gefallen!The Good, the Bad & the Ugly wirkt teilweise sehr Episodenhaft und hat hier und da mal einen kleinen Durchhänger.Ich habe hier einfach das dreckige Feeling Vermißt.
Trotzdem kann man das hier niemanden ankreiden und ist meckern auf hohem Niveau!
Ein würdevoller Abschied der mir trotzdem etwas zu wenig Eastwood und etwas zuviel Eli Wallach bietet!
Etwas ganz besonderes ist natürlich wieder einmal die Musik von Ennio Morricone der hier wohl sein Meisterwerk abgeliefert hat.
Denn auch wer den Film nicht kennt und mit Western nichts am Hut hat, hat auf jeden Fall schon einmal den Soundtrack gehört!
für mich der warscheinlich beste western aller zeiten, aber was den film so von anderen guten western abhebt ist der überragende soundtrack der seinesgleichen sucht
Hätte man diesen langatmigen Nord- Südstaatenkonflikt an der Brücke weggelassen,
dann wäre das ne glatte 10 geworden, aber dieses ganze Geseiere vor dem wunderbaren Showdown, ging mir einfach zu sehr auf den Sack.
Wenn ich während eines Filmes auf die Uhr schauen muss,
so läuft irgendetwas ziemlich schief. Eigentlich sehr Schade...
Trotz allem,
hat mich der Streifen auf das Westerngenre geil gemacht,
sicher nicht die schäbigste Leistung eines Filmes.
Best. showdown. ever.
Und wenn er ihn doch nicht haben sollte, so ist er zumindest nicht weit davon entfernt. Egal ob man Western jetzt mag oder nicht, dieser Film ist Pflicht für jeden Filmfreund. Denn er ist schlicht und ergreifend genial. Und das ist noch ein wenig untertrieben.
Mein persönlicher Lieblingswestern. Klasse Darsteller, Geniale Bilder und ein perfekter Soundtrack. Was will man mehr?.Das einzige was mich gestört hat, ist die schlechte Nachsynchronisation.Der Film erschien damals in einer fürs Kino gekürzten Fassung. Später wurde die Komplette Version veröffentlicht und die fehlenden Szenen mussten neue Synchronisiert werden.Davon abgesehen ist der Film einfach Perfekt.
Hier das genau so edle Western-Gegenstück aus dem Deal, den ich mit dem allseits beliebten und hochverehrten Filmschauer neulich im jugendlichen Übermut eingegangen bin um seine Blockade bei Anime's und meine Hemmungen bei Western abzubauen.
Da hätten wir den Guten, den Bösen und den Hässlichen; wie bei dieser Art von Film üblich werden diese Rollen hier sauber und prägnant eingeführt, dass es eine wahre Freude ist. Die Geschichte hier ist natürlich nicht übermässig komplex, brennt sich einem aber trotzdem tief ein. Rücksichtslose Schatzsucher mit ganz verschiedener Herkunft und sehr unterschiedlichen Motiven liefern sich eine erbitterte Schlacht mit vielen Tricks und kniffen bis zum erbarmungslosen Showdown. Als dritter Teil einer eher lose zusammenhängenden Serie von Italo-Western wirkt dieser Film keinen Moment lang wie eine Wiederholung oder etwas, was man sich nicht anschauen möchte; ganz im Gegenteil. Das Klischeehafte und die harte, kantige Machoart stehen diesem Streifen ausgezeichnet. Trotz satter Überlange und mittlerweile stattlichem Alter wirkt hier alles sehr packend und auch kurzweilig, in keiner Weise verstaubt. Neben einer perfekten Kulisse muss natürlich auch die legendäre Musik von Morricone erwähnt werden. Dieses Element trägt schlussendlich zum perfekten Mix bei, der diesen Film episch macht.
Oh Mann, das ist ein schöner Zufall!! Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren hab ich ein Referat über diesen Film im Ethik-Unterricht in meiner Penne gehalten. Weil ich in der Mittagspause schon gebührend meinen 17. Geburtstag gefeiert hatte (Dosenbier), konnte ich im Unterricht leider nur noch den Anfang & den Schluss des Referats vorlesen und den legendären Showdown auf Video zeigen. Mein (freundlicher) Lehrer gab mir einen guten Rat, eine schlechte Note (mit einem Lächeln, das nicht wirklich böse gemeint war) und ich war so glücklich wie nix sonst. Ein toller Geburtstag!!!
Hehe, da hast du dir ja den üblichen Verdächtigen ausgesucht (ein Italowestern, juhu). Der kriegt von mir die volle Punktzahl und in der Zukunft sicherlich auch noch einen Kommentar spendiert. Du hast ihn aber doch hundertprozentig schonmal irgendwann gesehen, nicht wahr? "Das Schloss im Himmel" war ja eine wirkliche Premiere für mich.
Das Ganze hat aber wirklich Spaß gemacht. Einer Wiederholung in dieser oder ähnlicher Form wäre ich bestimmt nicht abgeneigt. :)
Ja klar, hast mich erwischt ... den Film hab ich mir schon mal gegönnt, allerdings glaub ich, dass das Ende der Achtziger war, ist also praktisch verjährt ;) Können wir gerne wiederholen; diesmal wähl ich was Unbekannteres, also zumindest für meine Verhältnisse ... nächsten Mittwoch?
Na gib dir mal ein bisschen Mühe ... kannst dir ja eine Folge von "Die Sendung mit der Maus" oder das "Sandmännchen" anschauen ;D ... was hast du denn an "Aufhol-Genres" noch so zu bieten ... RomCom?
Vielleicht den italienischen Neorealismus samt Ausläufer oder diese Historienschinken/Monumentalfilme (also der ungefähre Zeitraum 1945-1965). Da besteht noch hoher Nachholbedarf.
Warum "The Good, The Bad And The Ugly" in den deutschen Kinos als zwei glorreiche Halunken lief, habe ich nie verstanden. Auf jeden Fall ist Sergio Leone's Prequel zu den beiden DOLLAR-Filmen ein grandioser und sehenswerter Italo-Western. Übrigens einer der ersten Western, der Waffen verwendete, die zu dieser Zeit üblicherweise benutzt wurden. Ein Klassiker seiner Zunft.
Was wäre die Western-, sogar die ganze Filmwelt ohne Sergio Leone? Definitiv um einiges ärmer. Mit dem dritten Teil seiner Dollar-Trilogie schafft Leone etwas bleibendes, etwas unvergesslich, etwas prägendes.
„The Good, the Bad and the Ugly” ist ein beeindruckender Querschnitt durch all die klassischen Storys des Western-Genres: Kopfgeldjäger, Kriege, Diebe und vieles mehr. Eine schier unendliche Vielfalt von Themen, die die fast drei Stunden Spielzeit mehr als rechtfertigen und bis auf wenige Momente dauerhaft spannend erzählt werden.
Doch viel mehr als die Story ist es wieder einmal die überragende Inszenierung Leones die wirklich fasziniert. Lange ruhige Einstellungen, die das Gefühl der unendlichen Weite der Wüste und der Einsamkeit in der Wildnis perfekt vermitteln, konzentrierte und unglaublich fokussierte Nahaufnahmen auf die Gesichter der Akteure. Wenig Worte, die wenn Sie denn fallen, in kurzen und knackigen Dialogen gebracht werden. Und auch durchaus mal 10 Minuten Stille, nur unterbrochen durch den Klang der Einsamkeit und die wieder einmal brillante Musik Ennio Morricones. All dieses zeigt einmal mehr die perfekte Inszenierung Leones.
„The Good, the Bad and the Ugly” ist direkt, brutal und schonungslos. So wie der Wilde Westen. Und so soll es sein.
Meisterwerk, Meisterwerk und Meisterwerk. Und kommen kaum Frauen drin vor. Trotzdem ein Meisterwerk. Ach ich vergaß zu sagen, oder hab ich schon? Meisterwerk.
Die Handlung ist voller Western Klischees (Kopfgeldjäger , Banküberefall , Bürgerkrieg) sodass eine Länge von 3 Stunden entsteht.Dennoch bleibt der Film die ganze Zeit unterhaltsam.Unsere zwei glorreichen Halunken treten eine gigantische Schatzsuche an , bei der alle amerikanischen Idealer verachtet werden.So ist der Held ein Kopfgeldjäger und der Armee General kein Patriot , sondern ein klardenker der am liebsten die Brücke in die Luft jagen möchte.
Die zwei Hauptrollen könnten nicht unterschiedlicher sein.Clint Eastwood als cooler Outlaw , der immer einen One Liner zur stelle hat und Eli Wallach als Südstaaten Prolet, der alle als Hurensöhne bezeichnet. Abrunden tut dies Lee Van Cleef der eine böse Version seiner Rolle aus Für ein paar Doller mehr abgibt.Dazu kommt noch eine Prise zynischer Humor.
Aber besonders die Musik von Ennio Morricone weiß zu überzeugen.
Besonders im Showdown erweißt sie sich als Effektiv.
Der große Showdown , in der sich Eastwood, Van Cleef und Wallach in einem Dreieck gegenüber stehen, unterlegt von Morricones Score strotz nur so vor Spannnung.
Fazit :Leones Meisterwerk ist deutlich lockerer als z.b. Spiel mir das Lied vom Tod .Er vereint coolnes und ernst sodass ein perfekter Western entsteht
Der Wilde Westen lebt - und mittendrin tobt der Amerikanische Bürgerkrieg. Sergio Leone hat auch hier einen großartigen Western geschaffen. Und zum Glück war Ennio Morricone nicht weit, denn ohne den tollen Soundtrack wäre die Geschichte nicht halb so schön anzuschauen. Der Film lebt durch die 3 Outlaws, die sich - wie sollte es anders sein - ums große Geld streiten. Insbesondere Clint Eastwoods "The good" ist einfach nur ein cooler Hund geworden und da freut man sich in jeder Szene drüber. Neben den üblichen Schießereien gibt es noch ne Menge Bürgerkriegskrawumm zu sehen, was die Sache rein actiontechnisch sehr abrundet. Es lebe der Leone-Western!!!
Zwei glorreiche Halunken - Kritik
ES/IT 1966 Laufzeit 161 Minuten, FSK 16, Komödie, Western, Kinostart 15.12.1967
Kritiken (5) — Film: Zwei glorreiche Halunken
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEastwood ("Blonder"), Wallach und van Cleef sind einfach großartige Charaktere, die hier von Leone gekonnt in Szene gesetzt werden. Morricone's Musik sorgt für Gänsehaut und Spannung pur. Einer DER Italowestern vom Altmeister.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
DerFilmeKenner 2010/08/24 17:17:15
Antwort löschenDie Spieluhrmelodie war in "Für ein paar Dollar mehr"
Alle 3 Antworten zeigen
sushi25 2010/08/25 09:53:47
Antwort löschenUpps stimmt ja, danke für den Hinweis.
taubken 2011/05/06 23:02:58
Antwort löschen@ Ortega Lorre Diese Melodie taucht beim finalen Duell von "Für ein paar Dollar mehr" auf. In "Zwei glorreiche Halunken" hingegen findet sie keine Verwendung.
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]»You see, in this world there’s two kinds of people, my friend: Those with loaded guns and those who dig. You dig.« Der klassische Western servierte süßes, hier gibt’s saures: Eastwood, Van Cleef und Wallach traten als abgebrühte, dreckige und moralisch verseuchte Desperados das Erbe gesetzestreuer Westernhelden wie Henry Fonda, Gary Cooper und James Stewart an und sorgten mit ihren stilbildenden Leistungen ebenfalls für den Ankerschlag des Films in die tiefsten und weitreichendsten Annalen filmischen Schaffens. Besonders Eastwoods schweigsamer Antiheld wurde zu einem Sinnbild des Genres und er macht aus dem Blonden einen Son of a Bitch, der seinesgleichen sucht. Die kriegskritischen Töne, die der Film anschlägt, wenn Tuco und der Blonde in Gefangenschaft geraten und wenn sie später direkt in den Kampf an einer Brücke hinein- und zwischen die Fronten geraten, wirken nie aufgesetzt, sondern geben ein bitter-authentisches Bild eines sinnloses Konfliktes ab, vor dessen Hintergrund sich drei sich selbst am nächsten stehende durch ein staubig-dreckiges Leben schlagen.[...]171 Minuten sind eine lange (Lauf)Zeit, aber besser als mit Leones Bravourstück und gleichzeitigem Abschluss seiner mit „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) und „Für ein paar Dollar mehr“ (1965) begonnenen „Dollar“-Trilogie kann man sie kaum verbringen. „Il buono, il brutto, il cattivo“ ist tatsächlich einer jener seltenen Fälle, in denen ein Regisseur auf dem Höhepunkt seines Könnens und mit der optimalen Ausreizung seiner Fähigkeiten etwas Unerreichbares zu schaffen im Stande war. Inszenierung, Kamera, Musik, Schnitt – alles perfekt und zwar auf einer Ebene, die wirklich jeder sehen, hören fühlen und erleben kann, selbst ohne jemals auch nur einen einzigen anderen Film gesehen zu haben. Manche Filme muss man sehen, andere kann oder sollte man sehen – bei diesem hier sollte man einfach nur dankbar sein, das man ihn sehen darf.[...]
Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
alanger 2010/02/20 17:25:45
Antwort löschen"wer schiessen will, der soll schiessen und nicht quatschen!"
ChristiansFoyer 2010/02/20 17:27:01
Antwort löschenman könnte bei dem Film 'n ganzen Text schreiben, der nur aus Zitaten besteht und jedem wäre klar, wie klasse der Film ist ;)
alanger 2010/02/20 17:32:48
Antwort löschenstimmt, nicht ohne grund einer meiner absoluten lieblingsfilme.
BigDi 2010/02/20 19:12:34
Antwort löschenWow. Und wenn "Die glorreichen Sieben" tatsächlich so gut ist, werde ich ihn mir ebenfalls bald ansehen müssen.
ChristiansFoyer 2010/02/20 19:47:26
Antwort löschenNa aber auf jeden Fall! Ich muss beide wahrscheinlich noch ein paar mal gucken, bevor ich mich für einen von beiden als ultimativ besten Western entscheiden kann. Vielleicht bleibt's aber auch beim Unentschieden ;)
filmschauer 2010/02/21 20:50:16
Antwort löschenIch halte "Die glorreichen Sieben" imho für etwas überschätzt, da finde ich bei den US-Western bspw. "The Wild Bunch" deutlich herausragender. Ansonsten eine gelungene Kritik!
ChristiansFoyer 2010/02/21 21:00:31
Antwort löschenDanke!
Ich stehe ja dazu, dass man in meinen Bildungslücken in Sachen Western ganze LKW-Kolonnen parken könnte, "The Wild Bunch" hab ich entsprechend auch (noch) nicht gesehen. "Die glorreichen Sieben" find ich allerdings klasse, drum passt's aus meiner Sicht schon ;)
alanger 2010/02/21 21:15:43
Antwort löschenzumal er einer DER früh-spät und italoestern ist. oder eine blaupause für.
alanger 2010/02/21 21:22:29
Antwort löschenauchnoch zum genre: http://www.moviepilot.de/forums/film-forum/threads/der-beste-western-aller-zeiten?page=1#post_16167
Zitrone 2010/02/27 21:25:06
Antwort löschenWirklich sehr schön und ausführlich geschrieben. :-)
ChristiansFoyer 2010/02/27 21:38:52
Antwort löschenDanke!
Alle 13 Antworten zeigen
JimiHendrix 2010/03/08 19:07:52
Antwort löscheneine kritik die des filmes wirklich würdig ist ;)
ps: keine frage welcher western besser ist: "The Good, the Bad and the Ugly"!!! schon alleine das drehbuch dieses films ist anbetungswürdig, dagegen gab es das drehbuch von "Die glorreichen Sieben" bereits
ChristiansFoyer 2010/03/08 19:16:05
Antwort löschenstimmt schon, aber trotzdem sind beide für das was sie sind klasse ;)
Kim Newman: Empire Kim Newman: Empire
Kommentar löschenInmitten der dem ambitionierten und kostspieligen Finale von Sergio Leones Spaghetti-Western-Trilogie entgegengebrachten Huldigungen und bloßen Verehrung ist es leicht zu vergessen, wie einfach nur verdammt gut der Film ist.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenAllein wegen Eastwood mit zusammengekniffenen Augen und Zigarre im Mundwinkel, der genialsten Filmmusik aller Zeiten, und dem Showdown auf dem Friedhof ist dieser Western unsterblich.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie perfekte Ballance zwischen Coolness, Pathos und Ironie.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (123) — Film: Zwei glorreiche Halunken
Kommentar schreibenÄndy 2012/02/10 18:07:52
Kommentar löschenFür mich ganz klar der beste Western aller Zeiten. Drei großartige Hauptcharaktere in optimaler Besetzung. Besonders Eli Wallach als Tuco ist ein Genuss. Eine an sich simple Story episch aufgearbeitet. Grandiose Bilder, fantastische Musik und das beste "Duell" (wie nennt man das eigentlich, wenn drei Mann daran beteiligt sind?) der Westerngeschichte. Ein Film ohne Makel, der Höhepunkt in Sergio Leones großartigem Schaffen. Humor, Spannung, Brutalität - perfekt miteinander vermischt. Ganz, ganz großes Kino. Und drei Sprüche gehen mir wohl nie mehr aus dem Kopf:
"Wer schießen will, soll schießen, und nicht quatschen."
"Hier, nimm nen kräftigen Zug. Kannste gut von kacken."
"Gott ist nicht mit uns. Er hasst Idioten wie dich."
Göttlich.
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ThePulp84 2012/01/29 13:23:23
Kommentar löschenSergio Leones Abschluß der Dollar-Trillogie, ist gleichzeitig der beste Western aller Zeiten!!! Leone nimmt sich Zeit die zwiespältigen Figuren (The good, the bad & the ugly) einzuführen und läßt dann die Handlung sich langsam entwickeln. Dabei gibt es ständig Wendungen. Jeder arbeitet mal mit Jedem zusammen: Jeder haut mal Jeden übers Ohr. Mal gerraten die "Schatzsucher" als Südstaatler in einem Gefangenenlager der Yankees, dann melden sie sich als freiwillige bei eben diesen. Mir gefallen vorallem diese herrlich opportunistitischen Figuren, die jenseits der weichgespülten, sterotypischen, hollywoodschablon Figuren früherer und späterer Westerninszenierungen, agieren. Leones meisterhafte Inszenierung und Ennio Morricones genialer Soundtrack gipfeln letztendlich in den fesselnsten Showdown aller Zeiten, in dem durch die gelungene Verbindung zwischen Bild und Musik, totale und closeups, langsamen und schnellen Schnittfolgen die Spannung ins unermessliche getrieben wird.
Dieser Film ist nicht nur ein Meilenstein des Genres sondern der gesamten Filmwelt. Einer der besten Filme aller Zeiten!!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
hollygolightly1 2012/02/04 14:57:27
Antwort löschenIch habe eine Frage: Und zwar möchte ich den Film gucken. Aber muss man die beiden anderen Teile vorher unbedingt gesehen haben, um den dritten zu sehen/verstehen?
ThePulp84 2012/02/05 13:13:00
Antwort löschenNein, da es sich hierbei um ein Prequel handelt, in dem sich Clint Eastwods Figur zu der Figur entwickelt, die er im ersten Teil darstellt. Außerdem hängt die Story der drei Teile sowieso nicht zusammen...
Dr.Hasenbein 2012/01/24 01:40:50
Kommentar löschenJa, man merkt Sergio Leone von Film zu Film an dass er immer professioneller wird.
Zwei gloreiche Halunken ist nun sein dritter Western in Folge und der Abschluß der Dollar Trilogie!
Und trotzdem will der Film Optisch nicht so recht zu seinen Vorgängern passen.
Das liegt zum einen daran dass Leone hier mehr Geld zur Verfügung hatte und sich etwas vonm Schmuddel Look getrennt hat, zum anderen an Eastwood der hier nur in den letzten paar Minuten seinen berühmten Poncho trägt!
Der Film ist auf jedenfall etwas sauberer und massentauglicher als noch die beiden Vorgänger.
Man merkt hier schon wo die Reise mit Leone hinführen wird.
Und doch hat mir "Für ein paar Dollar mehr" besser gefallen!The Good, the Bad & the Ugly wirkt teilweise sehr Episodenhaft und hat hier und da mal einen kleinen Durchhänger.Ich habe hier einfach das dreckige Feeling Vermißt.
Trotzdem kann man das hier niemanden ankreiden und ist meckern auf hohem Niveau!
Ein würdevoller Abschied der mir trotzdem etwas zu wenig Eastwood und etwas zuviel Eli Wallach bietet!
Etwas ganz besonderes ist natürlich wieder einmal die Musik von Ennio Morricone der hier wohl sein Meisterwerk abgeliefert hat.
Denn auch wer den Film nicht kennt und mit Western nichts am Hut hat, hat auf jeden Fall schon einmal den Soundtrack gehört!
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Tom Hagen 2012/01/18 14:12:23
Kommentar löschenfür mich der warscheinlich beste western aller zeiten, aber was den film so von anderen guten western abhebt ist der überragende soundtrack der seinesgleichen sucht
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rranzen 2012/01/11 12:18:07
Kommentar löschenVlt. der beste Western aller Zeiten! Besser geht´s eig. nicht!
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Kösti 31 2012/01/01 13:27:31
Kommentar löschenMein einziger Kritikpunkt an diesem Film sind die vereinzelten Längen, ansonsten absolut klasse.
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bangbangbenny 2012/01/06 12:23:41
Antwort löschenLängen? Das ist ein Stilmittel... :-)
HeilerDerWelten 2011/12/28 22:35:06
Kommentar löschenHätte man diesen langatmigen Nord- Südstaatenkonflikt an der Brücke weggelassen,
dann wäre das ne glatte 10 geworden, aber dieses ganze Geseiere vor dem wunderbaren Showdown, ging mir einfach zu sehr auf den Sack.
Wenn ich während eines Filmes auf die Uhr schauen muss,
so läuft irgendetwas ziemlich schief. Eigentlich sehr Schade...
Trotz allem,
hat mich der Streifen auf das Westerngenre geil gemacht,
sicher nicht die schäbigste Leistung eines Filmes.
...tja dann grab ich mal noch ein bissen....
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VisitorQ 2011/11/24 22:18:03
Kommentar löschenBest. showdown. ever.
Und wenn er ihn doch nicht haben sollte, so ist er zumindest nicht weit davon entfernt. Egal ob man Western jetzt mag oder nicht, dieser Film ist Pflicht für jeden Filmfreund. Denn er ist schlicht und ergreifend genial. Und das ist noch ein wenig untertrieben.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Keky 2011/11/24 03:14:04
Kommentar löschenMein persönlicher Lieblingswestern. Klasse Darsteller, Geniale Bilder und ein perfekter Soundtrack. Was will man mehr?.Das einzige was mich gestört hat, ist die schlechte Nachsynchronisation.Der Film erschien damals in einer fürs Kino gekürzten Fassung. Später wurde die Komplette Version veröffentlicht und die fehlenden Szenen mussten neue Synchronisiert werden.Davon abgesehen ist der Film einfach Perfekt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
horro 2011/11/23 21:04:01
Kommentar löschenHier das genau so edle Western-Gegenstück aus dem Deal, den ich mit dem allseits beliebten und hochverehrten Filmschauer neulich im jugendlichen Übermut eingegangen bin um seine Blockade bei Anime's und meine Hemmungen bei Western abzubauen.
Da hätten wir den Guten, den Bösen und den Hässlichen; wie bei dieser Art von Film üblich werden diese Rollen hier sauber und prägnant eingeführt, dass es eine wahre Freude ist. Die Geschichte hier ist natürlich nicht übermässig komplex, brennt sich einem aber trotzdem tief ein. Rücksichtslose Schatzsucher mit ganz verschiedener Herkunft und sehr unterschiedlichen Motiven liefern sich eine erbitterte Schlacht mit vielen Tricks und kniffen bis zum erbarmungslosen Showdown. Als dritter Teil einer eher lose zusammenhängenden Serie von Italo-Western wirkt dieser Film keinen Moment lang wie eine Wiederholung oder etwas, was man sich nicht anschauen möchte; ganz im Gegenteil. Das Klischeehafte und die harte, kantige Machoart stehen diesem Streifen ausgezeichnet. Trotz satter Überlange und mittlerweile stattlichem Alter wirkt hier alles sehr packend und auch kurzweilig, in keiner Weise verstaubt. Neben einer perfekten Kulisse muss natürlich auch die legendäre Musik von Morricone erwähnt werden. Dieses Element trägt schlussendlich zum perfekten Mix bei, der diesen Film episch macht.
39 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Sigrun 2011/11/23 21:42:04
Antwort löschenOh Mann, das ist ein schöner Zufall!! Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren hab ich ein Referat über diesen Film im Ethik-Unterricht in meiner Penne gehalten. Weil ich in der Mittagspause schon gebührend meinen 17. Geburtstag gefeiert hatte (Dosenbier), konnte ich im Unterricht leider nur noch den Anfang & den Schluss des Referats vorlesen und den legendären Showdown auf Video zeigen. Mein (freundlicher) Lehrer gab mir einen guten Rat, eine schlechte Note (mit einem Lächeln, das nicht wirklich böse gemeint war) und ich war so glücklich wie nix sonst. Ein toller Geburtstag!!!
horro 2011/11/23 21:49:27
Antwort löschenKlingt wirklich nach einer fantastischen Geschichte und du erinnerst dich scheinbar noch perfekt ... was so ein Film alles bewirken kann :)
filmschauer 2011/11/23 22:58:53
Antwort löschenHehe, da hast du dir ja den üblichen Verdächtigen ausgesucht (ein Italowestern, juhu). Der kriegt von mir die volle Punktzahl und in der Zukunft sicherlich auch noch einen Kommentar spendiert. Du hast ihn aber doch hundertprozentig schonmal irgendwann gesehen, nicht wahr? "Das Schloss im Himmel" war ja eine wirkliche Premiere für mich.
Das Ganze hat aber wirklich Spaß gemacht. Einer Wiederholung in dieser oder ähnlicher Form wäre ich bestimmt nicht abgeneigt. :)
horro 2011/11/23 23:07:29
Antwort löschenJa klar, hast mich erwischt ... den Film hab ich mir schon mal gegönnt, allerdings glaub ich, dass das Ende der Achtziger war, ist also praktisch verjährt ;) Können wir gerne wiederholen; diesmal wähl ich was Unbekannteres, also zumindest für meine Verhältnisse ... nächsten Mittwoch?
filmschauer 2011/11/23 23:09:59
Antwort löschenVon mir aus gerne. Ich habe aber keinen Anime mehr im Repertoire.
horro 2011/11/23 23:28:52
Antwort löschenNa gib dir mal ein bisschen Mühe ... kannst dir ja eine Folge von "Die Sendung mit der Maus" oder das "Sandmännchen" anschauen ;D ... was hast du denn an "Aufhol-Genres" noch so zu bieten ... RomCom?
filmschauer 2011/11/23 23:37:20
Antwort löschenVielleicht den italienischen Neorealismus samt Ausläufer oder diese Historienschinken/Monumentalfilme (also der ungefähre Zeitraum 1945-1965). Da besteht noch hoher Nachholbedarf.
Alle 9 Antworten zeigen
Joeyjoejoe17 2011/11/24 00:15:37
Antwort löschenIst das hier der dritte Teil der Dollar-Trilogie?
filmschauer 2011/11/24 00:32:56
Antwort löschenJa.
Teezy123 2011/11/21 20:35:40
Kommentar löschenNicht nur der beste Western aller Zeiten, sondern auch einer der besten Filme überhaupt.
Fazit:
Besser geht es einfach nicht, ein göttlicher Film !!!
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RoosterCogburn 2011/11/20 18:21:48
Kommentar löschenWarum "The Good, The Bad And The Ugly" in den deutschen Kinos als zwei glorreiche Halunken lief, habe ich nie verstanden. Auf jeden Fall ist Sergio Leone's Prequel zu den beiden DOLLAR-Filmen ein grandioser und sehenswerter Italo-Western. Übrigens einer der ersten Western, der Waffen verwendete, die zu dieser Zeit üblicherweise benutzt wurden. Ein Klassiker seiner Zunft.
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WaaayneTrain 2011/11/01 12:25:58
Kommentar löschenIl Buono, il brutto, il cattivo
Der beste Western aller Zeiten mit dem epischsten Ende der Filmgeschichte.
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kronenhummer 2011/10/31 18:28:36
Kommentar löschenWas wäre die Western-, sogar die ganze Filmwelt ohne Sergio Leone? Definitiv um einiges ärmer. Mit dem dritten Teil seiner Dollar-Trilogie schafft Leone etwas bleibendes, etwas unvergesslich, etwas prägendes.
„The Good, the Bad and the Ugly” ist ein beeindruckender Querschnitt durch all die klassischen Storys des Western-Genres: Kopfgeldjäger, Kriege, Diebe und vieles mehr. Eine schier unendliche Vielfalt von Themen, die die fast drei Stunden Spielzeit mehr als rechtfertigen und bis auf wenige Momente dauerhaft spannend erzählt werden.
Doch viel mehr als die Story ist es wieder einmal die überragende Inszenierung Leones die wirklich fasziniert. Lange ruhige Einstellungen, die das Gefühl der unendlichen Weite der Wüste und der Einsamkeit in der Wildnis perfekt vermitteln, konzentrierte und unglaublich fokussierte Nahaufnahmen auf die Gesichter der Akteure. Wenig Worte, die wenn Sie denn fallen, in kurzen und knackigen Dialogen gebracht werden. Und auch durchaus mal 10 Minuten Stille, nur unterbrochen durch den Klang der Einsamkeit und die wieder einmal brillante Musik Ennio Morricones. All dieses zeigt einmal mehr die perfekte Inszenierung Leones.
„The Good, the Bad and the Ugly” ist direkt, brutal und schonungslos. So wie der Wilde Westen. Und so soll es sein.
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Lonny 2011/10/25 01:19:16
Kommentar löschen"Mach ein paar kräftige Züge, dann kannst du gut kacken."
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Simon Moon 2011/10/24 16:40:12
Kommentar löschenMeisterwerk, Meisterwerk und Meisterwerk. Und kommen kaum Frauen drin vor. Trotzdem ein Meisterwerk. Ach ich vergaß zu sagen, oder hab ich schon? Meisterwerk.
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DerDude_ 2011/09/18 17:07:45
Kommentar löschen"When you have to shoot , shoot. Dont talk"
Die Handlung ist voller Western Klischees (Kopfgeldjäger , Banküberefall , Bürgerkrieg) sodass eine Länge von 3 Stunden entsteht.Dennoch bleibt der Film die ganze Zeit unterhaltsam.Unsere zwei glorreichen Halunken treten eine gigantische Schatzsuche an , bei der alle amerikanischen Idealer verachtet werden.So ist der Held ein Kopfgeldjäger und der Armee General kein Patriot , sondern ein klardenker der am liebsten die Brücke in die Luft jagen möchte.
Die zwei Hauptrollen könnten nicht unterschiedlicher sein.Clint Eastwood als cooler Outlaw , der immer einen One Liner zur stelle hat und Eli Wallach als Südstaaten Prolet, der alle als Hurensöhne bezeichnet. Abrunden tut dies Lee Van Cleef der eine böse Version seiner Rolle aus Für ein paar Doller mehr abgibt.Dazu kommt noch eine Prise zynischer Humor.
Aber besonders die Musik von Ennio Morricone weiß zu überzeugen.
Besonders im Showdown erweißt sie sich als Effektiv.
Der große Showdown , in der sich Eastwood, Van Cleef und Wallach in einem Dreieck gegenüber stehen, unterlegt von Morricones Score strotz nur so vor Spannnung.
Fazit :Leones Meisterwerk ist deutlich lockerer als z.b. Spiel mir das Lied vom Tod .Er vereint coolnes und ernst sodass ein perfekter Western entsteht
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Yoæna Corse 2011/09/01 13:51:22
Kommentar löschenThey're all fools, to live by rules,
The rider wearing black,
He's gonna, he's gonna shoot you in the back!
Hey!
In the western movies!
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AgentGuhl86 2011/07/24 22:55:35
Kommentar löschenDer Wilde Westen lebt - und mittendrin tobt der Amerikanische Bürgerkrieg. Sergio Leone hat auch hier einen großartigen Western geschaffen. Und zum Glück war Ennio Morricone nicht weit, denn ohne den tollen Soundtrack wäre die Geschichte nicht halb so schön anzuschauen. Der Film lebt durch die 3 Outlaws, die sich - wie sollte es anders sein - ums große Geld streiten. Insbesondere Clint Eastwoods "The good" ist einfach nur ein cooler Hund geworden und da freut man sich in jeder Szene drüber. Neben den üblichen Schießereien gibt es noch ne Menge Bürgerkriegskrawumm zu sehen, was die Sache rein actiontechnisch sehr abrundet. Es lebe der Leone-Western!!!
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Dr. Zaius 2011/07/23 00:26:37
Kommentar löschenEin echter "Männerfilm". Für mich nicht nur der Höhepunkt der Dollar Trilogie, sondern des Italowestern überhaupt.
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