12 Meter ohne Kopf
12 Meter ohne Kopf (2009), DE Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 10.12.2009
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187 Bewertungen
22 Kommentare
Keine
von Sven Taddicken, mit Ronald Zehrfeld und Matthias Schweighöfer
Ostfriesland 1401: Die Ära der gefürchteten Seeräuber und besten Freunde Klaus Störtebeker (Ronald Zehrfeld) und Gödeke Michels (Matthias Schweighöfer) neigt sich dem Ende. Als endlich mal wieder fette Beute am Horizont auftaucht, wird Störtebeker im Kampf schwer verletzt und die Piraten schmählich geschlagen. Ihre Kogge ist futsch und Störtebeker plagen plötzlich generelle Zweifel am Piratendasein. Ihn zieht es zur schönen Bille an Land, während Michels bei der sexy Friesen-Prinzessin Okka abblitzt. Als auch noch die Mannschaft gegen die glücklosen Co-Kapitäne meutert und alles verloren scheint, entdecken sie an Bord ihrer maroden Schaluppe eine Wunderwaffe. Sie erleben noch einmal eine glorreiche Zeit – bis die Hanse aufrüstet und den Piraten nur eine Wahl bleibt: Ein Leben als Bauer oder der Tod als Pirat!
12 Meter ohne Kopf ist der neue Film von Sven Taddicken nach dem eigenwillig, romantischen Drama *Emmas Glück.
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Cast & Crew
-
Sven Taddicken
-
Ronald Zehrfeld
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Klaus Störtebeker
-
Matthias Schweighöfer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gödeke Michels
-
Oliver Bröcker
-
Hinnerk Schönemann
-
Jacob Matschenz
-
Franziska Wulf
Regie
Schauspieler
-
Jana Pallaske
-
Devid Striesow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon von Utrecht
-
Peter Kurth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Keno Tom Brooke
-
Matthias Klimsa
-
Simon Gosejohann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fokko Johannson
-
Sven Hönig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Landratte
-
Jörg Knebel
-
Ferris M.C.
-
Achim Reichel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scharfrichter
-
Armin Sauer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kaufmann
-
Matthias Pacht
- Genre
- Tragikomödie
- Ort
- Ostsee
- Handlung
- Freundschaft, Historische Person, Ostsee, Pirat, Piratenbande, Wahre Freundschaft
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails 12 Meter ohne Kopf
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Kritiken (3) — Film: 12 Meter ohne Kopf
Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter
Kommentar löschen"12 Meter ohne Kopf" ist bestes deutsches Genrekino mit Bodenhaftung und einigem Kultpotential. Noch mehr davon wäre schön.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIn seiner Neuinterpretation verarbeitet „12 Meter ohne Kopf“ etliche Elemente der Störtebeker-Legende, allen voran den Hass auf die Hanse-„Pfeffersäcke“, aber etwa auch das Prinzip der Gleichteilung der Beute. Das eigentliche Herzstück des Filmes bildet jedoch die Freundschaft zwischen Klaus Störtebeker und Gödeke Michels, so dass Taddickens Film neudeutsch als „Buddy-(Tragi-)Komödie“ bezeichnet werden kann.
In den Film findet darüber hinaus auch Romantik in den Liebesgeschichten zwischen Klaus und der alleinerziehenden Bille (Franziska Wulf) beziehungsweise zwischen Gödeke und Okka (Jana Pallaske), die allerdings ein entgegengesetztes Ende erfahren, sowie eine gute Portion Humor Eingang.
Obwohl die psychologisierende Sicht der Zweifel Störtebekers, die an den von Robert de Niro dargestellten, beim Psychiater Rat suchenden Gangster in „Reine Nervensache“ (Harold Ramis, 1999) denken lässt, den Filmrhythmus deutlich beeinträchtigt, überzeugt „12 Meter ohne Kopf“ durch sein ungewöhnliches Konzept.
Denn die detailgenaue Ausstattung und die klassische Kameraführung mit bestechenden Kamerafahrten bei den See- und namentlich bei den Kaperszenen wird mit einer betont fetzigen, zeitgenössischen Musik und einer nicht minder modernen („Wir mischen den Ozean auf, machen alle platt“, „Ihr habt null Plan und Klaus ist durch den Wind“), teilweise demonstrativ vulgären Sprache verknüpft. Alles in allem liefert „12 Meter ohne Kopf“ ein gutes Beispiel, wie ein klassischer Stoff in einem modernen Gewand alles andere als verstaubt wirkt.
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Tobias Haupts: critic.de
Kommentar löschen12 Meter ohne Kopf ist ein überaus gelungener Genrefilm über das – im wörtlichen Sinne zu verstehen – sagenhafte Leben der Piraten Störtebeker und Michels. Dass es dabei die ein oder andere Modernisierung in Sprache, Musik und Habitus gegeben hat, ist klar. Diese Momente werden dabei jedoch wenig plakativ eingesetzt, und der vor jedem Angriff stehende Schlachtruf „Fickt die Hanse“ ist auch schnell vergessen.
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Kommentare (19) — Film: 12 Meter ohne Kopf
Kommentar schreibenDonMunich 2011/12/06 16:44:54
Kommentar löschenmir hat er gefallen, witzig, spritzig und interessant. Was mir nicht so gefallen hat waren die allzumodernen Sprüche, die morderne Musik und der Schluss, wo ich eigentlich erwartet habe einen 12 meter langen Marsch des Geköpften an seinen Kameraden entlang zu sehen... deshalb die zwei Punkte Abzug. Ansonsten fand ich die Schauspieler, die Inszenierung und die Kameraführung sehr gut...
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Puebleau 2011/09/12 23:31:33
Kommentar löschenNachdem die ersten Gags unbelacht über die Planke gehen und mich peinlich berührt auf dem Kahn zurücklassen, sehe auch ich mich gezwungen das sinkende Schiff vorzeitig zu verlassen. Ich enthalte mich lieber der Bewertung als mir diese Marter vollständig anzutun.
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marcus-wagenknecht 2011/09/04 23:05:33
Kommentar löschenEine Kogge in Sichtweite und 10 Freibeutel stehen gerüstet an der Reeling in Erwartung des Angriffsbefehls von Klaus. Doch Klaus ist heute entscheidungsschwach. "abblasen" rät er. Die darauf folgende Diskussionsrunde zwischen der Führung und Untergebenen des Freibeuterschiffs ist das Ulkigste, was ich in einem deutschen Film seit langem sehen durfte. Danke dafür!
Diese Szene ist nicht krampfhaft bemüht, nicht gewollt komisch nicht schenkelklopfend heiter sie ist ziemlich ehrlich und ein wenig traurig. Wir sehen eine Situation, wie sie in unsere heutige Zeit passt.
Meine Empfehlung: auf historische Korrektheit pfeifen, die ganze Schulklasse mit ins Kino nehmen und viel über die Träume von Jugendlichen lernen. Reiht sich würdevoll zwischen Crazy und Ronja Räubertochter ein!
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pellekraut007 2011/07/01 17:28:21
Kommentar löschenZwölf Meter... ohne Hirn? Da kann ja nichts bei rumkommen. Oooch, nö, grunz, ich gehör zu denen, die nach 45 Minuten weggeschalten haben. Also, keine Ermahnungen, ich schreib nur über die 45 Minuten! Und wenn ich nach 45 Minuten wegzappe, dann waren die eben für mich genug und zu anstregend! In deutschen Filmen wird gerne gelacht, geschrieen und genuschelt! Hauptsächlich aber... geschrieen! Das ist wohl die "German Angst"! Quieck! Dazu die üblichen Verdächtigen (gähn!) und bald kommt Hamsterbacke Lena noch dazu. Die Story: saufen, pirateln, halligalli! Die Kogge treibt mal durch die Komödie, dann durch das Drama und dann wieder durch den Abenteuerfilm und das genau... funktioniert bei mir nicht! Gruhunz! Die, die solche Drehbücher durchwinken und solche Filme realisieren, wollen einfach nicht lernen und bedienen freudig die immer wieder abgelutschten Klischees, um bei dem Film zu bleiben: bisschen Thrill, bisschen Komik, bisschen Spannung, bisschen Action, bisschen Sex, sofern man einen nacken Arsch sexy findet... und sind damit so altbacken wie die 50er Jahre-Filmchen. Die genuschelten Dialoge, die Ideen, die Geschichte... uff... wirken so aufgesetzt wie der Wahlspruch: "Fickt die Hanse!" Mensch... ihr Filmfreibeuter: Laßt doch "Typen" spielen, auch wenn sie keinen Lookalike-, Promi-, oder Modell-Bonus haben. Klaut aus den Dialogen eurer filmischen Vorfahren von Übersee ... und wenn ihr euch für eine Richtung entschieden habt, buhlt nicht um die, die jetzt nicht unbedingt diese Richtung haben wollen. Wer möglichst vielen alles schmackhaft machen will, wird zwangsläufig ...geschmacksneutral! Grunz! Moment, so, jetzt hab ich meinen Säbel gezückt und... moment, ich such noch meine Augenklappe, wo is die denn...?
Ach so: 1 Punkt für Devid Striesow, die Ausstattung und Detflef Buck! Also, zum Beispiel... Horst Krause... als Störtebecker... das hätte mir gefallen! Ein Pirat mit Brille, unsportlich, dick wie eine Rumkugel... und noch mit einem Holzbein, das den Blues quietscht! xD!
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Tante Uschi 2011/06/05 20:54:27
Kommentar löschenDer Schweighöfer ist in diesen Film eine absolute Fehlbesetzung.
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Olliebollie 2011/04/02 07:05:00
Kommentar löschenDeutsche Filmkritiker scheinen ueberwiegend von den Kulissen und Kostuemen angetan, und von der Tatsache, dass ein deutscher Kinofilm hergestellt wurde. Mir erging es ebenso. Das Problem fuer mich ist hauptsaechlich die Unentschiedenheit der Protagonisten und der Story. Die Kombination von (oder ihre Gewichtung) Slapstick-Komoedie, Liebesgeschichte, Abenteuer, verwirklicht in den Charakteren, passt einfach nicht. Was ist Stoertebeker? Ein eiskalter Pirat, ehrlicher Freund, gnadenloser Vorgesetzter, Weichei, Hampelmann? Vielleicht ist er alles - in einem Dokumentarfilm kann man das sicherlich diskutieren. Hier, ein gescheiterter Versuch, gelungene amerikanische Formate zu kopieren (wo die Charaktere definiert sind). Deswegen geht es oftmals einfach in die falsche Richtung. Und das ist mehrmals die Gaehn-Richtung. Nach Stoertebekers Bekehrung, seiner Ablehnung von Gewalt, ging es eigentlich nur bergab. Er versucht kurz, das Schiff in eine Kommune zu verwandeln, wo sich jeder aussprechen kann. Die moderne Sprache, die im ganzen Film Verwendung findet, hilft sicherlich bei den Lachern in dieser speziellen Szene und wird wohl generell dem jugendlichen Publikum gefallen. Ich denke, die moderne Sprache setzt die urspruenglich gedachte Richtung des Films auf Kurs Slapstickland und alle weiteren Kehrtrichtungen koennen dann nicht 'ernst' genommen werden. An dieser Stelle jedenfalls uebernimmt Freund Michel schauspielerisch das Ruder der Geschichte, da Stoertebeker offensichtlich den Piraten-Faden verloren hat. Dann geht es weiter mit etwas Abenteuer und so, und noch einige andere Szenen, wo Gewissenentscheidungen getroffen und diskutiert werden muessen. (Ja, ich musste zum Teil vorspulen) Irgenwann zum Schluss dann, die Selbstopferung des treuen Gesallen Michel, welcher durch diesen Akt Erloesung findet von seinen Hobby-Psychopathen Taten. Stoertebeker wird Bauer, wie es seine Frau wollte, und kann seinen Kindern am Lagerfeuer Legenden von sich selbst erzaehlen. Fazit: Kulissen und Kostueme sind sehr gut. Als im Ausland lebender Hamburger war ich sehr davon angetan. Ueberraschenderweise sind sogar alle Schauspieler, und insbesondere Darsteller in der zweiten Reihe, wirklich gute Schauspieler und sind interessant anzuschauen. Jedoch, die deutsche schauspielerische Gewohnheit, bei emotionalen Szenen ueber-schnell zu sprechen und sich dabei ueberwiegend zu verhaspeln, hat fuer mich leider immer etwas Kuenstliches, Diletantisches, und fand auch hier wieder Anwendung - irgendwie ein Zeichen des provinziellen deutschen Films. 6 Millionen Euro, die zumindest bildlich etwas Tolles und Professionelles ergeben haben, und deren Ausgabe wohl deshalb als vergebene Gelegenheit Enttaeuschung erzeugen.
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Jimmie Dean 2011/01/04 23:57:58
Kommentar löschenEin guter deutscher Film? Jap - manchmal gibts sowas :)
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tomtom1987 2010/11/08 20:42:33
Kommentar löschenSo gut war ein deutscher Film schon lange nicht mehr!
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Abronsius 2010/11/06 20:50:48
Kommentar löschenEndlich mal ein deutscher Beitrag zum Genre des Piraten- und Degen-Films.
Und dann auch gleich so ein Irrsinniger.
Zur mittelalterlichen Zeit konnte Mann noch dem Jagdtrieb und dem Tötungsverlangen nachgeben, ohne gleich gesellschaftlich geächtet zu werden, da es Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz und Fallmanager noch nicht gab, fuhr man halt zur See, meuchelte ein wenig, und ließ Kopf und Rubel rollen.
Das herausstechenste am Film, der von einigen Fellini–Gesichtern bevölkert wird, sind diese schnoddrigen Dialoge, die über so manche sichtbare Budgetuntiefe hinweg helfen.
Die Sparflammen-Action tat mir eigentlich ganz gut, es war nicht wie bei Maximus Bruckheimer, bei dessen Produktionen ich immer befürchte, man detoniert mir meine Augenlider weg.
Bis dieser Schuss Ernsthaftigkeit ins Spiel kommt, unterhält die Freibeuter-Posse bestens, ein wenig episodisch aber großartig dämlich. Ohne Moral bekommt man wohl nix von der Filmförderung.
Irgendwie bedauerlich das die adrette Störtebekerfüllung, die fast zum roten Korsaren mutiert, neben Sidekick Schweighöfer, diese Fleischwerdung der beständigen Unruhe, bieder und uninteressant wirkt. Wie kann ein Mensch mit Brausepulver im Hirn eigentlich solange überleben......auf einem Schiff.
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Filmpapst 2010/09/30 07:39:19
Kommentar löschenausgewogene Mischung , tolle Kameraführung !
Ein Juwel zwischen all den anderen deutschen " Rohrkrepierern "
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homechiller 2010/09/22 10:18:00
Kommentar löschenZwei Dinge hat der Film in jedem Fall ausreichend, Längen, Längen, Längen und dazwischen ziemlich dämliche Dialoge.
Hab bis zum Ende auf den Höhepunkt gewartet, der leider aber nie kam.
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mly 2010/09/11 13:48:24
Kommentar löschenschlichtweg einfach krass langweilig
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Sozionaut 2010/08/22 01:32:41
Kommentar löschen"FICK DIE HANSE!", jawohl, welche Überraschung dieser Film!
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Miss Sophie 2010/05/09 22:32:54
Kommentar löschenBei diesem Film fand ich es irgendwie schade, daß er mir nicht besser gefallen hat ;-) Der Film ist mit viel Herzblut gemacht, man sieht allen Beteiligten die Spielfreude an, insbesondere Schweighöfer, Zehrfeld und Striesow. Zwar kenne ich das Budget des Filmes nicht, aber hier wurde mit den gegebenen Mitteln schon ziemlich viel erreicht, so eine Kaperszene ist ja auch nicht mal so eben gedreht. Daß man überhaupt den Mut hatte, die ganze Historie aufleben zu lassen, finde ich schon mal lobenswert. Insgesamt ist der Film aber doch eine sehr gewöhnungsbedürftige Mischung, für meinen Geschmack an vielen Stellen einfach zu derb, wobei er an anderen wieder sehr charmant sein kann, z.B. in der Schlußszene (wie hier noch schnell die Legende am Lagerfeuer erfunden wird, fand ich schon sehr süß). Aber wahrscheinlich trifft man damit nur den Geschmack einer sehr kleinen Minderheit, zu der ich selber eben nicht gehörte ;-) Ein großes Manko war für mich übrigens der Ton, bei dem ganzen Wind- und Wellengerausche konnte ich den Text eigentlich insgesamt nur zur Hälfte verstehen, lag aber evtl. an den Gegebenheiten unseres schönen Unikinos...
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chriskaps 2009/12/14 10:19:13
Kommentar löschenIch muss hier doch mal meinen Vorgängern in der Community widersprechen und für diesen Film eine Lanze brechen.
"12 Meter Ohne Kopf" ist ein guter, wenn nicht sogar sehr guter Film geworden. Seine Stärke ist gerade, dass er nicht einem Genre eindeutig zu zuordnen ist. Es ist kein Abenteuerfilm à la "Fluch der Karibik", dennoch bietet er Seeschlacht, Kneipenkeilerei und Verfolgunsjagd. Es ist kein Klamauk unterster Schublade wie "1 1/2 Ritter", sondern entfaltet seinen Witz (und Charme) aus zwischenmenschlichen Beziehungen. Freundschaft, und wie weit man dafür gehen würde bestimmt die Handlung, was dem Film auch einen Hauch von Melancholie verleiht, so dass man wirklich zufrieden aus dem Kino geht. Alles dabei.
Ronald Zehrfeld gibt einen überzeugenden Störtebeker, Matthias Schweighöfer ist einfach perfekt für die Rolle des Gödeke Michels, Devid Striesow schön schmierig als deren Widersacher Simon von Utrecht, sowie viele schöne kleine Nebenrollen (Achim Reichel, Detlev Buck, Alexander Scheer und Milan peschel). Hinzu kommt, dass der Film einfach verdammt gut aussieht (Ehre gebührt Ausstattung, Kostüm und Maske). Wer schon Sven Taddickens "Mein Bruder der Vampir" und "Emmas Glück" gesehen hat, weiß dass man hier, mit diesem Stoff, etwas ganz besonderes erwarten darf.
Ich sage: Deutsches Kino, mit Prädikat!
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Deep Ford 2009/12/10 12:53:00
Kommentar löschenSchon der Trailer erweckt in mir das Bedürfnis, mich auf meine Tastatur zu übergeben...
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chriskaps 2009/12/10 21:50:00
Antwort löschenDann versuchs mal mit dem hier:
http://www.youtube.com/watch?v=56wRcjcqID8
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Deep Ford 2009/12/14 14:44:52
Antwort löschenJo, danke für den Link. Der Trailer hat meine Erwartungen übertroffen...
Und wer bezahlt mir jetzt eine neue Tastatur?^^
Scherz. Werde mir den Streifen mal möglichst unvoreingenommen reinziehen. Selbst wenn Herr Schweighöfer mit dem Konterfei eines 13-Jährigen immer Assoziationen an Theaterkurse in der Mittelstufe bei mir hervorruft...
chriskaps 2009/12/14 17:49:55
Antwort löschenDas liegt daran dass er Schwierigkeiten mit dem Bartwuchs hat...
VlaD1 2009/11/11 21:24:13
Kommentar löschenEin Film, den man ganz schnell vergessen will.
- Schwache Handlung
- mieser Soundtrack
- keine Höhepunkte
- 0 Spannung
- und grottenschlechte Dialoge
Man wird einfach nicht mit dem gewollten "Abenteuerfeeling" mitgerissen.
Kurz: Deutsche Produktion.
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Schlegel 2009/11/11 21:27:30
Antwort löschenGibt aber gute deutsche Produktionen. SOGAR von Taddicken und Pacht.
chriskaps 2009/11/12 13:46:57
Antwort löschenSchade auch, dass die Bezeichnung "deutsche Produktion" immer als Negativbefund herhalten muss.
rockschlumpf 2009/11/12 15:44:07
Antwort löschenWir sagen leider nicht extra das die Filme net so pralle sind. Aber wir haben meistens die Erfahrung gemacht, dass deutsche Filme so viele Schwachpunkte haben. Und das Ausnahmen (z.B. Herr Lehmann und auch andere)wirklich total selten sind. Die Deutschen kriegen es einfach nicht auf die Reihe.
Ich würde mich sehr freuen mal wieder einen richtig guten deutschen zu gucken
chriskaps 2009/11/23 11:13:50
Antwort löschenAber Twilight ist ganz groß, oder wie? ;-)
Alle 6 Antworten zeigen
rockschlumpf 2009/11/27 14:01:12
Antwort löschendann guck mal ganz genau hin ;-)
Chev Chelios 2009/12/14 20:18:56
Antwort löschenDeutsche Produktion ja so is es aber ich würde dem Film trotzdem noch n bisschen mehr geben!
Jones 2009/11/11 02:02:01
Kommentar löschenIch komme grade aus der ersten Publikumsvorstellung und muss leider sagen, dass mich der Film nicht überzeugen konnte. Der Film dreht sich um Störtebeker und Michels und deren Crew. Das ganze Setting ist von Kostümen und Kulisse auf die originale Zeit im Mittelalter angesetzt(Kostüme haben mich auch nicht immer umgehauen). Allerdings stammt die Sprache aus dem Jetzt. So ist der Leitspruch Störtebeker’s Crew „Freiheit für Friesland“ und “Fickt die Hanse“.
Allerdings finde ich persönlich diesen mutigen Ansatz nicht ganz gelungen, denn man weiß nicht richtig wo der Film hin möchte. Die vielen Handlungsstränge von Freiheit und Abenteuer, über Moral und Freundschaft bis hin zu Liebe und Verzweiflung, wirken nicht richtig auf einander abgestimmt. Und so plätschert die Hauptstoryline so im Hintergrund vor sich her. Es ist super so viele gute Schauspieler zu sehen, nur könnte ich mir teilweise passendere Besetzungen vorstellen. Vor allem der taltentierte Matthias Schweighöfer findet nicht wirklich in seine Rolle, wirkt sehr Bubenhaft für einen Piraten und lässt einen spätestens beim dritten Streitgespräch mit seinem Kapitän Klaus denken man hätte diesen belanglosen Dialog schon tausendmal gehört. Auch Ronad Zehrfeld als Hauptcharakter ist mir etwas zu glatt.
Vorausgesagt, ich finde deutsche Komödien oft sehr uneinfallsreich. Und genau so „12 Meter ohne Kopf“. Ein paar Lacher bedingt durch die zeitliche Verschiebung von Handlung und Sprache sind vorprogrammiert. Diese werden aber überstrapaziert und sind (eigentlich) nur einmal witzig. Beim Slapstick taten sich die deutschen ja schon immer schwer und nur durch einen Simon Gosejohann oder Ferris M.C. wird ein Film auch nicht wirklich komisch.
Ganz zum Schluss deutet der Film dann doch an auf was er abzielt, allerdings für mich unbefriedigend und nicht grade sehr innovativ.
Fazit: Eine durchschnittliche deutsche Komödie, mit neuen begrüßenswerten Einflüssen. Leider möchte der Film zu viel an zu vielen Ecken, hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen!
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rockschlumpf 2009/11/11 01:50:06
Kommentar löschenEin Film mit sehr vielen Tiefen ohne je eine großartige Höhe zu haben! Was den Film sehr langamtmig macht. Es gibt nicht viele spanndende Geschehnisse. Einige Sachen sind zu kurz, andere wiederum zu lang geworden. Manche Sequenzen hätte man auch einfach weglassen können, da sie einfach nur überflüssig waren. Außerdem war Michel, der beste Freund des Klaus ein wenig arg nervig.
Ein paar wenige Lacher gab es dennoch, welche aber durch die ziemlich schwache Story überschattet wurden.
Fazit: Typisch Deutsch!
Fick die Hanse! Deluxe!
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