Angelina Jolie in Wanted
© Universal Pictures
Regisseur Alfonso Cuarón kann einem Leid tun. Da hatte er für seinen 80 Millionen Dollar teuren Science-Fiction-Film Gravity mit Angelina Jolie schon eine der momentan gefragtesten Frauen Hollywoods an der Angel. Als das Projekt Anfang des Jahres von Universal zu Warner Brothers wechselte, sprang der Salt Star aber wieder ab (wir berichteten). Alfonso Cuarón dachte sich, “Gut, andere Mütter haben auch schöne Töchter” und bestellte was Rang und Namen hat zum Casting.
Sandra Bullock war da, Naomi Watts und Sienna Miller, ebenso Natalie Portman und Marion Cotillard und damit ist die namenhafte Liste noch nicht mal vollständig. Mitte August sah es dann so aus, als müsse sich Alfonso Cuarón nur noch zwischen Scarlett Johansson und Blake Lively entscheiden. Doch auch die beiden Blondinen konnten den Regisseur von Children of Men nicht überzeugen und so rief Warner erneut bei Angelina Jolie an und erhöhte das Angebot. Doch sie lehnte ein zweites Mal ab.
Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, warum Alfonso Cuarón und Warner so einen Aufstand machen. Das Problem bei Gravity ist, dass der Film komplett auf die weibliche Hauptrolle zugeschnitten ist und sie die meiste Zeit alleine auf der Leinwand zu sehen ist. Eine Astronautin und ihr Team werden bei Reparaturarbeiten im Erdorbit Opfer einer Katastrophe. Der Großteil der Crew stirbt und die Astronautin versucht den restlichen Film also, in Eigenregie auf die Erde zurückzukommen. Und da der ganze Spaß 80 Millionen Dollar kostet und die Story eher nichts für die breite Masse ist, will Warner keine Risiken eingehen. Es muss eine Schauspielerin her, die genügend Präsenz hat, um das Ding alleine zu stemmen und die die Leute ins Kino zieht. Offensichtlich traut Warner das niemand anderem zu als Angelina Jolie.
Robert Downey Jr. ist einer, der einen Film ganz alleine tragen kann. In Gravity ist er aber nur in einer Nebenrolle zu sehen. Irgendwann in der zweiten Hälfte 2010, wenn er mit Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten fertig ist, sollten eigentlich die Dreharbeiten zu Gravity beginnen. Jetzt müssen wir aber erstmal abwarten, wie es nun damit weitergeht.
Was meint Ihr? Welche Schauspielerin wäre den hohen Ansprüchen von Warner und Alfonso Cuaron gewachsen?
ueberbelichtet (Aljoscha Grabowski) 2010/09/02 09:25:00
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Kommentare
über Alfonso Cuaron will nur Angelina Jolie
Kommentar schreibenMozzerino 2010/09/02 10:34:52
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ueberbelichtet 2010/09/02 10:47:35
Antwort löschenDer Kinostart ist laut imdb auch schon für den 16. Dezember 2011 angesetzt. Das geht echt schnell.
phoenix409 2010/09/02 10:54:59
Kommentar löschenIch würde an seiner Stelle nichts von Jolie wollen. Watts und Cottilard wären mal interessant gewesen für sowas.
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count)(down 2010/09/02 11:29:50
Antwort löschenIch könnte mir in der Tat auch Cottilard oder Portman gut in der Rolle vorstellen. Aber nach Children of Men (und den ganzen Making-Ofs welche ich in mich eingesogen habe [was ich nur selten mache]) weiß der Herr Cuarón ganz genau was er macht und was er will. Möglicherweise ist eine Jolie as usual genau das, was der Film braucht?!
Mozzerino 2010/09/02 11:57:43
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Mit Cuaron auf dem Regiestuhl kann doch eigentlich nix schiefgehen.
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Bandrix 2010/09/02 16:00:01
Kommentar löschenCottilard wäre ideal. Nur leider ist sie nicht bekannt genugt um eben die breite Masse ins Kino zu locken. Jolie soll mit dem Rumgezicke wirklich aufhören, Cuaron ist ein fantastischer Regisseur!
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J0J0 2010/09/02 16:32:53
Kommentar löschenDas klingt wieder mal/immer noch nach nem Film, den ich gerne sehen würde, aber das da:
"...dass der Film komplett auf die weibliche Hauptrolle zugeschnitten ist und sie die meiste Zeit alleine auf der Leinwand zu sehen ist."
lässt mich nur alle Daumen gegen Jolie drücken. Schon als eine Darstellerin neben anderen kann sie sehr nervig sein, aber als einzige (!) Figur könnte sie mir den Genuss ernsthaft vermiesen. Und dabei gibts doch so wenig gute SciFi - bitte, bitte nicht!
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nurleben 2010/09/02 21:15:40
Kommentar löschen"Children of Men" hat ja auch trotz Clive Owen nicht Rieseneinnahmen eingefahren, war aber ein bemerkenswerter Film, von vielen erst auf DVD entdeckt. Ich würde sagen das lag eher am schlechten Marketing.
Warner soll sich da mal nich übermäßig auf Jolie fixieren, wäre doof, wenn sie dann die schauspierlerische Leistung nicht bringen kann. Ich hoffe, Cuarón hat da noch genug kreativen Freiraum. Schließlich sollte es sich Warner dank Harry Potter und Co. doch auch Leisten können, ein gewisses finanzielles Risiko einzugehen.
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Ich würde an ihrer Stelle auch nichts von dem wollen.
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