Zwischen Himmel und Hölle
Heaven & Earth (1993), FR/US Laufzeit 140 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 27.01.1994
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von Oliver Stone, mit Tommy Lee Jones und Hiep Thi Le
Oliver Stone verfolgt in seinem Film “Zwischen Himmel und Hölle” das Schicksal der Vietnamesin Le Ly, die als junge Frau den Krieg mit all seiner Brutalität erleben muss. Sie flieht aus der Provinz nach Saigon, wo sie sich als Prostituierte durchschlägt. Als sie den Amerikaner Steve Butler (Tommy Lee Jones) kennenlernt, verlieben die beiden sich ineinander und Le Ly zieht mit ihm nach San Diego. Doch dort wartet schon die nächste Hölle…
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Cast & Crew
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Oliver Stone
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Hiep Thi Le
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Haing S. Ngor
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Joan Chen
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Dustin Nguyen
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Debbie Reynolds
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Tommy Lee Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Steve Butler
Regie
Schauspieler
-
Conchata Ferrell
-
Oliver Stone
- Genre
- Actionfilm, Kriegsfilm, Drama
Drehbuch
Filmdetails Zwischen Himmel und Hölle
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Kommentare (3) — Film: Zwischen Himmel und Hölle
Kommentar schreibenCrumpler 2012/03/10 14:08:27
Kommentar löschenDer Anfang ist äusserst brutal und versucht mit dem Holzhammer den Zuschauer zu schocken und Gefühle für die Protagonistin zu erschaffen.
Das Drehbuch und die entstehenden Dialoge sind schwach, der Drehbuchautor hat keinen Sinnn für irgendwelche Sprachen ausser dem amerikanischen Englisch, ich kann mir nicht vorstellen dass sowohl stilistisch als auch inhaltlich die vietnamesische Konversation im wirklichen Leben von Be Ly genauso flach und eindimensional war wie die amerikanische, die ihr im Film verliehen wird. Dass die Vietnamesen alle auf Englisch untereinander konversieren ist ein weiteres grosses Problem, der zuteil an übelsten Kitsch grenzenden, banalen Dialog, der beschränkte Blick der die Kultur und Leben der Vietnamesen als begrenzt und trivial darstellt, verliert noch mehr Intelligenz; auch dann wenn sich die Charaktere einander ohne nur zu versuchen es zu verstecken, Daten und Fakten der Geschichte ihres Landes erzählen.
Obwohl man zu Beginn mit den Charakteren nicht sehr schnell warm wird und das Auftauchen von Tommy Lee Jones, der etwa so sympathisch ist wie ein zerkauter Fussball und Mitleid erregen soll durch das Erzählen seiner übelerregenden Erlebnisse im Vietnam, jedoch schnell wieder von der Bildfläche verschwindet, ist der zweite Teil viel interessanter.
Der Konflikt Lys Existenz zwischen den beiden Ländern, Kulture, Religionen ist glaubwürdig (meistens) dargestellt und verleiht dem Film die viel benötigte Tiefe.
Von mir aus hätte man die Gewalt und Kriegszenen zu Beginn (die in einigen Fällen einfach nur eingebaut wurden um einem gewissen Zielpublikum, dem das Wasser im Munde zusammenläuft ab dem Gedanken von Blut, Waffen und Folterszenen, eingebaut wurden ohne jeglichen Vorzug oder Zweck für das Publikum ausser plakativ zu sein) komplett weglassen können und durch mehr Wissen und Debatte um und über den Konflikt, die Gefühle und Kognition der Figuren, einen viel geniessbareren Film machen können, der meinen Horizont erweitern hätte können um das Thema unverzerrt anzugehen (beide Seiten, sowohl Vietnam, als auch Amerika werden mit einem voreingenommenen Blick angesehen).
Dies mag nun ein sehr hartes Urteil sein, aber Heaven and Earth ist eine grosse Enttäuschung, in der die hübschen Bilder im pathetischen Orchester ertrinken und Oliver Stone - stelle ich mir jedenfalls so vor - die Autobiografie die dem Film zugrunde liegt, nicht richtig verstanden hat.
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Chris12zero 2009/10/06 23:19:57
Kommentar löschen"Zwischen Himmel und Hölle" ist ein bewegendes Kriegsdrama !! Oliver Stone zeigt den Vietnamkrieg und seine Ausmaßen aus Sicht einer jungen Vietnamesin !!
Tommy Lee Jones ist mal wieder großartig in seiner Rolle!! Insgesamt ein gut gemachtes Drama !!
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8martin 2009/01/12 19:07:30
Kommentar löschenDer anfangs bildgewaltige dritte Teil der Oliver-Stone-Filme über Vietnam schildert aus der Sicht einer Frau( toll Neuling Hiep Thi Le) das grausame Geschehen. In ihrer Biographie fokussiert sich das ganze Elend des vietnamesischen Volkes. Auch ein anfangs sanfter Tommy Lee Jones versucht sie von ihren Alpträumen zu befreien. Die Ehe kann nicht gut gehen, denn auch er ist durch sein blutiges Handwerk traumatisiert. Die Tophits der 60er Jahre geben der Handlung, die auf Tatsachen basiert, zusätzliche Authentizität. Einige ironische Seitenhiebe auf die amerikanische Überflussgesellschaft schaffen etwas Distanz zum ablaufenden Drama. So überraschend wie Tommy Lee Jones von der Bildfläche verschwindet, so seltsam muten uns Europäern die buddhistischen Erklärungen an, mit denen Stone am Ende aufwartet. Und so verflacht der Film, der unheimlich stark beginnt, in der zweiten Hälfte zu einem Rührstück mit folkloristischen Elementen.
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