American Beauty-Regisseur im Gespräch für James Bond 23Bearbeiten
Veröffentlicht am 06.01.2010, 09:20
Sam Mendes - Regisseur des neuen Bond-Films?
© slashfilm.com
Sam Mendes ist den meisten wohl vor allem als Regisseur von Dramen wie Zeiten des Aufruhrs mit seiner Frau Kate Winslet und American Beauty, der ihm einen Oscar für die beste Regie einbrachte, ein Begriff. Insofern ist es eine echte Überraschung, dass er jetzt in Verhandlungen steht, die Regie in James Bond 007 – Skyfall, dem nächsten Teil der James Bond-Reihe, zu übernehmen. Die Dreharbeiten sollen schon im Juni diesen Jahres beginnen.
Zuletzt inszenierte Sam Mendes die Indie-Komödie Away We Go – Auf nach Irgendwo. Ein Engagement für den Action-Blockbuster James Bond 007 – Skyfall wirkt also auf den ersten Blick unpassend. Jedoch realisierte er mit der Comic-Verfilmung Road to Perdition mit Tom Hanks in der Hauptrolle bereits 2002 ein Drama mit Action-Elementen. Damals arbeitete er auch schon mit dem aktuellen James Bond-Darsteller Daniel Craig zusammen, der auch im nächsten Teil der Reihe wieder die Hauptrolle übernehmen wird.
Schon für den letzten Film der James Bond-Reihe engagierten die Produzenten einen Regisseur, der zuvor eher für sensible, leise Filme stand: Marc Forster hatte vor James Bond 007: Ein Quantum Trost unter anderem die Romanverfilmung Drachenläufer und die Komödie Schräger als Fiktion mit Will Ferrell inszeniert. Es war eine Entscheidung, die nicht nur positive Reaktionen hervorrief: Viele Fans empfanden den Titelhelden in James Bond 007: Ein Quantum Trost als zu weinerlich und sahen so einen Bruch mit den vorherigen Filmen der Reihe.
Für das Drehbuch des noch unbetitelten Abenteuers von James Bond wird unter anderem Peter Morgan verantwortlich sein, der für Die Queen und Frost/Nixon bereits zwei Oscar-Nominierungen vorzuweisen hat.
Bis 2011 werden wir uns aber noch gedulden müssen, dann nämlich soll James Bond 007 – Skyfall mit Daniel Craig als Geheimagent 007 in die Kinos kommen. Ob Sam Mendes James Bond wieder zu alter Stärke verhilft oder wie sein Vorgänger Marc Forster zu stark auf sensible Momente setzen wird, bleibt abzuwarten.
Was meint ihr, erwartet uns ein neuer „Emo-Bond“ oder wird Oscar-Preisträger Sam Mendes ein Händchen für große Actionfilme beweisen?
HerrLehmann (Sebastian Moitzheim) 2010/01/06 09:20:00
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Kommentare
über American Beauty-Regisseur im Gespräch für James Bond 23
Kommentar schreibenjanissl 2010/01/06 12:00:11
Kommentar löschenDie Kriterien nach denen Bond-Regisseure ausgewählt werden scheinen sich ja grundsätzlich geändert zuhaben. Ich freu mich schon auf den Almodovar-Bond und den von Trier-Bond...
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Mawazh 2010/01/06 14:38:33
Antwort löschenEin von Trier Bond nur mit Theaterbühnenausstattung a la Dogville^^
janissl 2010/01/06 15:55:32
Antwort löschenBeide würden auf jeden Fall die Rolle des Bond-Girls extrem aufwerten. Was wohl das arme Bond-Girl bei Lars von Trier alles durchmachen müsste, am Ende würde sie wahrscheinlich versklavt, vergewaltigt und verbrannt ;)
Iroas 2010/01/06 14:32:29
Kommentar löschenIch muss mal eine Lanze Brechen für den Marc Forster Bond, dessen Qualiäten sich erst beim genauen hinsehen zeigen - vielleicht war es somit nicht der 'klassische' Main-Stream-Bond, aber trotzdem ein sehr guter Film, der vor allem keine 'Längen' hatte wie Casino Royal. Die Qualität zeigt sich auch darin, dass die Produzenten Forster mit Bond 23 beauftragen wollten(was MF abgelehnt hat), schließlich hat er sich sowohl an Zeit und Budgetvorgaben gehalten...
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Mawazh 2010/01/06 14:46:31
Kommentar löschenNaja, ganz ohne Erfahrung im Action- und Thrillergenre ist Mendes ja auch nicht. In puncto Spannung und Action (auch wenn es nicht viel war) hat mich Road to Perdition wirklich überzeugt.
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Muffin Man 2010/01/06 15:17:10
Kommentar löschenDann hätte ich aber auch gern Thomas Newman für den Score.
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phoenix409 2010/01/06 15:45:57
Antwort löschenMendes und Newman zusammen am nächsten Bond - ich bin sowas von dafür!
käpntiglo 2010/01/06 17:39:10
Kommentar löschenich finde schlechter als Quantum Toast kanns eh nicht gehen! Ich denke in den händen von Mendes könnte der bond wirklich gut werden! für den score würd ich auch Newman vorschlagen und Kevin Spacey als bösewicht! klasse!
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Kraizee 2010/01/06 19:02:53
Kommentar löschenWenn man sich anschaut wie das Reboot der Serie läuft, dann passt Mendes in die Auswahl der Regiesseure rein und es kann eine ganz spannende Geschichte werden.
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JackZero 2010/01/08 21:42:11
Kommentar löschenBitte nicht Sam!! Ich flehe dich an, tu dir dieses leiernde Franchise nicht an!!!
Oh, Gott wenn Mendes tatsächlich den nächsten Bond macht dann erhäng ich mich, dann ist mein Glaube an das gute im Menschen erloschen. Mendes gehört zu meinen lieblings Regisseuren und Bond passt einfach überhaupt nicht da rein, außer er würde wirklich alles ändern, was keiner dieser Profitproduzenten nur im Anklang zulassen würde. Allen voran Craig müsste man inklusive Cocktail über Bord werfen. BITTE NICHT, BITTE!!!
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phoenix409 2010/01/11 17:37:16
Antwort löschenAbwarten. Erst mal ists noch nicht beschlossen ob ers wirklich machen darf, aber wenn ja, dann wirds auf jeden Fall interessant. Mendes gehört auch zu meinen absoluten Lieblingen, und ich trau ihm das auch noch zu. Er ist ein Meister der Dramen, aber er hat überall auch seine harten Passagen drin, man denke da an die tollen Shoot-outs in Road to Perdition. Im selben Film hat er ja auch schon mit Daniel Craig gedreht.
Der Bond wäre bestimmt anders als alle vor ihm, aber er hätte bestimmt auch gute Chancen, einer der ganz großen zu werden. Dank Mendes. Ich sag er kann's.
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Vergesst Jarhead nicht. Da gehts auch zur Sache! Mendes hat bis jetzt nur gute Filme gemacht! Ich bin fest überzeugt das er James Bond revolotionieren könnte!
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Ines Walk 2010/01/06 11:24:02
Antwort löschenBitte nicht noch eine Kino-Revolution. Und wenn, dann eine richtige.
scharweg 2010/01/06 11:33:00
Antwort löschenHast natürlich recht! Wenn denn richtig! Und dafür muss man halt neue Wege einschlagen. Marc Foster hat das ja nun nicht wirklich geschafft. Casino Royal bleibt bis jetzt der beste Bond!
annaberlin 2010/01/06 11:36:06
Antwort löschenKate Winslet als Bondgirl und Leo als Bond!
scharweg 2010/01/06 13:35:06
Antwort löschenGenau und der schwule Kevin Spacey aus American Beauty als Bösewicht! Auch nicht schlecht!
annaberlin 2010/01/06 14:47:23
Antwort löschen"scharweg" meinte mit "schwul" sicherlich nicht die sexuelle bedeutung, sondern "schwul" als slang-begriff für "doof", was ja gemeinhin unter barbaren ein gängiger begriff ist.
scharweg 2010/01/06 15:28:29
Antwort löschenEigentlich meinte ich nur das es bis bei James Bond noch keinen schwulen Bösewicht gab! Aber cool wie schnell sich eine Diskusion entwickeln kann. Davon mal ab das Kevin Spcey ein verdammt guter Schauspieler ist!
annaberlin 2010/01/06 15:33:20
Antwort löschenBarbar ( von griech. βάρβαρος, bárbaros, Plural bárbaroi) war die ursprüngliche Bezeichnung im antiken Griechenland für alle diejenigen, die nicht (oder schlecht) griechisch sprachen (wörtlich: Stammler, Stotterer) > http://de.wikipedia.org/wiki/Barbar
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janissl 2010/01/06 15:46:50
Antwort löschenIn Diamantenfieber gabs sogar zwei schwule Bösewichte!
scharweg 2010/01/06 15:49:51
Antwort löschenOh shit. Dann weiß ich auch nicht mehr weiter! Egal trotzdem wär Spacey als Bösewicht genial.