Zweiohrküken - Kritik

DE 2009 Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 03.12.2009

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Kommentare (185) — Film: Zweiohrküken


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jlorenz1

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Schlepptau meiner Liebsten fand ich den zweiten Teil etwas in sich geschlossener als der erste Teil, jedoch mit kleinen Längen und einer etwas aufgesetzten, wenig überzeugenden "großen Liebe" zum Ende des Films (ebenso die öffentlich zur Schau gestellte große Liebe zwischen Klitschko und Yvonne Catterfeld) hin.

Wie auch im ersten Teil dient "Zweiohrküken" zur Bestätigung alter Vorurteile zwischen Männer und Frauen und setzt nur wenige neue Gerüchte in Umlauf. Der Fäkalwitz mit dem Wasserausfall bei Toilettengang und für mich ebenso eklig wie seltsamer Beseitigung der Notdurft wie auch der "Charlies-Tante-Verschnitt" (Männer in Frauenkleider) rief bei mir nur manchmal ein eher müdes Lächeln hervor.

Als Mann fand ich ganz nett die "feindliche Übernahme" durch die Freundin (Kaffeehausgespräch) und durch den Freund (praktische Durchführung). Leider ließ die männliche Sexphantasie zu Anfang eine ähnliches Pendant auf weiblicher Seite vermissen. (Meine Liebste meinte, daß Frauen nicht so ausgeprägte Sexphantasien hätten wie Männer). Obwohl auch hier die Flickenteppichstruktur der Dramaturgie des Films sichtbar wird: In seiner Fantasie wünscht sich Ludo eine erotische, starke, selbstbewusste, souveräne Frau, obwohl er selbst bei den kleinsten Anzeichen derselben vor der Wirklichkeit kapituliert.

Leicht aufgesetzt und auf jeden Fall kokettierend setzt "Zweiohrküken" wieder "Kleine Kinder - wie-süß!"-Szenen ein, jedoch weniger als beim ersten Teil. Die Flirtschule in Zweiohrküken rang mir eher ein Augenverdrehen als ein Lacher hervor. Zu plump, zu billig, zu oberflächlich erschienen mir die Macho-Sprüche. Das ewige Gerede um Schamhaare ist ein Streit um des Kaisers Bart und ein Streit, der niemals zu Ende ausgefochten sein wird und darum einfach ab einer Weile schlichtweg mich nervte.

Das ernste Thema "Alter" wird in Zweiohrküken auf seine schrullige Art nur kurz angedeutet und verkommt nur zum billigen Klamauk, obwohl die berechtigte Frage beim Zuschauen beider Filme entsteht, warum Schweiger (Jahrg. 1963) sich so aufdringlich mit wesentlich jüngeren Schauspielerinnen wie Nora Tschirner (Jahrg. 1981) umgibt.

Alles in allem ein interessantes Thema, dass auf urdeutsche Art und Weise zu einer seltsamen Mischung zu Klamauk und Gefühlsduselei verkommt, dem eine ordentliche Portion französischer Filmnatürlichkeit gut tun würde, aber nichtsdestotrotz als Pärchenfilm niemanden wehtut noch zum ernsthaften Nachdenken inspiriert und in jedem Fall ein Hassfilm für all jene ist, die ein wenig neidisch auf Schweigers Sexappeal auf Frauen sind und die Meterware von der Stange rund weg ablehnen.

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KeyserSoze

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Bewertung9.0Herausragend

Die Fortsetzung von Keinohrhasen hat wahrscheinlich halb Deutschland schon gesehen und diese Menschen wissen auch alle schon warum, weil er einfach lustig und meiner Meinung nach auch nah am Leben ist. Wer schon mal eine längere Beziehung hatte oder sogar mit dieser zusammen gewohnt hat, kann bei diesem Film ziemlich oft schmunzeln. :-)

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Amaroks

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Streitereien sind super gemacht, und treffen voll zu. Man hört alle Typische -unlogische- Frauen Argumente raus.

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~~Nala~~

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Bewertung3.5Schwach

An "KeinOhrHasen" reicht dieser Film mit den schwachen Gags und dem langweiligen Storyverlauf nicht heran. Ich kann in dieser "Komödie" auch nichts tiefgründiges entdecken, nur oberflächlichen Humor und den Wiederholungen mit 1. der Ex von dem Mann (der von Til Schweiger gespielt wird) und 2. mit dem Ex von Anna.
Die ständigen Streits von den Beiden nerven einfach nur noch.

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tinkasminusch

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja war ganz süß. Am besten fand ich dich kleine Tochter von Til Schweiger. Aber so war der Film nichts neues.

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mario2804

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Die Meinung der Zuschauer teilte sich jedoch, was die Auffassung der Stärke im Vergleich zu Teil 1 war. Viele waren aber überzeugt, dass Zweiohrküken ganz klar eine Steigerung zu Keinohrhasen gewesen ist. Die Gags sind stumpfer und teilweise zweifellos an der Schmerzgrenze, aber die Lachmuskeln toleranter Zuschauer werden ordentlich trainiert. Auf jeden Fall einen Blick wert.

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_SUPERNATURAL_

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Bewertung0.0Hassfilm

Baeh dummer film !

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ursusmajor

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Bewertung0.0Hassfilm

So'n Dreck guck ich mir gar nicht erst an. Kacke aus Klo saugen..eine Beleidigung höchsten Ranges für jeden, der von Filmen etwas versteht.

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betti xx.

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Bewertung5.0Geht so

eigentlich ein schoener.
nur der erste teil war besser.!

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bibi3108

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Bewertung9.0Herausragend

Obwohl es ein 2ter Teil ist finde ich ihn genauso gut wie den ersten.

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Caro22

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr schöner film. Würde ihn gleich nochmal schaue wollen.

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StefanPr

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist wieder mal ein sehr schöner Film von und mit Till Schweiger

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kristallrainer

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Bewertung0.0Hassfilm

Dieser Film ist so unglaublich schlecht, dass man es nicht in Worte fassen kann.

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Blonder

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Obwohl ich ihn nicht gesehen habe muß ich dir zustimmen, denn auch den ersten Teil fand ich nicht so doll.


dompathug

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Bewertung7.0Sehenswert

Die arme Nora Tschirner - wie gelangweilt sah sie damals im Dezember auf Thomas Gottschalks Couch aus. Schön, hat Gottschalk in der Fortsetzung des 07er-Erfolgs "Keinohrhasen" nicht Regie geführt, sondern hatte Til Schweiger auch hier Kontrolle über die gesamte Produktion.

Inhalt:
Ludo (Til Schweiger) und Anna (Nora Tschirner) sind noch immer ein Paar. Leider, wie es die Zeit so will, hat der Alltag überhand über das Paar genommen. Als Ludo dann eine alte Flamme wiedertrifft und Noras Exfreund für einige Tage bei ihnen einzieht, ist das Gefühlschaos komplett...

Der Film spielt zwei Jahre nach dem ersten Teil. Doch der Zuschauer findet sich sofort wieder zurecht in der Hasenküken-Welt. Schon das Intro war Hammer *g*. Und die Probleme, die Ludo und Anna in "Zweiohrküken" haben, sind, leicht überspitzt dargestellt, wohl das, was jedes Paar nach einigen Jahren durchmacht... ...

Til Schweiger ist auch hier der perfekte Ludo Dekker. Schweiger ist vielleicht nicht der grösste Schauspieler der Welt, aber definitiv einer mit Ausstrahlung und Charakter. Ich wüsste nicht, wer Ludo besser als er rüberbringen könnte. Nora Tschirner ist ebenso grandios, traut sich in diesem Film einiges, wofür andere Darstellerinnen wohl schreiend vom Set laufen würden. Matthias Schweighöfer ist ein wenig für die B-Story verantwortlich, welche sich ein wenig als Lückenfüller anfühlt und aus der leider zu wenig gemacht wurde. Uwe Ochsenknecht als Flirttrainer wirkt sogar total verschwendet. Dafür sind Ken "Eiffelturm" Duken und der in einer kleineren Rolle agierenden Heiner Lauterbach einen grossen Gewinn für die Reihe. Schade finde ich wiederrum, dass Alwara Höfels in diesem Film so gut wie gar nicht vorkommt. Passend war aber, die Klitschko und Catterfeld wieder in diesen Teil eingearbeitet wurden.

Der Film lebt in der ersten Halbzeit von viel Spass, der aus typischen Beziehungs-Alltagssituationen entsteht und den Zuschauer sicherlich des öfteren zum Lachen bringt. In Halbzeit zwei spielen die Gefühle die Hauptrolle. Böse gesagt wirkte es auf mich, als ob einfach irgendwie beiden Geschlechtern eine Filmhälfte zustehen soll. Nicht falsch verstehen, auch die eher feminin-anfühlende zweite Hälfte war gut, aber der Film schlug einfach einen ganz anderen Ton an.

Von wegen Tönen, "Zweiohrküken" hat echt einen feinen Soundtrack. Til Schweiger persönlich war für die Zusammenstellung der Songs zuständig. Plushgun, Livingston, One Republic, Amy MacDonald, Pixie Lott und zum Abspann gibts unseren Schweizer Musichero Baschi zu hören. Volltreffer Mr. Schweiger.

Fazit: Nicht mehr so grandios und überzeugend wie "Keinohrhasen", aber trotzdem ein guter Film und eine würdige Fortsetzung, deren Soundtrack auch 24 Stunden später in meinen Ohren klingt. Teil drei ist willkommen.

Grüsse
DomPatHug

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Nayuma

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Bewertung10.0Herausragend

Baut sehr solide auf dem ersten Teil auf und steht dem auch in nichts nach! Schöner Film, nette Sprüche und klasse Soundtrack. Ich hatte meinen Spaß, gerne wieder. Aber bitte keinen dritten Teil. So ist die Story am schönsten zu Ende.

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Maddox

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Bewertung7.5Sehenswert

Der 1. war deutlich besser, aaaber trotzdem fand ich den Nachfolger amüsant.
Bis auf die Anfangsszene erstmal etwas schleppender Beginn, aber Schweighöfer zieht den Film dann eindeutig hoch.. überhaupt lebt der ja von eben jenem und Tschirner.. Schweiger ist ertragbar.
Blöd fand ich zuviel ScreenTime von Cheyenne Blue (bzw. Emma Tiger Schweiger), das war beim ersten Teil besser bemessen und dadurch deren Auftritte auch 'frischer' und dadurch interessanter..
Also insgesamt ein -guter- Nachfolger mit vielen zündenden Gags und Szenen, aber bietet nicht mehr den bebenden Kinosaal des ersten Teils und daher bin ich auch der Meinung, dass man es nun bei dem 2. Teil belassen sollte, sonst besteht die Gefahr, dass es noch weiter absinkt.

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Keoma

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Während des Films geschah etwas, was eher selten passiert...ich wurde wütend, wütend auf einen Film, der dieses Jahr wahrscheinlich mit die größte Gurke ist, die ich zu sehen bekam. Und ich hab "Beverly Hills Chihuahua" gesehen!!! Aber sogar der ist mir sympathischer, der wusste, dass er nur ein dummblödes Kommerzprodukt mit sprechenden Kötern ist, aber "Zweiohrküken" will, so scheint es mir, ja auch noch ein gewisses Niveu rüberbringen.

Ich fand "Keinohrhasen" schon nicht das Gelbe vom Ei aber prinzipiell kann ich anerkennen, dass Schweiger da ne Liebeskomödie alter Schule inszeniert hat, ein ungleiches Paar verliebt sich und kommt zusammen. Nicht doll, tausendmal gesehen aber bewährt und irgendwie eine diskutable Geschichte.

"Zweiohrküken" hat keine Geschichte, es gibt einfach keine, sorry. Ich bekomme den Eindruck, Schweiger und Co haben sich am Set getroffen und er sagte: "So Leutz! Ich bin für jeden Creative Input (weil der Til war in Hollywood und spricht dolles Creative English) für diese awesome Romantic Comedy dankbar! War die letzten Monate zu wichtig, Tarantino und so, fürn Drehbuch war da keine Zeit. Aber die Figuren sind ja dieselben, das läuft ganz von allein!" Tut es leider nicht. Zunächst mal habe ich ausnahmslos JEDE Figur gehasst, keine einzige war auch nur ansatzweise sympathisch. Und nein, der oft benutzte Satz, "Aber die Tschirner hat einiges wieder rausgerissen.", funktioniert hier leider nicht (wobei ich Tschirner mittlerweile eh etwas überschätzt finde).

Gut 120 Minuten bekommt man irgendwelche Szenen aneinandergereiht, die NIEMALS Gefahr laufen als homogenes Ganzes zusammenzukommen. Damn, mir kam selten ein Film unter, der dramaturgisch so überhaupt garnicht funktioniert. Ganz zu schweigen von ganzen Handlungspassagen, die nichts aber auch garnichts mit der Story zu tun haben, hätte man einfach rausschneiden können und keinem wär was aufgefallen. Extrembeispiel ist hier die Story um Schweighöfer (Max), die keinerlei Sinn erfüllt. Konsequenterweise wird die einfach irgendwann fallengelassen und die Figur verschwindet aus dem Film.

Gags? Ins Gesicht pupsende Kinder, Kacke in nem wasserlosen Klosett, Schweiger in Frauenklamotten, dicke Schwengel...muhahahaha!!! Das ist Humor, den ich in nem "Lümmel von der ersten Bank"-Remake in der Jetztzeit erwarten würde.

Der Text ist jetzt eh schon viel zu lang für so eine Zelluloidverschwendung...nur eins noch. Gibt es eigentlich einen anderen dt. Filmemacher, der einen Film, von den Förderanstalten finanziert und ziemlich eindeutig nur für den dt. Markt produziert, mit ENGLISCHEN Stabangaben versieht? "A film by Til Schweiger", "Directed by ...", glaubt der Mann vielleicht echt, dass das Ding international noch was reissen könnte? Hoffentlich nicht, denn wenn das Ding in Amerika laufen würde, dann marschieren die hier wieder ein, weil die denken hier werden Menschen grausam gefoltert.

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Tyler

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Der letzte Satz ist mitunter das Genialste was ich hier seit langem gelesen habe!^^


Chaosmacherin

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Naja, ich glaube schon, dass der in America geguckt wird, denn der erste Teil kam ja realtiv gut an dort... :P


Lester Burnham

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Bewertung3.0Schwach

Schon der Titel hört sich einfach nur grässlich an und lässt vermuten, dass es sich um eine billige Kopie des durchaus witzigen Erstlings "Keinohrhasen" handelt. Berechtigterweise, muss ich dazu sagen.

Schon in den Anfangsminuten wird deutlich, dass sich das Erfolgsteam und Til Schweiger so gut wie nichts Neues haben einfallen lassen. Stattdessen rutscht die Humorgrenze noch zwei Schubladen nach unten. Neben einige wirklich lustigen Slapstikeinlagen, wird der Haupthumoranteil aus Fäkal- und Ekelszenen gebildet. Matthias Schweighöfer legt noch die beste Performance hin, obwohl er wohl der Hauptanteil an diesen Witzen übernimmt.

Die supersympathische Nora Tschirner gefällt immer noch, Til Schweiger hingegen wirkt nur noch blass und eindimensional. Mit seiner Figur kann (und will) man sich nicht identifizieren. Er ist uninteressant und zu einer Kitsch-Figur verkommen. Ein riesiger negativer Punkt ist der Kitsch-Anteil der diesem Teil zugefügt worden ist. Die Szene, in der Ludo erklärt, dass wenn man sich etwas ganz fest wünscht, es auch in Erfüllung geht, ist einfach nur schrecklich übertrieben und dick aufgesetzt. Die Schlussszene setzt alledem noch die Krone auf.

Die Story ist größtenteils nur noch langweilig, die Beziehungsprobleme wirken ausgelutscht und klischeehaft. Das hat man alles schon mal irgendwo im Fernsehen besser gesehen.

Leider Gottes ist "Zweiohrküken" nichts weiter als eine uninteressante Fortsetzung, die die Welt nicht braucht. Einzig Nora Tschirner ist Sympathieträgerin. Selbst die diversen Gastauftritte von deutschen Stars können nicht mehr - wie im Vorläufer - begeistern.

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Lju

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Bingo! Volltreffer.

Ich weiß auch nicht, warum man auf, wie du es schon richtig nanntest, "Fäkalhumor" zurückgreifen muss, und dass nicht mal eben für einen kurzen Gag, das wär ja ok, sondern für einen doch relativ langen Teil der Story.

Den ersten Teil find ich okay, aber dieser hier wärmt alte Probleme wieder auf, die Personen verhalten sich vollkommen unreif (nach dem Motto "Wenn du mir wehtust, dann geh ich dir fremd!") und das Ende ist meines Erachtens äußerst unrealistisch dargestellt, für einen Film der doch sonst so viele Klischees und Verallgemeinerungen aus dem Hut zieht.
Das Niveau des zweiten Teils ist dem des ersten gegenüber erheblich gesunken.

Keine Pluspunkte meinerseits.


JohannesZ

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zweiohrküken
Echtes Pubertätskino mit „Aa,Pipi,Kaka,Furz…“ und ab und zu mit ein paar drolligen Kinderaugen (zur Tarnung, damit auch viele Eltern mit Kindern reingehen, was erstere aber ganz schnell bereuen bei der Vielzahl unsäglich platter Sexsprüche und altbackener Travestiepeinlichkeiten)! Dazu ein Till Schweiger, der so schlecht schauspielert, dass er es nötig hat, dumpfe Gewaltszenen, die nie komisch sind, zum Aufmotzen des Filmes einzubauen. Till Schweiger, der „Stefan Effenberg“ der deutschen Schauspieler, hat mit Keinohrhasen für einen unerwarteten Lichtblick gesorgt. Zweiohrküken ist das genaue Gegenteil. Einfach nur peinlich!

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hasybunny

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

starke Fortsetzung, sehr gut gemacht, herzlichen Glückwunsch an Til Schweiger!!!!! :-)
ein Kracher jagt den anderen, es kommt überhaupt keine Langeweile auf. einfach SUPER, muß Man(n) und auch Frau mit samt Family gesehen haben.

< Mein Kommentar drückt nur meine Meinung aus, sollte ich jemanden angegriffen oder gar verletzt haben, erkläre ich hier, dass dies nicht meine Absicht war. >

["Glück, ist das einzige, dass sich verdoppelt, wenn man es teilt" A. Einstein]

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