Atze Schröder und die PlayboyhasenBearbeiten

Veröffentlicht am 09.10.2008, 14:00

MEINUNG » Ab heute treten mit U-900 und House Bunny zwei platte Komödien gegeneinander an

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“Was passiert eigentlich, wenn wir einen Wal rammen?” Antwort: “Pflegen oder aufessen.” Haha. U-900, das neue Meisterwerk aus den Händen des deutschen Comedian Atze Schröder startet heute in den deutschen Kinos und schmückt sich mit allerhand lustigen Witzen, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde. Um unseren Lesern einen kleinen Vorgeschmack auf das zu Erwartende zu geben: U-900 versteht sich als Parodie auf Wolfgang Petersen s Das Boot, den großen deutschen Klassiker aus dem Jahre 1981. Der Film spielt 1944 und ist laut Atze Schröder ein Road Movie, denn der von ihm verkörperte Ruhrpottdepp reist mit der kecken Yvonne Catterfeld nach Frankreich und um die gesamte Welt. Da er die Gattin eines Nazis mit seiner unschlagbaren Manneskraft beglückte, muss er aus Deutschland fliehen und will mit seinem besten Freund, einem Juden, auf dem besagten U-Boot anheuern, welches den Heiligen Gral nach Warnemünde bringen soll. Diese Wunderwaffe soll Nazideutschland den Endsieg verschaffen.

Für Atze Schröder bedeutet U-900 das Leinwanddebüt. Ob der Comedian, bekannt aus dem Fernsehen, damit reüssieren wird, ist fraglich. Michael Herbig bleibt nach wie vor der einzige aus der Komiker-Zunft, der es im Kino zu etwas gebracht hat. Schon Hape Kerkeling scheiterte in gleich zwei Kinofilmen kläglich (Kein Pardon und Samba in Mettmann). Allerdings kommen Atze Schröder zwei Faktoren zugute: Regisseur Sven Unterwaldt, der bereits mit 7 Zwerge Männer allein im Wald und 7 Zwerge Der Wald ist nicht genug ein gewisses Publikum gesichert hat und das Genre des Spoof-Movies, welches sich durch zahlreiche Hollywoodvorbilder etabliert hat.

Wir dürfen allerdings gespannt sein, ob die Komödie sich gegen House Bunny behaupten kann, einer weiteren urkomischen Komödie, diesmal aus Hollywood. Wie bei Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels und Sex and the City könnte die Gefahr bestehen, dass sich die Geschlechter an der Kinokasse trennen, um ihrer Wege zu gehen. Andererseits können Sprüche wie “Die Augen sind die Nippel des Gesichts” auch das U-900 – Publikum anziehen?! Wir werden sehen.

House Bunny erzählt die herzzerreißende Geschichte der 27jährigen Shelly, die aus Hugh Heffners Playboy-Villa hinausgeworfen wird, weil sie ihr Bunny-Alter schon bei weitem überschritten hat. Anna Faris spielt die sexy Blondine, die daraufhin in ein Haus voller prüder Mädels einzieht und denen zeigt, wie man so richtig sexy ist. Rumer Willis und Amber Heard (die die Hauptrolle in All the Boys Love Mandy Lane spielte) sind in House Bunny in Nebenrollen zu sehen.

Entscheidet selbst, in welchem Film ihr lachen wollt:

1. U-900

oder 2. House Bunny

oder 3. beides!


annaberlin (Anna Sita Zinn)

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Kommentare

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alanger

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dann doch lieber die bunnys als dieses 'so lustig wars im dritten reich' filmchen mit minipli- und pornobrillenträger atze.

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Chrisetoph

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Auf der Bühne kann ich über die gepflegten Macho-Sprüche von Atze herzlich lachen, aber im Kino muss das nicht sein. Die beiden Zwergen-Filme waren ja auch nicht das Gelbe vom Ei, wobei der erste noch ganz amüsant anzusehen war...
Naja, ich muss beides nicht haben, weder Bunnys noch Kino-Atzes ;)

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cannibal83

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Selten so einen unlustigen Trailer wie den von "U-900" gesehen... "House Bunny" sieht dagegen ganz witzig aus, generell mag ich Anna Faris.

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Sonse

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Burn Before Watching - und zwar beide.

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namow

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Haha...also Sonse's Kommentar bringt es auf den Punkt.
Über Atze konnte ich noch nie lachen, bei seinem Liveprogramm bin ich vor der Glotze eingeschlafen und House Bunny muß man auch nicht wirklich gesehen haben, da kann man auch Die Girls von der Playboy Mansion bei Comedy Central oder MTV gucken, nach 5 Minuten weiß man bescheid.

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crizcgn

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Kleiner Meckerer am Rande *stampf*:
Hape`s "Kein Pardon" hat aber bei einigen Leuten Kultstatus erreicht und wird durchaus in einem Atemzug mit Loriot genannt ... ;-)

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