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25 Jahre Star Trek - The Next Generation

Lord C (Christoph Dederichs), Veröffentlicht am 12.10.2012, 08:50

Star Trek: The Next Generation feiert das 25-jährige Bestehen, und zur Gratulation werfen wir einen Blick zurück auf sieben Jahre Science-Fiction der Sonderklasse, von der sich Star Trek heutzutage die eine oder andere Scheibe abschneiden könnte.

Die Crew der Enterprise-D Die Crew der Enterprise-D © Paramount

Am 28. September 1987 feierte Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (im Original Star Trek: The Next Generation) mit dem Pilotfilm ‘Encounter at Farpoint’ Premiere, und anlässlich dieses 25-jährigen Jubiläums wollen wir es uns nicht nehmen lassen – wenn auch ein wenig verspätet – zu gratulieren.

25 Jahre Star Trek - The Next Generation (11 Bilder)

Aller Anfang ist schwer
Die Serie hatte ein schweres Erbe anzutreten, war doch die Marke Star Trek bis dahin ausschließlich mit den Namen von Kirk, Spock und Kollegen verbunden, sei es im Fernsehen, im Kino, in Buch- oder Comicform. Mit den Anfängen der Next Generation schienen sich zunächst die Vorurteile derer zu bestätigen, die nur eine Kopie der Classic-Serie ohne eigenständige Ideen heraufbeschworen hatten. Trotz einiger großartiger Episoden (wie zum Beispiel ‘Datalore’, ‘The Measure of a Man’ oder ‘Q Who’) war nicht erkennbar, wie sich die nächste von der vorherigen Generation abheben wollte, wohin ihre Reise gehe sollte. Zwar wurde in den Anfangsjahren wohlweislich darauf verzichtet, Gaststars aus der Vorgängerserie auftauchen zu lassen (abgesehen von einem winzigen Auftritt von DeForest Kelley als Doktor McCoy im Pilotfilm), aber auch ohne dies erinnerte viel zu viel an den großen Vorgänger, um der nächsten Generation eine eigene Identität zu verleihen. Wobei es durch das ziellose Experimentieren andererseits auch viel zu sehen gab, das in den folgenden mehr als eineinhalb Jahrzehnten bei Star Trek nicht mehr auftauchte, zum Beispiel die Horror-Elemente aus ‘Conspiracy’ oder die seltsame Freizügigkeit in ‘Justice’.

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Frisches Blut
All dies sollte sich ändern, als mit Michael Piller ein neuer Mann in Staffel drei zunächst Co-Executive Producer wurde und ab Staffel 4 neben Star Trek-Schöpfer Gene Roddenberry und Rick Berman als einer der Executive Producer fungierte. Piller brachte die Serie auf den Kurs, der sie in den folgenden Jahren zu ungeahnten Höhen führen sollte, indem er die Grundideen von Gene Roddenberry überzeugend in die Moderne brachte. Auch setzte er durch, dass wirklich jeder, der sich berufen fühlte, ein Drehbuch einreichen konnte, auch wenn es sich um jemanden handelte, der noch nie etwas veröffentlicht hatte; war es gut, wurde es verfilmt. Ein unübersehbarer Beweis der Stärke des neuen Star Trek war die von Piller selbst geschriebene letzte Folge der dritten Staffel, ‘The Best of Both Worlds’, in der sich die in Staffel zwei eingeführten Maschinenmenschen Borg mit Karacho zurückmeldeten, und die nach einer dramatisch perfekt inszenierten Dreiviertelstunde mit einem Cliffhanger endete, der eigentlich nur eine Reaktion zuließ: ‘Davon will ich mehr sehen, und zwar sofort!’ Hier zahlte sich aus, dass der Fokus vieler Geschichten von Piller auf eine persönliche Ebene gelegt wurde; durch die Konzentration auf die Charaktere erhielten auch große Episoden mit jeder Menge Action ein Fundament, das die Geschehnisse umso stärker wirken ließ.


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Kommentare

über 25 Jahre Star Trek - The Next Generation


Shurtugal

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Auch als Trekkie, der mit TOS aufgewachsen ist, habe ich TNG sehr geschätzt und mochte es sogar noch lieber als TOS. Es war ein genialer Schachzug, diese Serie zu starten, hat es Star Trek in den 90ern doch wieder zu einem enormen Popularitätsschub verholfen und neues Leben eingehaucht. Moderner und dem Zeitgeist angepasst. Picard und seine Crew haben ihre Sache gut gemacht.
Herzlichen Glückwunsch TNG!

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kasem

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Mit dieser Serie habe ich als Kind meine Liebe zum Star Trek -Universum entdeckt, schon wen ich ich die ersten Töne vom Intro höre muss ich Grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Ich muss die serie dringend mal wieder ganz durch gucken.

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Narrisch

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Ja The next generation wurde grossartig.... nachdem man Gene Roddenberry (ein cholerischer Egomana um noch freundlich zu bleiben) entmachtet hatte und Berman und Piller später Braga die Richtung vorgaben. Herausgekommen ist eine fantastische Fernsehserie die vor allem inhaltlich Masstäbe gesetzt hat. Das ganz wirkt bis heute nach und ist Teil unserer Kultur geworden.
Es gab damals Zeiten in denen zahlreichen Kapitäne von zivilen Fluggesellschaften ihren Copiloten "Make it so" zugerufen haben.... In der amerikanischen Politik war es eine Auszeichnung auf das Set von The next generation eingeladen zu werden.
Was noch heute schmerzt ist die Tatsache das man TNG 1 Staffel, vielleicht 2, zu früh beendet hat...

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lhiannan

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Das Grinsen, wenn Q großkotzig wieder irgendwas vergeigt. Die Spannung, wenn die da noch unheimlichen Borg den halben Weltraum assimilieren. Den Humor, der teils auf bestimmte Handlungsstränge zurückgeht, teils auf die nicht mehr so ganz topaktuellen Techniken "damals" in den 80ern. Die für Sci-Fi typischen Fragen nach dem Wesen der Menschlichkeit und was sich an Möglichkeiten auf tun könnte. Das selige Lächeln, wenn man zum X-ten Mal "to boldly go where no one has gone before" hört und das Raumschiff der Galaxy-Klasse in den Weiten des Weltraums verschwinden sieht.

NCC-1701 D, ick liebe Dir. :-)

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Rukus

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Happy Anniversary NCC-1701-D!

Eine absolut großartige Serie, und ein würdiger Nachfolger von Kirk und Co.

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Big T.

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Die Serie ist einfach toll. Da kann man sicher immermal 1 Episode anschauen.
Ich persönlich schätze die Serie ja für ihre teils (ungewollte?) Komik.

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HawkeyePierce

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The Next Generation landet immer wieder bei mir mit einer gewissen Regelmäßigkeit im Player. Klar mögen Ende der 80er gedrehte Folgen gerade von der ersten Staffel so manches Mal heute recht "angestaubt" wirken, aber die Faszination ist heute wie damals bei mir gegeben. Man weiß in dem Moment, wo die TNG-Crew das erste Mal auf Q treffen, sich nun eine wunderbare Welt eröffnen wird, die vorwiegend von dieser Serie definiert wird mit all den bekannten Völkern wie Ferengi, Borg, Cardassianern, Bajoranern, usw., die dann in allen nachfolgenden Serien weitergesponnen wird.
Hier sind zwar noch keine folgenübergreifenden Handlungstränge in Form von DS9 vorhanden, aber doch lässt sich eine gewisse Charakterentwicklung ablesen und manche Stories entwickeln sich über mehrere Folgen über mehrere Staffeln hinweg, wie z.B. der Kampf um das Klingonische Reich beginnend mit dem Besuch der klingonischen Botschafterin, die mit Worf ein Techtelmechtel hat, aus dem der gemeinsame Sohn hervorgeht, was Staffeln später immer wieder aufgegriffen wird.
Oder die Saat, die Q in der zweiten Staffel legt, als die Enterprise das erste Mal auf die Borg trifft und dann mit einem der Serienhöhenpunkte in "The best of both worlds" weitergeführt wird. Dies als "angestaubt" anzusehen, ist schon hart.
Für mich sind aber auch mittlerweile ein paar ruhigere Episoden einfach die Höhepunkte geworden: "Tapestry" mit Picard in einer alternativen Gegenwart oder noch besser "The Inner Light", wo Picard das komplette Leben eines Bewohners auf einem anderen Planeten durchlebt. Die Melodie, die er auf der Flöte spielt (auch in späteren Folgen), ist wunderschön! SF at its best!

Der neue Film war als stand-alone Actionfilm nicht schlecht, aber Star Trek ist was anderes und Lichtjahre davon entfernt. Die TNG-Crew, ihr Universum und ihre Geschichten sind für mich all das, was ST ausmacht. Und dies wird auch in 20 oder 30 Jahren nichts von seiner Faszination eingebüßt haben!

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Tytus

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Dito
umso schlimmer was man bei V'Ger aus denn Borg gemacht hat
:(
Da ist auch der Unterschied zwischen TNG das eindeutig Roddenberry´s Visionen beinhaltet und denn Späteren Serien ala DS9, Yovager, ENT oder denn neuen Filmen :(


Kurono

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Ich habe vor zwei Wochen, aus gegebenem Anlass, mit einem Kumpel den Zweiteiler "the Best of Both Worlds" gesehen. Damals für eine Serienfolge recht spektakulär, heute dagegen wirkt er doch schon sehr angestaubt, ja fast schon trashig.
Die Serie ist definitiv nicht gut gealtert, ist aber immer noch ein Blick wert, wenn das auch nicht unbedingt auf alle 178 Folgen zutrifft. Patrick Stewart als Capt. Picard ist aber über allen Zweifel erhaben.
Ah ja, nach „the Best of Both Worlds“ haben wir noch die darauf folgende Episode geguckt, „Family“. Eine sehr ruhig Folge und tatsächlich die einzige ohne die Enterprise-Brücke im Bild. Eine schöne Episode, in der fast ausschließlich der Charakter Picard behandelt wird. Zählt heute zu einen meinen Lieblingen, trotz oder gerade wegen der fehlenden Action.

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Hendrik

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Eine der besten Serien aller Zeiten - Punkt! Quality-TV im wortwörtlichen Sinne und nicht als Genrebeschreibung. Könnte ich mir eigentlich mal wieder anschauen, da die Übersättigung durch die täglichen Wiederholungen auf Sat.1 (auch schon über 10 Jahre her) langsam nachlässt.

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Martin Jurgeluks

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im paytv auf diversen sendern kommen die folgen auch ständig. wenn ich zeit hab, schau ich mir die dann auch immer wieder gerne an.